INDIVIDUELL ZUGESCHNITTEN
Aus dem Schreiben eines Inkassoinstituts:
Ist Ihnen die Zahlung des Gesamtbetrages nicht möglich, sind wir mit monatlichen Ratenzahlungen einverstanden, wenn diese mindestens 3.064,74 € betragen.
Das ist ein Vorschlag mit Augenmaß. Die Mandantin hat knapp 1.100,00 € im Monat.
Wie hoch ist die Forderung? Weiß das Inkassobüro von den €1100?
vielleicht mal dezent eine privatinso androhen?!
Warum geht die Mandantin jetzt zum Anwalt?
Das ist doch bloß eine Aufforderung, ein eigenes Angebot zu unterbreiten. Ich vermute, dass die Gegenseite die Gesamtforderung einfach durch 6 Monate bzw eine andere zu niedrige Monatszahl geteilt hat; daher auch der krumme Cent-Betrag. Bei 48 Monatsraten wird man sich wahrscheinlich einigen können.
Vielleicht meinen sie auch, dass die Ratenzahlungen in Summe mindestens 3.064 € betragen sollen. Also zum Beispiel 30 x 100 € oder 60 x 50 €. :-))
Klär uns doch mal auf!
@6: Also das ist so: Die Bienen und die Blümchen…
@Justus: Ich blicks immer noch nicht, warum bei einem solchigen Schreiben die Dame ausgerechnet zu einem Fachanwalt für Strafrecht geht…
Angenommen mal, es handelt sich nicht um nur sechs Monatsraten: Wie hoch müssen die Schulden sein, wenn die Monatsrate beim Inkasso-Institut schon > 3.000 € liegt?
@ Santos
Ein Fachanwalt für Strafrecht kann sicher auch (einfache) Zivilrechtsstreitigkeiten mit erledigen; im übrigen könnte es sich um den Tatbestand / Verdacht des Eingehungsbetruges gehandelt haben, der zu der Verschuldung geführt hat, was uns Udo allerdings bisher verschwiegen hat?!