2.2.2006

WAS IST EIN LINK ?

Wo wir schon bei Fortsetzungsgeschichten sind, möchte ich auch in der Sache Entenmann / Bartels meiner Chronistenpflicht genügen: Die Stellungnahme zum letzten Schriftsatz liegt jetzt vor (Bericht in “Mein Parteibuch” / direkter Link zum Schriftsatz).

Selbstverständliches erklären ist manchmal gar nicht einfach. Aber in diesem Fall wirklich gut gelungen.

16 Kommentare zu “WAS IST EIN LINK ?”

  1. M. meint: (2.2.2006 um 18:05) AntwortenReply to this comment

    Untersagung von Verlinkung?

    Geht denn das? Ich fand diesen Satz im Impressum einiger illustrer Seiten, unter anderem

    http://people.freenet.de/das-goldige-trio/page101e6f12541.html

    oder

    http://www.gravenreuth.de/impressum.htm

    Ich könnte dies nachvollziehen, wenn ein Link dazu benutzt wird, die Ehre eine Person durch den Link zu schädigen. Wenn der Link aber dem einzigen Zweck dient, die Dokumentation eines Sachverhalts zu unterstützen sehe ich wenig Möglichkeiten, "das Recht auf einen Link" durch den Verlinkten zu widerrufen.

    Grüße,
    M.

    PS: Möglicherweise besteht auf einer der verlinkten Seite erhöhte Gefahr für Epileptiker durch eine stark flackernde animierte Grafik!

  2. M&M meint: (2.2.2006 um 19:40) AntwortenReply to this comment

    @M: "die Dokumentation eines Sachverhalts zu unterstützen"
    Welcher Sachverhalt wurde Ihrer Meinung nach dokumentiert?

  3. M. meint: (2.2.2006 um 20:05) AntwortenReply to this comment

    @M&M: Der Link sollte wohl Lesern des "kleinen Parteibuchs" helfen, sich selbst ein Bild davon zu machen, ob die Weblog-Einträge des Mannheimers Wilhelm E. tatsächlich satirischen oder vielleicht doch beleidigenden Charakter haben.

    Ich bin den Links zur Seite des Herrn E. gefolgt und habe keine satirischen Beiträge entdecken können. Möglicherweise hat Herr E. seine Seite mittlerweile penibel von Humor befreit — was einer zukünftigen Verlinkung natürlich nicht im Wege stehen sollte.

    Grüße,
    M.

  4. M&M meint: (2.2.2006 um 20:30) AntwortenReply to this comment

    @M: Herr B. hat in seinen Beiträgen nicht zur Eindrucksbildung über den satirischen Gehalt der Seiten von Herrn E. aufgefordert sondern eben diesen auf seinem Parteibuch mehrfach in ein falsches Licht gerückt:
    "Das Schlimmste ist, wenn ein Gerücht weiterverbreitet wird. Mit Gerüchten kann man jeden totschlagen!" (Michael Mauck, Landgericht Berlin)

  5. M. meint: (2.2.2006 um 20:41) AntwortenReply to this comment

    @M&M: Wieso? Nur ein Link ermöglicht es doch dem Leser, sich selbst eine Meinung von der verlinkten Webseite zu bilden. Deinen Vorwurf der Diffamierung könnte ich stehenlassen, wenn Du umgekehrt damit argumentieren würdest, dass der Leser sich kein Bild machen kann *weil* er keinen Link vorfindet.

    Letztendlich entscheidet so der Betreiber der verlinkten Seite selbst, ob ein von einem Dritten gesetzter Link positiv oder negativ für das Image des verlinkten Verlinkten ist.

    Wenn Du mich nach meiner persönlichen Meinung fragst: ich verstehe das ganze Aufhebens nicht. Die Seite des E. halte ich für plump und nicht besonders lustig. Die Seite des B. versucht immerhin nicht krampfhaft lustig zu sein. Wirklich spannend ist es auf dieser Seite auch nur, den Rechtsstreit E./.B zu verfolgen.

    Grüße,
    M.

