Nix mehr zum freuen
Der Benzinpreis klettert noch dieses Jahr auf zwei Euro, orakelt die Rheinische Post.
Das dämpft leicht meine Freude auf nachher. Da wollte ich ein neues Auto bestellen.
Der Benzinpreis klettert noch dieses Jahr auf zwei Euro, orakelt die Rheinische Post.
Das dämpft leicht meine Freude auf nachher. Da wollte ich ein neues Auto bestellen.
Was solls denn werden, wenn man fragen darf? Wieder mit Propeller im Kühlergrill?
Zeit für einen Hybriden oder ein LPG-Fahrzeug
Wieso denn? Ist das alte schon kaputt?
Wie wäre es mit einem Toyota "Juris"…äh…"Yaris",
als Yaris…äh…Jahreswagen?
Bild-Lesen hilft, da steigt der Benzinpreis nur auf 1,50. ;-)
http://www.bildblog.de/2699/150-euro-frau-nicht-mehr-150-euro-frau
Ich ziehe ja Fahrrad und ÖPNV vor… muss ja meine kleine Großstadt eh nie verlassen ^^
@Johan: den wollte ich posten!! :\
http://www.bildblog.de/index.php?s=benzinpreis
@3
Wieso kaputt? Wäre doch das erste Mal, wenn sich ein Geschäftsmann/Selbständiger ein Auto kaufen würde. Die Dinger werden zu horrenden Preisen geleast und dann von der Steuer abgesetzt. So einfach ist das.
Ganz allgemein gesprochen… Wird dringend Zeit, dass es eine Obergrenze für Geschäftsautos gibt. Es kann nicht sein, dass bspw. 80% (oder inzwischen noch mehr??) aller Porsche Cayennes Geschäftswagen sind, die natürlich die Allgemeinheit zahlt.
Ist doch eine prima Leitlinie, damit wird die Entscheidung vom Verbrauch dominiert, so solls sein.
Prima Gelegenheit den Hubraum zu verkleinern und die Karre etwas kleiner zu wählen… ;-)
Spart man nicht auch bei Neuwagen die Steuer in den ersten 2 Jahren? Das kann man dann auch alles der Tenkstelle schenken! (Exxon hat lächerliche 10.7 Milliarden Gewinn gemacht. Im ersten Quartal, wohlgemerkt).
# 7: um mal einem bekannten Missverständnis zu widersprechen:
Wenn jemand etwas legales tut um seine Steuer zu mindern, dann nimmt er niemandem etwas weg, sondern ihm wir nicht ganz so viel weggenommen.
Um Steuern absetzen zu können muss man erstmal auf ein Niveau kommen um Steuern zu zahlen.
Ich halte die Autoklasse, zu der der Cayenne gehört, für eine multiple Beleidigung von Intellekt, Technik und Umwelt, aber wenn die deutsche Steuerbehörde entscheiden dürfte, was ein GUTES und was ein BÖSES Auto ist, dann kann ich auch gleich Schäuble zum Diktator auf Lebenszeit machen.
Die blöden Spritfresser gehen ohnehin den Bach runter wenn der Sprit nur teuer genug wird.
@AaaIKEL:
Da hat mal wieder jemand nicht verstanden, wie das mit dem "von der Steuer absetzen" funktioniert, nicht wahr?
Wenn ich einen Wagen für (sagen wir einfach mal) 100k Euro als Geschäftswagen anschaffe und den als Betriebsabgabe steuerlich geltend mache, dann zahlt mir das Finanzamt nicht tatsächlich 100k Euro oder senkt meine Steuerlast um 100k Euro.
Tatsächlich sinkt mein zu versteuerndes Einkommen um 100k Euro; das ist aber etwas gaaaanz anderes.
Eine Gleichsetzung dieser beiden Dinge wären nur bei einem Grenzsteuersatz von 100% zulässig – wobei, angesichts der Forderung nach Abschaffung der Ansetzbarkeit von Betriebskosten kann ich mir schon vorstellen, aus welcher politischen Ecke AaaIKEL kommt, und in dieser Ecke sind 100% Steuer für großkapitalistische Arbeiterausbeuter doch Bestandteil der politischen Agenda … :-D
@7
Ich möchte auch einen Geschäftswagen von der Allgemeinheit bezahlt bekommen… -> seit wann bezahlt das die Allgemeinheit?
