9.2.2010

Neue Arbeitsplätze

Neben der Frage nach Schuld oder Unschuld, der nach Einstellung oder Strafe gibt es in Ermittlungsverfahren auch ganz praktische Dinge zu regeln. Etwa, wie kommt der Beschuldigte wieder an beruflich oder privat benötigte, harmlose Daten, die sich auf beschlagnahmten Festplatten oder DVDs befinden?

Es gibt mehrere Wege. Der Beschuldigte bringt eine originalverpackte Festplatte mit zur Polizei. Oder die Polizei stellt gegen Kostenerstattung leere Datenträger. Auf die Festplatten werden dann die freigegebenen Daten kopiert. Mitunter macht sich auch die Polizei Kopien und gibt die Datenträger (und vielleicht sogar die Hardware) zurück. Das alles lässt sich normalerweise verhandeln, und fast immer findet sich ein gangbarer Weg.

In Brandenburg, so habe ich heute erfahren, sind derart unbürokratische Lösungen nicht mehr erlaubt. Dort geht das alles nur noch mit Formularen, unterschriebenen und abgestempelten Freigaben und Einschaltung von besonders verpflichteteten Sachverständigen. Diese “Sachverständigen” machen die Kopien – und halten dafür natürlich die Hand auf. Unter 500 Euro Kosten laufe gar nichts, hieß es. Bei größeren Datenmengen könne es auch schnell sehr viel teurer werden.

Aber immer wieder schön zu sehen, wie Arbeitsplätze geschaffen werden.

69 Kommentare zu “Neue Arbeitsplätze”

  1. Kampfschmuser meint: (9.2.2010 um 13:54) AntwortenReply to this comment

    In den neuen Bundesländern war man schon immer sehr erfinderisch mit wenig Arbeit viel Geld zu machen.

  2. Axel John meint: (9.2.2010 um 13:55) AntwortenReply to this comment

    Diese “Sachverständigen” machen die Kopien – und halten dafür natürlich die Hand auf. Unter 500 Euro Kosten laufe gar nichts

    Festplatte spiegeln ab 500 EUR?
    Ich stelle einen Trupp 400 EUR-Jobber ein und biete Datensicherung ab 300 EUR.
    Wo kann ich mich bewerben?

  3. moritz meint: (9.2.2010 um 13:59) AntwortenReply to this comment

    Hmm hat mich eh schon immer Interessiert wo ich mich als Sachverständiger bewerben kann. Ich denke ich muss mich nochmal hinter das Thema klemen ^^

  4. ninjaturkey meint: (9.2.2010 um 14:00) AntwortenReply to this comment

    HIER HER!
    Ich kopiere ab 250,- Euro pro Fall.
    Bitte nur ernst gemeinte Anfragen.

  5. der echte n.n. meint: (9.2.2010 um 14:07) AntwortenReply to this comment

    schon erstaunlich, wie schnell man in neufünfland zum sachverständigen werden kann.

  6. Momo meint: (9.2.2010 um 14:13) AntwortenReply to this comment

    Ich machs für 100,- Euro pro Fall. Mengenkonditionen auf Anfrage auch möglich.

  7. Kand.in.Sky meint: (9.2.2010 um 14:22) AntwortenReply to this comment

    @Momo:
    bitte kein PreisDumping hier, Untergrenze sollte bei 50% also 250.-EUR liegen. Weitere Ermässigungen in Form von zusätzlichen Service sind hingegen erlaubt.

    Mein Preis: 300.-EUR, inkl. Protokollausdruck und Back-Up der Daten des Kunden für spätere Anfragen. BackUps können gegen geringe Gebühren (nur 1.99/1MB) schnell erstellt werden.

    #k.

  8. Rabenpriester meint: (9.2.2010 um 14:24) AntwortenReply to this comment

    Ich berechne euch die Kosten pro Kilogramm Daten. Wie wäre das?

  9. hamster wolfgang meint: (9.2.2010 um 14:25) AntwortenReply to this comment

    Na dann habe ich hier im Süden ja richtig Glück im Unglück gehabt. Kleine Anekdote: Meine gesamte Hardware (und nebenbei die meiner Lebensgefährtin, weil "im selben LAN") wurde von der örtlichen KriPo beschlagnahmt. Die Gesamtkapazität der Festplatten lag bei ca. 2-3 TiB. Es war auch ein (meinem Eindruck nach) technisch sehr versierter Beamter anwesend, der während der Hausdurchsuchung meinen Vorschlag, die Daten zu spiegeln und mir die Hardware dann zurückzugeben, aber mit einer interessanten Begründung verneint hat: es habe schon Fälle gegeben, bei denen beim Versuch, die Daten zu spiegeln, sämtliche Daten automatisch gelöscht worden wären. Ahja. Sowas mag ja bei speziellen verschlüsselten externen Festplatten (mit Pin-Eingabe oder Fingerabdruck-Scanner) bei fehlgeschlagener Authentifizierung vorkommen, aber doch nicht bei normalen, internen 08/15-Festplatten ohne Hardware-Verschlüsselung? Woher soll die Festplatte auch wissen, ob sie gerade von einem Ermittlungsbeamten gespiegelt wird oder ob der Lese-Zugriff legitim ist?
    Und ich dachte bis dato auch immer, dass bei der Daten-Forensik grundsätzlich nur mit Kopien und nie mit den originalen Datenträgern gearbeitet wird und daher ein Spiegeln der Daten ohnehin unumgänglich ist… aber auf solche Diskussionen hatte ich morgens um 6 keine große Lust.
    Auf Veranlassung des sehr umgänglichen Staatsanwalts ging das mit dem Spiegeln aber wohl doch noch irgendwie und ich konnte die Hardware immerhin nach 6 Wochen ganz unbürokratisch wieder bei den überaus freundlichen Beamten abholen (keine Ironie).

