9.3.2007

Kriminaltechnische Details

Aus einem Polizeibericht:

Bei dem Objekt E.-Straße 5 handelt es sich um ein viergeschossiges Mehrfamilienhaus mit 8 Parteien in geschlossener Häuserzeile. Der Zugang zum Objekt erfolgt über die Hauseingangstür. … Über das Treppenhaus gelangt man in die vierte Etage.

25 Kommentare zu “Kriminaltechnische Details”

  1. David meint: (9.3.2007 um 16:22) AntwortenReply to this comment

    :-O Überraschung des Tages, man lernt halt nie aus

  2. h.c. meint: (9.3.2007 um 16:26) AntwortenReply to this comment

    Die einzelnen Wohnungen erreichte man über jeweils eine Eingangstür. Die zweireifigen Kraftfahrzeuge die vor dem Objekt standen hatten jeweils 4 Reifen, die zweireifigen Fahrzeuge hatten jeweils 2. Und unser FStW hat sogar ein Lenkrad.

    Und der Polizist hätte vllt. Schriftsteller werden sollen, da hätt er mehr zum schreiben gehabt.

  3. coll. meint: (9.3.2007 um 16:32) AntwortenReply to this comment

    Ich finde Detailreiche Pol.-Berichte immer toll. In der mündlichen Verhandlung kann man die betreffenden Beamten dann als Zeugen immer schön auf Widersprüche zur Realität (im Detail häufig) hinweisen. "Ähhh, so genau weiß ich das nicht mehr…mag sein dass…"

  4. Arno Nyhm meint: (9.3.2007 um 17:03) AntwortenReply to this comment

    Scheint ja ein nobles Viertel zu sein… ts ts ts… Türen und auch noch ein Treppenhaus.

  5. Anonymous meint: (9.3.2007 um 17:07) AntwortenReply to this comment

    … für die Verhältnisse des Verfassers vielleicht verwunderlich!?!

  6. Lektor meint: (9.3.2007 um 17:08) AntwortenReply to this comment

    Darf man so einen polizeilichen Prokollanten fragen, wie doof er eigentlich "in echt" ist oder wäre das schon eine (Beamten-)Beleidigung?

  7. Anonymous meint: (9.3.2007 um 17:13) AntwortenReply to this comment

    das tut weh^^

  8. Mathias Schindler meint: (9.3.2007 um 17:40) AntwortenReply to this comment

    Tja, in diesem Fall lässt so ein Satz Rückschlüsse zu, wie sonst in Wohnungen Zutritt gesucht wird.

  9. 321 meint: (9.3.2007 um 17:50) AntwortenReply to this comment

    Immer noch besser als die Berichte, die man nur laut lesend versteht …. da man auf Grund der ausgeprägten grammatikalischen Kenntnisse den Sinn nie entschlüsseln könnte.

    Habe schon so manche Einlassung für Mandanten bei Vernehmung für den ansonsten total überforderten zuständigen Beamten in den Rechner gehauen – sonst hätte es noch viel länger gedauert.

    Und es tut schon weh zusehen zu müssen welche Schwierigkeiten Beamte noch immer haben ein einfaches Textverarbeitungsprogramm zu öffnen und zu nutzen.

  10. Inter meint: (9.3.2007 um 18:14) AntwortenReply to this comment

    Möglicherweise hat der verfassende Beamte die Nacht zuvor zuviel in Platons Höhlengleichnis gelesen – man weiß ja nie so wirklich, was man vor sich sieht… .

  11. SvenR meint: (9.3.2007 um 18:48) AntwortenReply to this comment

    @ Udo Vetter: Hatte den die blumige Einleitung denn einen guten Grund und lief dann auf einen nur so zu erreichenden Klimax hin oder handelt sich hierbei einfach um sinnfreie Beamten-Prosa?

  12. Dummvogel meint: (9.3.2007 um 18:54) AntwortenReply to this comment

    Ein viergeschossiges Haus hat keine vierte Etage, falls das einige immer noch nicht gerafft haben.

  13. n.n. meint: (9.3.2007 um 18:59) AntwortenReply to this comment

    vielleicht wurde der verfasser auch nur allzu oft durch dumme verteidigerfragen genervt.

    z.b.:
    "und wie sind sie dann in das haus gelangt?"
    oder:
    "und wie sind sie dann in der 4. stock gekommen, mit dem lift oder über die treppe?"

    und da hat er sich halt entschlossen, derartige informationen schon in seinen einsatzbericht einzuflechten, in der völlig unberechtigten hoffnung, dass ihm solche fragen in zukunft erspart bleiben mögen.
    ;-)

  14. n.n. meint: (9.3.2007 um 19:01) AntwortenReply to this comment

    ps:
    die geschosszählung ist nicht wirklich einheitlich. insbesondere angelsächsische länder zählen das erdgeschoss als erste etage. wer weiss wie es die rheinländer halten?!

