Hobbyjurist meint:
(28.11.2008 um 19:10) Antworten
Zum Artikel "Aufstand der Unterschicht":
Das Schichten-Modell ist ja eigentlich überholt, aber egal.
Ich fände es ja auch mal ganz interessant, wenn in solchen Büchern nicht nur die plakativen Fälle geschildert werden, sondern auch zum Beispiel Leute aus der Mittelschicht, die in Hartz IV abgerutscht sind. Bei so Fällen wie "Jascha" denken sich viele nämlich nur "ach, das betrifft mich selbst ja gar nicht".
PS: Erster! *hüpf, hüpf* ;-)
abc meint:
(28.11.2008 um 19:25) Antworten
Zu "Aufstand der Unterschicht" und der Mär von der Bildung sollte man ehrlicherweise auch dazusagen, dass Allgemeinbildung, auch höhere, allein gar nichts hilft – und schon gar nicht, wenn man aus der Unterschicht kommt. (Was auf mich zutrifft.) Das Thema so abzuhandeln, ohne auf der Gegenseite von den zahlreichen AkademikerInnen, die ins Prekariat abgedrängt werden (was bis hin zu unbezahlten Praktika geht, insbesondere aber zu Praktika, von denen man kaum leben kann, auf die dann im besten Fall ein 400-Euro-Job folgt usw.) zu reden, ist journalistisch unsauber. Eine Freundin von mir, die ihren Doktortitel (an einer Universität für Bodenkultur) mit Auszeichnung gemacht hatte, fand erst dann einen (zum Überleben notwendigen Job) als sie ihren Titel verschwieg. Mein Lernen und Studieren hat mir persönlich viel gebracht, ich habe auch abseits von meinem Studium viel gelernt (Sprachen, die mich interessieren, z.B., Sprachwissenschaftliches, aber auch ein bisschen PC-Wissen, das über die Allgemeinbildung eines durchschnittlichen Users rausgeht – PHP, Photoshop), am Arbeitsmarkt aber wars eher hinderlich bzw. bringt einem das auch kaum je einen Job (und ich rede nciht von irgendwelchen ganz tollen Jobs, sondern bloß von solchen, die einem ein halbwegs sorgenfreies Leben ermöglichen). Es ist nunmal Tatsache, dass bezahlte Arbeit immer weniger wird, und gerade die gut bezahlten Arbeitsplätze vermehren sich nicht. Eine adäquate Reaktion auf die gesellschaftlichen Entwicklungen wäre die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens, wie es etwas der Dm-Gründer vorschlägt.
Ben (der Unerwünschte) meint:
(28.11.2008 um 19:33) Antworten
@1:
> Bei so Fällen wie “Jascha” denken sich
> viele nämlich nur “ach, das betrifft
> mich selbst ja gar nicht”.
Es geht nicht darum, ob man selbst, oder meinetwegen auch nur eigene Angehörige wie "Jascha" enden könnten. Unsere Gesellschaft wird schlicht und einfach zerbrechen, Punkt.
Wer will denn deutlich höheren Steuern und anderen Schul- und Kinderbetreuungssystemen zustimmen, damit es aufhört, dass Jahr für Jahr 20% eines Jahrgangs für absolut nichts zu gebrauchen ins Berufsleben starten? Du etwa?
Nö, da kommt lieber die groß geschwungene Rede von den ganzen verschwendeten Geldern, die angeblich da wären. Also bitte Leute, lebt gefälligst damit, dass es bei uns selbstverständlich so werden wird, wie in Südamerika in den 80ern. Wenn es wirklich ums Eingemachte geht, dann wollen die meisten von Euch das selber so.
Wenn es wirklich hart auf hart kommt, dann akzeptiert Ihr ungerecht hohe Sozialabgaben auf dem Arbeitseinkommen, wenn dafür das geerbte Haus steuerfrei bleibt. Ihr akzeptiert, dass es allein schon wegen der Steuer- und Abgabenstruktur mittlerweile sehr schwer geworden ist, sich selbst ein Vermögen aufzubauen, wenn dafür im Gegenzug die Erbschaften und Zinseinnahmen nur niedrig versteuert werden. Und das ist nur der geringste von allen Punkten.
Also heult bitte nicht rum. Übrigens, Herr Vetter, auch wenn ich Sie sonst sehr respektiere: Dieses eine mal sind Sie in dieser Anklage ganz ausdrücklich mit eingeschlossen. Auch Ihr unmittelbares, ganz persönliches Handeln trägt, so verständlich es auch sein mag, mit dazu bei, dass es zu diesem Ende kommen wird.
Bert meint:
(28.11.2008 um 19:34) Antworten
Das ist kein "Mallorca-Problem", sondern ein "Südländer-Problem" :/
Zacki meint:
(28.11.2008 um 19:50) Antworten
Also ich war ja schon oft auf Mallorca, und typischerweise auch immer Direkt am Ballermann, dort habe ich viele Sachen erlebt von besofenen Deutschen um 10:00 Uhr früh am Strand, über Hütchenspieler um 14:00 Uhr die den Deutschen das Geld aus der Tasche ziehen bis hin zu den Peinlichsten Anmachen gegenüber dem weiblichen Geschlecht die man sich vorstellen kann, ABER
randalierende Schläger oder überhaupt eine Schlägerei NOCH NIE!
Somit kann man das wohl schlecht Mallorca Problem nennen, meiner Erfahrung nach, sind Deutsche auf Mallorca zwar keine Bilderbuch Touristen, aber sie sind nicht Kriminell, eher lustig :-)
tr meint:
(28.11.2008 um 19:53) Antworten
he ben, der unerwünschte. meine zustimmung!
Fincut meint:
(28.11.2008 um 20:31) Antworten
Mallorca-Düsseldorf:
Langsam werde ich agressiv, wenn ich die Berichterstattung in den Medien sehe. Es wird in dem Artikel auf ein Gewaltproblem hingewiesen, aber in keinem einzigen Satz wird die Wurzel des Übels erwähnt:
Die verdammte Straßengewalt geht überwiegend von einer Minderheit aus! Es sind die männliche Gewaltmachos mit islamischen Hintergrund! Das ist in Düsseldorf so, in Hamburg, in Berlin und in fast jeder anderen größeren Stadt in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern.
Je länger man diese Wahrheiten zu unterdrücken versucht, desto größer wird der Knall eines Tages ausfallen.
Director’s Cat meint:
(28.11.2008 um 20:47) Antworten
Fincut: Sie haben einen islamischen Hintergrund? Das war mir neu.
Sebastian Salzgeber meint:
(28.11.2008 um 20:49) Antworten
Mallorca-Problem:
Man sollte einfach das Oberbayern dicht machen und den Leuten die annehmlichkeiten der parallelstrasse (schaukelstühlchen) näher bringen. Schon alleine das vorbeigehen am Oberbayern lässt einen akkustisch wie visuell die Abgründe der Menchlichen existenz erahnen.
Und ich finde nicht dass dies irgendwas mit Islamisten zu tun hat. Das Oberbayern ist durch und durch Deutsch besucht (ein Komilitone jobbte da mal ein Semester).
Saarlänner meint:
(28.11.2008 um 21:04) Antworten
@8: aber er macht schöne Bilder. Immerhin.
carlo meint:
(28.11.2008 um 21:15) Antworten
Der Aufstand der autochthonen Unterschicht wird mangels Masse ausbleiben, der Aufstand der islamisch geprägten Unterschicht dagegen kommt. Ab 2020 gehts rund, der Weg ist auch und gerade wegen der hedonistischen Orientierung der deutschen Mittelschichten unausweichlich. Tips für einen angenehmen Lebensabend in einer zerfallenden Gesellschaft:
1) Eigentum abseits der großen Städte , dort wird es erst ab Mitter der 30er Jahre ungemütlich werden
2) Standbein im Ausland, vorzugsweise den USA, die die Fluchtburg der atheistischen Intellektuellen werden wird.
R2k meint:
(28.11.2008 um 21:23) Antworten
@11:
"2) Standbein im Ausland, vorzugsweise den USA, die die Fluchtburg der atheistischen Intellektuellen werden wird."
USA und Intellektuell, der Witz des Tages!
mpf meint:
(28.11.2008 um 21:37) Antworten
zu "Zollbeamte dürfen (fast) gar nichts":
Das betrifft eigentlich nur die Beamten und Angestellten aus der "Finanzkontrolle Schwarzarbeit", für Beamte aus anderen Vollzugsbereichen des Zolls sieht es besser aus, da sie (z.B. als Beamte der Zollfahndung) z.B. auch Ermittlungspersonen der Staatsanwaltschaft sind. Trotzdem sollte an dieser Stelle nachgebessert werden.
Kleine Anmerkung nebenbei: dass sich ausgerechnet die Gewerkschaft der Polizei (GdP) dazu äußert, wundert mich nicht, da der Zoll traditionell von zwei anderen Gewerkschaften vertreten wird (ver.di und BDZ – Bund der deutschen Zollbeamten) und die GdP als "Neueinsteiger" beim Zoll seit ein paar Jahren versucht aus den Vollzugsbereichen eine Art "Bundesfinanzpolizei" zu stricken.
Aber leider stimmt es: vor ein paar Jahren hatte ein Zöllner jemandem bei einem Überfall (glaube ich) geholfen, wurde verletzt und blieb auf der Arztrechnung sitzen, weil der Dienstherr der Ansicht war, dass es kein Dienstunfall gewesen sei.
Andreas Kunze meint:
(28.11.2008 um 22:02) Antworten
Die Geschichten über die immer schlimmere Düsseldorfer Altstadt sind so alt wie die Altstadt selbst. Unfair ist es aber, die Düsseldorfer Altstadt mit Ballermann oder gar insgesamt mit Mallorca zu vergleichen. Laut wird es am Playa de Palma eigentlich nur noch, wenn Düsseldorfer Karnevalisten oder Kegelclubs anrücken.
zf.8 meint:
(28.11.2008 um 22:18) Antworten
Wann ist denn die beste Zeit um die Mandelblüte in Düsseldorf zu besichtigen?
Krefeld meint:
(28.11.2008 um 23:07) Antworten
Krefeld: Gespräche wurden mit Mikrofonen mitgehört
@3: Das Geld da ist, wenn es von den Priveligierten benötigt wird, sieht man an der jetzigen "Finanz- und Wirtschaftskrise"! Dieser Staat investiert lieber in das Status Quo als daß er dafür sorgt, daß seine Bürger wirklich zukunftsfähig werden. Gegen die Milliarden, die jetzt gerade verfeuert werden, sind die Kosten eines fairen Bildungssystems lächerlich. Ich hätte ja kein sehr großes Problem, wenn die verfeuerten Milliarden hier im Lande bleiben würden, wo sie vielleicht sinnvoll im Wirtschaftskreislauf investiert werden könnten. Aber nein, die Gelder gehen in die USA und sorgen dafür, daß die Investmentbanker der Wallstreet weitermachen können wie bisher. Aus dieser Perspektive ist Steuerhinterziehung schon gebotene Notwehr.
@2: Ich habe auch eine Bekannte, die aus der Unterschicht kommend, studiert und promoviert hat (Biologie). Die Frau findet seit 10 Jahren keinen vernünftigen Job, sondern muß sich als Dozentin für Computer über Wasser halten.
Ich selbst hatte mich vor Jahren bei verschiedenen IT-Unternehmen als Angestellter beworben. Mehr als einmal erhielt ich (mündlich) als Begründung für die Ablehnung, daß ich überqualifiziert sei. Ich könnte die Firma ja innerhalb kurzer Zeit wieder verlassen oder ich könne mehr Geld verlangen! Ich glaube inzwischen, daß die Angst der Unternehmen, gute Leute auch gut zu bezahlen, der Hauptgrund ist, keine hochqualifizierten deutschen Mitarbeiter einzustellen. Bei Ausländern sieht das anders aus, die sind in Deutschland auf Gedeih und Verderb dem Arbeitgeber ausgeliefert. Darum wird immer wieder gefordert, daß wir mehr hochqualifizierte Ausländer ins Land lassen sollen.
Mir wurde dieses Jahr von der Chefin eines großen Weiterbildungsinstitutes stolz mitgeteilt, daß sie überhaupt keine Ahnung von Computern und Technik habe, es interessiere sie auch nicht. Aber das hinderte sie nicht daran, betriebswirtschaftliche und technische Kurse mit Menschen zu belegen (von der Arbeitsagentur geliefert), die vom Niveau absolut ungeeignet waren (Lagerarbeiter lernen SAP-Buchhaltung!). Die Teilnehmer waren frustriert, der Dozent (ich) war frustriert und schlußendlich habe ich vor so viel geballtem Sachverstand das Handtuch geworfen.
Eigenartig meint:
(29.11.2008 um 10:27) Antworten
Zum "Aufstand der Unterschicht":
Die Chancen sind ja doch da, nur werden sie nicht genutzt. Jeder "Jascha" hat die Gelegenheit ohne Schulgeld eine immer noch gute Schulausbildung zu erhalten und mit ein bisschen Anstrengung und Selbstdisziplin auch eine ordentliche Berufsausbildung…und Facharbeiter werden nach wie vor gesucht, als Schweisser findet man z.B. sofort einen Job, schlimmstenfalls in Dänemark.
Nur, wenn man die Schule schwänzt, schon mit 14 säuft und erwartet, dass einem der Staat (bzw. Steuerzahler) den Lebensstandard finanziert wird das eben nichts. Das ist eine Frage der Werte, die in der Familie vermittelt werden. Schaut euch mal vietnamesische Einwandererkinder der zweiten Generation an.
carlo meint:
(29.11.2008 um 11:48) Antworten
@18: Es liegt nicht an der Faulheit der " Jaschas" oder an den Werten, die in der Familie der " Jaschas"( eine Mehrheit der Jaschas hat einen Migrationshintergrund) vermittelt werden, daß aus ihnen nichts wird. Sondern es liegt an der angeborenen Intelligenz. Ostasiaten haben hohe IQs, da ist der Erfolg in der zweiten Generation der Einwanderer vorprogrammiert. Ein Grundproblem unserer Zeit: wozu braucht man noch die vielen aus genetischen Gründen Dummen, die früher für die heute von Maschinen verrichteten Arbeiten benötigt wurden? Scheinbar stellt die Natur aber eine andere Frage, nämlich: wozu braucht es die Klugen, wenn auch Dumme eine Gesellschaft bilden können, ein stabilere noch dazu? Deshalb bekommen die Dummen vermehrt Kinder und in einigen Jahrzehnten bilden diese eine stabile autoritäre Gesellschaft.
scipio meint:
(29.11.2008 um 11:57) Antworten
@gerhardq #17
Schön, dass es die Amis gibt. Selbst das schlichteste Gemüt weiss, dass die immer schuld sind. Und die blöden Unternehmer natürlich, diese bösen Menschen, die ihre Angestellten immer schikanieren und sowieso total überflüssig sind. Wirklich furchtbar das alles, ich kann Deine Qualen sehr gut verstehen.
gans meint:
(29.11.2008 um 12:02) Antworten
Wenn ich mich hier so umschaue, auch unter Akadämlichen, dann ist das hier schon passiert, Volkmar.
horst meint:
(29.11.2008 um 12:13) Antworten
@Ben
Herr Udo Vetter ist sicher nicht verantwortlich für die aufgezeigte Entwicklung. Als Strafverteidiger nahm er eine verfassungsrechtlich wichtige Funktion ein.
Die Vergangenheitsform habe ich gewählt, weil der Strafprozess heute mehr einem Verwaltungsverfahren mit den entpsrechenden Konsequenzen ähnelt, als einem fairen Verfahren.
Sicherlich sind sonst alle Wertschröpfer wie Anwälte, Steuerberater, Verwalter, Beamte, Notar etc. an der Entstehung von Segregation mehr als nur ursächlich beteiligt.
Letzlich bleibt nur die sorgfältige Planung der Auswanderung, bereits nach dem Abitur und während des Studiums.
martin meint:
(29.11.2008 um 14:21) Antworten
verdammt nochmal carlo, ab ins PI mit dir. es reicht.
deine angeboren dummen nahostler haben die medizin und einige andere dinge erfunden, als hier im erleuchteten abendland die menschen noch vergleichsweise auf bäumen hockten.
vor ein paar wochen bist du schonmal hiergewesen mit deinen unsäglichen ansichten, das hat gereicht. rassenlehre und stammtischfaschismus kannst du in dein eigenes blog schreiben. auf wiedersehen.
gerhardq meint:
(29.11.2008 um 14:26) Antworten
@20: Ich finde es inzwischen schon genial, wie amerikanische Börsianer unseren öffentlichen Banken das Geld aus der Tasche ziehen.
Und zu den Unternehmern, ich bin selber einer. Das war nämlich die logische Konsequenz aus den Bewerbungen als Arbeitnehmer. Seit dem habe ich Zeiten da läuft es fantastisch und auch wieder Zeiten, geht gar nichts. Aber ich kann leider niemandem einen Vorwurf machen, ich bin einfach selbst verantwortlich. Und ich bekomme keine Steuergelder in der A… geschoben, wenn ich mich verspekuliere.
gans meint:
(29.11.2008 um 14:32) Antworten
"hier" war übrigens geographisch gemeint und zu verstehen und bezog sich nicht auf dieses Blog.
ChristianG meint:
(29.11.2008 um 14:47) Antworten
@carlo #19:
Da bin ich mal gespant, welcher Trolljäger darauf anspringt. ;-)
handyaner meint:
(29.11.2008 um 15:06) Antworten
zum thema Anneliese:
Anneliese ist ja nicht mehr so ein geläufiger name. da sollen wohl alte verängstigende damen über den tisch gezogen werden
Glammy meint:
(29.11.2008 um 15:07) Antworten
@ 23 (Martin)
Meines Erachtens hat er geschrieben, daß Ostasiaten eine hohen IQ haben… Wohingegen hier in Deutschland immer mehr Dumme zur Welt kommen. Haben Sie da was falsch gelesen?
Striedel meint:
(29.11.2008 um 17:30) Antworten
Puh, hier ist ja mal wieder das "gesunde Volksempfinden" nebst "virtuellem Stammtisch" unterwegs… Wenn ich dann mal meine linksgrünfaschistische Gutmenschen-Meinung zum Thema Unterschicht abgeben dürfte: Die häufig fehlgleitete Bildungspolitik der letzten 30 Jahre, die chronische Unterfinanzierung des Schulsystems und der Hochschulen und nicht zuletzt die Degradierung des Menschen zum Humankapital treiben mittlerweile halt ihre schönsten Blüten. Wenn man als Hartz IV Empfänger nicht mal nen Bibliotheks-Ausweis für Umme kriegt und gefühlte 30 cent im Monat für kulturelle Aktivitäten im weiteren Sinne ausgeben darf, muss sich keiner wundern, dass die sog. Unterschicht immer größer wird.
Der hier geäußerte Vorwurf, jeder habe dieselben Chancen und wer sie nicht nutze sei selber schuld, ist unsäglich und entbehrt jeder Realität. So hat – um nur ein Beispiel zu nennen – die PISA-Studie mehrfach ergeben, dass unser Schulsystem nach wie vor erhebliche soziale Schranken aufweist. Besserung ist leider nicht in Sicht.
carlo meint:
(29.11.2008 um 19:28) Antworten
natürlich hat nicht jeder dieselben Chancen, aber überwiegend aus biologischen Gründen und nicht aus finanziellen. Deshalb reüssieren die ostasiatischen migranten im Vergleich zu den orientalischen migranten. Und natürlich sind viele deutsche Akademiker auf hartz4,denn sozialwissenschaftler haben iqs von 110 bis 115,die hat ein besserer Handwerker auch.
abc meint:
(29.11.2008 um 19:32) Antworten
@18 ich hatte eine gute Schulbildung (ziemlich guter Abischnitt), ein erfolgreich abgeschlossenes FH-Studium und habe unter anderem auch schon (vor langer Zeit) in einer Schlosserei als Hilfsarbeiterin gearbeitet. Außerdem bin ich weiblich, nicht mehr die Jüngste, und hatte vor mehreren Jahren eine sehr schwere Erkrankung durchgemacht. Bitte, her mit der Schweißerstelle – das scheitert ja schon alleine daran, dass niemand bereit ist, lernwilligen Erwachsenen, die umsteigen wollen (etwa wenn die Firma, in der sie beschäftigt waren pleiteging oder im Bereich, für den man ausgebildet wurde, Stellenknappheit herrscht) die Ausbildung zu finanzieren, geschweige denn, Frauen in solchen Berufen aufzunehmen (selbst als Nebenjob damals musste ich meine ganze Überzeugungskraft aufbieten, um überhaupt eine Chance in der Schlosserei zu bekommen, und damals war ich jung und gesund.)
Die Absagen – wenn sie denn überhaupt erfolgen oder begründet werden – schreiben dann was von "überqualifiziert", oder lassen durchblicken, dass sie einem/einer den Job wegen des Geschlechts oder des Alters oder der gesundheitlichen Vorgeschichte nicht zutrauen. Oder dass sich hunderte beworben haben, und sie lieber wen Jüngeren nehmen. (Natürlich nicht so direkt, aber erlebt hab ich das oft genug.) Und das nicht nur für Schweißerjobs – "überqualifiziert", das kommt bei so ziemlich jedem Job.
Ich kenn noch reihenweise gebildete JungakademikerInnen, die ebenfalls so dahinvegetieren. (Nur mal so zur Orientierung – die letzten Jahre lebte ich, ohne je arbeitslos gewesen sein, von prekären Jobs (einem langjährigen Teilzeit-Grundjob, der finanziell allein nicht reichte, und je nach Gelegenheit was dazu, Monatseinkommen zwischen 550 und 750 Euro brutto). Sogar einem 20jährigen Absolventen einer technischen (!) Berufsschule begegnete ich – am AMS, wo er als Berater(!) hinter dem Tresen saß und mir sein Leid klagte, dass er seine Ausbildung, wo doch angeblich Technikermangel herrscht, vergeblich gemacht hatte. Wundert es da wen, wenn die chancenlos bleibende Unterschicht, der die Mär von den Aufstiegschancen durch Bildung erzählt wird, irgendwann rebelliert? Mich nicht.
abc meint:
(29.11.2008 um 19:44) Antworten
Hm, leider klappt das mit dem Kommentarbearbeiten nicht – es kommt immer die Meldung, dass ich nicht die Rechte habe, meinen Kommentar zu bearbeiten – auch schon vorhin, als ich bestimmt noch innerhalb der 4-Minutenfrist war. (Hatte irrtümlich in das Feld Website @18 geschrieben, und wollte das rausnehmen).
carlo meint:
(29.11.2008 um 19:55) Antworten
die gute Ausbildung hilft in der Wissens-und krestivitätsgesellschaft nicht weiter,sondern ein hoher iq. Mit einem solchen bewirbt man sich nicht als schweißer,sondern entwirft ein neues Programm und macht locker sein Geld.
Gullidackel meint:
(29.11.2008 um 21:25) Antworten
carlo: Man kann auch einfach mal die Fresse halten.
Striedel meint:
(29.11.2008 um 22:01) Antworten
@ 30/33: carlo, ich bin mir sicher, dass du dich mit dem IQ sehr gut auskennst. Sonst müsste ich dir erklären, dass IQ-Skalen die Normalverteilung der intellektuellen Leistungsfähigkeit innerhalb einer Gruppe abbilden. 100 ist dabei der Durchschnittswert, den immerhin 50% der Bevölkerung erreichen. 110 oder 115 ist also schon überdurchschnittlich. Über 120 kommen nicht mal 10 % der Bevölkerung. Es wäre also ziemlich problematisch, wenn Erfolg von einer Intelligenz über 115 abhinge. Davon mal abgesehen ist die Frage, ob sich Intelligenz messen lässt, ohnehin nicht unumstritten. Aber das weißt du ja sicher alles…
Im Ernst: Wer bezweifelt, dass die Bildungschancen eines Einzelnen in diesem Land in hohem Maße vom materiellen Familienhintergrund abhängen, hat den Schuss nicht gehört.
Ben (der Unerwünschte) meint:
(30.11.2008 um 01:44) Antworten
@22 (Horst):
[Schlechtere Chancen für normale Arbeitnehmer]
> Herr Udo Vetter ist sicher nicht verantwortlich
> für die aufgezeigte Entwicklung.
Ach wirklich? Ist er also nicht? Ich sehe das etwas anders. Wir wissen, dass er sich weder in der gesetzlichen Rentenkasse, noch in der gesetzlichen Krankenversicherung befindet. Warum tut er das? Aus einem menschlich mehr als verständlichem Grund, nämlich weil diese beiden Kassen ein schlechteres Preis-/Leistungsverhältnis anbieten, als die privaten Alternativen. Man bekommt weniger für sein Geld.
Das ist auch ganz klar: Die privaten Krankenassen dürfen sich ihre Kunden aussuchen, bei den gesetzlichen Kassen muss jeder multimorbide Penner mitversichert werden, zu einem Betrag, der weit von der Kostendeckung entfernt ist. Wie also soll die Gesetzliche günstiger sein? Bei der Rentenkasse ist es ähnlich. Hier muss die heutige Zahlergeneration zwangsweise für die Verfehlungen der Vergangenheit aufkommen, und für die Rentner mitzahlen, die faktisch zu wenig eingezahlt haben. Wer hingegen privat versichert ist, sorgt nur für sich selbst vor.
Natürlich setzt sich Herr Vetter aus den gesetzlichen Systemen ab, so wie etliche andere dementsprechend Privilegierte es auch tun. Weil sie es, im Gegensaz zum normalen, zwangsversicherten Arbeitnehmer, eben können. Nur bleiben halt etliche normale und eher schlecht verdienende Arbeitnehmer übrig, auf deren Schultern allein die verbleibenden Altlasten geladen werden. Statt, wie es angemessen wäre, diese gesellschaftlichen Altlasten bitte auch über höhere Steuern von ALLEN Mitgliedern der Gesellschaft zahlen zu lassen.
Auch dies ist ein Baustein dazu, dass man sich heute ungleich schwerer ein Vermögen aubauen kann, als noch vor 30 Jahren. Die gesetzlichen Zwangsbeiträge fressen eine irrsinnige Summe des normalen Arbeitnehmereinkommens auf, und sind ungerecht. Ein privat versicherter Udo Vetter ist somit in genau jenem Maße mit an der Misere schuld, wie er sich von der Mitfinanzierung der oben genannten Lasten entbinden kann.
Es dürften auf die Jahre gesehen einige zehntausend Euro werden, mit Zinsen vielleicht auch eine sechstellige Summe. Das ist in meinen Augen eine eindeutige Mitverantwortung. Menschlich verständlich ist es absolut, aber er ist mit seinem Verhalten ganz klar ebenfalls Schuld an der Misere.
carlo meint:
(30.11.2008 um 04:18) Antworten
@33 striedel: Du hast es erfaßt,es ist problematisch, daß Erfolg in der heutigen Zeit von einem hohen IQ abhängt.Denn früher, in der computerlosen Welt, konnte man auch mit IQ 90 ein anständiges Leben als Hilfsarbeiter führen.Heute braucht man entweder einen IQ über 125( IQ der Mathe-Doktoranden), um in der Welt der Programmierer oder als Rechtsanwalt Erfolg zu haben. Oder, bei einem IQ von vielleicht 110, überragende Manipulationsfähigkeiten, um z.B. als Verkäufer von Staubsaugern oder Lexika abzuräumen. Der Normalmensch hat keine Chance mehr, zumal sich die Leistungen der Elite global einkaufen lassen. Das haben die meisten noch nicht kapiert: der deutsche Programmierer konkurriert mit 20-jährigen Bulgaren mit IQs von 140, die bereit sind, für wenig Geld hervorragendes zu leisten.
Meine idealistische Lösung ist ein demokratischer Nationalismus, der den Fortschritt sicher verzögern, dafür aber mehr Menschen in einer sozialen Sicherheit beließe bei gleichzeitiger Bewahrung unserer Aufklärungskultur. Die Natur aber hält andere Lösungen bereit, die schon Aristoteles beschrieben hat. Die Demokratie entartet, die Egoismen der Leistungsfähigen lassen die Masse verarmt zurück, es kommt eine Diktatur, die die gröbsten sozialen Fehler " löst", um den Preis der Freiheit. Dies wird eine religiöse Diktatur sein, die Ende dieses Jahrhunderts Europa beherrscht. In Afrika kann man schonmal beobachten, wie weniger intelligente Menschen mit zerfallender Technik mehr recht als schlecht leben, so ungefähr, inklusive aller Genozide, wird es in Europa sein. China wird die beste Lebensqualität für Hochintelligenzler bieten, da dort aus genetisch-kulturellen Gründen ( Konfuzianismus) eine Dauerdiktatur bei hoher Durchschnittsintelligenz herrscht.
carlo meint:
(30.11.2008 um 04:29) Antworten
Noch zur Düsseldorfer Altstadt: es scheint sich wohl hauptsächlich um ein Migrantenproblem zu handeln: http://www.rp-online.de/public/article/duesseldorf-stadt/643846/Gewalt-in-der-Altstadt-eskaliert.html
Zitat: Überwiegend jugendliche und heranwachsende Migranten aus Nordafrika und Osteuropa sähen in tätlichen Angriffen auf die Polizei einen „Wettbewerb“ und drehten sogar Handy-Videos von den provozierten Einsätzen.
