Neue Adresse
Der Titel des handschriftlichen Faxes lautet “Meine neue Adresse”. Dann folgen Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort. Der Mandant würde uns sehr helfen, wenn er auch seinen Namen schriebe. Alternativ würde eine Faxkennung mit einem klitzekleinen Hinweis Sinn machen.
Erinnert mich an eine SMS, die ich mal bekam:
"Hier meine Festnetznummer:…." Nur dass ich auch die Handynummer nicht kannte. (hat sich natürlich nach einem Anruf alles geklärt).
Wenn Sie die Faxnummer jetzt haben, dann könnte man doch in der Kanzlei-Kontakt-Verwaltung mal ne Suche danach machen – vielleicht ist sie ja bereits gespeichert.
Aber aber … heute ist doch Montag.
Da kann man doch ruhig mal Rücksicht nehmen Herr Vetter :)
Einfach mal beim Bundesinnenministerium nachfragen.. die können bestimmt weiterhelfen!
Also mein Faxgerät staubt vor sich hin und wird so gut wie nicht mehr genutzt – den ISDN-Anschluss bräuchte ich dazu auch nicht mehr. (DSL und analoger Anschluß reichen eigentlich, und viele ISDN-Merkmale gibt es ja seit einiger Zeit auch für den analogen Anschluß)
Heute wird doch kaum noch gefaxt, Emails haben das Faxgerät so gut wie überflüssig gemacht.
Vorallem Rückfragen (wie in diesem Fall) sind bei "Emails" einiges bequemer zu tätigen als über das Faxgerät.
Also so eine SMS habe ich auch schon bekommen!
"Hallo Leute hier die erste SMS von meinem neuen Handy…"
@Gerti:
Der Meinung bin ich nicht, leider gibt es einfach noch viel zu viele Leute die mit Fax arbeiten. Ich kenne einige Unternehmen deren Kosten ich um tausende Euro pro Jahr senken konnte weil ich ihnen empfohlen habe die Faxe digital zu empfangen und als PDFs auszuwerten…
Neulich war doch tatsächlich ein 90 seitiges Werbefax dabei! Empfang Sonntag 04:30
Steht auf der Rückseite
@Gerti
Das gilt vielleicht für den privat(wirtschaftlichen) Bereich.
Behörden, Amter und sonstige öffentliche Stellen mit eMail erreichen zu wollen bleibt leider ein hoffnungsloses Unterfangen.
Zumindest nach meiner Erfahrung nimmt aber auch in der Wirtschaft die Bereitschaft, eMails als gewöhnliche Geschäftspost zu bearbeiten rapide ab, sobald der Inhalt unangenehm wird. Kündigungen, Reklamationen oder auch nur Supportanfragen (sofern nicht eh gleich als Einschreiben mit Rückschein) werden per Fax noch eher angenommen als per eMail.
Es fehlt einfach eine beweiskräftige, echtzeitfähige Kommunikationsart. Telefon ist nicht verbindlich, Briefpost einfach zu langsam. Warum kann ich anhand einer IP Adresse angeklagt werden, aber nicht meinen DSL-Vertrag kündigen?
@ gerti Kein FAX mehr? – ist doch wohl ein Traum – oder Alptraum je nach Sichtweise.
In einer normalen Arztpraxis gilt ein FAX schon als irrer Luxus – denn die geben zwar zehntausende für unsinnige Geräte aus – aber normale Bürokommunikation kennen niedergelassene Ärzte in der Regel überhaupt nicht.
Und dann noch eine durchschnittliche E-Mail Verwaltung ist nach meiner Erfahrung bei niedergelassenen Ärzten eigentlich auch nicht bekannt – wie auch bei Behörden und Lehrern.
Viele Lehrer sind zwar privat hinsichtlich Internetzugang durchaus auf dem laufenden – aber nur eine Einladung zur Elternversammlung per Rundmail ist unmöglich … … da werden klitzekleine Zettel zugeschnitten und über Schüler – die in der Regel sowieso die Hälfte aller Nachrichten verschlampen – verteilt.
…jetzt hilft nur noch eine Schriftbildvergleich mit den in den Akten befindlichen handgeschriebenen Dokumenten der Mandanten. :-D
@8: Es gibt immer noch viele Menschen die keinen Internetzugang haben. Mit einer Rundmail des Lehrers würde man schlicht nicht alle Eltern erreichen.
Das ist eine Falle. Wenn Sie versuchen, die Person herauszufinden, die Ihnen das gefaxt hat, werden sie entweder übelst abgemahnt oder in eine Gefährderdatei eingetragen oder schliessen automatisch ein teures Plätzchenrezept-Abo ab oder Ihre Kreditkarte wird geplündert! Und das alles richterlich abgesegnet. Daher mein Rat: Obacht geben, länger leben!
@8 (123):
fortschrittlichere lehrer gestalten den schnippel schon mal ein wenig größer, machen eine kleine linie à la –8<— drunter und lassen sich auf einem abzuschnippelnden weiteren schnippel die kenntnisnahme bestätigen…
dann kann auch keiner mehr sagen, er habe die email nicht bekommen, der spamfilter habe eigenmächtig die wichtigkeit der nachricht falsch interpretiert, das faxpapier sei alle gewesen, der briefkasten abgebrannt…
obwohl: die rückantwort kann immer noch der hund fressen. was man auch tut, es bleibt spannend.
.~.
@7: E-Mails mit GnuPG-Verschlüsselung und -Signatur könnten beweiskräftig genug sein, aber das benutzen gerade die nicht, die es am dringendsten nötig hätten. Ärzte, Therapeuten, Behörden, soziale Stiftungen etc., überall, wo es um vertrauliche Daten geht, sind GnuPG und Enigmail absolute Fremdwörter.
Das paßt auch zu vielen Zeitungsanzeigen und Prospektbeilagen. Ganz tolle Sonderangebote, aber wo ich den Laden finde steht nirgendwo. Vielleicht muß man die Läden einfach kennen.
Ja, soetwas ähnliches kenne ich auch aus dem Webhosting-Bereich.
Mailtext: "Bitte senden Sie mir dringend meine Zugangsdaten zu".
Kein Name in der E-Mail und auch die Absenderadresse war unbekannt. Aber man kann ja eine freundliche Antwort schreiben, dass man ihn nicht identifizieren konnte :)
Dieses FAX ist zur Voratsdatenspeicherung gedacht.