3.7.2008

Links zwei – sechs – zwei

Kirchliche Trauung nun auch ohne Standesamt

Gericht hält Überwachungspflichten der Telkos für verfassungswidrig

Kein Plan, bis heute

GEZ-Fahnder sollen freundlicher werden

Wenn die Kaution weg ist

Verrottungsstätten und Sterbehilfe

Päckchen für Blogger – eine Bilanz

Kindergeburtstag auf Schwedisch

21 Kommentare zu “Links zwei – sechs – zwei”

  1. Norbert meint: (3.7.2008 um 18:36) AntwortenReply to this comment

    "GEZ-Fahnder sollen freundlicher werden"

    Ob die noch freundlich bleiben wenn man sie nicht ins Haus/in die Wohnung lässt? Muss man ja zum Glück nicht.

  2. hui meint: (3.7.2008 um 18:54) AntwortenReply to this comment

    GEZ-Fahnder darf man doch nicht sagen, das heißt Beauftragter für Rundfunkgebühren und GEZ-Anmeldungen ^^

  3. juhu meint: (3.7.2008 um 19:05) AntwortenReply to this comment

    Das heißt, ich kann jetzt mit zwei verschiedenen Frauen gleichzeitig verheiratet sein; Mit einer kirchlich, mit der anderen standesamtlich.

  4. fernetpunker meint: (3.7.2008 um 19:06) AntwortenReply to this comment

    Ich zahle seit Jahren keine GEZ mehr.

  5. Thomas meint: (3.7.2008 um 19:23) AntwortenReply to this comment

    @juhu: Wer sollte so etwas (freiwillig sich an)tun?

  6. marc meint: (3.7.2008 um 19:27) AntwortenReply to this comment

    Zitat: "Doch da hätte das Geburtstagskind mal lieber die Anti-Diskriminierungsregeln seiner Schule besser gelesen. Das kann man von einem Zweitklässer doch wohl erwarten."

    … Schweden ist echt pervers.

  7. mez meint: (3.7.2008 um 19:52) AntwortenReply to this comment

    Du lieber Gott. Haben die in Schweden so kleine Klassen oder erwarten die wirklich das jeder für 20-30 Leute eine Party schmeissen soll.

  8. uffi meint: (3.7.2008 um 20:24) AntwortenReply to this comment

    Naja, in den USA hätten ihn die Nicht-Eingeladenen wegen seelischer Grausamkeit verklagt und wahrscheinlich ein Schmerzensgeld bekommen, mit dem sie ohne Probleme ein Studium finanzieren könnten ;-)

  9. Gebühren-Polizei meint: (3.7.2008 um 20:37) AntwortenReply to this comment

    Gebühren-Polizei

    *lol*

    Das ist das Unwort des Jahres 2008 für mich.

    Polizei ist kein geschützter Begriff.
    Okay.
    Jeder darf sich Polizist nennen.
    Okay.

    Allerdings sollte man eine konkrete Berufsbezeichnung, z,B. KHK, PD, oder ähnliches dringend vermeiden, wenn man sich nicht wegen Amtsanmaßung vor Gericht verantworten will.

    Aber HGB §84 GEZ-"Mitarbeiter als" Gebühren-Polizei zu bezeichnen. Das hat was.

  10. gant meint: (4.7.2008 um 00:16) AntwortenReply to this comment

    Kindergeburtstag:
    Solange die Einladungssache ungeklärt ist, sollte der Vater aber durchsetzen, dass alle Kinder gleichermaßen von den Herumschubsern herumgeschubst werden.

    Die Schweden sind echt deutscher als die Deutschen ;-/

  11. Ben (der Unerwünschte) meint: (4.7.2008 um 02:33) AntwortenReply to this comment

    @Kaution:

    > Udo Vetter, Düsseldorfer Fachanwalt für Strafrecht, rät:
    > "Wenn ein Vermieter sofort die volle Kaution haben will,
    > ist größtes Misstrauen angebracht."

    Ich habe in meinem ganzen Leben noch keinen einzigen Fall erlebt, weder persönlich, noch bei Freunden und Bekannten, in dem es möglich gewesen wäre, die Wohnung zu bekommen OHNE sofort die gesamte Kaution an einem Stück zu zahlen. Niemals.

