Eingang dankend bestätigt
Ich möchte mich herzlich bei der B. GmbH bedanken. Ich habe zwar noch nie von ihr gehört, nehme die betrefflose Überweisung von 275,93 Euro auf mein Privatkonto aber gern entgegen.
Lustig finde ich den Zusatz “i.L.” beim Firmennamen. Der wird nicht von ungefähr kommen.
Die Abkürzung i. L. steht für
in Liquidation (ist dem Firmennamen eines in der Auflösung befindlichen Unternehmens angefügt).
:)
Ey, ich will auch Geld! Wo muss man sich melden?
Hä?
Sorry, Udo, du sprichst in Rätseln…
Wer?
Was?
Wie?
Wo?
Warum?
-das fehlt noch ;-) !
viele Grüße
Die Abkürzung i. L. steht für
* in Liquidation (ist dem Firmennamen eines in der Auflösung befindlichen Unternehmens angefügt;
siehe auch i. A. (in Auflösung))
Schwarzgeldkonten entleerung an unbekannte Empfänger oder was das?
Billiger Trick:
Ein "unaufgeforderter Vorschuß":
Sie werden in den nächsten Tagen Besuch von Ihrem neuen Mandanten bekommen, die Sie darauf aufmerksam machen werden, dass Sie das Mandat ja bereits angenommen hätten, als Sie die Überweisung bekamen.
Aus der Sache kommen Sie nicht mehr raus. Ausser dem Vorschuß wird aber wohl wenig abzugrasen sein, da i.L.
@5:
Netter "Trick" zum einseitigen Vertragsabschluss. Das mache ich morgen auch so:
Ich überweise meinem Bäcker 12 Cent und verlange dann am nächsten Morgen ein Brötchen, da er die Überweisung ja "angenommen" hat.
Danke für den Spartipp! ;-)
Du, Uwe,
ich glaube, dass i.L. heisst in Liquidation. Hab' ich mal gelesen.
Sorry, da ist uns ein Fehler unterlaufen. Kannst du das Geld bitte auf unser Konto zurück überweisen? Kontonummer schicke ich per Mail ;)
Ups, das war mein Fehler; habe beim Überweisen die falschen Kontodaten eingegeben und versehentlich zu früh auf "Absenden" geklickt. Könnten Sie mir den Betrag bitte wieder auf mein Konto überweisen. Büttebütte? *shy*
@UV:
Vielleicht bekommen Sie ja demnächst Nachricht, dass die Überweisung irrtümlich durchgeführt worden sei. Und zusätzlich die Aufforderung, das Geld auf ein Konto in Nigeria zurückzuüberweisen.
Aber ob man sich für so eine (Geldwäsche-)Masche einen Fachanwalt für Strafrecht aussucht?
Das nennt man dann wohl Pech. :-D
@8. (evo) Hey, Trittbrettfahrer, lass das. :D
Passt zwar nicht so in das knallharte Juristenblog – aber das heißt bestimmt in Liebe ;)
He, das war mein Geld! xD
@8,9:
Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte:
"B. GmbH" steht natürlich für BonnerBürger GmbH.
:-D
Ich hatte mal von einer grossen deutschen Zeitung anlassunabhaengig etwas ueber 10.000 Euro ueberwiesen bekommen. Es war eigentlich recht nett nach etwa drei Wochen bei der Telefonzentrale anzurufen und direkt die Buchhaltung zu verlangen um die Kontonummer fuer die Rueckueberweisung zu bekommen.
Hm, wenn ich nur irgendwie diese verdammte Ehrlichkeit loswerden wuerde, dann waere das Leben doch um einiges leichter….
… einfach mal den Betrag 2 Jahre Parken, und dann dem Kinderschutzbund spenden, wäre auch eine Möglichkeit.
@16
solltest du aber schon 3 Jahre machen, weil es erst dann verjährt.
Also ich kann das nicht verstehen.
Wenn man EINMAL im Leben aus Versehen 10.000 Euro auf sein Konto überwiesen bekommt, dann behält man die doch.
Besser sind nur noch die Leute, die irgendwo 100.000 euro finden und sie dem besitzer zurückgeben und dann in der Zeitung stehen. Wie blöd kann man eigentlich sein -.-
Da fällt mir nur ein "Rückforderungsanspruch", "ungerechtfertigte Bereicherung", und "Geld so schnell wie möglich ausgeben" …
Da wird die GmbH zur beschränkten Gesellschaft ohne Geldanhaftung
@ 18: Das ist paradox. Wenn man 100k € findet, dann kann man die nicht dem Besitzer zurückgeben. Denn man selbst ist der Besitzer. Man kann nur dem Eigentümer des Geldes, eben dieses zurückgeben und dafür Finderlohn verlangen. Mit Blödheit hat das nichts zu tun.
@19
Na toll!!
Ausgerechnet heute früh hat meine Freundin ihren Semesterbeitrag überwiesen und sich dabei in der BLZ vertippt. 625 Euro…
Gibts da echt die Gefahr, dass eine Rückbuchung fehlschlägt und das Geld weg ist?
Liquidation durch Überweisem aif willkürliche Konten ist doch mal eine originelle Variante.
@ 18
Gefundenes Geld zu behalten wäre eine strafbare Unterschlagung gem. § 246 StGB. Das Geld zurückzugeben hat also nicht das geringste mit Blödheit zu tun.
wie wäre es mit Entreicherung zugunsten meines Kontos.
