Polizist fährt 22 Jahre ohne Führerschein
Er jagte Kriminelle, kontrollierte Verkehrssünder, kassierte über die Jahre sicher auch etliche Führerscheine. In eigener Sache nahm es ein Polizeibeamter aus dem Harz aber nicht so genau. Wie sich jetzt herausstellte, fuhr der Polizist 22 Jahre Streifenwagen und sein Privatauto, ohne selbst eine Fahrerlaubnis für Autos zu besitzen. Gemerkt hat das bis vor kurzem niemand. Angeblich nicht mal der Beamte selbst.
Erst bei einer Überprüfung der Polizeiberechtigung, die zum Führen von Streifenwagen berechtigt, soll die Wahrheit ans Licht gekommen sein. Die Berechtigung ist an sich unbefristet. Der Beamte hatte sie in Zeiten der Wende erhalten. “Das waren damals ziemlich wilde Zeiten, wo das durchgerutscht sein muss”, zitiert die Magdeburger Volksstimme einen Polizeisprecher.
Es sei nun jedoch klar, dass der Beamte eigentlich gar kein Auto fahren darf. Er hatte in der DDR nur einen Führerschein gemacht, der für Motorräder und Traktoren gilt. Auch nach dem Überleitungsrecht erstreckte sich diese Fahrerlaubnis nie auf Autos.
Laut Magdeburger Volksstimme hat sich die Polizei redlich bemüht, den Vorfall nicht öffentlich werden zu lassen. Jedoch hätten Nachbarn des Polizisten von der Sache Wind bekommen und sich empört. Nicht nur, weil der Beamte auch 22 Jahre für alle sichtbar einen Privatwagen gefahren hat, sondern weil er auch in einige Verkehrsunfälle verwickelt gewesen sein soll.
Hierbei hätte seinen Kollegen eigentlich auffallen müssen, dass der Mann keinen Autoführerschein hat. Die Polizei Magdeburg räumt bislang lediglich ein, dass der Beamte “indirekt” an einem Zusammenstoß von zwei Streifenwagen beteiligt war. "Hier war eine Überprüfung seiner Fahrerlaubnis nicht erforderlich", rechtfertigt sich laut Magdeburger Polizeistimme der Polizeisprecher.
Der Beamte schiebt nach Angaben der Zeitung nun Innendienst. Gegen ihn ist ein Disziplinar- und auch ein Strafverfahren eingeleitet worden.
Mit der naheliegenden Ausrede, er sei immer davon ausgegangen Auto fahren zu dürfen, wird der Polizist übrigens nur bedingt weiter kommen. Fahren ohne Fahrerlaubnis ist kein reines Vorsatzdelikt. Man kann die Tat auch fahrlässig begehen, aber auch dann drohen als Höchststrafe noch sechs Monate Gefängnis.
Ob ein Gericht einem Beamten, der Tag für Tag Führerscheine kontrollieren muss und somit überdurchschnittliche Fachkenntnis hat, Fahrlässigkeit zubilligt, steht überdies auf einem anderen Blatt.
Naja, Polizistenbonus gegen Fachkenntnissemalus, was wird da wohl schwerer wiegen.
Also dieser treue Beamte bekommt sofort auf STaatskosten eine Führerschen. Ausserdem wird gegen alle die das Öffentlich gemacht haben sofort wegen irgendwas ermittelt und ein Hausdurchsuchunk mit nem SEK durchgeführt.
Und auch die Presse wird durchsucht zwecks Bewismittelvernichtung.
Es kann ja Schliessliche nicht sein das das Ansehen der Deutschen (Prügel?) Polizei gefährdet wird…
mIg
Ralf
Da gab es kürzlich noch einen ähnlichen Fall in Flensburg mit einem Wasserschutzpolizisten. Der kontrollierte fleissig Segler und verteilte Strafzettel. Hatte aber keinen Führerschein für sein Schlauchboot :-)
Wann kommen denn mal nette Artikel zu Themen wie z.B. Prozessbetrug?
Um es auf den Punkt zu bringen: So ein Arsch.
@Der Steuerzahler:
Sie haben das offensichtlich satirisch gemeint.