Im Prinzip zahlt der Kunde den Geschäftswagen, da er den kalkulierten Preis für das Produkt/ die Dienstleistung hinblättert. Deshalb gibt es nicht allzuviele Unternehmen in denen Porsches als Geschäftswagen eingesetzt werden… oder würdest du 10 Euro Porto für 'nen Brief bezahlen, wenn er mit nem 911er aufgeliefert wird?
ieeh, wie politisch unkorrekt.
Wenn es weiter so geht, dass jeder "Investmentberater" ein Ölzertifikat ins Depot packt, jeder Kleinsparer in Brent Index investiert und die letzte Kakaobohne verfutured wird, wird das nicht aufhören. Da sind nicht mal unbedingt die Multis schuld, die Gier auf dem Markt ist da. Außerdem gilt ein Fundamentalprinzip: Rohstoff ist halt mal was Greifbares, statt nur Papierwerte und zeigt eigentlich nur, dass u.a. das Papiergeld am Ende ist (mal wieder). Ich empfehle Roland Baaders Buch über Geld als Lektüre ( http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=588 )
@AaaIKEL,
so einfach, wie Sie sich das vorstellen, ist das nicht. Seit den letzten Verschärfungen des Steuerrechts unter Rot/Grün ist es kaum noch möglich, Geschäftsfahrzeuge im Mischbetrieb zu fahren und damit seine Vergnügungsfahrten durch die Hintertür steuerlich geltend zu machen. Obwohl seit über einem Jahrzehnt selbständig, habe ich noch nie einen Geschäftswagen besessen, auch nicht als Leasing-Fahrzeug: mein Steuerberater hat abgewunken und rät mir zum ÖPNV. Geschäftsfahrten rechne ich, wie viele Selbständige, einzeln und mit Kilometernachweis ab. Das Finanzamt kann das, googlemaps und Routersoftware sei Dank, sehr einfach überprüfen. So ist das auch mit anderen Steuerthemen. Kurz gesagt: wer seine Steuern kräftig drücken möchte, ohne dass er glaubwürdig investiert, braucht entweder sehr viel kriminelle Energie oder eine gut dotierte Finanzabteilung. Die können sich große internationale Unternehmen leisten; Freiberufler und kleine Gewerbetreibende haben da kaum mehr Möglichkeiten als Arbeitnehmer. Selbst der Steuerberater, den man angesichts der komplexen Materie braucht, um nicht aus blankem Unverständnis vor dem Kadi zu landen, gilt nicht mehr als Geschäftsausgabe.
Klasse, der Umweltschutz über den Markt funktioniert.
Sobald das Benzin teuer genug ist, kaufen die Menschen sparsame Autos.
Kapitalismus ist eben doch am Besten!
Ach, wenn man erst mal im neuen Wagen sitzt, dann kommt schon Freude auf – bzw. Neid, wenn man 300 km hinter seiner frau, die im neuen Auto sitzt hinterherfahren muss. ;-)
@5 (Johan): Leider war der Benzinpreis neulich tatsächlich schon bei 1,50 € angelangt – wenn auch nur kurz.
@10
Ich will damit nicht Cayennes verbieten. Aber bspw. eine ansetzbare Obergrenze von 35.000 EUR für Geschäftsautos. Wer mehr will, zahlt eben (komplett) selbst.
@11
Das ist mir auch klar. Aber wir wissen beide was gemeint ist. Und es ist schlichtweg Fakt – und eine riesengroße Sauerei -, dass die Allgemeinheit die fetten Nobelschlitten (mit)finanziert.
@12
Ob es allzu viele Unternehmen gibt oder nicht, ist mir eigentlich egal. Es ist Fakt, dass ein sehr hoher Prozentsatz der Porsches (beim Cayenne eben deutlich über 80%) nicht privat laufen. Bei BMW X5 usw. ist es ja das gleiche Spiel…
ANGEBER! und wo wir schon bei den kinderschreiereien sind: VERLIEBT, VERLOBT, VERHEIRATET! alles klar? ;)
Man darf auch nicht vergessen, dass die private Nutzung monatlich richtig Geld kostet. 1 % des Listenpreises werden aufs Einkommen draufgeschlagen. Da ich privat nicht viel fahre, möchte ich den Kilomterpreis lieber nicht wissen.
Fahrtenbuch mache ich nicht, schon wegen der hieraus zu ziehenden Rückschlüsse.
