2.2.2005

VORSATZ

Mal wieder ein Vorsatz, um die Produktivität zu steigern: weniger selbst schreiben – mehr diktieren.

5 Kommentare zu “VORSATZ”

  1. Björn Harste meint: (2.2.2005 um 14:46) AntwortenReply to this comment

    Der Satz stammt aber nicht aus Deiner Blogger-Seele, oder? :)

  2. Udo Vetter meint: (2.2.2005 um 15:21) AntwortenReply to this comment

    Nein, es geht ausschließlich um den Briefe-/Schriftsatzoutput. Wobei ich jetzt auch längere E-Mails diktiere. Ist ja doch nur eine andere Versendungsform.

  3. Michael meint: (3.2.2005 um 11:07) AntwortenReply to this comment

    Das ist in der Tat immer wieder ein Problem.

    Diktieren, da habe ich das Gefühl die Sekretärin zu beleidigen, wenn ich Rohentwürfe ins Band spreche, bei denen ich weis, die bedürfen noch einer mannigfaltigen Überarbeitung. Also skizziere ich und dann kann ich es eigentlich auch selber schreiben.

    Selber schreiben, da übersieht man leicht Rechtschreibfehler oder sinnentstellte Worte, die das Rechtschreibprogramm natürlich nicht erkennt. Und es kostet, wenn viel zu tun ist, einfach eine Unmenge Zeit.

    In einem Laden in dem ich mal arbeitete, legte eine Mitarbeiterin dem Cheffe zum Abschied ein Schreiben zur Unterschrift vor, in dem anstatt „mit freundlichen Grüßen“ die Schlussformel „mit schmutzigen Füßen“ stand. Er hatte es nicht gemerkt. Das Schreiben ging raus.

  4. Marc meint: (3.2.2005 um 14:37) AntwortenReply to this comment

    Mehr Standesdünkel bitte! ;-) Wenn man das Gefühl hat "die Sekretärin zu beleidigen", dann erinnert mich das an eine Situation an der Uni. Da meinte A., C4-Prof-Lebensgefährtin, dass sie kaum Zeit hat den Haushalt zu schaffen. Da schlug ihr Mitarbeiterin B. vor doch eine Putzfrau zu nehmen, die Kohle wäre ja schließlich vorhanden. A. war auf die Idee gar nicht gekommen, weil sie das von Zuhause gar nicht kannte, aber für B. als höhere Kaufmannstochter war das völlig normal und gar kein Problem.

  5. Michael meint: (3.2.2005 um 16:54) AntwortenReply to this comment

    Hi Marc,

    ob Standesdünkel weiter hilft, bezweifele ich. Aber man kann es probieren. Entscheidend ist doch wohl die Sozialisation.

    Ich hatte mal einen Studienkollegen, der überzeugte durch exzellente Manieren. Nicht offen, nicht demonstrativ, sondern einfach so, sie waren da. Auf Nachfrage in einer fortgeschrittenen Bierrunde erläuterte er, dass sie zuhause immer Personal hatten. Wenn Du mit Hausmädchen und Diener aufwächst, das bilde und erziehe. Dann lässt Du Dich halt am Frühstückstisch nicht gehen. Es ist ja ein fremder Dritter dabei.

    So eine Erziehung die kannst Du mit Standesdünkel nicht kompensieren. Es entlarvt sich bald von alleine.

    Gruß
    MD

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