31.12.2004

BITTE

Ich habe gerade 500 Euro für die “Aktion Deutschland hilft” gespendet. Es wäre schön, wenn jeder Leser, der vielleicht noch unentschlossen ist, sich auch einen Ruck gibt.

Ja, auch ich zweifle natürlich, ob so eine Spende ankommt. Aber angesichts dieser Katastrophe nehme ich das Risiko in Kauf. Lieber soll mein Geld im schlimmsten Fall irgendwo versickern. Ich werde es überleben.

Aber ich käme im Moment nur schlecht mit dem Gedanken klar, dass vielleicht in den nächsten Monaten da unten einem Menschen nicht geholfen werden kann, bloß ich nichts getan habe.

Wenn ihr mitmacht, schreibt es ruhig in die Kommentare.

Online-Spende (Bankeinzug) “Aktion Deutschland hilft”

Seite des Bundespräsidenten mit weiteren Spendenmöglichkeiten

23 Kommentare zu “BITTE”

  1. Björn Harste (Link) meint: (31.12.2004 um 07:15) AntwortenReply to this comment

    Gerade als (Feuerwerk verkaufender) Unternehmer steht man in diesen Tagen böse zwischen den Fronten. Zum einen hat man das Lager vollstehen mit vielen Böllern und Raketen, deren Verkauf schon vor Monaten geplant wurde – andererseits möchte man auch in Südasien helfen und kann verstehen, daß Leute zugunsten einer Spende auf den Kauf von Feuerwerk zumindest teilweise verzichten.
    Weil ich meine geplanten Mengen gerne loswerden möchte, motiviere ich meine Kunden zum Kauf, indem ich 10% der Umsatzerlöse (das sind bei unserer Kalkulation ca. 50% vom Gewinn!) an das DRK oder Terres des Hommes spenden werde.

  2. Tobias Dehler meint: (31.12.2004 um 08:28) AntwortenReply to this comment

    @Udo
    Dein klares Bekenntniss finde ich richtig gut. Ich glaube auch nicht, dass beie einem Zusammenschluss der größten deutschen Hilfsorganisationen Geld versickert. Schliesslich sind die alle DZI geprüft und können es sich bei dem Leid und der Medien-Aufmerksamkeit nicht leisten unsauber zu arbeiten.

    @Björn
    Ich verstehe deine unternehmerischen Sorgen und finde deine Aktion klasse. Wenn der Herr vom Böllerverband dann aber im Stern-Interview sagt, man könne ja auch wo anders (Zigaretten, Alkohol) sparen und spenden, bzw. konsumieren und spenden, finde ich das zum Kotzen. Mit welcher Scheinheiligkeit der versucht den Umsatz hochzuhalten finde ich unangemessen und ekelhaft in einer solchen Situation. Hätte die Böllerindustrie sang- und klanglos 1000000 EUR gespendet und damit die restlichen, erwarteten 96 Millionen eingesteckt, wären sie für Ihr Engagement gelobt worden. So sind Sie, zu Recht, die Buhmänner.

    Ich persönlich werde auch spenden. Für Unicef – weil die Kinder es am schwersten haben und man bei einer UNO-Organisation erst Recht sicher sein können sollte, dass es ankommt. Geht auch per Online-Spende unter <a href="https://www.unicef.de/bankeinzug2.php?ac=144411">https://www.unicef.de/bankeinzug2.php?ac=144411</a>

    Gruß und guten Rutsch!
    Tobias

  3. Marc (Link) meint: (31.12.2004 um 08:46) AntwortenReply to this comment

    Ich bin ja eher für "Kollekte statt Klingelton".

  4. Hartmut Nissen meint: (31.12.2004 um 10:34) AntwortenReply to this comment

    Wenn man sich den Globus so anschaut, so leben wir in West-Europa fast auf einer Insel der Glücklichen – allein schon aus Dankbarkeit dafür kann man etwas abgeben.
    Im übrigen: Das Böllern kann man sein lassen (oder einschränken) und das Rauchen ganz sein lassen. Die Folgen des Letzteren kann man z. B. in der (führenden deutschen) Thorax-Klink in Heidelberg-Rohrbach besichtigen. Die bekommt man dort recht drastisch vorgeführt.
    Einen ganz besonderen Dank an Udo Vetter für diesen auch für einen Nicht-Juristen interessanten Blog und alles Gute für das neue Jahr Hartmut Nissen.

