Behördliche Umwege
Die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Wuppertal ist wahrlich originell: Sie hat eine wundersame Methode entwickelt, mit der sie die Medien informiert. Per Telefax wird den Redaktionen ein Schreiben übermittelt. Und in dem steht dann, dass es eine Pressemitteilung der Behörde gibt, die aber nur auf der Internetseite „www.sta-wuppertal.nrw.de“ veröffentlicht worden ist. Warum sie, die Pressemitteilung, nicht auch gleich per Telefax kommt, ist wohl nur einem bewährten Motto zu verdanken: Warum einfach, wenn es doch auch umständlich geht. (pbd)
na, es ist doch wesentlich leichter, einmal einen Standard-Text zu schreiben und diesen täglich neu zu verschicken.
Umständlicher wär es nur gewesen, das Fax vorher Telefonisch anzukündigen.
@ 2: Und hinterher bitteschön noch telefonisch nachfragen, ob es auch angekommen ist. ;-)
Ich glaube, ich kann die Idee, die dahinter steckt, nachvollziehen: Die Pressestelle der Staatsanwaltschaft möchte ich Zukunft _nur noch_ die Meldungen im Internet veröffentlichen, hat aber Angst, dass die Leute dort nicht gucken und eher denken "von denen kommt ja nix". Im Text haben die sich sicherlich etwas vertan – ein Hinweis wie "In Zukunft finden Sie unsere Mitteilungen noch noch unter…" wäre sicherlich weniger verwirrend gewesen.
Nö, der Wahnsinn hat Methode – so zieht man Besucher auf seine Website und erhöht den Clickcounter. Machen manche unserer Kunden auch so. "Wir haben tolle neue Infos für sie, die finden Sie unter http://…". So hat man auch einen direktes Feedback wer von den 16000 Abonennten denn nun seinen newsletter tatsächlich liest und wer nur ein typischer "Klar, email kann man nie genug haben" Besteller ist.
@2 und 3
Passiert mir so einige Male pro Woche. Sowohl das Eine als auch das Andere und manchmal auch Beides.
Der Hasskamm schwillt mir schon wieder allein bei dem Gedanken daran!
@6
(ohne Worte)