13.1.2009

Wie nenne ich mein WLAN?

Unter den “verfügbaren Drahtlosnetzwerken” zu Hause gibt es jetzt eins mit dem schönen Namen Knackwurst.

Natürlich unverschlüsselt. Vollpfosten hätte also auch gepasst.

69 Kommentare zu “Wie nenne ich mein WLAN?”

  1. ho ho meint: (13.1.2009 um 22:04) AntwortenReply to this comment

    nicht der fefe sagt:

    vielleicht ist es auch ein honey-pott (= Falle) für freche Anwälte?

    ;-)

  2. MaxR meint: (13.1.2009 um 22:10) AntwortenReply to this comment

    Schaeubles_Delight

  3. Yamakazi meint: (13.1.2009 um 22:14) AntwortenReply to this comment

    Vollpfosten nicht zwangsläufig, vllt hat der gute Herr noch ein VPN am laufen, zweifelsfrei besser als WPA2, eine weitere Verschlüsselung ist da dann nicht mehr vonnöten.

  4. Void meint: (13.1.2009 um 22:18) AntwortenReply to this comment

    @Yama:

    bedingt richtig.

    Doch bedenke, dass bei einem ungeschützten WLAN jeder dieses dann nutzen kann. Und sei es nur, um einen kostenlosen Internetzugang zu erhalten.

    Und die Rechtsprechung ist, soweit mir bekannt, noch ziemlich uneins wegen Mitstörerhaft (oder so) bei Urheberrechtsverletzungen.

  5. Christian meint: (13.1.2009 um 22:21) AntwortenReply to this comment

    Das ist ein Trugschluss mit den offenen WLANs. Wenn dahinter z.B. ein RADIUS-Server zur Authentifizierung steht kann man die Verbindung nachträglich verschlüsseln obwohl es eigentlich "offen" ist. Das ist immer eine Sache der Konfiguration.

  6. steffino meint: (13.1.2009 um 22:23) AntwortenReply to this comment

    der originellste wlan-name in meiner umgebung ist "allesschlampenaussermuddi" – leider sind alle verschlüsselt ;-)

  7. Christian meint: (13.1.2009 um 22:24) AntwortenReply to this comment

    @Void

    Guck die meinen Post Nr. 5 an. Ohne Authentifizierung läuft da gar nichts. Vielleicht bekommt man da ja nicht mal eine IP automatisch.

    Ist also zwangsläufig nicht gefährlich. VPN ist das Stichwort dazu.

  8. oxi meint: (13.1.2009 um 22:26) AntwortenReply to this comment

    Ich kenne einen Apple User, der hat ein verschlüsseltes Netz und ein gaaanz leicht verschlüsseltes. Dahinter einen Honeypot-Windowsrechner mit lauter Viren drauf.

    Also vorsichtig bei offenen Netzen.

  9. Christian meint: (13.1.2009 um 22:27) AntwortenReply to this comment

    So letzter Spam für heute – versprochen.

    Wie wärs mit VetterNET? Und dann offen anbieten. Wer sich einwählt bekommt eine automatische HTTP-Seite angezeigt mit Vorwürfen wie Spionage, Einbruch in fremde Netze. Dann die fette Abmahnung androhen mit Telefonnummer. Irgendwer bekommt sicher Angst.

  10. Tim meint: (13.1.2009 um 22:30) AntwortenReply to this comment

    @Void: VPN wird in der Regel dann zur Zugangskontrolle verwendet – so dass ausserdem ebendiesem kein freier Internetzugang zur Verfügung steht.

    Dies kann auch sehr gut verwendet werden, um Menschen zu ärgern, deren Rechner sich automatisch zu unverschlüsselten Netzen verbinden und dann z.B. versuchen, eMails abzurufen – so gelangt ein findiger WLAN-Betreiber völlig passiv an Passwörter (deren Verwendung dann natürlich nicht erlaubt ist).

  11. zf.8 meint: (13.1.2009 um 22:32) AntwortenReply to this comment

    Bei mir zeigt die Netzwerkübersicht ein "central-dogma" an.

