29.3.2006

SENIORENMANAGEMENT

Zum ersten Mal macht mir die Zeitumstellung zu schaffen.

Ich gehöre damit zu den Leuten, über die ich bisher gelacht habe.

Die Überschrift habe ich im Wikipedia-Artikel zum Thema gefunden.

9 Kommentare zu “SENIORENMANAGEMENT”

  1. Mathias Schindler meint: (29.3.2006 um 10:32) AntwortenReply to this comment

    Und zur Schande von Wikipedia gibt es diesen Artikel noch nicht. Der Fast track ist, das Wort zum Unwort 2007 vorzuschlagen, dann braucht's von der Bekanntgabe des Preises zum Wikipedia nur noch ein paar Minuten.

  2. RA Lothar Müller-Güldemeister meint: (29.3.2006 um 11:31) AntwortenReply to this comment

    Bei Wikipedia gefunden:

    Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG)
    Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG)
    Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie (DGGPP)
    Deutsche Gesellschaft für Alternsforschung (DGfA)
    Arbeitsgemeinschaft f. Neuropsychopharmakologie u. Pharmakopsychiatrie (AGNP)
    Arbeitskreis für Gerostomatologie e.V. (AKG)
    Interdisziplinäre Arbeitsgemeinschaft für Angewandte Gerontologie e.V. (IAAG)
    Forschungsgesellschaft für Gerontologie (FFG)
    Arbeitsgemeinschaft Geriatrie Bayern e.V.
    Geriatrie-Förderverein Mittelfranken e.V.
    Ärztliche Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Geriatrie in Bayern e.V. (AFGiB)
    Österreichische Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie
    Arbeitskreis Geriatrische Onkologie der DGHO
    Schweizerische Gesellschaft für Gerontologie
    Sektion Alter(n) und Gesellschaft der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)

    Es fehlt noch die Gesellschaft für Gerontojuristerei.

  3. Martin_mb meint: (29.3.2006 um 11:55) AntwortenReply to this comment

    Jaja, der Zahn der Zeit läßt keinen ungebissen…

  4. Björn Harste meint: (29.3.2006 um 13:05) AntwortenReply to this comment

    Schulmädchenreport… Seniorenmanagement…

    Midlife crisis? :)

  5. Alix meint: (29.3.2006 um 14:05) AntwortenReply to this comment

    Das Ding geht mir quer: "Seniorenmanagment" im Zusammenhang mit "Zeitumstellung". Was, verdammt nochmal, hat die Zeitumstellung mit Senioren (das Management in diesem Zusammenhang verkneife ich mir) zu tun? Der Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit, das belegen wissenschaftliche Untersuchungen, hat keineswegs das gebracht, wofür er wieder eingeführt wurde. Angeblich sollte Energieersparnis möglich sein. Das war nun absolut nix.
    Dieses Blog wird reichlich gelesen und kommentiert. Kann mir einer von den Lesern vermitteln, weshalb es einer 'Sommer'-'Winterzeit' bedarf? Für Hinweise und Anregungen bin ich dankbar.
    Seniorenmanagment: Der Begriff ist absolut untauglich, bei dessen Erwähnung sträuben sich bei mir die Nackenhaare.
    Hey Youngster, lebt vorsichtig, damit ihr die 65 oder 70 Jährchen Lebensalter noch erreicht. Das ist doch ein Ziel? Aber wenn ihr das Ziel erreichen solltet, achtet mal auf eure Knie: die werden ein wenig zittern, achtet auf die Finger: die werden sich auch etwas unkontolliert bewegen. Und zum Lesen werdet ihr eine Brille benötigen – selbst die Schlagzeilen der BILD werdet ihr kaum noch klar erkennen (da würdet ihr allerdings nix verpassen).
    Ich kann mich noch daran erinnert, aus der Zeit der 1960/70er: "Traue keinem über dreißig". Die 'dreißig' habe ich seit knappen 28 Jahren hinter mir gelassen. Aber mir macht das Leben Spaß – mal mehr, mal weniger. Jungs und Mädels, ihr habt noch eine lange Strecke vor euch.

