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	<title>Kommentare zu: Furcht vor dem, was geschehen könnte</title>
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		<title>Von: Elisa Blaschke</title>
		<link>http://www.lawblog.de/index.php/archives/2007/11/12/furcht-vor-dem-was-geschehen-konnte/#comment-337511</link>
		<dc:creator>Elisa Blaschke</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Apr 2008 14:05:20 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo!
Sehr guter Artikel, vor allem wenn man bedenkt, dass bereits jedes Telefonat nur aufgrund eines Verdachtsmoments aufgenommen werden kann. Der BND hat in Deutschland seit einiger Gesetztesänderungen sehr viel Macht zugesprochen bekommen. Eigentlich dachte ich, dass dies nie eintreten würde.
Deutschland ist inzwischen wesentlich konsequenter als einige andere Länder in dieser Hinsicht. Damit will ich sagen, dass Deutschland legal jede Abhöraktion genehmigt bekommt ohne dafür irgendwelche Beweise vorlegen zu müssen.

Bedauerlicherweise muss sogar in den USA jede Abhöraktion innerhalb des Staates genehmigt werden, es sei denn es ist die CIA. Damit hat die deutsche Bundesregierung wieder einmal bewiesen, dass man tatsächlich jedes Gesetz durchbringen kann.

Eigentlich sollte es doch im Interesse der Allgemeinheit sein, jede Privatperson zu schützen, anstelle deren Privatleben zu kompromitieren. Dies geschieht inzwischen und keiner ist inzwischen sicher, ob seine Privatsphäre gewahrt bleibt!