    Das lässt Böses ahnen. :(

  12. Void meint: (13.1.2009 um 22:37) AntwortenReply to this comment

    Ok, habt mich überredet. Habe den Radius-Server nicht bedacht, der auch noch vorhanden sein kann.

  13. Donna meint: (13.1.2009 um 22:43) AntwortenReply to this comment

    UV sollte sein WLAN auch unverschlüsselt haben mit dem Namen: Udo Vetter Fachanwalt für Strafrecht – Logging.

  14. tmp meint: (13.1.2009 um 22:54) AntwortenReply to this comment

    Auch wenn jetzt gleich bestimmt das große Gezeter losgeht, behaupte ich einfach mal, dass sich hinter 9 von 10 zunächst offenen WLANs kein Radius-Server befindet.

  15. Ralf meint: (13.1.2009 um 22:56) AntwortenReply to this comment

    Mal abgesehen davon, das die Begriffe Radius-Server und VPN nicht viele Benutzer kennen werden, die Authentifizierung als Router-Admin findet immer am Router statt. Und das reicht.

  16. Raoul meint: (13.1.2009 um 23:01) AntwortenReply to this comment

    Nachdem das Wlan meiner Mutter (zugegeben, auch aufgrund minderer Verschlüsselung und nicht vorhandener Administration) gehackt wurde hab meins cisco_aironet genannt. In der naiven Hoffnung, dass keiner weiß, dass nur meine Netzwerkkarte so heißt und mein router eine billige fritzbox ist, die nach einem Stromausfall für 15 Minuten von jeder x-beliebigen Person zurückgesetzt und neu konfiguriert werden kann. (skandalöser Designfehler)

  17. fdaw meint: (13.1.2009 um 23:01) AntwortenReply to this comment

    ist "Achtung Rechtsanwalt, Betreten auf eigene Gefahr" zu lange?

    wenn ja hilft "geh weg" vielleicht um das netz sicher zu halten.

    Im Fall das man auf humoristische Namensgebungen verzichten kann, würde ich dennoch dazu übergehen das Netzwerk nicht zu broadcasten und somit die identität nur denjenigen zu verraten, die auch wissen dass das netz existiert und den gültigen WEP-Key bereitstellen.
    Aber das is nur für die, denen Sicherheit wichtiger ist, als ein lustiger Name :-D

  18. acid47 meint: (13.1.2009 um 23:16) AntwortenReply to this comment

    Also offenes WLAN muss ja nicht – wie meine Vorredner mitlerweile richtig ausdiskutiert haben – zwingend "verboten" sein.

    Die Stadt Heidelberg hat ein komplett offenes Netz im Altstadt-Bereich für jedermann, die Uni Heidelberg bietet auch ein offenes Netz, über das man allerdings nur auf ausgewählte Uni-Seiten zugreifen kann. Alles weitere dann nur über VPN.

    Wie das rechtlich bei der Stadt HD ist, damit man da keinen illegalen Schabernak macht, weiß ich gar nicht.

  19. Christian meint: (13.1.2009 um 23:25) AntwortenReply to this comment

    "Wie nenne ich mein WLAN?" – AL_QAIDA_WORLDHQ

    Habe allerdings Sorge dass dann wirklich die Herren in Grün, oder noch schlimmer die Herren in Anzügen mal vorbeischauen und einem anschliessend erklären warum das überhaupt nicht lustig ist (während man sich selber totlacht).

  20. SvenC meint: (13.1.2009 um 23:27) AntwortenReply to this comment

    lol Vollpfosten

  21. dk meint: (13.1.2009 um 23:36) AntwortenReply to this comment

    Zufall? Bis vor einigen Monaten gab es bei mir in der Ecke auch ein offenes Knackwurst-WLAN…

  22. flipflop meint: (13.1.2009 um 23:43) AntwortenReply to this comment

    @17: Aha, WEP. Identität verraten.
    .oO(?!?!?!?!?)