Ich habe übrigens auch ein Ticket 1000, weil ich in Düsseldorf gern mit der Bahn fahre. So zum Beispiel grundsätzlich zu den Gerichten.
Vor dem Hintergrund der 1%-Regelung ist der neue 1er natürlich eh viel besser als der gebrauchte 5er. Im Prinzip ist die 1%-Regelung aber komplett doof. Wer einen Jaguar aus den 1960ern fährt, der damals 25.000DM gekostet hat, zahlt privat soviel wie für nenDacia Logan MCV. Wer ein Auto aus einer Rabattschlacht als Neuwagen 22% unter Listenpreis kauft, zahlt drauf. Und wer ein Sondermodell nimmt, das so in der Liste steht, profitiert wiederum. Wahrscheinlich wäre es sinnvoller, einen bestimmten Privatanteil nach den laufenden Kosten zu ermitteln.
Achaja, der 120d ist schnell und macht Spaß. Warum nicht den. Oder nen Alpina D3. Da gibt es keine Rabatte, also tut 1% nicht so doll weh. Und vergleichsweise günstig sind Herrn Bovensiepens Autos auch…
Es gibt eine Alternative:
http://www.legend-on-wheels.de/rikscha.jpg
Einen sportlichen Praktikanten zu finden, sollte kein Problem sein.
@ 10: Ich halte die Autoklasse, zu der der Cayenne gehört, für eine multiple Beleidigung von Intellekt, Technik und Umwelt
Bei einem Auto, das bei artgerechter Haltung 60 L / 100 Km säuft, weiß der Mandant wenigstens, wofür er > 350 EUR/Std. bezahlt. ;-))
@18, AALkel:
> Aber bspw. eine ansetzbare Obergrenze
> von 35.000 EUR für Geschäftsautos.
Dafür gibt es keinen vernünftigen Grund.
> Es ist Fakt, dass ein sehr hoher
> Prozentsatz der Porsches (beim Cayenne
> eben deutlich über 80%) nicht privat
> laufen.
Das halte ich nicht für einen Fakt, sondern ein Gerücht.
Wer bitte soll denn eine solche Statistik überhaupt führen?
Ansonsten ist auch völlig unerheblich, welcher Anteil irgendeiner Automarke mehr privat oder mehr beruflich genutzt wird.
Das Steuerrecht sollte sich an den echten Betriebsausgaben des konkreten Steuerpflichtigen orientieren, nicht an irgendwelchen Statistiken über den deutschen Autobestand.
Ich bin seit Dezember ohne PKW. Der Leasingvertrag war zu Ende – und nachdem im mal meine BWA angeschaut habe hatte ich überhaupt keinen Bock mehr mir einen neuen Wagen zuzulegen.
In der Kleinstadt geht es prima zu Fuß und mit dem Fahrrad – in die nächste größere Stadt auch mit Bahn und S-Bahn. Sonst gibts ja auch noch das Taxi.
Wenn ein Termin doof liegt und schwer zu erreichen ist – oder etwas schweres zu transportieren ist kommt eben ein Leihwagen. Aufgetankt, sauber, gewartet ….
Getränke liefert der nächste Getränkemarkt auf Bestellung unproblematisch aus.
Nach beinahe 6 Monaten kann ich nur sagen – eine unserer besten Entscheidungen.
Für das was man an laufenden Kosten auf normale Mittelklasse hat – ok etwas gehobene – da kommt man auf so viel Taxi und Mietwagen …. kein Verhältnis zum Aufwand.
Bei normalen Einkäufen muß man eben ein wenig vorrausdenken – aber noch schaff ich das.
Am meisten hat die Abschaffung eine PKW meinen 11jährigen Sohn irritiert: Papa, wirklich kein Auto mehr? Vor allem als ihm klar wurde das er jetzt eben nicht mehr zur Schule gebracht wird.
Man muß nur einmal den inneren Schweinehung überwinden!
Also bei mir hat bei den letzten Jahren der Spirtverbrauch der gekauften Neuwegen immer brav abgenommen, mittlerweile bin ich bei einem (Diesel-)Verbrauch von unter 5 Liter angekommen und das Auto ist immer noch ausreichend groß und auch mit 170km/ Vmax ausreichend flott auf der Autobahn => Corsa D 1.3 CDTI.
Man muss also bei höheren Spritpreisen nicht unbedingt auf´s Auto verzichten, es kann ja auch eine Nummer kleiner sein, auch wenn man dann etwas auf Comfort und Luxus verzichten muss.
