21.3.2009

Links 360

Schäuble kann Datenschützer nicht ernst nehmen

Keine Gnade für Dieter Degowski

Dubiose Telefonsex-Rechnungen

Auf wiederholte Aufforderung wurden die Tätigkeiten eingestellt

27 Kommentare zu “Links 360”

  1. nils meint: (21.3.2009 um 17:01) AntwortenReply to this comment

    komisch. jemand der den inhalt von emails speichern muss um NACH einem angriff festzustellen, aus welcher email der angriff gekrochen ist möchte ernst genommen werden? es gibt schon kranke gehirne…

  2. gant meint: (21.3.2009 um 18:47) AntwortenReply to this comment

    Email – nicht mehr und nicht weniger.

    Onlinedurchsuchung: ausschließlich bei Terrorverdacht – ohne Wenn und Aber. Und jetzt doch auch gegen Raubkopierer.

    Und dieser Witzbold will erstgenommen werden?

  3. Datenverneffer meint: (21.3.2009 um 18:48) AntwortenReply to this comment

    "Selbst aus geschredderten Festplatten könnten Spezialisten noch Daten generieren."

    Da muss ich dem Schäuble mal zustimmen. So ganz ernstnehmen kann ich die auch nicht. Mal sehen, ob jetzt wieder die Diskussion kommt, ob einmal überschreiben reicht oder nur in die Sonne schießen wirklich hilft.

  4. Sebastian Salzgeber meint: (21.3.2009 um 18:57) AntwortenReply to this comment

    Der MYthos Nur-7-Pass-überschreiben-ist-sicher sollte doch mitlerwiele wirklich durch sein.
    http://www.heise.de/newsticker/Sicheres-Loeschen-Einmal-ueberschreiben-genuegt–/meldung/121855

  5. gant meint: (21.3.2009 um 19:00) AntwortenReply to this comment

    @3
    Ob das jetzt eine typische Diskredittierungs-Flanke der Gegenseite ist oder ob da jemand mit seinen Ansichten über's Ziel hinausgeschossen ist, bleibt offen.

    Gemeint ist wahrscheinlich, dass ein Löschen nicht automatisch auch den gewünschten Effekt hat. So zum Beispiel können einmal angeforderte Verbindungsdaten ruhig vom Anforderer gelöscht werden – sie können anschließend genausogut erneut angefordert werden.
    Will sagen: nimmt man ein Löschungsgebot ernst, muss man dafür sorgen, dass das auch konsequent umgesetzt wird. Mehrmaliges Überschreiben auf Sektorebene macht nur Sinn, wenn die Hardware aus der kontrollierten Umgebung gelangen könnte oder Zugriffe genau mit solch einer Daten-Restaurierung zu befürchten sind.

    Viel wichtiger ist aber erstmal, dass die eifrigen Datensammler und Überwacher selbst unabhängig und umfassend überwacht werden. Da Schäuble aber selbst das Überwachen der Gesetzestreue der Geheimdienste (z.B. durch das PKG) ablehnt, ja sogar am liebsten abgeschafft sähe, ist hier wohl kaum auf eine Einsicht zu hoffen. – Geniale Wahl für einen Verfassungs-Beschützungs- und Verteidigungsminister.

  6. RA JM meint: (21.3.2009 um 19:11) AntwortenReply to this comment

    "Schäuble kann Datenschützer nicht ernst nehmen" – Der OSM nimmt nicht nur die, sondern grundsätzlich niemanden ernst, der/die sich seinen paranoiden Plänen entgegenstellt.

  7. julia meint: (21.3.2009 um 21:02) AntwortenReply to this comment

    http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E970A85B87E014C1EAD0C52FB223E23F2~ATpl~Ecommon~Sspezial.html

    „Dumm geboren, nichts dazugelernt, eine große Schnauze und meist osmanischer Herkunft.“

    Sehr lesenswerter Artikel !!!

  8. Christian N. meint: (21.3.2009 um 21:03) AntwortenReply to this comment

    "Keine Gnade für Dieter Degowski" – nicht daß ich irgendwelche Symphatien für diesen Mann habe, aber in einer Welt in der Schrempp, Ackermann & co frei herumlaufen, während reuige Täter wie Dieter Degowski für den Rest ihres Lebens im Knast schmorren müßen, mit so einer Welt stimmt einiges nicht. Es muß in unseren Justizsystem auch Gnade geben.