  23. SW meint: (13.1.2009 um 23:46) AntwortenReply to this comment

    @Acid47: Ist das städtische WLAN nicht auch auf Touri-Infos beschränkt? Meinte, damals was dazu gelesen zu haben, kann mich damit aber auch gut irren. Ausprobiert hab ich es nie.

    @fdaw: Als Sicherheitsmaßnahme die SSID nicht zu broadcasten ist genauso sinnvoll, wie statt einer Verschlüsselung auf einen Mac-Filter zu setzen: Für jemanden, der ein klein bißchen Ahnung hat und rein will, kein Hindernis. Und WEP als Verschlüsselung einzusetzen, ist IMHO genauso sinnvoll, wie die Haustür abzuschließen, und den Schlüssel an einen Haken daneben zu hängen. Mittlerweile gibt es ja sogar für WPA (nicht WPA2) Ansätze für eine Kompromittierung.
    Fraglos dürfte aber der Einsatz der nötigen Werkzeuge zweifelsfrei dem vieldiskutierten "Hackerparagraphen" entsprechen, auch wenn es (was das Gesetz so vieldiskutiert macht) vielfältige legitime Einsatzzwecke für diese gibt.

  24. pil meint: (13.1.2009 um 23:56) AntwortenReply to this comment

    Nahezu jedes Hotel hat heute ein offenes oder 'bescheiden' verschlüsseltes WLAN. In Berlin hat irgendein Stadtmöbelhersteller an jeder Strassenecke Hotspots, die zumindest zeitweise kostenlos sind. Irgendein Tool wie Webwasher habe ich bei beiden nicht provozieren können.

    pil

  25. MM meint: (13.1.2009 um 23:56) AntwortenReply to this comment

    auch wenn da unverschlüsselt steht so kann dennoch eine MAC Adressen Verschlüsselung vorliegen (die zwar nicht sicher ist aber über 99 % an der Benutzung hindert)

  26. whamburg meint: (14.1.2009 um 00:11) AntwortenReply to this comment

    Noch ist WLAN-Verschlüsselung nicht Vorschrift, soll heißen jeder kann mit seinem WLAN machen was er will!

  27. lol meint: (14.1.2009 um 00:26) AntwortenReply to this comment

    @Raoul (post 16)
    dann solltest du aber auch die mac adresse deiner fritz.box so ändern, das sie sich als Cisco gerät outet.

    http://de.wikipedia.org/wiki/MAC-Adresse#Herstellerkennungen

  28. hardfalcon meint: (14.1.2009 um 00:27) AntwortenReply to this comment

    25: Das ist dann mitnichten eine "Verschlüsselung", das ist nur eine Whitelist, wer den Accesspoint benutzen darf. Wenn der Access-Point regelmäßig benutzt wird, ist so ne MAC-Whitelist absolut witzlos, weil jede Knackwurst die MAC-Addressen der Rechner, die legitim mit dem Accesspoint verbunden sind, mitlesen und seine eigene MAC-Addresse entsprechend ändern kann.

    So ein offenes WLAN könnte durchaus Sinn machen, besser "nur" Störerhaftung als "richtige" Haftung (auch wenn ein verschlüsselter VPN-Tunnel in die Schweiz für 5 Tacken im Monat da sicherlich die bessere Wahl darstellen dürfte).

  29. rejo meint: (14.1.2009 um 00:35) AntwortenReply to this comment

    @25 (MM): Es gibt keine "MAC Adressen Verschlüsselung".

  30. igel meint: (14.1.2009 um 00:42) AntwortenReply to this comment

    Ich möchte mal wissen, was daran so blöd sein soll, seinen Nachbarn kostenlos Internet per WLAN zu schenken. Na, bei SOLCHEN Nachbarn vielleicht schon. Aber das kann er ja vorher nicht gewusst haben.

  31. Daniel meint: (14.1.2009 um 01:06) AntwortenReply to this comment

    Besser als es "Kackwurst" zu nennen. :P

  32. malte meint: (14.1.2009 um 01:13) AntwortenReply to this comment

    In einem Einkaufszentrum hat das Handy eines Freundes mal das WLAN "kauft euch selber Internet" angezeigt. Das war schon sehr amüsant…

    Unseres heißt dagegen ganz langweilig "Blumentopf". Einfach weil man ja irgendeinen Namen braucht, und Fritz!Box Fon WLAN" etwas verbraucht ist.