Aber solange Autos wie Porsche Cayenen, Mercdes S-Klasse, BMW X5 oder VW Pheaton eh auf Kosten der Firma laufen und die anfallenden Sprit auch, sieht man weiterhin die schwarzen Edel-Karossen auf der linke Spur auf der Autobahn vorbei rasen.
Schafft endlich die steuerlichen Vorteile diese Dienstwagen ab, damit endlich der Trend zu kleiner Autos beginnt und somit auch der Spirtverbauch weniger wird.
Wenn ich nicht ständig zu abgelegenen Gerichten müsste, könnte ich wohl auch aufs Auto verzichten.
Aber sei mal mit dem Zug morgens um 9 Uhr in Nettetal…
Was Benziner und Diesel angeht würd ich mir keinen neuen mehr zulegen. Ich gehe davon aus das diese in spätestens 5-7 Jahren unverkäuflich sind und als Altmetall in der Garage stehen weil sich das keiner mehr leisten kann die zu bewegen.
Ehrlich gesagt find ichs auch ganz gut das die Ära der Verbrennungsmotor getriebenen Fahrzeuge zu Ende geht. Die machen so einen Haufen Krach und stinken tun sie auch.
Mein nächstes Fahrzeug wird definitiv keinen Verbrennungsmotor mehr haben. Für 99% meiner Fahrten brauche ich lediglich eine Maximalreichweite von 200 km und eine Höchstgeschwindigkeit von 80-100. Da tuts auch ein Twike oder vielleicht der Loremo falls er denn 2010 in Serie geht.
immer noch interessant:
http://www.vcd.org/benzinpreise.html
–> Benzinpreise steigen mehr gefühlt als wirklich
Meinen alten 190er hab ich vor 3 Jahren bei 200.000 km auf Autogas umgerüstet. Nun hat er 340.000 auf der Uhr und schnurrt wie ne Eins. Kann jedem, der sein Auto ein paar Jahre behalten will nur raten, 2.300 Euro mehr auszugeben und die Kiste auf Gas umzurüsten. LPG ist bis 2018 Steuerbefreit und kostet derzeit in der Gegend rd. 70 Cent/Liter und hält sich immer recht konstant auf halben Benzinpreisniveau…
Richtiger Zeitpunkt für eine Mobility BahnCard100 First, mit eingebautem Zugang zum CarSharing und damit bundesweitem Zugriff auf 2000 Autos. Und bei dem Schnäppchenpreis (5.900€) bleibt noch eine Menge Schotter übrig, um viel Taxi zu fahren!
"Aber sei mal mit dem Zug morgens um 9 Uhr in Nettetal…"
Was für ein Gericht liegt denn in Nettetal? Oder anders gefragt: Du verteidigst auch bei mittelalterlichen Femegerichten?
@ 29 (Dennis K.)
Dir kann man als Privatmensch nur uneingeschränkt zustimmen:
Benziner lassen sich
1.leicht auf Autogas umrüsten oder
2.für verflüssigtes Erdgas (nicht zu verwechseln mit Autogas) bei einigen Fahrzeugen schon werksseitig vorbereitet(z.B. Fiat Panda-Panda oder Citroen C3)zum Komplettpreis käuflich erwerben.
Die Verbrauchskosten werden dadurch sofort mehr als halbiert.Für U.V. wahrscheinlich uninteressant, da ohnehin steuerliche Betriebsausgaben
@30, dg:
Ich bin umgestiegen vom Auto auf die Bahn. Ging gut, da ich fast nur zwischen Großstädten unterwegs bin. Fahre auch mit Bahncard100First.
Der einzelne Kilometer bei der Bahn in der 1. Klasse kostet mich umgerechnet 6 cent, da ich halt viel fahren muss.
Und das ist inkl. Versicherung, Reifenabnutzung, Wertverlust, etc. ;-) für jene, die gerne Kosten vergleichen.
Die BC100 klingt preislich erstmal enorm hoch, es relativiert sich aber schnell, wenn man wirklich viel unterwegs ist.
@4: Hey, nix über unser Auto! Toyota Yaris Verso! :)
Wenn ich hier täglich sehe wie unvernünftig (bezogen auf den Energieverbrauch) ein großer Teil der Autofahrer fährt, denk ich mir immer, daß der Benzinpreis noch viel zu niedrig ist. Ist er natürlich nicht, aber ich versteh halt nicht wie manche das Geld noch mit voller Absicht zum Auspuff rausjagen.
