11.12.2008

KByte zum Wucherpreis

Ich schlage vor, dass Mobiltelefone wie dieses hier nur noch mit Warnhinweis ausgeliefert werden:

Achtung, dieses Telefon kann zwar auch das Internet anzeigen und E-Mails versenden. Aber probieren Sie dies nur aus, wenn Sie einen Datentarif gebucht haben. Schon das bloße Aufrufen einiger Internetseiten zu Testzwecken kann ansonsten erhebliche Kosten verursachen.

Ein paar Blicke auf law blog, Google Reader, Playboy und Spiegel online kosteten mich jetzt 41 Euro. Dafür kann ich mit der Datenkarte, die allerdings im UMTS-Stick fürs Notebook ist, in zwei Monaten 600 MB verballern. Und selbst das ist ja nicht gerade preiswert, wie schon neulich angemerkt.

43 Kommentare zu “KByte zum Wucherpreis”

  1. pseudonym meint: (11.12.2008 um 18:18) AntwortenReply to this comment

    "dieses Telefon kann zwar auch das Internet anzeigen"

    Ehrlich? Dann muss ich dieses Telefon haben. Das Internet konnte mir bisher kein Gerät anzeigen.
    Ich habe zwar einen Browser zur Anzeige von HTML-Seiten im WWW oder diverse Clients für Newsgroups, Chats, etc., aber nichts, was das ganze Internet anzeigen könnte.

    gez. Kampagne zur Verwendung korrekter Bezeichnungen

  2. Robert M. meint: (11.12.2008 um 18:20) AntwortenReply to this comment

    Das ist ja im tiefsten Afrika noch billiger. Z.B. Vodacom Süd Afrika verlangt um die 20 Euro pro GB.

    @1 Wenn man ein Symbian S60 hat (meisten Nokias) , dann klappts auch mit dem Internet z.B. mit Mocha Telnet.

  3. periander meint: (11.12.2008 um 18:21) AntwortenReply to this comment

    und seit wann entscheidet das telefon wie teuer irgendwas was? (internet,sms,gesprächskosten)…

  4. Nam meint: (11.12.2008 um 18:22) AntwortenReply to this comment

    Hallo Udo,
    ich weiß nicht ob der Hinweis schon kam, da ich selbst aber in letzter Zeit Probleme mit dem DSL habe und ein Fallback brauche hab ich ein wenig zum Thema UMTS via. USB-Geräte geschaut:

    Fonic bietet hier einen Stick für 99,- EUR an, mit dem die Tagesflatrate (Drossel auf GPRS ab 1 GB Traffic) EUR 2,50 kostet. Keine Grundgebühr, keine Laufzeit, kein gar nix. So ein Ding benutze ich aktuell wie gesagt als Fallback wenn man DSL (mal wieder) die Grätsche macht.

  5. asdf meint: (11.12.2008 um 18:22) AntwortenReply to this comment

    dürfte wohl eher am zu teuren provider liegen?

  6. Thomas meint: (11.12.2008 um 18:27) AntwortenReply to this comment

    Ich schlage vor, dass manche Anwaltspraxen mit einem Warnschild versehen werden:

    Achtung, dieser Anwalt kann zwar auch Mahnschreiben verfassen und E-Mails versenden. Aber probieren Sie dies nur aus, wenn Sie eine dicke Brieftasche dabeihaben. Schon das bloße Volllabernlasen zu Informationszwecken kann ansonsten erhebliche Kosten (bis 190 Euro) verursachen.

  7. manne meint: (11.12.2008 um 18:33) AntwortenReply to this comment

    mein kumpel hat da auch üble erfahrungen gemacht. hat das handy als modem benutzt und n monat lang mails gecheckt und nachrichten gelesen. dann kam eine rechnung von 1800 EURO!!!