  9. aussenminister_fischer meint: (21.3.2009 um 22:46) AntwortenReply to this comment

    @8 Christian N. – Schrempp und Ackermann haben noch gleich wen umgebracht ? Sorry, aber wenn ich so was lese, wird mir schlecht. Schick ihm doch zu Weihnachten ein Buch oder fahr gleich hin, und führ ein gutes Gespräch mit ihm über Gnade im allgemeinen und die, die er seinen Opfern hat zukommen lassen, im besonderen.

  10. heu meint: (22.3.2009 um 01:29) AntwortenReply to this comment

    Zu Degowski

    Auch ich bin der Meinung, dass jeder Mensch im allgemeinen eine zweite Chance verdient hat. Hier fällt aber doch ins Gewicht, dass beide erheblich vorbestraft waren und durch die Geiselnahme mehrere Menschen ums Leben gekommen sind (ein Polizist [ok., das war ein Autounfall auf der Verfolgungsjagd, also wohl nicht leichtfertig] und zwei durch Schusswaffen der Geiseln).

    Außerdem war Degowski der einzige der beiden, der tatsächlich einen Mord begangen hat (an dem jungen Italiener), während der Schuss auf Silke Bischoff ja den Polizisten galt (bzw. hat Rösner eher wild um sich geschossen) und somit "nur" versuchter Mord war.

    Somit wäre Rösner eher zu begnadigen (hat ja keinen Mord begangen) – allerdings hat er ja – im Gegensatz zu Degowski – die Sicherheitsverwahrung an der Backe kleben. Zudem war bei Rösner eine deutlich höhere Tötungshemmschwelle zu erkennen. Immerhin ist offenbar bei den vorherigen Raubüberfällen undn anderen zahllosen Straftaten des Rösner keiner ernsthaft zu Schaden gekommen.

    Man mag über das Leid der Opfer denken, was man will; allerdings waren diese Geiselgangster immerhin harmloser und haben weniger Schuld auf sich geladen als manche RAF-Terroristen, die z.T. wesentlich früher frei kamen. Aber Unrecht lässt sich nicht relativieren. Allerdings hinkt der Vergleich mit Schremmp und Ackermann doch erheblich. Nicht "nur" der Mord, sondern auch die tagelange Geiselhaft (Ines V.) bedingen nun einmal eine besondere Schwere der Schuld.

  11. Christian Unger (h.c.) meint: (22.3.2009 um 09:08) AntwortenReply to this comment

    @BSI-Gesetz,

    mal jetzt ohne irgendwelche datenschutzpolitische Argumentationen: Kann man mit IP-Verschleierung, Freemail-Adressen und Co. nicht ziemlich einfach verhindern, dass man ertappt wird? Oder man geht einfach in ein Internetcafe. Oder sind die, die Staatscomputer hacken, zu doof dazu?

    Mal ganz davon abgesehen, dass das die angegriffenen Computer ja nicht absichert. Solch Kleinigkeiten braucht man ja aber nicht erwähnen.

  12. Volker meint: (22.3.2009 um 11:44) AntwortenReply to this comment

    "Oder man geht einfach in ein Internetcafe."

    Sind die nicht mittlerweile auch alle videoüberwacht?

  13. 2hochn meint: (22.3.2009 um 12:55) AntwortenReply to this comment

    Guter Artikel zu offenen Anstalten: http://www.zeit.de/2009/13/Die-Insel-13?page=4

  14. markus meint: (22.3.2009 um 13:06) AntwortenReply to this comment

    Zum Artikel auf express.de:

    "Dafür gab es im letzten Jahr 76 Bußgeldbescheide. In diesem Jahr bisher nur vier. Offenbar fruchten die vielen Kontrollen des Ordnungsamtes."

    Selten so gelacht. Die logische Erklärung wäre wohl eher die Jahreszeit. Aber man kann sich ja alles schön reden.

  15. Niemand meint: (22.3.2009 um 14:04) AntwortenReply to this comment

    @7/julia

    Naja, viel Neues erfährt man ja nicht unbedingt und leider weist der Artikel mehr Flüchtigkeits- bzw. Rechtschreibfehler auf, als die gesamten SPON-Artikel von einem Tag. Hoffentlich ziehen sich die "Onlineblätter" im Konkurrenzkampf nicht gegenseitig in den Abgrund.
    Danke dennoch für den Link.

