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	<title>Kommentare zu: Mit 67 Jahren</title>
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		<title>Von: Abeite selbst und ständig</title>
		<link>http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/03/26/mit-67-jahren/#comment-336881</link>
		<dc:creator>Abeite selbst und ständig</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 22:51:19 +0000</pubDate>
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		<description>Rente, wie dekadent!

Das ist nur was für Leute mit Wochenarbeitszeiten von unter 60 Stunden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Rente, wie dekadent!</p>
<p>Das ist nur was für Leute mit Wochenarbeitszeiten von unter 60 Stunden.</p>
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		<title>Von: Timo</title>
		<link>http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/03/26/mit-67-jahren/#comment-336828</link>
		<dc:creator>Timo</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 12:23:01 +0000</pubDate>
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		<description>@Aude

Sehr schöne Metapher mit der Galeere. Allerdings - wenn ich irgendwann auf Rente gehe - wird das Alter bestimmt erneut hochgesetzt worden sein, so dass mir ein Renteneintrittsalter von 67 sehr human vorkommt und ich neidisch zurückblicken darf...

Das Thema wird auch in Zukunft für hitzige Diskussionen sorgen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Aude</p>
<p>Sehr schöne Metapher mit der Galeere. Allerdings &#8211; wenn ich irgendwann auf Rente gehe &#8211; wird das Alter bestimmt erneut hochgesetzt worden sein, so dass mir ein Renteneintrittsalter von 67 sehr human vorkommt und ich neidisch zurückblicken darf&#8230;</p>
<p>Das Thema wird auch in Zukunft für hitzige Diskussionen sorgen.</p>
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		<title>Von: Jens</title>
		<link>http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/03/26/mit-67-jahren/#comment-336827</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 11:47:00 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Dabei haben die Deutschland im Zweiten Weltkrieg auch noch in Schutt und Asche gelegt.&quot; Und damit für ordentlich Arbeit beim Wiederaufbau gesorgt ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Dabei haben die Deutschland im Zweiten Weltkrieg auch noch in Schutt und Asche gelegt.&quot; Und damit für ordentlich Arbeit beim Wiederaufbau gesorgt &#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: alpha</title>
		<link>http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/03/26/mit-67-jahren/#comment-336823</link>
		<dc:creator>alpha</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 10:53:48 +0000</pubDate>
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		<description>@ ths  meint: (27.3.2008 um 10:02):

Seh ich auch so. Dabei haben die Deutschland im Zweiten Weltkrieg auch noch in Schutt und Asche gelegt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ ths  meint: (27.3.2008 um 10:02):</p>
<p>Seh ich auch so. Dabei haben die Deutschland im Zweiten Weltkrieg auch noch in Schutt und Asche gelegt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Manuela</title>
		<link>http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/03/26/mit-67-jahren/#comment-336822</link>
		<dc:creator>Manuela</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 10:31:01 +0000</pubDate>
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		<description>Nicht  j e d e r  ist vom späteren Renteneintritt betroffen. Er gilt nicht für langjährig Versicherte:

&quot;Wird es auch in Zukunft eine Rente geben, die ich vor dem 67. Lebensjahr und ohne Abschläge beziehen kann?

Mit der Anhebung der Regelaltersgrenze auf das 67. Lebensjahr wird eine neue Rentenart, die Altersrente für besonders langjährig Versicherte, eingeführt: Wer 65 Jahre alt ist und eine Wartezeit von 45 Jahren erfüllt hat, kann ohne Abschläge in Rente gehen.

Welche Zeiten werden auf die Wartezeit von 45 Jahren angerechnet?

Auf die Wartezeit von 45 Jahren werden angerechnet Pflichtbeiträge aus Zeiten einer Beschäftigung, selbständigen Tätigkeit und Pflege, sowie Zeiten der Erziehung eines Kindes bis zum 10. Lebensjahr. Nicht berücksichtigt werden Pflichtbeitragszeiten aufgrund des Bezuges von Arbeitslosengeld, Arbeitslosengeld II oder Arbeitslosenhilfe. Ebenfalls nicht berücksichtigt werden Zeiten aus dem Versorgungsausgleich oder Rentensplitting sowie Zeiten mit freiwilligen Beiträgen.

Was ist, wenn erst nach dem 65. Lebensjahr die Wartezeit von 45 Jahren erfüllt wird? 