Solche Szenarien werden zunehmen, spätestens ab 2020 sind deutsche Innenstädte Orte des Bürgerkriegs zu Lasten der angestammten Bevölkerung. Deshalb, wie schon ausgeführt, bauen kluge Leute vor. Wer jünger ist, wandert aus, gerade der aufkommende Bürgerkrieg in Europa wird den USA nochmals hervorragende Menschen zuführen. Wer älter ist, sollte Wohnraum in deutschen Kleinstädten halten, ich selbst besitze eine Eigentumswohnung in Detmold, dort wird es bis in die 30er Jahre hinein auszuhalten sein.
gerhardq meint:
(30.11.2008 um 09:01) Antworten
@36: Herr Vetter ist selbständig und trägt sein eigenes wirtschaftliches Risiko. Er finanziert über seine Steuern übrigens auch die gesetzliche Renten- und Krankenversicherung mit, an die er überhaupt keine Ansprüche hat!
Viel unsozialer sind meiner Meinung nach die Beamten und Angestellten, die sich privat versichern, weil ihre Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze liegen oder sie von den Pflichtbeiträgen befreit sind. Ich kann nicht nachvollziehen, wieso eine angestellter Manager wie Herr Löscher ein Gehalt von 10 Mio Euro erhält und darauf nicht seine 15,5% Krankenversicherungsanteil an die Gemeinschaft abführt! Er ist nichts weiter als ein popeliger Angestellter!
Zu der gesetzlichen Rentenversicherung, sie ist eine der sichersten Konstruktionen zur Altervorsorge, die es gibt. Das Umlageverfahren garantiert, daß es immer Beiträge in das System fließen. Auch in ihrer Effizienz ist die gesetzliche Rentenversicherung zur Zeit unübertroffen. Der Verwaltungskostenanteil liegt weit unter 10%, im Gegensatz zu den privaten Versicherungen mit teilweise über 20% Kostenanteil! Auch hat eine umlagefinanzierte Altersvorsorge kein Aktienkapital, daß durch Finanzkrisen anfällig ist. Das Hauptproblem der GRV ist, daß die private Versicherungswirtschaft auf die Summen scharf, die da bewegt werden. Und so werden alle möglichen Lügenmärchen hervorgeholt und Lobbiesmus in übelster Form getrieben ( Riester, Rürupp ), um ein erfolgreiches System der Altersvorsorge zu diskreditieren.
Ähnliche Spielchen werden übrigens auch mit der gesetzlichen Unfallversicherung und der gesetzlichen Krankenversicherung getrieben. Die Kraft der Gemeinschaft wird ausgehöhlt, indem man die Starken aus dem System nimmt, so daß sie vom System profitieren können, aber sich nicht anteilig beteiligen müssen. Diese Personengruppen sind die eigentlichen Sozialschmarotzer, nicht etwa der HartzIV-Empfänger, der an der Armutsgrenze vegetieren muß.
Assessor meint:
(30.11.2008 um 11:09) Antworten
wo sind denn die Links drei-eins-vier?
horst meint:
(30.11.2008 um 11:10) Antworten
@ 36 Ben
Sie zitieren richtig und deuten falsch.
Es geht im "gelinkten" Artikel um die Unterschicht mit dem "Verlierer" Jascha, nicht um Krankenversicherung und Rentenversicherung.
Sie müssen präzise beim Thema bleiben.
Herr Vetter hat die rechtliche Möglichkeit eine private Krankenversicherung zu wählen nicht geschaffen. Auch die Möglichkeit die betrügerische Rentenversicherung zu umgehen, hat Herr Vetter nicht geschaffen.
Die im Artikel beschriebenen gesellschaftlichen Entwicklungen haben hauptsächlich Sozialingenieure zu vertreten, die sich wiederum Ihrer eingeforderten Solidarität durch Beamtenstatus entzogen haben.
Interessant ist, dass sie die behilfeprivatversicherten Beamten nicht anführen.
Dieser STAND, der vor, im und nach dem 2. Weltkrieg auf Kosten der Arbeiter und Arbeitnehmer deren Knechtschaft befördert hat, (er verwaltet u.a. die Rentenversicherung) ist maßgeblich an den gesellschaftlichen Entwicklungen beteiligt und SCHULD.
Übrigens haben Sie bei Ihrer Aufzählung die Mitarbeiter der Zwangsgebührensender vergessen, die durch Tarifverträge zu Lasten der Zwangsgebührenzahler sogar besser gestellt sind als Beamte.
Abgesehen davon, kritisieren Sie Herrn Vetter für eine Regelung, welche sinnvollerweise jedem Bürger rechtlich zustehen müßte.
Der Adressat Ihrer Kritik kann nicht Herr Vetter sein, es sei denn Sie verlangen, dass er öffentlich gegen Beamte, Richter und Politiker Kritik vorbringt.
Das dürfte für Ihn beruflich und folglich für seine Mandanten sehr abträglich sein.
Ben (der Unerwünschte) meint:
(30.11.2008 um 12:10) Antworten
@39 gerhardq:
> @36: Herr Vetter ist selbständig und trägt sein
> eigenes wirtschaftliches Risiko.
Als ob das mittlerweile bei Arbeitnehmern nicht genauso wäre. Die Zeiten, wo Kündigungsschutz u.ä. noch einen wirklichen Wert haben, sind längst vorbei.
>
> Er finanziert über seine Steuern übrigens auch
> die gesetzliche Renten- und Krankenversicherung
> mit, an die er überhaupt keine Ansprüche hat!
Und die zahlt ein gutverdienender Angestellter, der aber gesetzlich versichert ist, etwa nicht? Oh doch, und er hat damit gegenüber einem Herrn Vetter monatlich einen Verlust, der schon ein paar hundert Euro betragen dürfte. Nochmal, ich bewerte das NICHT moralisch, aus persönlicher Perspektive ist es verständlich. Sehr wohl bewerte ich aber moralisch, dass U.V. sich nicht zu Unrecht Sorge um den Fortgang der Gesellschaft macht, aber nicht einmal wirklich realisiert, dass auch er daran beteiligt ist. Die paar zehntausend Euro, die er im Laufe seines Lebens einspart, müssen von anderen bezahlt werden. Und zwar insbesondere auch von Leuten, deren Einkommen so gering ist, dass jeder Euro zählt, und deren Jobs gefährlich auf der Kippe stehen. Er wählt auch Parteien, die mit all ihrer Kraft dafür kämpfen, dass es so bleibt.
>
> Viel unsozialer sind meiner Meinung nach die Beamten
> und Angestellten, die sich privat versichern, weil
> ihre Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze
> liegen oder sie von den Pflichtbeiträgen befreit sind.
Nein. Deren Verhalten ist exakt gleichwertig, unsozialer ist es keineswegs. Ja, ab einem bestimmten Privilegierungsgrad ermöglicht es dir der Staat, auf die Lebensleistung gesehen, ein paar zehntausend Euro zu sparen, die die zwangsversicherten halt zahlen müssen. Das. Ist. So. Gewollt!
FDP und CDU, faktisch aber auch die Schröder-SPD sind da ganz vorne mit dabei. Es heißt immer, die Schlechtverdiener würden ja kaum Steuern auf ihr Einkommen zahlen. Mit dieser Aussage kann man perfekt lügen, ohne die Unwahrheit zu sagen. Und ob sie zahlen, und zwar mit Karacho! Aber eben keine Steuern, sondern Sozialbeiträge. Der Armutsarbeiter zahlt derer prozentual genausoviel, wie der mittlere Angestellte. Und wenn es dann zu den Selbstständigen, höheren Angestellten und Beamten kommt, gibt es zahlreiche Fluchtmöglichkeiten in bessere Preis-Leistungs-Verhältnisse. Selbst die, die bleiben haben zumindest die Beitrasbemessungsgrenze. Deutschlands Sozialabgaben sind eine Flat Tax von knapp 33% auf jeden vom Arbeitgeber gezahlten Euro, die bei höheren Einkommen drastisch abgesenkt wird. Sie muss auch vom ärmsten Studenten noch in vollem Umfang gezahlt werden.
>
> Ich kann nicht nachvollziehen, wieso eine angestellter
> Manager wie Herr Löscher ein Gehalt von 10 Mio Euro erhält
> und darauf nicht seine 15,5% Krankenversicherungsanteil an
> die Gemeinschaft abführt! Er ist nichts weiter als ein
> popeliger Angestellter!
Tja, auch du verteidigst eines der oben genanten Privilegien. In deinem Fall ist es das Privileg, des scheinbar aufgrund seiner Entscheidungen "höherwertigen" Selbstständigen gegenüber eines popeligen Angestellten. Mal ein paar Fragen: Hat ein gescheiterter Selbstständiger keinen Anspruch auf Hilfe aus Steuergeldern und den gesetzlichen Kassen? Kann man sich, aus einer nichts besitzenden Familie kommend, ernsthaft selbstständig machen, und zwar nicht nur formell gesehen? Sind Arbeitnehmer heute nicht faktisch genauso verwundbar gegenüber dem wirtschaftlichem Risiko? (Bitte auch an Fälle wie Nokia denken, die ein mit Gewinn operierendes Werk nach Rumänien verlagern. Beim Selbstständigen sind gute Gewinne normalerweise eine Zeichen, dass er gesichert ist, der Arbeitnehmer kann seinen Job trotzdem verlieren.)
>
> Zu der gesetzlichen Rentenversicherung, sie ist eine
> der sichersten Konstruktionen zur Altervorsorge, die
> es gibt.
Gar nicht mal so falsch. Sie würde insgesamt wohl leidlich gut funktionieren, nicht jedoch, wenn sich wieder diverse Privilegierte aus ihr nun, wo auch Alt- und Fremdlasten bezahlt werden müssen, abseilen können. Genau das ist halt der Punkt. In der Großeltern- und Elterngeneration haben etliche von verdammt guten Erträgen profitiert. Die Gesellschaft insgesamt war reicher, konnte mehr konsumieren usw. Die Gewinne aus dem damaligen Reichtum, der auch auf mangelnden Vorsorgeausgaben beruht, werden zu günstigen Steuersätzen privat vererbt. Die Verluste werden auch vererbt, aber halt öffentlich, extrem stark über die Sozialkassen und teilweise über die Haushaltsschulden.
Diese Verluste werden von denen bezahlt, die nicht aus diesen Kassen raus können. Diese Leute, die selbst noch nichts haben, tun sich aufgrund dieser Ausgaben mit dem Aufbau einer eigenen Existenz gewaltig viel schwerer, als noch vor 20 oder 30 Jahren. Für die vermögenderen Leute jedoch, die oft auch zur Erbengeneration gehören, gibt es gigantische Schlupflöcher, damit sie ihr privates Erbe genießen, die vererbten öffentlichen Lasten aber nicht mitbezahlen müssen. Und sich dann über eine zerbrechende Gesellschaft mokieren? Lächerlich.
>
> Ähnliche Spielchen werden übrigens auch mit der
> gesetzlichen Unfallversicherung und der gesetzlichen
> Krankenversicherung getrieben. Die Kraft der Gemeinschaft
> wird ausgehöhlt, indem man die Starken aus dem System
> nimmt, so daß sie vom System profitieren können, aber sich
> nicht anteilig beteiligen müssen.
Hier sind wir uns einig. Über die Ausnahmedefinition sind wir es nicht.
>
> Diese Personengruppen sind die eigentlichen
> Sozialschmarotzer, nicht etwa der HartzIV-Empfänger,
> der an der Armutsgrenze vegetieren muß.
Nein, ich bezeichne Herrn Vetter nicht als Sozialschmarotzer. Menschlich ist sein Verhalten vollkommen verständlich. Nicht verständlich ist es jedoch, dass er als jemand, der diesen Zusammenbruch nicht will, nicht ausreichend über die Folgen seines Verhaltens reflektiert. Das ist übrigens der große Unterschied: Ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten Konservativen und FDP-"Liberalen" ziemlich präzise wissen, wo es enden wird, denn dumm sind die Leute nicht. Ich glaube aber auch, dass viele von ihnen diese Entwicklung vollkommen akzeptieren, oder sogar herbeisehnen, Leute wie Vetter hier ausdrücklich ausgenommen!
Aber etliche andere "Liberale" (wer nennt sich schon noch konservativ? Nicht mal CDU-Abgeordnete tun dies!) sind eben so drauf.
Nehmen wir doch mal eine typische bürgerlich-liberale Position, wie in Beitrag 18 von "eigenartig" geäußert. Der sagt da ernsthaft "Die Chancen sind da, werden aber nicht genutzt, und wer mit 14 schon an der Flasche hängt, ist dann doch selber schuld". Das ist eine vollkommen typische konservative oder liberale Position. Glaubst du allen Ernstes, dass der Schreiber so menschlich abgrundtief saudumm ist, dass er die vollkommen offensichtlichen Fehler darin nicht sieht? Ich meine, man muss wirklich nicht Soziologie studiert haben, um die Probleme zu erkennen. Es ist unübersehbar, dass jemand, der in einem Problemviertel aufwächst, die falschen Freunde und die falschen Verhaltensweisen kennenlernen wird. Dass an Armut und eigener Bildungsferne vollkommen überfordere Eltern ihn nicht zu den Leistungen anhalten können, wie das bei den erfolgreichen Kindern der Fall ist. Dass die Chancengleichheit schon beim (Nicht-)Eintritt in einen guten Kindergarten massiv zersägt wird.
Natürlich weiß der das alles. Der ist eben kein komplett hirnbefreiter Vollidiot, wie man es anhand des Inhalts seines Beitrags denken könnte, sondern er weiß es genau. Kein bürgerlicher CDU-FDP-Wähler käme auch nur im Traum auf die Idee, seine Kinder auf eine Schule in einem Problemviertel zu schicken. Nie im Leben, natürlich nicht! Wenn diese Leute ihre öffentlich vorgetragene Argumentation auch nur einen einzigen Moment wirklich ernst nehmen würden, wäre das absolut kein Problem. Weil ja jedes Kind, egal wo es aufwächst, die Chancengleichheit hat. Und es die Unterschichtenkinder selbst schuld sind, wenn sie es sich versauen. Wer das ernsthaft glaubt, kann sein Kind problemlos in eine Schule in Berlin-Neukölln schicken. Natürlich glaubt es keiner, auch "eigenartig" nicht. Seine Kinder werden natürlich auf eine gute Grundschule in einem wohlhabenden Stadtteil geschickt, später auf ein gutes Gymnasium oder eine Privatschule. Er weiß genau, dass sein Kind in einer Neuköllner Schule selbstverständlich, sogar trotz bildungsaffiner Eltern, nur noch Dreckschancen hätte. Sein Beitrag ist nicht ernstgemeint, sondern ein für sein Umfeld vollkommen typischer Versuch, die Debatte zu beenden. Um eine inhaltliche Diskussion geht es ihm natürlich nicht, das ist vollkommen offensichtlich. Genauso steht es mit der Tatsache, dass er natürlich in Wirklichkeit eben nicht so grenzenlos saudumm ist, wie er es sein müsste, um seinen Beitrag ernstzunehmen. Genau das ist halt das bittere an der Entwicklung: Wir wissen es alle, lassen es aber teilweise sogar bewusst geschehen.
Ben (der Unerwünschte) meint:
(30.11.2008 um 12:33) Antworten
@41 horst:
>
> Sie zitieren richtig und deuten falsch.
Letzteres gewiss nicht.
>
> Es geht im “gelinkten” Artikel um die Unterschicht
> mit dem “Verlierer” Jascha,
"Jascha" ist ein Verlierer, ja. Und wir sind es auch, weil wir zulassen, dass es in jedem Jahrgang 20% von seiner Sorte gibt. Unsere Gesellschaft wird daran scheitern, wir werden wie das Südamerika der 80er.
>
> [Es geht] nicht um Krankenversicherung und
> Rentenversicherung. Sie müssen präzise beim Thema bleiben.
Doch, genau darum geht es eben auch. Ich bleibe sogar sehr bewusst beim Thema. Gerade in unteren Lohngruppen geht es um jeden Euro. Gerade da ist jeder Job in enormer Gefahr. Gerade da sind die meisten Arbeitslosen. Und dennoch sind dort bereits Zwangsabzüge von 33% auf jeden verdammten verdienten Euro. Das ist der erste Fakt: Die Schlechtausgebildeten müssen in ihrer miserablen Lage auch noch prohibitiv hohe Abgaben zahlen.
Nun zum zweiten Fakt, die Gesellschaft spaltet sich massiv. Auf privates Erbe werden real nahezu gar keine Steuern gezahlt, geschweige denn Abgaben. Ein normaler Arbeitnehmer hingegen, insbesondere auch von Unten und der Mitte, muss heute gewaltig mehr Abgaben und Steuern entrichten, als vor 30 Jahren. Das liegt ganz maßgeblich an den Erb- und Fremdlasten der Sozialversicherungen, deren Höhe die Staatsschulden locker übersteigt. Diese Lasten werden zu einem großen Teil AUSSCHLIESSLICH von einer Minderheit arbeitender, gering oder normal verdienender Menschen getragen. Damit wird ihnen ein Aufstieg durch Ansparen eigenen Vermögens ganz massiv erschwert. Die Türen, die vor 30 Jahren weit offen waren, sind verrammelt und verriegelt.
Und ja, das hat auch was mit Udo Vetter zu tun. Er nutzt die ihm dargebotenen Möglichkeiten. Er spart ein paar zehntausend Euro zur Begleichung der Erblasten. Natürlich, es wird ihm angeboten, fast schon aufgezwungen, menschlich verständlich, dass er es annimmt. Aber es gibt auch noch andere Kategorien von Wert: Wenn du ein paar zehntausend Euro Schulden hast, und der Staat dir nun ein Gesetz schreibt, welches es dir erlaubt, diese Summe nun von den Konten von vier Normal- oder Geringverdienern abzubuchen (ohne Überziehungslimit), dann ist der Gesetzgeber ein Schwein. Das ist klar. Dass du die Gelegenheit eventuell nutzt, ist auch klar, insbesondere wenn es auch alle anderen tun. Aber bist du moralisch wirklich integer, wenn du es tust, weil dir die Gesetze ja die Möglichkeit gaben? Ist es wirklich so? Denk mal darüber nach.
horst meint:
(30.11.2008 um 15:04) Antworten
@ 43 Ben
Sie bezeichnen sich als "Der Unerwünschte" (Pflege von Opferkult ?)
Ihre Kategorisierung von CDU und FDP im Beitrag zu 42 ist zu primitiv.
Das Erben von Privateigentum ist sehr bewußt als Grundrecht ausgestaltet worden. Das scheint Ihnen entgangen zu sein, insbesondere welches Menschenbild dahinter steht.
Die Unterstellung das Vermögen ausschließlich aus privilegiertem Geldzuflüssen kommt, können Sie nicht beweisen und somit bleibt es ein Vermutung, die falsch ist. Man könnte den Sachverhalt nämlich feststellen, aber davon wird bewußt kein Gebrauch gemacht.
Die Mehrheit der heutigen Erbschaften wird von pflichtversicherten Angestellten weitergeben, die größtenteils noch 48 Stunden gearbeitet haben, keine ausreichende Kindererziehungsunterstützung hatten, wie heute etc. und auch die Fehlleistung Scheidung nicht begangen haben.
Warum dieses Privateigentum überhaupt noch bei Rechtsnachfolge angegriffen werden soll, hat seine Ursache im Abzocken der verschiedenen Interessensgruppen (Politikern) und der Beraterbranche (RA´s, Immobilienbewertern, Beamten, Steuerberatern, Notaren, sogenannte WertSCHRÖPFER).
Insbesondere wird gerade das neuzuschaffende Geschäftsmodell der Hypothekenverrentung entworfen. (Die neue "Schweinerei" der Banken)
Eine Folge wird die NICHT-Investition in Modernisierung sein, da erbschaftssteuererhöhend. Weitere Folgen sind noch gravierender, aber das führt hier zu weit.
Letztlich muß ein Gesetz her, dass derjenige der keine bleibenden Werte hinterlässt, eine Nichterbschaftssteuer zahlt. Alles andere ist "Raubbau" u.a. an der Natur.
Bsp.: Der Flug zu den Seychellen, nach Mallorca etc. muß nachträglich besteuert werden mit LUXUS- und Vermögenssteuer (Vorschlag 100 % der Flugkosten), nicht aber die Immobilie oder das Gesparte.
Sie scheinen nicht zu Ende zu denken, sondern staatlichen Dirigismus ohne Haftung vorzuziehen.
Die gesetzlichen Fehlleistung des ersten Schuldenfinanzministers Abel (SPD) wirken bis heute nach. (Man kaufte sich Wählerstimmen)
Das Plündern der Rentenkassen haben SPD, Grüne und CDU geregelt.
(anfangs die SPD unter Schmidt und Wehner)
Die Bankindustrie wollte den Sparsinn Adenauer´s nicht. Damit war die Rendite nicht hoch genug (Nb.: Der Adenauer hatte andere Mackel)
Die gesetzlichen Fehlentwicklung haben auch zum unsäglichen Länderfinanzausgleich unter Schiller (SPD) (Bundesregierung SPD und CDU ) geführt.
Mit der NIchterziehung der Mutter von Jascha hat das alles aber nichts zu tun.
Sie unterstellen, dass "arme" Eltern schlecht erziehen, wenn Sie die Kranken- und Rentenversicherung dafür in Regreß nehmen.
Nicht gelöste Gesundheitsprobleme befördern die Zugehörigkeit zu einer Armutsschicht und können jeden ereilen, außer den parlamentarischen Allesreglern.
Die Nichterziehung und die schulpolitisch gewollte Verdummung (meist "Linke"- SPD) ist jedenfalls nicht Herrn Vetter anzudichten.
Wie man diesem Strafverteidiger aus Düsseldorf dies anzuheften versucht, ist schon maliziös.
gerhardq meint:
(30.11.2008 um 19:34) Antworten
@42: Das Argument des "gescheiterten Selbständigen" hat schon Herr Schröder vor Jahren in der Zeitschrift Impulse gebracht, als er noch Ministerpräsident in Niedersachsen war. Ein Selbständiger hat zum einen äußerst geringe Ansprüche an die Sozialkassen und Untersuchungen zeigen, daß die meisten Selbständigen, die scheiterten, es wieder (und wieder) versuchten. Es gehört einfach zum unternehmerischen Denken und Verhalten, sich nicht in die soziale Hängematte zurückfallen zu lassen, sondern seine Situation selbst zu verbessern.
Nach den neuesten Gesetzen wird übrigens ein Selbständiger nicht automatisch Pflichtmitglied der gesetzlichen Kassen, sondern er muß beispielsweise weiter Mitglied seiner privaten Krankenkasse bleiben. Seine Altersvorsorge wird, sofern sie nicht gerade ein R&R-Form ist, zwangsvollstreckt, also Lebensversicherungen, Aktiendepots, etc. werden liquidiert. Außerdem werden alle Geschenke an Verwandte, Ehefrau der letzten Jahren in der Regel penibel untersucht und notfalls zurückgeholt. Und sollte das Unternehmen Scheingewinne gemacht haben, so sind auch diese nachzuversteuern. Das nenne ich unternehmerisches Risiko. Daher billige ich allen Selbständigen das Recht zu, für sich selbst zu vorzusorgen, sich also den Sozialkassen zu entziehen. Dieses gilt auch ausdrücklich für Herrn Vetter.
Die Personenkreise, die dieses wirtschaftliche Risiko nicht tragen, sollten meiner Meinung nach auch nicht begünstigt werden. Das sind die Beamten, beamtenähnliche Verhältnisse und gutverdienenden Angestellten – kurz gesagt, alle abhängig Beschäftigten.
Die sozialen Schranken existieren in Deutschland. Ein Kind der Unterschicht, der sogenannten bildungsfernen Schicht, wird es deutlich schwerer haben, aufzusteigen. Das hängt mit mehreren Faktoren zusammen, einer davon ist das unsehlige dreiteilige Schulsystem. Ein anderer Faktor ist der "Stallgeruch", den jeder Mensch mitbekommt. Dieser verhindert zuverlässig die Durchlässigkeit sozialer Schichten. Dabei besteht die große Gefahr darin, daß dieser Selektionsprozess – wer gehört zu meiner Schicht und wer nicht – unbewußt abläuft. Würden die Menschen der sozialen Unterschicht einer anderen Rasse angehören, wäre der Aufschrei wegen Rassismus riesengroß – so aber passiert kaum etwas. Der Jascha kann nicht viel dafür, er wird wahrscheinlich trotz eines möglicherweise hohen IQs in seiner "ähnlichen" Gruppe hängenbleiben.
Der andere auch wesentliche Punkt liegt darin, daß die Menschen der unteren sozialen Schichten keine schichtübergreifenden Netzwerke haben. Als ich noch als Dozent Arbeitslose schulte, habe ich diesen immer gesagt, daß Netzwerke wichtiger als Wissen sind. Meine Empfehlung war, daß sie gezielt am Auf- und Ausbau persönlicher Kontakte arbeiten sollen. Harvey Mackay hat in seinem Buch das sehr anschaulich beschrieben, als er auf die Frage "wieviel Leute er nachts um zwei anrufen könne, damit sie ihm mit 20 Riesen aus der Klemme helfen" antwortete: fünfzig!
Diese Beziehungsnetze fehlen den sozialen Unterschichten. Dadurch, daß ihnen eingeredet wird, daß sie selbst Schuld an ihrer Misere seien und auf Grund ihres "Stallgeruches", bleiben sie unter sich, d.h. ihre Beziehungsnetze bleiben klein und schichtenbegrenzt.
Eine der besten Möglichkeiten, die mir einfallen, diese Selektion zu verhindern, sich ganztägige Gesamtschulen, bei denen sich die Wege erst in den obersten Klassen trennen. Und da wir genug Geld haben, die Zocker der Finanzwelt Steuergelder in den A… zu blasen, kann mir niemand erzählen, daß wir kein Geld für ein vernünftiges Schulsystem haben. Und dann Jascha auch eine Chance.
mpf meint:
(30.11.2008 um 19:39) Antworten
Diese meterlangen Diskussionen um ein paar Links sind ermüdend. Habt Ihr sonst keine Hobbys, Leute? Außer Euch liest doch schon längst keiner mehr mit…
Ben (der Unerwünschte) meint:
(30.11.2008 um 19:47) Antworten
@44 horst:
> @ 43 Ben
> Sie bezeichnen sich als “Der Unerwünschte”
> (Pflege von Opferkult ?)
Ah, jetzt gehen sie los, die Angriffe auf die Person, statt auf den Inhalt. Um es aufzuklären, müsstest du länger Lawblog lesen, mehr oder weniger vom Start an. ;-)
>
> Das Erben von Privateigentum ist sehr bewußt als
> Grundrecht ausgestaltet worden. Das scheint Ihnen
> entgangen zu sein, insbesondere welches Menschenbild
> dahinter steht.
Nun Horst, deine emotionale Reaktion auf das Thema ist normal. Unter "Grundrecht" machst du es gar nicht. Daran habe ich mich längst gewöhnt, nur möchte ich dann bitte auch, dass Leute wie du die Konsequenzen begreifen. Du kannst mir ja mal zeigen, welches "Grundrecht" zum Beipiel einer Erbschaftssteuer entgegen stünde, deren Steuersätze mit denen der Einkommenssteuer identisch sind.
Es ist ganz einfach: Dieser Staat braucht zur Finanzierung seiner Aufgaben Geld. Er ist mittlerweile so aufgebaut, dass aus selbst erarbeitetem Einkommen eines Gering- und Normalverdieners deutlich mehr Geld abgezogen wird, als vor 30 Jahren. Dafür wurde im Gegenzug die Vermögenssteuer abgeschafft (was ich aus bestimmten Gründen für richtig halte), die Steuer auf Vermögenseinkünfte drastisch gesenkt, und die Erbschaftssteuer insgesamt ebenfalls weiter gesenkt. (Was ich beides für eine Katastrophe halte.)
Die Quintessenz daraus ist einfach. Der Aufbau einer eigenen Existenz ist schwerer geworden. Deutlich leichter hingegen wird es, bereits bestehendes Vermögen weiterzugeben. Wer das für falsch hält, der ist ein grundrechtsmordender Kommunist. Drunter geht es nicht.
Okay, kann man so sehen. Nur dann bitte ich darum, die Folgen nicht zu ignorieren. Die Folge davon ist, dass ein grundsätzlicher Teil unseres Gesellschaftsvertrages nicht mehr gilt. Dieser Teil lautete "Auch wenn du in eine prekäre Situation geboren wirst, bekommst du von uns genügend Chancen, dich mit Fleiß, Einsatz und Arbeitsbereitschaft daraus zu befreien. Es kommt nicht so sehr darauf an, wer deine Eltern sind, sondern was du tust."
Diese Abmachung gilt nicht mehr. Formell gesehen vielleicht, faktisch aber nicht.
Übrigens, du hast das ja in deinem Beitrag sehr hübsch gemacht, wie du die Schuld für mehr oder weniger alles der SPD in die Schuhe geschoben hast. Das Verbrechen einer falsch organisierten Renten- und Krankenversicherung, die nun beide enorme verdeckte Schulden anhäuften, geht aber unmittelbar auf die Regierung Adenauer zurück. Auch bei den Regelungen für Beamte steht diese Regierung massiv in der Pflicht. Mein lieber horst, die verdeckten Schulden dieser Systeme übersteigen sämtliche offen ausgewiesenen Schulden unserer Länder- und Bundeshaushalte bei weitem. Die von dir so hinreißend gepflegte parteipolitische Einseitigkeit, mit der du die Konservativen und Liberalen verteidigst, ist also alles andere als gültig.