  15. Bense meint: (9.3.2007 um 21:44) AntwortenReply to this comment

    Hm. Das GSG9 kommt immer durch die Fenster… Vielleicht gibt es aber auch freiwillige Feuerwerker dort. Diese betreten die Wohnung durch die Regenrinne.

  16. xox meint: (9.3.2007 um 22:20) AntwortenReply to this comment

    Ich begrüsse es, dass auch die Mitarbeiter bei den Polizeikräften offensiv-didaktisch an die aktive Nutzung von Textverarbeitungssystemen herangeführt werden. In Teil zwei lernen sie dann, wie man Bausteine und Platzhalter verwendet. Ab drei Streifen auf der Schulter: fremde Texte erkennen und verstehen.

  17. Matidio meint: (9.3.2007 um 23:04) AntwortenReply to this comment

    Und jetzt? Sei es, dass er/sie sich vertan hat, Angelsachse ist oder einfach nur einen schlechten Tag gehabt hat. Selbst wenn er es den wirklich nicht wusste, gibt das nun nicht wirklich den Anlass sich in der Art und Weise darueber lustig zu machen.

    Die Arroganz einiger Kommentatoren ist einfach nur peinlich. Wer frei von solchen Lapsus ist, werfe gefaelligst den ersten Stein.

    Nur mal so als Erinnerung ein Eintrag aus dem Blog des Autor des Beitrags:

    Wenn man ihr die Achtkilohanteln anbietet, sollte man sich vergewissern, dass man die Achter auch tatsaechlich hat. Und nicht die Neuner. Sonst kriegt man eine etwas unterkuehlte Antwort wie: "Danke, die habe ich schon. Sind bloss falsch einsortiert, wie immer."

    Aber immerhin haben wir jetzt schon mal miteinander gesprochen. Jetzt muss ich nur noch daran arbeiten, nicht mehr fuer eine dumme Nuss gehalten zu werden.

    Na, ich hoffe sie hat kein Blog …

  18. gulliver meint: (9.3.2007 um 23:32) AntwortenReply to this comment

    Schon erstaunlich was einige aus 3 Sätzen herauslesen können.

  19. xox meint: (9.3.2007 um 23:38) AntwortenReply to this comment

    @17, Matidio:
    Wir amüsieren uns nur darüber, dass unsere ermittelndenden Staatsbürger in manchen Fällen und Teilbereichen sehr wohl in der Lage sind, zu ihrem Vorteil sehr detailkenntnisreich zu dokumentieren. An anderen Orten (Laufwerk Z: Zweifel) versagt leider zu oft ihr mentales Betriebssystem.

  20. ben meint: (10.3.2007 um 01:53) AntwortenReply to this comment

    vielleicht war er auch einfach zu lange beim Bund…
    "ab 50cm Wassertiefe hat der Soldat mit selbständigen Schwimmbewegungen anzufangen."

  21. Lektor meint: (10.3.2007 um 07:39) AntwortenReply to this comment

    @ 17

    "Selbst wenn er es den wirklich nicht wusste, gibt das nun nicht wirklich den Anlass sich in der Art und Weise darueber lustig zu machen."?

    Antwort: Ja, unbedingt, Sie Gutmensch!

  22. SvenC meint: (10.3.2007 um 11:40) AntwortenReply to this comment

    rofl
    Offenbar sind wohl and. "Eintritts"-Methoden öfters angesagt?

  23. MaxR meint: (10.3.2007 um 12:14) AntwortenReply to this comment

    Die Assoziation hatte ich auch. Der Leiter eines SEK hätte wohl geschrieben "Die Wohnung betritt man durch die Balkontür und das Toilettenfenster". Scheint sich also um eine minder schwere Straftat zu handeln, kein Raubkopierer o.ä.

  24. Mary meint: (10.3.2007 um 16:46) AntwortenReply to this comment

    Unser Haus kann durch zwei Eingänge betreten werden; durch die Haustür oder durch die Tür zur Tiefgarage. Das Haus meiner Mutter hat auch zwei Zugänge. Die Haustür zur Straße und eine Hintertür zum Hof.
    Bei uns im Haus kann man die oberen Etagen über das Treppenhaus oder mit dem Aufzug erreichen.
    Ich weiß daher nicht, was an dem Bericht so schlimm sein soll, außer der vierten Etage im viergeschossigen Haus.
    Wir wissen schließlich nicht um was für eine Straftat es sich handelt.
    Der Bericht ist ja auch für Leute gedacht, die das Haus selber noch nie gesehen haben.

  25. christian meint: (12.3.2007 um 09:23) AntwortenReply to this comment

    bi uns seggt man:

    "sach bloss"

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