14.2.2007

An der Lavalampe

Ich mache ja auch Außendienst. Zum Beispiel im Puff. Der höherrangige Justizbedienstete, dem ich heute an der Lavalampe begegnet bin, hatte dagegen anscheinend seinen freien Tag. Da muss er mich natürlich nicht erkennen und grüßen.

Aber schau her, er war ausgerechnet bei meiner Mandantin drin. Nein, habe ich ihr erklärt, ich wüsste nichts von einer Schweigepflicht für Nutten. Das war ein amüsantes Gespräch, bevor wir dann zur Sache kamen.

37 Kommentare zu “An der Lavalampe”

  1. AM meint: (14.2.2007 um 18:32) AntwortenReply to this comment

    Das ist fies ;)

  2. Jutta meint: (14.2.2007 um 18:34) AntwortenReply to this comment

    Dumm gelaufen!

  3. Ralf meint: (14.2.2007 um 18:40) AntwortenReply to this comment

    Man könnte jetzt fragen "Bevor wir dann zur Sache kamen", was heißt denn das…
    aber das lassen wir sein.

    Mit der legalisierung von Prositution ist doch auch eine gesellschaftliche Anerkennung verbunden, irgendwo war doch mal der Vergleich mit Wellnessurlaub zu lesen. Aber wenn sie da aus dem Nähkästchen plaudert, sicherlich schon amüsant.

  4. bo meint: (14.2.2007 um 18:44) AntwortenReply to this comment

    Klar, klar: Sie waren natürlich nur zum Mandantengespräch da … ;-)

  5. Anonymous meint: (14.2.2007 um 18:52) AntwortenReply to this comment

    "Er war ausgerechnet bei meiner Mandantin drin."
    Er war, irgendeinem mathematischen Gesetz folgend, in ihr? Während Sie, Herr Rechtsanwalt Vetter, – bleiben wir bei dieser, Ihrer Diktion – gerade gekommen sind?
    Oder hat er, wollten Sie das vielleicht sagen, Ihre Mandatin besucht?

  6. Sebastian meint: (14.2.2007 um 19:04) AntwortenReply to this comment

    Mir wird dieses Blog langsam zu schlüpfrig. Hier lesen doch bestimmt auch Jugendliche mit!

    (Wer Ironie findet, darf sie behalten.)

  7. Gerrit meint: (14.2.2007 um 19:07) AntwortenReply to this comment

    "Der höherrangige Justizbedienstete"
    wird hoffentlich keinen Generalverdacht auslösen.

    Sorry, ich konnte es mir nicht verkneifen… *feix*

  8. TK (Link) meint: (14.2.2007 um 19:08) AntwortenReply to this comment

    Gröööl!! "Er war bei meiner Mandantin drin." "Bevor wir dann zur Sache kamen."

  9. Gerd meint: (14.2.2007 um 19:19) AntwortenReply to this comment

    Kannst du das alles mal aufklären? Bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte……..

  10. NoLaw meint: (14.2.2007 um 19:21) AntwortenReply to this comment

    Was ich mir gut vorstellen könnte:
    Die Dame macht jetzt den neulichanderlavalampeblog.de!
    Zum Beispiel als Gegengewicht zu http://www.hurenforen.to, welches
    u.a. aus SozPäd-Sicht sehr interessantes Forschungsmaterial
    bietet.

  11. jm (Link) meint: (14.2.2007 um 19:22) AntwortenReply to this comment

    AmSchreibtischsitzundfeix ……..

  12. A. John (Link) meint: (14.2.2007 um 19:28) AntwortenReply to this comment

    Das war ein amüsantes Gespräch, bevor wir dann zur Sache kamen.
    Kann man das so verstehen, daß die Dame die Honorarnote in Naturalien bezahlt hat? ;-))

    Gruß A. John

  13. sweetisis meint: (14.2.2007 um 19:30) AntwortenReply to this comment

    Ich kann mir nicht helfen aber irgendwie liest sich das schon etwas komisch. Nomalerweise sind Ihre Bereichte doch sehr klar und EINdeutig zu verstehen. Und gerade bei solch einem Thema nicht? ist das jetzt der neueste Trend von PR-Aktion ???
    Oder einfach nur sehr unglücklich ausgedrückt?