  5. R. Langenhan (Link) meint: (31.12.2004 um 11:33) AntwortenReply to this comment

    Ich habe mich schon angeschlossen, was Du bereits meinen diversen Einträgen zu der fürchterlichen Katastrophe entnehmen kannst …

  6. ixy (Link) meint: (31.12.2004 um 12:24) AntwortenReply to this comment

    Ich hab auch schon gespendet. 500 Euro sind aber bei mir nicht machbar.
    Aber wenn jeder nur einen kleinen Teil beiträgt, dann kommt auch schon eine hübsche Summe zusammen.
    Und soweit ich es in meinem Bekanntenkreis herausgehört habe, werden alle wohl was spenden.
    Ist ja auch fast das Einzigste, was man von hier aus machen kann, um zu helfen.

    Böller hab ich aber trotzdem gekauft…

  7. Jochen Notholt (Link) meint: (31.12.2004 um 12:52) AntwortenReply to this comment

    Ich fand den Aufruf von Fischer und Schröder, zu Gunsten von Spenden auf Böller zu verzichten, zunächst auch gut. Inzwischen finde ich aber, dass das Ganze einen schalen Beigeschmack hat. Gegen Spendenaufrufe, von wem immer sie auch kommen, ist natürlich nichts einzuwenden.

    Aber letztlich sieht es doch so aus, dass gerade wir Deutschen jeden Tag Abermillionen für überflüssigen Firlefanz ausgeben. Und wenn wir uns mal aufraffen, Geld zu spenden, dann in aller Regel Beträge, die uns erstens nicht daran hindern, auch weiterhin unser Geld für überflüssigen Firlefanz auszugeben, und die wir zweitens bestenfalls noch von der Steuer absetzen können.

    Teile dieses überflüssigen Firlefanzes macht leider nicht nur uns selbst Freude, sondern schadet unseren Mitmenschen, den Tieren und der Natur. Zum Beispiel Tabak, verschwendetes Benzin und sonstige Energie (Strom, Heizung etc.), und eben auch Böller. Letztere werden dabei als besonders überflüssig, dekadent und daher verabscheuungswürdig empfunden. Aber man muss akzeptieren, dass sie vielen Menschen Freude bereiten. So, wie Joschka Fischer vermutlich die getrüffelte Foie-Gras-Pastete, die er heute abend zu sich nehmen und mit erlesenem Rotwein hinunterspülen wird (seine derzeitige Leibesfülle deutet jedenfalls darauf hin), Freude bereitet.

    Die Frage ist also, ob Regierungspolitiker "ihren" Bürgern vorschreiben sollten, was ihnen Freude bereiten darf – selbstverständlich im Rahmen der Rechtsordnung (wir sind hier schließlich im law blog).

    Ich wünsche allen Lesern ein gesundes und schönes neues Jahr!

  8. MCNeubert (Link) meint: (31.12.2004 um 13:06) AntwortenReply to this comment

    Danke für den Link zum online-spenden per Bankeinzug – ich hatte im Urlaub keine TAN's dabei – aber so ging es jetzt ja doch noch :-)

    Guten Rutsch
    MCNeubert

  9. Anonymous meint: (31.12.2004 um 13:21) AntwortenReply to this comment

    Man darf auch nicht vergessen, was für eine Industrie und wieviel Arbeitsplätze hinter der Feuerwerksindustrie steckt.
    Nun garnichts aufgrund der Katastrophe zu kaufen, halte ich auch für den falschen Schritt. Sicher man muss es nicht übertreiben, auf der anderen Seite kommen viele Raketen und Böller auch aus dem asiatischen Raum.

  10. Jochen Notholt (Link) meint: (31.12.2004 um 13:34) AntwortenReply to this comment

    Nachtrag zu meinem vorigen Kommentar: Die "getrüffelte Foie-Gras-Pastete" muss nicht unter dem Aspekt der Tierquälerei verstanden werden, so war es jedenfalls nicht gemeint. Der Aspekt, den ich betonen wollte, war derjenige der Dekadenz und des konsumorientierten Lebensstils.