@34 (Stefan):
Genau, man muss sich einfach nur hinsetzen und richtig rechnen! Da sind (wenn es mal nicht mit der Bahn geht) noch so viele Wochenendmietwagen und Taxikilometer drin, so viel kann man gar nicht verfahren!
Und die neu gewonnene Zeit, die man im Zug sinnvoll nutzen kann, ist allein schon vom unschätzbaren Wert. Ich glaube, das wäre auch ein Argument, das bei Udo Vetter sehr dafür spräche.
Welche armselige Debatte!
Die kleinen Neidhammel, die sich ihr Traumauto (oder zumindest
etwas halbwegs vernünftiges) nicht leisten können, wollen
denjenigen, die es können, weil sie hart dafür gearbeitet haben,
den Kauf ausreden…
agree to rolf, wagen wie 5er Bmw und die aktuelle E-Klasse, müssen nicht unbedingt mehr verbrauchen.
Aktuelle E-Klasse (Diesel) von Krefeld nach Trier: 5.8 L/100km Durschnittsverbauch
da will ich mal die ollen corsas sehen ;)
ein auto ist und wird immer mehr ein luxusgegenstand, wenn man nicht gerade dacia fährt, na und? wenn ihr fahrrad fahren wollt bitte, dann ist immerhin die linke spur freier ;)
@ Udo: was für ein Wagen wirst Du bzw hast Du dir mittlerweile ausgesucht?
@ 39 (jo)
" … ein auto ist und wird immer mehr ein luxusgegenstand, wenn man nicht gerade dacia fährt, na und? wenn ihr fahrrad fahren wollt bitte, dann ist immerhin die linke spur freier ..
jo, ein Mensch der Oberklasse oder einer, der sich dafür hält; dazu noch zweisprachig, wir sind beeindruckt.
@ 2:
"LPG-Fahrzeug"
Sowas hier:
http://commons.wikimedia.org/wiki/Image:GDR_tractor_ZT_300_(aka).jpg
? 8)
LPG bedeutete zu DDR-Zeiten "Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft" 8)
Solange die Bahn aber immer mehr regionale Strecken abbaut und dicht macht ist das Auto in bestimmten Bereichen Deutschlands einfach schlichtweg unersetzlich. Ansonsten empfehle ich einfach mal eine Bahnfahrt Rügen – Freiburgi.Br. mit 2 Kindern und normalem Reisegepäck an einem Freitagnachmittag …
Sehr interessant ist es aber in der Tat die Automobilbranche zu verfolgen: http://tinyurl.com/6a4l25 Mal sehen, was sich als zukünftiger und von allen anerkannter Standard nach dem – meines Erachtens technisch ausgereizten Verbrennungsmotoren (de facto bewegt sich die Entwicklung doch größtenteils auf der Stelle: der Einsatz von immer mehr Technik drumrum – in Form von Turboladern etc. kann es auf Dauer ja nicht sein)- durchsetzen wird … Ich bin gespannt!
@ Udo Vetter #20: Sie habe den geldwerten Vorteil von 0,03 % je Entfernungskilometer vergessen, die noch oben drauf kommen. Dass das dann auch noch vom Bruttolistenpreis des Fahrzeugs berechnet macht's auch nicht besser.
tscha, mit ner bahncard 100 für die 1. klasse und nem kleineren pkw mit dieselmotor sollte man eigentlich auf der gewinnerseite sein. das kostet nicht mehr als der alte 5er und im zug kann man prima arbeiten, wenn es nicht gerade nach nettetal geht und man im kleinwagen sitzt. und mit den elektronischen akten muss man sich im gegensatz zu früher auch nicht totschleppen ….
@38: Bin ich unnormal oder woran mag es liegen, dass ich bei sowas wie "für ein halbwegsvernüftiges Traumauto arbeiten" irgendwie … Mitleid empfinde?
@46
Darum geht es mir nicht.
Wenn du kein Auto benötigst oder mit einem bescheidenen
Vehikel zurecht kommst oder dein Geld lieber für andere
Dinge ausgibst, dann ist das ja völlig in Ordnung.
Was mich an dieser Debatte stört, sind die moralinsauren
Beiträge.
Udo möchte keine Dioxinfabrik errichten und auch kein
Kinderbordell eröffnen; er möchte sich lediglich ein neues
Auto anschaffen. Mehr nicht!