  14. Tobias Schwarz (Link) meint: (14.2.2007 um 19:51) AntwortenReply to this comment

    Also ich finde, das ist eine literarisch eindrucksvolle Kurzgeschichte…

  15. hayom (Link) meint: (14.2.2007 um 20:03) AntwortenReply to this comment

    wo man seine infos herhat. uv hat halt überall seine spitzel warum nicht bei der lavalampe, das is noch lang nicht das schlechteste.

    shalom hayom

  16. Martin_mb meint: (14.2.2007 um 20:12) AntwortenReply to this comment

    Die haben im Puff Lavalampen? Versaut das der Kundschaft nicht die Stimmung? Also ich würde mich vor dem direkten Größenvergleich scheuen, da kann man nur den Kürzeren ziehen…

  17. jm (Link) meint: (14.2.2007 um 20:20) AntwortenReply to this comment

    @ 13: Wieso? Ist doch eindeutig zu verstehen, oder ??? Honi soit qui mal y pense !

  18. RA Junghans meint: (14.2.2007 um 20:24) AntwortenReply to this comment

    Ach, sehr schön. Solche Geschichten verzuckern einem doch den Abend.

  19. NENENEEEE meint: (14.2.2007 um 20:34) AntwortenReply to this comment

    Erst die Herren von der GEZ, und jetzt auch noch Herr Vetter…

    Wer hat Sie für was bestochen?
    Und wird die Klage gegen Mikado demnächst fallen gelassen?

    SCNR

  20. Examenskandidat meint: (14.2.2007 um 22:32) AntwortenReply to this comment

    Da kommt man nach einem langen Tag nach Hause und liest so etwas. Herrlich. Danke!

  21. Bernhartt (Link) meint: (14.2.2007 um 23:43) AntwortenReply to this comment

    meine eltern machen sowas auch…
    Is doch total geil wenn die Frau sowas reinbekommt.
    Wunder mich auch nicht wenn dieser JuraTyp, das abbekommen hat.
    Sowas hätte bestimmt Ronald Schill gutgetan, oder eben nicht…

  22. Jan meint: (15.2.2007 um 00:02) AntwortenReply to this comment

    Mal ganz ernsthaft: Ist es nicht schlecht für das Geschäft, wenn eine Prostituierte über ihre Freier redet? Ich meine, wäre ich Kunde bei der Dame und würde irgendwie erfahren, daß sie über mich redet, wäre ich wohl die längste Zeit Kunde gewesen.

  23. IB meint: (15.2.2007 um 00:09) AntwortenReply to this comment

    @22: Die Mechanismen langfristiger Kundenbindung sind in diesem Geschäft ein wenig vielschichtiger, als Sie unterstellen. ;-)

  24. Hobbyjurist meint: (15.2.2007 um 00:47) AntwortenReply to this comment

    @ 22: Warum sollte einem höherrangigen Staatsdiener noch irgendeine Privatsphäre zugestanden werden, wenn diese bei den normalen Bürgern auch nicht mehr respektiert wird? (Ich verweise insoweit auf die geplante verdeckte Online-Schnüffelei und vergleichbare, die Privatsphäre verletzende Sauereien, wie z. B. verdachtsunabhängige Hausbesuche von Sozialschnüfflern bei Hartz-IV-Empfängern, etc.) Wenn schon, dann gleiches Unrecht für alle. Also, liebe eventuell mitlesende Prostituierten, plaudert nur frank und frei über Eure Kundschaft, was das Zeug hält. ;-))

  25. K meint: (15.2.2007 um 04:16) AntwortenReply to this comment

    Warum sollte einem höherrangigen Staatsdiener noch irgendeine Privatsphäre zugestanden werden, wenn diese bei den normalen Bürgern auch nicht mehr respektiert wird?

    Vielleicht, weil das der menschliche Anstand gebietet?

    Im übrigen: Natürlich gibt es keine gesetzliche Schweigepflicht wie bei Ärzten, sehr wohl gibt es aber einen gewissen Berufscodex von seriösen Prostituierten, und zu dem gehört, daß Kundenbeziehungen vertraulich behandelt werden.

