4.3.2005

MIETNOMADEN

Die Süddeutsche Zeitung berichtet über Foren, in denen Daten über säumige, unbequeme oder gar betrügerische Mieter gespeichert werden.

(Link gefunden bei Streitsache)

52 Kommentare zu “MIETNOMADEN”

  1. A. John meint: (4.3.2005 um 12:42) AntwortenReply to this comment

    Wenn für die Nutzung einer solchen, mit gerichtsfesten Fakten gefütterten Datenbank ein berechtigtes Interesse nachgewiesen werden muss, halte ich das für absolut in Ordnung.

    Mietnomaden suchen sich als Opfer eher Einzelvermieter aus, weil sie bei denen weniger professionelles Vorgehen vermuten.
    Gerade Einzelvermieter sind aber oft solche, die z.B. eine Eigentumswohnung zur Alterssicherung gekauft haben und um diese abbezahlen zu können, auf die Miete angewiesen sind. Kommt es durch Mietausfälle zur Kreditkündigung und Zwangsversteigerung, wird oft die Existenz der Eigentümer vernichtet. Und die Justiz leistet dem auch noch aktiv Vorschub!
    Wenn sich vom Rechtsstaat allein gelassene Vermieter in ihrer Not eines "spezialisierten Dienstleisters" bedienen, mag das formalrechtlich bedenklich sein. Es ist aber die logische und vernünftige Konsequenz, wenn man seine Existenzvernichtung abwenden will.
    Selbst wenn es, was m.W. kaum vorkommt, herauskommt, sind ein paar Monate auf Bewährung immer noch besser, als der finanzielle Ruin.

    Gruß A. John

  2. Volker meint: (4.3.2005 um 13:42) AntwortenReply to this comment

    Ich halte einen solchen "Service" für sehr bedenklich.
    Demnächst muss ich meine gesammelten Akten vorlegen, wenn ich eine Wohnung mieten möchte.
    Wozu gibt es eine SCHUFA-Auskunft? Sollte die nicht reichen?

  3. Felix meint: (4.3.2005 um 14:57) AntwortenReply to this comment

    Wer eine bequeme Alterssicherung sucht, soll sich Bundesschatzbriefe oder sonstwas kaufen. "Belegte" Mietwohnungen
    sind viel zu lebendig, um von Spiessern verwaltet zu werden.

    Was den Datenschutz bei derartigen Datenbanken angeht, kann man ja vermutlich eh niemanden hindern, auf unantastbaren Servern im Ausland (*.vu?) beliebige weiche Daten über jeden x-beliebigen Mitmenschen anzulegen, sonstwas zu behaupten und andere mitlesen zu lassen. Insofern klingen solche o.g. geregelten Dateien ja richtig seriös. Allerdings frage ich mich auch, warum eine SchufaAuskunft nicht genügt.

  4. A. John meint: (4.3.2005 um 16:02) AntwortenReply to this comment

    @ Felix:
    [Wer eine bequeme Alterssicherung sucht, soll sich Bundesschatzbriefe oder sonstwas kaufen.]
    Wenn sich solche Ansichten durchsetzen, denkt man wohl besser über ein Investment in der Schweiz oder Karibik nach.
    Und den Wohnungsbau überlassen wir dann den großen Konzernen, welche unter dem Gesichtspunkt der Profitmaximierung irgendwo am Stadtrand billige Betonsilos aus dem Boden stampfen.

    [“Belegte” Mietwohnungen sind viel zu lebendig, um von Spiessern verwaltet zu werden.]
    Jo. Eigentum ist Diebstahl und und deshalb darf man Wohnungseigentümer auch ihrer Existenz berauben.
    Mit dinen Vorstellungen hast du in Nord-Korea bestimmt die bessere Heimat.

    [Allerdings frage ich mich auch, warum eine SchufaAuskunft nicht genügt.]
    Weil Otto Abteilungsleiter nicht so ohne Weiteres eine Schufa-Auskunft bekommt.

    Gruß A. John

  5. Volker meint: (4.3.2005 um 16:12) AntwortenReply to this comment

    @ A. John:
    [Weil Otto Abteilungsleiter nicht so ohne Weiteres eine Schufa-Auskunft bekommt.]
    Sehe ich in Dir einen Fürsprecher eines solchen "Böse-Mieter-Verzeichnisses"?