  33. Michael meint: (14.1.2009 um 01:48) AntwortenReply to this comment

    Nur mal kurz zur allgemeinen Erleuchtung: WEP-Verschlüsselung lässt sich, wie (fast) jeder weiss, in wenigen Minuten (–> Arp-Injection) entschlüsseln. Einen Router zwinge ich mit einfachen Mitteln zum Broadcasten – auch wenn es abgeschaltet ist. Ein Mac-Filter lässt sich durch Spoofing (ich lese im Datenstrom eine gültige Mac-Adresse und gebe diese meiner NIC) in Sekunden umgehen. In unverschlüsselten Netzwerken kann man mit Linux-Boardmitteln (in den meisten Distris enthalten) Mail-, eBay- und andere Passwörter "on the fly" auslesen. Viele Router-Konfigurationsseiten lassen über kleine Umwege das Auslesen der Zugangsdaten im Quelltet zu; Listen zu Standardpasswörtern für alle möglichen Routermodelle gibt es haufenweise im Netz. Wer also meint, er hätte nichts zu verbergen, verschlüsselt halt nicht oder verlässt sich einfach auf o.g. "Massnahmen". WPA ist vulnerabel, aber trotzdem (noch) verhältnismässig sicher; das Aufbrechen einer solchen Verschlüsselung (Bruteforce) braucht recht viel Zeit. WPA2 ist ein guter Standard, für Jedermann kostengünstig zu realisieren und ein sicheres Routerpasswort wird auch niemanden überfordern (kleiner Tipp für sichere Passwörter: die Anfangszeilen einer Liedstrophe, bestenfalls mit Zahlen kombiniert. "Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an" wäre dann M66JdfdLa. Kann man sich leicht merken, sieht aber trotzdem hübsch wirr aus. Man kann ein solches Passwort auch zum Standardpasswort machen, wenn man jeweils den Dienst davor setzt, also "eBayM66JdfdLa").

    Allerdings gibt es viele Leute (auch und gerade in der Szene – Bruce Schneier z.B.), die ihre Router absichtlich offen lassen, mit gutem Grunde:

    xxx.schneier.com/blog/archives/2008/01/my_open_wireles.html

    Das werden aber, wie oben schon angemerkt, die wenigsten offenen Router sein.

  34. Michael meint: (14.1.2009 um 04:12) AntwortenReply to this comment

    In Mülheim haben wir beim Wardriven mal ein WLAN gefunden das hieß "DeineMudderkannnichputzen" ;-)

  35. Fred meint: (14.1.2009 um 04:32) AntwortenReply to this comment

    Mmmmm. Knackwurst. Jetzt bin ich hungrig.

  36. RC meint: (14.1.2009 um 05:19) AntwortenReply to this comment

    LOL, MAC Adresse. :D Das ist gar kein Schutz, vor nichts. Man kann jeder Karte jede MAC zuweisen.

  37. Max meint: (14.1.2009 um 05:24) AntwortenReply to this comment

    Ein Wlan unlängst in Wien: "Ich mach dir Krebs"

  38. Kraven meint: (14.1.2009 um 06:35) AntwortenReply to this comment

    @33: Fast vollkommene Zustimmung, nur eine Anmerkung:

    In unverschlüsselten Netzwerken kann man mit Linux-Boardmitteln (in den meisten Distris enthalten) Mail-, eBay- und andere Passwörter “on the fly” auslesen.

    Ebay wird da schon flachfallen, da dort der Login über eine https-Seite erfolgt und somit die Zugangsdaten nochmal zusätzlich verschlüsselt werden. Das Passwort ist also sicher. Aber bei den meisten Mail- und anderen unverschlüsselt übertragenen Passwörtern hast du natürlich recht.