    Unsere Regierung wird vermutlich nicht auf die Idee kommen, uns zu Gunsten von Spenden zur allgemeinen Zurückhaltung im Inlandskonsum aufzufordern.

  11. paulo meint: (31.12.2004 um 14:01) AntwortenReply to this comment

    Ich mache mit. Habe soeben online über UNICEF 150,00 Euro gespendet. Udo mach weiter so in 2005. Guten Rutsch!

  12. ThomasK (Link) meint: (31.12.2004 um 14:01) AntwortenReply to this comment

    Habe am 28.12. auch bei "Aktion Deutschland hilft" gespendet. Ich glaube auch, dass die Spendenbereitschaft in Deutschland groß sein wird und finde das auch wichtig. Obwohl ich kein Fan von Feuerwerk und Knallerei bin, frage ich mich aber, wozu dieses entweder oder? Wenn einer auf seine Raketen nicht verzichten will, kann er doch trotzdem spenden…

  13. kho (Link) meint: (31.12.2004 um 14:21) AntwortenReply to this comment

    Also, ich habe auch gespendet. Allerdings würde ich mich nicht über die Höhe des Betrages auslassen. Was spielt das auch für eine Rolle? Wichtig ist, dass den Menschen geholfen wird, und jeder sollte so viel geben, wie er kann….

    Einen Guten Start in´s Neue Jahr und liebe Grüsse, kho

  14. Simon Kartheuser meint: (31.12.2004 um 14:42) AntwortenReply to this comment

    moin,
    Danke. Der Beitrag hat mich auch endlich dazu bewegen können etwas zu geben. Bei Unicef, obwohl die ihre Seite dringendst standardkonform machen sollten.
    Und die Böller von letztem Jahr reichen bei mir schönerweise noch für dieses…

    Ich wünsche euch noch besinnliche freie Tage. :)

  15. HerrFuchs meint: (31.12.2004 um 15:55) AntwortenReply to this comment

    Meine Böller kommen aus Asien. Und mein Geld bleibt auf dem Konto. Ich seh' das ganze folgendermaßen: Die Spendenaufrufe und Aktionen gelten vor allem unserem allgemeinen Wohlbefinden. Es wird dadurch in erster Linie verhindert, daß die psychischen Folgen der Katastrophe, die uns Tsunami-TV und Weltuntergang24 direkt ins Wohnzimmer liefern, allzu sehr auch bei uns im sicheren und trockenen Mitteleuropa breitmachen. Aus diesem Grunde hat man ja auch das erfunden, was wir aus Medien und Pressekonferenzen als "bestätigte Zahl von Toten" kennen. Diese steigt meist über Stunden und Tage, hier über Wochen, langsam an, so daß sich das von Homevideos aus Phuket und Live-Interviews vom Flughafen so arg gebeutelte Gemüt langsam an die Viertelmillion Toten gewöhnt. Jeden Tag ein paar Tausend mehr lassen sich leichter verdauen. Wer meldet zuerst die 150k nachdem N24 das Rennen um die 100k gewonnen hat? Oder glaubt Ihr wirklich, daß Fischer im Zeitalter von (Spionage)Satellitenbildern etc. nicht wußte, was da wirklich passiert ist und womit zu rechnen war, als er zum ersten mal auf unsere Bildschirme begab? Ähnlich ist das übrigens im Gegensatz zu den inländischen, gewöhnlichen Toten mit den deutschen, ganz besonders Toten.
    Schauen wir uns also einmal an, wie das denn so ist, mit den Spenden. Die sog. Soforthilfe ist mit einem mittleren bis höheren zweistelligen Millionenbetrag ohne weiteres zu bestreiten. Beispielsweise das DRK sagt bei der Bundesregierung bescheid, wir brauchen 12,5 Millionen. Die Bundesregierung rückt 12,5 Millionen raus. So oder so ähnlich läuft das wohl mit den meisten NGOs. Diese Beträge sind, genauso wie die Kosten der MedEvacs und des THW, Mittel aus dem Bundeshaushalt. Bei all den Steuern die wir mehr oder weniger zahlen ist die Soforthilfe sozusagen inklusive, das rundum-sorglos-Paket. Und wir sind bei weitem nicht das einzige Land. Man vergleiche den Soforthilfebedarf etwa allein mit dem Verteidigungshaushalt nur eines dieser Länder. Aha. Das wirklich gefährliche, auch wenn man mich grad für das Steuer-Argument gleich in der Luft zerreissen wird, ist aber, daß wir mit einer kleinen Spende und ein wenig weniger Vollgasparty heute nacht glauben werden, etwas getan zu haben. Bei der Soforthilfe, auchnoch den letzten All-Inclusive-Touristen über 100 tote Thais hinweg aus den Trümmern zu bergen, braucht man uns, unser Böller-Geld und ganz sicher unsere verminderte Feiertätigkeit nicht! Wer bei n-tv nicht nur den Ticker liest sondern sich auch die Bilder anschaut der kann sich denken, was die betroffenen Regionen benötigen: Massive Aufbau- und Wirtschaftshilfe. An dieser Stelle ist mit der vom Kanzler in der Neujahrsansprache aufgezeigten Partnerschaft zwischen Ländern und Ländern, Städten und Städten, Dörfern und Dörfern zu helfen. Diese Hilfe ist gerade und im Gegensatz zu den Sofortmaßnahmen nicht mit eigens dafür vorgehaltenen Mitteln zu bestreiten, hierfür braucht es eine gesunde Wirtschaft im eigenen Lande und vor allem eine bewußt handelnde Bevölkerung die von sicherem deutschen Boden aus im nächsten oder übernächsten Sommer in den Thailand- oder Sri Lanka Urlaub startet.