    Gruß
    V. Harmsen

  6. A. John meint: (4.3.2005 um 16:38) AntwortenReply to this comment

    @ Volker:
    [Sehe ich in Dir einen Fürsprecher eines solchen “Böse-Mieter-Verzeichnisses”?]
    Nicht vorbehaltlos.
    Wohl aber, wenn sichergestellt ist, das nur gerichtsfeste- und für das Mietverhältnis relevante Daten erfasst werden und Zugriff nur erhält, wer ein berechtigtes Interesse nachweisen kann.

    Da Vermieter durch die Justiz de facto entrechtet sind, haben solche Datenbanken durchaus ihre Berechtigung. Was nutzt ein Recht, wenn man es nicht- oder erst nach Jahren bekommt, wenn die Wohnung längst zwangsversteigert ist?

    Gruß A. John

  7. Marc meint: (4.3.2005 um 16:51) AntwortenReply to this comment

    > Wer eine bequeme Alterssicherung sucht, soll sich
    > Bundesschatzbriefe oder sonstwas kaufen. “Belegte”
    > Mietwohnungen sind viel zu lebendig, um von Spiessern
    > verwaltet zu werden.

    Richtig. Ich habe solche Vermieter erlebt. Eigentlich nette Menschen, aber deren Vorstellungen sind inzwischen vollkommen an der Realität vorbei.

    1. Wohnungsabnahmen werden aus Unerfahrenheit nicht protokolliert, sodass beim besten Willen nicht nachvollziehbar ist welcher Schaden schon war und welcher nicht. Der Vermieter will sich nicht für dumm verkaufen lassen, aber ich lasse mir auch nicht alles unterjubeln. Klar, ich bin der Böse.

    2. Wenn man auszieht oder Nachmieter vorstellen möchte, stöhnt der Vermieter, weil er 90km Anfahrt hat. Aber deligieren kann er nichts, weil er an der Hausverwaltung spart und nur das Minimalprogramm gebucht hat. Klar, auch meine Schuld.

    3. Das Sparen an der Hausverwaltung führt dazu, dass wenn man einen Handwerker braucht, die Hausverwaltung das nicht macht aber der Vermieter sich überfordert fühlt. Meines Wissens ist dafür aber der Vermieter zuständig. Zumal ich im Zweifel keine Entscheidung fällen kann. Aber der Vermieter wohnt ja 90km weit weg. Wenn ich den Handwerker nicht bestelle und erstmal bezahle, dann bin ich der unflexible Mieter.

    4. Die Nebenkostenabrechnungen sehen jedes Jahr anders aus. Was jedes Jahr Nachfragen beschert. Und wieder bin ich der Böse.

    5. Der Vermieter macht diverse Ausbesserungen selber anstelle einen Handwerker zu beauftragen. Klar, das spart was, aber dafür ist die Tapete neben den Fensterrahmen auch gestrichen. Wenn ich das anmerke, bin ich renitent.

    6. Hobbyvermieter glauben, dass sie jederzeit Zutritt zur Wohnung hätten. Nur leider sind die Mieter auch Arbeitnehmer und können nicht innerhalb einer Woche berufliche Termine verschieben. Aber der Vermieter (ein Lehrer) glaubt, dass man ihn ärgern will.

    7. Die hätten am liebsten Mieter, die ohne Tiere und Kinder mindestens 10 Jahre bleiben. Klar, ich bekomme aber nur noch befristete Verträge. Und wenn ich unbefristet im öffentlichen Dienst wäre, dann würde ich mir eine Wohnung kaufen und nicht mieten.

    Mit Hausverwaltung wäre das alles kein Problem, die sind vor Ort, haben Erfahrung mit Abrechnungen, Übergabeprotikollen, Kautionssparbüchern, kennen Handwerker – und zur Not auch Anwälte ;-) .

