5.3.2009

E-Book-Feeling fürs Internet

Der Browser wird zum E-Book-Reader – auch für Internetcontent. “Readability” entfernt von jeder Internetseite unerwünschten Inhalt wie Fotos, Werbung und doofes Layout. Übrig bleibt der nackte Text – super lesbar aufbereitet.

Einfach das Bookmarklet abspeichern und nach Aufruf der Originalseite anklicken.

21 Kommentare zu “E-Book-Feeling fürs Internet”

  1. dot tilde dot meint: (5.3.2009 um 18:21) AntwortenReply to this comment

    naja, naja. links werden im "terminal"-style blau auf grün – himmlischer kopfschmerz.

    und hellgrün auf dunkelgrün ist leider die einzige variante, bei der man hell auf dunkel lesen kann.

    mal sehen, wie sich das erweitern lässt…

    .~.

  2. Ma meint: (5.3.2009 um 18:34) AntwortenReply to this comment

    Es soll immer noch Leute geben, die hauptsächlich mit Text-Browsern unterwegs sind.

    Ob man das als übersichtlich empfinden hängt wahrscheinlich davon ab, wie sehr das eigene Denken vom Sehen beeinflusst wird.

    Für jemanden, dem Aufmachung, Hintergrundfarbe, Schriftarten und andere graphische Elemente stark im Gedächtnis bleiben und der Erfahrungen stark an Bilder knüpft (also die Mehrheit der Menschen) wird so etwas wahrscheinlich unintuitiv bis masochistisch vorkommen. Das ist für diejenigen, die sich durch die ganzen graphischen Elemente gestört fühlen und die sich 30 Sekunden später auch nicht mehr dran erinnern können, also eben für Nerds.

    BTW: Diese Zeilen werden gerade in einem vi geschrieben, der durch einen w3m (ein Text-Browser) aufgerufen wurde.

  3. e7 meint: (5.3.2009 um 18:46) AntwortenReply to this comment

    Überzeugt mich nicht. Ich habs gerade mal am Lawblog ausprobiert. Ergebnis (zumindest bei mir): Die Schrift ändert sich auf so was unleserliches mit Serifen, viel zu klein, und rechts und links wirds etwas aufgehellt. Ansonsten, das "unerwünschte Foto" des Glasdachs ganz oben bleibt.

    Wieder was völlig überflüssiges.

  4. trapanal meint: (5.3.2009 um 19:25) AntwortenReply to this comment

    Also ich finde es bis jetzt ganz praktisch, jetzt kann ich auch wieder wirres.net lesen.

    Geht auch schneller als die Schrift aufzudrehen und sich dann über nicht skalierendes CSS zu ärgern …

  5. ibn meint: (5.3.2009 um 19:41) AntwortenReply to this comment

    Dazu muss aber auf der betreffenden Seite Java Script aktiviert sein. Großes Minus!

  6. Kinch meint: (5.3.2009 um 20:09) AntwortenReply to this comment

    Na ja, einen ähnlichen Effekt hat man, wenn man schlicht CSS deaktiviert.

    Die Idee ist zwar ganz witzig, aber mit JAvascript werde ich deswegen nicht anfangen zu surfen. Privoxy und CSS-Layouts reichen da eigentlich.

  7. Ben meint: (5.3.2009 um 20:40) AntwortenReply to this comment

    Geht überall prima. Nur beim lawblog nicht. lol…

  8. BEn meint: (5.3.2009 um 21:20) AntwortenReply to this comment

    Ohne das Bookmarklet näher analysiert zu haben, tippe ich mal auf Bauernfängerei. Was soll das, wer sowas entwickelt weiß garantiert auch um die Möglichkeit, CSS zu deaktivieren oder userstyles zu verwenden … *Kopfschüttel*

    Stattdessen Javascript. Warum mit dem Rad zur Arbeit fahren, wenn es auch mit dem Flugzeugträger geht! LOL

  9. BEn meint: (5.3.2009 um 21:21) AntwortenReply to this comment

    Rd => Rad

  10. Kritiker meint: (5.3.2009 um 21:43) AntwortenReply to this comment

    Gibt es sowas vielleicht auch als Firefoxaddon?

  11. Voo meint: (5.3.2009 um 22:05) AntwortenReply to this comment

    @8: Für die paar Mal, bei dem sowas ganz praktisch ist (lohnt eh nur bei viel Text) gehts so auf jeden Fall bequemer und schneller – was Javascript angeht.. es gibt tatsächlich noch Leute die ohne no- script, o.Ä. unterwegs sind? Sehe da das Problem nicht wirklich, nen entsprechender Schwenker mit der Maus (Mousegestures sei dank) und gut ist.

  12. xxxl-biker meint: (5.3.2009 um 22:29) AntwortenReply to this comment

    Was ähnliches gibts auch für Firefox. Nennt sich "Stylish" und funktioniert (soweit ich das verstanden habe) ähnlich. Es gibt dafür auch vorgefertigte Layouts für Internetseiten — z. B. für Heise oder Spiegel Online.

    Edit: Ist doch was anderes — ganz so simpel kriegt man die Seiten mit Stylish nicht hin.

  13. Rabe meint: (5.3.2009 um 23:11) AntwortenReply to this comment

    Ich finds ganz nützlich. Besonders z. Bsp. für <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/493/die-affare-tauss-wie-demontiert-man-einen-datenschutzer&quot; rel="nofollow">diese Seite hier.</a>

  14. Torsten meint: (6.3.2009 um 08:05) AntwortenReply to this comment

    Ähm, ja. Bei Heise-Meldungen wird die Werbung gelöscht, aber auch der Artikel. Ähnlich bei focus.de.

  15. Kampfgarten meint: (6.3.2009 um 09:59) AntwortenReply to this comment

    @2 (Ma):

    In der Tat, ich lese den lawblog nur in w3m! Kenne darum die google ads auch nur aus den seltenen Fällen wo ich umbedingt ein gepostetes Bild anschauen musste. Und auch dieser Kommentar ist in vi geschrieben.

  16. inge meint: (6.3.2009 um 12:23) AntwortenReply to this comment

    @ 10 adblock plus adon für firefox

  17. rudolf meint: (6.3.2009 um 12:52) AntwortenReply to this comment

    Firefox:
    Ansicht -> Webseiten-Stil -> Kein-Stil !!!

  18. rodnox meint: (6.3.2009 um 20:02) AntwortenReply to this comment

    naja, so richtig funkyionierts ja nicht. man schaue sich einmal wikipedia mit diesem tool an ….

  19. Badexp meint: (9.3.2009 um 09:45) AntwortenReply to this comment

    Hat nicht wirklich viel Sinn aber vielleicht doch für den einen oder anderen ganz nützlich! ;-)

  20. Stefan meint: (15.4.2009 um 16:52) AntwortenReply to this comment

    Zum kotzen sowas! Meinen Content haben wollen aber bloß nicht die Werbung angucken! AdBlocker und ähnliches gehören verboten oder es sollte zumindestens eine technische Möglichkeit geben wie ich dieses "Gesindel" von meinen Websites aussperren kann. Just my 50 cent.

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