23.1.2008

Links zwei – null – eins

Deutschland mutigster Staatsanwalt macht jetzt Schreibtischdienst

Verfassungsschutz fordert Ausweispflicht in Internetcafés

Bewährungsstrafe für Mutter von zwei Schulschwänzern

Weitergabe von Anschlussdaten an Musikindustrie ist rechtswidrig

Betriebskosten: Vermieter darf sich nicht auf das Melderegister stützen

Griechenland: Polizei beklagt Datenschutz

Die Demagogieanwandlungen der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”

US-Filmindustrie verrechnet sich bei angeblichen Verlusten

14 Kommentare zu “Links zwei – null – eins”

  1. Johann meint: (23.1.2008 um 18:41) AntwortenReply to this comment

    "Deutschland mutigster Staatsanwalt"?

    "[...] hätte sie [die Berliner Justiz] sich nicht ausgerechnet für die Abteilung 47 einen früheren Republikaner als Ermittler ausgesucht. Die meisten Intensivtäter sind Ausländer oder stammen aus einer Migrantenfamilie. Die meisten Republikaner sind Ausländerhasser. 1989, als der jetzt nominierte Staatsanwalt auf dem Sprung war, stellvertretender Landesvorsitzender der Reps zu werden, zeigte die Partei im Berliner Wahlkampf einen Fernsehspot. Zu sehen waren Ausländer in Berlin, dazu erklang eine Filmmusik von Ennio Morricone: "Spiel mir das Lied vom Tod.""

    http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/auf-den-punkt/Berliner-Justiz-Roman-Reusch;art15890,2461080

  2. peter86 meint: (23.1.2008 um 19:29) AntwortenReply to this comment

    Melderegisterabfrage der Vermieters:
    Wenn ich das Melderecht richtig verstanden habe, hat dort ein Vermieter keinen Anspruch auf ein Abfrage gemäß "wer wohnt denn alles in Müllerstraße 13".
    Ich darf das Register fragen, ob es einen "Hans Mustermann", in der "Müllerstraße 13" gibt.
    Oder habe ich da was verpaßt?
    Eine Abfrage in der Art "alle unverheirateten Frauen zwischen 18 und 28 in meiner Umgebung" finden die Betreffenden bestimmt nicht witzig!

  3. Zaungast meint: (23.1.2008 um 19:42) AntwortenReply to this comment

    noch ein Link:

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/102332
    Hessische Kommunen dürfen Nedap-Wahlgeräte am Sonntag einsetzen

    Der Staatsgerichtshof in Wiesbaden lehnt den Erlass einer einstweiligen Anordnung gegen den Einsatz von Wahlcomputern zur Landtagswahl am kommenden Sonntag als unzulässigen Eingriff in ein laufendes Wahlverfahren ab…

  4. Stefan meint: (23.1.2008 um 19:54) AntwortenReply to this comment

    @2: Ich hab keine Ahnung, was man mit dem Melderegister tun darf und was nicht, aber da der Vermieter in dem Fall die Gemeinde ist, und damit vermutlich derjenige, der das Melderegister fuehrt, kann ich mir vorstellen, dass sich die im voraus auch einen feuchten Kericht darum gekuemmert haben. Die Versuchung ist gross, und der PC ist so nah…

  5. h.c. meint: (23.1.2008 um 20:11) AntwortenReply to this comment

    "Griechenland: Polizei beklagt Datenschutz"

    Ich überlege grad, ob man sich beschwert dass man nicht gegen 15.000 Verdächtige ermitteln darf, wie das die Deutschen dürfen. Aber das ist nur mein böser Verdacht, ich kenne das griechische Recht nicht. Besonders ausgiebig ist der Bericht ja nicht.

  6. jay meint: (23.1.2008 um 20:12) AntwortenReply to this comment

    Ausweispflicht in Internetcafés + sonstige Horrorszenarien verranter Demagogen, auch <a href="http://www.radio-utopie.de/2008/01/23/ak-innenministerkonferenz-schauble-buhlt-um-unterstutzung/&quot; rel="nofollow"> hier</a> schön dargestellt.

  7. Edgar meint: (23.1.2008 um 20:38) AntwortenReply to this comment

    Das mit der Ausweispflicht in Internetcafes hab ic schon live erlebt.
    In China!

  8. Torsten meint: (24.1.2008 um 09:25) AntwortenReply to this comment

    "Schreibtischdienst"?

    Ist das nicht ganz normal für jeden Staatsanwalt?

  9. Thomas meint: (24.1.2008 um 09:35) AntwortenReply to this comment

    Zu: "Ausweißpflicht im Internetcafe"

    Wie lange dauert es wohl noch, bis jemand eine Ausweißpflicht für Elektronikmärkte einführen will. Oder wenn man im Baumarkt Kabel und Batterien kauft.
    Irgenwo sollte die Sammelwut mal ihr Ende finden und ich finde das Ende ist allmählich erreicht!!!

  10. Laie meint: (24.1.2008 um 09:44) AntwortenReply to this comment

    Hollywood übertrieb Zahlen zu Raubkopien:

    Der Artikel ist lächerlich! Um was geht es da? Die Filmindustrie hat festgestellt, dass der angeblich so hohe Schaden, der durch Raubkopien entsteht, nicht von Studenten, sondern von Internetnutzern aus dem Ausland verursacht wird???

    Sieht mir ganz danach aus, als würde man damit eine neue Campagne begründen wollen.

    Es sollte, wenn überhaupt, überürft werden, wie hoch der Schaden denn nun wirklich ist – und das von unabhängiger Seite.

  11. Zack meint: (24.1.2008 um 11:47) AntwortenReply to this comment

    @10 der Schaden wird sich wohl um die 0,5% bewegen, die Filmindustrie geht aber immer davon aus eine Raubkopie = ein verkaufter Film weniger…

    Das ist so als ob ein Kaufmann davon ausgeht ein Diebstahl = ein kauf weniger, auch das geht nicht auf, aber das soll man ja auch nicht verstehen, sondern glauben…

    Gruß

    Zack

  12. Stefan meint: (24.1.2008 um 12:43) AntwortenReply to this comment

    @11: Das mit dem Kaufmann ist aber nicht zu vergleichen. Fuer den ist ein Diebstahl vielleicht nicht ein Kauf weniger, aber ganz sicher ein Artikel weniger im Lager. Die Herstellung oder Einkauf dieses Artikels kostet ihm wirklich Geld, und diesen Artikel muss er ersetzen um wieder verkaufen zu koennen.

    Wenn ein Film 100 oder 10.000 mal illegal kopiert wird, kostet das die Filmindustrie erst mal gar nichts. Dass sie Einbussen aus Umsatzrueckgang haben glaub ich denen aber gerne, wenn auch sicherlich nicht 1:1 mit den Downloadzahlen.

  13. Benares meint: (24.1.2008 um 18:42) AntwortenReply to this comment

    Was wollen die Griechen denn mit den Pädophilen – sollten die nicht lieber Kinderschänder und meinetwegen Besitzer von Kinderpornographie jagen?
    Das dürfte viel weniger Arbeit machen.

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