1.9.2005

BANKGEBÜHREN

Wir haben eine halbe Million Euro nach Luxemburg überwiesen. Dafür berechnet unsere Bank 751,55 €. Der Empfänger, der die Kosten trägt, findet das leicht überhöht.

Ich glaube, ich muss mal telefonieren.

33 Kommentare zu “BANKGEBÜHREN”

  1. Chris meint: (1.9.2005 um 12:07) AntwortenReply to this comment

    Wirklich unverschämt.
    Noch extremer wird's wenn man kleinere mehrstellige Millionenbeträge auf die Caymans schickt.

  2. Arno meint: (1.9.2005 um 12:08) AntwortenReply to this comment

    Bar abheben und nach Luxemburg bringen? Obwohl das könnte in der U-Haft enden. ;)

  3. Alex meint: (1.9.2005 um 12:09) AntwortenReply to this comment

    Hui. Da muss ich wohl noch etwas ranklotzen bis ich das auch mal versuchen kann ;-)

  4. Ceo meint: (1.9.2005 um 12:16) AntwortenReply to this comment

    Bei solchen Transaktionen ist es nicht nur das Gefühl, daß sich das "Institut" eine goldene Nase verdient. Aus mehrjähriger Tätigkeit in diesem Umfeld, habe ich den nötigen Einblick, um das knallhart beurteilen zu können.
    Und Bar muß nicht immer in U-Haft enden. Aber mehr nur unter vier Augen. Man weiß ja nie, welche Behörde hier noch so bloggt.

  5. Cats meint: (1.9.2005 um 12:23) AntwortenReply to this comment

    Grad herzlich gelacht. :) Bei dem Betrag sollte der Empfänger vielleicht froh sein, daß das Komma nicht noch weiter nach rechts gerutscht ist.

  6. Arnd meint: (1.9.2005 um 12:25) AntwortenReply to this comment

    @ Udo Vetter

    Gerne nehme ich die halbe Millionen EURO auf meinem Konto in Empfang. Die läppischen Gebühren würde ich widerstandslos übernehmen.

    Ich bitte daher um keinen Anruf von Dir. :-)

  7. erbsencounter meint: (1.9.2005 um 12:25) AntwortenReply to this comment

    das fängt ja schon bei Inlandsüberweisungen an, bei denen das Geld einen Tag "verschwindet", was bei größeren Summen durchaus hohe Zinsbeträge bedeutet. Außerdem kann die Bank sicherlich das durchschnittliche Überweisungsvolumen berechnen und dann gewinnbringend anlegen. Dafür teilweise noch Geld zu verlangen ist ne Frechheit!

  8. Humpty meint: (1.9.2005 um 12:50) AntwortenReply to this comment

    Warum werden dafür überhaupt Gebühren fälig?

  9. Andre meint: (1.9.2005 um 12:51) AntwortenReply to this comment

    Das mit dem Abzocken der Banken geht doch im Prinzip schon im kleinen Los, dafür brauchts keine großen Beträge. Läppisches Beispiel von vor knapp 2 Jahren bei mir:

    Man will knappe 4000 Euro Restsumme an eine Finanzierungsbank auf einen Rutsch zurückzahlen. Diese Bank sieht da auch gar kein Problem drin, gibt einem ne BLZ und ne Kontonummer die man angebenen muss als Ziel, alles klar.

    Versuch 1: Online-Banking. Hier stellt man dann das erste mal fest das die (ich glaube) 11 stellige nicht in das 10-Stellen lange Feld des Online-Formulars reinpasst (mag auch 9 stellen und es gingen nur 8 rein oder so gewesen sein, auf jedenfall eine Stelle mehr bei der ausgehändigten BLZ als ich eingeben konnte). Weil man ja nicht nen paar tausend Euro als Privatperson mal auf gut glück überweist, überlegt man sich "na geh mal zur Bank, da kannst das bestimmt mit richtiger, vollständiger BLZ machen. Ich also auf zur Bank.
    Versuch 2: Am SB-Terminal. Hier selbes Spiel – 10 kann man eingeben, 11 isses lang. Da ich schonmal da bin, ich rein an den Schalter.
    Versuch 3: Überweisung mit nem Bankangestellten.
    Ich dem die Sachlage erklärt, Kommentar:
    "Ja wir können das für sie überweisen, aber wenn wir das von Hand eingeben für Sie kostet das 7,90 Euro" .. da hab ich erstmal sparsam geschluckt.
    Find ich recht heftigt satte 7,90 für eine Überweisung zu nehmen die ein Angestellter der Bank die ich mit meinen dort eingelagerten Geldern und Kontoführungsgebühren mitfinanziere. Das ist für mich schon unverschämt hinlangen.
    (Übrigens: VoBa).

