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	<description>Aus der Praxis eines Düsseldorfer Rechtsanwalts</description>
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		<title>Ebay darf rechte Kleidung boykottieren</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 14:43:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Vetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ebay darf zum Schutz des eigenen Namens unerwünschte Kleidung von Auktionen ausschließen. Das Landgericht Nürnberg-Fürth lehnte heute den Antrag einer Bekleidungsfirma auf Erlass einer einstweiligen Verfügung ab, mit dem ebay zur Fortsetzung der Auktionen gebracht werden sollte. Ebay hatte sämtliche Produkte der Firma für Auktionen sperren lassen, nachdem das Label im Zusammenhang mit rechtsextremen Aktivitäten [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ebay darf zum Schutz des eigenen Namens unerwünschte Kleidung von Auktionen ausschließen. Das Landgericht Nürnberg-Fürth lehnte heute den Antrag einer Bekleidungsfirma auf Erlass einer einstweiligen Verfügung ab, mit dem ebay zur Fortsetzung der Auktionen gebracht werden sollte.</p>
<p>Ebay hatte sämtliche Produkte der Firma für Auktionen sperren lassen, nachdem das Label im Zusammenhang mit rechtsextremen Aktivitäten genannt wurden. Ebay bezog sich auf Presseberichte, nach denen die Kleidung als Erkennungsmerkmal in Szenekreisen gilt.</p>
<p>Das Landgericht Nürnberg-Fürth hält den Selbstschutz von ebay für zulässig. Dem Unternehmen drohe ein greifbarer Schaden, wenn es als Vertriebsplattform für solche Produkte angesehen werde. Der von ebay verhängte Boykott habe deshalb sachliche Gründe.</p>
<p>Der Kleidungsfabrikant könne sich auch nicht darauf berufen, dass ebay eine marktbeherrschende Stellung habe. Nach Auffassung der Richter gibt es noch genug andere (Online-)Vertriebskanäle für die Kleidung. Ebay könne deshalb von der Vertragsfreiheit Gebrauch machen und die Produkte der Firma generell ausschließen, selbst wenn diese von Zwischenhändlern und Privatleuten eingestellt werden.</p>
<p>Die Kleidungsfirma kann die Entscheidung noch anfechten (Aktenzeichen 4 HK 1975/13).</p>
 <p><a href="http://www.lawblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=25822&amp;md5=51f57e26abcfeca460b902a77a0cb874" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lawblog.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Stilles &#214;rtchen steuerlich nicht absetzbar</title>
		<link>http://www.lawblog.de/index.php/archives/2013/05/17/stilles-rtchen-steuerlich-nicht-absetzbar/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 13:53:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Vetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Finanzgericht Baden-Württemberg musste die Frage klären, ob eine Toilette ein Arbeitsplatz sein kann und von der Steuer abgesetzt werden darf. Ein Steuerprüfer, selbst beim Finanzamt angestellt, wollte nicht nur sein häusliches Arbeitszimmer absetzen. Vielmehr wollte er auch die Renovierungskosten für sein Klo. Um den Anspruch zu begründen, legte er dem Gericht ein “Toilettentagebuch” vor. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Finanzgericht Baden-Württemberg musste die Frage klären, ob eine Toilette ein Arbeitsplatz sein kann und von der Steuer abgesetzt werden darf. Ein Steuerprüfer, selbst beim Finanzamt angestellt, wollte nicht nur sein häusliches Arbeitszimmer absetzen. Vielmehr wollte er auch die Renovierungskosten für sein Klo.</p>
<p>Um den Anspruch zu begründen, legte er dem Gericht ein “Toilettentagebuch” vor. Darin führte er auf, wie oft er täglich das stille Örtchen aufsucht (9 bis 10 mal am Tag) und wie oft das Bedürfnis während seiner Heimarbeit entsteht (8 bis 9 mal). Dementsprechend wollte der Kläger den Löwenanteil der Renovierungskosten von der Steuer absetzen. </p>
