Zu diesen Flirt-SMS: Da habe ich bezüglich eines anderen Anbieters nach einem Panorama-/Report-/o.ä.-Bericht mal Strafanzeige erstattet, angeblich kein Anfangsverdacht …
AnonymeParanoia meint:
(13.4.2009 um 20:54) Antworten
>Jeden Tag sollen bis zu 400.000 Zugriffe auf solche Seiten verhindert werden. Mit Kinderpornografie im Internet werden jedes Jahr Millionenbeträge umgesetzt.
immer und immer wieder den gleichen Käse runterbeten
irgendwann wird es dann zur WAHRHEIT
vllt gibt es ja in 50-100 jahren auch über "unsere" zeit eine sammelreihe zeitungszeugen (http://www.zeitungszeugen.de)
vorausgesetzt, es findet wieder ein regimewechsel statt
mez meint:
(13.4.2009 um 21:11) Antworten
Weiß man schon welche Provider daß sind, die Frau von der Leyen bei Ihrer "Wir tun mal so als würden wir was gegen Kinderpornographie tun" Aktion unterstützen wollen?
AnonymeParanoia meint:
(13.4.2009 um 21:26) Antworten
@mez:
Allen Bedenken zum Trotz treffen sich am 17. April fünf große Zugangsprovider mit der Familienministerin, um auf freiwilliger Basis Verträge zu unterzeichnen. Die Unternehmen verpflichten sich damit, nach Vorgaben des BKA Kinderporno-Seiten auf ausländischen Servern zu blockieren. Dabei dürfte es sich um die bereits genannten Provider Deutsche Telekom, Vodafone/Arcor, Hansenet/Alice, O2 und Kabel Deutschland handeln. Andere Anbieter wie 1&1 oder Freenet beharren bisher darauf, eine gesetzliche Grundlage für die Sperrmaßnahmen zu verlangen.
Klar ist daß sich die Provider nicht gegen gesetzliche Regelungen zur Wehr setzen werden können, aber vorauseilender Gehorsam ist zu kritisieren.
Wenn ich mich nicht irre wird es erforderlich sein die Verträge den Bestandskunden gegenüber zu ändern was evtl. ein Sonderkündigungsrecht zur Folge hat (hierzu wäre ein Kommentar von U.V. nützlich :)
Diesbezüglich habe ich bereits alternative Anbieter angeschrieben und um eine Stellungnahme über deren Pläne hinsichtlich dieser Problematik gebeten, mal sehen was demnächst an Antworten kommt.
Natürlich kann dann mein vielleicht neuer Provider gegen später einmal möglicherweise (sicher) kommende gesetzliche Zwänge nicht viel ausrichten, aber einen Seitenhieb bei der Kündigung meines bisherigen Anbieters (Hinweis auf den genannten vorauseilenden Gehorsam) kann ich mir diesem gegenüber dann doch nicht verkneifen.
Wenn es genug Leute tun wird dieser dann möglicherweise beim nächsten gemeinsamen Opernbesuch mit unseren Staatslenkern laut jammern aber derartige Gedanken sind "wishful thinking"..
AnonymeParanoia meint:
(13.4.2009 um 21:38) Antworten
Ob das was bringen würde, wenn viele Leute jetzt ihren Vetrag kündigen und zu den "grünen" Povidern aus 5) wechseln ?(Hat man denn ein Sonderkündigungsrecht?)
andi meint:
(13.4.2009 um 21:39) Antworten
@6 – was Du gerade schriebst trifft leider auch genau auf meinen Post zu.
Nunja, der geneigte Leser wird nach etwas Suche fündig werden.
Sebastian Salzgeber meint:
(13.4.2009 um 22:16) Antworten
Ich denke, hier gibt es nur ein wirksames Gegenmittel: Möglichst Seiten von den schon bekannten Sperrlisten (die vermutlich auch mit der BKA-Version große Überschneidungen aufweisen werden) als versteckenden IFRAME in harmlose Seiten einbinden, dann möglichst viele deutsche Michel auf die Stopseite locken und so zu einer kostenlosen Hausdurchsuchung verhelfen.
TheDoctor meint:
(14.4.2009 um 21:25) Antworten
Mal schauen ob die Provider uns eine AGB-Änderung ins Haus schicken, die man dann ja mal fröhlich ignorieren kann.
Kündigen werden sie einen wohl eher nicht.