    Das Ende vom Lied: Eine Bekannte die bei der Voba arbeitet mit der ich damals Abi gemacht hat, hat mich am Ausgang abgefangen und mir hinter vorgehaltener Hand den Tipp gegeben das ich einfach nur die erste Zahl dann weglasse bei der BLZ, nix anderes hätte der Typ mit dem ich gesprochen habe auch gemacht beim eingeben damits reinpasst (muss man ja auch wissen).

    Übrigens: Geld ist anscheinend bei der Voba genug da um in unserem 25.000 Seelen-Kaff in dem ich wohne 4 Niederlassungen (1 Hauptsitz und 3 Nebenstellen) mit Personal zu unterhalten. Oder grade deswegen brauchen die wohl soviel Geld .. man weiss es nicht genau :-/

  10. Extrembanker meint: (1.9.2005 um 13:06) AntwortenReply to this comment

    Der Betrag wird in Form von 500€ Banknoten nach Luxemburg gefaxt. Auf eine Faxseite passen 4 Banknoten. Das macht 250 Faxseiten. Da aber Vorder- und Rückseite gefaxt werden müssen verdoppelt sich die Anzahl der Seiten. Außerdem handelt es sich, ist ja logisch, um Farbfaxe die aus technischen Gründen (Sicherheitsfaden usw.)nur mit 2400 kbps gesendet werden können. Da kommt ganz schön was an Telefongebühren zusammen.

  11. genevainformation meint: (1.9.2005 um 13:08) AntwortenReply to this comment

    Wenn ich per eBanking etwas von meinem Konto überweise, ist das Geld am gleichen Tag beim Empfänger. Es gibt kein "untergetauchtes" Geld..vielleicht doch ganz gut, so ein schweizer Konto ;b

  12. Ceo meint: (1.9.2005 um 13:12) AntwortenReply to this comment

    Hallo extrembanker.
    Wer faxt den 500´er?

  13. Ceo meint: (1.9.2005 um 13:18) AntwortenReply to this comment

    Sorry, habe soeben gesehen, daß mir ein "n" anhanden gekommen ist.
    Also nochmal die Frage:
    Wer faxt denn 500´er? (mit welchem Sinn???)

  14. Humpty meint: (1.9.2005 um 13:28) AntwortenReply to this comment

    Von den Volksbanken und Sparkassen wird das, glaube ich, erwartet, dass sie an jeder Straßenecke zu finden snd.

  15. Johannes meint: (1.9.2005 um 13:33) AntwortenReply to this comment

    @9: Die BLZ hat immer 8 Stellen. Meinst du die Kontonummer? Da sind oft eine 1 und lauter Nullen vor der eigentlichen Kontonummer.

  16. Amadeus meint: (1.9.2005 um 13:35) AntwortenReply to this comment

    Ceo! Runter vom Schlauch!!

  17. Extrembanker meint: (1.9.2005 um 13:37) AntwortenReply to this comment

    Ceo, was schlägst du vor? Haushaltsübliche Sortierung?

  18. Ceo meint: (1.9.2005 um 13:40) AntwortenReply to this comment

    Ich gehe mal davon aus, daß wir nicht aneinander vorbeireden. Wenn Papiergeld gezählt wird (Maschine), dann ist zeitgleich eine Sicherheitsabfrage zur EZB geschalten. Deshalb kam mir dieses Faxen etwas unklar daher.

  19. Extrembanker meint: (1.9.2005 um 13:51) AntwortenReply to this comment

    Ceo, du weisst nicht das Geld gefaxt wird? Ich dachte du hast Ahnung. Früher hat man Geld telegrafiert. Das war sehr aufwändig. Die vielen Zahlen abtippen und so. Da gab es noch Groschen.

  20. Andre meint: (1.9.2005 um 13:52) AntwortenReply to this comment

    @15
    ne ne es war die BLZ das weiss ich noch – wie ich schon schrieb es mag auch sein das ne BLZ üblicherweise 8 hat und man mir 9 gesagt hat, da kann ich mich nicht mehr so genau dran erinnern ;) ich weiss nur noch das es halt eine mehr war als man überall eintippen konnte bei der BLZ und man halt ersmal wissen muss das man dann einfach die erste weglassen kann.