Traurigerweise entspricht es wohl der Realität.
Ich muß immer wieder betonen, ich bin kein Autofahrer und war es auch nie. Aber daß bei einem Autounfall NICHT die Führerscheine der Betroffenen überprüft werden, klingt wirklich abenteuerlich, abenteuerlicher geht es wohl kaum. Selten so gelacht über infantile Ausflüchte der Polizei.
Abgesehen davon ob er die Pappe hat oder nicht, nach 22 Jahren und vielen 1000km im Jahr gehe ich davon aus, dass er auch mit Führerschein nicht besser fahren würde.
Oder andersherum: Das es bei seiner Einstellung, Übernahme, wie auch immer nie kontrolliert wurde, ist schon ein starkes Stück. Aber auf seine Fahrkünste hatte das nichtvorhandensein des Führerscheins wohl nur im ersten halben Jahr seines Autofahrerlebens einen Einfluss.
Nüchtern betrachtet zeigt sich an diesem Fall, dass man auch ohne Fahrschule in der Lage ist, ordentlich Auto zu fahren.
Was jedoch interessanter ist, ist der Punkt, dass min. 1 Unfall aktenkundig ist, und hier nicht nach der Berechtigung zum Führen des Fahrzeuges geschaut wurde. Man könnte nach einigem um-die-Ecke-denken fast darauf kommen, dass doch nicht jeder Fall/Mensch gleich behandelt wird (Vergleich: fahre ich einem Polizeiauto auf, so werde ich als erstes nach Führerschein und Fahrzeugpapieren gefragt).
Dass jemand, der täglich die Führerscheine kontrolliert (und dabei bestimmt auch den ein oder anderen älteren Führerschein in der Hand hält) nicht weiß was bei sich selber auf dem Zettel steht, ist dabei äußerst verwunderlich.
Zumindest kann man jedoch die Frage in den Raum werfen, ob der Polizist überhaupt kompetend genug ist, Führerscheine anderer zu kontrolieren, wenn er seinen eigenen ncoh nicht einmal richtig bewerten kann.
Warum muss man sowas denn an die große Glocke hängen, das geht doch auch anders! Im Falle eines Hochschullehrers wurden fehlende formale Qualifikationen hausintern beseitigt:
http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article462720/Eine-Rufmordkampagne.html
Meinen Führerschein hat in 30 Jahren noch KEIN Polizist sehen wollen. Ich war allerdings auch noch nie in einen größeren Unfall verwickelt.
Wenn man den nicht öfters bei Mietwagen vorzeigen müsste, hätte ich mir das Geld damals auch sparen können… ;-)
Mein Fahrlehrer hat uns erzählt, ein Bekannter von ihm fuhr 35 Jahre ohne Lappen und wurde nie erwischt.
Glück muss man haben ;)
Ob der nach 22 Jahren jetzt zu einem guten Autofahrer geworden ist oder nicht, hat man denn nicht irgendwie den Anspruch an sich selber und das Bedürfnis sich an geltendes Recht und Gesetz zu halten ?
Oder bin ich da jetzt zu idealistisch ?
Dass die Polizei versucht (hat), einen Kollegen durch Vertuschen zu schützen… geschenkt.
Dass das nun doch öffentlich wurde, und dem Polizisten nun Strafe droht… geschenkt.
Aber dass der gute Polizist tatsächlich davon ausgeht, dass er Autos fahren darf, obwohl er für diese gar keine Fahrerlaubnis besitzt, schlägt dem Fass den Boden aus.
Er mag nicht in Westdeutschland sozialisiert worden sein, aber spätestens ab 1990 sollte er schon mitbekommen haben, dass im wiedervereinigten Vaterland Führerscheine zur Grundausstattung motorisierter Verkehrsteilnehmer gehört. Zumal er die "Pappen" im Rahmen seiner Tätigkeit sicherlich desöftern zu Augen bekommen hat.
tja, in den "wilden 90-iger Jahren" ist hier möglicherweise so manches durchgerutscht. Ich frage mich allerdings, welche Eintragungen in der Verkehrsunfallanzeige in Ziff. 29 (erforderliche FE vorhanden? / ausstellende Behörde / vorhandene FE, Klasse, etc.) vorgenommen wurden (?)