    Der entsprechende Paragraph ist für mich ein Beispiel von faktisch undurchsetzbarem Recht.

    @Schweden:
    Tja, die Schweden. Unglückliche Regelung, würde ich sagen. Trotzdem ist das Land insgesamt gesehen Deutschland in etlichen Bereichen verdammt weit voraus. Unter anderem, weil es generell ziemlich gut funktioniert und fair ist, beides Dinge, die sich von Deutschland seit längerer Zeit nicht mehr so sagen lassen.

  12. ich meint: (4.7.2008 um 08:34) AntwortenReply to this comment

    @ben ich habs schon mehrmals erlebt (bei freunden und bei mir), allerdings hab ich auch schonmal eine wohnung nicht bekommen, weil sowohl kaution (3 mm) als auch courtage (2 mm) bei vertragsunterzeichnung gezahlt werden sollten.

  13. nrw-separatist meint: (4.7.2008 um 09:50) AntwortenReply to this comment

    @11
    "Tja, die Schweden. Unglückliche Regelung, würde ich sagen. Trotzdem ist das Land insgesamt gesehen Deutschland in etlichen Bereichen verdammt weit voraus. Unter anderem, weil es generell ziemlich gut funktioniert und fair ist, beides Dinge, die sich von Deutschland seit längerer Zeit nicht mehr so sagen lassen."

    Schweden ist eines der krankesten Länder Europas. Exorbitante Steuern, staatliche Gängelung an allen Ecken und Enden und jetzt auch noch Totalüberwachung des Internettraffics ins Ausland. Voraus sind sie uns vor allem auf dem Weg in den Unfreiheit und völlige Entmündigung.

  14. Malte S. meint: (4.7.2008 um 10:14) AntwortenReply to this comment

    Mein letzter Vermieter wollte die erste Kautionsrate sogar erst nach dem ersten Monat. Mein jetziger alles bei Vertragsunterzeichnung. War leider im ersten Semester. Heute würde ich wohl das Geld auf den Tisch legen (ja, der nimmt nur BAR, obwohl er ein großes Unternehmen ist), den Vertrag gemeinsam unterzeichnen und dann zwei Raten sofort wieder einstecken… Mietvertrag steht. Da kommt er nicht mehr raus. ein andere Möglichkeit ist natürlich, direkt nach Unterzeichnung die Herausgabe zu verlangen und dann ggf. n Anwalt hinzuzuziehen.

  15. Laie meint: (4.7.2008 um 11:19) AntwortenReply to this comment

    @13
    Das habe ich so auch von schwedischen Freunden gehört. Der Sozialstaat ist futsch, Steuern bis zum Abwinken und eine unfaire Gleichmacherei, die durch solche unsinnigen Regeln gestützt wird.

  16. Llarian meint: (4.7.2008 um 11:37) AntwortenReply to this comment

    @14: Das wird sicher in dem Moment ein äusserst befriedigendes Mietverhältnis. Und wenn man dann mal in die Verlegenheit kommt, ein Mietverhältnis kurzfristig auflösen zu wollen (in 4 Wochen zum Beispiel), aber eine Kündigungszeit von 3 Monaten hat, dann bin ich sicher, wird der Vermieter NATÜRLICH darauf eingehen.
    Wie man auf die Idee kommen kann, sich für die Möglichkeit eine Kaution einen, bzw. zwei Monate länger behalten zu können (was einen Zinseffekt von vielleicht 3 mark fuffzich ausmacht) so mit Anlauf selbst ins Bein zu schiessen, ist mir echt ein Rätsel.
    Warum soll man für 3 Mark fuffzich, nur weil man das Recht dazu hat, einen Vertragspartner, mit dem man noch viel zu tun haben wird, erstmal ordentlich verärgern ?

  17. Laie meint: (4.7.2008 um 12:54) AntwortenReply to this comment

    @16
    "Warum soll man für 3 Mark fuffzich, nur weil man das Recht dazu hat, einen Vertragspartner, mit dem man noch viel zu tun haben wird, erstmal ordentlich verärgern ?"

    Vielleicht, weil man das Geld nicht ohne Weiteres auftreiben kann…

  18. Llarian meint: (4.7.2008 um 13:32) AntwortenReply to this comment

    @17: Naja, in der eben geschilderten hypothetischen Situation liegt das Geld ja bereits auf dem Tisch, sozusagen als Köder. Fehlt eigentlich nur noch der Beisatz: "Nee, das Geld nehme ich jetzt wieder mit. Habe ich sie schön reingelegt, nicht wahr ?"