    Netterweise hatte aber während dieser 6 Wochen offenbar einer der Beamten einen der PCs beim Herumtragen fallengelassen, was mir bei der Abholung auch gleich ganz freimütig mitgeteilt wurde; er hat als Andenken jetzt eine kleine Delle im Gehäuse (der PC, nicht der Beamte). Die Festplatte hat zum Glück nichts abbekommen, obwohl es ja nicht einer gewissen Ironie entbehrt hätte, wenn die Beamten gleich eigenhändig die vermeintlichen Beweismittel unbrauchbar gemacht hätten…

  10. ich meint: (9.2.2010 um 14:27) AntwortenReply to this comment

    Ihr habt alle das Prinzip nicht verstanden:

    ICh nehme 800,- EUR, als Höchstbietender erhalte ich also den Zuschlag…

  11. Christian meint: (9.2.2010 um 14:37) AntwortenReply to this comment

    @Kampfschmuser Nr1

    Wieder mal vielen Dank, dass die Menschen aus den neuen Ländern runtergeputzt werden. Sie selbst waren wohl auch noch nie dort, wissen aber ganz genau bescheid. Große Fresse haben ist heute nicht mehr angesagt, lieber mal konstruktiv mitarbeiten.

    Außerdem sind gebrauchte Waren nie so viel wert wie neue. Also mal lieber gepflegt die Klappe halten in den gebrauchten Ländern.

  12. bafh meint: (9.2.2010 um 14:40) AntwortenReply to this comment

    dd if=/dev/hda of=/dev/hdb

  13. hiro meint: (9.2.2010 um 14:45) AntwortenReply to this comment

    Aus EDV-Sicht könnte man auch sagen: Die 500 Euro sind halt das Lehrgeld, das man zahlt, wenn man keine vernünftige Backup-Strategie hat. Jaja, ich weiß: Backup ist unwichtig, aber Restore wollen alle.

    Wenn ich mein Geld mit meinem Rechner verdienen würde, dann hätte ich mit Sicherheit ein paar halbwegs aktuelle Festplatten-Spiegel irgendwo eingelagert, zusätzlich regelmäßiges Backup wichtiger Daten auf verschlüsselte Online-Archive.

    So oder so sind die 500 Euro ein Witz, wenn man bedenkt, was der Geschädigte (so nenne ich ihn hier mal) eh schon an Kosten durch die Beschlagnahme hat: PC ersetzen und installieren, lokale Backuplösung ersetzen und installieren, Off-Site-Backup herkarren und zurücksichern, Online-Backup zurücksichern. Während der Zeit ist er unproduktiv, also Verdienstausfall. Und wie die meisten von uns wissen: Einen frisch eingerichteten PC muß man sich auch erstmal wohnlich machen, also noch Produktivitätsverlust für ein paar Wochen.

    500 Euro? Leicht verdientes Geld für einen "Sachverständigen", der die Notlage des Opfers ausnutzt und sich an den größeren Schaden einfach dranhängt.

  14. user124 meint: (9.2.2010 um 14:46) AntwortenReply to this comment

    dreist für die menge der daten die neben den beweisen mitbeschlagnahmt wurden einen haufen geld zu verlangen.
    daneben gehen die wohl frech davon aus auf die dateien zugriff zu haben wenn datenträger beschlagnahmt wurden – ich frage mich ob die auch eine sektorweise spiegelung der platten machen wenn nur verschlüsselter, nicht lesbarer datenschrott zu finden ist.

  15. Ich halt meint: (9.2.2010 um 14:48) AntwortenReply to this comment

    @Kampfschmuser:

    Rassist.

  16. WebRequest meint: (9.2.2010 um 14:52) AntwortenReply to this comment

    @hiro:
    Dann erklär' du den Beamten doch mal, dass sie die zwei Festplatten hier lassen können, weil da sowieso nur Backups drauf sind … entschuldige, aber wenn die sich darauf einlassen würden, wären sie strohdoof.
    Und wenn die Backupmedien auch beschlagnahmt werden – was in der Regel passiert – dann bringen sie dir nichts.

  17. Josef meint: (9.2.2010 um 14:56) AntwortenReply to this comment

    @Christian: Wir machen uns nicht über die Menschen, sondern über die Beamten in den neuen Ländern (und den alten) lüstig. Also als Mensch nicht aufregen.

  18. jürgen von big brother meint: (9.2.2010 um 14:59) AntwortenReply to this comment

    @Rabenpriester: Doof! Daten wiegen doch nix!