  6. M&M meint: (2.2.2006 um 21:11) AntwortenReply to this comment

    @M: Nun, die Geschmäcker sind verschieden, dabei zuweilen von den Fähigkeiten und Interessen der Betrachtenden abhängig:

    Aber es geht nicht um die Bewertung des Inhalt einer Seite sondern ob man eine Person ungünstig darstellt, Gerüchte erzeugt (s.o Richter Mauck) und über Links auf deren Seite erkennbar macht.

    Bislang blieb es mir unentdeckt, daß Herr B. seine Seite zur "Kritik" an Internetangeboten betreibt, also quasi als der Marcel(!) Reich-Ranicki zu gelten hat. Nein, Herr B. benutzt seine Seite meiner Meinung nach sehr gezielt zur vorgeblichen Enthüllung von Personen des öffentlichen Interesse – zuweilen bleiben da wohl aber auch kleine Fische unfreiwillig an der Klowand hängen.

  7. M. meint: (2.2.2006 um 21:23) AntwortenReply to this comment

    @M&M: Ich habe das Gefühl. dass der E. dem B. mit Kommentaren, Anrufen, Weihnachtskarten und Blog-Einträgen selbst eine Steilvorlage nach der anderen geliefert hat. Wenn anhand dieser der E. in ein schlechtes Licht gerückt wird, sollte sich E. doch einmal fragen, ob wirklich nur alle ihn fertig machen wollen oder ob er nicht aus Sturheit selbst die Stories liefert, welche die Klowandszene sucht. Selbst wenn der B. den E. "fertigmachen" wollte, könnte er dazu ganz entspannt bleiben, weil der E. einen Fehler nach dem anderen macht und dem B. so einen Punkt nach dem anderen schenkt.

    Grüße,
    M.

  8. M&M meint: (2.2.2006 um 21:52) AntwortenReply to this comment

    @M.: B. hat bereits im Juli einen Artikel über E. verfaßt, welcher diesen, im Rahmen der Mannheimer Internet Affäre, in ein völlig falsches Licht rückt – selbstverständlich mit Link. Diesem vorangegangen waren Nennungen des realen von E. durch B.. E. ist übrigens nicht der erste, welcher sich gegen diese Methoden von B. zu wehren sucht. Bereits vorher nannte B. die Frau K. gegen deren Willen voll namentlich und stellte sie dabei in einem völlig falschen Licht dar. Herr B. ging dabei davon aus, daß er mit Frau K. einen großen Fisch gefangen habe – er wähnte in ihr eine Redakteurin einer Zeitung aus dem Springer Verlag, welche den gleichen Vor- und Zunamen trägt. Der Anwalt von Frau K. machte einen großen Fehler und sie selbst, vielleicht aus Gründen der Parteiräson (sie ist auch in der SPD) oder des Drucks aus der johlenden Blogszene, einen Rückzieher. Es zeigt aber die naheliegende Methode von B.: Scheinbar bekannte Personen negativ darzustellen, auf deren Gegenwehr zu warten, um sich dann auf den erhofften öffentlichen Reaktionen nach oben zu zu "ranken". In diesem Zusammenhang sei an die Kampagne gegen Frau Merkel (Scientology) erinnert, welche ihm den Rauswurf durch die WebSozis eingebracht hat. Die Reaktionen der Presse, wenn es denn um die Qualität der Seite von B. geht, waren von SPON, DW bis FTD ein einziger Verriss.

  9. M. meint: (2.2.2006 um 22:09) AntwortenReply to this comment

    @M&M: Die publizistische Qualität der beiden Seiten ist mir eigentlich sch***egal. Mich verwundert lediglich, wie der E. einen derart peinlichen Fehler nach dem anderen machen konnte. Ohne Klage wäre die Sache im Sand verlaufen. Nun möchte der E. auf Teufel komm heraus, was er als Gerechtigkeit versteht und möchte einen vermeintlichen Rufmord stoppen. Dummerweise verwendet er dazu eine Klage, die auf derart tönernen Füßen steht, dass er der gesamten Klowandszene ein Spektakel liefert, das diese laut gröhlend verfolgt.