Ich sehe in dieser Diskussion eine schwer erträgliche
Gemengelage aus Klugscheißern, Neidern und Gutmenschen.
Udo ist beruflich erfolgreich, verdient sicherlich auch
entsprechend und gönnt sich halt auch mal was.
Warum auch nicht?
Ist es so schwer, jemandem etwas zu gönnen, auch wenn man
es sich selbst vielleicht nicht leisten kann?
Udo, ich wünsche dir viel Spaß mit der neuen Karre!
Du übersiehst, dass es hier nicht um UV geht. Sondern ALLGEMEIN.
Niemand missgönnt UV sein neues Auto, das er sicherlich schwer erarbeitet hat. Aber dass er (und alle anderen Geschäftsleute, also ALLGEMEIN) dies dann vom Staat bezuschusst bekommen, das ist pervers.
-> AaaIKEL
wie schon oben geschrieben. Das zahlt die Allgemeinheit NICHT. Sondern der Unternehmer, Freiberufler, Angestellter zu einem recht beträchtlichen Teil aus der eigenen Tasche (1% Regelung oder Fahrtenbuch). Auf jeden Fall zahlt das Unternehmen nur den dienstlichen Anteil ( Fahrtenbuch) oder nicht den grosszügig vermuteten privaten Anteil (1% Regelung). Auch der Weg zur Arbeitsstätte und zurück wird noch einmal extra betrachtet.
Bei einem Fahrzeug ala Porsche C. sind das ungefähr 400- 600 EUR die über die Steuer vom Unternehmer, Freiberufler, Angestellten im Monat für seinen Privatanteil gezahlt werden.
Ansonsten zahlt das Unternehmen das Auto. Es bekommt dafür keinen Zuschuss vom Staat.
Ergo haben wir genau das Gegenteil. Der Unternehmer, Freiberufler, Angestellte zahlt im Monat EXTRA Steuern für die ALLGEMEINHEIT.
Ansonsten können wir die Debatte fortsetzen mit:
- Büromöbel nur noch in Presspappe
- Bürogebäude nicht in Innenstatdlage über 15 EUR der Quadratmeter
- Notebook nur bis 1.8 GHz und 800 EUR Kaufpreis.
Da fällt mir noch was zur Deckelung ein :
Unternehmen haben noch andere, sehr zweckbezogene Fahrzeuge in Ihrem Fuhrpark.
Ich seh schon die Durchführungsbestimmungen zum Steuergesetz 2010 mit 36 Seiten zur Aufschlüsselung von erwünschten (Transporter, Kleinbus) und unerwünschten Fahrzeugklassen(Porsche, Cabrio)
Und dann noch der 90 Seitige Anhang mit den Ausnahmeregelungen:
-Cabrio XY kostet nur 32000 , aber ziehen wir trotzdem 40 % ab da ein Cabrio ja Nur fürs Privatvergnügen gilt.
- Kleinbus mit Luxusausstattung und V6 Antrieb. Ist zu prüfen. Gilt als Kleinbus ( kein Abzug) oder als Luxusauto (Abzug)
Ansonsten: ich fahr obere Mittelklasse, ca. 90 000 km im Jahr. Kleinster Diesel den es gab. Durchscnittsverbrauch (viel Autobahn): 7,8 Liter. Meine Tochter fährt nen Kleinwagen. 5 Jahre alt. Durchnittsverbrauch, auch da viel in der Stadt gefahren: 8,2 Liter.
Ach so mein Dienstwagen kostet mehr als 35000 EUR. Und ich fahr den, weil ich fast jeden Tag mehrere Stunden darin verbringe und nicht mehr 20 bin. Manchmal auch weil ich als GF beim Besuch eines potenziellen Kunden für Technik im Werte von mehreren 10T EUR nicht mit einem Corsa anrücken kann.
@50: Hihi, schöne Detaillierung meines Spruches von GUTEN und BÖSEN Autos.
Aber eine Sache sollte man nochmal betonen: KLEINSTER DIESEL
Als mein derzeitiger Wagen etwas hinkte habe ich bei der Niederlassung mal durch die Prospekte geblättert. Von meiner Fahrzeugklasse gab es KEINEN mehr mit meiner Motorisierung, der kleinste hatte 20 PS mehr. WAS SOLL DAS ?