    Zitat:"Das Beispiel geht von einer 50 Kilobyte großen E-Mail aus: Die besteht aus 4.096.000 Bit und folglich aus etwa 2.048.000 Einsen, für die Strom gebraucht würde. Für deren Verarbeitung werden 8.000.000.000 (8 Milliarden) Elektronen benötigt. Ein Elektron wiegt 0,000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.9 Kilogramm, folglich würde die Nachricht dann ein 18-Quadrillionstel Kilogramm wiegen. So viel wie doch schon immerhin 21.000 Blei-Atome." (http://blog.netplanet.org/2008/02/17/wie-viel-wiegt-das-internet/)

  19. Sanddorn meint: (9.2.2010 um 15:19) AntwortenReply to this comment

    Ich habe eine Vision – Moment es wird schärfer – ja, die “Sachverständigen” tragen blaue Kittel mit TÜV Zeichen?

  20. cb meint: (9.2.2010 um 15:21) AntwortenReply to this comment

    Unter umgekehrten Vorzeichen passt diese Meldung zum Thema:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,676734,00.html

    1,5 Mrd. für 3900 Jobs weniger – wenn das kein Schnäppchen ist.

  21. Vollpfosten meint: (9.2.2010 um 15:37) AntwortenReply to this comment

    @WebRequest:
    Da hat wohl jemand "Off-Site-Backup" nicht verstanden.

  22. Aurisa meint: (9.2.2010 um 15:47) AntwortenReply to this comment

    @hiro:
    Ganz ernsthaft gefragt:
    Welche sicheren (!) verschlüsselten Online-Archive gibt es denn…?

    Ansonsten… ich persönlich hab auch noch ein Backup meiner Daten außer Haus, bei einer vertrauenswürdigen Person eingelagert.
    Aber das kann ich natürlich nicht jeden Tag aktualisieren…
    Darum finde ich die Frage schon interessant, welche anderen Möglichkeiten es sonst noch so gibt Daten außer Haus zu sichern…
    (Bankschliessfach dafür habe ich mangels Gold&Silber leider keines ;)…)

    Muss ja gar nicht die Polizei sein, die den Rechner beschlagnahmt… es reicht ja schon, wenn es mal brennt…
    und dann ist auch nix mehr mit Festplatte spiegeln…

  23. Hanno meint: (9.2.2010 um 15:51) AntwortenReply to this comment

    @15 WebRequest: Backups müssen (auch) außer Haus lagern. Die Gefahr besteht ja nicht nur in Hausdurchsuchungen, sondern auch darin, daß dir do Bude abbrennt etc.

    Hmm. Dabei fällt mir ein: Was macht eigentlich die Polizei angesichts eines Datensafes (die ja auch tw. Brandschutz bieten, so komme ich gerade darauf), zu dem man die Kombination vergessen hat? Gewaltsam öffnen, denke ich mal. Wer bezahlt?

  24. Hanno meint: (9.2.2010 um 15:56) AntwortenReply to this comment

    @21 Aurisa: Jedes Online-Archiv ist sicher (gegen unbefugten Zugriff), wenn du selber verschlüsselst.

    (Hmm. Gibt es den 15 min Edit-Zeitraum nicht mehr? Ich hätte gerne in meinem vorigen Artikel nen Typo beseitigt…)

  25. Hans meint: (9.2.2010 um 15:59) AntwortenReply to this comment

    Auch wenn ich damit nicht auf Gegenliebe stosse: wieso sollte eigentlich die vom Steuerzahler finanzierte Polizei ihre Zeit dafür verwenden, auf beschlagnahmten Datenträgern danach zu suchen, welche Dateien wohl harmlos sind oder nicht und dann für oder mit dem Beschuldigten Backups anzufertigen? Wenn man das auf die Verfahren summiert, kommt da einiges zusammen. Also mein Tip: am besten die beruflichen oder sonst wichtigen Dateien nicht auf die gleiche Festplatte oder DVD kopieren wie die Kinderpornos. Oder, wenn man sich dazu nicht in der Lage sieht,die nicht strafrechtlich relevanten Dateien gesondert auf Datenträgern sichern.

  26. Karsten meint: (9.2.2010 um 16:11) AntwortenReply to this comment

    @Vollpfosten: Im Prinzip könnte es ja auch eine Off-Site-Beschlagnahme geben.

  27. Aurisa meint: (9.2.2010 um 16:19) AntwortenReply to this comment

    @Hanno:
    Ja verstehe, das leuchtet mir ein. Danke für den Hinweis :)!

    Übrigens, nein den 15-Minuten-Edit-Zeitraum gibt es hier leider nicht mehr.

    Vor einer Weile hat es hier scheinbar jemand geschafft auf diesem Wege eine Kommentar von jemand anderem nachträglich zu bearbeiten.
    Darauf wurde diese Funktion aus Sicherheitsgründen abgeschaltet.

  28. Aurisa meint: (9.2.2010 um 16:22) AntwortenReply to this comment

    @Hans:
    Das ist jetzt aber nicht dein Ernst, oder?

    Und wenn dann die Polizei kommt sagt man denen:

    "Liebe Ordnungshüter, das hier ist die Festplatte mit den Kinderpornos, bittesehr! Und das ist meine berufliche Festplatte, die braucht ihr also nicht mitzunehmen!"

    Und die Polizei nimmt dann nur die Kinderporno-Festplatte mit, oder wie stellst du dir das vor ;)…?