  8. Gutmensch meint: (11.12.2008 um 18:39) AntwortenReply to this comment

    wird wohl ein altvertrag sein. also anbieter anrufen und auf neue konditionen umstellen

    btw bei t-mobile und vodafone kostet eine flat (nach 5GB gedrosselt 40 teuro)

    bei o2 (bei zugegeben schlechterer umts netzabdeckung) nur 25 teuro und das sogar per prepaid

  9. M. meint: (11.12.2008 um 18:53) AntwortenReply to this comment

    Einige Prepaid-Anbieter bieten 1GB oder 30 Tage (je nachdem, was zuerst erreicht ist) für 10€. Kann man einfach per Kurzwahl zubuchen. Lohnt sich in Deinem Fall. Lohnt sich auch in meinenm Fall. Mobil bin ich kein "Powersurfer".

  10. Frank K. meint: (11.12.2008 um 18:56) AntwortenReply to this comment

    Mit einem Blackberry wäre das bei der Wahl eines vernünftigen Tarifs (sieh mal bei E.Plus nach) nicht passiert. :-P

  11. mark meint: (11.12.2008 um 19:00) AntwortenReply to this comment

    @8: t-mobile's web'n'walk L gibt's doch schon ab 9.95.
    @9: aber immer im lahmen E-Plus netz.

  12. Jens meint: (11.12.2008 um 19:17) AntwortenReply to this comment

    Sie hatten doch offenbar einen Datentarif gebucht – einen ziemlich unvorteilhaften halt …

  13. Udo Vetter meint: (11.12.2008 um 19:26) AntwortenReply to this comment

    Es ist bei mir so: Ich habe ein Notebook und ein Netbook. Mit denen gehe ich unterwegs online. Dafür habe ich einen UMTS-Stick und eine SIM-Karte mit Datentarif.

    Dann habe ich noch mein ganz normales Handy ohne Datentarif, weil ich mit dem Mobiltelefon sowieso nicht online gehe. Außer es ist neu und ich kann einem kleinen Test nicht widerstehen.

  14. vaid meint: (11.12.2008 um 19:37) AntwortenReply to this comment

    Schön das es nicht nur mir so geht.
    Knapp 900kb verbraten, 7,80€.
    Da wundert man sich schon …

  15. Raus aus Deutschland meint: (11.12.2008 um 19:44) AntwortenReply to this comment

    Zum Vergleich:

    Hier in Fernost kostet ein UMTS Tarif (G3,5 System) pro Monat 35 US Dollar also ca. 28 Euro.

    Download und Upload 1.000kb/s wobei man mit den meisten Handys nur auf 400kb/s kommt was aber immer noch gut ist.
    Maximal 1.500MB Download pro Monat.

    3 Euro fuer eine Stunde Massage,
    1 Euro fuer ein Glass Fassbier 0,25l,
    2 Euro 1kg Muscheln auf dem Markt,
    7 Euro 1kg bestes Filet Steak,

    Mit 1.000 Euro hier hat man einen hoeheren Lebens Standard als mit 5.000 Euro netto in Deutschland.

    (Ist Zufall, das mir als erstes die Massage fuer 3 Euro eingefallen ist)

    Freundliche Gruesse aus Fernost
    David

  16. asdf meint: (11.12.2008 um 19:49) AntwortenReply to this comment

    @15
    und wo genau ist dieser ort

  17. umblabuma meint: (11.12.2008 um 20:03) AntwortenReply to this comment

    Wer sich solch ein teures Telefon leisten kann, der kann auch die Rechnung für's Surfen bezahlen – ist meine Meinung ^^

  18. Vodafone meint: (11.12.2008 um 20:05) AntwortenReply to this comment

    Hallo, also wer keinen Prepaid-Discount Tarif nutzt, ist selber schuld. Es ist mir unbegreiflich, wie die Normaltarife, der großen Netzbetreiber noch Kunden fangen. Die Tarife sind überhöht und bieten keine Leistungsvorteile und wenn dann jemand 41 € zahlen muß, dann kriegt er damit die Quittung!

    Hoffentlich lernt Herr Vetter und all die anderen User zu den Discount-Tarifen zu wechseln! Es lebe die Marktwirtschaft!

