18.1.2008

Angenehme Kontrahentin

“Innerhalb der Vernehmung wurde bekannt, dass die Geschädigte ebenfalls Geschädigte in anderer Sache ist. Die Geschädigte wurde hierzu ebenfalls durch die Unterzeichnerin vernommen.”

Mit Kriminalkommissarin S. habe ich gerne zu tun. Sie ermittelt, wie sie schreibt.

21 Kommentare zu “Angenehme Kontrahentin”

  1. Daniel meint: (18.1.2008 um 15:30) AntwortenReply to this comment

    Hm?

  2. Sebastian (Link) meint: (18.1.2008 um 15:32) AntwortenReply to this comment

    Ohne Stil?

  3. falky meint: (18.1.2008 um 15:35) AntwortenReply to this comment

    Ich vermute Udo will den Fleiß der Kommisarin loben.
    Oder ich habs völlig falsch verstanden :&

  4. niels | zeineku.de (Link) meint: (18.1.2008 um 15:48) AntwortenReply to this comment

    Ich würde eher vermuten: Kühl, sachlich und präzise.

  5. JLloyd meint: (18.1.2008 um 16:00) AntwortenReply to this comment

    … und wie ist Frau S. so privat ? Auch Kühl sachlich & präzise ??? ;-)

  6. OPUIEX meint: (18.1.2008 um 16:16) AntwortenReply to this comment

    Und ich würde eher vermuten: Aufmerksam, pragmatisch und den Überblick behaltend!

  7. Philipp meint: (18.1.2008 um 17:03) AntwortenReply to this comment

    Ich würde eher vermuten: Etwas durcheinander, die Frau. :)

  8. AlterEgo meint: (18.1.2008 um 17:09) AntwortenReply to this comment

    Ist doch vollkommen normal, dass Amtspersonen in der dritten Form von sich schreiben. Gedanken würde ich mir erst dann machen, wenn sie auch so spricht ;-)

  9. Hb meint: (18.1.2008 um 17:47) AntwortenReply to this comment

    @falky:
    Er schreibt "Kontrahentin".

    Vermutlich ist es seine zukünftige werte Frau Gemahlin.

  10. Ma Sche meint: (18.1.2008 um 17:50) AntwortenReply to this comment

    Wo ist das Problem? Zwar mag man es anders schreiben können, aber ich finde die Äußerung weder lustig noch falsch (und diese Meinung habe ich wohl nicht allein)!

  11. flippah meint: (18.1.2008 um 17:57) AntwortenReply to this comment

    Ich verstehs als Lob:

    schlicht, ohne irgendwie drumrumzureden, sondern einfach halt auf den Punkt.

  12. Herr Jan meint: (18.1.2008 um 17:59) AntwortenReply to this comment

    Vieleicht meint Udo ja, wie schon AlterEgo andeutet, die persönliche Distanz, mithin Professionalität?

  13. Volker mit V meint: (18.1.2008 um 18:10) AntwortenReply to this comment

    Wahrscheinlich ist sie einfach eine hübsche, elegante und wortgewandte mitt-dreißigerin, die sonntags den Tatort schaut und sich gerne kühl und unnahbar gibt…. *sliurp*

  14. Sinnfrei meint: (18.1.2008 um 18:14) AntwortenReply to this comment

    Naja, die Kriminalkommissarin hört sich ziemlich nach Juristin an – vielleicht erkennt der Anwalt da eine verwandte Seele?

  15. der echte n.n. meint: (18.1.2008 um 18:54) AntwortenReply to this comment

    na, wenn die als zeugin vor gericht genauso daherschwurbelt, dann kann das ja lustig werden …

  16. MC Fish meint: (19.1.2008 um 10:08) AntwortenReply to this comment

    Es soll ja vorkommen, dass auch Rechtsanwälte wenn diese von sich selbst schreiben das Wort "der Unterzeichner hat.." verwenden.

  17. Tobias meint: (19.1.2008 um 16:51) AntwortenReply to this comment

    Also, wenn ich ne Akte aufschlag und les auch die Polizeiberichte und Zeugenvernehmungen, schreiben die immer "der Unterzeichner"…. Ist doch aber ansonsten sehr übersichtlich und umfassend was die Kriminalkommissarin so schreibt

  18. Moe meint: (20.1.2008 um 11:57) AntwortenReply to this comment

    Ich finde die Schreibe in diesem Zusammenhang ok.
    Klar und sachlich.
    Mich regen regen eher Leute auf, die nicht "unbegründet" statt "unsubstantiiert" usw. schreiben können und der Meinung sind, dass es Vorschrift sei einen Satz über >4 Zeilen auszuwalzen.

  19. Percy meint: (21.1.2008 um 14:01) AntwortenReply to this comment

    Tut mir leid, Moe, aber "unsubstantiiert" hat tatsächlich einen anderen Bedeutungsinhalt als "unbegründet".

  20. Moe meint: (22.1.2008 um 14:12) AntwortenReply to this comment

    @percy:

    Und zwar?
    Man lernt ja immer gern dazu…

  21. moe meint: (22.1.2008 um 14:38) AntwortenReply to this comment

    Google hilft :D

    Warum ich den Text oben so verfasst habe:

    Ein guter Freund hat am selben Tag ein Schreiben von der Anwältin seiner ehemaligen Vermieterin bekommen, in dem von der Unsubstantiiertheit seiner Forderung die Rede war.
    Und wer im Schriftverkehr mit Laien derartige Formulierungen verwendet läuft Gefahr, dass seine Ausführungen nicht als substantiiert, sondern als reichlich blasiert wahrgenommen werden.

    Wir haben uns jedenfalls den Scherz erlaubt das Antwortschreiben von einem anderen Bekannten ins Altgriechische übersetzen zu lassen. Ging am Montag so raus, das eigentliche Antwortschreiben heute.

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