  29. Tagedieb meint: (9.2.2010 um 16:30) AntwortenReply to this comment

    @24, Hans: Drei Dinge, die in deiner Notiz nicht berücksichtigt werden:
    1. Die Polizei wird, wenn Sie bei Dir einfällt (sei es zu Hause oder in deinem/r Büro/Firma) alle rechner mitnehmen, auf denen Du arbeitest. deshalb brauchst Du gar nicht nach beruflich oder privat zu unterschreiden.
    2. Wenn gegen dich ermittelt wird, muss die Polizei sowieso alle Dateien, die auf den beschlagnahmten Rechnern liegen, durchsehen und bewerten: harmlos oder strafrechtlich relevant. Dann müsste die Polizei auch in der Lage sein, die harmlosen dateien auch ganz schnell wieder rauszurücken, und sei es über den Weg eines Back-ups.
    3. Die Polizei ist dazu da, Straftatbestände aufzuklären, aber nicht, um bei jedem Verdacht (!), der nichrt direkt zu einer Untersuchungshaft führt, gleich auch die berufliche Existenz des Beschuldigten zu vernichten. Aber das passiert, wenn alle Daten mitgenommen werden und man erst nach 6 Monaten oder länger an die harmlosen, aber für die Arbeit wichtigen daten herankommt. Deshalb vielleicht Backups durch die Polizei?

  30. Blaubeerkuchen meint: (9.2.2010 um 16:44) AntwortenReply to this comment

    @ 21
    Theoretisch reicht ein Thresor um daten gegen einen Brand zu schützen. Jedoch bringt das nichts wen fröhliche Menschen krümelartige Substanzen darin vermuten.
    &
    @ 24
    Man mag hier sicherlich darüber streiten in wie weit gewisse Herren einen Menschen transalieren dürfen, dessen Unschuld nicht bewiesen ist. Aber selbst wen man hier eine Aufwandsentschädigung verlangt, sollte diese im Ramen liegen.
    Wen der Datenträger mitgebracht wird, sind meiner Meinung nach 25 € für den Pracktikanten pro Stunde angemessen. Äh ich meine natürlich den Sachverständigen Pracktikanten … hier klicken da Schaun und jetz warten. Ausbildung zum Sachverständigen für Kopiervorgänge in klimatiesirten Räumen abgeschlossen. Eventuel auch 1-2 € für den Kaffee Automaten pro Stunde dazu.

  31. Billy meint: (9.2.2010 um 16:45) AntwortenReply to this comment

    Wie nennt sich die genaue Berufsbezeichung für solch einen Sachverständigen, ist diese geschützt und wo kann man sich dafür ausbilden lassen. IT-Forensik scheint ja einer der wenigen Jobsektoren zu sein, bei denen sich noch gute Chancen auftuen.

  32. Kraven meint: (9.2.2010 um 16:54) AntwortenReply to this comment

    @Hans: Zusätzlich zu den bereits gegebenen Antworten:

    Wie soll man die strafrechtlich relevanten Daten von den beruflichen und sonstigen wichtigen Daten trennen, wenn man keine strafrechtlich relevanten Daten auf der Festplatte hat?

    Es soll da auch schon Fälle von Hausdurchsuchung und Beschlagnahme von Rechnern gegeben haben, wo sich hinterher die Unschuld herausstellte, oder keine Schuld beweisen ließ.

  33. Sebastian Salzgeber meint: (9.2.2010 um 16:56) AntwortenReply to this comment

    Jetzt mal ein ernster Vorschlag:
    Wer dringend an seine Daten kommen will/muss sollte sich entferne Backups machen. z.B. sehr einfach geht dies mit Online-Backups von mozy.com oder carobnite.com Dort gibt es für wenig Geld viel Speicherplatz. Der ist verschlüsselt (nur der client hat den Schlüssel, nicht das Unternehmen) und liegt in den USA. Also weit genug wge, dass popelige Kriminalbeamte zugriff oder gar wind davon bekämen.
    Nach der Durchsuchung kann man seine Daten komplett restoren und weiterarbeiten. Ich würde keinem raten 1TB hochzuladen (obwohl dies ginge), weil die Dienste mitunter sehr langsam sind, aber die 4GB an Privatphotos und Dokumenten die man braucht sind so schnell wieder da.
    Zu erwähnen bleibt, dass beide o.g. Dienste ihre Tücken haben. Googelt einfach mal nach "Mozy Problem" oder ähnlichem. Aber davon solltet ihr euch nicht beirren lassen. Es sollen eher die Ausnahmen sein. Die Millionen erfolgreichen restors machen halt nicht jedesmal nen Thread auf ;)

    Grüße

  34. Mithos meint: (9.2.2010 um 17:20) AntwortenReply to this comment

    Die 500€ und mehr für die Kopier-Sachverständigen lassen sich doch ganz leicht wieder zurückholen: Einfach urheberrechtlich geschütztes Material aus der Feder und mit Erlaubnis eines Dritten auf den Datenträgern ablegen und dann mit entsprechenden Maßnahmen schützen. Nach erfolgter Dienstleistung den Kopierer dann wegen Umgehung von Kopierschutz verklagen :-)

  35. Karsten meint: (9.2.2010 um 17:32) AntwortenReply to this comment

    @Sebastian Salzgeber: Liegt der Schlüssel nach der Hausdurchsuchung noch beim Besitzer der Daten oder in der Asservatenkammer?