  19. calcaneus meint: (11.12.2008 um 20:22) AntwortenReply to this comment

    41 euro kommen auch bei nichtgebuchten datentarif nicht durch ein paar besuche auf den o.g. seiten zustande. ich würde eher die rechnung genauer kontrollieren. die provider sind da sehr kulant. gerade bei geschäftskunden.

  20. Olaf von Öl meint: (11.12.2008 um 21:30) AntwortenReply to this comment

    15: Welche Körperteile werden denn da genau massiert und ist die Dame auch schon volljährig? Ist das "Filet Steak" nur das Beste am Ort oder im gesamten global Village? Dass es nicht mit Medikamenten sowie Schwermetallen belastet ist und die Kuh vor ihrer Karriere auch nicht auf den Namen Piffi hörte, haben sie schon geprüft, ja?

    Im Ausland ist oft das eine oder andere spottbillig, dafür sind dann andere Dinge sehr viel teuerer und die Lebensqualität hängt auch nicht allein von den Preisen ab. Wer ausreisen will muss sich sowieso beeilen, denn bald treffen wir uns mit der dritten Welt in der Mitte, was Preise und den Lebensstandard anbelangt.

  21. Marc meint: (11.12.2008 um 21:30) AntwortenReply to this comment

    "Ein paar Blicke auf law blog, Google Reader, Playboy und Spiegel online kosteten mich jetzt 41 Euro."

    Das ist einfach dumme Gier. Anstelle da einen monatlichen 5-Euro-Datentarif (Zweijahresvertrag natürlich) zu vermitteln, der am Ende 120 Euro bringt, verärgert man lieber den Kunden. Der daraufhin erst Jahre später oder nie wieder mit dem neuen Handy spontan online geht.

  22. Ein Leser meint: (11.12.2008 um 21:38) AntwortenReply to this comment

    Hallo,

    ich bin bei Vodafone zweimal in diese Falle geraten. Ein freundlicher Brief half mir, die Rechnung mindestens zu halbieren.

    Statistisch besehen wuerde mich einmal interessieren, wievielen Personen es aehnlich geht. Dieser Wucherpreis bei Standardvertraegen ist nur durch eine gute Einnahmequelle zu erklaeren. Die Datentarife, sofern man sie bucht (geht auch temporaer), schauen anders, naemlich wesentlich freundlicher aus.

  23. Thomas meint: (11.12.2008 um 23:07) AntwortenReply to this comment

    Ich weiß ja nicht, wozu man mehrere Tarife benötigt? Mein Handytarif umfasst auch einen Datentarif. Da es bei o2 die Möglichkeit gibt, mehrere Karten zu nutzen, kann ich eine im Laptop lassen und eine im Handy, nutze aber auf beiden den gleichen Vertrag. Es ist dementsprechend egal, mit welchem der Geräte ich online gehe…

  24. MTK meint: (11.12.2008 um 23:20) AntwortenReply to this comment

    Meine Empfehlung: UltraCard holen, Datenflatrate als Tarifoption buchen, Telefon und Notebooks über den selben Vertrag fahren.
    Ich hatte das Problem auch: Ne Datenflat fürs Notebook aber unterwegs wollte ich mit dem Handy auch mal Kleinigkeiten nachsehen, zB Zugverspätungen. Klappt jetzt reibungslos und relativ günstig mit *einer* Flatrate.
    Per Ultracard kann man mehrere Geräte wirklich problemlos über einen Vertrag nutzen, auch gleichzeitig, wenn sie verschiedene Dienste Nutzen. Gleichzeitig mit zwei Handys telefonieren geht freilich nicht. Sollte aber helfen, falls Notebook und Netbook nicht gleichzeitig genutzt werden.
    Nicht mit TwinCard zu verwechseln, UltraCard ist tausendmal besser.
    Gibts auch bei T-Mobile, heißt dort MultiSIM oder so.