Bernhard meint:
(15.4.2009 um 00:58) Antworten
»Große Provider unterschreiben Sperr-Vertrag«
Oh, das Gebet mit den hunderttausenden Zugriffen und den Millionenumsätzen wieder. Der nächste Router fragt mindestens zwei unabhängige DNS-Server ab und warnt mich bei Differenzen. Vielleicht kommt ja noch eine automatische Mail an den Provider dazu…
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Zu diesen Flirt-SMS: Da habe ich bezüglich eines anderen Anbieters nach einem Panorama-/Report-/o.ä.-Bericht mal Strafanzeige erstattet, angeblich kein Anfangsverdacht …
>Jeden Tag sollen bis zu 400.000 Zugriffe auf solche Seiten verhindert werden. Mit Kinderpornografie im Internet werden jedes Jahr Millionenbeträge umgesetzt.
immer und immer wieder den gleichen Käse runterbeten
irgendwann wird es dann zur WAHRHEIT
vllt gibt es ja in 50-100 jahren auch über "unsere" zeit eine sammelreihe zeitungszeugen (http://www.zeitungszeugen.de)
vorausgesetzt, es findet wieder ein regimewechsel statt
Weiß man schon welche Provider daß sind, die Frau von der Leyen bei Ihrer "Wir tun mal so als würden wir was gegen Kinderpornographie tun" Aktion unterstützen wollen?
@mez:
Allen Bedenken zum Trotz treffen sich am 17. April fünf große Zugangsprovider mit der Familienministerin, um auf freiwilliger Basis Verträge zu unterzeichnen. Die Unternehmen verpflichten sich damit, nach Vorgaben des BKA Kinderporno-Seiten auf ausländischen Servern zu blockieren. Dabei dürfte es sich um die bereits genannten Provider Deutsche Telekom, Vodafone/Arcor, Hansenet/Alice, O2 und Kabel Deutschland handeln. Andere Anbieter wie 1&1 oder Freenet beharren bisher darauf, eine gesetzliche Grundlage für die Sperrmaßnahmen zu verlangen.
Quelle: heise.de/ct/c-t-Argumente...8211;/news/meldung/136007
@mez
netzpolitik.org/2009/zens...liste-der-zensurprovider/
MfG
Wordpress macht URL-Links kaputt, wenn sie zwei aufeinanderfolgende Minus-Zeichen enthalten. Es übersetzt zwei Minus zu nem Gedankenstrich.
Deshalb gehen die Links auf den Heise Artikel nicht, ist mir grad bei meinem Posting zum früheren Thread aufgefallen.
@3 wissen nicht, aber vermutet wird…
In einem Artikel von Heise Online werden diesbezügliche Vermutungen angestellt:
heise.de/ct/c-t-Argumente...8211;/news/meldung/136007
Klar ist daß sich die Provider nicht gegen gesetzliche Regelungen zur Wehr setzen werden können, aber vorauseilender Gehorsam ist zu kritisieren.
Wenn ich mich nicht irre wird es erforderlich sein die Verträge den Bestandskunden gegenüber zu ändern was evtl. ein Sonderkündigungsrecht zur Folge hat (hierzu wäre ein Kommentar von U.V. nützlich :)
Diesbezüglich habe ich bereits alternative Anbieter angeschrieben und um eine Stellungnahme über deren Pläne hinsichtlich dieser Problematik gebeten, mal sehen was demnächst an Antworten kommt.
Natürlich kann dann mein vielleicht neuer Provider gegen später einmal möglicherweise (sicher) kommende gesetzliche Zwänge nicht viel ausrichten, aber einen Seitenhieb bei der Kündigung meines bisherigen Anbieters (Hinweis auf den genannten vorauseilenden Gehorsam) kann ich mir diesem gegenüber dann doch nicht verkneifen.
Wenn es genug Leute tun wird dieser dann möglicherweise beim nächsten gemeinsamen Opernbesuch mit unseren Staatslenkern laut jammern aber derartige Gedanken sind "wishful thinking"..
@some.body:
danke für den hinweis!
hier eine alternativ-url:
http://www.heise.de/ct/news/meldung/136007
Ob das was bringen würde, wenn viele Leute jetzt ihren Vetrag kündigen und zu den "grünen" Povidern aus 5) wechseln ?(Hat man denn ein Sonderkündigungsrecht?)
@6 – was Du gerade schriebst trifft leider auch genau auf meinen Post zu.
Nunja, der geneigte Leser wird nach etwas Suche fündig werden.
@mez
http://zensurprovider.de/
Ich denke, hier gibt es nur ein wirksames Gegenmittel: Möglichst Seiten von den schon bekannten Sperrlisten (die vermutlich auch mit der BKA-Version große Überschneidungen aufweisen werden) als versteckenden IFRAME in harmlose Seiten einbinden, dann möglichst viele deutsche Michel auf die Stopseite locken und so zu einer kostenlosen Hausdurchsuchung verhelfen.
Mal schauen ob die Provider uns eine AGB-Änderung ins Haus schicken, die man dann ja mal fröhlich ignorieren kann.
Kündigen werden sie einen wohl eher nicht.
»Große Provider unterschreiben Sperr-Vertrag«
Oh, das Gebet mit den hunderttausenden Zugriffen und den Millionenumsätzen wieder. Der nächste Router fragt mindestens zwei unabhängige DNS-Server ab und warnt mich bei Differenzen. Vielleicht kommt ja noch eine automatische Mail an den Provider dazu…