    Ich glaube eine Backup-Strategie, die gegen eine Beschlagnahme hilft, kostet mehr als 500€*(Wahrscheinlichkeit einer Hausdurchsuchung).

  36. GxS meint: (9.2.2010 um 17:44) AntwortenReply to this comment

    Ganz dumme Frage:
    Angenommen, man braucht die Daten und bezahlt:
    Dann wird das Verfahren eingestellt, man erhält den Rechner zurück.
    Wer bezahlt?
    Der Steuerzahler oder der unschuldig Verdächtigte?

  37. Eisboer meint: (9.2.2010 um 17:51) AntwortenReply to this comment

    @Hans: Sie gehen also davon aus, dass 90% der beschlagnahmten Hardware irgendwelches illegales Zeug drauf hat + dass die Polizei nie 100% harmloses Zeug mitnimmt?

    Wie kommt man nur auf so einen Gedanken?

    ps.: Wenn Datenhardware mitgenommen wird, dann alles, auch externe Geschichten, sonst wär das ganze ja witzlos…

  38. Blaubeerkuchen meint: (9.2.2010 um 17:57) AntwortenReply to this comment

    @ GxS vermutlich du
    Die kosten entstanden nicht aufgrund einer Polizeilichen aktion sondern auf persöhnlichen Wunsches des Antragstellers. Damit sind die Kosten nur entstanden weil du das woltest.
    Könnte mir vorstellen das du Schaden, der durch den Ausfall des Computers, entstanden ist, bis zu einem gewissen Punkt geltend machen kannst wen du unschuldig verdächtig warst.
    Wen du dir dein Eigentum zurück kaufst um Ausfälle zu vermeiden, gehe ich davon aus das sie dir genau das zum Strick machen.

  39. Sebastian Salzgeber meint: (9.2.2010 um 18:00) AntwortenReply to this comment

    @Karsten:

    Der Schlüssel ist ja Ihr Passwort (aus dem Passwort wird der 128bit Schlüssel erzeugt). Im Idealfall liegt das bei Ihnen im Kopf oder niedergeschrieben auf der letzten Seite ihres Lieblngsbuches (oops).

    Laden Sie sich doch mozy Home kostenlos runter. In der kostenlose Version haben Sie 2GB umsonst und können es einfach mal testen.

  40. Kampfschmuser meint: (9.2.2010 um 18:01) AntwortenReply to this comment

    @Christian:
    Lieber Christian!
    Leider weiß ich wovon ich rede. Ich lebe seit 15 Jahren auf beiden Seiten (zwei Wohnsitze) und fahre jährlich rund 50tkm durch ganz Deutschland. Dabei habe ich jeden Tag Kontakte mit Kunden und Behörden (auf beiden Seiten). Der Unterschied u.a. mit Dingen umzugehen ist oft ähnlich stark wie der Unterschied zwischen Tag und Nacht.
    Ihre Art mit Dingen umzugehen (Fresse halten, gebrauchte Länder, etc.) zeigt es auch ganz deutlich.

  41. Christian meint: (9.2.2010 um 18:23) AntwortenReply to this comment

    Lieber Kampfschmuser!

    Selbstverständlich beweisen Ihre Ausführungen, dass die Leute im Osten fauler sind als im Westen.

    Vielleicht sollten Sie mal langsam aufwachen? So nach 20 Jahren wäre es mal an der Zeit. Ich lebe im hier und jetzt – Sie immer noch im 1985. Und ich kenne beide Seiten auch sehr gut und kann daher sagen, dass beide Ihre Eigenarten haben. Damit umzugehen ist mir bereits gelungen, Ihnen scheinbar nicht. Und wer solch dummen Äußerungen von sich gibt, braucht sich über Reaktionen nicht zu wundern.

  42. Stuff meint: (9.2.2010 um 18:29) AntwortenReply to this comment

    @hiro:
    Wer "seinen" Computer wirklich braucht, hat eine Platte zum Booten und den Rest (weit) hinterm Horizont…
    mfg Stuff

  43. Kampfschmuser meint: (9.2.2010 um 18:32) AntwortenReply to this comment

    @Christian:
    Hier kann man ihnen nur empfehlen die Augen mal aufzumachen, die rosarote Brille abzulegen und sehendem Auge durch die Welt zu gehen.
    Wie in ihrem ersten Posting können sie ihren Groll nicht verbergen und suchen sich kopflos gegriffene haltlose Formulierungen. Kritik ist wohl ein "rotes" Tuch für sie.

  44. Christian meint: (9.2.2010 um 19:29) AntwortenReply to this comment

    @Kampfschmuser

    Von mir aus können Sie empfehlen was Sie wollen. Als Preuße bildet man sich seine eigene Meinung. Außerdem habe ich Ihnen geschrieben, dass ich beide Seite kenne. Sie sollten aufmerksamer lesen! Ihre Meinung ist aus der alten Welt, die jüngere Generation hat Ihre künstlich erfundenen Probleme nicht.

  45. Hans meint: (9.2.2010 um 19:43) AntwortenReply to this comment

    Ach Gott je, war ironisch gemeint, ich dachte, dass verstünde sich von selbst.

