19.11.2008

Links 306

Die Angst vor dem User

Section Control

Über den politischen Stil

Über den juristischen Stil

Falsche Ärztin leistete gute Arbeit

Polizeieinsatz wegen “falscher Badekleidung”

Scream and Scream Again: The History of the Slasher Film

43 Kommentare zu “Links 306”

  1. Fincut (Link) meint: (19.11.2008 um 18:37) AntwortenReply to this comment

    Polizeieinsatz wegen “falscher Badekleidung”:

    Ich finde es richtig, dass man dieser hysterischen Kuh mit Straßenkleidung im Schwimmbad mal die Grenzen der Toleranz gegenüber der "kulturellen Bereicherung" gezeigt hat.

  2. Heinzelman meint: (19.11.2008 um 18:37) AntwortenReply to this comment

    Ist denn für Badekleidung nicht die Küstenwache zuständig?

  3. Euripides meint: (19.11.2008 um 18:43) AntwortenReply to this comment

    "Dann zückte ein Polizist die Handschellen, nahm die Mutter in Polizeigriff und versuchte sie zu fesseln. Das klappte aber wegen der Armreifen nicht." – Aha, wieder was dazugelernt. Ich glaube, ich lege mir auch solche Armreifen zu…

  4. Gregor meint: (19.11.2008 um 18:51) AntwortenReply to this comment

    Argumentationspapier der SPD zum BKA Gesetz:
    datenschutzbeauftragter-o...ka-argumente-bei-der-spd/

  5. Crs (Link) meint: (19.11.2008 um 18:58) AntwortenReply to this comment

    "Section Control" Automatische Nummernschilderfassung und -speicherung… Hatten wir den Versuch nicht erst schon?

  6. Klaus meint: (19.11.2008 um 19:03) AntwortenReply to this comment

    Anzeige wegen passivem Widerstand? Gibts das und was soll das sein? Hätten die auch Ghandi angezeigt? :)

  7. Bubu meint: (19.11.2008 um 19:11) AntwortenReply to this comment

    @1 richtig! In Amerika hätten die beide vermutlich wegen Widerstand gegen Staatsgewalt noch ne Ladung Pfefferspray ins Gesicht bekommen.

    Der Einsatz ist absolut Korrekt abgelaufen.

  8. Volkswirt meint: (19.11.2008 um 19:18) AntwortenReply to this comment

    @Section Control:

    Erschreckend. Mit Salamitaktik kommen wir bald an den Punkt, wo das überall per Mautbrücken funktionert. Wie war das doch noch in den letzten Jahren? Ich zitiere mal sinngemäß aus dem Gedächtnis:

    1. Stufe: "Die Mautbrücken werden SELBSTVERSTÄNDLICH nur zur Mauterhebung benutzt. Alles andere wäre nicht mit geltendem Recht vereinbar und ist undenkbar."

    2. Stufe: "Da wir die Kennzeichen-Daten aus den Mautbrücken ja erheben können, wäre es ein Versäumnis, wenn wir sie nicht zur Aufklärung schwerer Verbrechen nutzen würden. Es kann doch nicht sein, daß ein zur Fahndung ausgeschriebener Mörder oder Vergewaltiger aufgrund kleinlicher Datenschutzbedenken weiter frei rumläuft. Aber NATÜRLICH nur bei schweren Verbrechen, nicht bei Ordnungswidrigkeiten o.Ä."

    3. Stufe: Section Control (siehe Artikel)

    4. Stufe vermutlich: Section Control wird bei allen Mautbrücken installiert

    5. Stufe vermutlich: Alle Kennzeichen-Daten, wenn sie schon für Section Control verarbeitet werden, werden auch noch auf Vorrat für 10 Jahre gespeichert, inklusive Fotos der Insassen.

    Und wenn uns das Verfassungsgericht uns in die Parade fährt, probieren wir es eben noch mal, und noch mal, irgendwann kommen wir damit schon durch.

    Wie lange es wohl dauert…?

  9. x meint: (19.11.2008 um 19:30) AntwortenReply to this comment

    Section Control kenn ich. Haben wir vor allem in Noord- und Zuid-Holland :-) Funktioniert recht gut! Der Datenschutz ist da auch gewährleistet. Nicht benötigte Bilder werden einfach sofort wieder gelöscht. Sollte man so auch in Deutschland einführen.

