Links zwei – drei – neun
Schufa-Auskünfte sollen gratis werden
Winkeladvokaten und qualmende Aktionäre
“Wer mit allem versorgt ist, sehnt sich nach der Leere, nach dem Nichts.”
Wie haben wir eigentlich früher gearbeitet?
“Wiso” und das verwirrende Abo-Modell
Kubaner dürfen Computer kaufen
Der rote Stier stammt aus Südostasien
Link 3 will bei mir nicht…
Der sollte es tun:
http://sz-magazin2.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/5086
Die Ueberschrift: "Schufa-Auskünfte sollen gratis werden" könnte verfälschender nicht sein.
Nirgends im verlinkten Artikel ist von einer kompletten Gratisauskunft die Rede. Eine einzige Anfrage soll in Zukunft von Kosten befreit sein. Keine mehr und keine weniger, weitere Anfragen wären auch dann noch mit 7.80€ belegt.
Kann es sein das Sie werter Herr Vetter die Artikel nichtmal mehr lesen?
@3: Man kann die Exegese von einzeiligen Link-Texten auch etwas übertreiben. :D
Eine kostenfreie Auskunft pro Jahr ist jedenfalls eine deutliche Verbesserung des bisherigen Zustandes. Bei moderater Preiserhöhung der aktuellen Tarife für weitere Auskünfte (7,60 Euro auf 7,80 Euro). Bin mal gespannt, wie der kleine, aber feine Unterschied zwischen einer "Schufa-Verbraucherauskunft" und einer "SCHUFA-Auskunft" behandelt werden wird.
Vielleicht mal ein interessanter Link für deine nächste Linksammlung:
http://www.blog.beck.de/2008/04/29/woruber-ich-mich-argere-offener-brief-der-musikindustrie/
Das interessante: Der Autor ist Spezialist für Urheberrecht. Zwar hört man die von ihm genannten Argumente im Internet auch dauernd, das ganze aus der Feder eines bekannten Medienrechtlers liest man allerdings weniger häufig.
@5: Leider hat sich der letzte richtige Vertreter der Musikindustrie mittlerweile aus der Diskussion verabschiedet :\ Insgesamt ist die Diskussion aber sehr interessant, zeigt sie doch, wie weit beide Seiten auseinander liegen.
@ McDough,
der Link befindet sich bereits unter „Links-zwei-drei-sechs“ vom 29.04.2008 unter: <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/04/29/links-zwei-drei-sechs/" rel="nofollow">Die Haussklaven werden vorgeschickt</a>.
Spiegel-Artikel Schufa:
Die Aussage "Wenn der Vermieter oder die Bank eine Bonitätsauskunft verlangen, muss der Verbraucher zahlen" zeigt, dass der Missbrauch durch kostenlose Selbstauskünfte nicht verhindert wird. Die Selbstauskunft, die häufig von Vermietern verlangt wird, ist wegen der vielen intimen Details (Versandhausvertragspartner, Konten, Kreditkarten, …) gar nicht für Dritte bestimmt und soll im Wesentlichen zur Datenkontrolle durch die Betroffenen dienen.
Vielmehr sollte geahndet werden, wenn Dritte, die keine Kundenbeziehung zur Schufa haben, für ihre Vertragsabschlüsse zwangsweise vollständige Schufa_selbst_auskünfte direkt vom Vertragsinteressenten 'erpressen'.
Es sollte für solche Zwecke zusätzlich einen abfragbaren Datenauszug geben, der nur die Informationen enthält, die die Schufa regulär an ihre eigenen Vertragskunden liefert.
@6 (Malte S.):
Ich habe leider noch nicht die komplette Diskussion gelesen, bin heute erst auf den Beitrag gestoßen (Und zu meiner Schande muss ich gestehen, dass das nichtmal zufällig passiert ist, sondern weil Prof. Dr. Hoeren diese Antwort in seiner heutigen Vorlesung erwähnt hat).
Trotzdem ist das, was ich bis jetzt gelesen habe, hoch interessant.
@7 (corax):
Ups, sorry. Das ist irgendwie an mir vorbeigegangen :))
Hm, das die selbstauskunft Geld kostete, wusste ich zwar, aber wenn wir schonmal beim Thema sind: Warum? Hab ich nicht nach dem Bundesdatenschutzgesetz sowieso die Möglichkeit (kostenlos) Auskunft über alle meine persöhnlichen Daten zu bekommen? Wieso also konnte/kann die Schufa bisher Gebühren für die Selbstauskunft erheben?
@11 (Michael)
Die einsichtnahme vor Ort, also am Schalter auf den Monitor zu gucken, war bisher Kostenlos. Lediglich der Audruck der Selbstauskunft war Kostenpflichtig.
Zum WISO Programm:
Die sollen mal die Anzahl der unzufriedenen nicht unterschätzen. Es beschweren sich viele, so auch nicht, eben nur nicht aktiv. Ich stimme nächstes Jahr "mit den Füßen" ab; diesmal wars definitiv das Letzte…
Aber: Die WISO-Sendung ist m.E. sowieso für BILD-Leser, da paßt auch das Geschäftsgebaren…
@ 13 Rudi.
Kann dir nur zustimmen, bei Wiso wird unter dem Deckmäntelchen des öffentlich-rechtlichen "Wir sind die Guten" Kasse gemacht. Ich könnt mich immer aufregen, wenn die noch Infos per Faxabruf mit ner 0900er Nummer anbieten. Wofür zahlt der Zuschauer denn seine Gebühren?
Und es gibt eh bessere Steuerprogramme….
Die Ignoranz der Kritik gegenüber ist schlicht zum Kotzen.
@11: Wäre die ausgedruckte Selbstauskunft konstenlos, würden die Vertragspartner der Schufa nicht mehr bei der Schufa nachfragen, sondern den Kunden zu einer Selbstauskunft bewegen (oder es zumindest versuchen). Daher wurde die Kostentragung bei Auskünften von "Datenhändlern" auch in § 19 Abs. 5 S. 2 BDSG festgeschrieben. Sonst hätten Unternehmen wie die Schufa oder Creditreform ja auch kaum noch eine Chance auf Profit – was sicherlich alle hier bedauern würden ^^
http://www.rp-online.de/public/article/panorama/deutschland/563945/Polizei-befreit-Meerschweinchen.html
@13/14 – ich habe bereits mit den Füßen abgestimmt.
Nicht wegen der "Aktualitäts-Abofalle" sondern weil die Bedienung des Programms einfach zu schlecht war ( Wer jemals nichttriviale Angaben für die Kapitalerträge mit WISO machen wollte, wird vielleicht einen der Gründe nachvollziehen können. ) und ich immer wieder mal Probleme mit der Software selber (nach Aktualisierung läuft nichts mehr etc.) hatte.
Will ich mir nicht mehr antun.
@17 (MaxR)
Aber welches Programm dann nehmen?
Chris:
z.B. Steuer-Spar-Erklärung der Akademischen Arbeitsgemeinschaft
http://www.test.de/themen/steuern-recht/test/-PC-Steuerprogramme/1646041/1646041/1658888/1658999/