  8. Volker meint: (4.3.2005 um 17:28) AntwortenReply to this comment

    @ Marc:

    Du bist aber auch ein besonderes Exemplar "Böser-Mieter", etwas Verständnis für die Armen Hobby-Vermieter wäre doch auch mal angebracht. So eine Hausverwaltung kostet doch viel Geld, würde ich mir auch sparn, und nen Pinsel schwingen oder Kleinreparaturen kann man doch selber machen, sieht dafür auch etwas "origineller" aus. *ACHTUNG: IRONIE *

    Gruß
    Volker

  9. Martin meint: (4.3.2005 um 20:53) AntwortenReply to this comment

    Es soll ja auch Vermieter geben die weder Profitmaximierung noch Altersvorsorge im Auge hatten sondern einfach Wohnraum "übrig" haben, ob nun durch Erbe, arbeitsbedingten Umzug o. ä. Die wollen dann einfach nur ohne Ärger und Probleme ihre Wohnung/ihr Haus fair vermieten und sind gerade diejenigen denen diese "Mietnomaden" am meisten schaden. Von daher finde ich eine derartige Datenbank gar nicht mal so schlecht, wobei natürlich dann die Frage der Zugangsregelung und Missbrauchsverhinderung im Raume steht.

    @Felix: die grössten Spiesser sind noch immer die, die andere Leute als Spiesser bezeichnen…

  10. Horst meint: (4.3.2005 um 23:56) AntwortenReply to this comment

    "Horst, Papi, wenn ich gross bin will ich auch mal Spießer werden…"

  11. dark* meint: (6.3.2005 um 10:51) AntwortenReply to this comment

    Es geht auch anders:

    In Berlin verlangen die Verwaltungsgesellschaften eine Bescheinigung vom Vormieter, dass man frei von Mietschulden ist, und eine Schufa-Auskunft. Sollte dort etwas eingetragen sein, bekommt man trotzdem die Wohnung, wenn man nachweisen kann, dass man die Schulden regelmäßig in Raten abbezahlt.

    Unverständlich finde ich in diesem Zusammenhang auch, dass Sozialämter die Mieten nach wie vor an die Mieter auszahlen und nicht an den Vermieter direkt. Nicht wenige dieser ewigen Mietschuldner sind Bezieher von Sozialhilfe oder ALG II. Durch Zahlung an den Vermieter könnte zumindest hier einiges vermieden werden.

  12. Marc meint: (6.3.2005 um 12:50) AntwortenReply to this comment

    @dark: Vermutlich ist das den Behörden zu kompliziert.

  13. Daniel meint: (7.3.2005 um 07:13) AntwortenReply to this comment

    | Vermutlich ist das den Behörden zu kompliziert.

    Na ja, ich gehe mal davon aus, dass für die Erstattung bzw. Gewährung eines Zuschusses zu den Mietkosten zumindest die Vorlage eines Mietvertrages bei der zuständigen Berde/Amt erforderlich sein sollte.
    Wenn dann dieser Mietvertrag vorliegt, dann wäre es ein kleines daraus die Bankverbindung des Vermieters zu entnehmen. Und ich denke es sollte dem Mieter im Zweifel zumutbar sein, die Bankverbindung dem Amt in sonstiger Weise zur Verfügung zu stellen, denn schließlich bekommt er ja einen Zuschuss.

    Das könnte man doch zur Voraussetzung für die Auzahlung eines Zuschusses machen, Auszahlung nur direkt an den Vermieter (der Vollständigkeit halber: Das Problem einer Mietminderung will ich nicht diskutieren)

    Aber wenn da die Behörden/Ämter die Augen verschließen und Vermieter ins offene Messer laufen lassen … das kann ich nicht verstehen!
    Denn schließlich ist bei den Antragstellern (i.d.R.) das Geld wirklich knapp, denn sonts würden sie diesen Antrag nicht stellen und wer kann es da einem verdenke, wenn jemand dem Mietzuschuss etwas abzwackt und nicht komplett an den Vermieter weiterleitet. Das ist doch sehr verlockend…

  14. dark* meint: (8.3.2005 um 10:17) AntwortenReply to this comment

    Ich weiß, dass das Sozialamt gelegentlich die Miete direkt überweist. Nach welchen Krieterien dieses im Einzelfall entschieden wird, ist mir jedoch nicht bekannt. Beim Wohngeldamt in Berlin hat man mich bei Antragsstellung gefragt, ob das Wohngeld an mich oder direkt an den Vermieter ausbezahlt werden soll. Da ich dem Vermieter bereits eine Einzugsermächtigung erteilt hatte, habe ich die unmittelbare Zahlung jedoch abgelehnt.

    Es geht also, wenn die Behörden wollen.