    Wer aber bei Zwolle über die Autobahn fährt, der wird tatsächlich aufgezeichnet… dabei handelt es sich um eine Vorratskennzeichenspeicherung für etwa drei Tage, weil die Polizei nach bestimmten Verbrechen wissen will, wer so alles in der Stadt war. Folge: ich fahr da nich mehr lang.
    Ist aber eh alles Peanuts, wenn demnächst das Rekeningrijden eingeführt wird. Derzeit läuft es darauf hinaus, dass wir alle eine GPS-Box ins Auto eingebaut bekommen, die berechnet wieviele Kilometer wir gefahren sind. Daraus wird dann die KFZ-Steuer berechnet – und ich muss kotzen ;-( Zur Vorbereitung wird derzeit an einem Gesetz gearbeitet, dass die Benutzung von GPS-Jammern unter Strafe stellt…

  10. gant meint: (19.11.2008 um 19:36) AntwortenReply to this comment

    @8/Volkswirt
    schade, dass die Artikel nicht auch nach den ersten 5 Minuten noch editierbar sind, denn so kannst Du Deine Stufen-Liste leider nicht durch Wegstreichen diverser "vielleicht" und "vermutlich" laufend auf aktuellem Stand halten.

  11. Jens meint: (19.11.2008 um 20:15) AntwortenReply to this comment

    Die Sache mit einer möglichen Wahlanfechtung durch die vier SPD-Rebellen in Hessen ist ja schon tragikomisch. Die SPD, so scheint es, taumelt durch ihren Schnellschuss (sofortiger Entzug aller Mitgliedsrechte) von einem Desaster ins nächste. Unglaublich peinlich. Und mit innerparteilicher Demokratie scheint es bei den Sozis in Hessen tatsächlich nicht weit her zu sein.

  12. Putze meint: (19.11.2008 um 20:32) AntwortenReply to this comment

    "[...] dieser hysterischen Kuh [...]"

    "Der Einsatz ist absolut Korrekt abgelaufen."

    Was für ein praktischer Zufall, dass gleich zwei Lawblog-Leser bei der Situation dabei waren.

  13. n0ne meint: (19.11.2008 um 21:04) AntwortenReply to this comment

    "Falsche Ärztin leistete gute Arbeit"

    schade um die gute frau. ich vertrete auch die position, dass es nicht sein darf, endgültig einen beruf nicht ausüben zu dürfen, wenn bspw. zwischenprüfungen nicht bestanden werden. temporäre auszeiten wären das mildere mittel. aber geistig soweit sind wir in deutschland leider nicht.

    man hat ja in diesem fall prima gesehen, dass gerade dann, wenn alles vorbei zu sein scheint, die leute im vergleich zu mitstreitern umso bessere ergebnisse erzielen können.

    bei dieser gelegenheit die forderung gleich mit: kein endgültiges nichtbestehen im beruf!

  14. jecs meint: (19.11.2008 um 22:00) AntwortenReply to this comment

    Badekleidung: Die für mich interessante Frage ist, ob der subjektive Eindruck, eine Badekleidung verstosse gegen die Badeordnung, auch nur ansatzweise dazu ausreicht, ein rechtswirksames Hausverbot auszusprechen. Wenn das nicht der Fall war, und davon gehe ich aus (die Behauptung, dass der Verstoss vorliege, ist ja zumindest laut verlinktem Beitrag unbegründet), hatte die Polizei auch nicht das Recht, diese Frau festzunehmen. Willkürlich Menschen eines Ortes verweisen darf man eben nur in den eigenen vier Wänden (nennt sich dann "Ausschluss von Willkürherrschaft"… boah! Das ist ja ein Verfassungsgrundsatz…). Und das alles ist ja wohl nicht in der heimischen Wanne des Bademeisters passiert?

    Wo das fiktive Kopftuch hingegangen sein soll, hätte man auch vor Ort klären können.

    Aber wie schön, dass Unwissenheit sehr wohl vor Strafe schützt, wenn man sich für die Rechtsverletzung auch noch vom Staat bezahlen lässt. Hallo Deutschland :)

  15. Schulzkis meint: (19.11.2008 um 22:06) AntwortenReply to this comment

    Badekleidungsordnung kann mächtig variieren:

    Wir mussten sämtlichen männlichen Mitgliedern unserer Familie in Südfrankreich stringtangaähnliche Badehosen kaufen, um die Pools benutzen zu dürfen.