Danke, dass jemand den Mut besitzt solche Artikel zu schreiben und ich denke auch, dass jede zeitung durchaus Interesse an solchen Sichtweisen besitzt. Sowas muss man öffentlich machen, weil keiner darüber nachdenkt. Ebenfalls sollte ein Jeder sich mehr für Politik interessieren, weil die Politiker mehr Macht haben als ein Jeder andere.
Ich muss leider aus Erfahrung sprechen, dass nach langer Zeit in der Politik nur noch die eigenen Interessen verfolgt werden, anstatt zum Wohl der Allgemeinheit zu handeln.
Ich war 4 Jahre in der Politik tätig und habe daher sehr viel gesehen, daher frage ich mich auch sehr oft, ob man darüber nachdenkt, was man mit solchen Änderungen des Gesetzes anstellt, denn dadurch verliert einjeder Vertrauen in unsere Politik.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo!<br />
Sehr guter Artikel, vor allem wenn man bedenkt, dass bereits jedes Telefonat nur aufgrund eines Verdachtsmoments aufgenommen werden kann. Der BND hat in Deutschland seit einiger Gesetztesänderungen sehr viel Macht zugesprochen bekommen. Eigentlich dachte ich, dass dies nie eintreten würde.<br />
Deutschland ist inzwischen wesentlich konsequenter als einige andere Länder in dieser Hinsicht. Damit will ich sagen, dass Deutschland legal jede Abhöraktion genehmigt bekommt ohne dafür irgendwelche Beweise vorlegen zu müssen.</p>
<p>Bedauerlicherweise muss sogar in den USA jede Abhöraktion innerhalb des Staates genehmigt werden, es sei denn es ist die CIA. Damit hat die deutsche Bundesregierung wieder einmal bewiesen, dass man tatsächlich jedes Gesetz durchbringen kann.</p>
<p>Eigentlich sollte es doch im Interesse der Allgemeinheit sein, jede Privatperson zu schützen, anstelle deren Privatleben zu kompromitieren. Dies geschieht inzwischen und keiner ist inzwischen sicher, ob seine Privatsphäre gewahrt bleibt!</p>
<p>Danke, dass jemand den Mut besitzt solche Artikel zu schreiben und ich denke auch, dass jede zeitung durchaus Interesse an solchen Sichtweisen besitzt. Sowas muss man öffentlich machen, weil keiner darüber nachdenkt. Ebenfalls sollte ein Jeder sich mehr für Politik interessieren, weil die Politiker mehr Macht haben als ein Jeder andere.<br />
Ich muss leider aus Erfahrung sprechen, dass nach langer Zeit in der Politik nur noch die eigenen Interessen verfolgt werden, anstatt zum Wohl der Allgemeinheit zu handeln.<br />
Ich war 4 Jahre in der Politik tätig und habe daher sehr viel gesehen, daher frage ich mich auch sehr oft, ob man darüber nachdenkt, was man mit solchen Änderungen des Gesetzes anstellt, denn dadurch verliert einjeder Vertrauen in unsere Politik.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Felix</title>
		<link>http://www.lawblog.de/index.php/archives/2007/11/12/furcht-vor-dem-was-geschehen-konnte/#comment-322000</link>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 00:40:41 +0000</pubDate>
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		<description>Respekt! Sehr guter Artikel! Guter Denkanstoß!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Respekt! Sehr guter Artikel! Guter Denkanstoß!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Marc</title>
		<link>http://www.lawblog.de/index.php/archives/2007/11/12/furcht-vor-dem-was-geschehen-konnte/#comment-321900</link>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Nov 2007 08:27:28 +0000</pubDate>
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		<description>Ein großartiger Artikel, danke dafür! :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein großartiger Artikel, danke dafür! :)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: la</title>
		<link>http://www.lawblog.de/index.php/archives/2007/11/12/furcht-vor-dem-was-geschehen-konnte/#comment-321874</link>
		<dc:creator>la</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Nov 2007 18:32:31 +0000</pubDate>
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		<description>Vielleicht fällt uns angesichts der Diskussion einmal auf, dass es beim Nutzerverhalten im Netz um &quot;Habits&quot;, nicht allein um Gedanken geht. Ich bin gespannt, ob sich meine Nutzungs-Habits verändern werden. Mitgeloggt werden kann auch so schon alles. Betrogen wird auch viel. Wie viele Provider zahlen an google, damit sie in den Rankings oben stehen? Ich halte nichts von der Speicherung. Ich halte auch nichts von Angst. Ich lasse mich davon aber auch nicht manipulieren. Wenn ich mich im Netz bewege, weiss ich, dass ich mich nicht &quot;clandestin&quot; bewege, sondern in einem öffentlichen Raum. Bauernopfer gab es schon immer. Ich habe keine Hoffnung, dass es sich ändern wird. Weder in der realen analogen Welt noch in der digitalen. Es ist ein Paradigmenwechsel, und der Versuch, eine sich selbst organisierende Welt zu kontrollieren. Dem kann man wohl nur noch mehr Kompetenz und Vorausschau entgegensetzen...
um die Tür zum eigenen inneren Zimmer zu schließen. Haltet die Ohren steif.
http://www.quintessenz.at</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht fällt uns angesichts der Diskussion einmal auf, dass es beim Nutzerverhalten im Netz um &quot;Habits&quot;, nicht allein um Gedanken geht. Ich bin gespannt, ob sich meine Nutzungs-Habits verändern werden. Mitgeloggt werden kann auch so schon alles. Betrogen wird auch viel. Wie viele Provider zahlen an google, damit sie in den Rankings oben stehen? Ich halte nichts von der Speicherung. Ich halte auch nichts von Angst. Ich lasse mich davon aber auch nicht manipulieren. Wenn ich mich im Netz bewege, weiss ich, dass ich mich nicht &quot;clandestin&quot; bewege, sondern in einem öffentlichen Raum. Bauernopfer gab es schon immer. Ich habe keine Hoffnung, dass es sich ändern wird. Weder in der realen analogen Welt noch in der digitalen. Es ist ein Paradigmenwechsel, und der Versuch, eine sich selbst organisierende Welt zu kontrollieren. Dem kann man wohl nur noch mehr Kompetenz und Vorausschau entgegensetzen&#8230;<br />
um die Tür zum eigenen inneren Zimmer zu schließen. Haltet die Ohren steif.<br />
<a href="http://www.quintessenz.at" rel="nofollow"></a><a href='http://www.quintessenz.at'>http://www.quintessenz.at</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: niax</title>
		<link>http://www.lawblog.de/index.php/archives/2007/11/12/furcht-vor-dem-was-geschehen-konnte/#comment-321819</link>
		<dc:creator>niax</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Nov 2007 12:05:32 +0000</pubDate>
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		<description>nur so am rande: 
veröffentlicht 1842 in „Schlesische Volkslieder“ von Hoffmann von Fallersleben und Ernst Richter, Kern des Lieds geht auf das Mittelalter zurück