Ansonsten muss ich mich nun entschuldigen, aber du bist inhaltlich leider nicht mehr satisfaktionsfähig. Ich habe in den vorigen Beiträgen einige gute Argumente gebracht, warum eben auch das Verhalten eines Udo Vetters fragwürdige Züge haben kann. Deine "Gegenargumentation" lautet "Nein so ist es nicht, das ist maliziös! (*aufstamp*)". Entschuldige, aber das lohnt sich so für mich nicht. Ich zitiere nochmals das Beispiel was ich gebracht habe:
: Wenn du ein paar zehntausend Euro Schulden hast,
: und der Staat dir nun ein Gesetz schreibt, welches
: es dir erlaubt, diese Summe nun von den Konten
: von vier Normal- oder Geringverdienern abzubuchen
: (ohne Überziehungslimit), dann ist der Gesetzgeber
: ein Schwein. Das ist klar. Dass du die Gelegenheit
: eventuell nutzt, ist auch klar, insbesondere wenn
: es auch alle anderen tun. Aber bist du moralisch
: wirklich integer, wenn du es tust, weil dir die
: Gesetze ja die Möglichkeit gaben? Ist es wirklich
: so? Denk mal darüber nach.
Dieses Beispiel enthält zwar einige Vereinfachungen, beschreibt im Kern aber exakt das, was mit der derzeitigen Regelung der Sozialkassen geschieht. Wenn wir noch diskutieren wollen, würde ich als Mindestmaß von dir erwarten, dass du darauf eingehst. Und zwar mit mehr als einem "Nein, das stimmt nicht. Das ist maliziös!".
Ben (der Unerwünschte) meint:
(30.11.2008 um 19:54) Antworten
> @mpf meint:
>
> Diese meterlangen Diskussionen um ein paar Links sind
> ermüdend. Habt Ihr sonst keine Hobbys, Leute? Außer Euch
> liest doch schon längst keiner mehr mit…
Du musst es ja nicht lesen. Es sind übrigens nicht ein paar Links. Es geht darum, dass unsere Gesellschaft zusammenbrechen wird, und dass es kaum jemanden aus "unserer" Mittel- und Oberschicht gibt, der daran wirklich unschuldig ist, selbst im Prinzip anständige Leute wie Udo Vetter nicht. Ich werde daran nichts ändern. Aber ich möchte schon, dass die Leute nicht so tun können, als seien sie vollkommen unbeteiligt.
Ich benutze diese Diskussionen auch, um meine eigenen Gedanken zu ordnen, und um zu erfahren, wie andere Leute "ticken". Von daher reicht es mir tatsächlich, wenn ein, zwei Leute mitlesen und antworten. Solange deren Antworten zumindest noch ansatzweise ernstzunehmende Argumente enthalten, zumindest.
Ben (der Unerwünschte) meint:
(30.11.2008 um 20:18) Antworten
@45 gerhardq:
> Das nenne ich unternehmerisches Risiko. Daher billige ich
> allen Selbständigen das Recht zu, für sich selbst zu
> vorzusorgen, sich also den Sozialkassen zu entziehen.
> Dieses gilt auch ausdrücklich für Herrn Vetter.
Gut. Ich erläutere nochmal die Situation anhand eines Beispiels. Diverse Vorgängerregierungen haben mit voller Absicht enorme Schulden in den Sozialsystemen erzeugt. Im Sinne eines transparenten Vorgehens entscheidet sich die heutige Regierung, diese Schulden auszuweisen. Jeder, der Arbeitseinkommen hat, bekommt nun eine Information, dass er neben seinen Steuern und den regulären Beiträgen auch die Zinsen zu begleichen hat.
Selbstständigen wird allerdings angeboten, diese Schuldenlast nicht zu tragen. Sie dürfen sich schuldenfrei stellen, und die Schuldlast der anderen entsprechend erhöhen.
Was du nun im Prinzip sagst, ist: Ja, das ist nur gut so, weil die Selbstständigen die aktiveren Menschen sind, und mehr Risiko tragen. Du begründest das mit einem de-faco-Striptease, den sie hinlegen müssen, bevor sie im Notfall Leistungen erhalten, so wie Arbeitnehmer auch, nebenbei. Du bist allerdings sauer, dass Beamte dieses Angebot auch erhalten, und gutverdienende Angestellte zumindest teilweise. Hältst du deine Argumentation aufrecht, wenn ich das Beispiel mal so personalisiere, wie hier soeben geschehen?
juristin meint:
(30.11.2008 um 21:01) Antworten
also ich komme nicht aus der "unterschicht" und bin seit einiger zeit volljuristin. habe also eine gute ausbildung. leider siehts für den durchschnittsjuristen nicht so prall auf dem areitsmarkt aus. ich kann als aushilfe für 400 € arbeiten wenn ich mag, aber dafür wird natürlich erwartet "freiwillig überstunden" zu leisten. ne festanstellung bekomme ich leider bis jetzt nicht. argument: tja leider sind sie ja im "besten alter fürs kinderkriegen" wir können uns keine juristin im mutterschaftsurlaub leisten, darum festanstellung nur für männer. derzeit arbeite ich bei bekannten und mache büroarbeiten für knapp 800€. tja da hätte ich schon mit nem realabschluss anfangen können. da hätte ich auch schon briefe zur post bringen können etc. ..areitslosigkeit bzw. sozialer abstieg ist nach meiner ansicht durchaus keine frage der herkunft oder bildung mehr. unterschied: ich bekomme in dieser situation keine kinder, obwohl ich vielleicht zur kindererziehung eher in der lage wäre, als ne 16jährige schulabbrecherin…
Düsseldorfer meint:
(30.11.2008 um 21:19) Antworten
Was der Express vertuscht, entschlüpft der Rheinischen Post:
“Überwiegend jugendliche und heranwachsende Migranten aus Nordafrika und Osteuropa sähen in tätlichen Angriffen auf die Polizei einen ‘Wettbewerb’ und drehten sogar Handy-Videos von den provozierten Einsätzen.”
Der arme kleine Otto, den alle ärgern meint:
(30.11.2008 um 21:54) Antworten
"Ah, jetzt gehen sie los, die Angriffe auf die Person, statt auf den Inhalt. Um es aufzuklären, müsstest du länger Lawblog lesen, mehr oder weniger vom Start an."
Welcher Inhalt? Einmal etwas vom "unerwünschten Ben" zu lesen, reicht fürs Leben. Aus dem Alter, indem man noch lernt und reift, ist Ben wohl lange heraus. Im Gegensatz zum Realnamen oder aus Spitznamen, kann man sich online Nicks selbst aussuchen. Ein peinlicher Zusatz wie der ihre, trägt sicher nicht dazu bei, ernst genommen zu werden. Es wirkt sogar ausgesprochen trollig. Aber vielleicht ist das auch besser so.
Wer sich als merkbefreit outen möchte, lässt sich jetzt über meine Namenswahl aus. Eigene Medizin, gluck, gluck. Sie wissen schon.
Jens meint:
(30.11.2008 um 22:03) Antworten
Ich als D´dorfer, kann nur jedem raten, die Altstadt ab ca. 0.00 Uhr zu meiden oder nur in Gruppen zu betreten. Gerade zu solchen Festivitäten wie bspw. Karneval, ziehen große Gangs von Migranten durch die City um Betrunkene “abzuziehen” oder Mädels zu begrabbeln.
Muss oft abends jobmässig die Altstadt betreten, bleibe immer nüchtern, wohlweislich, das hat mir das ein oder andere Mal auch die Geldbörse oder das gesunde Gesichtchen gerettet.
Die früher wirklich legendäre und hart zuschlagende Altstadtwache besteht inzwischen zu 8o % aus blondierten Jungspunden und Pipimädchen, die keiner für voll nimmt, die (Text editiert. U.V.)erst recht nicht. Das, so ein befreundeter Polizist zu mir, ist auch so gewollt und ganz einfach Politik. Die einfachen guten Cops sind irgendwann komplett aus dem Dienst und dann heißt´s Gute Nacht für die Exekutive Deutschlands…
Ben (der Unerwünschte) meint:
(30.11.2008 um 22:33) Antworten
@52 Otto:
Dein Beitrag irritiert mich offen gesagt ein klein wenig. Zum einen, weil mir nicht bekannt wäre, dass dich jemand nach deiner Meinung gefragt hätte. Zum anderen aber, weil du ganz offensichtlich inhaltlich nichts beizutragen hast.
Na ja, egal. Wenn du mit deinen weiteren persönlichen Problemen nicht klar kommst, probiere es mal mit der 11 0 88, da kann man dir vielleicht helfen. Die sind extra für die schweren Fälle da.
gott meint:
(30.11.2008 um 22:38) Antworten
Herrlich!
ist PI nicht erreichbar oder was ist los?
verzieht euch wieder auf euren stammtisch nazi-blog für arme würstchen oder es gibt urlaub in stalingrad!
Julia meint:
(30.11.2008 um 22:50) Antworten
In Düsseldorf scheint man ähnlich dumm wie in Hamburg zu sein. Maßnahmen gegen Migrantengewalt? Sperrstunde, Alkoholverbot, Flaschenverbot.
Darunter leiden dann – in Hamburg – die 200.000 Kiezbesucher, die jedes Wochenende fröhlich feiern wollen, weil 1000 Araber, Libanesen und Türken sich sexuell nicht im Griff haben oder ihren Lebensfrust einfach mal so per Faustschlag einer Deutschen "Kartoffel" abgeben wollen.
Völlig falscher Weg.
Volkswirt meint:
(30.11.2008 um 22:52) Antworten
@52 Otto: "Aus dem Alter, indem man noch lernt und reift, ist Ben wohl lange heraus."
Richtig. So isser halt, der Ben…
Ben (der Unerwünschte) meint:
(30.11.2008 um 23:18) Antworten
@57 Volkswirt:
Ich sag Ihnen mal was: Ihr Berufsstand ist eine einzige Ansammlung von Totalversagern, die die letzten Jahre ausschließlich groteske Fehlprognosen von sich gegeben haben. Aber wirklich ausschließlich! Stellvertretend nenne ich jetzt mal einfach mal Professor Sinn, Euren Champion.
Und *SIE* wollen immer noch beleidigt sein, wenn man Ihresgleichen ordentlich übers Maul fährt? Nicht Ihr Ernst, oder?
Ich meine, was um Gottes Willen erwarten Sie? Dass man sagt "Oh, ein Volkswirt, die können was – Respekt!". Genausogut könnten Sie sich den Nickname "Frauenvergewaltiger" geben, und dann furchtbar erbost sein, wenn die Leute nicht applaudieren, und sagen "Ah, endlich mal jemand, der den Damen zeigt, wo's langgeht!", sondern Sie stattdessen mit Verachtung strafen.
Also, "Volkswirt", wenn wir schon beim Persönlichen sind, weil's Ihrerseits fürs Inhaltliche nicht reicht. (Geht ja nur um ein volkswirtschaftliches Thema.) Was ist eigentlich Ihr Problem? Was kann ich sagen, damit Sie sich besser fühlen?
vielleicht sollte ich mir "Internet" schützen lassen.
oder "Verkehr". geschützter "Verkehr".
wenn das nichts ist.
@3 meint:
(1.12.2008 um 02:40) Antworten
ben, du bist so langweilig. du hast keine ideen, du hast keine eigenen gedanken und mit dir wird genau das passieren, wovor du allle anderen warnst. ich hoffe es zumindest.
Ben (der Unerwünschte) meint:
(1.12.2008 um 03:13) Antworten
@61:
*gähn*
Mal interessehalber: Woher dein Hass? Denn um ehrlich zu sein, egal wie zornig ich manchmal auch bin, es existiert niemand, dem ich ein Dahinvegetieren in Verhältnissen wie den Armenvierteln Südamerikas wünschen würde. Nicht mal den Konservativen und den sogenannten Liberalen wünsche ich so etwas an den Hals.
Oder bedarf es für so einen Wunsch deinerseits gar keines Hasses mehr, sondern gehört so etwas für dich schon zum Tagesprogramm?
heu meint:
(1.12.2008 um 07:07) Antworten
Denn um ehrlich zu sein, egal wie zornig ich manchmal auch bin, es existiert niemand, dem ich ein Dahinvegetieren in Verhältnissen wie den Armenvierteln Südamerikas wünschen würde.
Wie großzügig von dir. Sollen wir dir jetzt dankbar sein?
Ben ist einfach ein Troll und Querulant; andere tragen ihre weltfremden Ansichten halt im Wirtshaus aus und bekommen dafür – ob berechtigt oder unberechtigt – regelmäßig eins auf die Nase. Um dieses Risiko auszuschließen, findet sich Ben nur im Internet wieder.
helga meint:
(1.12.2008 um 07:55) Antworten
heu und andere wollen eben mindestens 500.000 Euro pro Jahr netto.
Ob deshalb jemand verhungert oder nicht.
US-Pleitebanken haben dieses Jahr noch 70 Milliarden Bonus ausgezahlt.
US-Autovorstände wollen nicht auf ihren Privatjet verzichten. http://de.youtube.com/watch?v=E1Cova5dxBg
Ben (der Unerwünschte) meint:
(1.12.2008 um 10:46) Antworten
@63 (heu):
> Wie großzügig von dir. Sollen wir dir jetzt dankbar sein?
Na, sprichst du schon von dir im Pluralis Majestatis, oder lässt dein "wir" nur auf eine klitzekleine Persönlichkeitsstörung schließen? Oder sitzt du gerade mit ein paar deiner PI-Kumpels vorm PC, die nun, nachdem sie sich gegenseitig ihre kleinen Würmchen betrachtet haben, nach was Aufregenderem suchen?
>
> Ben ist einfach ein Troll und Querulant; andere tragen
> ihre weltfremden Ansichten halt im Wirtshaus aus und
> bekommen dafür – ob berechtigt oder unberechtigt -
> regelmäßig eins auf die Nase.
Donnerwetter, die 800 Euro für die CD mit dem Hobby-Psychologie-Kurs vom Teleshop hat sich ja richtig gelohnt! Du übst ja schon tüchtig. Trotzdem, um es im Arbeitszeugnis-Deutsch auszudrücken: Ich sehe bei dir noch viel Potential nach oben. Sehr viel! Du, bis dahin habe ich einen Vorschlag für dich: Du und deine kleinen PI-Freunde, Ihr geht jetzt einfach wieder zurück unter den Stein, unter dem Ihr hervorgekrochen seid. Dort übt Ihr dann mal grundlegende Kulturtechnicken, wie zum Beispiel richtiges Zitieren, Zähne putzen und so weiter, während Ihr hier den Erwachsenen die Debatte um Inhalte überlasst. Und während Ihr übt, dürft ihr euch auch gerne – ob berechtigt oder unberechtigt – regelmäßig eins auf die Nase geben. So oft Ihr wollt! Na, ist das kein fairer Vorschlag?
horst meint:
(1.12.2008 um 10:48) Antworten
@ Ben
ich deutete es schon an, dass Sie in einer einfachstrukturierten Denke verhaftet sind.
Es geht nicht darum, dass auf der einen Seite die CDU, FDP steht und auf der anderen SPD, Grüne. Das ist Denke von 1849.
Für Ihre Schuldenbehauptung von Adenauer bieten sie keinen Beleg an.
Bundesschuldenminister Abel kann jeder nachschlagen.
Mehr Sachlichkeit, bitte.
Die Beamteneinstellungswelle fand unter der Aufblähung des Staatsaparates statt. Auch wenn es Ihnen nicht gefällt, das war die SPD, inbesondere auf Landesebene.
(Hessen, Hamburg, Bremen, NRW)
Kann man nachlesen, wenn man will.
Nebenbei habe ich die Klammerbezeichnung hier und in anderen Blogs bemerkt, aber es für müßig gehalten dies anzusprechen. Jedoch lassen solche Formalien schon auf eine gewisse Deformation schließen.
Das Sie ein gespaltenes Verhältnis von Privateigentum und staatlichen Handeln offenbaren, scheint Ihnen weder einen Gedanken wert zu sein, noch einer Reflexion zugänglich zu sein. (Ignoranz)
Übrigens befinden Sie sich mit dieser Ansicht, dass das Privateigentum ein Äquivalent des Staates sei, in einer historischen Linie.
(Ersetzen Sie Staat mit Volksgemeinschaft)
Sie denken alles vom Staat her, fangen Sie an vom Individuum her zu denken ohne diesem zu unterstellen, dass er anderen bewußt Schaden möchte.
Ich erwarte von Bloggern Denkvermögen und auch ein gewisses Maß an Lern- und Einsichtsfähigkeit, aber das fehlt den "Deutschen" (eigentlich müßte es Pseudo-Deutschen lauten)
Ich bin übrigens "Ausgeländer".
Zur Erinnerung: Auf meinen Einwand, warum das Verhalten von "Jascha" Herrn Vetter anzuheften sei, schreiben Sie gar nichts.
@ 50 Juristin
Lösen Sie sich vom Juristenberuf. Ich habe gerade eine Hebamme mit Ihrem juristischen Werdegang kennengelernt, die durch ihre jetzige Tätigkeit festgestellt hat, dass die meisten Juristen irre sind. Dies deckt sich mit meinem Eindruck und ich ergänzte, dass Juristen übersteigert intrinsisch und Ich-bezogen veranlagt sind.
Lernen Sie etwas, was Sie international einsetzen können (Technik, Medizin, Biologie, Chemie)
und machen Sie wegen der Schuldenpolitik (Beamtenpensionen, etc ) einen Abgang aus diesem Land.
Sonst werden Sie noch mehr Leiden.
haldol meint:
(1.12.2008 um 12:12) Antworten
@56 : Also kenne sowohl Düsseldorf als auch HH sehr gut und muss dann doch mal loswerden das die -teilweise richtig erkannten – Probleme nicht migrantenspezifisch sind. Es rennen genausoviele (wenn nicht mehr) auf Krawall gebügelte Deutsche rum – aber vermutlich ist da nicht mit ihrem Weltbild kompatibel. Oder es ist in ihren Augen völlig okay wenn die "Kartoffeln" selber Lebensfrust per Faustschlag weiterreichen.
@66 : Na das ist aber eine schlechte Empfehlung – die meisten Hebammen sind mindestens genauso irre wenn nicht sogar verrückter als jeder Jurist. Wer den größeren Schaden anrichtet bleibt dahin gestellt (Hausgeburt vs. Abmahnmarathon)
Ben (der Unerwünschte) meint:
(1.12.2008 um 12:22) Antworten
@66 horst:
Meine Antwort ist leider im Nirwana verschwunden. Wenn sie nicht wiederkommt, antworte ich heute Abend erneut.
tr meint:
(1.12.2008 um 13:48) Antworten
#66
"Lernen Sie etwas, was Sie international einsetzen können (Technik, Medizin, Biologie, Chemie)
und machen Sie wegen der Schuldenpolitik (Beamtenpensionen, etc ) einen Abgang aus diesem Land."
sehr problemlösend gedacht. soll man das so verstehen, daß sie diejenigen, welche hier nicht "ihr" geld verdienen dürfen, woanders hingehen sollen, damit sie denjenigen, welche geld verdienen und steuern zahlen, nicht auf der tasche (steuerlast) liegen?
welches schöne land soll das denn sein, welches keine schuldenpolitik betreibt?
juristin meint:
(1.12.2008 um 19:59) Antworten
@66 ..und wer finanziert mir die 2te ausbildung?
ich find es einfach nur seltsam, dass der staat viel geld in meine ausbildung gesteckt hat und mich darin aber nicht arbeiten lässt. ich konnte ja mit 19 jahren nicht ahnen, dass ich mal keinen job finde, wenn ich jura studiere.
@69 ich beziehe keinerlei staatliche zuschüsse und liege den steuerzahlern also nicht auf der tasche. allerdings leb ich so in etwa auf algII niveau.
Ben (der Unerwünschte) meint:
(1.12.2008 um 21:27) Antworten
@66 horst:
Es tut mir leid, meine Zeit erneut zu verschwenden, nachdem mein vorheriger Beitrag sang- und klanglos im System verschwunden ist. :-(
Nur soviel: Mir Lagerdenken vorzuwerfen, deinerseits aber selbst in den allerabsurdesten Fällen, wie den Beamtenwellen an einer Alleinschuld der SPD festhalten, das ist schon eine peinliche Nummer.
Ebenso peinlich ist die Behauptung, du bräuchtest Belege, den Schuldenminister könne man ja leicht nachschlagen. Wo genau hast du da ein Problem, mal "Rente" und "Adenauer" bei Google einzutippen? Das führt dann zu diesem Link (2ter von oben):
> Übrigens befinden Sie sich mit dieser Ansicht,
> dass das Privateigentum ein Äquivalent des
> Staates sei, in einer historischen Linie.
> (Ersetzen Sie Staat mit Volksgemeinschaft)
…sei nur soviel gesagt: Du kannst entweder eine entsprechende Behauptung von mir wörtlich zitieren, oder du bist ein verlogenes Arschloch. Also, da ich nicht glaube, dass du ein verlogenes Arschloch bist, hätte ich gerne das Zitat, wo ich behaupte, dass "das Privateigentum ein Äquivalent des Staates sei"? Nur zu, ich höre. Du musst deine Behauptungen schon belegen.
>
> Zur Erinnerung: Auf meinen Einwand, warum das
> Verhalten von “Jascha” Herrn Vetter anzuheften
> sei, schreiben Sie gar nichts.
Doch, mehrfach. Leute wie Jascha sind auch Opfer einer Gesellschaft mit Massenarbeitslosigkeit. Diese wird auch durch unangemessen hohe Sozialabgaben auf den Niedriglöhnen verschärft. Leute wie Udo Vetter können sich im Gegenzug ganz aus den Systemen zurückziehen, denen Lasten aufgebürdet wurden, die gesamtgesellschaftlich zu tragen wären. Ein Udo der sich zurück zieht, bedeutet eine Last von mehreren zehntausend Euro mehr auf den Schultern von vielen Normal- und Gering-, sowie ganz wenigen Gutverdienern. Dieses Geld fehlt einerseits Leuten unten und in der Mitte, um sich selber eine gesichertere Existenz aufzubauen, und andererseits haben diese Leute auch noch dank höherer Lohnnebenkosten ein gesteigertes Risiko von Arbeitslosigkeit. Leute wie Jascha werden auch deshalb selbst so wie sie sind, weil sie nur ihre arbeitslosen Eltern als negativees Rollenvorbild kennen.
Und deswegen sind auch Leute wie Udo mit schuldig, und der Anteil Ihrer Schuld lässt sich ziemlich gut in Geld ausdrücken, nämlich ungefähr in den genannten paar 10000 Euro.
horst meint:
(1.12.2008 um 21:31) Antworten
@ 70 Juristin
Ich bin schon etwas überrascht. Der Staat hat Ihre Ausbildung finanziert und muss jetzt auch eine Tätigkeit mit Einkommen schaffen.
Das ist schon eine Anspruchshaltung, die zu Ende gedacht lautet, schaffen wir noch mehr schlechte Gesetze, damit wir mehr RA´s und Richter beschäftigen müssen. (das ist Wertvernichtung)
Es gab eine Zeit da wurden Gesetze geschaffen, um den Güter- und Dienstleistungsaustausch klar und leicht durchsetzbar zu regeln. (Motive zum BGB, bewußt kein Bestandteil der JURISTENausbildung)
Letztlich ist eine Gesellschaft nicht dazu da Rechtsanwendungsfelder zu "erfinden", um Einnahmen für Tätigkeitsgruppen zu generieren. (Leider ist dies bereits pervertiert worden)
Informationen, sogar dieser Blog müßten verboten werden, da Menschen rechtlich relevantes Wissen austauschen könnten und dann die RA´s keine Einnahmen mehr generieren. Auf preiswerte Online-Beratung sollte es eigentlich in Zukunft auch hinauslaufen. Herrschaftswissen (insbesondere "Rechts"wissenschaften), wie bislang praktiziert, muss abgeschafft werden.
Ich gehe davon aus, dass Sie aus freier Wahl und ohne familiäre Prägung "Rechtswissenschaften" studiert haben. Das ist heute bereits leider ein Nachteil.
Ich bedauere Ihre momentane Situation, leider sehe ich in meinem Umfeld, dass nur noch Personen mit DR. – Titel im juristischen oder sonstigen Bereich vorankommen oder mit einem Fachanwaltstitel, wobei das meiner Meinung nach kein Garant für Qualität ist.
Sie werden um die ständige Qualifikation im juristischen oder verwandten Bereich
nicht herum kommen. Deswegen empfehle ich das Jobben im Ausland in anderen Branchen. Ein Umweg führt manchmal ans Ziel. Ich weiss, dies ist leichter gesagt, als umgesetzt.
Zum Problem der Arbeitswelt im 21. Jahrhundert empfehle ich ganz allgemein zum Einstieg die Bücher von Jeremy Rifkin, Access und Das Ende der Arbeit oder so ähnlich.
juristin meint:
(1.12.2008 um 21:42) Antworten
@72 nein, da wurde ich falsch verstanden.
ich wundere mich, dass der staat soviel geld für die juristenausbildung rausschmeisst, wenn es gar keine arbeitsplätze nachher gibt, die das durch steuerzahlungen wieder ausgleichen.
im übrigen bilde ich mich natürlich nebenbei weiter. fachanwaltskurs und zusätzlich plane ich ein kriminologiestudium.
Horst meint:
(1.12.2008 um 22:13) Antworten
@ Ben
Sie haben schlechtes Benehmen.
Zum Mitdenken:
Sie sagen, dass das Privateigentum ( bei ständiger Steuerbelastung ) vom Staat bei Rechtsnachfolge mit Erbschaftssteuer belastet werden darf.
-Wenn es wirklich hart auf hart kommt, dann akzeptiert Ihr ungerecht hohe Sozialabgaben
-auf dem Arbeitseinkommen, wenn dafür das geerbte Haus steuerfrei bleibt. Ihr akzeptiert,
-dass es allein schon wegen der Steuer- und Abgabenstruktur.
Somit äußern Sie, dass bei Rechtsnachfolge das Privateigentum ein Äquivalent des Staat darstellt. Die Rechtsnachfolge geht den Staat nichts an, schon überhaupt nicht als Besteuerungsmöglichkeit.
Weiterhin unterstellen Sie,
- Leute wie Jascha werden auch deshalb selbst so wie sie sind, weil sie nur ihre arbeitslosen – Eltern als negativees Rollenvorbild kennen.-
dass Arbeitslose schlechte Eltern sind und vor allem das mehr Geld in diesem System dies ändern könnte. Sie haben wohl mit dem Alleswisser und Alleskönner "telefoniert".
In intelligenten Unternehmen gibt es so etwas wie (Neudeutsch) Change Management, Management von Veränderung.
Nur in diesem Land wird in Stände- und Gruppeninteressen vermeintlich "sozial" gehandelt, sowie statisch "gedacht".
Die Massenarbeitslosigkeit und deren Folge lasten Sie Herrn Vetter an, dadurch dass er eine private Krankenversicherung gewählt hat und eigenes Risiko eingeht.
Logisches Denken und Zuschreibung von Ursache und Wirkung ist offensichtlich nicht Ihre Stärke.
Adressat Ihrer Kritik müssen Privilegienbewahrer sein, aber nicht dieser Strafverteidiger.
horst meint:
(1.12.2008 um 22:17) Antworten
@ 67
Meine Empfehlung bezog sich auf das Auswandern und die entsprechende berufliche Qualifikation.
Die Feststellung über die "Irren" wird auch von Architekten und Handwerker geteilt.
horst meint:
(1.12.2008 um 22:38) Antworten
@ Ben
Ich habe Ihren Link noch nicht gelesen, aber Adenauer hat meines adhoc-wissens nach
1. die Fehleinschätzung geäußert, "Kinder kriegen die immer"
2. die Rente dynamisch (an die Lohnquote angehängt) gestaltet,
3. die Rentenbeitragsanrechnungszeiten auf Wehrdienst und Ausbildung ausgedehnt.
Dies hat er übrigens mit den Gewerkschaften auch zu Überwindung und Verhinderung von Altersarmut gemacht.
Ferner wurden die Witwen- und Waisenrenten infolge des 2. Weltkrieges, nur von den Beitragszahlern aufgebracht. (Beamte waren nicht dabei)
Ferner wurden auch die Flüchtlinge mitfinanziert (wieder ohne die Beamten)
Es wurden also einige versicherungsfremde Leistungen bezahlt. (Sozialpolitik- Wählerstimmen)
Aber die Aufnahme von Schulden im Bundeshaushalt ist mir nicht bekannt.
(wie oben schon gesagt, er hatte andere Makel, einige aus der Zeit heraus nachvollziehbare, aber zu kritisierende Makel)
horst meint:
(1.12.2008 um 23:01) Antworten
@ Ben
Ihre vorgeblich nicht geäußerte Einstellung zu Privateigentum und Staat.
Hier eine Belegestelle aus dem BlogBeitrag42:
Für die vermögenderen Leute jedoch, die oft auch zur Erbengeneration gehören, gibt es gigantische Schlupflöcher, damit sie ihr privates Erbe genießen, die vererbten öffentlichen Lasten aber nicht mitbezahlen müssen. Und sich dann über eine zerbrechende Gesellschaft mokieren? Lächerlich.
heu meint:
(1.12.2008 um 23:51) Antworten
@ 77 "Mein lieber Horst" (switch reloaded):
Sie übersehen, dass der "Herr" Ben keine Einstellung hat; er trollt einfach aus Lust und Dollerei. Vielleicht trollt er auch auf linke.de herum und gibt sich als Rechtsaußen auf. Einfach aufmischen und den Leuten die Zeit stehlen, dies ist der Zweck des Handelns dieser Trolle und häufig auch leider der – aus ihrer kümmerlichen Sicht – einzige Zweck ihres Lebens.
An anderer Stelle äußerte Ben seine "Meinung" (auch in einer Diskussion mit mir hier in den Lawblog-Kommentaren), dass der Vermieter als Eigentümer des Hauses ohnehin "zu den Reichen" gehöre.