    Als ALG-II-Empfänger hätte ich zumindest nichts dagegen, wenn die Mietzahlung direkt an den Vermieter erfolgen würde. Im Falle einer Mietminderung muss ich mich eh an die BA wenden; schließlich darf ich ja nicht plötzlich mehr Geld zur Verfügung haben.

  15. Christian meint: (12.3.2005 um 11:08) AntwortenReply to this comment

    Eine neue Möglichkeit sich kostenlos über den Mieter zu informieren… Wast wie eine Schufa-Abfrage

    Probieren sie es und helfen Sie anderen !!!

    http://www.Mietnomaden24.de.vu

  16. bergfex meint: (18.4.2005 um 14:40) AntwortenReply to this comment

    @marc und volker – ich glaube euer grundproblem ist der neid.
    wieso kauft ihr euch nicht eine wohnung/haus (mal sehen was ihr dann über hausverewaltungen und deren preise denkt) und zahlt der bank eure monatlichen raten anstatt es den geizigen, schlechten vermietern zu zahlen! fehlt es euch da etwa an courage?!? macht euch nichts draus, das ist meistens so bei leuten die mit dem finger auf andere zeigen – ihr seid nicht allein!!

  17. Veronika B. meint: (13.7.2005 um 22:18) AntwortenReply to this comment

    Hallo,
    eine "Schlechte-Mieterdatenbank" halte ich persönlich für sehr sinnvoll, denn ich bin jetzt nahezu über 10 Jahre lang vermeintlich "gutsituierten" Mietern aufgesessen. Da hörte man vor dem Abschluss des Mietvertrages immer nur Gutes über die Leutchen (Stadtverwaltung, Vormieter [OK, denn die wollten solche Leute ja raus haben - Floriansprinzip!], etc.).
    Wer nix zu verbergen hat, braucht ja keine Angst haben in einer solchen Datenbank gespeichert zu sein.
    Selbstverständlich muss die Datenbank zumindest auch irgendwelche Mahnbescheids-/ Vollstreckungsbescheids-Aktenzeichen etc. führen.
    Die Schufa reicht hier leider nicht, denn diese Leute – für meinen Teil hatte ich es mit sog. "Bekannten" einer ganzen Stadt zu tun – wissen sich sehr wohl einer expliziten Schufa-Nennung zu entziehen. Ausserdem soll mal einer die Versandkosten eines Versandhauses nicht zahlen, dann steht er ebenfalls als "bedenklich" in der Schufa und solche Leute kommen m. E. durchaus als Mieter in Betracht.

  18. Georg meint: (1.11.2005 um 01:15) AntwortenReply to this comment

    Faule Mieter / Mietnomaden ein immer größer werdendes Problem in Europa. Schluss mit den hohen Mietverlusten durch faule Mieter / Mietnomaden. Wenn der Staat uns nicht hilft, helfen wir uns selber.

    Die Datenbank gegen Mietbetrüger mit Forum

  19. Jojo meint: (14.1.2006 um 18:15) AntwortenReply to this comment

    An alle lieben Mieter,
    da ich bereits 3 mal auf die lieben menschen hereingefallen bin, die nicht in der lage sind an den bösen vermieter alleine die Miete (gerade mal 5,30 €/m²)zu bezahlen. Ihr habt es geschafft. Es gibt wieder einen bösen Vermieter, der keinen Mieter mehr nimmt, der das Sozialamt seine Miete zahlen lässt, und nunmehr auch 3 Monatsmieten Kaution haben will (Wer nicht in der Lage ist, diese zu zahlen kann von mir aus unter der Brücke schlafen).
    Wer zukünftig von mir eine Wohnung haben will muss halt einer Datenbanküberprüfung standhalten (z.B. http://www.demda.de) können. Wie gessagt ich bin halt so ein böser Vermieter, aber den bisherigen Schaden von insgesamt mehr als 10000 €) zahlt mir auch keiner. P.S. Inkasso Moskau halt ich für gut