<p>Selbst die detaillierte Aufstellung überzeugte das Finanzgericht nicht. Die Richter kamen schon zum Ergebnis, dass der Kläger überhaupt nicht schwerpunktmäßig von zu Hause aus arbeitet. Er hatte nämlich auch viele Prüftermine außerhalb. Außerdem sei sein Hauptarbeitsplatz noch immer im Finanzamt, auch wenn er auch Arbeit von zu Hause aus erledigen könne. </p>
<p>Aber unabhängig davon sei eine Toilette jedenfalls nicht Teil des Arbeitsplatzes, befanden die Richter. Nach den gültigen Regeln des Steuerrechts seien sonstige außerhalb des Arbeitszimmers nicht abzugsfähig, daran ändere auch die akribische Buchführung nichts (Aktenzeichen 9 K 2096/12).</p>
 <p><a href="http://www.lawblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=25821&amp;md5=f21a01c6ea546f015e34cc4ad4367ac9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lawblog.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Studie erhellt das Ausma&#223; von Cybermobbing</title>
		<link>http://www.lawblog.de/index.php/archives/2013/05/17/studie-erhellt-das-ausma-von-cybermobbing/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 11:42:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Vetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der nachfolgende Beitrag nimmt Bezug auf die ARAG SE. Die ARAG SE sponsort das law blog. Cybermobbing ist ein wichtiges Thema. Aber bislang herrschte Unklarheit über Ursachen, Ausmaß und Folgen. Licht ins Dunkel bringt nun die bislang größte Studie zum Cybermobbing. Forscher befragten über 10.000 Schüler, Eltern und Lehrer zu ihren Erfahrungen. 17 Prozent aller [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Der nachfolgende Beitrag nimmt Bezug auf die ARAG SE. Die ARAG SE sponsort das law blog. </em></p>
<p>Cybermobbing ist ein wichtiges Thema. Aber bislang herrschte Unklarheit über Ursachen, Ausmaß und Folgen. Licht ins Dunkel bringt nun die bislang größte Studie zum Cybermobbing. Forscher befragten über 10.000 Schüler, Eltern und Lehrer zu ihren Erfahrungen. </p>
<p>17 Prozent aller Schüler gaben in der ausführlichen Befragung an, schon einmal Opfer von Cyber-Mobbing-Attacken geworden zu sein. Besonders betroffen ist die Altersgruppe von 14-15 Jahren. Hier berichtet jedes fünfte Kind von Cybermobbing. Aber auch Grundschüler sind bereits betroffen. Schauplatz des Cybermobbings sind, so die Studienautorin Dr. Catarina Katzer, in der Regel soziale Netzwerke.</p>
<p>Bei Eltern und Lehrern stellten die Wissenschaftler große Defizite fest. Eine große Zahl der Eltern sind der Auffassung, dass die mediale Entwicklung die Erziehung deutliche erschwere. Sie fühlen sich dadurch überfordert – und vermissen Hilfsangebote. Nur 17 Prozent der Eltern gaben an, das Surfverhalten ihrer Kinder zu kontrollieren. </p>
<p>Den Lehrern attestiert die Studie zwar Problembewusstsein und Hilfsbereitschaft in Fällen von Cybermobbing. So richtig umsetzen können Lehrer dies jedoch nach eigenem Bekunden kaum. Ihnen fehlen vernünftige Informationsquellen und Weiterbildungsangebote zum Thema Internet insgesamt, gerade aber zu den Möglichkeiten, etwas gegen Cybermobbing zu tun.&#160; </p>
<p>Weitere Informationen, aber auch die Studie selbst finden sich <a href="http://www.arag.de/die-arag/engagement/cybermobbing/">hier.</a> Die ARAG SE hat die Studie finanziell unterstützt, und <a href="http://www.arag.de/rund-ums-recht/udo-vetter/">auch ich sage in einem Gastbeitrag bei der ARAG etwas zum Thema. </a></p>
 <p><a href="http://www.lawblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=25816&amp;md5=402921764aeb9509caf8e8ed47ad3698" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lawblog.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Noch keine Entscheidung zum Framing</title>