@ schredder66
Ob Westdeutschland oder nicht, spielt m. E. hier keine Rolle. Denn in der DDR herrschte zwar oft Willkür, dennoch ging es da im Alltag ausgesprochen preußisch zu. Wer dort ohne Führerschein (hieß wohl damals Fahrerlaubnis) erwischt wurde, der wurde ganz bestimmt nicht kulanter als im Westen behandelt. Und was Alkohol am Steuer betraf, war man da besonders pingelig. (Daß man aber da ebenso die Polizisten deckte, halte ich natürlich ebenso für denkbar.)
@schredder66:
"Made in GDR" heißen die Dinger Fletten und waren auch zwingend erforderlich, um ein Fahrzeug zu führen. Und wie im Artikel auch heraus gelesen werden kann, gab es auch da schon Unterscheidungen zwischen Mopeds, PKWs und LKWs, Traktor und Personenbeförderung. Der Herr Polizist sollte schon zu DDR-Zeiten gewusst haben, dass er keinen PKW fahren darf.
Insofern zeigt die Argumentation der Behörden deutliche Parallelen zu Schilda.
ein weiterer beweis für mich wie schlampig es mancherorts zugeht
alles nur keine vorbilder
@Ano Nym:
ich kenne die Columbia Pacific University nicht, aber falls Wikipedia Recht hat wurden im relevanten Zeitraum (80er Jahre) die Abschlüsse in Kalifornien staatlich anerkannt. Der Mann hat also durchaus einen echten Titel und nicht einfach gelogen.
Dass der überhaupt noch Innendienst machen darf nach der Behauptung, der glaube, Fahrzeuge führen zu dürfen…
Aber um die anderen Polizeibeamten mal in Schutz zu nehmen: Ich glaube, die meisten hier würden auch bei einem Kollegen, der täglich fährt und der ja wegen der Dienstfahrzeuge eine spezielle Genehmigung braucht, bei deren Ausstellung das Vorhandensein eines Führerscheins überprüft worden sein müsste, sich nicht den Lappen im Falle eines Unfalles zeigen lassen. Die Wahrscheinlichkeit, dass er einen Führerschein hat, ist doch so hoch, dass man da einfach mal "ja" ankreuzt.
@ Murgi
Mag so sein. Aber bei polizeilichen Maßnahmen geht es ja nicht um die Berechnung von Wahrscheinlichkeiten! Und daß es den Normalbürger aufregt, wenn er im Zweifelsfall immer formalistisch behandelt wird, bei den Staatsdienern aber beide Augen zugedrückt werden, ist doch nur zu verständlich. Es geht, wie so oft, um das Gerechtigkeitsempfinden.
Das ist hier fast die richtige Stelle, um noch mal den alten Witz aufzuwärmen: "Wußten Sie eigentlich, daß der Führer gar keinen Führerschein besaß?"
Was zeigt normalerweise ein Polizeibeamter in Zivil bei einer Verkehrskontrolle (schon sehr oft miterlebt!): Seinen Dienstausweis oder Mitgliedsausweis der IPA!
Wenn er nur den Führerschein zeigen würde, dann würde das ganz normale Programm durchgespielt werden (Alkohol, Drogen, Warndreieck, Verbandskasten, usw.). Das kann man sich durch Vorzeigen eines Dienstausweises ersparen.
Kann mir jemand erklären, inwiefern überdurchschnittliche Fachkenntnisse (- die man in diesem Blog sonst bei Polizisten weiß Gott nicht unterstellt -) aus rechtlicher gegen die Möglichkeit von Fahrlässigkeit sprechen?
Ich kann schon nachvollziehen, dass man sich hier über zweierlei Maß echauffieren kann. Aber ich finde das Verhalten des Polizisten gar nicht mal unsympathisch. Einerseits muss er – Job ist Job – die Gesetze so durchziehen, wie sie nun mal sind, ob sie seiner Meinung entsprechen oder nicht. Alles andere wäre Willkür. Andererseits zeigt er mit seinem eigenen Verhalten, dass er nicht alles, was mit einem Paragraphenzeichen versehen ist, für wichtig hält. Mag sein, dass diese Haltung im Dienst nicht akzeptabel ist. Aber ich würde jederzeit ein Bierchen mit ihm trinken gehen.