  16. Jens meint: (19.11.2008 um 22:08) AntwortenReply to this comment

    OT: Hier noch eine skurriler <a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt5m1/panorama/940/344780/text/" rel="nofollow">Link</a> vorm Schlafengehen…:-)

  17. corax meint: (19.11.2008 um 22:24) AntwortenReply to this comment

    @ #15 | Schulzkis

    Badekleidungsordnung kann mächtig variieren:

    Schon. Mir leuchtet zu wenig Stoff ein, aber zuviel?
    Vorausgesetzt er färbt nicht und fasert aus.

    Gab's denn für die Tangas ne Begründung?

    Und was hat der Bademeister gegen Kopftücher? Zu meiner Schulzeit waren die sogar Pflicht! Aka Kappe.

  18. sophiste meint: (19.11.2008 um 22:24) AntwortenReply to this comment

    Badekleidung: Die Sache ist eben, dass manche muslimischen Eltern ihre Kinder gar nicht oder nur komplett bekleidet zum Schwimmen lassen. Bevor sich das noch mehr durchsetzt finde ich es schon angebracht generell auf die "richtige" Badekleidung zu achten. Zumal wohl kaum eine Frau von selbst auf so eine Idee kommen würde, ähnlich wie beim Kopftuch. Gegen zuwenig Stoff gibts im Prinzip auch nur etwas zu sagen, weil dann viele wohl nicht mehr zum Schwimmen gingen.

  19. Bademeistar meint: (19.11.2008 um 22:37) AntwortenReply to this comment

    Schulzkis: Was sie als "stringtangaähnlich" bezeichnen, war bis vor einigen Jahren noch eine ganz normale Badehose. Der Unterschied zu einem String-Tanga ist schon recht deutlich. Jeder, der ernsthaft schwimmt und nicht nur plantscht, trägt selbstverständlich eine kurze Badehose. US-Amerikaner sagen "Speedo" dazu, obwohl das nur eine Marke für Schwimmausrüstung ist. Jedenfalls ist der durchschnittliche Ami bekanntlich so prüde wie ein Taliban. Kein Wunder, denn der ist ja auch ziemlich fett und unansehlich. Der Ami, nicht der Taliban. Die meisten Mädels und Frauen sind nicht solche Memmen, wie Männer, die ihr Gemächt und Hintern mit einem Zelt bedecken müssen. Offensichtlich gilt man heutzutage schon als schwul, wenn man sich in einer kurzen Badehose ins Freibad verirrt.

    Es ist auch anscheinend so, dass der Zwang zur kurzen Badehose lästige Gestalten fernhält, die mehr auf Streit als Schwimmen aus sind und sich in einer kurzen Badehose lächerlich vorkämen, sähe jeder ihr Stummelchen und die fettschwabbelige Rückseite.

  20. Bademeistar meint: (19.11.2008 um 22:53) AntwortenReply to this comment

    Was gegen Kopftücher spricht? Sie fusseln. Das gilt natürlich für alle Stoffkleidung, die als Badekleidung missbraucht wird. In Hosentaschen findet sich meist auch allerlei Dreck. In Eintopf schwimmt wohl niemand gern. Außerdem kann man mit solcher Kleidung leicht an Zu- und Abflüssen hängen bleiben. So kann man auch im Seichten ertrinken.

    Gegen Badekappen spricht gar nichts.

    Gibt es eigentlich auch Personen, die mit im Jogginganzug in die Sauna gehen? Wer etwas gegen nackte Haut hat, der soll doch einfach in der heimischen Badewanne bleiben.

  21. Joe meint: (19.11.2008 um 22:54) AntwortenReply to this comment

    Kurze enganliegende Badebekleidung muß aus hygienischen Gründen in einem öffentlich Bad getragen werden. Was man zu Hause in seiner Badewanne tut, sei jedem selbst überlassen.

    Und mit dem Schlafanzug, mit dem die Frau dort unterwegs war, ist das einfach nicht mehr gegeben.

  22. hui meint: (20.11.2008 um 00:05) AntwortenReply to this comment

    Die DLRG benutzt doch auch so Anzüge für die Rettungsübungen.

    Zur Ärztin, wenn man einmal durch die Zwischenprüfung fliegt, ist man nicht raus man muss 3 mal durchfallen.