  46. PetraPan meint: (9.2.2010 um 20:03) AntwortenReply to this comment

    Wie sieht das eigentlich aus, wenn ich einen Tresor in meiner Bude stehen habe, die netten Ossis Polizeivollzugsbeamte kommen zur Hausdurchsuchung angetanzt und vermuten folgerichtig in den Tresor mein Bargeld in szenetypischer Stücklung Drogen. Ich weigere mich ihn zu öffnen, weil ich mein Schlüssel verloren habe. Kommt dann der nette Herr mit dem Winkelschleifer?

  47. Kampfschmuser meint: (9.2.2010 um 21:03) AntwortenReply to this comment

    @PetraPan:
    Lassen wir das Thema Ost/West mal raus, da ansonsten der blutjunge (noch naive und blauäugige) Christian einen Herzkaspar bekommen.

    Zum Tresor: Bei der Hausdurchsuchung hat man keine Mitwirkungspflicht. Natürlich läßt sich die Staatsgewalt von einem Metallschrank egal in welcher Größe nicht beeindrucken. Wenn also der HD-Beschluß den Tresor umfaßt, die Herrn Beamten dort hinein schauen wollen, werden sie es auch tun. Dann dauert es halt länger.

  48. Bernhard meint: (9.2.2010 um 21:20) AntwortenReply to this comment

    @bafh:
    Aber bitte bs=4K nicht vergessen, sonst erfolgt der Kopiervorgang mit dd byteweise. ;)

    Nun, mir hat letzt jemand freimütig erklärt, daß er seine Ausrüstung nach 18 Monaten und Einstellung des Verfahrens wiedergeholt hat; ein Rechner lief nicht mehr und das Laptop hat der Beamte noch vor der Ausgabe fix mit FORMAT C: formatiert.

    Offensichtlich ist es reine Glückssache, an wen man gerät.

  49. Bernhard meint: (9.2.2010 um 21:24) AntwortenReply to this comment

    Ach ja, was den "Sachverständigen" angeht, gibtg's demnächst die Datensicherung nur noch nach richterlicher Genehmigung, hä?

    Gibt's irgendwo eine Statistik, die aufführt:
    - wie viele Hausdurchsuchungen durchgeführt und wie viele PC dabei beschlagnahmt wurden,
    - wie viele Verfahren eingestellt wurden,
    - wie viele Verfahren vor Gericht gegangen sind und mit welchen Anklagen,
    - wie viele Angeklagte überhaupt verurteilt wurden?

  50. AndreB meint: (9.2.2010 um 22:02) AntwortenReply to this comment

    Mittlerweile ist es so, daß meine Startplatte mit Hardware-Passwortschutz arbeitet und nur Windows beinhalt.
    Alle anderen Platten sind durch Truecrypt mit einem wirklich ellenlangen Schlüssel der nur in meinem Kopf existiert geschützt ist.

    Nicht das ich etwas verbergen möchte aber man ist schnell unschuldig im Verdacht und mittlerweile habe ich hier gelernt, das man nur dann Chancen hat die Sache sehr schnell zu Ende zu bringen in dem man nicht mal den Ansatz zu Beweisen liefert und die Ausssage verweigert.

  51. hiro meint: (9.2.2010 um 22:14) AntwortenReply to this comment

    @Stuff:
    Wer seinen Rechner wirklich braucht, hat nicht unbedingt Lust, auf die Lieferzeiten der Pakete von "hinterm Horizont" zu warten, von deren sicherer Verfügbarkeit ganz zu schweigen.

    Lokal Truecrypt oder luks, Datensicherung täglich auf lokales (ebenfalls verschlüsseltes) Backup-Medium. Backup-Medium einmal im Monat mit dd spiegeln und bei Bekannten einlagern – nicht mal in unserer Bananenrepublik gibt es Hausdurchsuchungen im gesamten Bekanntenkreis, weil da was lagern könnte. Differenz zwischen Backup im Bekanntenkreis und täglicher Sicherung kann man bei wirklich wichtigen Daten noch täglich in einen Online-Speicher schieben, wenn man mag.

    Wenn $Strafverfolger die Schlüssel haben wollen, haben sie Pech gehabt – niemand muß sich selbst belasten.

  52. Jerry meint: (9.2.2010 um 22:29) AntwortenReply to this comment

    ganz so dumm ist das Vorgehen bei der Rückgabe der Daten nicht. Ob man dafür jetzt unbedingt Formulare braucht, sei mal dahin gestellt.

    Aber in einem hiesigen Fall ist es auch so gelaufen:

    Die Hardware wurde endgültig eingezogen, da das Gericht den Beschuldigten veruteilt hat.
    Der Staatsanwalt hat dann der Datenrückgabe zugestimmt.
    ABER: nicht einfach ein Image ziehen (das hatte die Kripe eh schon), sondern die gewünschten Dateien einzeln benennen und von einem sachverständigen Kripobeamten (ja, die gibt es!) kopieren lassen.
    Man konnte dann zwar den Ordner "Eigene Dateien" angeben, aber natürlich wurde der Sharing-Bereich von Emule etc. dabei ausgespart.