  20. Rita Seidel meint: (6.2.2006 um 14:00) AntwortenReply to this comment

    Hallo, ich möchte mich an dieser Stelle auch mal zu Wort melden. Mein "gutsituierter" Mieter hat mir die Bestätigung seines Arbeitgebers vorgelegt, dass er ein festes Arbeitsverhältnis hat. Er bot mir an, diverse Reparaturen (Balkongeländer erneuern, Hausflur renovieren) selbst durchzuführen, um Kosten zu sparen (ich habe die Wohnung vor 4 Jahren gekauft und wollte einen Sparvertrag einfließen lassen, der mir leider nicht ausgezahlt wurde, da ich für meinen Sohn gebürgt hatte und …naja – Geld weg! Aufgrund einer Kürzung meiner Arbeitsstelle auf 50% konnte ich die Wohnung selbst nicht mehr bewohnen und mußte vermieten. Dieser Mieter zahlte natürlich nicht, zog mit 9 Katzen, einem Hund, Hasen, Hamster usw. in die Wohnung, die nach 9 Monaten endlich durch Zwangsräumung (die 4., wie ich erfuhr und die 5. steht bevor) wieder frei wurde. Ich war einem Zusammenbruch nahe, Dreck, Gestank, ruinierte Tapeten, zerkratzt bis in den Putz, mit Kot und Urin verdreckte Böden und kaputte Fliesen im Bad (vor 3 Jahren mit dem Geld aus einer Lebensversicherung neu installiert für 15.000€), Waschbecken defekt, Nägel und Schrauben in den Fensterrahmen und Türen und dann die Kosten für Rechtsanwalt usw. Ich habe jetzt meine letzte Lebensversicherung zwangsauflösen müssen und habe 3 Monate jede freie Stunde mit Freunden und Verwandten die Wohnung hergerichtet, Geld ist alle und ich habe Panik, neu zu vermieten. Zahle jetzt 50% meines Einkommens Kredit ab und lebe bei einem Freund, da ich mir keine eigene Wohnung leisten kann. Verkaufen? In dieser Zeit?
    Noch mehr Verluste!!! Habs versucht… Wer diese Erfahrungen macht, kann über Kommentare am runden Tisch von "Nichtbetroffenen" nur den Kopf schütteln…. nicht mal lachen kann ich darüber. Kann mir auch nichts mehr groß ansparen, bin über 55 Jahre alt!!

  21. Melanie meint: (8.2.2006 um 17:59) AntwortenReply to this comment

    Also mal ganz ehrlich, man muss das von 2 Seiten sehen.
    Es gibt für Vermieter nicht sehr viel möglichkeiten einen potentiellen Mieter auf Bonität zu prüfen, und selbst wenn diese vorhanden ist, kann keiner dem anderen in den Kopf schauen. Wer erwartet schon von einem Arzt dass er den gemieteten Raum verkommen lässt?

    Ein Vermieter stellt Lebensraum zur Verfügung. Dies ist das Eigentum des Vermieters, also hat er ein Recht auf Bezahlung und Pflege des Wohnraumes den er vermietet hat.

    Ob solche Datenbanken nun legitim sind oder nicht, ob sie den ein oder anderen nun in seinen Grundrechten verletzen oder nicht. Ist doch an sich nicht wichtig.
    Wer als Mietnomade sein Unwesen treibt sollte sich nicht wundern wenn sich Vermieter dagegen schützen wollen, durch eine derartige Datenbank.

    Natürlich, es besteht vielleicht die Möglichkeit der Racheeinträge. Die Gefahr das einträge über einen legitimen Mieter verfälscht eingetragen werden. Ich habe die Seite nicht gesehen, Ich weiß nicht wie das da gehandhabt wird, aber Ich denke, dass solche EInträge hieb und stichfest bewiesen werden müssten. Ist dies nicht gegeben, sehe Ich allerdings auch diese Datenbank als zweifelhaft an.

    Der Mieter fühlt sich natürlich durchleuchtet. Aber dafür kann er sich bei den Nomaden bedanken. Wenn es solche Asozialen nicht geben würde, gäbe es auch keine Notwendigkeit für eine solche Datenbank. So einfach ist das. Auf Provokation erfolg Reaktion. Das ganze Gerede von wegen Datenschutz etc. kann man es verhindern? Gibt es Datenschutz überhaupt? Ich bin selber Mieterin, Ich hatte selber eine Räumungsklage im haus, aber ich hab sie abwenden können weil Ich mich mit meiner Vermieterin verständigen konnte. Das heisst aber nicht, dass ich sie nicht verstehe.
    Man kann schliesslich nicht erwarten, dass ein Vermieter mit seinem Schicksal lebt NUR weil er die Frechheit hatte Wohnraum zu vermieten. So einfach seh ich das.

