MEINE BRIEFMARKE
Bevor ich zu einem VHS-Vortrag düse, noch schnell ein Tipp für alle, die ihre Weihnachtspost aufpeppen wollen:
Die österreichische Post bietet Privatbriefmarken an. Ab einer Auflage von 100 Stück kann sich jeder Briefmarken mit seinem Wunschmotiv anfertigen lassen. Näheres hier.
Da die Marken nur in Österreich gültig sind, können die Sendungen sogar kostenlos erst nach Österreich geschickt werden. Dort gibt sie die österreichische Post dann wieder auf.
(Danke an Simone aus dem Büro für den Hinweis)
Auf den Inhalt kommt es an.
Na ja, bevor hier einer zu schnell losschießt: für 100 bestellte Marken gibt es genau 4 "Kleber", mit denen man den oder die Briefe kostenlos nach Österreich schicken kann, damit die Ö-Post sie dann aufgibt. Und da ein solcher "Kleber" maximal für 250g hergenommen werden darf, gehen da pro "Kleber" mac. 12 Briefe durch. Und was macht man jetzt mit den restlichen 58 Briefmarken?
Echt witzig ist das vielleicht nur für Leute aus Kufstein oder was weiß ich …
Warum eigentlich bietet das die Deutsche Bundespost nicht an?
Umständlich: http://www.meine-marke.at/so_funktionierts_d.php
endlich mal ein Markenthema hier!
kann mir mal irgendjemand erklären, wieso gerade der Begriff 'Markenrecht' durch mein Hirn geistert? ;-)
*5 Oiro in das Phrasenschwein werf*
Ich möchte Markendesigner werden, aber die Deutsche Bundespost lässt mich nicht. ;-)
Die Idee ist genial! Man sollte sich einen Spaß machen und ein Foto der Blauen Mauritius einsetzen *gggg*
Das Ganze ist aber relativ teuer – in Australien ist das auch möglich und zwar schon ab einem Bogen (20 Briefmarken). Das ist dann auch noch bezahlbar (je nach Zielort zwischen 23 und 48 AUS$ = 14-29 Euro). In Österreich zahle ich mind. 199 Euro (ok, die Briefe aus Australien sind auch länger unterwegs).
Bei ebay gibt es zur Zeit ne Auktion (wo hab ich nur den Link?) mit belgischen Marken. Ich glaub, da sind 15 Stück dabei.
Österreich? Australien? FINNLAND!
Unter http://posti.fi/ bietet die finnische Post schon seit zwei Jahren kreativen Philatelisten und solchen, die es werden wollen, diesen online-Service. Ist zwar etwas teurer als normale Briefmarken aus dem Netz, aber im Vergleich mit den Ösis und Ausies günstiger.
Und wer es ganz weihnachtlich wünscht, kann sich vom Weihnachtsmann persönlich Postkarten aus Rovaniemi schicken lassen. Jener Weihnachtsmann war mal unser Kunde, und- man glaubt es nicht- lebt heute von der Kartenversenderei. Japanesen und Amerikaner können gar nicht genug bekommen…
@2 (Thomas): Das ist ein Denkfehler – auf maximal 12 Briefe pro Päckchen (250 Gramm) ist man nur dann beschränkt, wenn jeder Brief das Höchstgewicht von 20 Gramm vollständig ausnutzt. Für leichte Briefe (5 Gramm für ein Blatt A4 und knapp 5 Gramm für den Umschlag) kommt es recht genau hin mit den viermal 250 Gramm für 100 Briefmarken.
Und wessen Briefe "Übergewicht" haben, der investiert halt zusätzlich in Briefmarken der Deutschen Post, um ein weitere Briefladungen nach Österreich zu schicken – wenn man schon zwei Euro pro 55-Cent-Marke investiert, wird's auf diesen kleinen Aufpreis auch nicht ankommen.
Wie wäre es damit: normal frankieren mit Stampit und dann einfach den Umschlag persönlich gestalten? Dafür braucht man zumindest nicht den Umweg über Österreich ;)
Grüße
Sonja
igitt, igitt… wer möchte denn freiwillig Briefe mit Österreich-Briefmarken versenden ?! Aus Braunau vielleicht …
Ist es in Deutschland nicht so, dass es nicht auf die Briefmarke darauf ankommt, sondern ob die Portogebühren tatsächlich bezahlt werden?