Schauen Sie sich mal unter http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/06/18/neutral-deckend-unwirksam/ "Bens" Kommentare an. Nr. 27 und 29 sprechen Bände an wie auch Beitrag 32-34, 40 ("neoliberales Gerotze"). Wer Opfer eines Mietnomaden wird, ist seiner Auffassung nach wohl gerecht bestraft, weil er ja ohnehin "mehrere zehntausend" habe.
Ein lächerlicher kleiner Querulanten-Troll. Im Zweifel arbeiten solche Leute dann schnell mit Totschlagargumenten, um die Diskussion abzuwürgen, falls dieselbe nicht nach eigenen Wünschen und Zwecken erfolgt.
Sollen doch alle ihre Zeit sinnvoller verwenden; gut, für den Biergarten ist es noch wenig kalt..
Jens meint:
(1.12.2008 um 23:58) Antworten
Südländergewalt/Düsseldorf:
Das bisschen Gewalt müssen die PolizeiBeamten aushalten. Man hat es schließlich mit dem aufbrausenden Talent von “Südländern” zu tun. Da muss man zwei Augen zudrücken, weil der arme Migrant noch nicht ganz in der deutschen Kultur angekommen ist und sich halt durch den Beamten beleidigt fühlte.
heu meint:
(1.12.2008 um 23:59) Antworten
siehe auch (obiger Link, Beitrag 48): ["Ben"]
Und hier wird von Leuten, die Wohnungen besitzen, denen es schlicht und einfach gut geht, die individuell weit mehr besitzen dürften, als zwei Drittel der Restbevölkerung, wegen einem möglichen Schaden gejammert, der in einer absolut lachhaft geringen Relation zu diesem Besitz steht. Ja, es kotzt mich an, und ja, es frustriert mich, genau so etwas zu sehen. Das gebe ich ganz offen zu. Aber ein Troll bin ich deswegen lange noch nicht, wenn ich Leute, die sich Angesichts dieser katastrophalen Gesamtsituation wie gottverdammte, geistesgestörte Arschlöcher benehmen, auch als gottverdammte, geistesgestörte Arschlöcher bezeichne.
Also wird hier nötigenfalls auch zu Beleidungen gegriffen; von einer sachlichen Diskussion ist der Herr soweit entfernt wie wir vom Mars. Soll er besser "kotzen" statt schreiben; sonst tun wir wohl ersteres.
Ben (der Unerwünschte) meint:
(2.12.2008 um 01:08) Antworten
@heu:
Ach daher weht der Wind. Die Wohnungsdebatte. Ja, mein lieber heu, jeder dieser Beiträge, die du so schlimm findest, trifft es. Wer allen ernstes behauptet, mit einer eigenen, abbezahlten Wohnung sei man ein "kleiner Mann", der ist geistig nur noch arm. Die Fakten sind, dass man ab 15000 Euro Vermögen diesbezüglich zum oberen Drittel der Gesellschaft gehört. "Oma ihr klein Häuschen" ist selbst dann mehr wert, wenn es in Dessau steht. Mietnomadentum habe ich nirgendwo gerechtfertigt, nur kommen Leute wie du ohne solche Lügen nicht weiter. Und jetzt geh weiter hyperventilieren, du Held.
@horst:
> Ihre vorgeblich nicht geäußerte Einstellung zu
> Privateigentum und Staat.
Na, na, na, Prinzessin, das wollen wir doch mal genauer festhalten. Deine verschwurbelte Behauptung lautete letztlich, ich würde die Meinung vertreten, Privateigentum gehöre dem Staat. Und ganz nebenbei hast du mein Gedankengut noch in die Nähe der Nazi-Ideologie gerückt. Harter Tobak. So was muss man gut belegen. Schauen wir doch mal, ob deine Behauptung durch das von dir herangezogene Zitat gedeckt wird…
> Hier eine Belegestelle aus dem BlogBeitrag42:
>
>>
>> Für die vermögenderen Leute jedoch, die oft auch zur
>> Erbengeneration gehören, gibt es gigantische Schlupflöcher,
>> damit sie ihr privates Erbe genießen, die vererbten
>> öffentlichen Lasten aber nicht mitbezahlen müssen. Und
>> sich dann über eine zerbrechende Gesellschaft mokieren?
>> Lächerlich.
Tja, das deckt es wohl kaum ab. In diesem Zitat drücke ich meinen Unmut aus, dass Einkommen aus Erbschaften wesentlich weniger belastet wird, als welches aus Arbeit. Einen totalen Besitzanspruch des Staates definiere ich keineswegs. Also, deine Behauptung müsstest du angesichts ihrer Härte extrem präzise belegen können, stattdessen ist sie ziemlich ungedeckt. Eigentlich verwenden ja nur Arschlöcher solche Methoden. Natürlich kann ich mir nicht vorstellen, dass du ein Arschloch bist. Hast du einfach nur einen Fehler gemacht, für den du dich nun entschuldigst, oder bist du etwa doch ein ziemliches Arschloch, welches Leute aufgrund äußerst schwacher Belege in die Nähe der schlimmsten Ideologien des 20. Jahrhunderts rückt?
Fragen über Fragen…
Ben (der Unerwünschte) meint:
(2.12.2008 um 01:15) Antworten
@horst:
> Es wurden also einige versicherungsfremde Leistungen
> bezahlt. (Sozialpolitik- Wählerstimmen)
"Einige". Wir halten das mal fest. "Einige".
>
> Aber die Aufnahme von Schulden im Bundeshaushalt
> ist mir nicht bekannt.
Habe ich auch nie behauptet. Ich sage, dass das von Adenauer eingeführte Umlagesystem versteckte Schulden erzeugt hat. Diese Schulden sind das, was du oben mit "einige" bezeichnest. Ihre Höhe wurde schon mal von klugen Leuten ausgerechnet. Das Ergebnis war, dass sie die Höhe der sichtbaren Bundesschulden beträchtlich übertreffen. Ihre Zinsen werden von den heutigen Beitragszahlern gezahlt. So viel also zum "einige".
Könnte man alles durchrechnen, aber wenn du mich jetzt nicht gerade mit der Aussage überraschst, dass du auf dem Gymnasium warst, und dort Mathe Leistung belegt hast, dann spare ich mir die Mühe. Du hast dich ja eh noch zu entschuldigen, siehe oben.
Ben (der Unerwünschte) meint:
(2.12.2008 um 01:29) Antworten
>> Weiterhin unterstellen Sie,
>> – Leute wie Jascha werden auch deshalb selbst so wie
>> sie sind, weil sie nur ihre arbeitslosen – Eltern als
>> negativees Rollenvorbild kennen.-
>
> dass Arbeitslose schlechte Eltern sind
Ich: "Es regnet, also wird die Straße nass."
Du: "Die Straße ist nass, also hat es geregnet."
Lerne Logik. Es gibt sie immer, die Ausnahmen, wo es anders ist. Aber Arbeitslosigkeit ist ein enormer Risikofaktor. Weil die Kinder das Rollenvorbild "Berufstätigkeit" gar nicht kennenlernen können.
>
> und vor allem das mehr Geld in diesem System
> dies ändern könnte. Sie haben wohl mit dem
> Alleswisser und Alleskönner “telefoniert”.
Na ok. Ich debattiere hier anscheinend mit einem ehemaligen Hauptschüler. Mein Fehler. Wahrscheinlich bist du nicht mal bösartig, sondern einfach nur nicht geschult genug, um Texte korrekt zu lesen. Ich will nämlich nicht mehr Geld für die Arbeitslosen, sondern für die Arbeitnehmer. Damit sich die Annahme von Arbeit überhaupt lohnt. Solche Zusammenhänge könntest du vielleicht begreifen, aber nur dann, wenn man sich mit dir 10 Stunden usammensetzt, und es gaaaanz langsam erklärt. Wie gesagt, mein Fehler. Bleib in deinem einfachen Weltbild, alles andere würde dir nur schaden.
helga meint:
(2.12.2008 um 08:01) Antworten
falsch
Horst meint:
(2.12.2008 um 10:30) Antworten
@ heu
Danke für den Hinweis. Habe ich mir schon gedacht und oben bereits auf eine gewisse Deformation hingewiesen.
Der merkt nicht einmal wenn er Erbschaftssteuer schreibt, dass dies ein Zugriff des "Staates" ist und das ohne einen Grund.
Apropos. Sein Link bestätigt den Eingriff von Nach-Adenauer-Politikern in die Rentenpolitik. Von Schulden im Bundeshaushalt steht da nichts.
Das man so irre ist und Adenauer die Pille und die Möglichkeiten der Abtreibung vorhält ist schon latent wahrnehmungsgestört. (zur Wdh.: Adenauer hatte andere Mackel)
@ Ben
Sie haben weiterhin schlechtes Benehmen, Ihr armes persönliches Umfeld.
Sie merken gar nicht, dass sie ein argumentum contrario vorbringen. (siehe Rente – ihr Link bitte weiter unten LESEN und zudem ging es um SCHULDEN im Bundeshaushalt)
Die Nazis haben gleich jedes Individuum vergesellschaftet unter vorläufigem Übergehen des Privateigentums. Das konnte dann bei Bedarf requiriert werden für die Volksgemeinschaft.
Und das in diesem Land Politik der N… als soziale Gerechtigkeit (A.H benutzte diesen Begriff) verkauft wird, müßte jedem der im Geschichtsuntericht aufgepasst hat, bekannt sein.
Steuerermäßigung für Nacht-, Sonn- und Feiertagen, etc… (A.H. hat das so gewollt)
@ Juristin
Haben Sie nicht eigentlich einen Repetitor aufgesucht und somit selbst einen großen Teil ihrer Ausbildung bezahlt. Eigentlich sollten Juristen ausschließlich bei den Repititorien ausgebildet werden, ist schneller und billiger (von staatswegen) (Ich habe einige Kandidaten auf das StaatsEXAMEN vorbereitet, daher ist mir einiges geläufig)
Fanden Sie ihre Universitätsausbildung überhaupt praxisrelevant und prüfungsrelevant ?
@ alle
Es gibt einen anderen HORST, bisher nicht hier, aber bei anderen Beiträgen.
Ben (der Unerwünschte) meint:
(2.12.2008 um 10:53) Antworten
@horst:
Oh je, horst. Erstens redete ich mehrfach von verdeckten Schulden, also bitte nicht lügen, nur weil dir was niht ins Konzept passt. Zwotens hat sich Adenauer *AKTIV* über genau den Vorschlag hinweggesetzt, der das System stabilisiert hätte, nämlich über die Ausgleichsleistungen für die kinderreichen Familien. Übrigens, wenn es dir ideologisch hilft, der Vorschlag kam von einem CDU-Minister.
>
> Der merkt nicht einmal wenn er Erbschaftssteuer
> schreibt, dass dies ein Zugriff des “Staates”
> ist und das ohne einen Grund.
Von einem moderaten "Der Staat darf Steuern erheben" (klar ist das ein Zugriff, aber legitim) ist es noch ein sehr weiter Weg zu "Privateigentum gehört dem Staat" (das ist totalitär). Wer ernsthaft die Meinung vertritt, das sei gleichzusetzen, der ist eigentlich ziemlich gestört. Vor allem aber, lieber horst, müssten wir demzufolge ja jetzt schon im Unrechtsstaat leben.
Oder wo genau wäre der Unterschied, ob ich ein Vater seinem als Jurist tätigen Sohn 10000 Euro für seine Beratung zahlen würde oder ob er sie ihm schenken würde, offiziell einfach so? Im einen Fall ist das Einkommenssteuerpflichtig, und für dich total ok, im anderen aber wäre eine Besteuerung für dich Nationalsozialismus.
Übrigens, wenn es dir in unserem "Nazi-Staat" so wenig gefällt, bitte, ich helfe dir gerne beim Koffer packen.
Horst meint:
(2.12.2008 um 11:44) Antworten
@ Ben
Sie ändern ihre Ansicht ! Ohho versteckte Schulden, wenn man Rentenanwartschaften auf das Kindergebähren nicht anrechnet. Abwägig.
Das mag ungerecht sein (???) , Anwartschaften anders auszugestalten, aber es sind keine Schulden. Hinter dieser Politik steckte übrigens noch etwas anders.
Wichtig: Sie haben von Rentenrecht keine Ahnung.
Abgesehen davon, wäre eine solche Regelung unter Gleichheitsgesichtspunkten nur unter Einbeziehung der Beamten richtig gewesen. Allein das rechtlich zu gestalten ist problematisch, aber so etwas sehen Sie nicht.
Aber Alterseinkommen im Zusammenhang mit dem Gebähren von Kindern ökonomisch zu bewerten, ist schon irre.
Sie wissen einfach nicht was Schulden sind.
Sie würden unter "versteckten" Schulden auch eine Schule verstehen, sofern die Schüler eben nicht für den Arbeitsmarkt richtig vorbeireitet wurden. Die fallen ja dann den "Kassen" zu.
Sofern Sie über makroökonomische und rechtliche (auch SGB) Zusammenhänge Bescheid wüßten, würden Sie Ihren Unsinn erkennen.
Schulden im Bundeshaushalt hat Adenauer ja auch nach Ihrer jetzigen Äußerung nicht gemacht. Sie sind im Lernprozess.
Auswandern ? Sie wird wahrscheinlich keiner nehmen, weil Sie, schlechtes Benehmen haben, mangelndes Wissen, ungenau sind………
Lernen Sie, dann geht es Ihnen sehr viel besser und Sie kommen in die Wahlmöglichkeit z.B. in die Schweiz zu gehen, mit einem intelligenten Rentensystem und überschaubaren öffentlichen Schulden und einer wirklichen DEMOKRATIE.
Die nehmen Sie sicherlich nicht.
Ben (der Unerwünschte) meint:
(2.12.2008 um 13:54) Antworten
@horst:
> Aber Alterseinkommen im Zusammenhang mit dem
> Gebähren von Kindern ökonomisch zu bewerten,
> ist schon irre. Sie wissen einfach nicht was
> Schulden sind.
"Irre". Aha. Nun gut, Horst. Für deine kleine, begrenzte Weltsicht mag dies bescheuert sein, schließlich liest man das Wort "Generationenbilanz" nicht in der BILD-Zeitung.
Trotzdem gibt es sie, oder zahlen sich die Renten neuerdings von alleine? Im von mir verlinkten Artikel, den du ja so beharrlich nicht liest, steht es nebenbei drin. Horst, du bist einfach kein besonders helles Köpfchen, und hast ein sehr, sehr einfaches Weltbild. Ich würde mal sagen, wir belassen es bei einem zivilisierten "agree to disagree", in Ordnung?
Ben (der Unerwünschte) meint:
(2.12.2008 um 16:20) Antworten
Noch etwas, horst:
> Sie würden unter “versteckten” Schulden auch
> eine Schule verstehen, sofern die Schüler eben
> nicht für den Arbeitsmarkt richtig vorbeireitet
> wurden. Die fallen ja dann den “Kassen” zu.
Das hier zeigt perfekt, dass viele Konservative ganz offensichtlich wirklich einfach zu dumm sind.
Weißt du, was das besondere an deiner hier oben von mir zitierten Behauptung ist? Das besondere ist, dass sie stimmt! Ich denke tatsächlich so, wie du es mir da oben vorwirftst. Das daran ist nur, dass du mir die Denkweise, obwohl du sie sogar weit genug verstehst, um sie selbstständig korrekt auf ein anderes Beispiel zu übertragen, als "Irrsinn" ankreidest. Als total lächerlich, falsch und dumm. Dabei ist sie vollkommen richtig.
Eine Schule, die total versagt, die nur so schlecht ausgebildete Leute hervorbringt, dass diese den Rest ihres Lebens arbeitslos bleiben, erzeugt nämlich *tatsächlich* verdeckte Schulden! Das Bittere an der Sache ist, dass das für Dich vollkommen irre ist.
Für dich ist so eine Ansicht pure, irrsinnige Idiotie. Das passt überhaupt nicht in dein Weltbild. Du begreifst das überhaupt nicht, warum die Definition, die dich so empört, schlicht und einfach so wichtig ist, dass sie nahezu zwingend angewendet werden *muss*.
Solche Schulen existieren bereits heute. 10% unserer Schüler kommen ohne, weitere 10% mit faktisch wertlosen Abschlüssen aus der Schule. Was würde denn passieren, wenn alle unsere Schulen nur nochsolche Schüler hervorbringen würden, 20 Jahre lang? Dann wäre Deutschland vollkommen ruiniert.
Und umgekehrt, wenn alle Schulen bestmöglich ausgebildete Schüler hervorbrächten, 20 Jahre lang, dann ginge es unserem Land vermutlich deutlich besser, als heute.
Aber für dich sind solche Betrachtungsweisen vollkommen lachhafter Irrsinn, obwohl du ausnahmsweise sogar mal wiedergegeben hast, was ich tatsächlich denke. Offen gesagt, das ist noch erschütternder, als ich glaubte, denn es eröffnet die Möglichkeit, dass viele Konservative und Bürgerliche *tatsächlich* einfach zu dumm sind, um bestimmte verheerende Folgen gesellschaftlicher Fehlentwicklungen zu begreifen.
Horst meint:
(2.12.2008 um 16:49) Antworten
@ Ben
Das mit den Schulden ist wohl geklärt. Adenauer hat viele Fehler gemacht, aber eben keine Schulden im Bundeshaushalt.
Die Deklination aller Lebensentwürfe nach ökonomischer Bewertung ist mir fremd. Insofern ist die Schule meines Erachtens nicht für den Arbeitsmarkt dar, sondern zur Vermittlung der Kulturtechniken um ein autonomer Mensch zu werden und Verantwortung zu übernehmen. Das Befördern des Individuums um seiner Selbst muß Schule versuchen.
Aber das ist sicher ein Unterschied zu Ihnen.
Nicht jede gesellschaftliche Entwicklung ist vorhersehbar und steuerbar.
Die Problematik in Deutschland liegt in der Bevormundung und Knechtschaft der Arbeiter seitens des Gesetzgebers, der Gewerkschaften und der Interessensverbände.
Konservativ ? Ich wurde mein Leben lang als "Links" diffamiert und als unideologisch.
SPD , Grüne, SED und CDU sind leider alle nicht wählbar.
Was ist konservativ ?! Da kann jeder alles hineininterpretieren.
Pragmatische intelligente Regelungen sind notwendig.
Daran läßt sich aber weniger verdienen.
Alles andere ist Chimäre.
Ben (der Unerwünschte) meint:
(2.12.2008 um 17:11) Antworten
@horst:
> Das mit den Schulden ist wohl geklärt. Adenauer
> hat viele Fehler gemacht, aber eben keine
> Schulden im Bundeshaushalt.
Was ich auch nie behauptet habe, du Superheld. Die verdeckten Schulden aber existieren, und ihre Last übertrifft die Gesamtschulden im Bundeshaushalt. Du hast halt keinen Bock, so etwas anzuerkennen, bzw. bist einfach nicht intelligent genug dazu.
>
> Die Deklination aller Lebensentwürfe nach
> ökonomischer Bewertung ist mir fremd.
Ja, so kann man sich auch aus der Affäre ziehen. Wenn sämtliche Schulen 20 Jahre lang nur noch Schulversager produzieren würden, dann wäre das für dich keine ökonomische Katastrophe, weil der gnä'dge Herr auf solche Trivialitäten nicht zu achten pflegt.
Bei einem Generationenvertrag nicht nur die Alten, sondern auch die Gegenrichtung, die Kinder, zu berücksichtigen, das ist offenbar ebenfalls unfein… omg, was schreib ich hier überhaupt noch?
Du bist einfach nur jenseits von gut und böse. Schlimm. :-(
horst meint:
(2.12.2008 um 23:20) Antworten
@ Ben
Sie haben weiterhin schlechtes Benehmen. Ist das pathologisch ?
*verdeckte Schulden in der Rentenversicherung*
Aus Blogbeitrag 47
-Das Verbrechen einer falsch organisierten Renten- und Krankenversicherung, die nun beide -enorme verdeckte Schulden anhäuften, geht aber unmittelbar auf die Regierung Adenauer –zurück.
Dieser Satz ist falsch, da ja gerade keine Anwartschaften für das Gebähren für Kinder gewährt wurden. Somit sind keine Zahlungsverpflichtungen geregelt worden.
Wenn nichts versprochen, dann keine " verdeckten Schulden".
Vielmehr ist ein Verhalten nicht so gewürdigt worden, wie Sie es wünschen.
Die Folge ist: weniger Auszahlung an Mütter. Wo gibt es da verdeckte Schulden.
Blogbeitrag 47:
Direkte Fortsetzung von oben
- Auch bei den Regelungen für Beamte steht diese Regierung (zum Verständnis: Adenauer
- wurde im Satz davor benannt) massiv in der Pflicht. Mein lieber horst, die verdeckten
- Schulden dieser Systeme übersteigen sämtliche offen ausgewiesenen Schulden unserer
- Länder- und Bundeshaushalte bei weitem.
Abgesehen davon war die Bezugsdauer von Alterversorgungen zeitlich wesentlich kürzer als heute und die Anzahl der Beamten pro Erwerbstätigen geringer.
Die Aufblähung des Staatsapparates und die Länge der Bezugszeit haben zu der hohen Zahl der Versorgungsempfänger geführt. (Nicht Adenauer)
Die fehlende Anpassung der Versorgungssysteme durch die Nachfolgeregierungen den Vorgängern vorzuwerfen, ist irre.
Sie verwenden zu viel burschikose Ausdrucksformen. Mehr Niveau bitte.
Ben (der Unerwünschte) meint:
(3.12.2008 um 00:24) Antworten
@horst:
Kommt nicht in Frage. Du eröffnest hier keine neue Front, weil dir ein Thema zu heiß wird.
Du hast mit deinen Aussagen klar gemacht, dass dir das Konzept "Verdeckte Schulden" nichts sagt. Deine soeben gemachten Aussagen bestätigen dies wieder. Du verstehst es einfach gar nicht. Du lehnst es zudem sogar ab, dieses Konzept dort anzuerkennen, wo es offen zu Tage tritt. Eine Schule, die nur Schüler ohne Qualifikation entlässt, erzeugt in der Tat verdeckte Schulden. Für dich ist dieses Konzept vollkommen "irre" und fremdartig, du kannst es nicht akzeptieren, weil es in deiner Welt so etwas wie verdeckte Schulden nicht gibt.
Für dich ist eine Schule, die haufenweise Versager produziert, wirtschaftlich gesehen kein Problem. Du lehnst es ab, so etwas auch als ökonomische Katastrophe zu betrachten. Damit gibt es keinen gemeinsamen Grund, auf dem wir uns bewegen könnten.
Dass Leute wie du demzufolge überhaupt nicht sehen, warum man ohne einen Generationenvertrag in BEIDE Richtungen fast schon zwangsläufig in ein Messer rennen muss, warum 20% Schulversager ein Desaster sind, und wieso heutige Beitragszahler faktisch ungerecht belastet werden, ist nur allzu verständlich. Unter diesen Umständen gibt es aber keine Basis für eine Debatte zwischen uns beiden.
Übrigens: Beschwerden über angeblich unangemessenes Betragen sollte einer, der mit nichts in der Hand sehr schnell die Nazi-Vergleiche rausholt, besser für sich behalten.
horst meint:
(3.12.2008 um 11:30) Antworten
@ BEN
Sie knicken ein und bleiben beim schlechten Benehmen.
Es gibt faktisch und rechtlich keine " verdeckten Schulden" aus der Adenauer Zeit
bezüglich der Renten- und Krankenversicherung.
Dies habe ich Ihnen mathematisch nachgewiesen. Es existieren keine Anwartschaften auf Grund einer Elterneigenschaft. Somit gibt es keine "verdeckten Schulden".
Können Sie nicht rechnen ????
Ihre Behauptung ein anderes Thema zu eröffnen von jemanden, der Herrn Vetter die Fehlentwicklung bei der Erziehung von "Jascha" anheften will, ist wiederum symptomatisch
für Ihre Verstörtheit.
KEINE ANWARTSCHAFTen (gemäß Ihrem LINK) bedeutet KEINE VERDECKTEN SCHULDEN.
Aus Ihrem Blogbeitrag 71 zum NACHLESEN: ksta.de/html/artikel/1109243394071.shtml
Dumm gelaufen.
ZUR LESE – EMPFEHLUNG das arme Menschen ihre Kinder sehr wohl erziehen können:
Loki SCHMIDT (Ehefrau von Helmut Schmidt, Bundeskanzler a.D.) im Gespräch mit Reinhold Beckmann (Campus Verlag) , bereits in der 3. Auflage 2008.
Das werden Sie intellektuell nicht hinbekommen, widerspricht Ihrem indoktrinierten Weltbild, welches Sie nicht einmal historisch und politisch einordnen können.
Das andere Blogger Sie nicht beachten, fällt Ihnen gar nicht auf, ist aber nachvollziehbar.
Düsseldorfer meint:
(3.12.2008 um 11:49) Antworten
Ben (der Unerwünschte) meint:
(3.12.2008 um 12:45) Antworten
Lieber horst, und wenn du hier rumhüpfst, wie Rumpelstilzchen, es hilft dir nichts. Mathematisch bewiesen hast du schon mal gar nichts, denn Sprücheklopferei ersetzt keine Mathematik.
Der "Generationenvertrag" wirkt nur in eine Richtung. Die Rentenversicherung in der von Adenauer erschaffenen Form ist ein System zur Prämierung von Kinderlosigkeit, welches uns nun konstruktionsbedingt um die Ohren fliegt. Das sind Selbstverständlichkeiten, die jeder kennt, der sich wissenschaftlich mit der Thematik beschäftigt.
Schick doch mal deine tollen "mathematischen Beweise" an Professor Bernd Raffelhüschen nach Freiburg. Vermutlich könnte man sein Gelächter noch bis nach Polen hören. :-)
horst meint:
(3.12.2008 um 14:05) Antworten
@ Ben
Sie schreiben es ja jetzt selbst das Kinderlosigkeit zu keiner Anwartschaft berechtigt.
Also welche "versteckten Schulden" müssen denn jetzt beglichen werden.
O,OO Euro (früher DM) Rentenbeitrag für Kinder + O,OO Euro Auszahlung einer Anwartschaft ergibt O,OO Euro Auszahlung. Es findet kein Zahlungsfluß statt.
Wo finden Sie "versteckte Schulden" also einen Geldbetrag ??
Die Krönung ist, dass Sie selbst dies nicht abstrahieren können und ich muß es Ihnen vorrechnen.
Man nannte das in der Schule Textaufgabe !!!!!
Da ich mich Ihrem "Benimm" nicht annähern möchte, weise ich Sie darauf hin, dass
Sie mit "versteckten Schulden" etwas ganz anderes zum Ausdruck bringen möchten, aber
mangels Ausdruck und Denke, sowie Ihrer Indoktrination dazu nicht in der Lage sind.
Festzuhalten bleibt: Es gibt schlicht und einfach Ihre "versteckten Schulden" nicht.
Mag sein, dass die Erziehungsleistung eine Berücksichtigung findet sollte, aber das sind
keine "versteckten Schulden".
Tja so ist das.
Ben (der Unerwünschte) meint:
(3.12.2008 um 14:38) Antworten
Wie gesagt, horst, auf, auf, schick diese vorzügliche Expertise doch mal an den Professor Raffelhüschen. Ich meine, das sind ja hammerhart stringente Argumente, die du hier vorträgst.
Ich bin überzeugt, wenn er das liest, wird er alle seine das Rentensystem betreffenden Veröffentlichungen der letzten 15 Jahre in die Tonne treten. Oder, wenn er wider Erwarten uneinsichtig ist, hört man halt doch das laute Gelächter aus Freiburg. :-)
P.S.: Du willst doch nicht wirklich, dass ich dich ernst nehme, oder?
mpf meint:
(3.12.2008 um 18:48) Antworten
99
Kommt, Leute! Einer geht noch!
horst meint:
(3.12.2008 um 19:15) Antworten
@ Ben
Wo sind die "versteckten" Schulden ??
Sie können einfach Ihren Fehler nicht einsehen.
Es gibt keine "verdeckten" Schulden aus der Adenauer im Rentensystem. Ist übrigens ein Umlagesystem.
Es wird Ihnen nicht gelingen auch nur ansatzweise "versteckte" Schulden durch Adenauer im Rentensystem zu finden, da eben weder Rücklagen da sind, noch Schulden.
Sie sind ökonomisch nicht Ernst zu nehmen.
Beantworten Sie mal die Frage. Das war nämlich Ihre Behauptung.
Ben (der Unerwünschte) meint:
(3.12.2008 um 23:36) Antworten
Konstruktionsbedingte verdeckte Schulden im Rentensystem gibt es also nicht? Wie schon gesagt horst, Herr Raffelhüschen freut sich bestimmt über deine Behauptung. Und wenn er dich dann mit Tränen in den Augen auslacht, kannst du ihn ja beschimpfen, dass er ja eh keine Ahnung von Mathe hätte.
Nenn' mir doch mal ein stichhaltiges Argument, wieso du es mir überhaupt wert sein solltest, dass ich dir etwas erkläre. Mit einem "Du kannst das doch gar nicht!" lockst du mich jedenfalls nicht hinterm Ofen hervor.
paul meint:
(4.12.2008 um 01:06) Antworten
Armer Ben. Diesmal hat's nicht geklappt.
Ben (der Unerwünschte) meint:
(4.12.2008 um 08:03) Antworten
@paul:
Dann erzähl doch mal, was nicht geklappt hat. Ich meine, hey, wenn du mir was zum Lachen geben willst, dann stell auch du dich ruhig mal auf den Standpunkt, es gäbe keine systembedingten verdeckten Altschulden im Rentensystem, und entsprechende Behauptungen meinerseits seien ja nur Blödsinn.