    Wenn man das Geld wirklich nicht hat, hat man in der Tat ein Problem. Und vielleicht sind dann solche Tricks notwendig, um die Wohnung zu bekommen. Allerdings ist das ein ziemliches vielleicht (bei den meisten Menschen würde ich schon hoffen, dass ihr finanzielles Polster hoffentlich größer ist als eine Monatsmiete). Bei denjenigen jedenfalls, die das Geld haben, ist obiges Vorgehen nach meinem Dafürhalten sehr kurzsichtig, es sei denn man hat Spass daran Verträge mit Leuten zu haben, die sickig auf einen sind.

  19. Matthias Sch. meint: (4.7.2008 um 13:48) AntwortenReply to this comment

    @11 (Ben): geht mir genauso – alles außer Kaution sofort (und meistens in bar) akzeptieren die Vermieter normalerweise nicht.

    Wobei wir da auch vielleicht vorsichtig sein sollten bei der Beurteilung: Bei "Wohnungen auf gehobenem Niveau" hat der Vermieter es meist nicht nötig, einen von Anfang an als potenziell klamm einzustufenden Mieter zu akzeptieren ("wenn der nichtmal die Kaution in bar zusammenkriegt…..") und wird das daraus evtl. abzuleitende Risiko im Zweifel eher meiden, selbst wenn die Wohnung mal ein paar Tage leer steht – zumal die meisten Interessenten in einer Sofort-Zahlung der Kaution kein Problem sehen dürften, weil sie eh nichts anderes gewohnt sind. Bei Wohnungen, die eher Leute mieten, denen keine größeren Finanzreserven zuzutrauen sind, sind Vermieter vielleicht zugänglicher in punkto Kaution?!

    Wäre aber mal interessant zu testen, wieviele Vermieter bei Zusage des Interessenten unter der Voraussetzung, dass eine ratenweise Kautionszahlung möglich ist, dies akzeptieren.

  20. Joe meint: (4.7.2008 um 17:02) AntwortenReply to this comment

    Das mit der nur-kirchlichen Ehe ist klasse.

    Daß da die Scheidungsindustrie was dagegen hat, ist völlig verständlich, denn man kann daran nichts mehr verdienen. Deshalb braucht es nämlich »viel juristische Aufklärung«.

    Die Kirche sieht nämlich ein »Scheitern der Ehe« genau wie eine Scheidung schlicht nicht vor. Die Ehe ist nämlich ein Bund fürs Leben.

  21. Malte S. meint: (4.7.2008 um 23:49) AntwortenReply to this comment

    @Llarian: Es gibt zum einen das Problem der eigenen Finanzierung. Angenommen ich habe mir das Geld nur von Freunden für diese Aktion ausgeliehen, habe es aber selber nicht. Zudem muss ich von der vorhergehenden Wohnung auf die Miete länger warten (das machen so einige Vermieter). In dem Augenblick wäre es genau richtig.
    Die andere Ebene ist, dass ich persönlich Leute nicht leiden kann, die nur kraft ihrer überlegenen Position der Meinung sind, sie könnten mich verarschen.
    Ich habe im Übrigen auch die Feststellung gemacht, dass es kaum einen Unterschied macht, ob man seinen Vermieter mal in seine Schranken verweist oder nicht. Wenn er so ein Assi ist, dann wird er auch sonst nicht kulant sein. Um ehrlich zu sein habe ich bisher erst einen Vermieter erlebt, der mehr geleistet hat, als einklagbar gewesen wäre. Im Regelfall eher weniger. Also verändert sich das Verhältnis auch nicht wirklich – mal davon abgesehen, dass er dann um die Wehrhaftigkeit seines neuen Mieters wüßte.
    Ich benötige doch nicht zwangsläufig einen finanziellen Vorteil, um bestimmte Handlungen sinnvoll zu finden. Noch weniger benötige ich das Überschreiten einer Bagatellgrenze. Es gibt daneben noch das einfache "Wie Du mir, so ich Dir." – natürlich im Rahmen des geltenden Rechts und nur bei Leuten, die geschäftsmäßig derart handeln.

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