		<link>http://www.lawblog.de/index.php/archives/2013/05/16/nocch-keine-entscheidung-zum-framing/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 09:18:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Vetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundesgerichtshof entscheidet zunächst nicht selbst über die Frage, ob man fremde Videos im Wege des “Framing” einbinden darf – ohne dabei möglicherweise eine Urheberrechtsverletzung zu begehen. Die Karlsruher Richter legen das Problem vielmehr dem Europäischen Gerichtshof vor, wie aus einer heute bekanntgegebenen Entscheidung hervorgeht. Das Problem geht jeden an, der zum Beispiel Youtube-Videos auf [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesgerichtshof entscheidet zunächst nicht selbst über die Frage, ob man fremde Videos im Wege des “Framing” einbinden darf – ohne dabei möglicherweise eine Urheberrechtsverletzung zu begehen. Die Karlsruher Richter legen das Problem vielmehr dem Europäischen Gerichtshof vor, wie aus einer heute bekanntgegebenen Entscheidung hervorgeht. </p>
<p>Das Problem geht jeden an, der zum Beispiel Youtube-Videos auf die eigene Seite einbindet – auch bei Facebook, Twitter und Co. Normalerweise vertrauen Nutzer darauf, dass sie durch das “Framing”, also die automatische Wiedergabe des Youtube-Inhalts auf der eigenen Seite, keine Urheberrechtsverletzung begehen. Immerhin achten Youtube und andere Plattformen darauf, kein urheberrechtlich geschütztes Material auf der Plattform zu haben. </p>
<p>Mitunter gelingt dies jedoch nicht. Im entschiedenen Fall ging es um einen zwei Minuten langen Film mit dem Titel “Die Realität”. Darin erklärt eine Firma relativ neutral, wie schlecht es um unser Wasser bestellt ist und wie dringend jedermann Wasserfilter braucht. Genau diesen Streifen nutzten aber auch Konkurrenten – sie warben mit dem Video um eigene Kunden.</p>
<p>Dem Bundesgerichtshof stellt sich also die Frage, wie sehr Nutzer darauf vertrauen dürfen, dass bei Youtube eingestelltes Material legal genutzt werden darf. Die Macher des Films jedenfalls beteuerten, sie hätten den Streifen nicht selbst bei Youtube eingestellt. Sie seien auch nicht einverstanden gewesen, dass die Konkurrenz den Film übernimmt und auf den eigenen Seiten einbindet.</p>
<p>Nach Auffassung des Bundesgerichtshofs hängt die Entscheidung davon ab, wie das Europarecht auszulegen ist. Deshalb schicken sie den Sachverhalt an den Europäischen Gerichtshof, der sich nun damit beschäftigen muss. Konkret geht es darum, ob das Framing möglicherweise auf europäischer Ebene ein besonderes Nutzungsrecht ist, das durch deutsches Urheberrecht nicht eingeschränkt werden kann.</p>
<p>Da nicht mit einer schnellen Entscheidung zu rechnen ist, sollten Nutzer auch bei Youtube weiter vorsichtig sein, wenn sie fremde Inhalte auf ihren Seiten einbinden (Beschluss vom Beschluss vom 16. Mai 2013, Aktenzeichen I ZR 46/12). </p>
 <p><a href="http://www.lawblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=25813&amp;md5=63dc16f8322b44371810323e653e0ae2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lawblog.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Links 855</title>
		<link>http://www.lawblog.de/index.php/archives/2013/05/15/links-855/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 16:30:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Vetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Leistungsschutzrecht startet am 1. August &#8220;Einige Rechtsanwälte sehen in der Nebenklagevertretung offenkundig ein Geschäftsmodell&#8221; Modern Family &#8220;So ist das im medialen Leben&#8221;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.internet-law.de/2013/05/leistungsschutzrecht-tritt-am-01-08-2013-in-kraft.html">Leistungsschutzrecht startet am 1. August</a></p>
<p><a href="http://www.swr.de/blog/terrorismus/2013/05/15/nsu-prozess-abtrennung-das-dilemma-der-nebenklage/">&#8220;Einige Rechtsanwälte sehen in der Nebenklagevertretung offenkundig ein Geschäftsmodell&#8221;</a></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bgh-erlaubt-anfechtung-der-vaterschaft-bei-lesbischem-paar-a-900045.html">Modern Family</a></p>
<p><a href="http://mediathek.rbb-online.de/kulturradio/kulturradio-am-morgen/die-piraten-partei-mehr-als-nur-querelen-um-online?documentId=14561312&#038;fb_action_ids=10151609922200932&#038;fb_action_types=og.likes&#038;fb_source=other_multiline&#038;action_object_map=%7B%2210151609922200932%22%3A115969345274099%7D&#038;action_type_map=%7B%2210151609922200932%22%3A%22og.likes%22%7D&#038;action_ref_map=%5B%5D">&#8220;So ist das im medialen Leben&#8221;</a></p>