Lustig, halte uns doch mal auf dem Laufenden, was sich da tut. Es dürfte doch nen Insolvenzverwalter geben, der da n Auge drauf hat.
Gruß!
Das ist Geld aus einem Angelbetrug.
Bitte per WU überweisen an (??) oder einfach nur abwarten.
Guter Trick, um eine Hausdurchsuchung wegen Schwarzgeld einzuleiten. ;-)
Wir haben vor einiger Zeit einmal zweieinhalb Jahre lang eine große deutsche Tageszeitung für umme bekommen. Ohne, dass wir sie angefordert hätten.
@19
Wie war das noch gleich mit dem Stichwort "Geld so schnell wie möglich ausgeben"? Strafrechtlich nicht zu beanstanden, aber zivilrechtlicher Anspruch?
@ 8, 9, 14 u.a.: Entschuldigung, aber es ist ja wohl völlig offensichtlich, dass es sich hier um mein Geld handelt, ich weiß nämlich auch noch den genauen Betrag: 275,93 Euro. Vielen Dank.
Die B GmbH ist bestimmt eine Bank und die Zahlung ist eine unbestellte Leistung nach §241a. :-)
mir ist das schon ein paar mal so passiert, geld bekommen und gedacht…hurra…
dummerweise hatte das jedes mal irgend einen haken, weil ich die sache vergessen hatte, oder irgend was verschlampt wurde. Im Grunde kann einen das eher ärgern, weil man sich nie sicher ist, was durch irgend ein versehen durch die Lappen geht, weil die betreffende Person(en) auch vergessen, die von mir vergessene Rechnung zu bezahlen….
Da erinnere ich mich immer wieder gerne an die amerikanische Firman, die mit dem Komma als Dezimaltrennzeichen nicht klargekommen ist und uns 83.000 Dollar statt 83,00 Dollar überwiesen hat. Das ist kein Witz, ich hab den Screenshot vom Onlinebanking noch.
Was auf den ersten Blick noch als witziger Irrtum durchgehen mag, wurde dann ein wenig heikler, als der Irrtum nach ein paar Tagen aufgeklärt und rückabgewickelt werden sollte, denn der Dollar hatte ein paar Cent an Wert verloren. Und bei 83.000 Dollar machen 2-3 Cent schon einen hübschen Batzen aus.
Im Endeffekt haben die beiden Banken sich verständigt, diese Kosten zu "fressen".
@18, möp:
für eine Nachnahmesndung habe ich auf der Bank mal "1600 Mark in größtmöglichen Scheinen" abheben wollen und nicht schlecht gestaunt, als mir 16 Tausender hingezählt wurden.
Die Bank hätte das sicher verschmerzen können. Aber der Mitarbeiter war augenscheinlich noch keine zwanzig Jahre alt. Man will ja noch in den Spiegel sehen können.
@4: Ich unterschreibe also immer mit dem Zusatz "in Auflösung"? *rofl*
@33 momentmal:
83000$ bekommen, sagen wir 1$=1€ , 83000€ auf dem Konto
Rückforderung, Dollar hat an wert verloren, sagen wir 1$=0,98€
83000€=84693,9$
sprich 83000$ zurücküberweisen und über 1660€ Rendite freuen :)
oder seh ich das falsch? :)
Wie sieht's denn nun mit den Zinsen aus:
Herr Vetter kennt den Mangel, also 819 I -> 818 IV
Also könnte man doch über 987 II dazu kommen, dass die erwirtschafteten Zinsen auch herauszugeben sind, gelle?
Denkfehler?
Matthias
@36 – sorry, Denk/Schreibfehler.
Dann wird der Dollar ein paar Cent zugelegt haben.
Jedenfalls wäre es eine Differenz zu unseren Ungunsten gewesen, das weiß ich noch mit Sicherheit.
Dann schau mal rein was du mit deiner Bank für einen Vertrag abgeschlossen hast.
Dort steht nämlich geschrieben das du jeden Eingang zu kontrollieren hast und ggfs. die Bank über die nicht zuzuordnene Überweisung in Kenntnis zu setzen hast.
Weiterhin prüft die Bank auch aus Geldwäschegsichtspunkte solch hohe Eingänge, sollten diese nicht öfter bei dir vorkommen.
Sven, auf welchen Beitrag beziehst Du Dich wenn ich fragen darf?
@39 und wenn ich regelmäßig Geld wasche is alles in Ordnung? :p
@39/Sven:
Ist die öffentliche Bekanntmachung hier schon genug der Informationspflicht?
Dann möchte ich da mal die 100'000,- erwähnen, von denen ich mir gar nicht erklären kann wo die herkommen…
Übrigens, bin nicht Schtzmeister irgendeiner Partei!
Honi soit qui mal y pense!
;-)
@34: Wann soll das gewesen sein? Jedenfalls heute ist sowas gar nicht mehr möglich…
Demnächst gibt es sicher ne Hausdurchsuchung, das Geld könnte ja von El Kaida sein.
@37: Er kann wohl davon ausgehen, dass es sich um eine Honoraforderung handelt, die er schon lange abgeschrieben hatte.
Dass Leute nach langer Zeit dann doch noch zahlen, kommt ab und zu schon mal vor. Und bei einer GmbH kann es ja sogar sein, dass sie inzwischen umbenannt wurde.
@43 ich: Meinst du, weil es keine Tausender mehr gibt? Heute wird man wohl auch nicht mehr "1600 Mark" abheben wollen, du kannst also getrost davon ausgehen, dass die Geschichte zu einer Zeit spielt, als es noch Tausender gab…