    1. Die Gedanken sind frei
    wer kann sie erraten?
    Sie fliegen vorbei
    wie nächtliche Schatten.
    Kein Mensch kann sie wissen,
    kein Jäger erschießen
    mit Pulver und Blei:
    Die Gedanken sind frei!

    2. Ich denke, was ich will
    und was mich beglücket,
    doch alles in der Still’
    und wie es sich schicket.
    Mein Wunsch, mein Begehren
    kann niemand verwehren,
    es bleibet dabei:
    Die Gedanken sind frei!

	

    3. Und sperrt man mich ein
    im finsteren Kerker,
    das alles sind rein
    vergebliche Werke.
    Denn meine Gedanken
    zerreißen die Schranken
    und Mauern entzwei:
    Die Gedanken sind frei!

    4. Drum will ich auf immer
    den Sorgen entsagen
    und will mich auch nimmer
    mit Grillen mehr plagen.
    Man kann ja im Herzen
    stets lachen und scherzen
    und denken dabei:
    Die Gedanken sind frei!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>nur so am rande:<br />
veröffentlicht 1842 in „Schlesische Volkslieder“ von Hoffmann von Fallersleben und Ernst Richter, Kern des Lieds geht auf das Mittelalter zurück</p>
<p>    1. Die Gedanken sind frei<br />
    wer kann sie erraten?<br />
    Sie fliegen vorbei<br />
    wie nächtliche Schatten.<br />
    Kein Mensch kann sie wissen,<br />
    kein Jäger erschießen<br />
    mit Pulver und Blei:<br />
    Die Gedanken sind frei!</p>
<p>    2. Ich denke, was ich will<br />
    und was mich beglücket,<br />
    doch alles in der Still’<br />
    und wie es sich schicket.<br />
    Mein Wunsch, mein Begehren<br />
    kann niemand verwehren,<br />
    es bleibet dabei:<br />
    Die Gedanken sind frei!</p>
<p>    3. Und sperrt man mich ein<br />
    im finsteren Kerker,<br />
    das alles sind rein<br />
    vergebliche Werke.<br />
    Denn meine Gedanken<br />
    zerreißen die Schranken<br />
    und Mauern entzwei:<br />
    Die Gedanken sind frei!</p>
<p>    4. Drum will ich auf immer<br />
    den Sorgen entsagen<br />
    und will mich auch nimmer<br />
    mit Grillen mehr plagen.<br />
    Man kann ja im Herzen<br />
    stets lachen und scherzen<br />
    und denken dabei:<br />
    Die Gedanken sind frei!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ralf G.</title>
		<link>http://www.lawblog.de/index.php/archives/2007/11/12/furcht-vor-dem-was-geschehen-konnte/#comment-321812</link>
		<dc:creator>Ralf G.</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Nov 2007 10:24:16 +0000</pubDate>
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		<description>@62: Ich will nicht &quot;meine unbegrenzte Freiheit&quot;. Ich will die Freiheit, die mir laut unserer Verfassung zusteht. Da gibt es nicht viel dran zu deuteln, egal wie toll der Zweck auch sein mag.