    Wer tatsächlich 1 TB an Daten so kopieren und sortieren muß, der hat einige Stunden, vielleicht sogar Tage zu tun.
    Tools, die diese Arbeit auf Basis des Untersuchungsergebnisses bei der Fahndung nach verbotenen Dateien erledigen könnten, sind mir nicht bekannt.

    Insofern halte ich 500 Euro für diese "Dienstleistung" für gar nicht mal so unrealistisch. Das ist im IT-Bereich nicht mal ein Tagessatz.

  53. mark meint: (10.2.2010 um 01:08) AntwortenReply to this comment

    @Sebastian Salzgeber: Das mit Mozy und datenverlust wuste ich noch gar nicht, war da aber immer schon ein bischen skeptisch. Dann lohnt sich wohl amazons cloud service unter 20Gb kommt das sogar günstiger. Die sollen jedenfalls gegen defekte Festplatten immun seien und ich konnte nichts negatives bisher ergooglen.

  54. Distributed meint: (10.2.2010 um 09:23) AntwortenReply to this comment

    Da wird man sich eine Disziplin angewöhnen müssen, wenn einem die Daten wichtig sind. REgelmäßiges Backup auf Truecryptpartitionen externer Platten. Die lagert man dann bei Vetrauenspersonen. Die Verschlüsselung hilft sowohl gegen neugierige Vertrauenspersonen als auch den Fall, dass die Platten beschlagnahmt werden (als Beifang z.B.)

    Als Privatanwender sollte monatliches Image reichen. Geschäftsleute müssen schauen, ob wöchentlich reicht (FReitagnachmittagroutine: Platte an Dockingstation anschließen, Truecryptpartition mounten, Daten kopieren, Platte mitnehmen und lagern).
    bei aktuellen Plattenpreisen von 50-90EUr kostet das nicht die Welt und kann rotationsmäßig mit 2-5 Platten hinreichenden Schutz bieten.

    Aber wie es so schön heißt: dass man Backup gebraucht hätte, fällt einem erst beim Restore-Bedarf wieder ein :-)

  55. Aurisa meint: (10.2.2010 um 10:43) AntwortenReply to this comment

    Da wir gerade beim Thema Datensicherung sind…

    Ich hätte da an die anwesenden Experten nochmal ein bis zwei blöde Fragen ;)…

    Ich habe bisher keine Erfahrungen mit TrueCryt.
    Hier habe ich aber gelernt – danke Udo Vetter und Kommentatoren! – daß ich das wohl besser nachholen sollte…

    Selbst wenn es nicht die Polizei ist – und zumindest derzeit wüsste ich wirklich nicht was die bei mir wollen sollten… aber man weiss ja nie, auch das habe ich hier gelernt… – es kann ja auch mal ein Computer/Festplatte/sonstiger Datenträger gestohlen werden, oder es kann sich jemand dran zu schaffen machen während man mal nicht aufpasst etc.
    Der Möglichkeiten gibt es viele…

    Also:

    1.Blöde Frage:
    Kann man eine Festplatte eigentlich auch NACHTRÄGLICH mit True Crypt verschlüsseln…?
    Oder bleiben dann alle bisher da gespeicherten Daten unverschlüsselt?

    2.Blöde Frage:
    Geht eine Verschlüsselung mit TrueCrypt auch bei anderen Datenträgern (USB-Stick, CD-ROM etc.)?

    3.Blöde Frage:
    Wo bekommt man TrueCrypt her?

    4.Blöde Frage:
    Weiss vielleicht auch noch jemand wo's eine verständliche Erklärung zu TrueCrypt gibt… (möglichst auf Deutsch, bei Englisch muss ich wohl damals in der Schule gefehlt haben) :(…?

  56. Thomas meint: (10.2.2010 um 11:43) AntwortenReply to this comment

    @Aurisa:

    zu 1.: Ja das geht problemlos.
    zu 2.: USB-Stick sollte gehen (nie probiert). CD-ROM geht sicher nicht. Allerdings kann man ein TC Filesystem in einem Dateicontainer erstellen, den man dann auf CD brennt. Also einen Container erstellen, der eben noch auch CD/DVD passt, Daten da reinpacken, TC-Filesystem unmounten (!) und den Container dann brennen.
    zu 3. (die ist wirklich bloed): http://www.truecrypt.org/downloads
    zu 4.: Google? Z.B.: http://is.gd/84ABC

    Frage ich einen Anwalt oder verteidige ich mich selber in den Knast?
    Frage ich einen Informatiker oder verschluessele ich meine Daten selber kaputt.

  57. eihwaz meint: (10.2.2010 um 11:48) AntwortenReply to this comment

    @54: 1) on the fly geht
    2) ja
    3) truecrypt.org
    4) google hilft

  58. Aurisa meint: (10.2.2010 um 11:57) AntwortenReply to this comment

    @Thomas:
    Dankeschöööön :)!

  59. Aurisa meint: (10.2.2010 um 12:03) AntwortenReply to this comment

    @eihwaz:
    zu 4)Ja ich weiss: rtfm! ;)… bzw. google hilft…

    Alles richtig, trotzdem frage ich oft lieber… wenn ich mir von den 'anwesenden' Menschen eine bessere Antwort erhoffe.

    Denn die Sache mit google hat einen Haken:
    Ich bin doof ;)… und google ist auch doof ;)… bzw. ein zwar ausgeklügeltes aber nicht im menschlichen Sinne intelligentes Programm.