Wird diese Voraussetzung erst nach Vollendung des 65. Lebensjahres erfüllt, kann eine abschlagsfreie Rente im Folgemonat beginnen. Wenn zum Beispiel erst mit 65 Jahren und sechs Monaten im Januar 2021 die Wartezeit von 45 Jahren erfüllt ist, beginnt die Altersrente für besonders langjährig Versicherte im Februar 2021.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht  j e d e r  ist vom späteren Renteneintritt betroffen. Er gilt nicht für langjährig Versicherte:</p>
<p>&quot;Wird es auch in Zukunft eine Rente geben, die ich vor dem 67. Lebensjahr und ohne Abschläge beziehen kann?</p>
<p>Mit der Anhebung der Regelaltersgrenze auf das 67. Lebensjahr wird eine neue Rentenart, die Altersrente für besonders langjährig Versicherte, eingeführt: Wer 65 Jahre alt ist und eine Wartezeit von 45 Jahren erfüllt hat, kann ohne Abschläge in Rente gehen.</p>
<p>Welche Zeiten werden auf die Wartezeit von 45 Jahren angerechnet?</p>
<p>Auf die Wartezeit von 45 Jahren werden angerechnet Pflichtbeiträge aus Zeiten einer Beschäftigung, selbständigen Tätigkeit und Pflege, sowie Zeiten der Erziehung eines Kindes bis zum 10. Lebensjahr. Nicht berücksichtigt werden Pflichtbeitragszeiten aufgrund des Bezuges von Arbeitslosengeld, Arbeitslosengeld II oder Arbeitslosenhilfe. Ebenfalls nicht berücksichtigt werden Zeiten aus dem Versorgungsausgleich oder Rentensplitting sowie Zeiten mit freiwilligen Beiträgen.</p>
<p>Was ist, wenn erst nach dem 65. Lebensjahr die Wartezeit von 45 Jahren erfüllt wird? </p>
<p>Wird diese Voraussetzung erst nach Vollendung des 65. Lebensjahres erfüllt, kann eine abschlagsfreie Rente im Folgemonat beginnen. Wenn zum Beispiel erst mit 65 Jahren und sechs Monaten im Januar 2021 die Wartezeit von 45 Jahren erfüllt ist, beginnt die Altersrente für besonders langjährig Versicherte im Februar 2021.&quot;</p>
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	<item>
		<title>Von: Micha</title>
		<link>http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/03/26/mit-67-jahren/#comment-336821</link>
		<dc:creator>Micha</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 10:25:41 +0000</pubDate>
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		<description>Das tut mir wirklich leid für Sie!
...Bis ich mal dahin komme liegt das Eintrittsalter wahrscheinlich jenseits der 70... ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das tut mir wirklich leid für Sie!<br />
&#8230;Bis ich mal dahin komme liegt das Eintrittsalter wahrscheinlich jenseits der 70&#8230; ;)</p>
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	<item>
		<title>Von: gung ho</title>
		<link>http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/03/26/mit-67-jahren/#comment-336820</link>
		<dc:creator>gung ho</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 09:50:41 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;Über das Rentensystem schimpfen ist ein wenig so, als würde man mit dem Ruder der Galeere noch Beifall klatschen, wenn der Kerl an der Trommel den Takt erhöht.&lt;/i&gt;

ganz großes Kino!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Über das Rentensystem schimpfen ist ein wenig so, als würde man mit dem Ruder der Galeere noch Beifall klatschen, wenn der Kerl an der Trommel den Takt erhöht.</i></p>
<p>ganz großes Kino!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lionel Hutz</title>
		<link>http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/03/26/mit-67-jahren/#comment-336817</link>
		<dc:creator>Lionel Hutz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 09:40:34 +0000</pubDate>
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		<description>@28: Das Papier versucht volkswirtschaftlich zu argumentieren, betrachtet dabei aber nur einen Ausschnitt. Erstens beschäftigt es sich keineswegs damit, ob die kapitalgedeckte Rentenversicherung nicht vielleicht das geringere Übel ist. Zweitens nennt es den wirklichen strukturellen Nachteil der kapitalgedeckten Versicherung nur am Rande: Nämlich die Anfälligkeit für Inflation - wobei sich das auch auf wirkliche Krisen reduziert, denn ein nachhaltig negativer Realzins kommt nur selten vor.