Ich LIEBE es, wenn man mir so etwas schriftlich gibt, denn es gibt immer irgendwann eine Gelegenheit, so was zu Illustrationszwecken zu verwenden. Horst hat es mit einigen Sprüchen schon in die Zitateliste geschafft.
Sein "mathematischer Beweis" hier…
> O,OO Euro (früher DM) Rentenbeitrag für Kinder +
> O,OO Euro Auszahlung einer Anwartschaft ergibt
> O,OO Euro Auszahlung.
> Es findet kein Zahlungsfluß statt.
….hat angesichts der offensichtlichen Realität im Rentensystem definitiv das Zeug zur Legende. :-)
horst meint:
(5.12.2008 um 23:27) Antworten
@ Ben
Benennen Sie die Höhe des Betrags oder die Punkte.
Ich warte. Sie haben keinen Plan und meinen Ihnen könnte Herr Raffelhüschen helfen.
Schwach, wenn selbst nichts auf der Pfanne hat.
Ich warte auf eine verständliche Erklärung !!!!!!
Ben (der Unerwünschte) meint:
(6.12.2008 um 10:35) Antworten
@horst:
Lieber horst, zunächst möchte ich dir ein Geschenk machen. Bitte sehr:
Ein Strauß voller Ausrufezeichen, nur für dich. Du kannst sie gewiss gut verwenden, bei deinem exzessiven Verbrauch. Nun aber zum Inhaltlichen. Auch wenn du gerade mal wieder Rumpelstilzchen alle Ehre machst, so muss ich doch zugeben, dass mir eine deiner Forderungen Kopfzerbrechen bereitet, nämlich diese hier:
> Ich warte auf eine verständliche Erklärung !!!!!!
Die Sache ist die, horst, es gibt Erklärungsansätze, mit denen man einem normal begabten Menschen die Problematik erläutern kann. Ich denke allerdings nicht, dass es Erklärungen gibt, die *DU* verstehen könntest. Das muss aber nicht an den Erklärungen liegen. Meinem Wellensittich könnte ich es zum Beispiel auch nicht verständlich erklären, einem Grundschüler hingegen schon.
Wir halten also fest: Es gibt Erklärungen, aber keine, die für deinen geistigen Horizont auch nur annähernd geeignet wäre.
Ich meine, klar, der Vollständigkeit halber kann ich dir zwar beschreiben, wie man die verdeckten Schulden des Rentensystems aufdecken kann, aber ganz ehrlich, was bringt dir das? Für jemanden mit deiner geistigen Kapazität dürfte das genauso verständlich sein, wie eine Erläuterung in Kisuaheli.
Zum Artikel "Aufstand der Unterschicht":
Das Schichten-Modell ist ja eigentlich überholt, aber egal.
Ich fände es ja auch mal ganz interessant, wenn in solchen Büchern nicht nur die plakativen Fälle geschildert werden, sondern auch zum Beispiel Leute aus der Mittelschicht, die in Hartz IV abgerutscht sind. Bei so Fällen wie "Jascha" denken sich viele nämlich nur "ach, das betrifft mich selbst ja gar nicht".
PS: Erster! *hüpf, hüpf* ;-)
Zu "Aufstand der Unterschicht" und der Mär von der Bildung sollte man ehrlicherweise auch dazusagen, dass Allgemeinbildung, auch höhere, allein gar nichts hilft – und schon gar nicht, wenn man aus der Unterschicht kommt. (Was auf mich zutrifft.) Das Thema so abzuhandeln, ohne auf der Gegenseite von den zahlreichen AkademikerInnen, die ins Prekariat abgedrängt werden (was bis hin zu unbezahlten Praktika geht, insbesondere aber zu Praktika, von denen man kaum leben kann, auf die dann im besten Fall ein 400-Euro-Job folgt usw.) zu reden, ist journalistisch unsauber. Eine Freundin von mir, die ihren Doktortitel (an einer Universität für Bodenkultur) mit Auszeichnung gemacht hatte, fand erst dann einen (zum Überleben notwendigen Job) als sie ihren Titel verschwieg. Mein Lernen und Studieren hat mir persönlich viel gebracht, ich habe auch abseits von meinem Studium viel gelernt (Sprachen, die mich interessieren, z.B., Sprachwissenschaftliches, aber auch ein bisschen PC-Wissen, das über die Allgemeinbildung eines durchschnittlichen Users rausgeht – PHP, Photoshop), am Arbeitsmarkt aber wars eher hinderlich bzw. bringt einem das auch kaum je einen Job (und ich rede nciht von irgendwelchen ganz tollen Jobs, sondern bloß von solchen, die einem ein halbwegs sorgenfreies Leben ermöglichen). Es ist nunmal Tatsache, dass bezahlte Arbeit immer weniger wird, und gerade die gut bezahlten Arbeitsplätze vermehren sich nicht. Eine adäquate Reaktion auf die gesellschaftlichen Entwicklungen wäre die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens, wie es etwas der Dm-Gründer vorschlägt.
Bildung schützt vor Armut nicht:
http://www.fr-online.de/_em_cms/_globals/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&em_cnt=1350024&em_loc=11&em_ref=/in_und_ausland/politik/dokumentation/&em_ivw=fr_doku
Vom Tellerwäscher zum Millionär?
http://annewill.blog.ndr.de/2008/05/02/vom-tellerwascher-zum-millionar/
Michael Hartmann (2002): Der Mythos von den Leistungseliten. Frankfurt am Main/New York ISBN 3-593-37151-0
Interview mit Michael Hartmann: "Die Eliten kapseln sich ab":
http://www.zeit.de/online/2008/09/interview-hartmann?page=all
Interview mit Michael Hartmann: "Chancengleichheit und Elite"
http://www.gew-berlin.de/blz/3373.htm
@1:
> Bei so Fällen wie “Jascha” denken sich
> viele nämlich nur “ach, das betrifft
> mich selbst ja gar nicht”.
Es geht nicht darum, ob man selbst, oder meinetwegen auch nur eigene Angehörige wie "Jascha" enden könnten. Unsere Gesellschaft wird schlicht und einfach zerbrechen, Punkt.
Wer will denn deutlich höheren Steuern und anderen Schul- und Kinderbetreuungssystemen zustimmen, damit es aufhört, dass Jahr für Jahr 20% eines Jahrgangs für absolut nichts zu gebrauchen ins Berufsleben starten? Du etwa?
Nö, da kommt lieber die groß geschwungene Rede von den ganzen verschwendeten Geldern, die angeblich da wären. Also bitte Leute, lebt gefälligst damit, dass es bei uns selbstverständlich so werden wird, wie in Südamerika in den 80ern. Wenn es wirklich ums Eingemachte geht, dann wollen die meisten von Euch das selber so.
Wenn es wirklich hart auf hart kommt, dann akzeptiert Ihr ungerecht hohe Sozialabgaben auf dem Arbeitseinkommen, wenn dafür das geerbte Haus steuerfrei bleibt. Ihr akzeptiert, dass es allein schon wegen der Steuer- und Abgabenstruktur mittlerweile sehr schwer geworden ist, sich selbst ein Vermögen aufzubauen, wenn dafür im Gegenzug die Erbschaften und Zinseinnahmen nur niedrig versteuert werden. Und das ist nur der geringste von allen Punkten.
Also heult bitte nicht rum. Übrigens, Herr Vetter, auch wenn ich Sie sonst sehr respektiere: Dieses eine mal sind Sie in dieser Anklage ganz ausdrücklich mit eingeschlossen. Auch Ihr unmittelbares, ganz persönliches Handeln trägt, so verständlich es auch sein mag, mit dazu bei, dass es zu diesem Ende kommen wird.
Das ist kein "Mallorca-Problem", sondern ein "Südländer-Problem" :/
Also ich war ja schon oft auf Mallorca, und typischerweise auch immer Direkt am Ballermann, dort habe ich viele Sachen erlebt von besofenen Deutschen um 10:00 Uhr früh am Strand, über Hütchenspieler um 14:00 Uhr die den Deutschen das Geld aus der Tasche ziehen bis hin zu den Peinlichsten Anmachen gegenüber dem weiblichen Geschlecht die man sich vorstellen kann, ABER
randalierende Schläger oder überhaupt eine Schlägerei NOCH NIE!
Somit kann man das wohl schlecht Mallorca Problem nennen, meiner Erfahrung nach, sind Deutsche auf Mallorca zwar keine Bilderbuch Touristen, aber sie sind nicht Kriminell, eher lustig :-)
he ben, der unerwünschte. meine zustimmung!
Mallorca-Düsseldorf:
Langsam werde ich agressiv, wenn ich die Berichterstattung in den Medien sehe. Es wird in dem Artikel auf ein Gewaltproblem hingewiesen, aber in keinem einzigen Satz wird die Wurzel des Übels erwähnt:
Die verdammte Straßengewalt geht überwiegend von einer Minderheit aus! Es sind die männliche Gewaltmachos mit islamischen Hintergrund! Das ist in Düsseldorf so, in Hamburg, in Berlin und in fast jeder anderen größeren Stadt in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern.
Je länger man diese Wahrheiten zu unterdrücken versucht, desto größer wird der Knall eines Tages ausfallen.
Fincut: Sie haben einen islamischen Hintergrund? Das war mir neu.
Mallorca-Problem:
Man sollte einfach das Oberbayern dicht machen und den Leuten die annehmlichkeiten der parallelstrasse (schaukelstühlchen) näher bringen. Schon alleine das vorbeigehen am Oberbayern lässt einen akkustisch wie visuell die Abgründe der Menchlichen existenz erahnen.
Und ich finde nicht dass dies irgendwas mit Islamisten zu tun hat. Das Oberbayern ist durch und durch Deutsch besucht (ein Komilitone jobbte da mal ein Semester).
@8: aber er macht schöne Bilder. Immerhin.
Der Aufstand der autochthonen Unterschicht wird mangels Masse ausbleiben, der Aufstand der islamisch geprägten Unterschicht dagegen kommt. Ab 2020 gehts rund, der Weg ist auch und gerade wegen der hedonistischen Orientierung der deutschen Mittelschichten unausweichlich. Tips für einen angenehmen Lebensabend in einer zerfallenden Gesellschaft:
1) Eigentum abseits der großen Städte , dort wird es erst ab Mitter der 30er Jahre ungemütlich werden
2) Standbein im Ausland, vorzugsweise den USA, die die Fluchtburg der atheistischen Intellektuellen werden wird.
@11:
"2) Standbein im Ausland, vorzugsweise den USA, die die Fluchtburg der atheistischen Intellektuellen werden wird."
USA und Intellektuell, der Witz des Tages!
zu "Zollbeamte dürfen (fast) gar nichts":
Das betrifft eigentlich nur die Beamten und Angestellten aus der "Finanzkontrolle Schwarzarbeit", für Beamte aus anderen Vollzugsbereichen des Zolls sieht es besser aus, da sie (z.B. als Beamte der Zollfahndung) z.B. auch Ermittlungspersonen der Staatsanwaltschaft sind. Trotzdem sollte an dieser Stelle nachgebessert werden.
Kleine Anmerkung nebenbei: dass sich ausgerechnet die Gewerkschaft der Polizei (GdP) dazu äußert, wundert mich nicht, da der Zoll traditionell von zwei anderen Gewerkschaften vertreten wird (ver.di und BDZ – Bund der deutschen Zollbeamten) und die GdP als "Neueinsteiger" beim Zoll seit ein paar Jahren versucht aus den Vollzugsbereichen eine Art "Bundesfinanzpolizei" zu stricken.
Aber leider stimmt es: vor ein paar Jahren hatte ein Zöllner jemandem bei einem Überfall (glaube ich) geholfen, wurde verletzt und blieb auf der Arztrechnung sitzen, weil der Dienstherr der Ansicht war, dass es kein Dienstunfall gewesen sei.
Die Geschichten über die immer schlimmere Düsseldorfer Altstadt sind so alt wie die Altstadt selbst. Unfair ist es aber, die Düsseldorfer Altstadt mit Ballermann oder gar insgesamt mit Mallorca zu vergleichen. Laut wird es am Playa de Palma eigentlich nur noch, wenn Düsseldorfer Karnevalisten oder Kegelclubs anrücken.
Wann ist denn die beste Zeit um die Mandelblüte in Düsseldorf zu besichtigen?
Krefeld: Gespräche wurden mit Mikrofonen mitgehört
für die nächste Linksammlung:
http://www.gulli.com/news/landgericht-krefeld-gespr-che-2008-11-28/
@3: Das Geld da ist, wenn es von den Priveligierten benötigt wird, sieht man an der jetzigen "Finanz- und Wirtschaftskrise"! Dieser Staat investiert lieber in das Status Quo als daß er dafür sorgt, daß seine Bürger wirklich zukunftsfähig werden. Gegen die Milliarden, die jetzt gerade verfeuert werden, sind die Kosten eines fairen Bildungssystems lächerlich. Ich hätte ja kein sehr großes Problem, wenn die verfeuerten Milliarden hier im Lande bleiben würden, wo sie vielleicht sinnvoll im Wirtschaftskreislauf investiert werden könnten. Aber nein, die Gelder gehen in die USA und sorgen dafür, daß die Investmentbanker der Wallstreet weitermachen können wie bisher. Aus dieser Perspektive ist Steuerhinterziehung schon gebotene Notwehr.
@2: Ich habe auch eine Bekannte, die aus der Unterschicht kommend, studiert und promoviert hat (Biologie). Die Frau findet seit 10 Jahren keinen vernünftigen Job, sondern muß sich als Dozentin für Computer über Wasser halten.
Ich selbst hatte mich vor Jahren bei verschiedenen IT-Unternehmen als Angestellter beworben. Mehr als einmal erhielt ich (mündlich) als Begründung für die Ablehnung, daß ich überqualifiziert sei. Ich könnte die Firma ja innerhalb kurzer Zeit wieder verlassen oder ich könne mehr Geld verlangen! Ich glaube inzwischen, daß die Angst der Unternehmen, gute Leute auch gut zu bezahlen, der Hauptgrund ist, keine hochqualifizierten deutschen Mitarbeiter einzustellen. Bei Ausländern sieht das anders aus, die sind in Deutschland auf Gedeih und Verderb dem Arbeitgeber ausgeliefert. Darum wird immer wieder gefordert, daß wir mehr hochqualifizierte Ausländer ins Land lassen sollen.
Mir wurde dieses Jahr von der Chefin eines großen Weiterbildungsinstitutes stolz mitgeteilt, daß sie überhaupt keine Ahnung von Computern und Technik habe, es interessiere sie auch nicht. Aber das hinderte sie nicht daran, betriebswirtschaftliche und technische Kurse mit Menschen zu belegen (von der Arbeitsagentur geliefert), die vom Niveau absolut ungeeignet waren (Lagerarbeiter lernen SAP-Buchhaltung!). Die Teilnehmer waren frustriert, der Dozent (ich) war frustriert und schlußendlich habe ich vor so viel geballtem Sachverstand das Handtuch geworfen.
Zum "Aufstand der Unterschicht":
Die Chancen sind ja doch da, nur werden sie nicht genutzt. Jeder "Jascha" hat die Gelegenheit ohne Schulgeld eine immer noch gute Schulausbildung zu erhalten und mit ein bisschen Anstrengung und Selbstdisziplin auch eine ordentliche Berufsausbildung…und Facharbeiter werden nach wie vor gesucht, als Schweisser findet man z.B. sofort einen Job, schlimmstenfalls in Dänemark.
Nur, wenn man die Schule schwänzt, schon mit 14 säuft und erwartet, dass einem der Staat (bzw. Steuerzahler) den Lebensstandard finanziert wird das eben nichts. Das ist eine Frage der Werte, die in der Familie vermittelt werden. Schaut euch mal vietnamesische Einwandererkinder der zweiten Generation an.
@18: Es liegt nicht an der Faulheit der " Jaschas" oder an den Werten, die in der Familie der " Jaschas"( eine Mehrheit der Jaschas hat einen Migrationshintergrund) vermittelt werden, daß aus ihnen nichts wird. Sondern es liegt an der angeborenen Intelligenz. Ostasiaten haben hohe IQs, da ist der Erfolg in der zweiten Generation der Einwanderer vorprogrammiert. Ein Grundproblem unserer Zeit: wozu braucht man noch die vielen aus genetischen Gründen Dummen, die früher für die heute von Maschinen verrichteten Arbeiten benötigt wurden? Scheinbar stellt die Natur aber eine andere Frage, nämlich: wozu braucht es die Klugen, wenn auch Dumme eine Gesellschaft bilden können, ein stabilere noch dazu? Deshalb bekommen die Dummen vermehrt Kinder und in einigen Jahrzehnten bilden diese eine stabile autoritäre Gesellschaft.
@gerhardq #17
Schön, dass es die Amis gibt. Selbst das schlichteste Gemüt weiss, dass die immer schuld sind. Und die blöden Unternehmer natürlich, diese bösen Menschen, die ihre Angestellten immer schikanieren und sowieso total überflüssig sind. Wirklich furchtbar das alles, ich kann Deine Qualen sehr gut verstehen.
Wenn ich mich hier so umschaue, auch unter Akadämlichen, dann ist das hier schon passiert, Volkmar.
@Ben
Herr Udo Vetter ist sicher nicht verantwortlich für die aufgezeigte Entwicklung. Als Strafverteidiger nahm er eine verfassungsrechtlich wichtige Funktion ein.
Die Vergangenheitsform habe ich gewählt, weil der Strafprozess heute mehr einem Verwaltungsverfahren mit den entpsrechenden Konsequenzen ähnelt, als einem fairen Verfahren.
Sicherlich sind sonst alle Wertschröpfer wie Anwälte, Steuerberater, Verwalter, Beamte, Notar etc. an der Entstehung von Segregation mehr als nur ursächlich beteiligt.
Letzlich bleibt nur die sorgfältige Planung der Auswanderung, bereits nach dem Abitur und während des Studiums.
verdammt nochmal carlo, ab ins PI mit dir. es reicht.
deine angeboren dummen nahostler haben die medizin und einige andere dinge erfunden, als hier im erleuchteten abendland die menschen noch vergleichsweise auf bäumen hockten.
vor ein paar wochen bist du schonmal hiergewesen mit deinen unsäglichen ansichten, das hat gereicht. rassenlehre und stammtischfaschismus kannst du in dein eigenes blog schreiben. auf wiedersehen.
@20: Ich finde es inzwischen schon genial, wie amerikanische Börsianer unseren öffentlichen Banken das Geld aus der Tasche ziehen.
Und zu den Unternehmern, ich bin selber einer. Das war nämlich die logische Konsequenz aus den Bewerbungen als Arbeitnehmer. Seit dem habe ich Zeiten da läuft es fantastisch und auch wieder Zeiten, geht gar nichts. Aber ich kann leider niemandem einen Vorwurf machen, ich bin einfach selbst verantwortlich. Und ich bekomme keine Steuergelder in der A… geschoben, wenn ich mich verspekuliere.
"hier" war übrigens geographisch gemeint und zu verstehen und bezog sich nicht auf dieses Blog.
@carlo #19:
Da bin ich mal gespant, welcher Trolljäger darauf anspringt. ;-)
zum thema Anneliese:
Anneliese ist ja nicht mehr so ein geläufiger name. da sollen wohl alte verängstigende damen über den tisch gezogen werden
@ 23 (Martin)
Meines Erachtens hat er geschrieben, daß Ostasiaten eine hohen IQ haben… Wohingegen hier in Deutschland immer mehr Dumme zur Welt kommen. Haben Sie da was falsch gelesen?
Puh, hier ist ja mal wieder das "gesunde Volksempfinden" nebst "virtuellem Stammtisch" unterwegs… Wenn ich dann mal meine linksgrünfaschistische Gutmenschen-Meinung zum Thema Unterschicht abgeben dürfte: Die häufig fehlgleitete Bildungspolitik der letzten 30 Jahre, die chronische Unterfinanzierung des Schulsystems und der Hochschulen und nicht zuletzt die Degradierung des Menschen zum Humankapital treiben mittlerweile halt ihre schönsten Blüten. Wenn man als Hartz IV Empfänger nicht mal nen Bibliotheks-Ausweis für Umme kriegt und gefühlte 30 cent im Monat für kulturelle Aktivitäten im weiteren Sinne ausgeben darf, muss sich keiner wundern, dass die sog. Unterschicht immer größer wird.
Der hier geäußerte Vorwurf, jeder habe dieselben Chancen und wer sie nicht nutze sei selber schuld, ist unsäglich und entbehrt jeder Realität. So hat – um nur ein Beispiel zu nennen – die PISA-Studie mehrfach ergeben, dass unser Schulsystem nach wie vor erhebliche soziale Schranken aufweist. Besserung ist leider nicht in Sicht.
natürlich hat nicht jeder dieselben Chancen, aber überwiegend aus biologischen Gründen und nicht aus finanziellen. Deshalb reüssieren die ostasiatischen migranten im Vergleich zu den orientalischen migranten. Und natürlich sind viele deutsche Akademiker auf hartz4,denn sozialwissenschaftler haben iqs von 110 bis 115,die hat ein besserer Handwerker auch.
@18 ich hatte eine gute Schulbildung (ziemlich guter Abischnitt), ein erfolgreich abgeschlossenes FH-Studium und habe unter anderem auch schon (vor langer Zeit) in einer Schlosserei als Hilfsarbeiterin gearbeitet. Außerdem bin ich weiblich, nicht mehr die Jüngste, und hatte vor mehreren Jahren eine sehr schwere Erkrankung durchgemacht. Bitte, her mit der Schweißerstelle – das scheitert ja schon alleine daran, dass niemand bereit ist, lernwilligen Erwachsenen, die umsteigen wollen (etwa wenn die Firma, in der sie beschäftigt waren pleiteging oder im Bereich, für den man ausgebildet wurde, Stellenknappheit herrscht) die Ausbildung zu finanzieren, geschweige denn, Frauen in solchen Berufen aufzunehmen (selbst als Nebenjob damals musste ich meine ganze Überzeugungskraft aufbieten, um überhaupt eine Chance in der Schlosserei zu bekommen, und damals war ich jung und gesund.)
Die Absagen – wenn sie denn überhaupt erfolgen oder begründet werden – schreiben dann was von "überqualifiziert", oder lassen durchblicken, dass sie einem/einer den Job wegen des Geschlechts oder des Alters oder der gesundheitlichen Vorgeschichte nicht zutrauen. Oder dass sich hunderte beworben haben, und sie lieber wen Jüngeren nehmen. (Natürlich nicht so direkt, aber erlebt hab ich das oft genug.) Und das nicht nur für Schweißerjobs – "überqualifiziert", das kommt bei so ziemlich jedem Job.
Ich kenn noch reihenweise gebildete JungakademikerInnen, die ebenfalls so dahinvegetieren. (Nur mal so zur Orientierung – die letzten Jahre lebte ich, ohne je arbeitslos gewesen sein, von prekären Jobs (einem langjährigen Teilzeit-Grundjob, der finanziell allein nicht reichte, und je nach Gelegenheit was dazu, Monatseinkommen zwischen 550 und 750 Euro brutto). Sogar einem 20jährigen Absolventen einer technischen (!) Berufsschule begegnete ich – am AMS, wo er als Berater(!) hinter dem Tresen saß und mir sein Leid klagte, dass er seine Ausbildung, wo doch angeblich Technikermangel herrscht, vergeblich gemacht hatte. Wundert es da wen, wenn die chancenlos bleibende Unterschicht, der die Mär von den Aufstiegschancen durch Bildung erzählt wird, irgendwann rebelliert? Mich nicht.
Hm, leider klappt das mit dem Kommentarbearbeiten nicht – es kommt immer die Meldung, dass ich nicht die Rechte habe, meinen Kommentar zu bearbeiten – auch schon vorhin, als ich bestimmt noch innerhalb der 4-Minutenfrist war. (Hatte irrtümlich in das Feld Website @18 geschrieben, und wollte das rausnehmen).
die gute Ausbildung hilft in der Wissens-und krestivitätsgesellschaft nicht weiter,sondern ein hoher iq. Mit einem solchen bewirbt man sich nicht als schweißer,sondern entwirft ein neues Programm und macht locker sein Geld.
carlo: Man kann auch einfach mal die Fresse halten.
@ 30/33: carlo, ich bin mir sicher, dass du dich mit dem IQ sehr gut auskennst. Sonst müsste ich dir erklären, dass IQ-Skalen die Normalverteilung der intellektuellen Leistungsfähigkeit innerhalb einer Gruppe abbilden. 100 ist dabei der Durchschnittswert, den immerhin 50% der Bevölkerung erreichen. 110 oder 115 ist also schon überdurchschnittlich. Über 120 kommen nicht mal 10 % der Bevölkerung. Es wäre also ziemlich problematisch, wenn Erfolg von einer Intelligenz über 115 abhinge. Davon mal abgesehen ist die Frage, ob sich Intelligenz messen lässt, ohnehin nicht unumstritten. Aber das weißt du ja sicher alles…
Im Ernst: Wer bezweifelt, dass die Bildungschancen eines Einzelnen in diesem Land in hohem Maße vom materiellen Familienhintergrund abhängen, hat den Schuss nicht gehört.
@22 (Horst):
[Schlechtere Chancen für normale Arbeitnehmer]
> Herr Udo Vetter ist sicher nicht verantwortlich
> für die aufgezeigte Entwicklung.
Ach wirklich? Ist er also nicht? Ich sehe das etwas anders. Wir wissen, dass er sich weder in der gesetzlichen Rentenkasse, noch in der gesetzlichen Krankenversicherung befindet. Warum tut er das? Aus einem menschlich mehr als verständlichem Grund, nämlich weil diese beiden Kassen ein schlechteres Preis-/Leistungsverhältnis anbieten, als die privaten Alternativen. Man bekommt weniger für sein Geld.
Das ist auch ganz klar: Die privaten Krankenassen dürfen sich ihre Kunden aussuchen, bei den gesetzlichen Kassen muss jeder multimorbide Penner mitversichert werden, zu einem Betrag, der weit von der Kostendeckung entfernt ist. Wie also soll die Gesetzliche günstiger sein? Bei der Rentenkasse ist es ähnlich. Hier muss die heutige Zahlergeneration zwangsweise für die Verfehlungen der Vergangenheit aufkommen, und für die Rentner mitzahlen, die faktisch zu wenig eingezahlt haben. Wer hingegen privat versichert ist, sorgt nur für sich selbst vor.
Natürlich setzt sich Herr Vetter aus den gesetzlichen Systemen ab, so wie etliche andere dementsprechend Privilegierte es auch tun. Weil sie es, im Gegensaz zum normalen, zwangsversicherten Arbeitnehmer, eben können. Nur bleiben halt etliche normale und eher schlecht verdienende Arbeitnehmer übrig, auf deren Schultern allein die verbleibenden Altlasten geladen werden. Statt, wie es angemessen wäre, diese gesellschaftlichen Altlasten bitte auch über höhere Steuern von ALLEN Mitgliedern der Gesellschaft zahlen zu lassen.
Auch dies ist ein Baustein dazu, dass man sich heute ungleich schwerer ein Vermögen aubauen kann, als noch vor 30 Jahren. Die gesetzlichen Zwangsbeiträge fressen eine irrsinnige Summe des normalen Arbeitnehmereinkommens auf, und sind ungerecht. Ein privat versicherter Udo Vetter ist somit in genau jenem Maße mit an der Misere schuld, wie er sich von der Mitfinanzierung der oben genannten Lasten entbinden kann.
Es dürften auf die Jahre gesehen einige zehntausend Euro werden, mit Zinsen vielleicht auch eine sechstellige Summe. Das ist in meinen Augen eine eindeutige Mitverantwortung. Menschlich verständlich ist es absolut, aber er ist mit seinem Verhalten ganz klar ebenfalls Schuld an der Misere.
@33 striedel: Du hast es erfaßt,es ist problematisch, daß Erfolg in der heutigen Zeit von einem hohen IQ abhängt.Denn früher, in der computerlosen Welt, konnte man auch mit IQ 90 ein anständiges Leben als Hilfsarbeiter führen.Heute braucht man entweder einen IQ über 125( IQ der Mathe-Doktoranden), um in der Welt der Programmierer oder als Rechtsanwalt Erfolg zu haben. Oder, bei einem IQ von vielleicht 110, überragende Manipulationsfähigkeiten, um z.B. als Verkäufer von Staubsaugern oder Lexika abzuräumen. Der Normalmensch hat keine Chance mehr, zumal sich die Leistungen der Elite global einkaufen lassen. Das haben die meisten noch nicht kapiert: der deutsche Programmierer konkurriert mit 20-jährigen Bulgaren mit IQs von 140, die bereit sind, für wenig Geld hervorragendes zu leisten.
Meine idealistische Lösung ist ein demokratischer Nationalismus, der den Fortschritt sicher verzögern, dafür aber mehr Menschen in einer sozialen Sicherheit beließe bei gleichzeitiger Bewahrung unserer Aufklärungskultur. Die Natur aber hält andere Lösungen bereit, die schon Aristoteles beschrieben hat. Die Demokratie entartet, die Egoismen der Leistungsfähigen lassen die Masse verarmt zurück, es kommt eine Diktatur, die die gröbsten sozialen Fehler " löst", um den Preis der Freiheit. Dies wird eine religiöse Diktatur sein, die Ende dieses Jahrhunderts Europa beherrscht. In Afrika kann man schonmal beobachten, wie weniger intelligente Menschen mit zerfallender Technik mehr recht als schlecht leben, so ungefähr, inklusive aller Genozide, wird es in Europa sein. China wird die beste Lebensqualität für Hochintelligenzler bieten, da dort aus genetisch-kulturellen Gründen ( Konfuzianismus) eine Dauerdiktatur bei hoher Durchschnittsintelligenz herrscht.