    Sie hätte ja auch noch ins Ausland gehen können.

  23. Anon123 meint: (20.11.2008 um 00:49) AntwortenReply to this comment

    1,7: genau und nach erfolgreichem und gegen den heftigen Widerstand der mutmaßlichen Straftäterin erfolgten Pfefferspray- und Elektroschockereinsatz, ab nach Guantanamo Bay. Um Gottes Willen seid ihr beide doof. Am Abgrund.. wirklich.

  24. martin meint: (20.11.2008 um 01:01) AntwortenReply to this comment

    oh, da kommen endlich nochmal die kollegen vom PI-blog rüber nach hier, wo es gilt, auf die islamistin einzudreschen!

    nochmal zum mitschreiben: die dame ist – als wenn uns oder den bademeister das interessieren dürfte – keine muslimin. und vor allem: es handelte sich mitnichten um einen "muslimischen anzug", auch nicht um einen "schlafanzug", sondern um FUNKTIONSBADEWÄSCHE von venice beach. das ist also schon vernünftiges zeug. schonmal schwimmwettbewerbe im fernsehen verfolgt? die damen dort (und, witzigerweise, inzwischen auch die herren) tragen auch sowas. sagen sie da auch schlafanzug zu?

    deutschland den ewig-gestrigen!

  25. Spectator meint: (20.11.2008 um 01:32) AntwortenReply to this comment

    @21: Die hinter den Vorschriften für Badebekleidung stehenden Gründe sind überwiegend kultureller Art. Wenn gegen echte oder vermeintliche Verstöße dagegen mit unprofessioneller Härte reagiert wird, liegen persönliche Dummheit oder fremdenfeindliche Motive nahe.

    Einziger heute noch bestehender medizinischer und technischer Sinn von Bekleidungsvorschriften kann es sein, weder unerwünschte Bakterien und Pilze noch Wollmäuse im Wasser zu haben.
    Das lässt sich aber auch sehr gut mit modernen Versionen von Badeanzügen der Urgroßeltern gewährleisten. Aus Synthetik, nichtfusselnd und farbecht. Gibt es (siehe Vorredner) schon längst wieder, für Normalverbraucher und Leistungssportler. Mehr oder weniger eng anliegend.

    Das "enganliegend" lässt sich ebenfalls nicht mit hygienischen Gründen belegen. Nur bei knapper Bekleidung würde "schlabbrig" dazu führen, dass man sie sich gleich sparen könnte.

    Übrigens konnte man auch bei den deutschen Herren-Bademoden in den letzten Jahren eine teilweise Abkehr vom "knapp und enganliegend" beobachten. Ohne dass in der Presse von Polizei-Einsätzen gegen Träger von Badeshorts berichtet worden wäre.

  26. Kai meint: (20.11.2008 um 01:33) AntwortenReply to this comment

    Wer einen größeren Pool besitzt, weiß, wieviel Dreck sich selbst in einem Filter > 1 Kubikmeter innerhalb ein paar Wochen ansammeln kann. Und in den meisten Fällen ist man ja selbst, bzw. die eigene Familie der Einzige Badegast, welcher nicht ins Wasser kackt oder ungeduscht reinspringt.
    Ins Wasser gehört einfch nichts außer das Nötigste. Um so mehr Flusen/Dreck, um so öfters muss der Filter rückgespült werden, was zumindest bei unserem kleinen Privatbad rund 400-600 Liter pro Rückspülung ausmacht.
    Tatsache ist auch, dass um so mehr Chlor, bzw. PH Regler notwendig ist, um so mehr Fremdmaterial sich im Wasser befindet. Darunter zählt einerseits Pisse und Schweiß, andererseits aber auch insbesondere Textilreste. Darüber hinaus sind die Abbauprodukte von Chlor krebserregend und sollten daher tunlichst vermieden werden.
    Als jemand, der sein Schwimmbad selbst reinigen muss, sein Wasser selbst bezahlen muss und darüber hinaus in der eigenen Chlor, bzw. PH-Senker-Suppe schwimmen muss, würde ich so einer Frau wie im Artikel genannt, wäre sie bei mir zu Besuch, etwas husten, wenn sie Anstalten machen würde, mit solch einem Zeug bei mir Baden zu gehen.

