Wichtig!
“Wichtige Informationen.” Wie ich das hasse, wenn meine Bank solche Sprüche auf Briefumschläge druckt. Und dann Werbung aus dem Kuvert fällt. Noch dazu nur für einen blöden Investmentfonds mit Geld-zurück-Garantie.
“Wichtige Informationen.” Wie ich das hasse, wenn meine Bank solche Sprüche auf Briefumschläge druckt. Und dann Werbung aus dem Kuvert fällt. Noch dazu nur für einen blöden Investmentfonds mit Geld-zurück-Garantie.
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Holzhauer
Antwort-Umschlag dabei, "Porto zahlen wir für Sie"? Einfach alles zurückschicken, mit einem Anschreiben: "Zu unserer Entlastung senden wir Ihnen hiermit Ihre Reklame zurück. In Zukunft wollen Sie bitte davon absehen, uns unverlangt Werbematerial zukommen zu lassen."
Wichtig ist es, mindestens einmal das Wort "Reklame" zu verwenden.
Vielleicht einfach zurückschicken und um erneute Zusendung der wichtigen Informationen bitten, da sich statt der wichtigen Informationen nur Reklame in dem Umschlag befand.
Und dann wird noch gerne ein Auftragsbogen beigelegt, bei dem Name und Konto-/Kundenummer draufgedruckt ist. Dabei wird nie beachtet, daß man mittlerweile wohl eher online einen Auftrag abgibt und so einen Brief nicht einfach wegschmeißen kann. Es muß ja nicht jeder, dem zufällig dieser Brief dann in die Hände fällt, wissen, bei welcher Bank man welches Konto unterhält.
eigentlich ist jedes Ärgern zuviel, und wech…,je "wichtiger" desto Bullshit! Wahrscheinlich hilft nur, zurück zu ärgern, arbeit machen, damit sich letztlich die Sache irgendwann nicht mehr lohnt, wenn man grad soviel Zeit hat ;-)
Ein brauchbares Auschlußkriterium ist meist das Porto. Was aussieht wie ein Brief, aber weniger als 55ct drauf hat, kommt ungeöffntet in die Rundablage, egal wie wichtig das daherkommt.
oftmals weiss nicht einmal deine Bank, das sie dir Werbung geschickt hat. Wie das geht?
Ich hatte mal eine Anfrage nach §34 Bundesdatenschutzgesetz wegen solcher Werbung gestellt. Im Antwortschreiben stand u.a. folgendes.
"Im Rahmen unserer Werbemaßnahmen mieten wir Adressen bei Fremdadressanbietern an. Dabei gelangen wir nicht selbst in den Besitz oder in Kenntnis der Anschriften, sondern ein Fremdadressanbieter schickt diese an einen Lettershop, bei dem diese mit einem von uns bereitgestellten Serienbrief zusammengefügt werden …."
@Z, Torsten Karwoth: Das ist eine sehr gute Idee, auf die ich noch nicht gekommen bin. Das wird mir Spaß bereiten…
@Jochen: Ich gebe Ihnen völlig recht, die denken nicht…
@Sigi: Das kann aber auch ins Auge gehen. Meine Mutter hat neulich einen Brief bekommen, der 100% wie Werbung aussah. Am Ende stellte sich heraus, dass mein 1992 verstorbener Vater in den 70ern eine Anlage bei einer amerikanischen Fondgesellschaft (aus weißem Geld!) getätigt hatte, die kurze Zeit später insolvent wurde. Nach Abschluss der Insolvenz haben die meiner Mutter einen Scheck über knapp 1000 USD gesendet. Sehen lustig aus, so amerikanische Schecks.
"Geld-zurück-Garanie"? Aber wahrscheinlich nur für die Bank. Zumindest ist mir bislang kein Angebot untergekommen, bei dem jemand anderes als die Bank garantiert ein gutes Geschäft macht…
Auf tatsächlich wichtigen Briefen von der Bank (oder von sonstwem anders) steht dagegen niemals "Achtung! Wichtige Informationen! Bitte sofort öffnen!" Insofern ein gutes Erkennungsmerkmal für Müll, sofern man's nicht zu wörtlich auffaßt.
ich hatte einen ähnlichen spruch allerdings schonmal auf einem wichtigen brief von meiner bank. seit dem öffne ich lieber alle briefe.