29.1.2007

Der Anwalt betet jetzt gen Mekka

Ein Hamburger Rechtsanwalt ist zum Islam übergetreten. Seine Frau bleibt Atheistin.

Das Hamburger Abendblatt berichtet.

(Danke an Thomas Hörter für den Link)

32 Kommentare zu “Der Anwalt betet jetzt gen Mekka”

  1. Marcus meint: (29.1.2007 um 14:02) AntwortenReply to this comment

    Ich rätsle ja immer noch, wieso und weshalb diese Meldung seit gestern überall so breit getreten wird… Hier kann ich ja wenigstens noch den Zusammenhang Anwalt Anwalt verstehen. Aber sonst?!? Einer von Vielen jedes Jahr. Andersrum gibt es auch Moslems, Juden, Sonstige, die jedes Jahr zum Atheisten, Christen oder sonstwas werden. Erklärt mir mal einer die Brisanz/Wichtigkeit/Relevanz dieser Meldung in allen Medien? War der Anwalt eigentlich als Papst vorgesehen? Oder war er eigentlich der neue Messias? Oder…??

  2. Mathias Schindler meint: (29.1.2007 um 14:13) AntwortenReply to this comment

    Wie viele Rechtsanwälte beten mindestens einmal pro Tag nach Karlsruhe?

  3. Andreas meint: (29.1.2007 um 14:13) AntwortenReply to this comment

    @1 Marcus

    ..und wiso eigentlich der neue Messias, wer war denn der alte?
    Fragen über Fragen..
    Gebe Dir aber recht, die Meldung hat mich gestern ebenso stutzig gemacht wie Dich.

  4. SvenR meint: (29.1.2007 um 14:15) AntwortenReply to this comment

    @ Nr. 1 (Marcus): Was ich noch viel weniger verstehe, ist, dass dieser Anwalt den Medien anscheinend seine inneren Beweggründe darlegt. Warum macht jemand soetwas?

  5. Nils G. meint: (29.1.2007 um 14:20) AntwortenReply to this comment

    q 4: "Warum macht jemand soetwas?"
    Weil er sonst den ganzen Tag auf Mandanten gewartet hat.

  6. M. meint: (29.1.2007 um 14:25) AntwortenReply to this comment

    [troll]
    Ist das überhaupt mit den Werten unserer freiheitlich demokratischen Verfassung vereinbar?
    [/troll]

  7. Marcus meint: (29.1.2007 um 14:26) AntwortenReply to this comment

    @3 Den gibt es in diversen Religionen, hier war aber der Christiche gemeint. ;)

    @4 Tja, da gibt es wohl nur drei Möglichkeiten. 1. Er ist ein massiver Profilneurotiker. 2. Er will missionieren. 3. Er wurde von einem nicht unbekannten Boulevardblatt zum Seelenstrip ermutigt (keinen Bock zu recherchieren ob das sein kann).

    Ok, evtl. noch einen vierten Punkt: Er will seinen Namen bekannt machen, um dann auch geschäftlich zu profitieren.

    Trotzdem bleibt die Frage, wieso die Medien da so geil drauf sind… Ich versteh´s nicht. *kopfschüttel*

  8. h.c. meint: (29.1.2007 um 14:46) AntwortenReply to this comment

    Ihr könnt über Sachen diskutieren, das ist faszinierend…

  9. Justus meint: (29.1.2007 um 15:10) AntwortenReply to this comment

    Ob unser neuer muslimischer Kollege etwa auch die Absicht hat, vom Islam-Archiv

    http://www.islamarchiv.de/index2.html

    urkundlich so ausgestattet zu werden, dass er – dermaßen legitimiert – außer Ellen demnächst noch weitere Frauen zu sich holen darf … ? Ich vermute, dass Ellen spätestens dann auch konvertiert, um nicht ins Hintertreffen zu geraten.