Wo es aber wirklich lächerlich wird: 1,6% Verwaltungskosten gegen 10-20% Verwaltungskosten. Keine Ahnung, ob die 1,6% p.a. überhaupt stimmen, aber die 10-20% sind ja wohl lächerlich. Da kommt man noch nicht mal hin, wenn man Einmalkosten wie Vertriebsprovisionen einfach als p.a.-Kosten rechnet - die Kosten könnte man über Zinsen auch nie reinverdienen - da ist das Geld unter Kopfkissen besser aufgehoben, da wird es wenigstens nicht weniger. Der Verwaltungsaufwand einer kapitalgedeckten Versicherung ist umso höher, je höher der erstrebte Zins ist - deswegen liegt die unverzinsliche Umverteilung natürlich am kostengünstigsten, das heißt aber nicht, dass sie am effizientesten ist.

Und das mit der &quot;Kapitalrückzahlung&quot; der Erwerbstätigen ist dann ja endgültig Schwachsinn: Einmal differenziert er hier nicht zwischen Zinsen und Tilgung, zweitens ist das private Kreditvolumen viel viel geringer als das Gewerbliche und öffentliche und drittens nimmt keiner Kredite auf, weil er Rentner unterstützen will, sondern weil er Liquidität braucht - die Kreditnachfrage würde allenfalls marginal steigen, wenn mehr Geld auf dem Markt ist (würde die Notenbank aber durch Zudrehen ihrer Geldhähgne kompensieren).

Richtig ist zwar, dass der cash-flow einer kapitalgedeckten Alterssicherung irgendwo her kommen muss und der Wirtschaft Kapital &quot;entzieht&quot;. Das hat die kapitalgedeckte Versorgung aber mit dem Umverteilungssystem gemein - über die Vorteile einer kapitalgedeckten Versorgung ist glaube ich genug gesagt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@28: Das Papier versucht volkswirtschaftlich zu argumentieren, betrachtet dabei aber nur einen Ausschnitt. Erstens beschäftigt es sich keineswegs damit, ob die kapitalgedeckte Rentenversicherung nicht vielleicht das geringere Übel ist. Zweitens nennt es den wirklichen strukturellen Nachteil der kapitalgedeckten Versicherung nur am Rande: Nämlich die Anfälligkeit für Inflation &#8211; wobei sich das auch auf wirkliche Krisen reduziert, denn ein nachhaltig negativer Realzins kommt nur selten vor.</p>
<p>Wo es aber wirklich lächerlich wird: 1,6% Verwaltungskosten gegen 10-20% Verwaltungskosten. Keine Ahnung, ob die 1,6% p.a. überhaupt stimmen, aber die 10-20% sind ja wohl lächerlich. Da kommt man noch nicht mal hin, wenn man Einmalkosten wie Vertriebsprovisionen einfach als p.a.-Kosten rechnet &#8211; die Kosten könnte man über Zinsen auch nie reinverdienen &#8211; da ist das Geld unter Kopfkissen besser aufgehoben, da wird es wenigstens nicht weniger. Der Verwaltungsaufwand einer kapitalgedeckten Versicherung ist umso höher, je höher der erstrebte Zins ist &#8211; deswegen liegt die unverzinsliche Umverteilung natürlich am kostengünstigsten, das heißt aber nicht, dass sie am effizientesten ist.</p>
<p>Und das mit der &quot;Kapitalrückzahlung&quot; der Erwerbstätigen ist dann ja endgültig Schwachsinn: Einmal differenziert er hier nicht zwischen Zinsen und Tilgung, zweitens ist das private Kreditvolumen viel viel geringer als das Gewerbliche und öffentliche und drittens nimmt keiner Kredite auf, weil er Rentner unterstützen will, sondern weil er Liquidität braucht &#8211; die Kreditnachfrage würde allenfalls marginal steigen, wenn mehr Geld auf dem Markt ist (würde die Notenbank aber durch Zudrehen ihrer Geldhähgne kompensieren).</p>
<p>Richtig ist zwar, dass der cash-flow einer kapitalgedeckten Alterssicherung irgendwo her kommen muss und der Wirtschaft Kapital &quot;entzieht&quot;. Das hat die kapitalgedeckte Versorgung aber mit dem Umverteilungssystem gemein &#8211; über die Vorteile einer kapitalgedeckten Versorgung ist glaube ich genug gesagt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Aude</title>
		<link>http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/03/26/mit-67-jahren/#comment-336815</link>
		<dc:creator>Aude</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 09:20:02 +0000</pubDate>
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		<description>Zack, sind wir in der Meta-Diskussion :p

Wird das Umlageverfahren mit einem &quot;Schneeballsystem&quot; verglichen, ist das antisoziale Stammtischniveau erreicht. Das ist entweder zynisch oder gedankenloses Nachplappern von Finanzwirtschafts-Propaganda allererster Güte.

