Den Bericht über die jur. Fakultät in Bonn kann ich bestätigen. War vielleicht mit ein Grund, warum ich jetzt lieber Informatik studiere, denn auch diesen Teil des Berichtes kann ich bestätigen.
BTW – nur weil ich das Jura-Studium aufgegeben habe, habe ich nicht mein Interesse für die Rechtswissenschaft mit an den Nagel gehängt.
Sebastian Kayhs meint:
(9.1.2005 um 14:52) Antworten
Oh, ich liebe Leute, die ihren Beruf lieben. Die irgendwas nicht nur machen, weil das eben ihr Job ist oder weil sie davon ihre Brötchen kaufen, oder … Die ihn einfach machen, weil er ihnen Spaß macht, weil sie ihn für wichtig und sinnvoll halten… Vielleicht bin ich deshalb auch ein (klitzekleines) bißchen selbstverliebt ;-)
Marc meint:
(9.1.2005 um 15:05) Antworten
Naja, mein Anwalt für Arbeitsrecht sagte auch, dass er seine Arbeit mag und dass der Sachverhalt interessant sei. Und wie war die Wirklichkeit? Antworten auf Anrufe oder E-Mails erst nach 1-2 Mal nachharken. Am Ende mir etwas in Rechnung gestellt , was ich nciht bestellt habe und mir (bekomme PKH) für Änderung des Streitswertes heranzuziehen. Anfragen meinerseits via E-Mail werden nicht beantwortet, telefonisch erbetene Rückrufe fallen aus. Nur nur einen Freund weiß ich, dass mein Anwalt zu wenig Zeit hat und deswegen die Sache aufschiebt.
Die Liebe zu seinem Beruf und der Spaß an der Sache ist bei dem Kollegen wohl eher vom anfangs (leider, leider ausversehen zu) gering eingeschätzten Aufwand und der Gewahrwerdung des tatsächlichen Aufwandes abhängig.
Daher mag ich auf solche Sprüche nichts mehr geben. Tut mir leid. Wichtig ist, was am Ende daraus wird.
R. Langenhan meint:
(9.1.2005 um 17:38) Antworten
@sweetdog: Haben Sie ein Blog …?
alef meint:
(9.1.2005 um 18:01) Antworten
Ich liebe auch meinen Beruf, bin aber auch kein Jurist. Ist leider viel zu selten geworden, daß man Leute trifft, die Ihre Arbeit lieben. Die meisten sind froh, wenn sie noch eine haben…
Michael meint:
(10.1.2005 um 07:38) Antworten
@ Marc
Blos weil mann seinen Beruf liebt, muss man ja nicht das Elend dieser Welt bedienen. Ein PKH-Fall, igittigitt, das ist ja wie als Kassenpatient im Krankenhaus.
Marc meint:
(10.1.2005 um 09:01) Antworten
@Michael: Das ist mir natürlich auch klar. Das mit der PHK war aber gleich von Anfang an klar. Nur dann mandatiere ich halt auch mal nicht oder lasse Sprüche dieser Art bleiben. Oder rede mal so nebenbei über die Wirtschaftlichkeit von PKH-Fällen.
VolkerK meint:
(10.1.2005 um 09:15) Antworten
"Wer das, was er liebt, zu seinem Beruf macht, muss nie mehr in seinem Leben arbeiten" (Konfuzius).
Gruß,
Volker ;-)
Jurastudent meint:
(11.1.2005 um 17:59) Antworten
Darf ich mal fragen, Udo, ob dir Jura auch schon
im Studium Spass gemacht hat?
Udo Vetter meint:
(11.1.2005 um 19:02) Antworten
Als ich das Studium begonnen habe, habe ich es ehrlich gesagt unter Karriergesichtspunkten ausgesucht. Ein Jurist als Journalist schien mir vielversprechender als der typische Schreiberling mit Germanistik/Politik.
Vor diesem Hintergrund fand ich es dann überraschend abwechslungsreich und spannend.
Den Bericht über die jur. Fakultät in Bonn kann ich bestätigen. War vielleicht mit ein Grund, warum ich jetzt lieber Informatik studiere, denn auch diesen Teil des Berichtes kann ich bestätigen.
BTW – nur weil ich das Jura-Studium aufgegeben habe, habe ich nicht mein Interesse für die Rechtswissenschaft mit an den Nagel gehängt.
Oh, ich liebe Leute, die ihren Beruf lieben. Die irgendwas nicht nur machen, weil das eben ihr Job ist oder weil sie davon ihre Brötchen kaufen, oder … Die ihn einfach machen, weil er ihnen Spaß macht, weil sie ihn für wichtig und sinnvoll halten… Vielleicht bin ich deshalb auch ein (klitzekleines) bißchen selbstverliebt ;-)
Naja, mein Anwalt für Arbeitsrecht sagte auch, dass er seine Arbeit mag und dass der Sachverhalt interessant sei. Und wie war die Wirklichkeit? Antworten auf Anrufe oder E-Mails erst nach 1-2 Mal nachharken. Am Ende mir etwas in Rechnung gestellt , was ich nciht bestellt habe und mir (bekomme PKH) für Änderung des Streitswertes heranzuziehen. Anfragen meinerseits via E-Mail werden nicht beantwortet, telefonisch erbetene Rückrufe fallen aus. Nur nur einen Freund weiß ich, dass mein Anwalt zu wenig Zeit hat und deswegen die Sache aufschiebt.
Die Liebe zu seinem Beruf und der Spaß an der Sache ist bei dem Kollegen wohl eher vom anfangs (leider, leider ausversehen zu) gering eingeschätzten Aufwand und der Gewahrwerdung des tatsächlichen Aufwandes abhängig.
Daher mag ich auf solche Sprüche nichts mehr geben. Tut mir leid. Wichtig ist, was am Ende daraus wird.
@sweetdog: Haben Sie ein Blog …?
Ich liebe auch meinen Beruf, bin aber auch kein Jurist. Ist leider viel zu selten geworden, daß man Leute trifft, die Ihre Arbeit lieben. Die meisten sind froh, wenn sie noch eine haben…
@ Marc
Blos weil mann seinen Beruf liebt, muss man ja nicht das Elend dieser Welt bedienen. Ein PKH-Fall, igittigitt, das ist ja wie als Kassenpatient im Krankenhaus.
@Michael: Das ist mir natürlich auch klar. Das mit der PHK war aber gleich von Anfang an klar. Nur dann mandatiere ich halt auch mal nicht oder lasse Sprüche dieser Art bleiben. Oder rede mal so nebenbei über die Wirtschaftlichkeit von PKH-Fällen.
"Wer das, was er liebt, zu seinem Beruf macht, muss nie mehr in seinem Leben arbeiten" (Konfuzius).
Gruß,
Volker ;-)
Darf ich mal fragen, Udo, ob dir Jura auch schon
im Studium Spass gemacht hat?
Als ich das Studium begonnen habe, habe ich es ehrlich gesagt unter Karriergesichtspunkten ausgesucht. Ein Jurist als Journalist schien mir vielversprechender als der typische Schreiberling mit Germanistik/Politik.
Vor diesem Hintergrund fand ich es dann überraschend abwechslungsreich und spannend.