  26. med maxx meint: (15.2.2007 um 08:05) AntwortenReply to this comment

    ich weiß nicht, was ihr habt? steht es diesem "höherrangigen Staatsdiener" nicht auch zu, dass er als kleiner unartiger, böser Junge mal richtig bestraft wird?

    apropos Schweigepflicht sicherlich nicht, wobei Diskretion immer ein Zeichen für ein gut geführtes Haus ist. Allerdings ist anzumerken, dass gezielte Indiskretionen genau aus jenen Häusern immer schon ein Mittel der Politik war.
    Seit hunderten wenn nicht gar tausenden von Jahren.

    vom Konstanzer Konzil wird kolportiert, dass es in jenen Tagen mehr Nutten als Einwohner gab, fürs wohlfeile Plaisir der geistlichen und weltlichen Höherrangigkeit

  27. h.c meint: (15.2.2007 um 08:19) AntwortenReply to this comment

    @8, *hust* Ja das hat ich auch gedacht. :D
    @9, und wo soll Herr Vetter die FSK18-Plakette anbringen???

    @26, "ich weiß nicht, was ihr habt? steht es diesem “höherrangigen Staatsdiener” nicht auch zu, dass er als kleiner unartiger, böser Junge mal richtig bestraft wird?"

    Ähm… ich war zwar noch nie im Puff, hab aber zumindest mal gehört das die meisten davon keine Sado-Maso-Schuppen sind. Haben Sie zum konkreten Fall etwa nähere Informationen? xD

  28. Kristine meint: (15.2.2007 um 09:09) AntwortenReply to this comment

    @9: Also, es gibt die Bienchen und die Blümchen und die Anwälte …

    Kristine

  29. genevainformation (Link) meint: (15.2.2007 um 09:52) AntwortenReply to this comment

    @25: Vielleicht, weil das der menschliche Anstand gebietet?

    Genau. Und wir sind ja alle anständing ™.

  30. n.n. meint: (15.2.2007 um 10:25) AntwortenReply to this comment

    diskretion ist in der regel etwas sehr relatives. wer einmal gehört hat wie juristen und ärzte über ihre fälle reden, der kann sich denken wie auch huren reden, wenn sie "unter sich" sind.
    die frage ist allerdings, wen der/die rechtsanwalt/arzt/hure als seiner gruppe zugehörig betrachtet. aber da hat man als rechtsanwalt (hure der justiz) bei einer hure wohl keine größeren probleme …
    :-D

  31. MaxR meint: (15.2.2007 um 10:51) AntwortenReply to this comment

    Wird odch nicht ein dienstlicher Besuch bei der bekannten Anwältin gewesen sein?

    @9: Wenn Sie noch nicht aufgeklärt sind, können Sie das natürlich nicht so recht verstehen.

  32. Rotkäppchen (Link) meint: (15.2.2007 um 12:47) AntwortenReply to this comment

    "er war ausgerechnet bei meiner Mandantin drin."

    also wirklich.

  33. HomoCarnula (Link) meint: (15.2.2007 um 12:54) AntwortenReply to this comment

    danke :D *lachtränen aus augen wisch*

  34. K meint: (15.2.2007 um 14:05) AntwortenReply to this comment

    Allerdings ist anzumerken, dass gezielte Indiskretionen genau aus jenen Häusern immer schon ein Mittel der Politik war.
    Seit hunderten wenn nicht gar tausenden von Jahren.

    Aha, und warum ist das anzumerken? Politischer Mord hat auch eine tausendjährige Tradition, na und?

  35. doro (Link) meint: (15.2.2007 um 14:37) AntwortenReply to this comment

    lol

  36. Herr Kollege meint: (17.2.2007 um 17:40) AntwortenReply to this comment

    Das ist ganz große Prosa, Herr Vetter. Nur diejenigen Kommentatoren, die vom Heise-Forum oder dem CCC hierher gekommen sind (und das scheinen viele zu sein), verstehen wieder nichts.

  37. Anonymous (Link) meint: (17.2.2007 um 21:13) AntwortenReply to this comment

    wie waren noch die goldenen Regeln der Diskretion ?

    - fahre nie mit deinem eigenen KfZ

    - nutze ein Etablissement ausserhalb deines Heimatortes

    - habe hinreichend Bargeld dabei

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