man sollte frau s. mitsamt ihren betreuern mal zu spiegel tv einladen. dann können sich die zuschauer selbst ein bild von der dame machen.
ich glaube nicht, dass es sich um eine notwendige und gutgemeinte hilfe handelt.
sehr traurig…
Rene meint:
(25.3.2006 um 12:10) Antworten
Lässt sich das überhaupt mit der Pressefreiheit des GG vereinbaren?
D.M. meint:
(25.3.2006 um 12:26) Antworten
Mit Hilfe der Justiz kann man in Deutschland machen, was man will, da können alte Damen beraubt oder ganze Firmen enteignet werden.
Das gibt es schon Parallelen:
Weltsheriff – Erdöl – Irak – Krieg
Amtsrichter – Grundstück – Dame – Entmündigung
In beiden Fällen bekam die Presse einen Maulkorb.
Mike meint:
(25.3.2006 um 13:33) Antworten
@1
Du meinst SternTV?
AB meint:
(25.3.2006 um 18:23) Antworten
… Die plötzlich erweiterte Betreuung begründen die Richter damit, dass bei Anna S. eine paranoide Schizophrenie vorliegt, "in der sich die Betroffene von Personen und Institutionen beeinträchtigt fühlt". …
Sieht es also so aus: Wenn man in so Situationen gerät, erstmal wenig Widerstand leisten (macht es sonst nur schlimmer) und andersweitig Hilfe holen?
schorsch clowny meint:
(25.3.2006 um 23:14) Antworten
Leider ist das wohl kein Einzelfall. Teilweise raten mittlerweile sogar Hausärzte ihren älteren Patienten, dass sie solange sie noch bei guter Konstitution sind, selbst einen möglichen Vormund einzusetzen, um nicht in diese Situation zu kommen. Wenn es auch meist nicht so weit geht, wie im beschriebenen Fall, so ist eine Vormundschaft doch immer eine sehr teure Angelegenheit, und die dürfen dann die Angehörigen bezahlen!
Der vorliegende Fall liest sich so, als ob der Vormund tun und lassen kann was er will. Ist das Vorgehen nicht auch "justiziabel"? Die scheinen sich ja recht sicher zu fühlen. Wenn ich mich mit jemand wie dem Abendblatt anlege, und denen mit so einer Summe komme, muss ich ja damit rechnen, dass sich der Verlag das nicht gefallen lässt, allein der Pressefreiheit wegen, und das völlig zurecht!
schorsch
Moon meint:
(26.3.2006 um 04:09) Antworten
@6
Ich fürchte es gibt viele Menschen die niemanden haben, der ihnen so nahe steht dass sie Ihn/Sie zum Vormund bestimmen könnten.
Diese Menschen sind darauf angewiesen, dass die gerichtlich bestellten Betreuer vertrauenswürdig sind und im Sinne des Betreuten handeln.
Darum verdient der Fall auch Öffentlichkeit. Wenn an den Vorwürfen etwas dran ist, dann muss das geklärt werden.
Ich meine, es ist schon reichlich Schaden entstanden. Durch die vielen Maulkörbe wird das auch nicht besser, sondern immer schlimmer. Geschlossene Foren, "geixte" Texte, aber keine Aufklärung. Das Thema hat im Hamburger Raum Kreise gezogen und viele erwarten Aufklärung.
Eigentlich kann man nur hoffen das die Presseberichte übertrieben oder falsch sind. Nicht auszudenken wenn die Schilderungen der Dame wahr sein sollten.
Das ist alles andere als Vertrauen bildend. Und falls der Bürgermeister nicht aus der Schusslinie kommt wird das ein politischer Supergau, zu mindestens in Kummerfeld.