  39. NoOneYouKnow meint: (14.1.2009 um 07:01) AntwortenReply to this comment

    Neulich bin ich in Bottrop auf "Wer_Das_Liest_Ist_Doof" gestossen.

  40. Serie meint: (14.1.2009 um 07:01) AntwortenReply to this comment

    es gibt auch leute die ihr w-lan absichtlich offen lassen ;)
    siehe hierzu http://start.freifunk.net/
    btw: evtl. für Sie als Anwalt interressant: http://www.linux-community.de/Internal/Nachrichten/Freie-Software-fuer-Anwaelte

    hf

  41. alex meint: (14.1.2009 um 08:22) AntwortenReply to this comment

    Der besorgte und hinreichend pflichtbewußte Bürger wird sicher WPA einschalten. Hier (Frankreich) liefern die großen Provider ihre Installationen (Livebox, Freebox…) stets in einer sehr sicheren Konfiguration aus – im Prinzip gibt's keine offenen WLANs mehr. Dafür werden ab und zu Gerichtsseiten auf Webserver mit nicht ganz rechtefreien Filmen und Musikstücken umgeleitet weil die Web-Agentur vergißt den Vertrag zu verlängern und der Provider die IP-Adresse des Servers neu vergibt..aber das sind andere Probleme.

    Der überdies hinaus technisch versierte Bürger wird möglicherweise noch einen Schritt weiter gehen und sich eine eigene Firewall mit OpenVPN aufsetzen (m0n0wall zum Beispiel). Dann verbindet sich der Rechner mit eben dieser Firewall, die Verbindung ist dann auch tatsächlich individuell verschlüsselt und authentifiziert.

    Die oben angeführte Idee "Radius" zu benutzen ist so für sich gestellt nur bedingt hilfreich – Radius ist allein zur Authorisierung, Rechtevergabe und Abrechnung gut, ob die Daten im Klartext oder nicht übertragen werden spielt keine Rolle.

  42. AlterEgo meint: (14.1.2009 um 08:54) AntwortenReply to this comment

    Bin ich der einzige hier, der die Idee offener WLANs gut findet?

  43. Andrew meint: (14.1.2009 um 08:58) AntwortenReply to this comment

    Der Freund eines Freundes benutzt das offene WLAN seines Nachbarn, ohne dessen Kenntnis, um damit ins Internet zu kommen (E-Mail, Blogs, News … keine Tauschbörse ect.). Macht sich der Eindringling damit "strafbar"?

  44. Daniela meint: (14.1.2009 um 08:58) AntwortenReply to this comment

    Wir haben hier eins, das heißt "Supergeil" – auch unverschlüsselt. War praktisch, als wir hierher gezogen sind und noch kein DSL hatten ;-)

  45. M. meint: (14.1.2009 um 09:11) AntwortenReply to this comment

    @42: Nein. Du bist nicht alleine. Ein unverschlüsseltes Netzwerk kann eine nette Geste gegenüber Reisenden sein. Nicht jeder hat eine UMTS-Flatrate dabei wie der Herr Vetter.

    Wenn man dazu die offenen Netze auf die benötigten Ports von SMTP, POP3(S), IMAP(S) und HTTP(S) beschränkt und den Verkehr unter den angemeldeten Hosts des Netzes komplett unterbindet, sollte die Mitstörerhaftungsproblematik bei Tauschbörsen etc. vernachlässigbar gering sein.

  46. spar-blog meint: (14.1.2009 um 09:19) AntwortenReply to this comment

    vieleicht hat's jemand mit ihnen gut gemeint? Ein treuer Leser, der auf keinen Fall will, das sie mal ohne WLan dastehen?

  47. JM meint: (14.1.2009 um 09:22) AntwortenReply to this comment

    ..oder vielleicht ein Cisco Concentrator, da kannst knacken biste alt wirst, also nicht so zwingend, und dann in Verbindung mit der SSID, vielleicht extra so, damit jeder daran verzweifelt ;)

  48. markus meint: (14.1.2009 um 09:30) AntwortenReply to this comment

    Mein WLAN ist auch offen, nennt sich "wlankabel" und jeder kann das Kabel auch benutzen. Um eine Adresse muss er sich selbst kümmern und ins Internet kommt er auch nicht ohne das ich ihm einen Key für das VPN gegeben habe. Unverschlüsselt bedeutet ja nicht automatisch, dass auch Internetzugang möglich ist.