Und Schuld sind die Idioten von Käufern, denn ich bin mir sicher, ein Wagen mit einer angemessenen Motorisierung (sagen wir mal 75 PS) würde auf Halde verrotten, also bauen ihn die Automobilistas nicht.
@28 Roland
Schöne Grafik aber leider mit falschen Zahlen. Das verfügbare Einkommen ist demnach bei 4000€ angekommen!!! Verfügbar bedeutet abeer netto! Also 48k€ per anno. Selbst Brutto stimmen die zahlen nicht im entferntesten mit den Zahlen, die sonst so dur die Prese geeistern, überein. Wobei mir für 1970 knapp 2000 DM auch recht viel vorkommt, aber da habe ich noch nicht selbst gearbeitet.
Zu der Entwickelung der letzten Jahre kann ich nur sagen, das der Dieselpreis vor 6 Jahren bei 80 Cent lag und wir jetzt schon länger bei 130 Cent und mehr liegen.
Noch sind die BündnisGrünen aber nicht zufrieden! Ich bin mir sicher auf deren nächsten BPT wird eine neue Steuererhöhungsrunde gefordert.
@48, AaaIKEL:
> Du übersiehst, dass es hier nicht um
> UV geht. Sondern ALLGEMEIN.
Und eine allgemeine Diskussion ist halt ziemlich sinnlos.
Der eine hat eine prima ÖV-Verbindung zum Arbeitsplatz, der andere eine miserable.
Der eine ist viel beruflich unterwegs, der andere gar nicht.
Der eine reist vorwiegend auf Bahn-geeigneten Strecken, der andere vor allem in der Pampa, wo die Gleise schon lange weg sind.
Der eine hat in seiner Kleinstadt alle Ziele in Fahrradreichweite, der andere hat oft Ziele in 30-50 km Entfernung.
Der eine transportiert nur mal die Lebensmittel für einen Einpersonen-Haushalt, der andere versorgt fünf Leute oder transportiert Maschinen oder Werkzeug.
Und deswegen hat 47 völlig recht – der Großteil dieser Diskussion ist ziemlich schwachsinnig.
Es ist ganz prima und sei jedem gegönnt, wenn man seine Transportbedürfnisse preiswert ohne Auto abdecken kann.
Aber das heißt nicht, daß man dann vom eigenen Bauchnabel auf die restliche Welt schließen und die Auto-Entscheidungen anderer Leute kritisieren kann.
Nachdem der Damm gegen eine Privatisierung der Bahn von allen Parteien freudig eingerissen worden ist, wird sich noch zeigen, ob künftig das Bahnfahren so günstig bleibt.
Nette Diskussion, aber – wie bereits festgestellt wurde – relativ sinnlos. Herr Vetter wird kaufen was ihm genehm ist, wir werden es nicht verhindern können… und ehrlich: Ich will es auch nicht verhindern :-) !
>>> Und Schuld sind die Idioten von Käufern, denn ich bin mir sicher, ein Wagen mit einer angemessenen Motorisierung (sagen wir mal 75 PS) würde auf Halde verrotten, also bauen ihn die Automobilistas nicht. <<<
Die Automobilisats bauen Autos, um für ihre Ingenieure eine Daseinsberechtigung zu haben. Deshalb werden nur Autos gebaut, die schnelles Geld versprechen. Um Umweltdebatten zu vermeiden, werden unbezahlbare und utopische Studien auf den Autoausstellungen dieser Welt gezeigt und per EU-Norm bezeugt, dass ein 1800 kg schweres Fahrzeug nur 130 Gramm CO2 / Kilometer ausstösst. Dem idiotischen Käufer wird suggeriert, dass die Automobilistas nur das bauen, was nachgefragt wird. In Wahrheit wird dem idiotischen Käufer von den Automobilistas vorgegeben, was sie zu kaufen haben – nämlich Autos, die sich gut verkaufen und damit die Ingenieure ernähren. So einfach ist das :-) ……….
klimaschwindel, steuerunrechtssystem. keine wehrt sich / kann sich wehren. aber alle sind frei, auch im denken – klar. :D
@56, schredder66:
> Die Automobilisats bauen Autos, um für ihre
> Ingenieure eine Daseinsberechtigung zu haben.
Ganz bestimmt nicht.
Im Gegenteil: Wenn die Autofirmen ohne Ingenieure Autos bauen könnten, würden sie das sofort tun.