    Mag vielleicht naiv sein. Aber mir geht die Regelungswut auf die Nerven. Dieses ständige Bevormundung durch den Staat und seine Instutionen.
    Nimm die Verantwortung für dein Leben in die Hand und du brauchst so nen Müll nicht. Pflege den Besitz anderer und so eine Datenbank verliert ihre Daseinsberechtigung. So einfach ist das. Zack. Ende Banane.

    Wünsch allen noch ne schöne Restwoche.

    Gruss

    Mel

  22. Klaus meint: (20.3.2006 um 14:18) AntwortenReply to this comment

    Bezahlt mal einen Busgeldbescheid oder eine Verwarnung in Höhe von 30 Euro nicht. Da sind Mietschulden von 3.000 Euro ein Kavaliersdelikt dagegen. Da jeder Vermieter eine soziale Verpflichtung, gegenüber seinem sozial schwächeren Mieter hat, sollte der arme Mieter mietfrei wohnen, nachdem er Mietschulden und Miete nicht bezahlen kann. Der Staat hat doch die Möglichkeit eine Wohnung zwangsweise zu belegen, mit dieser Handlungsweise könnte der Staat sich auch noch Mietbeihilfe ersparen und käme so seinen soziale Verpflichtungen nach. Wer dass nicht in Ordnung findet kann nur ein Vermieter sein.

  23. provm meint: (13.4.2006 um 12:09) AntwortenReply to this comment

    Mietnomaden geht es an den Kragen!
    Mietnomaden und Mietpreller sind in Deutschland keine Einzelfälle. Laut Schätzungen gibt es mehr als 1,5 Millionen „Mieter“ dieser Sorte. Die Zahl ist stetig steigend. Geht man von einem durchschnittlichen Schaden in Höhe von 20.000 Euro für den einzelnen Vermieter innerhalb von 2 Jahren durch Mietausfall, Betriebskosten, Gerichtskostenvorschüsse, Gerichtsvollzieherkosten, Räumungskosten, Einlagerungskosten und Renovierungskosten aus, so kann der Mietnomade seinen Vermieter leicht in die Pleite treiben. Von zwei Jahren bis zum endgültigen Zwangsauszug des Nomaden ist auszugehen, da die durchschnittliche Dauer einer regulären Entmietung auf Basis der deutschen Rechtsprechung zwischen 17 und 19 Monaten dauert. Die deutsche Gesetzgebung und die hieraus resultierende Rechtsprechung lässt den Vermieter nicht nur im Stich sondern fördert dieses Mietnomadentum noch aktiv. Eine Änderung ist in den nächsten Jahrzehnten nicht zu erwarten. Hinzu kommt, dass der Großteil der deutschen Wählerschaft Mieter sind. Solch ein Wählerpotential verärgert keine Partei. Den entstandenen Mietschaden durch den Mietnomaden trägt meist der Vermieter, da es in den seltensten Fällen auf lange Sicht etwas bei dem Mietpreller zu holen gibt. Selbst wenn der Mietnomade Vermögen besitzt, gibt es oftmals Gläubiger die sich zuerst versuchen zu bedienen. Ist der Vermieter nun endgültig machtlos? Nein, das ist er nicht. Seit über zwei Jahren helfe ich Vermietern in scheinbar auswegloser Situation. Eine gesetzliche Grundlage ermöglicht es dem geprellten Vermieter den Mietnomaden innerhalb von Tagen vor die Tür zu setzen und sein Eigentum nachhaltig vor großem Schaden zu bewahren. Kein Richter in Deutschland wird eine einstweilige Verfügung ausstellen, die den Nomaden wieder in die Wohnung lässt. Die Kosten hierfür sind im Vergleich zum erwarteten Schaden durch den Mietpreller gering. Geprellte Vermieter können sich gerne über Email provm01@yahoo.de bei mir melden. Da ich sehr viele Anfragen habe, bitte ich um Verständnis, wenn die Beantwortung der Anfrage etwas dauert. Also, Kopf hoch an alle geprellten Vermieter unseres Landes!

  24. Mietnomaden wie kann man sich schützen, wenn man dieses freche Volk im HAUS hat? meint: (31.12.2006 um 23:19) AntwortenReply to this comment

    bitte können Sie helfen, diesen frechen Volk Einhalt zu gebieten?