  25. Avantgarde meint: (11.12.2008 um 23:55) AntwortenReply to this comment

    Es wäre längst Zeit, dieses Gebahren zu unterbinden. Bei Vodafone kostet ohne Datentarif ins Netz gehen 19 Cent pro 10 kbyte!

    1,90 Euro pro 100 kbyte (die SPON Startseite hat mehr)
    19 Euro pro 1 Mbyte (10 Fotos runterladen
    190 Euro pro 10 MByte (2 Songs runterladen)
    1900 Euro pro 100 MByte (1 Videoclip runterladen)
    19000 Euro pro 1 GByte (eine Linux-Distribution ziehen)
    95000 Euro pro 5 GByte (eine DVD-ISO ziehen)

    Mit Datenflat würde das 40 Euro kosten
    Mit diesem Betrag könnte man 198 Jahre lang eine Datenflat nutzen.

    In Deutschland ist Wucher in Absatz 2 des § 138 BGB eregelt. Nichtig ist demnach ein zweiseitiges Rechtsgeschäft,

    durch das jemand unter Ausbeutung der Zwangslage, der Unerfahrenheit, des Mangels an Urteilsvermögen oder der erheblichen Willensschwäche eines anderen sich oder einem Dritten für eine Leistung Vermögensvorteile versprechen oder gewähren lässt, die in einem auffälligen Missverhältnis zu der Leistung stehen.

    Den "Tarif" ohne Datenvertrag findet man übrigens auf der Vodafone-Website nur nach viel Suchen. Aufgrund der sonst gängigen Preislage muss er als "überraschend" und damit nichtig gelten.

  26. tom meint: (12.12.2008 um 00:03) AntwortenReply to this comment

    Ich habe eine Internet-Flatrate (knapp 10,- EUR / Monat) von T-Mobile und surfe täglich von unterwegs mit meinem SE X1 auf deinem unterhaltsamen Blog. Hat mir schon viele Male ätzende Wartezeiten (z. B. beim Zahnarzt) verkürzt. ;)

  27. Daniel223 meint: (12.12.2008 um 00:20) AntwortenReply to this comment

    Muss hier Avantgarde zustimmen. Ich bin mir doch relativ sicher, dass man dies z.B. anfechten könnte.

    Übrigens zahle ich monatlich 21 Euro für eine "deutschlandweite" Internet Flatrate (also via Notebook, mit dem Handy surfe ich nie). Was völlig in Ordnung ist, vor allem da es recht schnell geht. Man muss sich halt umschaun :-)

  28. Avantgarde meint: (12.12.2008 um 00:46) AntwortenReply to this comment

    Der Witz ist, dass hier eine identische Leistung zu irrwitzig unterschiedlichen Preisen angeboten wird, abhängig davon, ob man einen Datentarifvertrag abgeschlossen hat oder nicht.

    Während jede Telefonstöhndame vorher ankündigen muss, was es kostet (und der Höchstbetrag ist gesetzlich geregelt), können mit der Materie nicht Vertraute binnen Minuten vierstellige Beträge verballern.

  29. Momo meint: (12.12.2008 um 08:02) AntwortenReply to this comment

    Ich muss gerade an einen Kunden von mir denken, bei dem ich vor Jahren zuhause einen DSL-Anschluss verdrahtet und eingerichtet habe. Ihm dauerte die Anschaltzeit der Telekom zu lange, also hat er sich eine UMTS-Karte für sein Notebook besorgt, das Teil freundig installiert und dann erstmal sein Betriebssystem aktualisiert (und dabei Windows XP Servicepack 2 herunter geladen). Er meinte im Nachhinein, mit 600 Euro wäre das sein teuerstes Update gewesen.