    Das Bundesinnenministerium, arbeitet übrigens gern mit dem Islam-Archiv zusammen; gleiches gilt für Landesbehörden und Kommunen.

  10. Kai K. meint: (29.1.2007 um 15:15) AntwortenReply to this comment

    wie kann man eigentl. viermal täglich beten? ich halte solche Leute ganz ehrlich nicht für ganz so normal.
    wäre mir persönlich zu mühsam.

  11. n.n. meint: (29.1.2007 um 15:34) AntwortenReply to this comment

    "herr vorsitzender, ich bitte die verhandlung für 5 minuten zu unterbrechen, damit ich zwischen zeugenstuhl und richtertisch meinen teppich ausrollen, mich niederknien und beten kann. bei dieser gelegenheit möchte ich nochmals ausdrücklich auf art. 4 gg hinweisen."

    *rotfl*

  12. ToWi meint: (29.1.2007 um 15:39) AntwortenReply to this comment

    "Diese festen Regeln und Anweisungen des Islam sind ein Grund dafür, dass unsere Religion immer beliebter bei Christen wird"
    Das interessante am Islam ist in in meinen Augen, das bei fast allen dieser "festen Regeln" Ausnahmen erlaubt sind. Zum Beispiel war ein Kollege von mir wegen einer OP im Krankenhaus und da haben die es nicht geschafft schweinefleisch-freies Essen zu machen. Trotz Vorankündigung. Daraufhin meinte mein Kollege, das sei kein großes Problem, da in solchen Situationen der Koran durchaus auch den Verzehr von Schweinefleisch zulässt. Und das wäre bei fast allen Vorschriften so.

  13. Hootch meint: (29.1.2007 um 16:17) AntwortenReply to this comment

    Ich denke, der Beruf des Herrn von Bergner wird in diesem Artikel nur genannt, um die Schlagzeile nicht ganz so leer aussehen zu lassen (wie z. B.: Hamburger ist jetzt Moslem" – obwohl das genügen würde). Was mich vielmeht interessieren würde, wären die tatsächlichen Gründe für die Konvertierung. Irgendjemand – nichteinmal Herr von Bergner selbst – berichtet zwar über das Dreifaltigkeitsdogma und Missverständnisse diesbezüglich und Herr von Bergner sagt, er sei jetzt näher bei Gott, aber das wars.
    Damit ist der Raum Frei für Spekulationen des Lesers:
    1. Herr von Bergner hat wirklich seinen Glauben gefunden. Dann freue ich mich für ihn, frage mich aber doch, warum man damit zu einer Zeitung geht.
    2. Herr von Bergner suchte (und fand) Publicity. Dann muss ich sagen, dass Glaube (für die meisten Manschen) viel zu ernst ist, um damit Werbung für sich zu machen. Und ich bin mir sicher, die Menschen merken das auch recht schnell.

    Grüße!

  14. akbwl meint: (29.1.2007 um 16:20) AntwortenReply to this comment

    Auch im Christentum gibt es klare Regeln. Gerade die katholische Kirche kennt zahlreiche Fastenvorschriften wie den Karfreitag, wöchtenlicher Kirchgang,… Ob man sich daran hält, ist was anderes.
    Vielmehr ist es doch so, dass Muslime in der Diaspora sich zum Teil stärker an diese Regeln halten, als in den Hauptverbreitungsgebieten des Islam. In der Türkei leben fast nur Muslime, ein großteil sieht das mit den Vorschriften doch auch nicht anders wie viele Christen hier, d.h. sie werden längst nicht mehr so streng befolgt.