  49. ninjaturkey meint: (14.1.2009 um 09:32) AntwortenReply to this comment

    Hm – alles lustige Namen – wie weiland manche Domain.
    Wobei wir hier im Fachblog für alles was Recht ist, auch schon bei der Preisfrage sind:
    Wie ist eigentlich die Rechtsprechung bei WLAN-Namen wie "T-Online" (z.B. für Torsten online), "Ackermann an die Wand" oder gar "Mein Nachbar ist ein Arsch"? Oder ist dieses Feld juristisch noch nicht beackert?

  50. dogfood meint: (14.1.2009 um 09:39) AntwortenReply to this comment

    @41/Alex: Letztes Jahr hatte ich kein Problem mich in Paris auf eine der unzähligen Bänken hinzusetzen und offene WLANs zu finden — ganz zu schweigen von den kommunalen Angeboten in den Parkanlagen und Bibliotheken oder den zahlreichen Bistros.

  51. Udo Vetter meint: (14.1.2009 um 09:51) AntwortenReply to this comment

    Ich finde die Idee offener WLANS sehr gut. Allerdings ist es bei der rechtlichen Realität halt schlicht Wahnsinn oder Idealismus, ein privates WLAN ofren stehen zu lassen.

  52. Korrupt meint: (14.1.2009 um 09:56) AntwortenReply to this comment

    42: noch ein "nee, allein bist nicht".

    Ich find es schade, dass die Idee der freiem WLans so schnell demontiert worden ist – das war in der Tat mal eine Sache, die Leute gern und aus Ueberzeugunbg gemacht haben. Dass es heute nicht mehr so ist, geschenkt, die Risiken sind bekannt. Dass man sich, wenn man sowas trotzdem macht, als Vollpfosten beschimpfen lassen muss, ist eine Eskalation der Antipropaganda gegen offene Netze, die ich in der Drastik noch nicht gesehen habe und die ich auch eher der einschlägigen Medienecke und nicht der denkenden Bloggerfraktion zugetraut haette.

  53. Bodo meint: (14.1.2009 um 10:17) AntwortenReply to this comment

    ^^ allerdings.

  54. name meint: (14.1.2009 um 10:31) AntwortenReply to this comment

    mein Vater betreibt ein "offenes" Wlan.

    Mit diesem kann man auch ins Netz. Allerdings nur auf http://www.hotsplots.de/. Alle anderen Seiten erfordern die Eingabe von Benutzername und Passwort. Gibt man nach dem verbinden mit dem Wlan z.b. google.de ein kommt man zuerst auf eine Loginseite.

    Das nutzen kostet Geld und ist Volumengebungen. Die Volumenbegrenzung kommt wegen DSL lite. Geld kostet es, da die Leute im Wlan eine andere IP haben als die des DSL lite Anschlusses. Intern wird eine VPN Verbindung zu hotsplots aufgebaut. Die Leute surfen somit mit einer IP von hotsplots.

    Anbieten tut er es, damit man in den Ferienwohnungen, die er vermietet auch im Internet surfen kann.

    Die Sache sollte (wobei §-deutsch ja nicht mit dem normalen Menschenverstand geht) rechtlich sicher sein. Stellt der Benutzer etwas an, ist die IP von hotsplots in den Serverlogs. Da sicher der Benutzer zuvor eindeutig mittels Username, Passwort auf dem hotsplots authentifiziert hat, ist dieser auch eindeutig zu bestimmen.

    Es läuft zwar über die DSL lite Verbindung. Diese taucht aber nirgends in den Logs auf, da sie mittels VPN "getunnelt" wird.