  30. fernetpunker meint: (12.12.2008 um 08:28) AntwortenReply to this comment

    Ich finde es ehrlich gesagt ein wenig drollig, wenn ein Volljurist eine Leistung in Anspruch nimmt, bevor er die unter zumutbarer Kenntnisnahmemöglichkeit wirksam einbezogenen AGBs und Preislisten gelesen hat, und sich dann wundert, dass ein an Wucher grenzender Preis fällig geworden ist. Wenn einer seiner Mandanten ein solches Verhalten an den Tag legte, wären die Vorwürfe wohl groß, wie er denn so unbedarft und leichtsinnig sein könne. Aber wenn man selbst das Opfer seiner eigenen Dummheit wird, sieht man das natürlich gaaaaaanz anders. Dann sind die bösen Abzocker schuld, die keinen Warnhinweis angebracht haben.

  31. Herr T. meint: (12.12.2008 um 09:02) AntwortenReply to this comment

    Dann sollten aber auch Autos mit einem Warnhinweis versehen werden: Achtung, dieses Fahrzeug ist in der Lage, gesetzliche Geschwindigkeitsgrenzen zu überschreiten. Dieses kann zu hohen Kosten führen.
    Na ja, nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.

  32. Judas meint: (12.12.2008 um 09:38) AntwortenReply to this comment

    Lieber Udo,
    wie du selbst schon in der Überschrift zu deiner Glosse anmerkst, scheint es sich doch hier eindeutig um Wucher zu handeln: Eine Leistung mehrere Tausend Prozent teurer anzubieten als marktüblich und zu erwarten, dieses auch nicht während oder vor der Nutzung anzuzeigen, und das ganze auch noch tief in AGB und Preislisten zu verstecken…
    Was braucht es denn noch für einen Musterprozess?
    Ich hoffe, du hast in Thailand ein wenig Muße, drüber nachzudenken.

  33. aucheinblogleser meint: (12.12.2008 um 11:41) AntwortenReply to this comment

    öhm könnte es vielleicht sein das dort auf zeit abgerechnet wird und man schlicht und ergreifend verschlafen hat die verbindung (gprs, umts, etc.) nach dem surfen zu trennen? oder verschlafen hat die automatische trennung einzuschalten?
    und selbst bei einem volumentarif, die reine verbdinung halten verursacht schon traffic, der natürlich auch zählt.

  34. Hatteichmal meint: (12.12.2008 um 16:50) AntwortenReply to this comment

    Dank der Verbreitung von DSL und dem sog. Web2.0 achten viele Webseiten-Betreiber nicht mehr auf die Größe der Daten. Traffic kostet den Betreibern relativ wenig.

  35. merkur meint: (13.12.2008 um 00:40) AntwortenReply to this comment

    Hmm, man sollte als erwachsener Mensch durchaus in der Lage sein die Preislisten seines Providers zu lesen.

  36. Senfgnu meint: (13.12.2008 um 16:50) AntwortenReply to this comment

    Mobilfunktarife finde ich weit undurchschaubarer als alles Andere. Ich war noch nie so ratlos.

  37. xf2k5 meint: (14.12.2008 um 22:16) AntwortenReply to this comment

    gibt auch sowas wie datenflatrate …. tschuldigung, aber man sollte sich erst informieren, bevor man sich auf sowas einlässt….

    http://www.t-mobile.de/datentarife/0,17526,18519-_,00.html?WT.svl=100 ist zwar mit 39,95 teurer, aber immerhin

    http://www.vodafone.de/privat/tarife/datentarife-mobileconnect-webconnct-pda.html
    so ähnlich…

    xf2k5

  38. MP meint: (14.12.2008 um 22:48) AntwortenReply to this comment

    Das aktuell diskutierte Telekompaket in der EU greift diesen Punkt auch auf. Teilweise gibt es Rechnungen über mehre tausend Euro. Die Summe läuft auf bevor die Kunden etwas davon merken.

    Der Vorschlag der EU, der soweit ich weiß angenommen wurde, sieht eine Threshold von 50€ vor. Der Kunde muss dies dann genehmigen umd weiter surfen zu können.