 <p><a href="http://www.lawblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=25794&amp;md5=d14da27a1f8ae35e9c4e5b78e9bfb632" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lawblog.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>F&#252;r Anw&#228;lte reicht die Holzklasse</title>
		<link>http://www.lawblog.de/index.php/archives/2013/05/15/fr-anwlte-reicht-die-holzklasse/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 13:23:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Vetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Zuletzt bin ich in Deutschland Business geflogen, als ein Mandant ausdrücklich darauf bestand. Das fand ich sehr wohlwollend, der Komfortgewinn hat mich dann aber nicht umgehauen. Außer einem etwas größeren Sitzabstand, der auf solchen Strecken nicht ins Gewicht fällt, kann ich mich nur an eine Extrazeitung erinnern. Und an ein mitfliegendes Publikum, dem ich sogar [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zuletzt bin ich in Deutschland Business geflogen, als ein Mandant ausdrücklich darauf bestand. Das fand ich sehr wohlwollend, der Komfortgewinn hat mich dann aber nicht umgehauen.</p>
<p>Außer einem etwas größeren Sitzabstand, der auf solchen Strecken nicht ins Gewicht fällt, kann ich mich nur an eine Extrazeitung erinnern. Und an ein mitfliegendes Publikum, dem ich sogar noch jenes aus der Economy vorziehe – und schon dort ist Überleben ja reine Nervensache.</p>
<p>Der Flug ist, wie gesagt, schon einige Zeit her. Seitdem hatte ich nur noch Gelegenheit, die Business-Class auf dem Weg in die Holzklasse zu durchschreiten. So richtig tolle Neuerungen scheint es dort nicht zu geben. Selbst die gereichten Snacks (“süß” oder “herzhaft”) scheinen sich nicht mehr zu unterscheiden. Weil es überall im Flugzeug gleich öde schmeckt, buche ich schon von mir aus grundsätzlich kein Business.</p>
<p>Bis zum Beweis des Gegenteils gehe ich davon davon aus, dass Businessflüge auf der Kurzstrecke höchstens das Meilenkonto erfreuen. Deshalb finde ich es auch nicht dramatisch, dass das Landgericht Frankfurt es ablehnt, den Prozessgegner mit den Kosten für die Business Class zu belasten. Ein Anwalt hatte beantragt, dem unterlegenen Gegner diese Kosten in voller Höhe aufs Auge zu drücken.</p>
<p>Der Jurist kriegt vom Gegner aber nur den Preis für die Economy Class. Nach Auffassung des Gerichts ist Business jedenfalls auf innerdeutschen Strecken nicht notwendig. Der betreffende Anwalt kann sich die Differenz nun höchstens noch bei seinem eigenen Mandanten holen, sofern er es mit ihm vereinbart hat (Aktenzeichen 2-06 O 427/12). </p>
 <p><a href="http://www.lawblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=25805&amp;md5=469a80a213474b4db9656aa6563918d5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lawblog.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kartellamt pr&#252;ft Telekom-Drossel</title>
		<link>http://www.lawblog.de/index.php/archives/2013/05/15/kartellamt-prft-telekom-drossel/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 12:09:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Vetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Telekom wird sich wegen ihrer neuen Tarifpolitik auch mit dem Kartellamt auseinandersetzen müssen. Die Behörde kündigte heute an, die Geschäftsbedingungen der Telekom zu überprüfen. Es geht darum, dass die Telekom künftig keine echten Flatrates mehr anbieten, ihre eigenen Dienste aber vom berechneten Datenvolumen ausschließen will. Die geplante Drosselung des Zugangs ab einem gewissen Volumen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Telekom wird sich wegen ihrer neuen Tarifpolitik auch mit dem Kartellamt auseinandersetzen müssen. Die Behörde kündigte heute an, die Geschäftsbedingungen der Telekom zu überprüfen. Es geht darum, dass die Telekom künftig keine echten Flatrates mehr anbieten, ihre eigenen Dienste aber vom berechneten Datenvolumen ausschließen will.</p>