Wie gesagt: Wenn es um die verdachtsunabhängige Aufzeichnung dessen gehen würde, wer wann an wen einen Brief welcher Größe und Art geschrieben hat, würden nicht so viele von &quot;Gemeckere&quot; reden.

Der Punkt ist doch der: Die Anbieter haben diese Daten früher zu Abrechnungszwecken gespeichert und weil sie nunmal da waren, durften die Ermittlungsbehörden auch darauf zugreifen. Sie hatten aber von vornherein nie ein Recht darauf, dass sie gespeichert werden, wenn sie nicht ohnehin gebraucht würden.

Der einzige Alternativvorschlag wäre der, die Wahrung der Menschenwürde und das Recht auf freie Entfaltung oder den Zusammenhang zwischen der Beobachtung eines Menschen und einer Verhaltensänderung abzuschaffen.

Was mich zumindest etwas besänftigen könnte, wäre, wenn die Speicherfrist von 6 Monaten auf sagen wir 7 Tage heruntergesetzt würde, in Kombination mit dem sogenannten &quot;Quick-Freeze&quot;. Dazu müssten aber bitteschön auch die mittels Telekommunikation begangenen Taten aus dem Katalog fallen.

Aber auch das ist m.E. schon zu viel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@62: Ich will nicht &quot;meine unbegrenzte Freiheit&quot;. Ich will die Freiheit, die mir laut unserer Verfassung zusteht. Da gibt es nicht viel dran zu deuteln, egal wie toll der Zweck auch sein mag.</p>
<p>Wie gesagt: Wenn es um die verdachtsunabhängige Aufzeichnung dessen gehen würde, wer wann an wen einen Brief welcher Größe und Art geschrieben hat, würden nicht so viele von &quot;Gemeckere&quot; reden.</p>
<p>Der Punkt ist doch der: Die Anbieter haben diese Daten früher zu Abrechnungszwecken gespeichert und weil sie nunmal da waren, durften die Ermittlungsbehörden auch darauf zugreifen. Sie hatten aber von vornherein nie ein Recht darauf, dass sie gespeichert werden, wenn sie nicht ohnehin gebraucht würden.</p>
<p>Der einzige Alternativvorschlag wäre der, die Wahrung der Menschenwürde und das Recht auf freie Entfaltung oder den Zusammenhang zwischen der Beobachtung eines Menschen und einer Verhaltensänderung abzuschaffen.</p>
<p>Was mich zumindest etwas besänftigen könnte, wäre, wenn die Speicherfrist von 6 Monaten auf sagen wir 7 Tage heruntergesetzt würde, in Kombination mit dem sogenannten &quot;Quick-Freeze&quot;. Dazu müssten aber bitteschön auch die mittels Telekommunikation begangenen Taten aus dem Katalog fallen.</p>
<p>Aber auch das ist m.E. schon zu viel.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Präse</title>
		<link>http://www.lawblog.de/index.php/archives/2007/11/12/furcht-vor-dem-was-geschehen-konnte/#comment-321807</link>
		<dc:creator>Präse</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Nov 2007 08:52:39 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist ja schön und gut, dass alle dagegen sind, und auch die entsprechende Kritik mag in gewisser Weise berechtigt sein. Nur Kritisieren kann man leicht und man enthält sich damit jeder Verantwortung. Versetzt euch doch bitte mal (wenns geht emotionslos)in die Lage der von euch gewählten Volksvertreter (natürlich hat sie keiner gewählt, ist ja klar!). Wie sollen sie denn euer Ansicht nach den Angriffen auf Volk und Staat durch das neue Medium Internet z.B. begegnen? Oder gibt es eurer Ansicht nach keine Gefahren? Soll der Staat sich aus allem raushalten, weil ich meine unbegrente Freiheit will? Wenn aber dann mal was passiert, schreit doch jeder sofort, warum man dagegen keine Vorsorge getroffen hat. Es ist richtig, dass ein Überwachungsstaat (den wir meines Erachtens in vielen Bereichen schon haben) auch einmal den Falschen erwischen kann. Das kann aber jeden Tag passieren bei allen alltäglichen Gegebenheiten. Ich würde mich freuen, wenn statt des Gemeckers vielleicht auch mal ein paar kreative Vorschläge kämen, wie man es anders machen könnte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ja schön und gut, dass alle dagegen sind, und auch die entsprechende Kritik mag in gewisser Weise berechtigt sein. Nur Kritisieren kann man leicht und man enthält sich damit jeder Verantwortung. Versetzt euch doch bitte mal (wenns geht emotionslos)in die Lage der von euch gewählten Volksvertreter (natürlich hat sie keiner gewählt, ist ja klar!). Wie sollen sie denn euer Ansicht nach den Angriffen auf Volk und Staat durch das neue Medium Internet z.B. begegnen? Oder gibt es eurer Ansicht nach keine Gefahren? Soll der Staat sich aus allem raushalten, weil ich meine unbegrente Freiheit will? Wenn aber dann mal was passiert, schreit doch jeder sofort, warum man dagegen keine Vorsorge getroffen hat. Es ist richtig, dass ein Überwachungsstaat (den wir meines Erachtens in vielen Bereichen schon haben) auch einmal den Falschen erwischen kann. Das kann aber jeden Tag passieren bei allen alltäglichen Gegebenheiten. Ich würde mich freuen, wenn statt des Gemeckers vielleicht auch mal ein paar kreative Vorschläge kämen, wie man es anders machen könnte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boje</title>
		<link>http://www.lawblog.de/index.php/archives/2007/11/12/furcht-vor-dem-was-geschehen-konnte/#comment-321764</link>
		<dc:creator>Boje</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Nov 2007 17:07:01 +0000</pubDate>
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		<description>Ich hoffe, möglichst viele brave Bundesbürger lesen diesen Artikel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hoffe, möglichst viele brave Bundesbürger lesen diesen Artikel.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sneik</title>
		<link>http://www.lawblog.de/index.php/archives/2007/11/12/furcht-vor-dem-was-geschehen-konnte/#comment-321759</link>
		<dc:creator>Sneik</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Nov 2007 16:36:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.lawblog.de/index.php/archives/2007/11/12/furcht-vor-dem-was-geschehen-konnte/#comment-321759</guid>
		<description>kann man nur 1 zu sagen/denken.   /signed