  55. MrBrook meint: (14.1.2009 um 10:48) AntwortenReply to this comment

    @26 (whamburg):

    Pflicht ist ein verschlüsseltes W-LAN nicht, das stimmt. Ich hoffe allerdings für denjenigen, der ein offenes W-LAN hat, dass er vor dem "richtigen" Gericht verklagt wird, wenn über dieses W-LAN irgendwelche fragwürdigen Aktivitäten stattgefunden haben. Wird er nämlich vor dem falschen Gericht verklagt, hat er ein Problem. Unter Umständen wird ihm dann nämlich angelastet, dass er dank mangelnder Verschlüsselung mitverantwortlich für einen Rechtsbruch ist. Und das kann teuer werden.

  56. MrBrook meint: (14.1.2009 um 10:55) AntwortenReply to this comment

    @52 (Korrupt):

    Wer ein offenes W-LAN betreibt ist nunmal in der Regel ein Vollpfosten. Von den Risiken in Bezug auf bösartige "Hacker" oder Scriptkiddies mal abgesehen, kommen rechtliche Probleme hinzu. Ich finde offene W-LANs auch grundsätzlich als Idee nicht schlecht. Trotzdem würde ich Leute mit offenem W-LAN als Vollpfosten bezeichnen, ganz einfach, weil die Risiken zu groß sind (Zumindest wenn der W-LAN-Betreiber – wie es idR der Fall sein dürfte – keine weiteren Sicherheitsmaßnahmen getroffen hat).

  57. Lionel Hutz meint: (14.1.2009 um 11:07) AntwortenReply to this comment

    Ich kann mich noch düster daran erinnern, dass Herr Vetter vor geraumer Zeit hier schonmal freies WLAN auf Gegenseitigkeit propagiert hat – ich weiß nicht mehr genau unter welchen Bedingungen.

    Auch wenn man selbst nie der Märtyrer sein will, der für eine vernünftige Rechtsprechung sorgen muss, führt dieses individuell nachvollziehbare Verhalten aber dazu, dass kolletives Duckmäusertum gegenüber schwachsinnigen Rechtsansichten in der Sache nicht hinreichend kompetenter Richter entsteht, dass dann die Rechtsentwicklung prägt. Wenn hingegen alle ihre Netzwerke einfach offen ließen, würden die Gerichte wohl schnell ihre Meinung ändern.

    Es geht ganz massiv gegen mein Rechtsempfinden, wenn schwachsinnige und willkürliche Ansichten der Justiz durch "Compliance" in faktisches Recht transformiert werden. Ich würde eher einen Juristen, der diese Problematik nicht sieht, als Vollpfosten bezeichnen wollen, der Betreiber der "Knackwurst" ist insofern eher der Kategorie Idealist zuzuordnen – und ich nehme an, dass er über die Frage mal nachgedacht hat – nachdem es WPA2-verschlüsselte WLAN mit dem schönen Namen "default" gibt, müsste jemand, dem es gelungen ist, sein Netzwerk umzubenennen, sich auch schon mal Gedanken über Verschlüsselung gemacht haben.

  58. Christoph meint: (14.1.2009 um 12:42) AntwortenReply to this comment

    Hier in meiner Nachbarschaft bzw. im Studiwohnheim ggü. heißt eines "Blut & Ehre" – naja, seine Nachbarn kann man sich halt nicht aussuchen…

  59. Flo meint: (14.1.2009 um 13:19) AntwortenReply to this comment

    Hier in der Nachbarschaft habe ich ein Netz namens "Dr.Wolfgang Schäuble". Was da wohl hinter steckt?