<p>Die geplante Drosselung des Zugangs ab einem gewissen Volumen sieht das Kartellamt allerdings nicht als vorrangiges Problem, <a href="http://www.chip.de/news/Telekom-DSL-Drosselung-Bundeskartellamt-ermittelt_62005891.html">heißt es bei Chip.de.</a> Jedem Kunden stehe es nämlich frei, bei einem anderen Anbieter unterzuschlüpfen.</p>
<p>Problematischer sei, dass für Mitbewerber der Marktzugang erschwert werden könnte. Sie müssten nämlich mit der Telekom besondere Verträge abschließen, damit ihre Daten auch bei gedrosselten Kunden noch in erträglichem Tempo ankommen. Die Telekom nütze hier möglicherweise eine marktbeherrschende Stellung aus. Gerade kleinere und junge Anbieter würden vermutlich nicht das Geld haben, um das Privileg für zügigen Datentransport zu bezahlen.</p>
<p>Damit gerät die Telekom nun von weiterer Seite unter Druck. Politisch wird dem Marktführer angekreidet, dass er offenbar bereits ist, die wichtige Netzneutralität zu opfern. Damit würde es im Internet eine Klassengesellschaft geben – der Leidtragende wäre in jedem Fall der Kunde.</p>
<p>Daneben herrscht natürlich keine Begeisterung darüber, dass man als Kunde künftig nur noch eine entwertete Flatrate erhält und extra zur Kasse gebeten wird. Überdies hat die Verbraucherzentrale die Telekom abgemahnt, weil sie die geplante Drosselung für wettbewerbswidrig hält – so lange die Telekom am Begriff “Flatrate” festhält.</p>
<p>Morgen sind auch Proteste am Rande der Telekom-Hauptversammlung in Köln geplant, unter anderem eine Demo (ab 16 Uhr).</p>
 <p><a href="http://www.lawblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=25803&amp;md5=2680b42c57e12249894276473d4073d9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lawblog.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Tauschwirtschaft</title>
		<link>http://www.lawblog.de/index.php/archives/2013/05/14/tauschwirtschaft/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 13:55:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Vetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ging um kein weltbewegendes Honorar, aber die Mandantin sagte lieber gleich, wie es ist. Sie sei Studentin und habe kein Geld. Ihr Konto befinde sich sogar 200 Euro im Minus. Allerdings hatte sie einen kreativen Vorschlag: Gibt es was, das ich für Sie tun kann? Ich könnte zum Beispiel Kaffee im Büro kochen und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es ging um kein weltbewegendes Honorar, aber die Mandantin sagte lieber gleich, wie es ist. Sie sei Studentin und habe kein Geld. Ihr Konto befinde sich sogar 200 Euro im Minus.</p>
<p>Allerdings hatte sie einen kreativen Vorschlag:</p>
<blockquote><p>Gibt es was, das ich für Sie tun kann? Ich könnte zum Beispiel Kaffee im Büro kochen und so das Geld abarbeiten. </p>
</blockquote>
<p>Auch der Rest des Schreibens war total nett formuliert. Doch leider wird bei uns nicht genug Kaffee getrunken. Aber auch bei anderen Büroarbeiten ist das mit der Tauschwirtschaft so eine Sache. Steuerlich gesehen, und wenn dann erst die Sozialversicherung kommt.</p>
<p>Schade eigentlich.</p>
 <p><a href="http://www.lawblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=25797&amp;md5=80eac65f0bb93d0f85a84f8b8e4e290a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lawblog.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Google muss Suchergebnisse entsch&#228;rfen</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 11:55:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Vetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Google darf Nutzern zwar automatische Suchvorschläge unterbreiten, haftet aber auch für eventuelle Rechtsverletzungen. Der Bundesgerichtshof gab damit einer Klage statt, die ein Firmengründer erhoben hatte. Der Mann und sein Unternehmen waren bei den Suchergebnissen mit “Scientology” und “Betrug” genannt worden. Der Streit drehte sich um die Autocmplete-Funktion der Google-Suche. Bereits während der Eingabe eines Suchbegriffs [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Google darf Nutzern zwar automatische Suchvorschläge unterbreiten, haftet aber auch für eventuelle Rechtsverletzungen. Der Bundesgerichtshof gab damit einer Klage statt, die ein Firmengründer erhoben hatte. Der Mann und sein Unternehmen waren bei den Suchergebnissen mit “Scientology” und “Betrug” genannt worden.</p>