Achja, und ich möchte nochmal darauf hinweisen, dass der Mann einen Führerschein hat, und man bei einer oberflächlichen Betrachtung durch einen Dritten vielleicht nicht einmal merkt, dass der nicht die Autoklasse enthält. Unterschied Führerschein/Fahrerlaubnis und so sollte ja bekannt sein.
Einer von schätzungsweise 150.000 Polizisten. Na und? Jetzt wird natürlich kräftig verallgemeinert. Kennen wir ja auch nich anders hier.
@ Komposti
Wenn diese lässige Haltung gegenüber dem Gesetz nur dem eigenen Vorteil dient (was wir nicht wissen können, aber hier mangels anderer Informationen mal unterstellen), dann stellt sich die Sache aber schon etwas anders dar …
Zu @23: Stimmt. Die zeigen Ihren Dienstausweis und können weiterfahren. Ist auch praktisch nach Partys mit Alkohol.
Mal ganz offen: Wenn dieser Polizist in der ganzen Zeit gute Arbeit erledigt hat, dann würde ich hier 5 gerne gerade sein lassen. Der mag diese doofe Prüfung nicht gemacht haben, aber scheinbar ist er über 20 Jahre nahezu Unfallfrei gefahren. Wieviele Punkte andere in der Zeit sammeln kann man sich sicher mal überlegen und die Leute sehe ich als weitaus gefährlicher an.
Der soll die Prüfung ablegen und fertig.
@Toma:
Schön wie du nur den einen zählst. Was is mit den vielen anderen, die es vertuschen wollten und schleifen ließen?
Äh, gibt es dort keine Überprüfung für das Führen von Dienstwagen? Also ich muß jedes Jahr bei meinem Arbeitsgeber meinen Führerschein vorzeigen um die Dienstwagen nutzen zu dürfen.
Das sind so Sachen, wo man locker bleiben sollte. Der Typ ist ja nicht unfähig ein Auto zu steuern, was ja nun auch wirklich nicht soo schwierig ist. Die nötigen Theorie-Kenntnisse dürfte er ja wohl auch haben…
Soll er halt zur Not den Mindestsatz bezahlen und die doofe Prüfung nachholen.
Vielleicht ernennt man ihn aber – ob seiner Verdienste um den Straßenverkehr – zum Fahrzeugführer ehrenhalber und stempelt ihm noch rasch die PKW-Lizenz in seinen Lappen.
In Anlehnung an das englische Wort "Driver" könnte er dann ja den Titel Dr. h.c. führen.
Mann, wäre da der Guttenberg aber neidisch.
Schönes WE
Seht ihr!
Und genau deswegen brauchen wir alternativlos die Vorratsdatenspeicherung! Die Polizei darf kein rechtsfreier Raum sein!11elf!
@hans:
Mag ja sein. Sollte aber auch nicht vor Strafe schützen. Oder meinst du ich käme milde davon wenn ich 22 Jahre lang eine Schusswaffe besitzen und benutzen würde ohne dafür berechtigt zu sein?
Warum soll es dann bei einem Auto anders sein? Jetzt mal ganz davon abgesehen das ich viele Spezis kenne die bis jetzt nur oder kaum einen Unfall gebaut haben weil die anderen Vekehrsteilnehmer aufgepasst haben nicht weil sie selbst gut fahren konnten.
Das gibt wohl ne Geldstrafe. Hoffentlich auch für die Idioten die bei der ersten Überprüfung der Polizeiberechtigung Mist gebaut haben.
Nach meiner Meinung sollte der Typ gefeuert werden, wer so doof ist in 22 Jahren nicht zu merken das er keinen passenden Lappen hat, sollte keinen Polizeidienst leisten. Wen er es gewust hat, ist er ein Betrüger und sollte erst recht gefeuert werden.