Und es ist eine mehr als naive Verschwörungstheorie zu glauben, Firmen würden bewußt ein Produkt zurückhalten, für das es Nachfrage und damit für sie Gewinnmöglichkeiten gibt.
Was man derzeit in Verkaufssalons findet sind genau die Autos, die die Leute haben wollen – so einfach ist das.
"…In Wahrheit wird dem idiotischen Käufer von den Automobilistas vorgegeben, was sie zu kaufen haben – nämlich Autos, die sich gut verkaufen…"
Also ich bekomme bei so einem Geschwurbel einen Drehwurm. Die Aussage ist, dass die Autofirmen ALLES verkaufen könnten, weil sie ja vorher die Kunden alle manipuliert haben (Wodurch? Durch Zusätze im Trinkasser?)
Firmen verkaufen lieber grosse ps-starke Autos weil dort die Gewinneviel höher sind.
Auch VW /AUDI wollen unbedingt grosse Autos bauen.
> Firmen verkaufen lieber grosse ps-starke
> Autos weil dort die Gewinneviel höher sind.
Schon – aber es interessiert doch keinen, was den Firmen lieber ist.
Es gibt eine gewisse Nachfrage nach PS-starken Autos – und die wird kein Stück größer, nur weil die Firmen das gerne hätten.
Also müssen sie auch die (zahlenmäßig deutlich größere) Kundschaft bedienen, die PS-schwächere bzw. billigere Autos haben will. Und entsprechende Angebote gibt es ja reichlich.
Elektro.
Es gibt viele Möglichkeiten und Alternativen. Die fossilen Dinsoaurier sterben jedenfalls aus. Wer sich über PS und Zylinder unterhalten will liest auch BILD und bestellt bei Spammern. Und frohlockt über LED-Leuchten. Oder in Wagenfarbe lackierte Schlüsselanhänger.
Währenddessen, in anderen Ländern…
http://heise.de/foren/forum-132632/msg-14514028/read
http://auto.pege.org/2008-genf/f3-dm.htm
#k.
Eines ist sicher die Benzin preise sowie alle anderen Energie Preise werden weiter steigen,wenn schon ein neues Auto, dann wenigstens ein sparsames.
@ 63 ( Celso Cordozo)
Wie wär`s mit diesem?
http://www.spiegel.de/auto/fahrberichte/0,1518,551970,00.html
Als Kombi sieht er auch richtig knuffig aus.
Noch eine kleine Anmerkung zu den Firmenwagen: Die Besteuerung des geldwerten Vorteils macht es – wenn auch nur in geringem Umfang – sogar tendenziell günstiger, ein kleineres Auto zu fahren. Ein Porsche für EUR 90.000 zur Privatnutzung bringt einen geldwerten Vorteil von (lassen wir die Entfernung zur Arbeitsstätte mal weg) EUR 900 pro Monat. Ein ordentlicher VW Golf für EUR 30.000 bringt EUR 300. Die Kosten (einschließlich Finanzierung) des Porsche sind aber sicher nicht dreimal so hoch, wie die des Golf. Der Porsche ist wahrscheinlich sogar billiger zu finanzieren, die Kisten haben einen phänomenalen Wiederverkaufswert, die Leasingrate ist deswegen vielleicht nur die 2,7fache des Golf. Benzin? Klar, braucht der Porsche mehr – das Dreifache? Ne, wohl eher das Doppelte. Werkstatt ist bei Porsche viel teurer. Das Dreifache? So schlimm wohl auch nicht, vielleicht das 1,8fache.
Und wer ist jetzt clever, der Golf- oder der Porsche-Fahrer (mal angenommen er zahlt es als Unternehmer aus eigener Tasche oder als Arbeitnehmer über Entgeltumwandlung)? Der Unterhalt des Golf kostet all-in vielleicht 700 EUR, der des Porsche 1500 EUR. Beim Golf daher 57% der Unterhaltskosten steuerfrei, beim Porsche nur 40%. (Ist mir übrigens aufgefallen, als ich für eigene Zwecke mal so alles mögliche von 1er bis 5er BMW durchgerechnet habe …)
@23 (R.A.)
> Wer bitte soll denn eine solche Statistik überhaupt führen?
Wir leben doch schließlich in Deutschland:
http://www.heise.de/autos/Neuzulassungen-Januar-2008-Mehr-Kleinwagen-weniger-Privatkaeufer–/bildergalerien/5223/2 (ff)