Noch zur Düsseldorfer Altstadt: es scheint sich wohl hauptsächlich um ein Migrantenproblem zu handeln: http://www.rp-online.de/public/article/duesseldorf-stadt/643846/Gewalt-in-der-Altstadt-eskaliert.html
Zitat: Überwiegend jugendliche und heranwachsende Migranten aus Nordafrika und Osteuropa sähen in tätlichen Angriffen auf die Polizei einen „Wettbewerb“ und drehten sogar Handy-Videos von den provozierten Einsätzen.
Solche Szenarien werden zunehmen, spätestens ab 2020 sind deutsche Innenstädte Orte des Bürgerkriegs zu Lasten der angestammten Bevölkerung. Deshalb, wie schon ausgeführt, bauen kluge Leute vor. Wer jünger ist, wandert aus, gerade der aufkommende Bürgerkrieg in Europa wird den USA nochmals hervorragende Menschen zuführen. Wer älter ist, sollte Wohnraum in deutschen Kleinstädten halten, ich selbst besitze eine Eigentumswohnung in Detmold, dort wird es bis in die 30er Jahre hinein auszuhalten sein.
@36: Herr Vetter ist selbständig und trägt sein eigenes wirtschaftliches Risiko. Er finanziert über seine Steuern übrigens auch die gesetzliche Renten- und Krankenversicherung mit, an die er überhaupt keine Ansprüche hat!
Viel unsozialer sind meiner Meinung nach die Beamten und Angestellten, die sich privat versichern, weil ihre Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze liegen oder sie von den Pflichtbeiträgen befreit sind. Ich kann nicht nachvollziehen, wieso eine angestellter Manager wie Herr Löscher ein Gehalt von 10 Mio Euro erhält und darauf nicht seine 15,5% Krankenversicherungsanteil an die Gemeinschaft abführt! Er ist nichts weiter als ein popeliger Angestellter!
Zu der gesetzlichen Rentenversicherung, sie ist eine der sichersten Konstruktionen zur Altervorsorge, die es gibt. Das Umlageverfahren garantiert, daß es immer Beiträge in das System fließen. Auch in ihrer Effizienz ist die gesetzliche Rentenversicherung zur Zeit unübertroffen. Der Verwaltungskostenanteil liegt weit unter 10%, im Gegensatz zu den privaten Versicherungen mit teilweise über 20% Kostenanteil! Auch hat eine umlagefinanzierte Altersvorsorge kein Aktienkapital, daß durch Finanzkrisen anfällig ist. Das Hauptproblem der GRV ist, daß die private Versicherungswirtschaft auf die Summen scharf, die da bewegt werden. Und so werden alle möglichen Lügenmärchen hervorgeholt und Lobbiesmus in übelster Form getrieben ( Riester, Rürupp ), um ein erfolgreiches System der Altersvorsorge zu diskreditieren.
Ähnliche Spielchen werden übrigens auch mit der gesetzlichen Unfallversicherung und der gesetzlichen Krankenversicherung getrieben. Die Kraft der Gemeinschaft wird ausgehöhlt, indem man die Starken aus dem System nimmt, so daß sie vom System profitieren können, aber sich nicht anteilig beteiligen müssen. Diese Personengruppen sind die eigentlichen Sozialschmarotzer, nicht etwa der HartzIV-Empfänger, der an der Armutsgrenze vegetieren muß.
wo sind denn die Links drei-eins-vier?
@ 36 Ben
Sie zitieren richtig und deuten falsch.
Es geht im "gelinkten" Artikel um die Unterschicht mit dem "Verlierer" Jascha, nicht um Krankenversicherung und Rentenversicherung.
Sie müssen präzise beim Thema bleiben.
Herr Vetter hat die rechtliche Möglichkeit eine private Krankenversicherung zu wählen nicht geschaffen. Auch die Möglichkeit die betrügerische Rentenversicherung zu umgehen, hat Herr Vetter nicht geschaffen.
Die im Artikel beschriebenen gesellschaftlichen Entwicklungen haben hauptsächlich Sozialingenieure zu vertreten, die sich wiederum Ihrer eingeforderten Solidarität durch Beamtenstatus entzogen haben.
Interessant ist, dass sie die behilfeprivatversicherten Beamten nicht anführen.
Dieser STAND, der vor, im und nach dem 2. Weltkrieg auf Kosten der Arbeiter und Arbeitnehmer deren Knechtschaft befördert hat, (er verwaltet u.a. die Rentenversicherung) ist maßgeblich an den gesellschaftlichen Entwicklungen beteiligt und SCHULD.
Übrigens haben Sie bei Ihrer Aufzählung die Mitarbeiter der Zwangsgebührensender vergessen, die durch Tarifverträge zu Lasten der Zwangsgebührenzahler sogar besser gestellt sind als Beamte.
Abgesehen davon, kritisieren Sie Herrn Vetter für eine Regelung, welche sinnvollerweise jedem Bürger rechtlich zustehen müßte.
Der Adressat Ihrer Kritik kann nicht Herr Vetter sein, es sei denn Sie verlangen, dass er öffentlich gegen Beamte, Richter und Politiker Kritik vorbringt.
Das dürfte für Ihn beruflich und folglich für seine Mandanten sehr abträglich sein.
@39 gerhardq:
> @36: Herr Vetter ist selbständig und trägt sein
> eigenes wirtschaftliches Risiko.
Als ob das mittlerweile bei Arbeitnehmern nicht genauso wäre. Die Zeiten, wo Kündigungsschutz u.ä. noch einen wirklichen Wert haben, sind längst vorbei.
>
> Er finanziert über seine Steuern übrigens auch
> die gesetzliche Renten- und Krankenversicherung
> mit, an die er überhaupt keine Ansprüche hat!
Und die zahlt ein gutverdienender Angestellter, der aber gesetzlich versichert ist, etwa nicht? Oh doch, und er hat damit gegenüber einem Herrn Vetter monatlich einen Verlust, der schon ein paar hundert Euro betragen dürfte. Nochmal, ich bewerte das NICHT moralisch, aus persönlicher Perspektive ist es verständlich. Sehr wohl bewerte ich aber moralisch, dass U.V. sich nicht zu Unrecht Sorge um den Fortgang der Gesellschaft macht, aber nicht einmal wirklich realisiert, dass auch er daran beteiligt ist. Die paar zehntausend Euro, die er im Laufe seines Lebens einspart, müssen von anderen bezahlt werden. Und zwar insbesondere auch von Leuten, deren Einkommen so gering ist, dass jeder Euro zählt, und deren Jobs gefährlich auf der Kippe stehen. Er wählt auch Parteien, die mit all ihrer Kraft dafür kämpfen, dass es so bleibt.
>
> Viel unsozialer sind meiner Meinung nach die Beamten
> und Angestellten, die sich privat versichern, weil
> ihre Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze
> liegen oder sie von den Pflichtbeiträgen befreit sind.
Nein. Deren Verhalten ist exakt gleichwertig, unsozialer ist es keineswegs. Ja, ab einem bestimmten Privilegierungsgrad ermöglicht es dir der Staat, auf die Lebensleistung gesehen, ein paar zehntausend Euro zu sparen, die die zwangsversicherten halt zahlen müssen. Das. Ist. So. Gewollt!
FDP und CDU, faktisch aber auch die Schröder-SPD sind da ganz vorne mit dabei. Es heißt immer, die Schlechtverdiener würden ja kaum Steuern auf ihr Einkommen zahlen. Mit dieser Aussage kann man perfekt lügen, ohne die Unwahrheit zu sagen. Und ob sie zahlen, und zwar mit Karacho! Aber eben keine Steuern, sondern Sozialbeiträge. Der Armutsarbeiter zahlt derer prozentual genausoviel, wie der mittlere Angestellte. Und wenn es dann zu den Selbstständigen, höheren Angestellten und Beamten kommt, gibt es zahlreiche Fluchtmöglichkeiten in bessere Preis-Leistungs-Verhältnisse. Selbst die, die bleiben haben zumindest die Beitrasbemessungsgrenze. Deutschlands Sozialabgaben sind eine Flat Tax von knapp 33% auf jeden vom Arbeitgeber gezahlten Euro, die bei höheren Einkommen drastisch abgesenkt wird. Sie muss auch vom ärmsten Studenten noch in vollem Umfang gezahlt werden.
>
> Ich kann nicht nachvollziehen, wieso eine angestellter
> Manager wie Herr Löscher ein Gehalt von 10 Mio Euro erhält
> und darauf nicht seine 15,5% Krankenversicherungsanteil an
> die Gemeinschaft abführt! Er ist nichts weiter als ein
> popeliger Angestellter!
Tja, auch du verteidigst eines der oben genanten Privilegien. In deinem Fall ist es das Privileg, des scheinbar aufgrund seiner Entscheidungen "höherwertigen" Selbstständigen gegenüber eines popeligen Angestellten. Mal ein paar Fragen: Hat ein gescheiterter Selbstständiger keinen Anspruch auf Hilfe aus Steuergeldern und den gesetzlichen Kassen? Kann man sich, aus einer nichts besitzenden Familie kommend, ernsthaft selbstständig machen, und zwar nicht nur formell gesehen? Sind Arbeitnehmer heute nicht faktisch genauso verwundbar gegenüber dem wirtschaftlichem Risiko? (Bitte auch an Fälle wie Nokia denken, die ein mit Gewinn operierendes Werk nach Rumänien verlagern. Beim Selbstständigen sind gute Gewinne normalerweise eine Zeichen, dass er gesichert ist, der Arbeitnehmer kann seinen Job trotzdem verlieren.)
>
> Zu der gesetzlichen Rentenversicherung, sie ist eine
> der sichersten Konstruktionen zur Altervorsorge, die
> es gibt.
Gar nicht mal so falsch. Sie würde insgesamt wohl leidlich gut funktionieren, nicht jedoch, wenn sich wieder diverse Privilegierte aus ihr nun, wo auch Alt- und Fremdlasten bezahlt werden müssen, abseilen können. Genau das ist halt der Punkt. In der Großeltern- und Elterngeneration haben etliche von verdammt guten Erträgen profitiert. Die Gesellschaft insgesamt war reicher, konnte mehr konsumieren usw. Die Gewinne aus dem damaligen Reichtum, der auch auf mangelnden Vorsorgeausgaben beruht, werden zu günstigen Steuersätzen privat vererbt. Die Verluste werden auch vererbt, aber halt öffentlich, extrem stark über die Sozialkassen und teilweise über die Haushaltsschulden.
Diese Verluste werden von denen bezahlt, die nicht aus diesen Kassen raus können. Diese Leute, die selbst noch nichts haben, tun sich aufgrund dieser Ausgaben mit dem Aufbau einer eigenen Existenz gewaltig viel schwerer, als noch vor 20 oder 30 Jahren. Für die vermögenderen Leute jedoch, die oft auch zur Erbengeneration gehören, gibt es gigantische Schlupflöcher, damit sie ihr privates Erbe genießen, die vererbten öffentlichen Lasten aber nicht mitbezahlen müssen. Und sich dann über eine zerbrechende Gesellschaft mokieren? Lächerlich.
>
> Ähnliche Spielchen werden übrigens auch mit der
> gesetzlichen Unfallversicherung und der gesetzlichen
> Krankenversicherung getrieben. Die Kraft der Gemeinschaft
> wird ausgehöhlt, indem man die Starken aus dem System
> nimmt, so daß sie vom System profitieren können, aber sich
> nicht anteilig beteiligen müssen.
Hier sind wir uns einig. Über die Ausnahmedefinition sind wir es nicht.
>
> Diese Personengruppen sind die eigentlichen
> Sozialschmarotzer, nicht etwa der HartzIV-Empfänger,
> der an der Armutsgrenze vegetieren muß.
Nein, ich bezeichne Herrn Vetter nicht als Sozialschmarotzer. Menschlich ist sein Verhalten vollkommen verständlich. Nicht verständlich ist es jedoch, dass er als jemand, der diesen Zusammenbruch nicht will, nicht ausreichend über die Folgen seines Verhaltens reflektiert. Das ist übrigens der große Unterschied: Ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten Konservativen und FDP-"Liberalen" ziemlich präzise wissen, wo es enden wird, denn dumm sind die Leute nicht. Ich glaube aber auch, dass viele von ihnen diese Entwicklung vollkommen akzeptieren, oder sogar herbeisehnen, Leute wie Vetter hier ausdrücklich ausgenommen!
Aber etliche andere "Liberale" (wer nennt sich schon noch konservativ? Nicht mal CDU-Abgeordnete tun dies!) sind eben so drauf.
Nehmen wir doch mal eine typische bürgerlich-liberale Position, wie in Beitrag 18 von "eigenartig" geäußert. Der sagt da ernsthaft "Die Chancen sind da, werden aber nicht genutzt, und wer mit 14 schon an der Flasche hängt, ist dann doch selber schuld". Das ist eine vollkommen typische konservative oder liberale Position. Glaubst du allen Ernstes, dass der Schreiber so menschlich abgrundtief saudumm ist, dass er die vollkommen offensichtlichen Fehler darin nicht sieht? Ich meine, man muss wirklich nicht Soziologie studiert haben, um die Probleme zu erkennen. Es ist unübersehbar, dass jemand, der in einem Problemviertel aufwächst, die falschen Freunde und die falschen Verhaltensweisen kennenlernen wird. Dass an Armut und eigener Bildungsferne vollkommen überfordere Eltern ihn nicht zu den Leistungen anhalten können, wie das bei den erfolgreichen Kindern der Fall ist. Dass die Chancengleichheit schon beim (Nicht-)Eintritt in einen guten Kindergarten massiv zersägt wird.
Natürlich weiß der das alles. Der ist eben kein komplett hirnbefreiter Vollidiot, wie man es anhand des Inhalts seines Beitrags denken könnte, sondern er weiß es genau. Kein bürgerlicher CDU-FDP-Wähler käme auch nur im Traum auf die Idee, seine Kinder auf eine Schule in einem Problemviertel zu schicken. Nie im Leben, natürlich nicht! Wenn diese Leute ihre öffentlich vorgetragene Argumentation auch nur einen einzigen Moment wirklich ernst nehmen würden, wäre das absolut kein Problem. Weil ja jedes Kind, egal wo es aufwächst, die Chancengleichheit hat. Und es die Unterschichtenkinder selbst schuld sind, wenn sie es sich versauen. Wer das ernsthaft glaubt, kann sein Kind problemlos in eine Schule in Berlin-Neukölln schicken. Natürlich glaubt es keiner, auch "eigenartig" nicht. Seine Kinder werden natürlich auf eine gute Grundschule in einem wohlhabenden Stadtteil geschickt, später auf ein gutes Gymnasium oder eine Privatschule. Er weiß genau, dass sein Kind in einer Neuköllner Schule selbstverständlich, sogar trotz bildungsaffiner Eltern, nur noch Dreckschancen hätte. Sein Beitrag ist nicht ernstgemeint, sondern ein für sein Umfeld vollkommen typischer Versuch, die Debatte zu beenden. Um eine inhaltliche Diskussion geht es ihm natürlich nicht, das ist vollkommen offensichtlich. Genauso steht es mit der Tatsache, dass er natürlich in Wirklichkeit eben nicht so grenzenlos saudumm ist, wie er es sein müsste, um seinen Beitrag ernstzunehmen. Genau das ist halt das bittere an der Entwicklung: Wir wissen es alle, lassen es aber teilweise sogar bewusst geschehen.
@41 horst:
>
> Sie zitieren richtig und deuten falsch.
Letzteres gewiss nicht.
>
> Es geht im “gelinkten” Artikel um die Unterschicht
> mit dem “Verlierer” Jascha,
"Jascha" ist ein Verlierer, ja. Und wir sind es auch, weil wir zulassen, dass es in jedem Jahrgang 20% von seiner Sorte gibt. Unsere Gesellschaft wird daran scheitern, wir werden wie das Südamerika der 80er.
>
> [Es geht] nicht um Krankenversicherung und
> Rentenversicherung. Sie müssen präzise beim Thema bleiben.
Doch, genau darum geht es eben auch. Ich bleibe sogar sehr bewusst beim Thema. Gerade in unteren Lohngruppen geht es um jeden Euro. Gerade da ist jeder Job in enormer Gefahr. Gerade da sind die meisten Arbeitslosen. Und dennoch sind dort bereits Zwangsabzüge von 33% auf jeden verdammten verdienten Euro. Das ist der erste Fakt: Die Schlechtausgebildeten müssen in ihrer miserablen Lage auch noch prohibitiv hohe Abgaben zahlen.
Nun zum zweiten Fakt, die Gesellschaft spaltet sich massiv. Auf privates Erbe werden real nahezu gar keine Steuern gezahlt, geschweige denn Abgaben. Ein normaler Arbeitnehmer hingegen, insbesondere auch von Unten und der Mitte, muss heute gewaltig mehr Abgaben und Steuern entrichten, als vor 30 Jahren. Das liegt ganz maßgeblich an den Erb- und Fremdlasten der Sozialversicherungen, deren Höhe die Staatsschulden locker übersteigt. Diese Lasten werden zu einem großen Teil AUSSCHLIESSLICH von einer Minderheit arbeitender, gering oder normal verdienender Menschen getragen. Damit wird ihnen ein Aufstieg durch Ansparen eigenen Vermögens ganz massiv erschwert. Die Türen, die vor 30 Jahren weit offen waren, sind verrammelt und verriegelt.
Und ja, das hat auch was mit Udo Vetter zu tun. Er nutzt die ihm dargebotenen Möglichkeiten. Er spart ein paar zehntausend Euro zur Begleichung der Erblasten. Natürlich, es wird ihm angeboten, fast schon aufgezwungen, menschlich verständlich, dass er es annimmt. Aber es gibt auch noch andere Kategorien von Wert: Wenn du ein paar zehntausend Euro Schulden hast, und der Staat dir nun ein Gesetz schreibt, welches es dir erlaubt, diese Summe nun von den Konten von vier Normal- oder Geringverdienern abzubuchen (ohne Überziehungslimit), dann ist der Gesetzgeber ein Schwein. Das ist klar. Dass du die Gelegenheit eventuell nutzt, ist auch klar, insbesondere wenn es auch alle anderen tun. Aber bist du moralisch wirklich integer, wenn du es tust, weil dir die Gesetze ja die Möglichkeit gaben? Ist es wirklich so? Denk mal darüber nach.
@ 43 Ben
Sie bezeichnen sich als "Der Unerwünschte" (Pflege von Opferkult ?)
Ihre Kategorisierung von CDU und FDP im Beitrag zu 42 ist zu primitiv.
Das Erben von Privateigentum ist sehr bewußt als Grundrecht ausgestaltet worden. Das scheint Ihnen entgangen zu sein, insbesondere welches Menschenbild dahinter steht.
Die Unterstellung das Vermögen ausschließlich aus privilegiertem Geldzuflüssen kommt, können Sie nicht beweisen und somit bleibt es ein Vermutung, die falsch ist. Man könnte den Sachverhalt nämlich feststellen, aber davon wird bewußt kein Gebrauch gemacht.
Die Mehrheit der heutigen Erbschaften wird von pflichtversicherten Angestellten weitergeben, die größtenteils noch 48 Stunden gearbeitet haben, keine ausreichende Kindererziehungsunterstützung hatten, wie heute etc. und auch die Fehlleistung Scheidung nicht begangen haben.
Warum dieses Privateigentum überhaupt noch bei Rechtsnachfolge angegriffen werden soll, hat seine Ursache im Abzocken der verschiedenen Interessensgruppen (Politikern) und der Beraterbranche (RA´s, Immobilienbewertern, Beamten, Steuerberatern, Notaren, sogenannte WertSCHRÖPFER).
Insbesondere wird gerade das neuzuschaffende Geschäftsmodell der Hypothekenverrentung entworfen. (Die neue "Schweinerei" der Banken)
Eine Folge wird die NICHT-Investition in Modernisierung sein, da erbschaftssteuererhöhend. Weitere Folgen sind noch gravierender, aber das führt hier zu weit.
Letztlich muß ein Gesetz her, dass derjenige der keine bleibenden Werte hinterlässt, eine Nichterbschaftssteuer zahlt. Alles andere ist "Raubbau" u.a. an der Natur.
Bsp.: Der Flug zu den Seychellen, nach Mallorca etc. muß nachträglich besteuert werden mit LUXUS- und Vermögenssteuer (Vorschlag 100 % der Flugkosten), nicht aber die Immobilie oder das Gesparte.
Sparguthaben bedeutet Zukunft, Schulden bedeuten Knechtschaft.
Sie scheinen nicht zu Ende zu denken, sondern staatlichen Dirigismus ohne Haftung vorzuziehen.
Die gesetzlichen Fehlleistung des ersten Schuldenfinanzministers Abel (SPD) wirken bis heute nach. (Man kaufte sich Wählerstimmen)
Das Plündern der Rentenkassen haben SPD, Grüne und CDU geregelt.
(anfangs die SPD unter Schmidt und Wehner)
Die Bankindustrie wollte den Sparsinn Adenauer´s nicht. Damit war die Rendite nicht hoch genug (Nb.: Der Adenauer hatte andere Mackel)
Die gesetzlichen Fehlentwicklung haben auch zum unsäglichen Länderfinanzausgleich unter Schiller (SPD) (Bundesregierung SPD und CDU ) geführt.
Mit der NIchterziehung der Mutter von Jascha hat das alles aber nichts zu tun.
Sie unterstellen, dass "arme" Eltern schlecht erziehen, wenn Sie die Kranken- und Rentenversicherung dafür in Regreß nehmen.
Nicht gelöste Gesundheitsprobleme befördern die Zugehörigkeit zu einer Armutsschicht und können jeden ereilen, außer den parlamentarischen Allesreglern.
Die Nichterziehung und die schulpolitisch gewollte Verdummung (meist "Linke"- SPD) ist jedenfalls nicht Herrn Vetter anzudichten.
Wie man diesem Strafverteidiger aus Düsseldorf dies anzuheften versucht, ist schon maliziös.
@42: Das Argument des "gescheiterten Selbständigen" hat schon Herr Schröder vor Jahren in der Zeitschrift Impulse gebracht, als er noch Ministerpräsident in Niedersachsen war. Ein Selbständiger hat zum einen äußerst geringe Ansprüche an die Sozialkassen und Untersuchungen zeigen, daß die meisten Selbständigen, die scheiterten, es wieder (und wieder) versuchten. Es gehört einfach zum unternehmerischen Denken und Verhalten, sich nicht in die soziale Hängematte zurückfallen zu lassen, sondern seine Situation selbst zu verbessern.
Nach den neuesten Gesetzen wird übrigens ein Selbständiger nicht automatisch Pflichtmitglied der gesetzlichen Kassen, sondern er muß beispielsweise weiter Mitglied seiner privaten Krankenkasse bleiben. Seine Altersvorsorge wird, sofern sie nicht gerade ein R&R-Form ist, zwangsvollstreckt, also Lebensversicherungen, Aktiendepots, etc. werden liquidiert. Außerdem werden alle Geschenke an Verwandte, Ehefrau der letzten Jahren in der Regel penibel untersucht und notfalls zurückgeholt. Und sollte das Unternehmen Scheingewinne gemacht haben, so sind auch diese nachzuversteuern. Das nenne ich unternehmerisches Risiko. Daher billige ich allen Selbständigen das Recht zu, für sich selbst zu vorzusorgen, sich also den Sozialkassen zu entziehen. Dieses gilt auch ausdrücklich für Herrn Vetter.
Die Personenkreise, die dieses wirtschaftliche Risiko nicht tragen, sollten meiner Meinung nach auch nicht begünstigt werden. Das sind die Beamten, beamtenähnliche Verhältnisse und gutverdienenden Angestellten – kurz gesagt, alle abhängig Beschäftigten.
Die sozialen Schranken existieren in Deutschland. Ein Kind der Unterschicht, der sogenannten bildungsfernen Schicht, wird es deutlich schwerer haben, aufzusteigen. Das hängt mit mehreren Faktoren zusammen, einer davon ist das unsehlige dreiteilige Schulsystem. Ein anderer Faktor ist der "Stallgeruch", den jeder Mensch mitbekommt. Dieser verhindert zuverlässig die Durchlässigkeit sozialer Schichten. Dabei besteht die große Gefahr darin, daß dieser Selektionsprozess – wer gehört zu meiner Schicht und wer nicht – unbewußt abläuft. Würden die Menschen der sozialen Unterschicht einer anderen Rasse angehören, wäre der Aufschrei wegen Rassismus riesengroß – so aber passiert kaum etwas. Der Jascha kann nicht viel dafür, er wird wahrscheinlich trotz eines möglicherweise hohen IQs in seiner "ähnlichen" Gruppe hängenbleiben.
Der andere auch wesentliche Punkt liegt darin, daß die Menschen der unteren sozialen Schichten keine schichtübergreifenden Netzwerke haben. Als ich noch als Dozent Arbeitslose schulte, habe ich diesen immer gesagt, daß Netzwerke wichtiger als Wissen sind. Meine Empfehlung war, daß sie gezielt am Auf- und Ausbau persönlicher Kontakte arbeiten sollen. Harvey Mackay hat in seinem Buch das sehr anschaulich beschrieben, als er auf die Frage "wieviel Leute er nachts um zwei anrufen könne, damit sie ihm mit 20 Riesen aus der Klemme helfen" antwortete: fünfzig!
Diese Beziehungsnetze fehlen den sozialen Unterschichten. Dadurch, daß ihnen eingeredet wird, daß sie selbst Schuld an ihrer Misere seien und auf Grund ihres "Stallgeruches", bleiben sie unter sich, d.h. ihre Beziehungsnetze bleiben klein und schichtenbegrenzt.
Eine der besten Möglichkeiten, die mir einfallen, diese Selektion zu verhindern, sich ganztägige Gesamtschulen, bei denen sich die Wege erst in den obersten Klassen trennen. Und da wir genug Geld haben, die Zocker der Finanzwelt Steuergelder in den A… zu blasen, kann mir niemand erzählen, daß wir kein Geld für ein vernünftiges Schulsystem haben. Und dann Jascha auch eine Chance.
Diese meterlangen Diskussionen um ein paar Links sind ermüdend. Habt Ihr sonst keine Hobbys, Leute? Außer Euch liest doch schon längst keiner mehr mit…
@44 horst:
> @ 43 Ben
> Sie bezeichnen sich als “Der Unerwünschte”
> (Pflege von Opferkult ?)
Ah, jetzt gehen sie los, die Angriffe auf die Person, statt auf den Inhalt. Um es aufzuklären, müsstest du länger Lawblog lesen, mehr oder weniger vom Start an. ;-)
>
> Das Erben von Privateigentum ist sehr bewußt als
> Grundrecht ausgestaltet worden. Das scheint Ihnen
> entgangen zu sein, insbesondere welches Menschenbild
> dahinter steht.
Nun Horst, deine emotionale Reaktion auf das Thema ist normal. Unter "Grundrecht" machst du es gar nicht. Daran habe ich mich längst gewöhnt, nur möchte ich dann bitte auch, dass Leute wie du die Konsequenzen begreifen. Du kannst mir ja mal zeigen, welches "Grundrecht" zum Beipiel einer Erbschaftssteuer entgegen stünde, deren Steuersätze mit denen der Einkommenssteuer identisch sind.
Es ist ganz einfach: Dieser Staat braucht zur Finanzierung seiner Aufgaben Geld. Er ist mittlerweile so aufgebaut, dass aus selbst erarbeitetem Einkommen eines Gering- und Normalverdieners deutlich mehr Geld abgezogen wird, als vor 30 Jahren. Dafür wurde im Gegenzug die Vermögenssteuer abgeschafft (was ich aus bestimmten Gründen für richtig halte), die Steuer auf Vermögenseinkünfte drastisch gesenkt, und die Erbschaftssteuer insgesamt ebenfalls weiter gesenkt. (Was ich beides für eine Katastrophe halte.)
Die Quintessenz daraus ist einfach. Der Aufbau einer eigenen Existenz ist schwerer geworden. Deutlich leichter hingegen wird es, bereits bestehendes Vermögen weiterzugeben. Wer das für falsch hält, der ist ein grundrechtsmordender Kommunist. Drunter geht es nicht.
Okay, kann man so sehen. Nur dann bitte ich darum, die Folgen nicht zu ignorieren. Die Folge davon ist, dass ein grundsätzlicher Teil unseres Gesellschaftsvertrages nicht mehr gilt. Dieser Teil lautete "Auch wenn du in eine prekäre Situation geboren wirst, bekommst du von uns genügend Chancen, dich mit Fleiß, Einsatz und Arbeitsbereitschaft daraus zu befreien. Es kommt nicht so sehr darauf an, wer deine Eltern sind, sondern was du tust."
Diese Abmachung gilt nicht mehr. Formell gesehen vielleicht, faktisch aber nicht.
Übrigens, du hast das ja in deinem Beitrag sehr hübsch gemacht, wie du die Schuld für mehr oder weniger alles der SPD in die Schuhe geschoben hast. Das Verbrechen einer falsch organisierten Renten- und Krankenversicherung, die nun beide enorme verdeckte Schulden anhäuften, geht aber unmittelbar auf die Regierung Adenauer zurück. Auch bei den Regelungen für Beamte steht diese Regierung massiv in der Pflicht. Mein lieber horst, die verdeckten Schulden dieser Systeme übersteigen sämtliche offen ausgewiesenen Schulden unserer Länder- und Bundeshaushalte bei weitem. Die von dir so hinreißend gepflegte parteipolitische Einseitigkeit, mit der du die Konservativen und Liberalen verteidigst, ist also alles andere als gültig.