  27. Bademeistar meint: (20.11.2008 um 01:36) AntwortenReply to this comment

    martin: Woher soll man wissen, was FUNKTIONSBADEWÄSCHE, wenn Sie laut Google der erste Mensch sind, der dies Wort benutzt. Das klingt mir nach einer gruseligen Übersetzung, zumindest kann ich mir darunter nichts vorstellen. Venice Beach sagt mir gar nichts, aber das Wasser in Venedig ist wohl zu dreckig, um darin zu baden. Ich habe sicherlich mehr Schwimmwettbewerbe hautnah erlebt als Sie und im Wasser trägt da niemand mehr als einen Badeanzug oder eine Badehose. Die Badekappe dient dem geringeren Widerstand, ist aber keine Pflicht. Solange man nicht ins Wasser geht, kann man natürlich abgesehen von Straßenschuhen in einem Bad tragen, was man will.

    hui: Die Judoanzüge werden nur benutzt, um einen Notfall zu simulieren. Nicht jeder, der ertrinkt, hat vorher Zeit sich zu entkleiden oder sieht überhaupt die Notwendigkeit. Die Leute im Film, die sich vor der heldenhaften Rettung entkleiden, tun dies nicht aus ästhetischen oder hygenischen Gründen. Es ist einfach verdammt schwer in Klamotten, die sich mit Wasser vollgesogen haben, zu schwimmen.

    Ist der Express nicht so etwas wie BILD? Wenn ja, dann würde ich auf den Artikel nicht viel geben.

  28. zf.8 meint: (20.11.2008 um 01:38) AntwortenReply to this comment

    1/Fincut

    Das wird jetzt für Sie nicht leicht, aber nach Express-Angaben ist muslimische Schwimmbekleidung sogar ausdrücklich erlaubt und es handelte es sich hier um eine *Nicht-Muslima* in *Nicht-Muslimischer Schwimmbekleidung*.

    express.de/nachrichten/re...rtikel_1225959882501.html

  29. Spectator meint: (20.11.2008 um 01:54) AntwortenReply to this comment

    @26: Wasser lassen in dasselbe ist keine Funktion der Länge der Badebekleidung. Schweiß in erster Näherung außerhalb von Warmbadetagen ebenfalls nicht.
    Venice Beach liegt – was man z.B. auf Google unschwer sehen kann – nicht in Italien, sondern in den USA. Die haben ganz eigene, aus europäischer Sicht eher prüde Badevorschriften.
    Aber auch die sind kein Hindernis für die Pool-Reinigung.

    @27: Weder soll der Bademeister in Sackleinen gehen noch wird typische Bademode aus Stoffen mit der Saugfähigkeit von Inkontinenzeinlagen geschneidert.

    "Funktionstextil(ien)" sind per Wikipedia oder Google übrigens unschwer zu finden.

  30. Kucki meint: (20.11.2008 um 04:50) AntwortenReply to this comment

    Hi.

    Access to 'http://www.express.de/nachrichten/region/duesseldorf/polizei-einsatz-wegen-falscher-badekleidung_artikel_1225959882421.html' has been denied

    Categorization
    Categories: Nudity, General News

    Bis ich die IT hier in Japan überzeugt habe, dass der Express doch 'harmlos' ist, habe ich die seite wohl schneller nach Feierabend von zu Hause aus geöffnet.

    Aber so spanned ist der Express ja nun auch wieder nicht.

    Gruß/敬具

    /Kucki
    (クッキ)

  31. bauernruebe meint: (20.11.2008 um 06:30) AntwortenReply to this comment

    @20 Bademeistar: Dieses Jahr in einer Sauna in New York: Junge Frau mit leggins, T-shirt, Socken, Laufschuhen und Schweissarmbaendern sowie mp3-Player und Illustrierter. Andere Laender-andere Sitten

  32. me meint: (20.11.2008 um 09:19) AntwortenReply to this comment

    Ob das nun passende Badekleidung war oder nicht:

    Es ist der Job eines Polizisten, solche Problem zu klären, ohne dass jemand Verletzungen davonträgt und sinnvollerweise auch ohne Handschellen..

