28.2.2008

Manches wird billiger

Unsere Telefonanlage von Siemens hat zwar schon einige Jahre auf dem Buckel. Aber sie funktioniert. Was den guten alten Grundsatz ins Spiel bringt: Never change a running system. Zumal die Apparate designmäßig immer noch akzeptabel sind.

Zum Jahresende 2007 habe ich allerdings den Vertrag gekündigt, um Optionen prüfen zu können. Aber die Beratung durch die Telefonfirma ergab, dass es eigentlich nichts Neues gibt. Außer ein paar Gimmicks vielleicht, die man nicht begreift und im Alltag nicht braucht.

Mit meiner Idee, doch den monatlichen Mietpreis zu reduzieren, konnte sich die Telefonfirma anfreunden. Der Berater wollte mal kalkulieren. Jetzt liegt mir das Angebot vor. Ich bin positiv überrascht. Fast 2/3 Preisnachlass bei einer Vertragsverlängerung um 36 Monate.

Ich unterschreibe jetzt den neuen Vertrag und gut is’.

10 Kommentare zu “Manches wird billiger”

  1. Matthze meint: (28.2.2008 um 12:34) AntwortenReply to this comment

    Ja so sind wir, die freundlichen Telefonunternehmen.

  2. Laie meint: (28.2.2008 um 12:57) AntwortenReply to this comment

    Ist bestimmt wirtschaftlicher für die, als die Anlage abzumontieren und dann als Elektronikschrott entwerten zu können.

    Aber so lange man davon seine Vorteile hat… :)

  3. Thomas (Link) meint: (28.2.2008 um 13:09) AntwortenReply to this comment

    Wer weiß, ob wir in 36 Monaten noch telefonieren? =D

  4. gant meint: (28.2.2008 um 13:25) AntwortenReply to this comment

    Für wen lohnt es sich denn (heute noch), eine Telefonanlage zu mieten?
    Ich kenne zwar die Vetterschen Kanzleidimensionen nicht, würde aber doch eher vermuten, dass eine 'stinknormale' Telefonanlage mit 4 bis 8 Apparate völlig ausreichen würde.
    Verfügbarkeitsgarantie ließe sich im Notfall durch Anrufweiterleitung auf's Handy erledigen (solange bis man das defekte Anlagengerät durch das ursprünglich gleich doppelt gekaufte Ersatzgerät ersetzt hat, was aber auch nicht länger als 5 Minuten dauert inklusive Taschenlame suchen, Kopf anschlagen und verarzten).

  5. JoDerBaer meint: (28.2.2008 um 14:18) AntwortenReply to this comment

    Ich muß hier doch mal ein wenig Werbung machen für Panasonic-Telefonanlagen. Was die heutzutage können! Zentrale im Ort A, einige Nebenstellen im Ort B, und trotzdem kann man in A sehen, wer grade in B telefoniert. Ein Kunde von mir treibt es auf die Spitze:
    Er ist den ganzen März in Hawaii, und steckt einfach sein Panasonic-Telefon (natürlich mit Netzwerkanschluß…) im Büro aus und in Hawaii im Hotel ein.
    Sofort ist er per Nebenstellendurchwahl von der Zentrale hier in D aus erreichbar! [Das einzig blöde ist die Zeitverschiebung ;-) ]
    Und dieses VoIP ist irgendwie um Klassen besser als das ganze GeSIPs hier, die Sprachqualität ist einwandfrei. Wächst die Firma, kann man von der kleinsten bis zur größten Anlage mitwachsen, einfach den recht günstigen Modulträger tauschen und alle Schaltmodule behalten…
    Und das beste: Eine komplette Telefonanlage mit Einrichten _kaufen_ kostet soviel wie bei Siemens eine weniger leistungsfähige Anlage für 6 Monate _mieten_!
    Gruß
    JDB (der keine Telefonanlagen verkauft)

  6. Olray meint: (28.2.2008 um 14:23) AntwortenReply to this comment

    Der Grundsatz "Never change a running system" wird auch von den Firmen befolgt. Ich kann wirklich jedem empfehlen, sich mit den Sachbearbeitern im Vertrieb höflich, aber bestimmt auseinanderzusetzen.

    Bei der Telekom gibt es schon mal DSL-Hardware umsonst. Das ist insbesondere interessant, da auch Basishardware, wie z.B. DSL-Modem dort in Rechnung gestellt wird, sollte es einmal hin sein. Arcor tauscht das DSL-Modem kostenlos aus, hat dafür aber eine kostenpflichtige 0900er Hotline.

    Noch ein Tip: Computer werden ja relativ schnell veraltet. Steigt der Bedarf aber nicht überproportional an, kann man auch den eigenen Provider so nach 2 Jahren mal fragen, ob die nicht einen kleinen Rabatt auf den Mietpreis gewähren können. Da sind locker 30% drin.

  7. Deneriel meint: (28.2.2008 um 20:38) AntwortenReply to this comment

    Ich habs kürzlich erst woanders geschrieben: Nix gegen die kleinen Siemens Anlagen. Die Konfiguration ist zwar nicht auf trivialem Eumex-Niveau, aber laufen tun die.
    Und welches Feature außer der Schaltung von Verbindungen über dafür eigentlich nicht vorgesehene Netze (IP da Paketorientiert) ist bittesehr in den letzten 15 Jahren zum Telefonieren mit ISDN dazu gekommen?

  8. StoiBär (Link) meint: (28.2.2008 um 20:55) AntwortenReply to this comment

    Da ist immer jede Menge Spielraum drin. Die Anlage ist schon lange abgezahlt. An den langen Laufzeiten haben die sich alle eine goldene Nase verdient. Am Telefonmarkt geht es eh zu wie am türkischen Basar. Kleines Beispiel gefällig? Drei Anbieter haben bei uns Angebote abgegeben. Der Günstigste 55.000, der zweite 61.000, der dritte 88.000,- Euro. Die hatten alle das gleiche Pflichtenheft bekommen. Als die Nachfrage vom teuersten kam, wie es ausschaut, habe ich ihm gesagt, dass sie jenseints von Gut und Böse sind mit ihrem Angebot. Am nächsten Tag hatte ich ein neues Angebot in der Hand, das – festhalten – 45% günstiger war als das erste. Obwohl er jetzt der günstigste war, haben wir ihn natürlich nicht berücksichtigt. Ist sowas ein seriöser Geschäftspartner? Soviel zum Thema Siemens!

  9. Simon (Link) meint: (28.2.2008 um 20:58) AntwortenReply to this comment

    Siemens? <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/104051/from/atom10" rel="nofollow">War da nicht was?</a>

  10. Knusper (Link) meint: (1.3.2008 um 12:21) AntwortenReply to this comment

    So 'ne Telefonanlage kann man man der Linuxdistribution Trixbox und bisschen technischem Know-How doch selber zusammenfummeln….

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