  16. Robert meint: (22.3.2009 um 14:55) AntwortenReply to this comment

    @11 (Christian Unger) Emailadressen zu fälschen ist ein leichtes. Die Protokolle sind einfach nicht dazu gemacht, Absender sicher zu erkennen und die Inhalte vor unbefugtem Mitlesen und Manipulation zu schützen . Deswegen ist spam ja auch so ein großes Problem, die spammer sind nicht identifizierbar, wenn sie keine groben Fehler machen. IP-adressen zu verschleiern ist dank Proxi-servern im Ausland, öffentlichen Internetzugängen und nicht zuletzt TOR auch nicht schwer. Schon deswegen verwundert das Ansinnen, den Mailverkehr zu speichern. Betroffen sind – wie so häufig – nur die "anständigen" Bürger, denn wer etwas im Schilde führt kann die Maßnahmen leicht umgehen. Tatsächlichen Schutz vor verseuchten Mails bieten nur Schulungen der Mitarbeiter und die gute alte IT-sicherheit. Das aber gerade Bundesbehörden so große Probleme damit haben lässt tief blicken wenn es um IT-kompetenz geht.

  17. Die Erklaerung meint: (22.3.2009 um 15:05) AntwortenReply to this comment

    Da merkt man mal wieder, daß die vermeintliche Informationsflut gar keine ist. Alle schreiben das gleiche, weil kaum einer etwas besser oder zumindest etwas anderes weiß.

  18. au meint: (22.3.2009 um 15:56) AntwortenReply to this comment

    Seitdem der Hauptspamserver in USA abgeklemmt wurde bekomme ich nur noch 3 Spams pro Tag. Vorher um die 40.

    Es geht also.
    Die meisten Adressen auf der dänischen Sperrliste sind USA-Adressen.

  19. Kerstin meint: (22.3.2009 um 19:23) AntwortenReply to this comment

    Schäuble wird allmählich unerträglich.
    Der Kerl gehört nicht dahin. Ein Innenminister hat die Verfassung zu schützen, sie nicht abzuschaffen.

  20. Katzenmobber meint: (22.3.2009 um 23:33) AntwortenReply to this comment

    Ach Gottchen. Wenn Sie den Typen erst jetzt allmählich unerträglich finden, dann können Sie doch sicher noch bis September warten. Dann ist nämlich Schluss mit Lustig.

  21. Sebastian Salzgeber meint: (22.3.2009 um 23:59) AntwortenReply to this comment

    @7, Julia
    @15, Niemand

    Der Artikel deckt sich aber wunderbar, mit diesen Fakten aus dem Jahresbericht von Maria Böhmer, der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung:

    http://www.stern.de/politik/deutschland/zwischenruf/:Zwischenruf-Die-Bombe/634119.html

    Ich kann dem FAZ-ARtikel nur zustimmen. Ich sehe es ähnlich:
    Es ist ein Culture-Clash der da passiert. Eine Familienstruktur die aus einem Land kommt, mit anderen Rechtsauffassungen und Kulturellen Formen hadert an einem Land, dessen Staatsform soviel anders ist als Ihre gelernte (und ich sage bewusts nicht "bessere").
    Gestern sah ich wieder einen gerademal 18-järhigen Türke im Muskelshirt, im schwarzen SLK-Cabrio mit nem BLondschopf auf dem Beifahrersitz. Hier rasseln ungebremmst zwei Kulturen aufeinander bei denen sich Wertvorstellungen und solche Begrifflichkeiten wie "Ehre" und "Respekt" verankert haben, dessen benötigung aber in diesem Land ganz anders gewichtet wird, wo jeder sagen kann was er will und nicht vor jemand anderem Buckeln muss, nur weil derjenige etwas anders sieht.

    Ich finde Deutschland hat hier eine grosse Teilschuld: Wir haben die Menschen hergeholt und sie dann in Ihren Familien alleine gelassen. Integration sieht anders aus. Ich bin dafür, dass alle die kommen wollen herkommen können; Muss aber einsehen dass Deutschland kein schlüssiges Konzept dafür hat, diese ankommenden Menschen ausreichend zu integrieren. Da reicht es nicht 5 Mittelgebirge zu kennen. Wir lassen diese Menschen in Ihrem Elend versacken und schimpfen dann über Ghettobildung. Aber was tuen wir denn für Ihre Integration? Die Türken hierzulande und die Deutsche Integrationspolitik nehmen sich in Ihrer Bereitschaft zum Fortschritt nun wirklich nichts. Die Türken integrieren sich defacto nicht und die DEutsche Politik hat angst ins rechts aussen zu rücken wenn das Eisen angepackt wird, obgleich es doch absolut links wäre mit einer guten Integrationspolitik diesen MEnschen unter die arme zu helfen in diesem LAnd etwas zu erreichen.

  22. Killerkralle meint: (23.3.2009 um 08:53) AntwortenReply to this comment

    zu Degowski:

    Wieso nicht laufen lassen? Der fehlt doch noch draußen. Christian Klar, der Kinderschänder aus Heinsberg – alle sind sie draußen. Völlig unverständlich, dass Degowski noch einsitzen muss.