guter Artikel...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>kann man nur 1 zu sagen/denken.   /signed</p>
<p>guter Artikel&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jörg Friedrich</title>
		<link>http://www.lawblog.de/index.php/archives/2007/11/12/furcht-vor-dem-was-geschehen-konnte/#comment-321754</link>
		<dc:creator>Jörg Friedrich</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Nov 2007 15:47:17 +0000</pubDate>
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		<description>In einem Punkt möchte ich widersprechen:

Ich halte es für genauso problematisch, wenn man jemanden aufgrund seines &quot;Verhaltens im Laden&quot; oder weil er sich um dunkle Häuser herumdrückt, für verdächtig erklärt, wie es problematisch ist, jemanden aufgrund eines außergewöhnlichen Telefonier- und Surf-Verhaltens zum Verdächtigen zu machen. Vielleicht sind die Beispiele nur unglücklich gewählt, aber der Unterschied liegt m.E. woanders:

1. mit der Vorratsdatenspeicherung wird das Verhalten *aller* protokolliert, es wird nicht, wie beim Laden-Detektiv, aufgrund eines Indizes eine Beobachtung aufgenommen, die auch wieder eingestellt wird (mit &quot;Informationslöschung&quot; im Kopf des Detektivs) wenn der &quot;Verdächtige&quot; sich dann doch wieder normal verhält.