  15. Ben meint: (29.1.2007 um 16:30) AntwortenReply to this comment

    Der islamistische Anwalt als Teil der Rechtspflege? Die Staatskirche durch anwaltliche Massenkonvertierungen in Gefahr? Herr Vetter kündigt verdeckt seine Konversation zum Hinduismus an? %-)

  16. noxx meint: (29.1.2007 um 16:44) AntwortenReply to this comment

    @16
    auf die Konversation von Herrn Vetter zum Hinduismus wäre ich auch gespannt.. ich rede aber ja lieber übers Wetter… wenn er aber eine Konversion zum Hinduismus betreiben würde, wäre das natürlich ein Thema für eine Konversation, dem auch ich mich nicht verschliessen würde… *zuckersüss lächel*

  17. noxx meint: (29.1.2007 um 16:45) AntwortenReply to this comment

    oppps, das sollte eigentlich heissen @15…. :-)

  18. Condor meint: (29.1.2007 um 17:28) AntwortenReply to this comment

    Na sagen wir mal so: Als in christlichen Gebeiten die Regeln der Bibel noch so umgesetzt wurden, dass wirklich jeder, der schon optisch an eine Hexe erinnerte auch wirklich auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde, waren wir etwa auf dem Niveau derer, die heute zum Islam gehören. Oder andersherum: Auch die Moslems und Islamisten werden sich irgendwann weiterentwickelt haben und eine Zivilisierte Gesellschaft gründen, ohne Selbstmordattentäter und heiligen Krieg.

    Weil wir grad beim Thema sind: Kommt ein Moslem in den Himmel und trifft einen Mann mit Bart. "Mohammed?" fragt er. "Nein, ich bin Moses. Mohammed wohnt ein paar Wolken weiter oben" bekommt er als Antwort. Der Mann klettert also unermüdlich die Wolken hinauf und trifft einen weiteren Mann mit Bart. "Mohammed?" fragt er wieder. Doch wieder wird er enttäuscht:" Nein, ich bin Jesus. Mohammed wohnt noch ein paar Wolken weiter oben". Wieder klettert der Mann bis zur Erschöpfung. Als er endlich auf der höchsten erkennbaren Wolke ankommt: "Dann musst du also der große Mohammed sein ?!" sagt er zu dem bärtigen Mann. "Nein mein Freund ich bin Gott. Aber komm rein und mach es dir gemütlich. Du siehst entkräftet aus, möchtest du einen Kaffee?" . "Ja, gern. Den brauch ich jetzt". Gott dreht sich herum, klatscht zweimal in die Hände und sagt: "Mohammed! Zwei Kaffee. Aber plötzlich!"……

  19. Jan meint: (29.1.2007 um 17:45) AntwortenReply to this comment

    Ach, wenn man die Regeln des Christentum möglichst einfach und klar haben will, geht das auch: Markus 12:28–31. Mein Eindruck ist eher, daß die christlichen Kirchen es gerne komplizierter haben.

  20. Die taube Nuss meint: (29.1.2007 um 17:48) AntwortenReply to this comment

    Der Hanseat als solcher hat eine ausgeprägte Affinität zu England. Also gut möglich, daß der Hamburger Anwalt umschult auf Scharia: http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/0,1518,462978,00.html

    @Condor: Wär mir nur ganz recht, wenn ich den Entwicklungsschub noch miterleben dürfte.

    Ach ja, noch was: Witze über Mohamed können womöglich nicht nur Dänische Zeitungen weltbekannt werden lassen, sondern auch Düsseldorfer Blogs?

  21. CS meint: (29.1.2007 um 17:49) AntwortenReply to this comment

    @2. Gebet gen Karlsruhe? Das wäre Satanismus…

  22. Subsumtionsautomat meint: (29.1.2007 um 18:42) AntwortenReply to this comment

    @20
    Na dann möchte ich aber Udo Vetter sehen, wie er dem aufgebrachten Mob vor seiner Kanzlei, der gerade eine Anwaltspuppe auf den Scheiterhaufen wirft, erklärt, dass er als Blogbetreiber keine Verantwortung für die dort hinterlassenen Kommentare übernimmt, wenn das sogar einige Gerichte nicht richtig auf die Reihe bekommen…

  23. RA J. Melchior meint: (29.1.2007 um 19:44) AntwortenReply to this comment

    … wenn's dem Kollegen denn hilft …

    Ansonsten verstehe ich allerdings auch nicht, dass das schon eine Schlagzeile wert ist.