Ansonsten muss ich mich nun entschuldigen, aber du bist inhaltlich leider nicht mehr satisfaktionsfähig. Ich habe in den vorigen Beiträgen einige gute Argumente gebracht, warum eben auch das Verhalten eines Udo Vetters fragwürdige Züge haben kann. Deine "Gegenargumentation" lautet "Nein so ist es nicht, das ist maliziös! (*aufstamp*)". Entschuldige, aber das lohnt sich so für mich nicht. Ich zitiere nochmals das Beispiel was ich gebracht habe:
: Wenn du ein paar zehntausend Euro Schulden hast,
: und der Staat dir nun ein Gesetz schreibt, welches
: es dir erlaubt, diese Summe nun von den Konten
: von vier Normal- oder Geringverdienern abzubuchen
: (ohne Überziehungslimit), dann ist der Gesetzgeber
: ein Schwein. Das ist klar. Dass du die Gelegenheit
: eventuell nutzt, ist auch klar, insbesondere wenn
: es auch alle anderen tun. Aber bist du moralisch
: wirklich integer, wenn du es tust, weil dir die
: Gesetze ja die Möglichkeit gaben? Ist es wirklich
: so? Denk mal darüber nach.
Dieses Beispiel enthält zwar einige Vereinfachungen, beschreibt im Kern aber exakt das, was mit der derzeitigen Regelung der Sozialkassen geschieht. Wenn wir noch diskutieren wollen, würde ich als Mindestmaß von dir erwarten, dass du darauf eingehst. Und zwar mit mehr als einem "Nein, das stimmt nicht. Das ist maliziös!".
> @mpf meint:
>
> Diese meterlangen Diskussionen um ein paar Links sind
> ermüdend. Habt Ihr sonst keine Hobbys, Leute? Außer Euch
> liest doch schon längst keiner mehr mit…
Du musst es ja nicht lesen. Es sind übrigens nicht ein paar Links. Es geht darum, dass unsere Gesellschaft zusammenbrechen wird, und dass es kaum jemanden aus "unserer" Mittel- und Oberschicht gibt, der daran wirklich unschuldig ist, selbst im Prinzip anständige Leute wie Udo Vetter nicht. Ich werde daran nichts ändern. Aber ich möchte schon, dass die Leute nicht so tun können, als seien sie vollkommen unbeteiligt.
Ich benutze diese Diskussionen auch, um meine eigenen Gedanken zu ordnen, und um zu erfahren, wie andere Leute "ticken". Von daher reicht es mir tatsächlich, wenn ein, zwei Leute mitlesen und antworten. Solange deren Antworten zumindest noch ansatzweise ernstzunehmende Argumente enthalten, zumindest.
@45 gerhardq:
> Das nenne ich unternehmerisches Risiko. Daher billige ich
> allen Selbständigen das Recht zu, für sich selbst zu
> vorzusorgen, sich also den Sozialkassen zu entziehen.
> Dieses gilt auch ausdrücklich für Herrn Vetter.
Gut. Ich erläutere nochmal die Situation anhand eines Beispiels. Diverse Vorgängerregierungen haben mit voller Absicht enorme Schulden in den Sozialsystemen erzeugt. Im Sinne eines transparenten Vorgehens entscheidet sich die heutige Regierung, diese Schulden auszuweisen. Jeder, der Arbeitseinkommen hat, bekommt nun eine Information, dass er neben seinen Steuern und den regulären Beiträgen auch die Zinsen zu begleichen hat.
Selbstständigen wird allerdings angeboten, diese Schuldenlast nicht zu tragen. Sie dürfen sich schuldenfrei stellen, und die Schuldlast der anderen entsprechend erhöhen.
Was du nun im Prinzip sagst, ist: Ja, das ist nur gut so, weil die Selbstständigen die aktiveren Menschen sind, und mehr Risiko tragen. Du begründest das mit einem de-faco-Striptease, den sie hinlegen müssen, bevor sie im Notfall Leistungen erhalten, so wie Arbeitnehmer auch, nebenbei. Du bist allerdings sauer, dass Beamte dieses Angebot auch erhalten, und gutverdienende Angestellte zumindest teilweise. Hältst du deine Argumentation aufrecht, wenn ich das Beispiel mal so personalisiere, wie hier soeben geschehen?
also ich komme nicht aus der "unterschicht" und bin seit einiger zeit volljuristin. habe also eine gute ausbildung. leider siehts für den durchschnittsjuristen nicht so prall auf dem areitsmarkt aus. ich kann als aushilfe für 400 € arbeiten wenn ich mag, aber dafür wird natürlich erwartet "freiwillig überstunden" zu leisten. ne festanstellung bekomme ich leider bis jetzt nicht. argument: tja leider sind sie ja im "besten alter fürs kinderkriegen" wir können uns keine juristin im mutterschaftsurlaub leisten, darum festanstellung nur für männer. derzeit arbeite ich bei bekannten und mache büroarbeiten für knapp 800€. tja da hätte ich schon mit nem realabschluss anfangen können. da hätte ich auch schon briefe zur post bringen können etc. ..areitslosigkeit bzw. sozialer abstieg ist nach meiner ansicht durchaus keine frage der herkunft oder bildung mehr. unterschied: ich bekomme in dieser situation keine kinder, obwohl ich vielleicht zur kindererziehung eher in der lage wäre, als ne 16jährige schulabbrecherin…
Was der Express vertuscht, entschlüpft der Rheinischen Post:
“Überwiegend jugendliche und heranwachsende Migranten aus Nordafrika und Osteuropa sähen in tätlichen Angriffen auf die Polizei einen ‘Wettbewerb’ und drehten sogar Handy-Videos von den provozierten Einsätzen.”
http://www.rp-online.de/public/article/duesseldorf-stadt/643846/Gewalt-in-der-Altstadt-eskaliert.html
"Ah, jetzt gehen sie los, die Angriffe auf die Person, statt auf den Inhalt. Um es aufzuklären, müsstest du länger Lawblog lesen, mehr oder weniger vom Start an."
Welcher Inhalt? Einmal etwas vom "unerwünschten Ben" zu lesen, reicht fürs Leben. Aus dem Alter, indem man noch lernt und reift, ist Ben wohl lange heraus. Im Gegensatz zum Realnamen oder aus Spitznamen, kann man sich online Nicks selbst aussuchen. Ein peinlicher Zusatz wie der ihre, trägt sicher nicht dazu bei, ernst genommen zu werden. Es wirkt sogar ausgesprochen trollig. Aber vielleicht ist das auch besser so.
Wer sich als merkbefreit outen möchte, lässt sich jetzt über meine Namenswahl aus. Eigene Medizin, gluck, gluck. Sie wissen schon.
Ich als D´dorfer, kann nur jedem raten, die Altstadt ab ca. 0.00 Uhr zu meiden oder nur in Gruppen zu betreten. Gerade zu solchen Festivitäten wie bspw. Karneval, ziehen große Gangs von Migranten durch die City um Betrunkene “abzuziehen” oder Mädels zu begrabbeln.
Muss oft abends jobmässig die Altstadt betreten, bleibe immer nüchtern, wohlweislich, das hat mir das ein oder andere Mal auch die Geldbörse oder das gesunde Gesichtchen gerettet.
Die früher wirklich legendäre und hart zuschlagende Altstadtwache besteht inzwischen zu 8o % aus blondierten Jungspunden und Pipimädchen, die keiner für voll nimmt, die (Text editiert. U.V.)erst recht nicht. Das, so ein befreundeter Polizist zu mir, ist auch so gewollt und ganz einfach Politik. Die einfachen guten Cops sind irgendwann komplett aus dem Dienst und dann heißt´s Gute Nacht für die Exekutive Deutschlands…
@52 Otto:
Dein Beitrag irritiert mich offen gesagt ein klein wenig. Zum einen, weil mir nicht bekannt wäre, dass dich jemand nach deiner Meinung gefragt hätte. Zum anderen aber, weil du ganz offensichtlich inhaltlich nichts beizutragen hast.
Na ja, egal. Wenn du mit deinen weiteren persönlichen Problemen nicht klar kommst, probiere es mal mit der 11 0 88, da kann man dir vielleicht helfen. Die sind extra für die schweren Fälle da.
Herrlich!
ist PI nicht erreichbar oder was ist los?
verzieht euch wieder auf euren stammtisch nazi-blog für arme würstchen oder es gibt urlaub in stalingrad!
In Düsseldorf scheint man ähnlich dumm wie in Hamburg zu sein. Maßnahmen gegen Migrantengewalt? Sperrstunde, Alkoholverbot, Flaschenverbot.
Darunter leiden dann – in Hamburg – die 200.000 Kiezbesucher, die jedes Wochenende fröhlich feiern wollen, weil 1000 Araber, Libanesen und Türken sich sexuell nicht im Griff haben oder ihren Lebensfrust einfach mal so per Faustschlag einer Deutschen "Kartoffel" abgeben wollen.
Völlig falscher Weg.
@52 Otto: "Aus dem Alter, indem man noch lernt und reift, ist Ben wohl lange heraus."
Richtig. So isser halt, der Ben…
@57 Volkswirt:
Ich sag Ihnen mal was: Ihr Berufsstand ist eine einzige Ansammlung von Totalversagern, die die letzten Jahre ausschließlich groteske Fehlprognosen von sich gegeben haben. Aber wirklich ausschließlich! Stellvertretend nenne ich jetzt mal einfach mal Professor Sinn, Euren Champion.
Und *SIE* wollen immer noch beleidigt sein, wenn man Ihresgleichen ordentlich übers Maul fährt? Nicht Ihr Ernst, oder?
Ich meine, was um Gottes Willen erwarten Sie? Dass man sagt "Oh, ein Volkswirt, die können was – Respekt!". Genausogut könnten Sie sich den Nickname "Frauenvergewaltiger" geben, und dann furchtbar erbost sein, wenn die Leute nicht applaudieren, und sagen "Ah, endlich mal jemand, der den Damen zeigt, wo's langgeht!", sondern Sie stattdessen mit Verachtung strafen.
Also, "Volkswirt", wenn wir schon beim Persönlichen sind, weil's Ihrerseits fürs Inhaltliche nicht reicht. (Geht ja nur um ein volkswirtschaftliches Thema.) Was ist eigentlich Ihr Problem? Was kann ich sagen, damit Sie sich besser fühlen?
http://www.markenblog.de/2008/11/27/admins-aufgepasst/
Das Wort Admin ist als Marke geschützt.
@59
das kann ja nur ein scherz sein.
vielleicht sollte ich mir "Internet" schützen lassen.
oder "Verkehr". geschützter "Verkehr".
wenn das nichts ist.
ben, du bist so langweilig. du hast keine ideen, du hast keine eigenen gedanken und mit dir wird genau das passieren, wovor du allle anderen warnst. ich hoffe es zumindest.
@61:
*gähn*
Mal interessehalber: Woher dein Hass? Denn um ehrlich zu sein, egal wie zornig ich manchmal auch bin, es existiert niemand, dem ich ein Dahinvegetieren in Verhältnissen wie den Armenvierteln Südamerikas wünschen würde. Nicht mal den Konservativen und den sogenannten Liberalen wünsche ich so etwas an den Hals.
Oder bedarf es für so einen Wunsch deinerseits gar keines Hasses mehr, sondern gehört so etwas für dich schon zum Tagesprogramm?
Denn um ehrlich zu sein, egal wie zornig ich manchmal auch bin, es existiert niemand, dem ich ein Dahinvegetieren in Verhältnissen wie den Armenvierteln Südamerikas wünschen würde.
Wie großzügig von dir. Sollen wir dir jetzt dankbar sein?
Ben ist einfach ein Troll und Querulant; andere tragen ihre weltfremden Ansichten halt im Wirtshaus aus und bekommen dafür – ob berechtigt oder unberechtigt – regelmäßig eins auf die Nase. Um dieses Risiko auszuschließen, findet sich Ben nur im Internet wieder.
heu und andere wollen eben mindestens 500.000 Euro pro Jahr netto.
Ob deshalb jemand verhungert oder nicht.
US-Pleitebanken haben dieses Jahr noch 70 Milliarden Bonus ausgezahlt.
US-Autovorstände wollen nicht auf ihren Privatjet verzichten.
http://de.youtube.com/watch?v=E1Cova5dxBg
@63 (heu):
> Wie großzügig von dir. Sollen wir dir jetzt dankbar sein?
Na, sprichst du schon von dir im Pluralis Majestatis, oder lässt dein "wir" nur auf eine klitzekleine Persönlichkeitsstörung schließen? Oder sitzt du gerade mit ein paar deiner PI-Kumpels vorm PC, die nun, nachdem sie sich gegenseitig ihre kleinen Würmchen betrachtet haben, nach was Aufregenderem suchen?
>
> Ben ist einfach ein Troll und Querulant; andere tragen
> ihre weltfremden Ansichten halt im Wirtshaus aus und
> bekommen dafür – ob berechtigt oder unberechtigt -
> regelmäßig eins auf die Nase.
Donnerwetter, die 800 Euro für die CD mit dem Hobby-Psychologie-Kurs vom Teleshop hat sich ja richtig gelohnt! Du übst ja schon tüchtig. Trotzdem, um es im Arbeitszeugnis-Deutsch auszudrücken: Ich sehe bei dir noch viel Potential nach oben. Sehr viel! Du, bis dahin habe ich einen Vorschlag für dich: Du und deine kleinen PI-Freunde, Ihr geht jetzt einfach wieder zurück unter den Stein, unter dem Ihr hervorgekrochen seid. Dort übt Ihr dann mal grundlegende Kulturtechnicken, wie zum Beispiel richtiges Zitieren, Zähne putzen und so weiter, während Ihr hier den Erwachsenen die Debatte um Inhalte überlasst. Und während Ihr übt, dürft ihr euch auch gerne – ob berechtigt oder unberechtigt – regelmäßig eins auf die Nase geben. So oft Ihr wollt! Na, ist das kein fairer Vorschlag?
@ Ben
ich deutete es schon an, dass Sie in einer einfachstrukturierten Denke verhaftet sind.
Es geht nicht darum, dass auf der einen Seite die CDU, FDP steht und auf der anderen SPD, Grüne. Das ist Denke von 1849.
Für Ihre Schuldenbehauptung von Adenauer bieten sie keinen Beleg an.
Bundesschuldenminister Abel kann jeder nachschlagen.
Mehr Sachlichkeit, bitte.
Die Beamteneinstellungswelle fand unter der Aufblähung des Staatsaparates statt. Auch wenn es Ihnen nicht gefällt, das war die SPD, inbesondere auf Landesebene.
(Hessen, Hamburg, Bremen, NRW)
Kann man nachlesen, wenn man will.
Nebenbei habe ich die Klammerbezeichnung hier und in anderen Blogs bemerkt, aber es für müßig gehalten dies anzusprechen. Jedoch lassen solche Formalien schon auf eine gewisse Deformation schließen.
Das Sie ein gespaltenes Verhältnis von Privateigentum und staatlichen Handeln offenbaren, scheint Ihnen weder einen Gedanken wert zu sein, noch einer Reflexion zugänglich zu sein. (Ignoranz)
Übrigens befinden Sie sich mit dieser Ansicht, dass das Privateigentum ein Äquivalent des Staates sei, in einer historischen Linie.
(Ersetzen Sie Staat mit Volksgemeinschaft)
Sie denken alles vom Staat her, fangen Sie an vom Individuum her zu denken ohne diesem zu unterstellen, dass er anderen bewußt Schaden möchte.
Ich erwarte von Bloggern Denkvermögen und auch ein gewisses Maß an Lern- und Einsichtsfähigkeit, aber das fehlt den "Deutschen" (eigentlich müßte es Pseudo-Deutschen lauten)
Ich bin übrigens "Ausgeländer".
Zur Erinnerung: Auf meinen Einwand, warum das Verhalten von "Jascha" Herrn Vetter anzuheften sei, schreiben Sie gar nichts.
@ 50 Juristin
Lösen Sie sich vom Juristenberuf. Ich habe gerade eine Hebamme mit Ihrem juristischen Werdegang kennengelernt, die durch ihre jetzige Tätigkeit festgestellt hat, dass die meisten Juristen irre sind. Dies deckt sich mit meinem Eindruck und ich ergänzte, dass Juristen übersteigert intrinsisch und Ich-bezogen veranlagt sind.
Lernen Sie etwas, was Sie international einsetzen können (Technik, Medizin, Biologie, Chemie)
und machen Sie wegen der Schuldenpolitik (Beamtenpensionen, etc ) einen Abgang aus diesem Land.
Sonst werden Sie noch mehr Leiden.
@56 : Also kenne sowohl Düsseldorf als auch HH sehr gut und muss dann doch mal loswerden das die -teilweise richtig erkannten – Probleme nicht migrantenspezifisch sind. Es rennen genausoviele (wenn nicht mehr) auf Krawall gebügelte Deutsche rum – aber vermutlich ist da nicht mit ihrem Weltbild kompatibel. Oder es ist in ihren Augen völlig okay wenn die "Kartoffeln" selber Lebensfrust per Faustschlag weiterreichen.
@66 : Na das ist aber eine schlechte Empfehlung – die meisten Hebammen sind mindestens genauso irre wenn nicht sogar verrückter als jeder Jurist. Wer den größeren Schaden anrichtet bleibt dahin gestellt (Hausgeburt vs. Abmahnmarathon)
@66 horst:
Meine Antwort ist leider im Nirwana verschwunden. Wenn sie nicht wiederkommt, antworte ich heute Abend erneut.
#66
"Lernen Sie etwas, was Sie international einsetzen können (Technik, Medizin, Biologie, Chemie)
und machen Sie wegen der Schuldenpolitik (Beamtenpensionen, etc ) einen Abgang aus diesem Land."
sehr problemlösend gedacht. soll man das so verstehen, daß sie diejenigen, welche hier nicht "ihr" geld verdienen dürfen, woanders hingehen sollen, damit sie denjenigen, welche geld verdienen und steuern zahlen, nicht auf der tasche (steuerlast) liegen?
welches schöne land soll das denn sein, welches keine schuldenpolitik betreibt?
@66 ..und wer finanziert mir die 2te ausbildung?
ich find es einfach nur seltsam, dass der staat viel geld in meine ausbildung gesteckt hat und mich darin aber nicht arbeiten lässt. ich konnte ja mit 19 jahren nicht ahnen, dass ich mal keinen job finde, wenn ich jura studiere.
@69 ich beziehe keinerlei staatliche zuschüsse und liege den steuerzahlern also nicht auf der tasche. allerdings leb ich so in etwa auf algII niveau.
@66 horst:
Es tut mir leid, meine Zeit erneut zu verschwenden, nachdem mein vorheriger Beitrag sang- und klanglos im System verschwunden ist. :-(
Nur soviel: Mir Lagerdenken vorzuwerfen, deinerseits aber selbst in den allerabsurdesten Fällen, wie den Beamtenwellen an einer Alleinschuld der SPD festhalten, das ist schon eine peinliche Nummer.
Ebenso peinlich ist die Behauptung, du bräuchtest Belege, den Schuldenminister könne man ja leicht nachschlagen. Wo genau hast du da ein Problem, mal "Rente" und "Adenauer" bei Google einzutippen? Das führt dann zu diesem Link (2ter von oben):
http://www.ksta.de/html/artikel/1109243394071.shtml
Zu diesem Vorwurf hier…
> Übrigens befinden Sie sich mit dieser Ansicht,
> dass das Privateigentum ein Äquivalent des
> Staates sei, in einer historischen Linie.
> (Ersetzen Sie Staat mit Volksgemeinschaft)
…sei nur soviel gesagt: Du kannst entweder eine entsprechende Behauptung von mir wörtlich zitieren, oder du bist ein verlogenes Arschloch. Also, da ich nicht glaube, dass du ein verlogenes Arschloch bist, hätte ich gerne das Zitat, wo ich behaupte, dass "das Privateigentum ein Äquivalent des Staates sei"? Nur zu, ich höre. Du musst deine Behauptungen schon belegen.
>
> Zur Erinnerung: Auf meinen Einwand, warum das
> Verhalten von “Jascha” Herrn Vetter anzuheften
> sei, schreiben Sie gar nichts.
Doch, mehrfach. Leute wie Jascha sind auch Opfer einer Gesellschaft mit Massenarbeitslosigkeit. Diese wird auch durch unangemessen hohe Sozialabgaben auf den Niedriglöhnen verschärft. Leute wie Udo Vetter können sich im Gegenzug ganz aus den Systemen zurückziehen, denen Lasten aufgebürdet wurden, die gesamtgesellschaftlich zu tragen wären. Ein Udo der sich zurück zieht, bedeutet eine Last von mehreren zehntausend Euro mehr auf den Schultern von vielen Normal- und Gering-, sowie ganz wenigen Gutverdienern. Dieses Geld fehlt einerseits Leuten unten und in der Mitte, um sich selber eine gesichertere Existenz aufzubauen, und andererseits haben diese Leute auch noch dank höherer Lohnnebenkosten ein gesteigertes Risiko von Arbeitslosigkeit. Leute wie Jascha werden auch deshalb selbst so wie sie sind, weil sie nur ihre arbeitslosen Eltern als negativees Rollenvorbild kennen.
Und deswegen sind auch Leute wie Udo mit schuldig, und der Anteil Ihrer Schuld lässt sich ziemlich gut in Geld ausdrücken, nämlich ungefähr in den genannten paar 10000 Euro.
@ 70 Juristin
Ich bin schon etwas überrascht. Der Staat hat Ihre Ausbildung finanziert und muss jetzt auch eine Tätigkeit mit Einkommen schaffen.
Das ist schon eine Anspruchshaltung, die zu Ende gedacht lautet, schaffen wir noch mehr schlechte Gesetze, damit wir mehr RA´s und Richter beschäftigen müssen. (das ist Wertvernichtung)
Es gab eine Zeit da wurden Gesetze geschaffen, um den Güter- und Dienstleistungsaustausch klar und leicht durchsetzbar zu regeln. (Motive zum BGB, bewußt kein Bestandteil der JURISTENausbildung)
Letztlich ist eine Gesellschaft nicht dazu da Rechtsanwendungsfelder zu "erfinden", um Einnahmen für Tätigkeitsgruppen zu generieren. (Leider ist dies bereits pervertiert worden)
Informationen, sogar dieser Blog müßten verboten werden, da Menschen rechtlich relevantes Wissen austauschen könnten und dann die RA´s keine Einnahmen mehr generieren. Auf preiswerte Online-Beratung sollte es eigentlich in Zukunft auch hinauslaufen. Herrschaftswissen (insbesondere "Rechts"wissenschaften), wie bislang praktiziert, muss abgeschafft werden.
Ich gehe davon aus, dass Sie aus freier Wahl und ohne familiäre Prägung "Rechtswissenschaften" studiert haben. Das ist heute bereits leider ein Nachteil.
Ich bedauere Ihre momentane Situation, leider sehe ich in meinem Umfeld, dass nur noch Personen mit DR. – Titel im juristischen oder sonstigen Bereich vorankommen oder mit einem Fachanwaltstitel, wobei das meiner Meinung nach kein Garant für Qualität ist.
Sie werden um die ständige Qualifikation im juristischen oder verwandten Bereich
nicht herum kommen. Deswegen empfehle ich das Jobben im Ausland in anderen Branchen. Ein Umweg führt manchmal ans Ziel. Ich weiss, dies ist leichter gesagt, als umgesetzt.
Zum Problem der Arbeitswelt im 21. Jahrhundert empfehle ich ganz allgemein zum Einstieg die Bücher von Jeremy Rifkin, Access und Das Ende der Arbeit oder so ähnlich.
@72 nein, da wurde ich falsch verstanden.
ich wundere mich, dass der staat soviel geld für die juristenausbildung rausschmeisst, wenn es gar keine arbeitsplätze nachher gibt, die das durch steuerzahlungen wieder ausgleichen.
im übrigen bilde ich mich natürlich nebenbei weiter. fachanwaltskurs und zusätzlich plane ich ein kriminologiestudium.
@ Ben
Sie haben schlechtes Benehmen.
Zum Mitdenken:
Sie sagen, dass das Privateigentum ( bei ständiger Steuerbelastung ) vom Staat bei Rechtsnachfolge mit Erbschaftssteuer belastet werden darf.
-Wenn es wirklich hart auf hart kommt, dann akzeptiert Ihr ungerecht hohe Sozialabgaben
-auf dem Arbeitseinkommen, wenn dafür das geerbte Haus steuerfrei bleibt. Ihr akzeptiert,
-dass es allein schon wegen der Steuer- und Abgabenstruktur.
Somit äußern Sie, dass bei Rechtsnachfolge das Privateigentum ein Äquivalent des Staat darstellt. Die Rechtsnachfolge geht den Staat nichts an, schon überhaupt nicht als Besteuerungsmöglichkeit.
Weiterhin unterstellen Sie,
- Leute wie Jascha werden auch deshalb selbst so wie sie sind, weil sie nur ihre arbeitslosen – Eltern als negativees Rollenvorbild kennen.-
dass Arbeitslose schlechte Eltern sind und vor allem das mehr Geld in diesem System dies ändern könnte. Sie haben wohl mit dem Alleswisser und Alleskönner "telefoniert".
In intelligenten Unternehmen gibt es so etwas wie (Neudeutsch) Change Management, Management von Veränderung.
Nur in diesem Land wird in Stände- und Gruppeninteressen vermeintlich "sozial" gehandelt, sowie statisch "gedacht".
Die Massenarbeitslosigkeit und deren Folge lasten Sie Herrn Vetter an, dadurch dass er eine private Krankenversicherung gewählt hat und eigenes Risiko eingeht.
Logisches Denken und Zuschreibung von Ursache und Wirkung ist offensichtlich nicht Ihre Stärke.
Adressat Ihrer Kritik müssen Privilegienbewahrer sein, aber nicht dieser Strafverteidiger.
@ 67
Meine Empfehlung bezog sich auf das Auswandern und die entsprechende berufliche Qualifikation.
Die Feststellung über die "Irren" wird auch von Architekten und Handwerker geteilt.
@ Ben
Ich habe Ihren Link noch nicht gelesen, aber Adenauer hat meines adhoc-wissens nach
1. die Fehleinschätzung geäußert, "Kinder kriegen die immer"
2. die Rente dynamisch (an die Lohnquote angehängt) gestaltet,
3. die Rentenbeitragsanrechnungszeiten auf Wehrdienst und Ausbildung ausgedehnt.
Dies hat er übrigens mit den Gewerkschaften auch zu Überwindung und Verhinderung von Altersarmut gemacht.
Ferner wurden die Witwen- und Waisenrenten infolge des 2. Weltkrieges, nur von den Beitragszahlern aufgebracht. (Beamte waren nicht dabei)
Ferner wurden auch die Flüchtlinge mitfinanziert (wieder ohne die Beamten)
Es wurden also einige versicherungsfremde Leistungen bezahlt. (Sozialpolitik- Wählerstimmen)
Aber die Aufnahme von Schulden im Bundeshaushalt ist mir nicht bekannt.
(wie oben schon gesagt, er hatte andere Makel, einige aus der Zeit heraus nachvollziehbare, aber zu kritisierende Makel)
@ Ben
Ihre vorgeblich nicht geäußerte Einstellung zu Privateigentum und Staat.
Hier eine Belegestelle aus dem BlogBeitrag42:
Für die vermögenderen Leute jedoch, die oft auch zur Erbengeneration gehören, gibt es gigantische Schlupflöcher, damit sie ihr privates Erbe genießen, die vererbten öffentlichen Lasten aber nicht mitbezahlen müssen. Und sich dann über eine zerbrechende Gesellschaft mokieren? Lächerlich.
@ 77 "Mein lieber Horst" (switch reloaded):
Sie übersehen, dass der "Herr" Ben keine Einstellung hat; er trollt einfach aus Lust und Dollerei. Vielleicht trollt er auch auf linke.de herum und gibt sich als Rechtsaußen auf. Einfach aufmischen und den Leuten die Zeit stehlen, dies ist der Zweck des Handelns dieser Trolle und häufig auch leider der – aus ihrer kümmerlichen Sicht – einzige Zweck ihres Lebens.
An anderer Stelle äußerte Ben seine "Meinung" (auch in einer Diskussion mit mir hier in den Lawblog-Kommentaren), dass der Vermieter als Eigentümer des Hauses ohnehin "zu den Reichen" gehöre.
Schauen Sie sich mal unter http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/06/18/neutral-deckend-unwirksam/ "Bens" Kommentare an. Nr. 27 und 29 sprechen Bände an wie auch Beitrag 32-34, 40 ("neoliberales Gerotze"). Wer Opfer eines Mietnomaden wird, ist seiner Auffassung nach wohl gerecht bestraft, weil er ja ohnehin "mehrere zehntausend" habe.
Ein lächerlicher kleiner Querulanten-Troll. Im Zweifel arbeiten solche Leute dann schnell mit Totschlagargumenten, um die Diskussion abzuwürgen, falls dieselbe nicht nach eigenen Wünschen und Zwecken erfolgt.
Sollen doch alle ihre Zeit sinnvoller verwenden; gut, für den Biergarten ist es noch wenig kalt..