    So, dann hoffe ich mal, daß ich nicht falsch verstanden werde und wünsche allen einen guten und sicheren Rutsch ins neues Jahr. Denkt an die von der Katastrophe betroffenen, aber, noch wichtiger: vergesst sie nicht!

  16. Tobias Dehler meint: (31.12.2004 um 16:16) AntwortenReply to this comment

    @HerrFuchs

    Wer bei Unicef, Deutschland hilft, o.ä. spendet, der spendet imho eben nicht dafür, dass auch die letzte deutsche Leiche im Zinksarg nach Hause kommt, sondern dafür, dass Kinder und Familien vor Ort die Chance haben nicht an Cholera und den mangelnden Hygienestandards, nicht an Hunger und zu wenig Trinkwasser zu "verrecken", sondern wenigstens zu überleben. Der mittelfristige Wiederaufbau ist Thema staatlicher Hilfe. Aber das Leid muss jetzt gelindert werden. Mit unseren Spenden.

    Just my 2 Cents!
    Tobias

  17. Ananda Sarma (Link) meint: (31.12.2004 um 19:50) AntwortenReply to this comment

    Bin auch dabei, schön, dass es Online-Banking gibt ;)
    Aber mal was anderes, ich begegne die Tage oft ein vorwurfsvolles – "ja, die haben ja da kein Frühwarnsystem.." Weiß eigentlich jemand, was die Sirenensignale usw. in Deutschland bedeuten. Neulichts mal wieder erlebt – ALARMSIRENE über 3 Minuten, und alle schauen sich mild irritiert an und schlürfen ihr Kaffee weiter. Bestimmt ein Test..