    Vorsorglich schalte ich den Sarkasmus-Modus jetzt wieder aus, bevor es noch jemand in den falschen Hals bekommt.

  23. RA Lothar Müller-Güldemeister meint: (23.3.2009 um 09:59) AntwortenReply to this comment

    zum Link "Telefonsex":

    "Die Verbraucherzentrale rät allen Rechnungsempfängern in einem solchen Fall die Firma anzuschreiben und einen detaillierten Nachweis über die gestellten Forderungen zu verlangen. Da Anbieter von kostenpflichtigen Telefondiensten jedoch keine Netzbetreiber sind, dürfte genau dies schwerfallen. Sie können in der Regel nicht belegen, dass vom Apparat oder Handy des Betroffenen telefoniert wurde. Wenn sicher ist, dass die genannte Festnetznummer nicht angerufen wurde und die Forderung unberechtigt ist, sollte außerdem Strafanzeige gestellt werden. Wer Widerspruch einlegen will, sollte dies unbedingt per Einschreiben mit Rückschein tun."

    Was die Verbraucherzentrale hier schreibt, ist Schmarrn. Wer Rechnungen oder Mahnungen über Forderungen erhält, die nicht entstanden sind, muss weder Widerspruch einlegen noch sonst irgendetwas tun. Im Gegenteil ist die ganze vorprozessuale Schreiberei durch Nichtjuristen von Übel, dadurch wird in der Regel alles nur noch schlimmer. Das einzige, wogegen man in einem solchen Fall Widerspruch einlegen müsste, wäre ein gerichtlicher Mahnbescheid. Das muss man nicht per Einschreiben mit Rückschein tun; es reicht ein einfacher Brief und allenfalls zur Kontrolle ein Anruf bei Gericht, ob der Widerspruch dort eingegangen ist.

  24. dot tilde dot meint: (23.3.2009 um 10:28) AntwortenReply to this comment

    die rhetorik des bundes-im ist mittlerweile so vorhersehbar wie unerträglich.

    .~.

  25. Klaus Tofrob meint: (23.3.2009 um 20:24) AntwortenReply to this comment

    Sebastian Salzgeber: Ich verstehe nicht, was Sie uns mit dem muskelbepackten SLK-Türken samt Blondine erzählen wollen.

    Ist der wirklich Türke und nicht eher Deutscher mit türkischem Hintergrund? Der SLK ist doch ein deutsches Auto, oder? Mercedes ist nunmal weltweit beliebt. Wenn einem Leasing zusagt, kann sich den wohl jeder leisten. Vielleicht war er ja auch nur geliehen. Die mutmaßlich ur-deutsche Blondine ist doch bestens geeignet für den Kulturaustausch. Es gibt gerade im Westen der Türkei übrigens viele blonde Türkinnen, die weder Burka noch Kopftuch tragen. So groß ist der Schock selbst für einen Türken daher nicht.

    Der Stern-Artikel ist interessant und zeigt auch, was falsch läuft. Aber daraus über "Türken" zu generalisieren, ist einfach nur dumm und zeugt von wenig Lesekompetenz. Das Bild von "Türken" als die Neger Deutschlands sollte einem zu denken geben. Denn darin liegen die Ursache wie auch die Lösung.

  26. marcus05 meint: (23.3.2009 um 23:48) AntwortenReply to this comment

    @25 Klaus
    "Wenn einem Leasing zusagt, kann sich den wohl jeder leisten."

    Was? Muss man bei Leasing jetzt nur noch einen minimalen Bruchteil des Wertes bezahlen? Und keine Steuer, keinen Sprit und keine Versicherung? Ich denke, die meisten Menschen in Deutschland könnten sich so ein Auto nicht mal geschenkt leisten.

  27. Klaus Tofrob meint: (24.3.2009 um 16:28) AntwortenReply to this comment

    Was verstehen Sie denn unter "SLK"? Vermutlich ist hier sogar von einer 20 Jahre alten Möhre die Rede und nicht vom neuesten Modell. Ich kann mir jedenfalls sehr viele Gründe vorstellen von Probefahrt, über Kredit bis Erbe, warum man auch in jungen Jahren ein fettes Auto fahren kann. Ich spekuliere hier aber nicht weiter, solange Herr Salzgeber nicht erklärt, was er überhaupt aussagen wollte. Vielleicht wollte er ja auch nur seinen Neid zum Ausdruck bringen. Ich weiß es nicht.

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