  24. Ben meint: (30.1.2007 um 07:17) AntwortenReply to this comment

    Ist das denn mit der Präambel des GG vereinbar? ;)

  25. rechtliches meint: (30.1.2007 um 09:06) AntwortenReply to this comment

    Da kann ich nur sagen, der Spiegel (Printausgabe) war schneller. Deshalb glaube ich, dass sich jemand bei der Wahl seines Themas hat inspirieren lassen. (ohne Worte) ;-)

  26. winnie the pooh meint: (30.1.2007 um 09:09) AntwortenReply to this comment

    @ 15: Konversation = Gespräch; gemeint war wohl Konvertierung bzw. Konversion.

  27. captiosus meint: (30.1.2007 um 11:03) AntwortenReply to this comment

    Der Anwalt betet jetzt gen Mekka = uninteressant
    Welcher Anwalt betet jetzt nicht mehr gen Mekka = interessant

  28. ThK meint: (30.1.2007 um 11:13) AntwortenReply to this comment

    Bitte aufhören auf über fachfremde Themen zu schwadronieren, denn so viel massive Unkenntnis und Oberflächlichkeit auf einem 'Haufen' tut weh.
    An dieser Stelle entlarvt sich Web 2.0 mal wieder als hoffnungslos dilettantisch, weil jeder Hinz und Kunz das öffentlich kundtun kann, was er schon immer mal sagen wollte bzw. worin er gerade einmal Stammtischniveau erreicht.
    Schuster, bleib bei deinen Leisten! Danke.
    ThK

  29. noxx meint: (30.1.2007 um 11:35) AntwortenReply to this comment

    @28:
    und dieser Beitrag hat und ausser den Fragezeichen, welche prompt in meinem kleinen Hirn auftauchten, worauf er denn jez genau bezogen ist, die nahtlose web2.0-freie Erleuchtung gebracht?

    @U.V.: sorry, ich trolle ja ungern… :-)

  30. ThK meint: (30.1.2007 um 11:56) AntwortenReply to this comment

    @29:
    Nein, er hat nur versucht auf zugegeben etwas provokante Art und Weise dem selbstgefälligen Dahingeplappere eine selbstreflexiv-metakommunikative Dimension anzuraten.

    Auch wenn ich die sozial-konstruktivistische Generierung von Wahrheiten/Wissen/etc. mit einer gewissen Skepsis sehe, heißt das doch nich im selben Atemzug, dass ich selbst inviduell erzeugt, aber universell gültige Wahrheiten zu verkünden glauube. Doch "Also ich glaube…-Aussagen" sind nicht immer angebracht und noch weniger hinreichend. Das kann m.E. mal bedacht werden, dann würden sich viele Kommentare, ja ganze Blogs erübrigen. Man könnte den Beitrag 28 folglich vielerorts posten.
    Mfg,
    ThK

  31. bosch meint: (30.1.2007 um 13:02) AntwortenReply to this comment

    Mein Gott, es soll in Hamburg sogar Rechtsanwälte geben, die katholisch sind. Es soll sogar Anwälte geben, die aus der katholischen Kirche ausgetreten sind. Aber wen interessiert das? Das ist eine persönliche Angelegenheit. Von mir aus können alle Rechtsanwälte zu einer anderen Religionsgemeinschaft konvertieren.

    Nett vom Hamburger Abendbaltt, dass es Herrn von Bergner gleich eine Platform für seine PR-Arbeit geboten hat. Hoffentlich ist er erfolgeich bei der Mandantenakquise im Kreise der neuen Glaubensbrüder.

  32. Ben meint: (1.2.2007 um 03:47) AntwortenReply to this comment

    @28 Wie Du, erst denken, dann kommmunizieren, lächerlich.

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