In Sachen Altersvorsorge herrscht enorme Verunsicherung. Zynisch nehmen wir schon hin, das für die jüngere Generation ja eh nichts mehr übrig bleibt.

Dabei ist unser Rentensystem eigentlich ganz in Ordnung. Nicht in Ordnung ist, wie es systematisch zersetzt wird - von Politik, &quot;Fachgremien&quot; und einer effektiv arbeitenden Lobby-Gemeinschaft. Wir lassen uns die soziale Absicherung schon als &quot;Lohnnebenkosten&quot; einreden und glauben mit schlechtem Gewissen, dass die Arbeit in Deutschland viel, viel zu teuer ist. Das dafür auch effektiver produziert wird; das die viel interessantere Größenordnung der Lohnstückkosten im globalen Vergleich sehr ordentlich dasteht, spielt irgendwie keine Rolle.

Über das Rentensystem schimpfen ist ein wenig so, als würde man mit dem Ruder der Galeere noch Beifall klatschen, wenn der Kerl an der Trommel den Takt erhöht.

Jetzt habe ich mich doch zu etwas Sozialromantik hinreißen lassen, verdammich. Ich bitte um Gnade.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zack, sind wir in der Meta-Diskussion :p</p>
<p>Wird das Umlageverfahren mit einem &quot;Schneeballsystem&quot; verglichen, ist das antisoziale Stammtischniveau erreicht. Das ist entweder zynisch oder gedankenloses Nachplappern von Finanzwirtschafts-Propaganda allererster Güte.</p>
<p>In Sachen Altersvorsorge herrscht enorme Verunsicherung. Zynisch nehmen wir schon hin, das für die jüngere Generation ja eh nichts mehr übrig bleibt.</p>
<p>Dabei ist unser Rentensystem eigentlich ganz in Ordnung. Nicht in Ordnung ist, wie es systematisch zersetzt wird &#8211; von Politik, &quot;Fachgremien&quot; und einer effektiv arbeitenden Lobby-Gemeinschaft. Wir lassen uns die soziale Absicherung schon als &quot;Lohnnebenkosten&quot; einreden und glauben mit schlechtem Gewissen, dass die Arbeit in Deutschland viel, viel zu teuer ist. Das dafür auch effektiver produziert wird; das die viel interessantere Größenordnung der Lohnstückkosten im globalen Vergleich sehr ordentlich dasteht, spielt irgendwie keine Rolle.</p>
<p>Über das Rentensystem schimpfen ist ein wenig so, als würde man mit dem Ruder der Galeere noch Beifall klatschen, wenn der Kerl an der Trommel den Takt erhöht.</p>
<p>Jetzt habe ich mich doch zu etwas Sozialromantik hinreißen lassen, verdammich. Ich bitte um Gnade.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ths</title>
		<link>http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/03/26/mit-67-jahren/#comment-336814</link>
		<dc:creator>ths</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 09:02:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/03/26/mit-67-jahren/#comment-336814</guid>
		<description>ich finde die Forderungen der Rentner immer ziemlich abgefahren, die Rentenerhöhungen fordern, aber nie sagen, woher das Geld kommen soll. Da reicht als Argument &quot;ich hab x Jahre eingezahlt&quot; (früher hieß das noch &quot;geklebt&quot;) &quot;und hab einen Anspruch auf eine Erhöhung von y % jedes Jahr&quot;.
Wenn ich meinen jährlichen Brief von der BfA bekomme, und mir die Inflation überlege, könnte ich weinen. Ich bin übrigens Bj. 67. Ich rechne mit weiteren 30 Jahren, bis ich in Rente gehe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich finde die Forderungen der Rentner immer ziemlich abgefahren, die Rentenerhöhungen fordern, aber nie sagen, woher das Geld kommen soll. Da reicht als Argument &quot;ich hab x Jahre eingezahlt&quot; (früher hieß das noch &quot;geklebt&quot;) &quot;und hab einen Anspruch auf eine Erhöhung von y % jedes Jahr&quot;.<br />
Wenn ich meinen jährlichen Brief von der BfA bekomme, und mir die Inflation überlege, könnte ich weinen. Ich bin übrigens Bj. 67. Ich rechne mit weiteren 30 Jahren, bis ich in Rente gehe.</p>
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