2. Im Laden und auf der Straße trifft ein Mensch mit gesundem Menschenverstand die Entscheidung, ein Verhalten als &quot;merkwürdig&quot; und &quot;beobachtenswert&quot; einzuschätzen. Dieser Mensch wird sich im Zweifel für diese Einschätzung auch rechtfertigen müssen. Bei den riesigen Datenmengen der Vorratsdatenspeicherung wird dieses Ermitteln von merkwürdigen Verhaltensmustern Computer-Algorithmen übertragen. Die Rechtfertigung ist dann, dass der Computer das eben &quot;objektiv&quot; so ermittelt hat. Dafür muss sich keiner rechtfertigen, das Zustandekommen des Verdachts aufgrund eines &quot;objektiven Verfahrens&quot; ist Rechtfertigung genug.

Ich kenne einen Fall, in dem jemand aufgrund eines Computerfehlers eine schlechte Bonität beim Handy-Anbieter hatte, der hat keinen Vertrag bekommen. Da konnte &quot;keiner was machen&quot; der &quot;Computer hat das so ermittelt&quot;. Punkt und Schluss. Natürlich kann man sich da wehren, aber erstmal steht man bloöd da.

Im übrigen schließe ich mich dem allgemeinen Lob für diesen Artikel an. Besonders wichtig, dass man im Überwachungststaat sein eigenes Verhalten dann darauf normt, nicht aufzufallen. Dann treffe ich meine Entscheidungen, wen ich wie oft und wann anrufe, plötzlich danach, ob das als &quot;normal&quot; angesehen wird. Schöne neue Welt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Punkt möchte ich widersprechen:</p>
<p>Ich halte es für genauso problematisch, wenn man jemanden aufgrund seines &quot;Verhaltens im Laden&quot; oder weil er sich um dunkle Häuser herumdrückt, für verdächtig erklärt, wie es problematisch ist, jemanden aufgrund eines außergewöhnlichen Telefonier- und Surf-Verhaltens zum Verdächtigen zu machen. Vielleicht sind die Beispiele nur unglücklich gewählt, aber der Unterschied liegt m.E. woanders:</p>
<p>1. mit der Vorratsdatenspeicherung wird das Verhalten *aller* protokolliert, es wird nicht, wie beim Laden-Detektiv, aufgrund eines Indizes eine Beobachtung aufgenommen, die auch wieder eingestellt wird (mit &quot;Informationslöschung&quot; im Kopf des Detektivs) wenn der &quot;Verdächtige&quot; sich dann doch wieder normal verhält.</p>
<p>2. Im Laden und auf der Straße trifft ein Mensch mit gesundem Menschenverstand die Entscheidung, ein Verhalten als &quot;merkwürdig&quot; und &quot;beobachtenswert&quot; einzuschätzen. Dieser Mensch wird sich im Zweifel für diese Einschätzung auch rechtfertigen müssen. Bei den riesigen Datenmengen der Vorratsdatenspeicherung wird dieses Ermitteln von merkwürdigen Verhaltensmustern Computer-Algorithmen übertragen. Die Rechtfertigung ist dann, dass der Computer das eben &quot;objektiv&quot; so ermittelt hat. Dafür muss sich keiner rechtfertigen, das Zustandekommen des Verdachts aufgrund eines &quot;objektiven Verfahrens&quot; ist Rechtfertigung genug.</p>
<p>Ich kenne einen Fall, in dem jemand aufgrund eines Computerfehlers eine schlechte Bonität beim Handy-Anbieter hatte, der hat keinen Vertrag bekommen. Da konnte &quot;keiner was machen&quot; der &quot;Computer hat das so ermittelt&quot;. Punkt und Schluss. Natürlich kann man sich da wehren, aber erstmal steht man bloöd da.</p>
<p>Im übrigen schließe ich mich dem allgemeinen Lob für diesen Artikel an. Besonders wichtig, dass man im Überwachungststaat sein eigenes Verhalten dann darauf normt, nicht aufzufallen. Dann treffe ich meine Entscheidungen, wen ich wie oft und wann anrufe, plötzlich danach, ob das als &quot;normal&quot; angesehen wird. Schöne neue Welt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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