Verkommt der "Führerschein" auch zum Geschäfte für Anwälte?
Wie, wie lange und sicher man fährt, spielt alles keine Rolle.
Der Verjähhrungsgedanke ist ebenfalls überflüssig.
Hauptsache Ordnug, Ordnung über alles.
Gedankenspiele pfiffiger, sogar geistesbehinderten Juristen müssen in jede Ritze unseres Lebens eindringen.
Macht doch Spaß, alles zu formalisieren.
@Rolf Schälike:
Ausgerechnet du regst dich darüber auf?
Wo du du dich immer darüber klagst wenn Gesetze gebrochen werden?
@ Rolf Schälike
Auch ich finde Ihre Haltung nicht nachvollziehbar.
Daß es in einem einigermaßen durchorganisierten Staat einige bürokratische Hürden gibt, muß man als gegeben hinnehmen. Darüber immer wieder eine pauschale Sinndiskussion anzetteln zu wollen, halte ich für recht abwegig.
Aber was für den einen Bürger gilt, sollte doch für den anderen (und so er eine Uniform trägt, mindestens im selben Maße!) auch gelten. Das ist doch der Kernpunkt. Das nicht sehen zu wollen, halte ich, mit Verlaub, für Ablenkung vom Thema bzw. für Blindheit.
Meinem abendlichen obligatorischem Blick aus dem Fenster auf die Landsberger Allee (2×3-spuhrige Straße in Berlin) zufolge fahren in Berlin ziemlich viele Autofahrer ohne Führerschein.
Rote Ampeln, Wendeverbot, Spuhrwechsel und Abbiegen ohne Blinker, alles kein Problem! Da fällt der eine führerscheinlose Polizist gar nicht mehr auf.
ich musste mit 15 jahren mal einen fragebogen ausfüllen, für meinen ferienjob bei einem etwas größeren versandhandel.
die frage lautete: "sind sie im besitz einer fahrerlaubnis?"
war ich auch, für mein nagelneues mofa…
@ Seb
Ich weiß, was Sie meinen. Ich drücke das für mich immer so aus: Viele Autofahrer scheinen ihren Führerschein im Lotto gewonnen zu haben. (Wie bereits erwähnt, ich selbst habe zu keinem Zeitpunkt einen Führerschein besessen, fahre aber eben auch nicht.)
@verwerflich: Meiner Meinung nach sollte auch der Zivilpolizist das volle Programm durch machen.
Wer nix zu verbergen hat muss ja auch nichts befürchten, richtig?
Ach nein Entschuldigung.. in diesem Land sind einige Menschen ja gleicher als andere ;)
Viel schockierender finde ich ja die Reaktion einiger Leute hier. Einfach mal "5 gerade sein lassen" oder "22 Jahre gefahren, schein egal" weil das ist ja ein "guter Beamter".
Das ist ekelerregend und abstoßend, würde es sich in diesem Fall nicht um einen Polizisten handeln sondern um einen einfachen "Hans Wurst" würden die selben Leute doch lautstark schreien "Sperrt den weg! 22 Jahre ohne Schein! Wir können froh sein das er keine Kindergärten umgefahren hat! Verantwortungsloses kriminelles Schwein!"
Aber wie schon erwähnt: Einige sind nun mal gleicher als andere…
Bei der Deutschen Polizei ist alles erlaubt,das sind selbst ernannte Götter der Staatsanwaltschaft und die gehen immer leer aus,dafür sorgt schon unsere Justitz……………..
Aber mit der naheliegenden Ausrede, er sei Polizist, wird er vor Gericht sicher weiterkommen. Denn Tränen und Polizisten lügen nicht.
@Olli: Irrtum.
Ich bin dafür, dass Gesetze gebrochen werden.
Genauer: Gesetze werden täglich von jedem gebrochen, weil das Leben sich nicht in Gesetze einpferchen lässt. Das ist gut so.
Außerdem bedeutet die Einhaltung des einen Gesetzes zwangsweise den Bruch eines anderen Gesetzes.