  18. HerrFuchs meint: (31.12.2004 um 20:32) AntwortenReply to this comment

    Das sind in der Tat nur Tests, diese Tröten scheinen wohl nur für Leute gedacht zu sein, die wissen, worum es geht. Etwa wenn bei der Feuerwehr aus irgendeinem Grund die Pieper ausgefallen sind. Wenn wirklich jeder informiert werden soll dann fährt die Polizei rum und macht Lautsprecherdurchsagen in der jeweiligen Sprache des Stadtteils. Bei dem im indischen Ozean (oder vielmehr drumherum) fehlenden Warnsystem geht es nicht um den Kanal von der wissenden Regierung zur unwissenden Bevölkerung sondern um ein Messnetz im Meer, welches einen Tsunami überhaupt erstmal ankündigt. Es fehlte also zum einen an der Information, daß ein Tsunami kommt. Zum anderen fehlte es offenbar an den Stellen, die die Warnung nach "unten" weiterreichen. Es haben amerikanische WIssenschaftler ja versucht zu warnen, aber kamen nicht an der richtigen Stelle an, einfach weil es sie nicht gab. Möglicherweise lag es auch daran, daß kaum eine Regierung dieser Welt mal eben 20 Millionen Menschen aufgrund einer Warnung amerikanischer Wissenschaftler evakuiert, aber dazu müßte man genaueres über das Problembewußtsein vor dem Unglück wissen.
    Daß Warnsignale geflissentlich ignoriert werden kennen wir in der Tat auch. Erst kürzlich war in unserer Mensa Feueralarm (entweder eine Übung oder der Koch hatte die Friteuse gesprengt) mit dem Ergebnis, daß 25% der Studenten beim Essen und 75% in der Geschirrückgabeschlange verbrannt wären. Ordnung muß eben sein.

  19. Anon Üm meint: (1.1.2005 um 13:07) AntwortenReply to this comment

    @HerrFuchs
    Ob die Struktur der Spendenorganisationen und die Verwendung des Geldes eher auf die Rettung der "wertvolleren" deutschen Touristen ausgelegt ist, lässt sich von hier nicht beurteilen. Richtig ist sicher, dass die Moral bei der praktischen Hilfsarbeit zwangsläufig auf der Strecke bleibt. Viel zu oft hat sich gezeigt, dass Hilfslieferungen vorrangig den Militärs und dann erst der restlichen Bevölkerung zugute kommen. Erst die Armeen, dann die Armen.

    Was mich immer wieder fasziniert, ist die Doppelmoral, mit der wir akzeptieren, dass in den letzten Jahrzehnten viele tausend Menschen täglich krepieren, weil sie keinen Zugang zu Trinkwasser haben. Wenn die Katastrophe aber im Fernsehen nur schlimm genug aussieht, meldet sich das Gewissen. Das ist so eine Art Massenpsychose der Zyniker, die Gefühle entdecken, sobald sie durch das Fernsehen gesellschaftstauglich gemacht worden sind.
    In diesem Rahmen haben Spenden tatsächlich die Funktion, sich selber ein gutes Gewissen einzureden. Und weil das Gewissen dann beruhigt ist, verhindern Spenden ein Nachdenken über die tieferliegenden Gründe und Ursachen.

    Auch dass Tourismus der Schlüssel zum Glück dieser Länder ist, halte ich für ein scheinheiliges Argument. Obwohl ich (widersprüchlich, wie auch ich nun mal bin) gerne verreise, bin ich sicher, dass die Tourismusgelder nur denen zugute kommen, die ohnehin schon viel besitzen. Die Gelder sorgen allenfalls dafür, dass die Armen sich, trotz Job, nicht der neuen Preisstruktur anpassen können und in tsunamigefährdete Slums ziehen müssen.

    Andererseits: Es passiert so viel Scheisse auf der Welt. Warum nicht einfach spenden und hoffen, dass es was bewirkt.

  20. Björn Harste (Link) meint: (1.1.2005 um 17:09) AntwortenReply to this comment

    Ich wünsche allen Mit-LawBlog-Lesern (und natürlich Udo) ein gutes neues Jahr.
    Wir haben durch unsere Aktion (siehe oben im ersten Kommentar) für rund 2700 Euro Feuerwerk verkauft. Das runden wir dann persönlich auf 300,- Euro auf.

  21. dv meint: (8.1.2005 um 17:11) AntwortenReply to this comment

    Es ist immer die gleiche Frage: Kommen die Spendegelder dort an wo versprochen.

    Nun klingt es wie Werbung in der eigenen Sache, ist es vermutlich auch, aber an der Entschärfung dieses Problems haben wir lange, lange programmiert und als Ergebnis YCare (Why Care) geschaffen.

    Eine Plattform wo Projekte dargestellt werden, die durch Auktionen finanziert werden. Alles in einem Paket, ohne den großen "e…" und ohne deren Gebühren.

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