Südländergewalt/Düsseldorf:
Das bisschen Gewalt müssen die PolizeiBeamten aushalten. Man hat es schließlich mit dem aufbrausenden Talent von “Südländern” zu tun. Da muss man zwei Augen zudrücken, weil der arme Migrant noch nicht ganz in der deutschen Kultur angekommen ist und sich halt durch den Beamten beleidigt fühlte.
siehe auch (obiger Link, Beitrag 48): ["Ben"]
Und hier wird von Leuten, die Wohnungen besitzen, denen es schlicht und einfach gut geht, die individuell weit mehr besitzen dürften, als zwei Drittel der Restbevölkerung, wegen einem möglichen Schaden gejammert, der in einer absolut lachhaft geringen Relation zu diesem Besitz steht. Ja, es kotzt mich an, und ja, es frustriert mich, genau so etwas zu sehen. Das gebe ich ganz offen zu. Aber ein Troll bin ich deswegen lange noch nicht, wenn ich Leute, die sich Angesichts dieser katastrophalen Gesamtsituation wie gottverdammte, geistesgestörte Arschlöcher benehmen, auch als gottverdammte, geistesgestörte Arschlöcher bezeichne.
Also wird hier nötigenfalls auch zu Beleidungen gegriffen; von einer sachlichen Diskussion ist der Herr soweit entfernt wie wir vom Mars. Soll er besser "kotzen" statt schreiben; sonst tun wir wohl ersteres.
@heu:
Ach daher weht der Wind. Die Wohnungsdebatte. Ja, mein lieber heu, jeder dieser Beiträge, die du so schlimm findest, trifft es. Wer allen ernstes behauptet, mit einer eigenen, abbezahlten Wohnung sei man ein "kleiner Mann", der ist geistig nur noch arm. Die Fakten sind, dass man ab 15000 Euro Vermögen diesbezüglich zum oberen Drittel der Gesellschaft gehört. "Oma ihr klein Häuschen" ist selbst dann mehr wert, wenn es in Dessau steht. Mietnomadentum habe ich nirgendwo gerechtfertigt, nur kommen Leute wie du ohne solche Lügen nicht weiter. Und jetzt geh weiter hyperventilieren, du Held.
@horst:
> Ihre vorgeblich nicht geäußerte Einstellung zu
> Privateigentum und Staat.
Na, na, na, Prinzessin, das wollen wir doch mal genauer festhalten. Deine verschwurbelte Behauptung lautete letztlich, ich würde die Meinung vertreten, Privateigentum gehöre dem Staat. Und ganz nebenbei hast du mein Gedankengut noch in die Nähe der Nazi-Ideologie gerückt. Harter Tobak. So was muss man gut belegen. Schauen wir doch mal, ob deine Behauptung durch das von dir herangezogene Zitat gedeckt wird…
> Hier eine Belegestelle aus dem BlogBeitrag42:
>
>>
>> Für die vermögenderen Leute jedoch, die oft auch zur
>> Erbengeneration gehören, gibt es gigantische Schlupflöcher,
>> damit sie ihr privates Erbe genießen, die vererbten
>> öffentlichen Lasten aber nicht mitbezahlen müssen. Und
>> sich dann über eine zerbrechende Gesellschaft mokieren?
>> Lächerlich.
Tja, das deckt es wohl kaum ab. In diesem Zitat drücke ich meinen Unmut aus, dass Einkommen aus Erbschaften wesentlich weniger belastet wird, als welches aus Arbeit. Einen totalen Besitzanspruch des Staates definiere ich keineswegs. Also, deine Behauptung müsstest du angesichts ihrer Härte extrem präzise belegen können, stattdessen ist sie ziemlich ungedeckt. Eigentlich verwenden ja nur Arschlöcher solche Methoden. Natürlich kann ich mir nicht vorstellen, dass du ein Arschloch bist. Hast du einfach nur einen Fehler gemacht, für den du dich nun entschuldigst, oder bist du etwa doch ein ziemliches Arschloch, welches Leute aufgrund äußerst schwacher Belege in die Nähe der schlimmsten Ideologien des 20. Jahrhunderts rückt?
Fragen über Fragen…
@horst:
> Es wurden also einige versicherungsfremde Leistungen
> bezahlt. (Sozialpolitik- Wählerstimmen)
"Einige". Wir halten das mal fest. "Einige".
>
> Aber die Aufnahme von Schulden im Bundeshaushalt
> ist mir nicht bekannt.
Habe ich auch nie behauptet. Ich sage, dass das von Adenauer eingeführte Umlagesystem versteckte Schulden erzeugt hat. Diese Schulden sind das, was du oben mit "einige" bezeichnest. Ihre Höhe wurde schon mal von klugen Leuten ausgerechnet. Das Ergebnis war, dass sie die Höhe der sichtbaren Bundesschulden beträchtlich übertreffen. Ihre Zinsen werden von den heutigen Beitragszahlern gezahlt. So viel also zum "einige".
Könnte man alles durchrechnen, aber wenn du mich jetzt nicht gerade mit der Aussage überraschst, dass du auf dem Gymnasium warst, und dort Mathe Leistung belegt hast, dann spare ich mir die Mühe. Du hast dich ja eh noch zu entschuldigen, siehe oben.
>> Weiterhin unterstellen Sie,
>> – Leute wie Jascha werden auch deshalb selbst so wie
>> sie sind, weil sie nur ihre arbeitslosen – Eltern als
>> negativees Rollenvorbild kennen.-
>
> dass Arbeitslose schlechte Eltern sind
Ich: "Es regnet, also wird die Straße nass."
Du: "Die Straße ist nass, also hat es geregnet."
Lerne Logik. Es gibt sie immer, die Ausnahmen, wo es anders ist. Aber Arbeitslosigkeit ist ein enormer Risikofaktor. Weil die Kinder das Rollenvorbild "Berufstätigkeit" gar nicht kennenlernen können.
>
> und vor allem das mehr Geld in diesem System
> dies ändern könnte. Sie haben wohl mit dem
> Alleswisser und Alleskönner “telefoniert”.
Na ok. Ich debattiere hier anscheinend mit einem ehemaligen Hauptschüler. Mein Fehler. Wahrscheinlich bist du nicht mal bösartig, sondern einfach nur nicht geschult genug, um Texte korrekt zu lesen. Ich will nämlich nicht mehr Geld für die Arbeitslosen, sondern für die Arbeitnehmer. Damit sich die Annahme von Arbeit überhaupt lohnt. Solche Zusammenhänge könntest du vielleicht begreifen, aber nur dann, wenn man sich mit dir 10 Stunden usammensetzt, und es gaaaanz langsam erklärt. Wie gesagt, mein Fehler. Bleib in deinem einfachen Weltbild, alles andere würde dir nur schaden.
falsch
@ heu
Danke für den Hinweis. Habe ich mir schon gedacht und oben bereits auf eine gewisse Deformation hingewiesen.
Der merkt nicht einmal wenn er Erbschaftssteuer schreibt, dass dies ein Zugriff des "Staates" ist und das ohne einen Grund.
Apropos. Sein Link bestätigt den Eingriff von Nach-Adenauer-Politikern in die Rentenpolitik. Von Schulden im Bundeshaushalt steht da nichts.
Das man so irre ist und Adenauer die Pille und die Möglichkeiten der Abtreibung vorhält ist schon latent wahrnehmungsgestört. (zur Wdh.: Adenauer hatte andere Mackel)
@ Ben
Sie haben weiterhin schlechtes Benehmen, Ihr armes persönliches Umfeld.
Sie merken gar nicht, dass sie ein argumentum contrario vorbringen. (siehe Rente – ihr Link bitte weiter unten LESEN und zudem ging es um SCHULDEN im Bundeshaushalt)
Die Nazis haben gleich jedes Individuum vergesellschaftet unter vorläufigem Übergehen des Privateigentums. Das konnte dann bei Bedarf requiriert werden für die Volksgemeinschaft.
Und das in diesem Land Politik der N… als soziale Gerechtigkeit (A.H benutzte diesen Begriff) verkauft wird, müßte jedem der im Geschichtsuntericht aufgepasst hat, bekannt sein.
Steuerermäßigung für Nacht-, Sonn- und Feiertagen, etc… (A.H. hat das so gewollt)
@ Juristin
Haben Sie nicht eigentlich einen Repetitor aufgesucht und somit selbst einen großen Teil ihrer Ausbildung bezahlt. Eigentlich sollten Juristen ausschließlich bei den Repititorien ausgebildet werden, ist schneller und billiger (von staatswegen) (Ich habe einige Kandidaten auf das StaatsEXAMEN vorbereitet, daher ist mir einiges geläufig)
Fanden Sie ihre Universitätsausbildung überhaupt praxisrelevant und prüfungsrelevant ?
@ alle
Es gibt einen anderen HORST, bisher nicht hier, aber bei anderen Beiträgen.
@horst:
Oh je, horst. Erstens redete ich mehrfach von verdeckten Schulden, also bitte nicht lügen, nur weil dir was niht ins Konzept passt. Zwotens hat sich Adenauer *AKTIV* über genau den Vorschlag hinweggesetzt, der das System stabilisiert hätte, nämlich über die Ausgleichsleistungen für die kinderreichen Familien. Übrigens, wenn es dir ideologisch hilft, der Vorschlag kam von einem CDU-Minister.
>
> Der merkt nicht einmal wenn er Erbschaftssteuer
> schreibt, dass dies ein Zugriff des “Staates”
> ist und das ohne einen Grund.
Von einem moderaten "Der Staat darf Steuern erheben" (klar ist das ein Zugriff, aber legitim) ist es noch ein sehr weiter Weg zu "Privateigentum gehört dem Staat" (das ist totalitär). Wer ernsthaft die Meinung vertritt, das sei gleichzusetzen, der ist eigentlich ziemlich gestört. Vor allem aber, lieber horst, müssten wir demzufolge ja jetzt schon im Unrechtsstaat leben.
Oder wo genau wäre der Unterschied, ob ich ein Vater seinem als Jurist tätigen Sohn 10000 Euro für seine Beratung zahlen würde oder ob er sie ihm schenken würde, offiziell einfach so? Im einen Fall ist das Einkommenssteuerpflichtig, und für dich total ok, im anderen aber wäre eine Besteuerung für dich Nationalsozialismus.
Übrigens, wenn es dir in unserem "Nazi-Staat" so wenig gefällt, bitte, ich helfe dir gerne beim Koffer packen.
@ Ben
Sie ändern ihre Ansicht ! Ohho versteckte Schulden, wenn man Rentenanwartschaften auf das Kindergebähren nicht anrechnet. Abwägig.
Das mag ungerecht sein (???) , Anwartschaften anders auszugestalten, aber es sind keine Schulden. Hinter dieser Politik steckte übrigens noch etwas anders.
Wichtig: Sie haben von Rentenrecht keine Ahnung.
Abgesehen davon, wäre eine solche Regelung unter Gleichheitsgesichtspunkten nur unter Einbeziehung der Beamten richtig gewesen. Allein das rechtlich zu gestalten ist problematisch, aber so etwas sehen Sie nicht.
Aber Alterseinkommen im Zusammenhang mit dem Gebähren von Kindern ökonomisch zu bewerten, ist schon irre.
Sie wissen einfach nicht was Schulden sind.
Sie würden unter "versteckten" Schulden auch eine Schule verstehen, sofern die Schüler eben nicht für den Arbeitsmarkt richtig vorbeireitet wurden. Die fallen ja dann den "Kassen" zu.
Sofern Sie über makroökonomische und rechtliche (auch SGB) Zusammenhänge Bescheid wüßten, würden Sie Ihren Unsinn erkennen.
Schulden im Bundeshaushalt hat Adenauer ja auch nach Ihrer jetzigen Äußerung nicht gemacht. Sie sind im Lernprozess.
Auswandern ? Sie wird wahrscheinlich keiner nehmen, weil Sie, schlechtes Benehmen haben, mangelndes Wissen, ungenau sind………
Lernen Sie, dann geht es Ihnen sehr viel besser und Sie kommen in die Wahlmöglichkeit z.B. in die Schweiz zu gehen, mit einem intelligenten Rentensystem und überschaubaren öffentlichen Schulden und einer wirklichen DEMOKRATIE.
Die nehmen Sie sicherlich nicht.
@horst:
> Aber Alterseinkommen im Zusammenhang mit dem
> Gebähren von Kindern ökonomisch zu bewerten,
> ist schon irre. Sie wissen einfach nicht was
> Schulden sind.
"Irre". Aha. Nun gut, Horst. Für deine kleine, begrenzte Weltsicht mag dies bescheuert sein, schließlich liest man das Wort "Generationenbilanz" nicht in der BILD-Zeitung.
Trotzdem gibt es sie, oder zahlen sich die Renten neuerdings von alleine? Im von mir verlinkten Artikel, den du ja so beharrlich nicht liest, steht es nebenbei drin. Horst, du bist einfach kein besonders helles Köpfchen, und hast ein sehr, sehr einfaches Weltbild. Ich würde mal sagen, wir belassen es bei einem zivilisierten "agree to disagree", in Ordnung?
Noch etwas, horst:
> Sie würden unter “versteckten” Schulden auch
> eine Schule verstehen, sofern die Schüler eben
> nicht für den Arbeitsmarkt richtig vorbeireitet
> wurden. Die fallen ja dann den “Kassen” zu.
Das hier zeigt perfekt, dass viele Konservative ganz offensichtlich wirklich einfach zu dumm sind.
Weißt du, was das besondere an deiner hier oben von mir zitierten Behauptung ist? Das besondere ist, dass sie stimmt! Ich denke tatsächlich so, wie du es mir da oben vorwirftst. Das daran ist nur, dass du mir die Denkweise, obwohl du sie sogar weit genug verstehst, um sie selbstständig korrekt auf ein anderes Beispiel zu übertragen, als "Irrsinn" ankreidest. Als total lächerlich, falsch und dumm. Dabei ist sie vollkommen richtig.
Eine Schule, die total versagt, die nur so schlecht ausgebildete Leute hervorbringt, dass diese den Rest ihres Lebens arbeitslos bleiben, erzeugt nämlich *tatsächlich* verdeckte Schulden! Das Bittere an der Sache ist, dass das für Dich vollkommen irre ist.
Für dich ist so eine Ansicht pure, irrsinnige Idiotie. Das passt überhaupt nicht in dein Weltbild. Du begreifst das überhaupt nicht, warum die Definition, die dich so empört, schlicht und einfach so wichtig ist, dass sie nahezu zwingend angewendet werden *muss*.
Solche Schulen existieren bereits heute. 10% unserer Schüler kommen ohne, weitere 10% mit faktisch wertlosen Abschlüssen aus der Schule. Was würde denn passieren, wenn alle unsere Schulen nur nochsolche Schüler hervorbringen würden, 20 Jahre lang? Dann wäre Deutschland vollkommen ruiniert.
Und umgekehrt, wenn alle Schulen bestmöglich ausgebildete Schüler hervorbrächten, 20 Jahre lang, dann ginge es unserem Land vermutlich deutlich besser, als heute.
Aber für dich sind solche Betrachtungsweisen vollkommen lachhafter Irrsinn, obwohl du ausnahmsweise sogar mal wiedergegeben hast, was ich tatsächlich denke. Offen gesagt, das ist noch erschütternder, als ich glaubte, denn es eröffnet die Möglichkeit, dass viele Konservative und Bürgerliche *tatsächlich* einfach zu dumm sind, um bestimmte verheerende Folgen gesellschaftlicher Fehlentwicklungen zu begreifen.
@ Ben
Das mit den Schulden ist wohl geklärt. Adenauer hat viele Fehler gemacht, aber eben keine Schulden im Bundeshaushalt.
Die Deklination aller Lebensentwürfe nach ökonomischer Bewertung ist mir fremd. Insofern ist die Schule meines Erachtens nicht für den Arbeitsmarkt dar, sondern zur Vermittlung der Kulturtechniken um ein autonomer Mensch zu werden und Verantwortung zu übernehmen. Das Befördern des Individuums um seiner Selbst muß Schule versuchen.
Aber das ist sicher ein Unterschied zu Ihnen.
Nicht jede gesellschaftliche Entwicklung ist vorhersehbar und steuerbar.
Die Problematik in Deutschland liegt in der Bevormundung und Knechtschaft der Arbeiter seitens des Gesetzgebers, der Gewerkschaften und der Interessensverbände.
Konservativ ? Ich wurde mein Leben lang als "Links" diffamiert und als unideologisch.
SPD , Grüne, SED und CDU sind leider alle nicht wählbar.
Was ist konservativ ?! Da kann jeder alles hineininterpretieren.
Pragmatische intelligente Regelungen sind notwendig.
Daran läßt sich aber weniger verdienen.
Alles andere ist Chimäre.
@horst:
> Das mit den Schulden ist wohl geklärt. Adenauer
> hat viele Fehler gemacht, aber eben keine
> Schulden im Bundeshaushalt.
Was ich auch nie behauptet habe, du Superheld. Die verdeckten Schulden aber existieren, und ihre Last übertrifft die Gesamtschulden im Bundeshaushalt. Du hast halt keinen Bock, so etwas anzuerkennen, bzw. bist einfach nicht intelligent genug dazu.
>
> Die Deklination aller Lebensentwürfe nach
> ökonomischer Bewertung ist mir fremd.
Ja, so kann man sich auch aus der Affäre ziehen. Wenn sämtliche Schulen 20 Jahre lang nur noch Schulversager produzieren würden, dann wäre das für dich keine ökonomische Katastrophe, weil der gnä'dge Herr auf solche Trivialitäten nicht zu achten pflegt.
Bei einem Generationenvertrag nicht nur die Alten, sondern auch die Gegenrichtung, die Kinder, zu berücksichtigen, das ist offenbar ebenfalls unfein… omg, was schreib ich hier überhaupt noch?
Du bist einfach nur jenseits von gut und böse. Schlimm. :-(
@ Ben
Sie haben weiterhin schlechtes Benehmen. Ist das pathologisch ?
*verdeckte Schulden in der Rentenversicherung*
Aus Blogbeitrag 47
-Das Verbrechen einer falsch organisierten Renten- und Krankenversicherung, die nun beide -enorme verdeckte Schulden anhäuften, geht aber unmittelbar auf die Regierung Adenauer –zurück.
Dieser Satz ist falsch, da ja gerade keine Anwartschaften für das Gebähren für Kinder gewährt wurden. Somit sind keine Zahlungsverpflichtungen geregelt worden.
Wenn nichts versprochen, dann keine " verdeckten Schulden".
Vielmehr ist ein Verhalten nicht so gewürdigt worden, wie Sie es wünschen.
Die Folge ist: weniger Auszahlung an Mütter. Wo gibt es da verdeckte Schulden.
Blogbeitrag 47:
Direkte Fortsetzung von oben
- Auch bei den Regelungen für Beamte steht diese Regierung (zum Verständnis: Adenauer
- wurde im Satz davor benannt) massiv in der Pflicht. Mein lieber horst, die verdeckten
- Schulden dieser Systeme übersteigen sämtliche offen ausgewiesenen Schulden unserer
- Länder- und Bundeshaushalte bei weitem.
Abgesehen davon war die Bezugsdauer von Alterversorgungen zeitlich wesentlich kürzer als heute und die Anzahl der Beamten pro Erwerbstätigen geringer.
Die Aufblähung des Staatsapparates und die Länge der Bezugszeit haben zu der hohen Zahl der Versorgungsempfänger geführt. (Nicht Adenauer)
Die fehlende Anpassung der Versorgungssysteme durch die Nachfolgeregierungen den Vorgängern vorzuwerfen, ist irre.
Sie verwenden zu viel burschikose Ausdrucksformen. Mehr Niveau bitte.
@horst:
Kommt nicht in Frage. Du eröffnest hier keine neue Front, weil dir ein Thema zu heiß wird.
Du hast mit deinen Aussagen klar gemacht, dass dir das Konzept "Verdeckte Schulden" nichts sagt. Deine soeben gemachten Aussagen bestätigen dies wieder. Du verstehst es einfach gar nicht. Du lehnst es zudem sogar ab, dieses Konzept dort anzuerkennen, wo es offen zu Tage tritt. Eine Schule, die nur Schüler ohne Qualifikation entlässt, erzeugt in der Tat verdeckte Schulden. Für dich ist dieses Konzept vollkommen "irre" und fremdartig, du kannst es nicht akzeptieren, weil es in deiner Welt so etwas wie verdeckte Schulden nicht gibt.
Für dich ist eine Schule, die haufenweise Versager produziert, wirtschaftlich gesehen kein Problem. Du lehnst es ab, so etwas auch als ökonomische Katastrophe zu betrachten. Damit gibt es keinen gemeinsamen Grund, auf dem wir uns bewegen könnten.
Dass Leute wie du demzufolge überhaupt nicht sehen, warum man ohne einen Generationenvertrag in BEIDE Richtungen fast schon zwangsläufig in ein Messer rennen muss, warum 20% Schulversager ein Desaster sind, und wieso heutige Beitragszahler faktisch ungerecht belastet werden, ist nur allzu verständlich. Unter diesen Umständen gibt es aber keine Basis für eine Debatte zwischen uns beiden.
Übrigens: Beschwerden über angeblich unangemessenes Betragen sollte einer, der mit nichts in der Hand sehr schnell die Nazi-Vergleiche rausholt, besser für sich behalten.
@ BEN
Sie knicken ein und bleiben beim schlechten Benehmen.
Es gibt faktisch und rechtlich keine " verdeckten Schulden" aus der Adenauer Zeit
bezüglich der Renten- und Krankenversicherung.
Dies habe ich Ihnen mathematisch nachgewiesen. Es existieren keine Anwartschaften auf Grund einer Elterneigenschaft. Somit gibt es keine "verdeckten Schulden".
Können Sie nicht rechnen ????
Ihre Behauptung ein anderes Thema zu eröffnen von jemanden, der Herrn Vetter die Fehlentwicklung bei der Erziehung von "Jascha" anheften will, ist wiederum symptomatisch
für Ihre Verstörtheit.
KEINE ANWARTSCHAFTen (gemäß Ihrem LINK) bedeutet KEINE VERDECKTEN SCHULDEN.
Aus Ihrem Blogbeitrag 71 zum NACHLESEN: ksta.de/html/artikel/1109243394071.shtml
Dumm gelaufen.
ZUR LESE – EMPFEHLUNG das arme Menschen ihre Kinder sehr wohl erziehen können:
Loki SCHMIDT (Ehefrau von Helmut Schmidt, Bundeskanzler a.D.) im Gespräch mit Reinhold Beckmann (Campus Verlag) , bereits in der 3. Auflage 2008.
Das werden Sie intellektuell nicht hinbekommen, widerspricht Ihrem indoktrinierten Weltbild, welches Sie nicht einmal historisch und politisch einordnen können.
Das andere Blogger Sie nicht beachten, fällt Ihnen gar nicht auf, ist aber nachvollziehbar.
http://www.rtl.de/rtlaktuell/rtl_aktuell_videoplayer.php?article=20933&pos=7
Hier trauen sich Polizisten nicht mehr hin
Lieber horst, und wenn du hier rumhüpfst, wie Rumpelstilzchen, es hilft dir nichts. Mathematisch bewiesen hast du schon mal gar nichts, denn Sprücheklopferei ersetzt keine Mathematik.
Der "Generationenvertrag" wirkt nur in eine Richtung. Die Rentenversicherung in der von Adenauer erschaffenen Form ist ein System zur Prämierung von Kinderlosigkeit, welches uns nun konstruktionsbedingt um die Ohren fliegt. Das sind Selbstverständlichkeiten, die jeder kennt, der sich wissenschaftlich mit der Thematik beschäftigt.
Schick doch mal deine tollen "mathematischen Beweise" an Professor Bernd Raffelhüschen nach Freiburg. Vermutlich könnte man sein Gelächter noch bis nach Polen hören. :-)
@ Ben
Sie schreiben es ja jetzt selbst das Kinderlosigkeit zu keiner Anwartschaft berechtigt.
Also welche "versteckten Schulden" müssen denn jetzt beglichen werden.
O,OO Euro (früher DM) Rentenbeitrag für Kinder + O,OO Euro Auszahlung einer Anwartschaft ergibt O,OO Euro Auszahlung. Es findet kein Zahlungsfluß statt.
Wo finden Sie "versteckte Schulden" also einen Geldbetrag ??
Hier noch einmal für Grundschüler:
0,00 + 0,00 = 0,00
Einzahlung + Auszahlung = "versteckte Schulden"
Für Mathematik sind Sie nicht zugänglich.
Die Krönung ist, dass Sie selbst dies nicht abstrahieren können und ich muß es Ihnen vorrechnen.
Man nannte das in der Schule Textaufgabe !!!!!
Da ich mich Ihrem "Benimm" nicht annähern möchte, weise ich Sie darauf hin, dass
Sie mit "versteckten Schulden" etwas ganz anderes zum Ausdruck bringen möchten, aber
mangels Ausdruck und Denke, sowie Ihrer Indoktrination dazu nicht in der Lage sind.
Festzuhalten bleibt: Es gibt schlicht und einfach Ihre "versteckten Schulden" nicht.
Mag sein, dass die Erziehungsleistung eine Berücksichtigung findet sollte, aber das sind
keine "versteckten Schulden".
Tja so ist das.
Wie gesagt, horst, auf, auf, schick diese vorzügliche Expertise doch mal an den Professor Raffelhüschen. Ich meine, das sind ja hammerhart stringente Argumente, die du hier vorträgst.
Ich bin überzeugt, wenn er das liest, wird er alle seine das Rentensystem betreffenden Veröffentlichungen der letzten 15 Jahre in die Tonne treten. Oder, wenn er wider Erwarten uneinsichtig ist, hört man halt doch das laute Gelächter aus Freiburg. :-)
P.S.: Du willst doch nicht wirklich, dass ich dich ernst nehme, oder?
99
Kommt, Leute! Einer geht noch!
@ Ben
Wo sind die "versteckten" Schulden ??
Sie können einfach Ihren Fehler nicht einsehen.
Es gibt keine "verdeckten" Schulden aus der Adenauer im Rentensystem. Ist übrigens ein Umlagesystem.
Es wird Ihnen nicht gelingen auch nur ansatzweise "versteckte" Schulden durch Adenauer im Rentensystem zu finden, da eben weder Rücklagen da sind, noch Schulden.
Sie sind ökonomisch nicht Ernst zu nehmen.
Beantworten Sie mal die Frage. Das war nämlich Ihre Behauptung.
Konstruktionsbedingte verdeckte Schulden im Rentensystem gibt es also nicht? Wie schon gesagt horst, Herr Raffelhüschen freut sich bestimmt über deine Behauptung. Und wenn er dich dann mit Tränen in den Augen auslacht, kannst du ihn ja beschimpfen, dass er ja eh keine Ahnung von Mathe hätte.
Nenn' mir doch mal ein stichhaltiges Argument, wieso du es mir überhaupt wert sein solltest, dass ich dir etwas erkläre. Mit einem "Du kannst das doch gar nicht!" lockst du mich jedenfalls nicht hinterm Ofen hervor.
Armer Ben. Diesmal hat's nicht geklappt.
@paul:
Dann erzähl doch mal, was nicht geklappt hat. Ich meine, hey, wenn du mir was zum Lachen geben willst, dann stell auch du dich ruhig mal auf den Standpunkt, es gäbe keine systembedingten verdeckten Altschulden im Rentensystem, und entsprechende Behauptungen meinerseits seien ja nur Blödsinn.
Ich LIEBE es, wenn man mir so etwas schriftlich gibt, denn es gibt immer irgendwann eine Gelegenheit, so was zu Illustrationszwecken zu verwenden. Horst hat es mit einigen Sprüchen schon in die Zitateliste geschafft.
Sein "mathematischer Beweis" hier…
> O,OO Euro (früher DM) Rentenbeitrag für Kinder +
> O,OO Euro Auszahlung einer Anwartschaft ergibt
> O,OO Euro Auszahlung.
> Es findet kein Zahlungsfluß statt.
….hat angesichts der offensichtlichen Realität im Rentensystem definitiv das Zeug zur Legende. :-)
@ Ben
Benennen Sie die Höhe des Betrags oder die Punkte.
Ich warte. Sie haben keinen Plan und meinen Ihnen könnte Herr Raffelhüschen helfen.
Schwach, wenn selbst nichts auf der Pfanne hat.
Ich warte auf eine verständliche Erklärung !!!!!!
@horst:
Lieber horst, zunächst möchte ich dir ein Geschenk machen. Bitte sehr:
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Ein Strauß voller Ausrufezeichen, nur für dich. Du kannst sie gewiss gut verwenden, bei deinem exzessiven Verbrauch. Nun aber zum Inhaltlichen. Auch wenn du gerade mal wieder Rumpelstilzchen alle Ehre machst, so muss ich doch zugeben, dass mir eine deiner Forderungen Kopfzerbrechen bereitet, nämlich diese hier:
> Ich warte auf eine verständliche Erklärung !!!!!!
Die Sache ist die, horst, es gibt Erklärungsansätze, mit denen man einem normal begabten Menschen die Problematik erläutern kann. Ich denke allerdings nicht, dass es Erklärungen gibt, die *DU* verstehen könntest. Das muss aber nicht an den Erklärungen liegen. Meinem Wellensittich könnte ich es zum Beispiel auch nicht verständlich erklären, einem Grundschüler hingegen schon.
Wir halten also fest: Es gibt Erklärungen, aber keine, die für deinen geistigen Horizont auch nur annähernd geeignet wäre.
Ich meine, klar, der Vollständigkeit halber kann ich dir zwar beschreiben, wie man die verdeckten Schulden des Rentensystems aufdecken kann, aber ganz ehrlich, was bringt dir das? Für jemanden mit deiner geistigen Kapazität dürfte das genauso verständlich sein, wie eine Erläuterung in Kisuaheli.