Manche Gesetze sind mit Absicht vom Gesetzgeber so geschaffen (formuoiert), dass diese gebrochen werden müssen, um u.a. den Anwälten als Terrier und denHerrschenden als Macher Geschäftsfelder zu eröffnen.
Die Gesetze zu Autoren- und Urheberrechten gehören dazu.
Das Persönlichkweitsrecht ebenfalls. Dazu gibt es allerdings so gut wie keine Gesetze.
Keines der Rechte wird in diesem Fall tangiert.
@Olli: Gib denen allen!
Ich finde, dem Bullen sollte die gleiche Behandlung zu Teil werden, wie ich sie (als Unschuldiger) bekommen habe.
Strafe, MPU, Existenzvernichtung… BRD, walte deines Amtes!
Ich finde keinen Online Auftritt der "Magdeburger Polizeistimme", kann mir da jemand weiterhelfen … vielleicht die Kollegen der "Magdeburger Volksstimme"? :-)
Alles nur wegen gehässiger Nachbarschaft. Pfui. Ich wüßte, was ich und wen ich demnächst genau durch die Kollegen kontrollieren lasse. Denen würde ich den "A… auf grundeis legen" ! Mit Freude und steter Wiederholung. Kopf hoch, Kollege.
@Harry Waldegg: Du scheinst ja so ziemlich das hellste Licht zu sein, was jemals aus Gottes Hintern die Welt beleuchten durfte.
Braucht der für den Streifenwagen überhaupt einen Führerschein? Meines Wissens darf ein Polizist, falls zur Erfüllung seiner Aufgaben erforderlich, die StVO links liegen lassen. Er darf dann mit dem Auto über rote Ampeln, zu schnell und gegen die Einbahnstraße, mit dem Fahrrad auf die Autobahn und in die Fußgängerzone, und sicherlich auch Fahrzeuge aller Art bewegen, für die er keinen Führerschein hat, beispielsweise den Laster von dem Bein der überrollten Radfahrerin wieder runterfahren.
Von eher internen bürokratischen Regelungen zum Erhalten eines Streifenwagenscheins mal abgesehen.
@Harry Waldegg: Komisch ich würde argumentieren das hier der typische fall von "wie es in den wald hinein schallt…" vor liegt.
Dieses argument benutzen Polizisten ja auch öfter um unschuldige bürger zu belästigen.
Genauso wird sich wohl auch dieser polizist gegenüber seinen nachbarn verhalten haben. Schön den beamten raushängen lassen, extra rechte einfordern und bei bedarf die kollegen von der wache ein bissi streß beim nachbarn machen lassen wenn nicht jeder so muckt wie er will.
Tja nun hat dieser "freund und helfer" die rechnung für sein verhalten bekommen…
Aber das ist ja bestimmt schon wieder viel zu weit gedacht für einige hier. Der fall ist doch simpel: Der polizist hat sich nix zu schulden kommen lassen und wohnt offensichtlich in einer nachbarschaft voller linker chaotischer piraten-wähler die sowieso alle weggesperrt gehören.
Das der Polizist sich hier vielleicht selbst die reaktion verschuldet hat? Undenkbar! Wir wissen doch alle das Beamte unfehlbare Götter sind die uns depperte normalsterbliche nur aus purer güte ertragen und sich niemals falsch verhalten würden…
@John
Soweit ich weiß greifen diese spezialrechte die StVO auszuhebeln nur dann wenn ein notfall vorliegt. Ich bezweifle das dieser Beamte sich 22 jahre lang permanent in einer "notfallsituation" befunden hat..
So ein Auto fährt ja nicht mit nem Führerschein, sondern mit Benzin :D
Wahrscheinlich hatte er wirklich einen "Dienstführerschein" aus DDR-Zeiten. Damit durfte er dann im Dienst fahren (ähnlich dem Armeeführerschein). Manche konnten umgeschrieben werden, bei manchen hat die Tante vom Amt früher gesagt, der gilt weiter.
Ich hab dieses Jahr im Sommer auch einen Führerschein vorgelegt, bei dem der Pozileibeamte leicht anfing zu hyperventilieren;) Nach mächtig Funkverkehr hat er es aber eingesehen.