  21. Ceo meint: (1.9.2005 um 13:57) AntwortenReply to this comment

    @19.
    :- ))) Das geht schon, bei einem Bank-über-fax.
    Aber 1. braucht man ein Farbfax und
    2. kann man nicht viel anfangen damit.

  22. Ceo meint: (1.9.2005 um 14:02) AntwortenReply to this comment

    @20
    Die BLZ ist 8-stellig (Landeskennung-Art der Bank-lokaler Schlüssel.
    ZZ. ist ein zehnstelliger Kontoschlüssel aktuell. Ältere Konten haben auch weniger Zahlen.

  23. Arno meint: (1.9.2005 um 14:11) AntwortenReply to this comment

    So ein Quatsch. Eine Bankleitzahl hat immer acht Ziffern. Wenn es mehr sind, hat sich derjenige vertan, der Dir die BLZ gegeben hat. Wenn er zufällig eine Zahl vorne dran zu viel hatte, hilft der Tipp. Wenn aber hinten ne Null zu viel ist, musst Du hinten eine Zahl weglassen. Und wenn mittendrin eine zu viel ist, dann mittendrin.

  24. Sebs meint: (1.9.2005 um 15:03) AntwortenReply to this comment

    hehe .. bei der Postbank hat mir mal letztens einer erklärt (nachdem ich nach 14 tagen austehenden Lohnes dann doch mal nachgefragt haben ob die einen an der Klatsche haben) Überwqeisungen könnten bis zu 4 Wochen dauern … punkt um ..
    Egal wie das rechtliche ist (wie isses denn ?), als privatkunde mit unter 1.000.000 Kontostand isses da echt schwer .. ;)

  25. dergerd meint: (1.9.2005 um 15:04) AntwortenReply to this comment

    @19
    und ganz früher wurde das Geld verbrannt und die Rauchzeichen haben dann den Betrag übermittelt …..

  26. Wissender? meint: (1.9.2005 um 15:27) AntwortenReply to this comment

    EU Ueberweisungen duerfen doch gar nicht mehr als Inlandsueberweisungen kosten. Bei meiner Bank (Sparkasse) ist das sogar kostenlos

  27. Uwe meint: (1.9.2005 um 15:37) AntwortenReply to this comment

    @ 26:

    Der Auslandszahlungsverkehr ist schon so eine Wissenschaft für sich. Die so genannten "EU-Überweisungen" sind m. W. n. nur bis zu 5.000 EUR möglich. Danach wird das ganze etwas aufwendiger und daher auch nicht gerade billig. Der genannte Betrag beläuft sich auf ziemlich genau 1,5 Promille der Auftragssumme. Das scheint mir auf die Erklärung "bankenübliches Entgelt" hinauszulaufen.

  28. Anonymous meint: (1.9.2005 um 15:44) AntwortenReply to this comment

    @27: 12.500 EUR snd die Grenze.

  29. M. meint: (1.9.2005 um 16:48) AntwortenReply to this comment

    @28:

    12.500 Euro sind die Grenze der meldefreien EU-Überweisung, nicht die Grenze der EU-Überweisungen an sich. Alles was darüber geht muss gemeldet werden, 0.15% sind aber noch zu verschmerzen. (OK, für den Preis hätte man wirklich von Düsseldorf nach Luxemburg fahren können, aber das Risiko…)

  30. Ceo meint: (1.9.2005 um 17:36) AntwortenReply to this comment

    Es gibt weiterhin einige Möglichkeiten, eben auch ganz offiziell, auch der Staat weiß es oder kann es erfahren, wo diese enormen kosten nicht anfallen.
    Der (entschuldigt bitte …) Normalverbraucher hat leider keine andere Möglichkeit.

  31. Det meint: (3.9.2005 um 01:27) AntwortenReply to this comment

    Na ja…
    Ohne die Gebühren würden sich die Banken nur ganz langsam an ihren Kunden bereichern. Mit, geht viel schneller und dann so viel es geht. Ist doch Alltag. Leider

  32. Ceo meint: (12.9.2005 um 12:17) AntwortenReply to this comment

    Die Gebühren würden (VIELLEICHT ???) in Ordnung gehen. Dann sollte der Service auf dem Level der bankangepriesenen Prospekte nunendlich erreicht werden und gewissermaßen auch das Personal nicht nur freundlich, auch auf ganzer Linie kompetent sein.

  33. Bankleitzahl finden meint: (20.8.2007 um 01:30) AntwortenReply to this comment

    Hier noch mal der Link, da dieser nicht angezeigt wird: http://www.frei-kredit.de zur Abfrage der Bankleitzahl.

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