    Und wenn ein Doofer einen anderen Doofen was fragt, dann kommt nicht unbedingt was kluges dabei raus ;)..

    Darum frage ich manchmal lieber Leute die Ahnung von der Sache haben…

  60. jonpro meint: (10.2.2010 um 15:39) AntwortenReply to this comment

    @AndreB: @Kampfschmuser:
    Der Haken an der Truecrypterei ist, dass kleine Fehler in der Dateisystemstruktur oder der Festplatte sofort zur kompletten Vernichtung deiner Datenbestände führen, statt einfach nur ein, zwei (oder auch tausend Dateien – abhängig vom Schaden) zu beschädigen. Da kann zwar dann der Beamte in den 10^-n Fällen, in denen er bei dir aufkreuzt, nix mehr lesen, du aber – sofern du deinen Rechner viel benutzt – mit einer Wahrscheinlichkeit nahe 1 auch irgendwann nicht mehr.

  61. jonpro meint: (10.2.2010 um 15:47) AntwortenReply to this comment

    @Distributed:
    Platte an Dockingstation anschließen, Truecryptpartition mounten, Daten kopieren, Platte mitnehmen und lagern).
    So erklärte mir mal unser Datenbankenprofessor, dass er es mit geschäftskritischen Daten handhabte. Ein Backup wird stets abends mit nach Hause genommen und da in den Safe gelegt. Und das möglichst bei jedem Teilhaber, das kostet zwar ein, zwei, drei Frestplatten, aber die sind im Zweifel immer billiger, als wichtige Daten nur bei der Staatsanwaltschaft zu haben, oder ein abgebrannter Serverraum. Zwar sind eine Menge Daten schade zu verlieren, die wirklich geschäftskritischen sind aber meistens auf ein überschaubares Volumen einzugrenzen.

  62. distributed meint: (10.2.2010 um 16:51) AntwortenReply to this comment

    @jonpro: das Risiko des Totalverlustes ist überschaubar: es ist ebensogroß, als wenn ich alle Daten in ein ZIP-File mit Paßwort packe. Oder wenn die FEstplatte crasht. DAgegen gibt es ein Mittel: Redundanz. Nimmt man eben 2 Festplatten /USB-Sticks whatever und minimiert so das Risiko.

    Bei wichtigen Geschäftsdaten reicht tatsächlich meist ein Stick. Klar, wenn jemand seine 2-3 TB geleechte Filmsammlung sichern will, braucht der mehr Platten und Zeit, als wenn jemand nur den Korrespondenz-Folder und die Mailbox speichert. Da kommt man mit manchmal wenigen GB aus

  63. Schwarzer Vogel meint: (10.2.2010 um 22:12) AntwortenReply to this comment

    Oh,ich melden mich tomorrow an, ganz sicher versproken!

  64. Olli meint: (10.2.2010 um 23:32) AntwortenReply to this comment

    @hiro:

    Mehere Wochen? Ich brauch 2 Tage. Also wenn du mehrere Wochen brauchst dann würde ich lieber ganz still sein was Backups angeht.

  65. Olli meint: (10.2.2010 um 23:34) AntwortenReply to this comment

    Nachtrag und slebst aus EDV-Sicht kann man nicht sagen selber Schuld da die Beamten gerne alles an Datenträgern mitnehmen.

    ALLES ich wiederhole ALLES da kannst auf so vielen Festplatten sichern wie du willst die nehmen die mit. Außer du verwahrst die woanders und dann musst aufpassen das die das nicht spitz kriegen und dir nen Strick draus drehen.

  66. FUD meint: (13.2.2010 um 09:43) AntwortenReply to this comment

    @jonpro:

    Der Haken an der Truecrypterei ist, dass kleine Fehler in der Dateisystemstruktur oder der Festplatte sofort zur kompletten Vernichtung deiner Datenbestände führen

    Dem beugt Truecrypt ja vor, indem es Dir eine Header-Datei erzeugt, bevor es eine Platte verschlüsselt, die wenige kb groß ist und die Dir im Bedarfsfall den "Verschlüsselungskopf" der Festplatte wiederherstellt. So einfach ist das.

  67. Stuff meint: (14.2.2010 um 23:32) AntwortenReply to this comment

    @hiro:
    Oh – bitte um Verzeihung! " Wirklich braucht" meint alt auch wirkliche Datenanbindung, scheint aber im Entwicklungsland Deutschland sehr schwer zu sein; auch wir mussten schon ein Passauer Unternehmen via Richtfunk nach Oberösterreich ans www brauchbar anschliessen…
    Mein Beileid1
    Stuff

  68. C. Rogoz meint: (16.2.2010 um 00:29) AntwortenReply to this comment

    Ich freue mich schon auf die elektronische Ermittlungsakte. Bin nur gespannt wie hoch dann die Gebühr für die "Akteneinsicht" ist.

  69. Bodo Banane meint: (16.2.2010 um 13:16) AntwortenReply to this comment

    @Blaubeerkuchen:
    Auch für Legastheniker:
    > https://addons.mozilla.org/de/firefox/browse/type:3

    Rechtschreibprüfung für Firefox. (unter G wie Germany/german)

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