Daniel meint:
(26.3.2006 um 23:07) Antworten
Das mit diesen Maulkorbgeschichten ist kein Einzelfall. Ich habe in der Bekanntschaft auch Leute, denen juristisch verboten wurde, wegen bestimmter Dinge an die Öffentlichkeit zu gehen. Da bewegen sich bestimmte Behörden am Rande der Legalität und fühlen sich dabei noch ganz wohl.
man sollte frau s. mitsamt ihren betreuern mal zu spiegel tv einladen. dann können sich die zuschauer selbst ein bild von der dame machen.
ich glaube nicht, dass es sich um eine notwendige und gutgemeinte hilfe handelt.
sehr traurig…
Lässt sich das überhaupt mit der Pressefreiheit des GG vereinbaren?
Mit Hilfe der Justiz kann man in Deutschland machen, was man will, da können alte Damen beraubt oder ganze Firmen enteignet werden.
Das gibt es schon Parallelen:
Weltsheriff – Erdöl – Irak – Krieg
Amtsrichter – Grundstück – Dame – Entmündigung
In beiden Fällen bekam die Presse einen Maulkorb.
@1
Du meinst SternTV?
… Die plötzlich erweiterte Betreuung begründen die Richter damit, dass bei Anna S. eine paranoide Schizophrenie vorliegt, "in der sich die Betroffene von Personen und Institutionen beeinträchtigt fühlt". …
Das erinnert mich doch irgendwie daran:
http://www.lawblog.de/index.php/archives/2005/10/29/kenne-sie-nicht/
Sieht es also so aus: Wenn man in so Situationen gerät, erstmal wenig Widerstand leisten (macht es sonst nur schlimmer) und andersweitig Hilfe holen?
Leider ist das wohl kein Einzelfall. Teilweise raten mittlerweile sogar Hausärzte ihren älteren Patienten, dass sie solange sie noch bei guter Konstitution sind, selbst einen möglichen Vormund einzusetzen, um nicht in diese Situation zu kommen. Wenn es auch meist nicht so weit geht, wie im beschriebenen Fall, so ist eine Vormundschaft doch immer eine sehr teure Angelegenheit, und die dürfen dann die Angehörigen bezahlen!
Der vorliegende Fall liest sich so, als ob der Vormund tun und lassen kann was er will. Ist das Vorgehen nicht auch "justiziabel"? Die scheinen sich ja recht sicher zu fühlen. Wenn ich mich mit jemand wie dem Abendblatt anlege, und denen mit so einer Summe komme, muss ich ja damit rechnen, dass sich der Verlag das nicht gefallen lässt, allein der Pressefreiheit wegen, und das völlig zurecht!
schorsch
@6
Ich fürchte es gibt viele Menschen die niemanden haben, der ihnen so nahe steht dass sie Ihn/Sie zum Vormund bestimmen könnten.
Diese Menschen sind darauf angewiesen, dass die gerichtlich bestellten Betreuer vertrauenswürdig sind und im Sinne des Betreuten handeln.
Darum verdient der Fall auch Öffentlichkeit. Wenn an den Vorwürfen etwas dran ist, dann muss das geklärt werden.
Ich meine, es ist schon reichlich Schaden entstanden. Durch die vielen Maulkörbe wird das auch nicht besser, sondern immer schlimmer. Geschlossene Foren, "geixte" Texte, aber keine Aufklärung. Das Thema hat im Hamburger Raum Kreise gezogen und viele erwarten Aufklärung.
Eigentlich kann man nur hoffen das die Presseberichte übertrieben oder falsch sind. Nicht auszudenken wenn die Schilderungen der Dame wahr sein sollten.
Das ist alles andere als Vertrauen bildend. Und falls der Bürgermeister nicht aus der Schusslinie kommt wird das ein politischer Supergau, zu mindestens in Kummerfeld.
Das mit diesen Maulkorbgeschichten ist kein Einzelfall. Ich habe in der Bekanntschaft auch Leute, denen juristisch verboten wurde, wegen bestimmter Dinge an die Öffentlichkeit zu gehen. Da bewegen sich bestimmte Behörden am Rande der Legalität und fühlen sich dabei noch ganz wohl.