  60. fab meint: (14.1.2009 um 14:11) AntwortenReply to this comment

    na zummindest die eindringliche empfehlung diesem w-lan netz unter keinen umständen beizutreten! :D

  61. Rainer meint: (14.1.2009 um 14:35) AntwortenReply to this comment

    Das einzige Argument gegen offene WLANs ist der Eigenschutz vor fremdem Missbrauch des Netzes zu Straftaten. Dieses Damokles-Schwert lässt sich jedoch sehr bequem entschärfen, indem man sämtlichen Gast-Traffic am Gateway automatisch z.B. über Tor (http://tor.eff.org) "zwangsroutet".
    Vorteil: Die Gäste haben – zwar etwas langsameres, dafür aber auch providerfilterfreies ;-) – Internet, gleichzeitig setzt man sich selbst (bei richtiger Konfiguration) keiner Gefahr aus, für irgendeine Tat irgendeines Dritten haftbar gemacht zu werden.
    Nur weil man den eigenen Internetzugang öffnet, muss man ja nicht gleich die Rechner im internen Heimnetzwerk mit zur Verfügung stellen. Während der Konfiguration sollte man also durchaus "jemanden fragen, der sich damit auskennt"(tm). Grundsätzlich ist das ganze allerdings kein großes Problem.
    Fazit: Alle sind glücklich und die Welt hat wieder einen freien Internetanschluss mehr. :-)

  62. Name (wichtig!) meint: (14.1.2009 um 14:38) AntwortenReply to this comment

    Weiterleiten von Traffic auf Tor – die Idee ist klasse :) Leider unterstützt meine Fritzbox nix in die Richtung..

  63. chris meint: (14.1.2009 um 18:32) AntwortenReply to this comment

    @Raoul: ist das auch bei aktuellen Fritzbox-Versionen so? Weißt du ob auch andere Router betroffen sind? Das Zurücksetzen und Umkonfigurieren nach Stromausfall funktioniert per WLAN!?

  64. SSIDNamenLustigFinder meint: (14.1.2009 um 22:47) AntwortenReply to this comment

    Also in meiner näheren Umgebung gibt es "Funkloch", "Donaudampfschifffahrt" und "Barbie". In letzterem tummelt sich ein Windows-Rechner, der auf den Namen "Martin" hört. "Ken" wäre irgendwie passender gewesen…

  65. Alex meint: (15.1.2009 um 00:52) AntwortenReply to this comment

    Kurze Frage an der Stelle:
    Mein WLAN heisst "Terrornetzwerk".
    Ob daraus irgendwelche rechtliche Probleme entstehen könnten?
    Ich glaube nicht… oder?

  66. Stefan meint: (15.1.2009 um 10:40) AntwortenReply to this comment

    Ich betreibe unter anderem auch 2 offene WLAN, die ich selbst – wenn ich sie benutze – via VPN sichere. Aber ich denke mir, die Kisten laufen eh und ich bin selber auch froh, wenn ich unterwegs ein WLAN finde. Zumal mein UMTS-Dingelchen halt doch längst noch nicht überall so läuft, wie ich es gerne hätte.

    Und die Gefahren halte ich für begrenzt.

    Wie allerdings in Deutschland die Rechtslage aussieht… da könnten einem dann tatsächlich die Tränen kommen, weil damit das Ressourcen sparende Teilen ja quasi unmöglich gemacht wird. Wäre das nicht so, könnte man zum Beispiel überlegen ob es sein muss, dass es hier im Haus 3x DSL mit 3x WLAN und den entsprechenden Kosten, Gerätschaften und Energieverbräuchen braucht. Aber irgendwie haben die Leute dann doch Angst, man hört ja soooo vieles böse.

  67. mill0r meint: (15.1.2009 um 12:20) AntwortenReply to this comment

    in WuTal : virus_infected_network *obs hilft ? :) *

    direkt in Reichweite von : come_in *Hööör mir zuuu, glauuuube miiir …*

  68. r3lite meint: (15.1.2009 um 22:32) AntwortenReply to this comment

    Hey, ich glaub wir wohnen im selben Haus!!!!

  69. Nemo meint: (16.1.2009 um 17:15) AntwortenReply to this comment

    Hallo,

    ich habe mein WLAN "scan my network and die" genannt.

    @61 (Rainer)
    Problematisch könnte noch der Trafficverbrauch der Gäste werden. Sollten diese wie von Sinnen downloaden, könnte der Anschlussinhaber Ärger mit seinem Provider kriegen, da manche Provider DSL-Anschlüsse, die überdurchschnittlichen Traffic erzeugen, verwarnen / kündigen.

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