Schilder blau, Fahrer nicht
Bei seiner mühsamen Suche nach einem Parkhaus in der Bochumer Innenstadt hat sich gestern ein Autofahrer intensiv an den blauen Hinweisschildern orientiert – so gründlich, dass er schließlich am Willy-Brandt-Platz direkt in den U-Bahn Abgang “Rathaus-Süd” hineinfuhr.
Der offenbar nüchterne 45-Jährige aus Gelsenkirchen verletzte niemanden, er rief selber Polizei und Feuerwehr. Die vermied mit einer Seilwinde das weitere Abrutschen des Autos. Der Schaden an den Treppenstufen wird auf rund 10 000 Euro geschätzt. (pbd)
Politisch motivierte Straftaten gibt es ja einige. Ob dies ggf. eine fussballerisch motivierte Straftat war? Ausschließen würde ich das ja nun nicht…
Das kommt davon, wenn man mit seinem Auto U-Bahn spielen will!
:-)
Beim Führen von KFZ sind geeignete Sehhilfen zu tragen!?
Etwas einfach die obige Darstellung im Beitrag, wenn man berücksichtigt, dass dies nun schon der dritte Autofahrer ist, der diesen U-Bahn-Zugang mit einem Parkhaus verwechselte.
Könnte es nicht auch an der Beschilderung liegen oder sind die Autofahrer in Düsseldorf dümmer als die in Berlin, Köln oder München?
Hab ich gelesen, voll lustig. ^^
@ 3. (RA Junghans): Da wäre doch eher eine Denkhilfe nötig gewesen.
Wow, einfach den blauen Schildern nachfahren?
Aber was will er denn in Einbahnstrasse?
Irgendwie erinnert mich das an Gerhard Polt, der hat sich auch mal über die schlechte Beschilderung in Italien beschwert, weil sie "Carabinieri" einfach nicht finden konnten, obwohl sie immer den Schildern gefolgt sind.
Ein amerikanischer Bekannter hat sich bei seinem Deutschland-Aufenthalt über die große Stadt namens "Ausfahrt" gewundert, die sich wohl an der Autobahn geradezu entlangzog…
Da der Untergrund der Bochumer Innenstadt — abgesehen eben von der Fläche, die für die U-Bahn draufgeht — so ziemlich ein komplettes großes Parkhaus ist (und im Übrigen die Parkplatzsituation auch nicht furchtbar angespannt ist), frage ich mich schon, warum die Such "mühsam" gewesen sein soll. Naja, Gelsenkirchener halt. Hatte sicher auch noch einen Schalkeaufkleber auf seiner Karre.
10.000 Euro. Mal richtig hoch ansetzen, damit das auch einen dicken Gewinn abwirft.
Ich wohne in dieser Stadt. Und ehrlich, ich kann das verstehen.
Dadurch, dass alle Bordsteinkanten weggefallen sind, kann man wirklich überall langfahren. Richtig schlimm finde ich die Massenbergstrasse,. Da kann man ohne Umschweife über die Treppe direkt in den Tunnel fahren, ohne die Fahrbahn zu verlassen.
Naja, ich war selbst noch nicht dort, aber wenn man sich dieses Bild (tinyurl.com/2gucua) zur Meldung bei Spiegel online anschaut, dann wird das Mißgeschick schon etwas nachvollziehbarer.
Flasches Fahrzeug – mit so einem 2-Wege-Unimog hätte er uinten auf den Schienen weiterfahren können. Ein Unimög könnte wegen Böschungs-/Rampenwinkel die Treppe auch eher schaffen als der gezeigte Audi.
Sponge, ist nicht eigentlich die Massenbergstraße nur bis zur Parkhauseinfahrt (der echten, meine ich jetzt) freigegeben und dahinter nur für Busse? Dachte ich jedenfalls.
@13: Wenn es ein Quattro gewesen waere, haette der Kerl einfach mit Schwung rueckwaerts rausfahren koennen. BTDT.
@8: Hier dito: Auf der Bahnfahrt durch Frankreich blieben wir immer in "Sortie". Sind wohl einmal rum. ;-)
da gabs doch auch mal was mit einem Hummer, oder nicht?
Wie schnell 10.000 Euro doch in Luft aufgehen können…
Waren die Treppenstufen aus Carrara Marmor?
Da sieht man mal wieder wieviele Leute einfach nur nach Schildern fahren und nicht einmal darauf achten wo Sie da eigentlich hinfahren… Aber hört sich irgendwie schon lustig an… :-D