  6. RA Lothar Müller-Güldemeister meint: (29.3.2006 um 15:50) AntwortenReply to this comment

    Abgesehen davon müsste eigentlich die Sommerzeit der senilen Bettflucht entgegenkommen.

  7. Ingo Vogelmann meint: (29.3.2006 um 17:03) AntwortenReply to this comment

    mir geht's aber genauso. diese eine verschi**ene stunde macht mir schwer zu schaffen.

  8. Andre Heinrichs meint: (29.3.2006 um 18:52) AntwortenReply to this comment

    So schnell kann's gehen, und dann darf man sich alt fühlen. Immerhin weiß ich jetzt, dass ich mich noch längst nicht alt zu fühlen brauche ;-)

  9. Dr. Herbert R. Schmidt meint: (27.5.2008 um 08:45) AntwortenReply to this comment

    Hallo!
    Ich bin Unternehmensberater, jetzt 74, fühle mich wie 30, sehe aus wie Mitte50, habe die Erfahrung von 60 Jahren und plötzlich merke ich, dass es langsam aus ist. Grund: wenn man als UB gerufen wird, besteht in der Regel ein "Problem", muss etwas geändert werden und das ist unangenehm. Die einfachste Art, damit fertig zu werden ist mit dem Argument "der Alte ist ein Relikt und der versteht die Zeit nicht mehr", allerdings nie offen ausgesprochen sondern hinten herum, denn heute gilt „Konsens“ mehr als Erfolgswille und neue Vokabeln für alter Methoden, die teilweise früher auch schion mal ncith funktioniert haben, weil…:! Es ist einfach bequemer, einen Jungdynamiker ohne Erfahrung (oder mit 5 Jahren im Beruf in den Früh-30ern) und dafür mit forschem Auftreten und ohne Ahnung über die Folgen seiner Maßnahmen heranzuholen, der dann ein dickes Papier und bunte PPT's schreibt, aber nicht weiter stört.

    Über Jahrzehnte hat auch unsere Regierung in die Gehirne gepflanzt, dass man Probleme durch „Altersteilzeit“ oder Frühverrentung löst. Die Alten müssen weg.

    Als meine Tochter nach einem Studium in den USA zurück kam, fragte sie, ob wir hier alle verrückt seien; bis 28 studieren, mit 45 Sozialschrott und mit den verbleibenden 17 Jahren sollen wir dann 80 Lebensjahre finanzieren?

    Wenn ich mir die Probleme meiner Kunden anschaue, muss ich feststellen, dass die von „Dynosaurier“ mit Erfahrung linkshändig und schnell beseitigt werden könnten – wenn man ihn ließe. Ich habe es oft genug bewiesen, in Krisen, bei drohendem Konkurs, wenn die Manager nicht mehr das Sagen hatten, haben durften.

    Aber das hilft alles nicht! Erfahrene Alte sind unbequem, widersprechen, haben eine Meinung (das nennt man dann Altersstarrsinn?) und dann dichtet man denen an, sie kämen mit der Technik etc. nicht mehr mit. Alles Blödsinn. Aber so ist die reale Welt heute.

    Wir brauchen nur einmal nach USA zu schauen, wo Alter kein Kriterium ist. Wird ein 63-jähriger wegen Alter bei einer Bewerbung abgelehnt, wird es teuer! Und hier? Hier wird man freudig erregt abgeschoben, denn das erlaubt, dass man sich nur in Excel und ppt’s ergeht, aber keine Führung lebt, sich nicht mehr um die Mitarbeiter kümmert.

    Wenn wir nicht bald eine andere Kultur bekommen, in der Erfahrung und Fähigkeiten statt Jungdynamik und pflegeleichte Anpassung eine Rolle spielt, werden wir keine Renten (auch nicht für die heutigen Jungdynamiker) und Sozialleistungen mehr finanzieren können, werden wir in der globalisierten Welt nicht bestehen können, werden wir in Deutschland nur noch von Touristen aus China leben.

    Ist das Polemik oder Real? Gute Frage?

    Ihr Dr. Herbert R. Schmidt / MMOS Consulting

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