<p>Der Streit drehte sich um die Autocmplete-Funktion der Google-Suche. Bereits während der Eingabe eines Suchbegriffs unterbreitet Google Suchvorschläge, die möglicherweise passen. Die sogenannten “Predictions” werden von den Google-Computern vollautomatisch generiert.</p>
<p>Im Zusammenhang mit “Betrug” und “Scientology” wollte der Kläger aber nicht genannt werden. Er wies Google darauf hin, die Suchergebnisse seien nicht nachvollziehbar. In keinem einzigen Eintrag, auf den die Voraussagen verweisen, werde ein solcher Zusammenhang hergestellt.</p>
<p>Der Bundesgerichtshof hält es für durchaus für möglich, dass die Voraussagen Persönlichkeitsrechte verletzen. Im Gegensatz zu Google betrachten die Richter die Predictions als eigenständig aussagekräftig. Der Zusammenhang zwischen dem Klägernamen und den verknüpften Begriffen sei für jeden Leser erfassbar, so dass dieser sich zu Recht beeinträchtigt fühle.</p>
<p>Allerdings muss Google nicht proaktiv überprüfen, ob vorgeschlagene Ergebnisse Persönlichkeitsrechte verletzen. Die automatische Auswertung sei nicht zu beanstanden, befinden die Richter. Erst wenn sich ein Betroffener zu Recht beschwere, müsse Google die Suchergebnisse ändern und dafür sorgen, dass auch künftig keine rechtswidrigen Suchtreffer mehr angezeigt werden.</p>
<p>Über Einzelheiten muss die erste Instanz jetzt neu entscheiden. Das Urteil wird sich auch auf die Klage von Bettina Wulff auswirken. Die Frau des früheren Bundespräsidenten streitet sich ebenfalls mit Google, weil die Ergebnisvorschau ihren Namen unter anderem im Zusammenhang mit “Rotlicht” nannte.</p>
<p><em>Bundesgerichtshof, Urteil vom 14. Mai 2013, Aktenzeichen VI ZR 269/12</em></p>
 <p><a href="http://www.lawblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=25795&amp;md5=2d099f50bf7a3161d9eb61b2913a8a7d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lawblog.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Links 854</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 19:33:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Udo Vetter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Telekom geht es um mehr als ein paar Euro monatlich Unsere Smartphones werden zu Wanzen Wohl keine Zulassung für die Superdrohne Kind soll für 6.000 Euro Prozesskosten haften Schweiz: Integration geht mitunter vor Religionsfreiheit]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/flatrate-drosselung-wie-die-telekom-das-zwei-klassen-netz-durchsetzt-a-899464.html#spArticleColumn">Der Telekom geht es um mehr als ein paar Euro monatlich</a></p>
<p><a href="http://www.ruhrbarone.de/bestandsdatenauskunft-die-rechtliche-grundlage-fuer-den-ueberwachungsstaat/">Unsere Smartphones werden zu Wanzen</a></p>
<p><a href="http://augengeradeaus.net/2013/05/dronewatch-der-eurohawk-entschwebt-jetzt-endgultig/">Wohl keine Zulassung für die Superdrohne</a></p>
<p><a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/mindelheim/Wenn-ein-Kind-die-Zeche-zahlen-muss-id25211811.html">Kind soll für 6.000 Euro Prozesskosten haften</a></p>
<p><a href="http://www.heise.de/tp/blogs/8/154252">Schweiz: Integration geht mitunter vor Religionsfreiheit</a></p>
 <p><a href="http://www.lawblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=25771&amp;md5=98aaddc48e9c0bdcf57911cd23b7cf38" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.lawblog.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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