    Mal ernsthaft: glaubst Du, wenn der E. ausschließlich besonnene Äußerungen von sich gegeben hätte als durch Peinlichkeiten (Weihnachtskarte, Anruf) und Gejammere (Kommentare in Blogs) aufzufallen, hätte sich diese Geschichte derart hochgeschaukelt?

    Abgesehen davon sind die Grenzen der Meinungsfreiheit hierzulande glücklicherweise nicht allzu eng abgesteckt und erlauben es jedem — nicht nur akkreditierten Journalisten — seinen Senf dazuzugeben. schnoddrige Kommentare, subjektive Äußerungen und vermeintliche Skandalgeschichten gehören dazu. Und gerade wer für sich in Anspruch nimmt, mit einer wenig lustigen Satireseite austeilen zu dürfen, muss auch einstecken können.

    Grüße,
    M.

  10. Dr. von Quack meint: (2.2.2006 um 22:15) AntwortenReply to this comment

    Entenmann, ick hör Dir trapsen…

    Die Gleichung
    M&M=Schokolinsen=Schoggo-TV

    ist noch nicht mal für Freizeitdetektive auf "Drei Fragezeichen"-Niveau ein echtes Problem.

    Für den einigermaßen intelligenten Mitteleuropäer ist es einfach nur peinlich…

  11. max meint: (3.2.2006 um 07:51) AntwortenReply to this comment

    Am 7.2. ist meines Wissens die öffentliche Verhandlung.
    Wenn ich in Berlin wäre, würde ich mir dafür wohl sogar einen Tag frei nehmen – nur um zu sehen, ob es die Herren B. und E. wirklich gibt – der Eintritt ist frei! Es ist allerdings nicht auszuschließen, daß Vergnügungssteuer zu entrichten ist.

    Leider bin ich weit weit weg, aber alles wird wohl in aller Auführlichkeit öffentlich gemacht werden – wie auch immer das Verfahren ausgehen wird.

    Ich freu mich drauf!

    P.S. Warum werden die Herren hier nur noch mit B. und E. bezeichnet? Etwa wegen Herrn F. ?

  12. RA Wolff-Marting meint: (3.2.2006 um 09:35) AntwortenReply to this comment

    @max (12)
    die öffentliche Verhandlung wurde zwischenzeitlich leider durch das Gericht auf unbestimmte Zeit verschoben.

  13. max meint: (3.2.2006 um 10:14) AntwortenReply to this comment

    @13: Danke für die Info.
    Vielleicht wäre der 27.Februar angemessen.

  14. M&M meint: (3.2.2006 um 15:07) AntwortenReply to this comment

    @M: Du machst den Fehler, daß du dir nicht die Frühgeschichte dieser Sache anschauen möchtest, z.B. auch, wie Herr B. mit Frau K. umgegangen ist.
    Von dem besagten Telefonanruf wissen wir nur, wie er uns von Herrn B. mitgeteilt worden ist. Und die Weihnachtskarte wurde auch an die WebSozis versendet, wie Herr B. dies au seiner Seite vermerkt. Weihnachtskarten, freundliche Grüße.
    Ich frage dich einmal, wie man sich gegen das, was Herr B. selbst als Google-Stalking bezeichnet und auf seiner wiki hat, wehren sollte

  15. Alix meint: (4.2.2006 um 01:49) AntwortenReply to this comment

    Was ein Link ist:
    ein Verweis (Verlinkung) auf eine andere Webseite, die auf eine eingene Seite weiterleitet oder auf eine 'fremde' Seite.
    Wo bitte ist das Problem? Das ist das Prinzip 'Internet'.
    Ich habe in meinem Blog ein Link zu Udo Vetter gesetzt, ein Link zum Shopblogger, ein Link zum Bildblog etc. Hätte ich da erst schriftlich um Erlaubnis fragen sollen? (Ziehe dir das Impressum rein, dann weist du, an wen du dich zu wenden hast). Nein, das Internet 'lebt' durch Verlinkung. Wer das nicht begreifen will oder begriffen hat, sollte seinen Rechner schleunigst vom Internet trennen.

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