  33. Clark Wilhelm Griswold aka Clark meint: (20.11.2008 um 10:35) AntwortenReply to this comment

    Badekleidung
    ————

    Zu meiner Jugendzeit hatten wir in der Schule 14tägig Schwimmstunde im Wechsel mit Sportunterricht.
    Dort regierte die Badeaufsicht mit eiserner Hand und klagte mich der Blasphemie an: Ich weigerte mich eine Badekappe zu erwerben und zu tragen.
    Schlimmer noch – nach 14 Tagen konnte man den kleinen Clarky mit kurzer "Sport-Shorts" aus Polyamid und immer noch ohne Badekappe bekleidet aus der Umkleide spazieren sehen, weswegen mich die Rennleitung umgehend disqualifizierte und einen netten Plausch mit dem Rektor und meinen Erzeugern anberaumte. Es blieb nicht bei diesem einen Treffen.
    Was blieb war ein schriftlicher Verweis, ein negativer Eintrag im Zeugnis und die Freistellung vom Schwimmunterricht für zwei Jahre.
    Zur Strafe durfte ich vorerst auch keinen Parallelunterricht besuchen und musste mich derweilen auf der Straße herumtreiben. Das hatte ich nun von meiner Hybris…

    Nach einigen Monaten schaffte es die Schulleitung dann in einem aussergewöhnlichen organisatorischen Kraftakt mich dem gleichzeitig stattfindenden Sportunterricht zuzuteilen, während meine Kollegen im feuchten Nass plantschten.

    Leider wurde übersehen, dass ich per ärztlicher Anweisung auch diesem seit Kurzem fernbleiben musste, da ich es irgendwie schaffte ein Attest auf dem in Courier-Lettern "Morbus Schlatter" prangte, zu besorgen.
    Das war wohl in etwa auch die Zeit, zu der meine Umwelt inklusive Eltern und Lehkrkörper die Hoffnung in meine Assimilation aufgaben.
    Was blieb, war 2 Stunden mehr Freizeit in der Woche und ein Eintrag im Zeugnis: "Der Schüler nahm nicht am Sportunterricht teil und erhielt keine Zensur in diesem Fach" oder so ähnlich.
    Obwohl noch zu meiner Schulzeit die Badekappenverordnung inklusive "Shorts sind Teufelswerk"-Regel gekippt wurde, sprach mich die Umwelt niemals mehr hierauf an.

    Viele Grüße!

  34. RA Junghans meint: (20.11.2008 um 11:10) AntwortenReply to this comment

    @24 (martin)
    Im Artikel wird nicht von Funktionsbadewäsche sondern nur von Funktionswäsche gesprochen. Dementsprechend findet sich dann bei einem Blick auf die Homepage des Herstellers wohl nur normale Sportbekleidung, Bademode habe ich bei einem kurzen Blick dorthin nicht entdeckt.
    Wenn nun jemand in ein öffentliches Schwimmbad geht, sollte der Hausherr durchaus die Möglichkeit haben, an dessen Betätigung im Wasser angepasste Garderobe vorzuschreiben; einen -wenn auch engen- Jogginganzug würde ich nicht dazu zählen.
    Das der darauf folgende Ablauf der Situation im Nachhinein wohl eher als suboptimal zu bezeichnen ist, liegt dabei auf der Hand. Mit Schuldzuweisungen bin ich in solchen Fällen aber generell vorsichtig, da bei derartigen Schilderungen durch die Anwesenden je nach Blickwinkel gerne ein paar Umstände verloren gehen.

  35. Fincut (Link) meint: (20.11.2008 um 11:23) AntwortenReply to this comment

    @ 28:

    Wie kommen sie auf Muslima? Ich habe dazu nirgendwo etwas geschrieben.

  36. nogger (Link) meint: (20.11.2008 um 12:34) AntwortenReply to this comment

    Zum Polizeieinsatz:
    a) gibt das Bild nicht viel her über die Art der "Funktionswäsche"
    b) kennt einer hier die Badeordnung, um zu wissen, was vorgeschrieben oder erlaubt ist?
    c) Wenn der Bademeister das Hausrecht so nicht durchsetzen kann, muss er die Polizei rufen (wie jeder andere auch); nur diese darf in D Zwangsmittel (also Gewalt) einsetzen – und das ist auch gut so
    d) hier steht die Aussage der unschuldigen Badbesucher gegen die Aussage der Polizisten und des Bademeisters – gab es keine unabhängigen Zeugen, oder war das dem Express (der B**d des Rheinlandes) zu lästig, danach zu fragen?

