11.2.2006

SÜNDENBABEL

Sündenbabel Friseursalon. Ohne Verdi hätten wir es nie gewusst.

(Danke an den Kollegen Ingo Scheide für den Link)

12 Kommentare zu “SÜNDENBABEL”

  1. WhoKnowsJürgen meint: (11.2.2006 um 19:30) AntwortenReply to this comment

    Interessant aber die Beobachtung, dass der Friseurberuf weiterhin großes Interesse bei den Azubis findet.
    Zumindest bin ich des öfteren erstaunt, wie die Friseurinnungen auf Jobmessen belagert werden, während unser international tätiges (Groß-)Unternehmen mit knapp 200 Ausbildungsberufen aller Sparten links liegen gelassen wird.
    Jürgen

  2. lonesome meint: (11.2.2006 um 21:16) AntwortenReply to this comment

    "Der Drogenkonsum in hessischen Friseursalons…" Ich versuche mir es gerade bildlich vorzustellen ;)

  3. Anonymous meint: (11.2.2006 um 21:17) AntwortenReply to this comment

    Mir fällt schon des längeren auf, daß für Sie Flugbegleiterinnen, Friseusen, Polizeibeamtinnen, etc. offenbar nur Menschen zweiter Klasse sind.
    Woher kommt das?

  4. lonesome meint: (11.2.2006 um 21:18) AntwortenReply to this comment

    @ Anonymous

    Weil Frauen meistens nicht ernst genommen werden. In Wien werden hat der interne Polizei-Jargon die "Mickey Mouse" eine Polizistin zu bezeichnen. Eine äußerst fragwürdige Entwicklung.

  5. Alix meint: (11.2.2006 um 21:43) AntwortenReply to this comment

    @2,4 Anonymous:
    hä? Hier im Kollegium sind ca. 80% weiblichen Geschlechts. Darunter sind 'Zicken' und liebe Menschen. Und wenn ich nur über die Zickigkeit der 'Zicken' berichten würde, heisst das doch noch lange nicht, dass die Weiblichkeit in deren Berufsstand Menschen 2. Klasse sind. Es gibt keine Menschen 2. Klasse, oder klassifizieren Sie entsprechend?

  6. t34 meint: (11.2.2006 um 22:00) AntwortenReply to this comment

    @WhoKnowsJürgen

    Die jungen Menschen interessieren sich für Berufe, unter denen sie sich etwas vorstellen können. Das sind die Berufe der Eltern (engeren Verwanten) und die denen sie im täglichen Leben (oder TV) begegnen.

  7. Alix meint: (11.2.2006 um 22:48) AntwortenReply to this comment

    @7 t34: Deshalb sind, zumindest in Niedersachsen, während der Schulzeit 2 Praktika zu 'überstehen'. [strike]Sohnemann[/strike] Johannes hat die 2 Dinger bewältigt und ohne großartige Bewerbung eine Ausbildungsstelle als Zweiradmechaniker bekommen – das liegt ihm, die gelegentliche Fummelei(*) (das Gen hat er wohl von mir) macht ihm Spaß. Das andere Praktikum war ein Laden, wo Sportartikel jeder Art verkauft werden. Eine saubere Sache – erstmal. Johannes war zu der Zeit auf dem 'Trip' mit dem Skateboard die unmöglichsten Sachen zu probieren. Als er dann mit 'Schlips und Kragen' sein 14tägiges Praktikum erledigt hatte: "nee, das ist nix für mich".
    Es ist also nicht immer so, dass der erlernte Beruf 'geplant' oder von dem Umfeld beeinflusst ist.
    (*)Fummelei: ich fummle an/mit etwas kleineren Gegenständen mit Vorliebe rum. Elektronik ist eine meiner Leidenschaften. Mit 3 Dioptrien auf dem Nasenfahrrad und Lampen-Lupe werden SMD-Bauteile verlötet 3,5 mm * 2 mm. Da hat eine Motorradkette etwas andere Dimensionen :-)

  8. Martin_mb meint: (12.2.2006 um 11:00) AntwortenReply to this comment

    @ 2, 4:

    Ich denke mal, es geht hier weniger um die (vermeintliche) Klassifizierung von irgendwem, als um die bemerkenswerte Leistung von ver.di, Tarifverhandlungen, Mobbing, sexuelle Belästigung sowie Drogenmissbrauch in einen Zusammenhang zu stellen. Einfach nur zu sagen: "Wir streiten für unsere Mitglieder um mehr Kohle und bessere Arbeitsbedingungen." (Was im übrigen entgegen vieler Behauptungen seitens der Arbeitgeber ja auch völlig legitim ist.), scheint verd.di nicht mehr auszureichen. Nein, es muß gleich das ganz große Rad sein…

    @ Alix:

    Das mit der Fummelei ist nichts besonderes, jeder Mann fummelt gern, nur die Stellen an den gefummelt wird unterscheiden sich… ;-)

  9. martin meint: (12.2.2006 um 18:14) AntwortenReply to this comment

    @3: interessant, udo hat friseusen nicht mal erwähnt, aber sie trotzdem zu menschen zweiter klasse gemacht? dolles ding…

  10. Ingo S. meint: (13.2.2006 um 00:07) AntwortenReply to this comment

    @8: genau darum gehts

    Verdi diffamiert eine ganze Branche mit haltlosen Behauptungen, um darüber hinwegzutäuschen, dass sie im Friseurhandwerk gar nicht verhandlungs- bzw. arbeitskampffähig sind. …die haben nämlich schlicht zuwenig Mitglieder im Friseurhandwerk. (zweistellig in Hessen???)

    Besonders gut gelungen ist der Flyer, den ver.di verteilen will, da wird offen Rechtsberatung für Nicht-Gewerkschaftsmitglieder angeboten.

    @ alle: Bitte, es heißt Friseurinnen, nicht Friseusen. Aber das weiss ja nicht mal ver.di:
    http://www.verdi-hessen.de/news.php3#43cf9347ca959

    die einzige Droge, regelmäßig in Friseursalons konsumiert wird, ist meiner Ansicht nach Prosecco

  11. Ingo S. meint: (13.2.2006 um 00:08) AntwortenReply to this comment

    da fehlt ein "die", sorry

  12. Ingo S. meint: (13.2.2006 um 10:43) AntwortenReply to this comment

    wird noch besser:
    http://www.jungewelt.de/2006/01-26/014.php

    "Viele ausgebildete Friseusen kehrten der Branche den Rücken und landeten – freiwillig oder unfreiwillig – in der Call-Center-Branche oder an den Fließbändern der Fabriken,…"

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