  39. HCF_83 meint: (15.12.2008 um 20:16) AntwortenReply to this comment

    Bei meinem Mobilfunkanbieter kosteten bei meinem, normalerweise Datentariffreien, Standard-Telefonie-SMS-Vertrag 100kb 19 Cent. Lasst euch das auf der Zunge zergehen. Zwar nicht so schlimm wie bei Kommentar 25, aber trotzdem noch mehr als happig, so hat mir auch ein Testlauf nen ordentlichen, aber wenigstens zweistelligen, Rechnungsbetrag eingebracht.
    Für 5€/Monat habe ich nun 5mb frei. Zum lawblog lesen beim Zugfahren reicht das dicke hin. Aber von einem fairen Preis ist es trotzdem weit weit entfernt.

  40. Any meint: (16.12.2008 um 01:37) AntwortenReply to this comment

    Die Empörung kann ich nur allzu gut verstehen. Die Busfahrer der hiesigen Verkehrsbetriebe haben mir auf mein argloses Verlangen hin über ein Jahr lang Einzelfahrscheine "Großbereich" verkauft – ohne zu zögern. Ohne Auto bin ich beruflich jeden Tag viel unterwegs: Die 8000 Fahrten in der Innenstadt haben mich binnen 12 Monaten ruiniert. Diesen skrupellosen Geschäftemachern sollte man das Handwerk legen.

  41. Max meint: (24.12.2008 um 00:22) AntwortenReply to this comment

    Selber schuld, wenn Sie keinen Datentarif gebucht haben.

  42. Martin meint: (13.1.2009 um 17:23) AntwortenReply to this comment

    Ich finde das selbst mit einem Datentarif das mobile surfen immer noch viel zu teuer ist und sich die Provider da sehr stark bereichern.

  43. Michael meint: (27.2.2009 um 08:30) AntwortenReply to this comment

    Hi

    Also, ersten finde ich alle Kommentare in diesem Blog, wie "Selber schuld, wenn Sie keinen Datentarif gebucht haben" absoluter Blödsinn. Unser Leben besteht nicht nur daraus ständig AGB's lesen.

    Auch ich bin in die UMTS Falle geraten. Ich wollte NUR den BASE UMTS Zugang wegen eventueller Buchung der 25€ Flatrate ausprobieren , habe auf der Seite nirgendswo Preise gefunden und habe dann angenommen, das Sie ähnlich Simyo sind. Pustekuchen: für 3STD UMTS 270€. Bin zur Zeit noch im außergerichtlichen Streit mit BASE, aber werde auch vor einem Musterprozess nicht mehr zurückschrecken. Was ich ncht verstehe, ich habe mit meiner Familie insgesamt Verträge die E-PLUS ca. 1000€ umsatz im Jahr einbringen, wegen 200€ auf Kulanz wird ein erheblicher zukünftiger Gewinn zunichte gemacht, da ich jetzt alle Verträge gekündigt habe.
    Ich werde übrigens nie mehr 24 Monatsvertärge abschliessen, gibt genugt günstige Pre-Paid und 3 Monatsverträge.

    Falls jemand etwas über weitere Gerichtsverfahren wegen Wucher in der Telekommunikation weiss, in denen entweder bereits die weitere Überprüfung der Wucherei angeregt, bzw. rechtskräftig bestätigt worden bitte ich um Nachricht an:

    astiforyou@googlemail.com

    Bekannt sind mir:

    Amtsgericht Flensburg, Aktz. 65 C 247/08 vom 08.01.2009
    Bundesgerichtshof Urteil vom 16. März 2006 – III ZR 152/05

    Bester Tarif übrigens z.Zt. Simyo 1GB Flat für 10€ (leider auch E-PLUS), zwar nicht rasend schnell, aber mir reichts für zuhause und unterwegs, meine gesamte Telekommunikations (Internet, UTMS, Telefon, mobil, zuhause und unterwegs) sind so zusammen mit Simyo Pre-Paid auf ca. 30€ geschrumpft. Und das OHNE Vertrag, bzw. 1 Monat Laufzeit. Inzwischen gibt es etwas teuerere Angebote auf für D1 und D2, allerdings nur mit VERTRAG.

    Michael

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