  37. bjorn meint: (20.11.2008 um 12:49) AntwortenReply to this comment

    Deutschland-Schweden

    Out of Europe

    "Best" war ein Nordallianz ml Europa, Russland und Japan (große Krieger Personen)

    Wenn es nicht gehen, wie Deutschland – Schweden

    2 Möglichkeiten wirklich

    1. große Armee (stehend)
    2. intelligenter – flexiblere Variante = Patente und Innovation, Kreativität (und Gemeinschaft), in denen neues Wissen und qualifizierte Züchter der alten Krieger-Mentalität

    Auf den weltweit führenden Weltraum-Programm (Kiruna)

    http://sverigepatentet.blogspot.com/

    http://www.dagobertsbloggen.blogspot.com/

  38. Mark Spitz pass auf meint: (20.11.2008 um 13:55) AntwortenReply to this comment

    @ 24 martin / 15 schulzkis

    Wo steht denn da FunktionsBADEwäsche? Ich kenne die Art Klamotten, die werden in Fitness-Studios getragen. Venice Beach ist ein bekannter Hersteller für diese Funktionswäsche. Und dieser Lappen hat eindeutig nichts in einem öffentlichen Schwimmbad zu suchen.

    Und komisch: Diese "stringtangaähnlichen Gebilde" sind immer noch gang und gäbe. Irgendwie hat es sich in den letzten Jahren durchgesetzt, dass Badeshorts-Träger immer einen komischen Kommentar zu den beinlosen Hosen abgeben müssen. Umgekehrt passiert das weniger. Am einfachsten lenkt man halt von sich und den ganz offensichtlichen Gründen (siehe Bademaistar in 19) für das Tragen der "komischen" Badeshorts ab, wenn man sich präventiv und kollektiv über die andere Fraktion lustig macht. Hat fast schon was politisches: Wer nicht jeden Kram mitmacht oder von den so genannten "Meinungsmachern" abweicht, gehört zu den Ewiggestrigen und Erneuerungsverweigerern, über die man sich unbedingt lustig machen muss oder sie sogar dumm anlabern muss. Tendenziell microphallusgestörtes und -gesteuertes Schamverhalten, welches irgendwie kompensiert werden muss, damit´s nicht auffällt.

  39. Solon meint: (20.11.2008 um 13:57) AntwortenReply to this comment

    Die Story rund um den "Polizeieinsatz wegen 'falscher Badekleidung'" klingt in Ansätzen so, als ob auf einen oder gar beide Polizisten die Definition des sogenannten "<a href="http://books.google.de/books?id=QQ-Tc8OqzTEC&pg=PA76&lpg=PA76&dq=soziologie+widerstandsbeamte&source=web&ots=94MdfC6b0f&sig=_tM3kfHXmHlSJhuxzF8kQyd6Njg&hl=de&sa=X&oi=book_result&resnum=1&ct=result#PPA76,M1" rel="nofollow">Widerstandsbeamten</a>" zutreffen könnte (ein "Widerstandsbeamte" ist ein Polizist, der sehr häufig Anzeigen wegen "Widerstandes gegen die Staatsgewalt" aufgibt).

  40. Bademeistar meint: (20.11.2008 um 16:14) AntwortenReply to this comment

    Fincut: Was genau wollten Sie denn mit "kulturellen Bereicherung" zum Ausdruck bringen? Wenn Ihr Kommentar nicht ironisch-sarkastisch gemeint war, was wollten Sie dann überhaupt sagen?

  41. fortinhara meint: (20.11.2008 um 16:59) AntwortenReply to this comment

    @35

    wenn ich nach "venice beach" google und andere links ausser der dysfuntionalen flashwebseite des herstellers anklicke werde ich mit angeboten und bildchen vb-strand- und bademode zugeschüttet

  42. Bademeistar meint: (20.11.2008 um 18:14) AntwortenReply to this comment

    fortinhara: Aber auch nur wenn man freiwillig google.de nutzt und dann ist der erste Link Werbung eines Versandhauses. Bei google.com, also dem fast unzensierten Original, findet man da erst mal nichts außer zu dem Ort in Kalifernien. Von google.de kann ich nur abraten. Erstens ist nach IM-Vorgaben zensiert und zweitens sind die Treffer oft sehr zweifelhaft gewichtet, weil es Spammer dort wesentlich leichter haben, Müll auf die vorderen Ränke zu bekommen. Englisch ist Weltsprache, Deutsch nicht.
    Flash hab ich nicht, brauch ich nicht, will ich nicht.

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