  25. Stefan meint: (2.3.2007 um 13:14) AntwortenReply to this comment

    Hallo! Wer kann denn helfen, um einen Mietnomaden kurzfristig vor die Tür zu setzen? Habe dringenden Handlungsbedarf! Bitte melden unter: stefan0071@web.de. Danke und Gruß Stefan

    (Text editiert. Bitte keine Telefonnummern angeben. U.V.)

  26. Detlef meint: (7.3.2007 um 22:42) AntwortenReply to this comment

    Machen wir unseren Politikern klar, dass auch Vermieter Wähler sind.
    Es ist nicht einsichtbar, warum ein Diebstahl eines Kaugummis im Supermarkt ein Straftatbestand ist, eine bewuste Prellung der Miete
    aber eine privatrechtliche Angelegenheit und das auch im Wiederholungsfall. Der Staat entzieht sich hier aus seiner Verantwortung.
    Mietminderungen wären einfach regelbar, indem der Vermieter beim Amtsgericht eine Verwaltung eines Treuhandkontos beantragt auf das der Mieter dann die volle Summe einzahlen muss. Das Amtgericht überweist den unstrittigen Teil weiter. Wenn die Zahlung ausbleibt, sofortige Räumung.
    Hierduch wäre es für dem Mietnomaden nicht lukrativ auf Zeit zu pokern.
    Wenn das Verfahren abgeschlossen oder der Mietmangel beseitigt wurde,
    entscheidet das Amtsgericht über die Aufteilung der Restsumme.
    Eine derartig Gesetzänderung wäre auch nicht Mieterfeindlich, da sie ja
    "gute" Mieter nicht benachteiligt. Sie verhindert aber Sittenverfall und Selbsthilfe auf Moskauart.

  27. Rose meint: (1.7.2007 um 10:41) AntwortenReply to this comment

    Ich bin zum zweiten Mal auf Mietnomaden reingefallen. Solange diese asozialen Elemente von Gesetz wegen geschützt werden und die Gesellschaft damit durchsetzt wird, bleibt den Vermietern wohl nur die Konsequenz nicht mehr zu vermieten. Dass darunter auch seriöse Mieter leiden müssen, ist bedauerlich aber liegt in der Natur der Sache.

  28. Anonymous meint: (13.7.2007 um 20:47) AntwortenReply to this comment

    wer keinen ärger will solle keine wohung gaks geladnlage kaufen, alle anderen seien budnesschatzbriefchen empfohlen, denn geiz ist nicht geil ,sondern manchnmal "echt kankhaft schwäbisch…

  29. Anonymous meint: (18.7.2007 um 23:39) AntwortenReply to this comment

    Wenn Ihr ruhig schlafen wollt, in Frieden mit euch und euerer Familie leben wollt und euer Eigentum schützen wollt, dann schmeißt dieses Dreckspack nach spätestens 2 Monaten mit List, Tücke und allen anderen zur Verfügung stehenden Mitteln so schnell wie möglich raus. Eine noch intakte Wohnung dankt es Ihnen.
    Keine Geldbuße/strafe, die meist leichter zu verschmerzen ist als die Anwesenheit des eingezogenen Abfalls, sollte Sie davon abhalten wenn Sie Ihre Ruhe, den größten Teil Ihres ersparten Geldes und Ihr Eigentum behalten wollen.Meistens lassen es diese Primaten sowieso nicht darauf ankommen, da es zumeist Ihre Faulheit nicht zuläßt etwas zu unternehmen.
    Wenn doch, dann kann er ja versuchen in die mittlerweile geräumte Wohnung, mittels des Ihm zustehenden Rechtsweges, in die in der Zwischenzeit neu vermietete Wohnung, wieder einzuziehen.
    Eine solche Wohnung ist mit dem richtigen Personal sehr schnell geräumt und der Bewohner entsorgt.

  30. Kathrin Huster meint: (22.7.2007 um 12:59) AntwortenReply to this comment

    Mensch ärgere Dich nicht

    Leider ist Vermietung kein Spiel. So lange Mieter, die erkennbar keine Miete zahlen wollen und außerdem Sachbeschädigung begehen, vom Gesetz geschützt werden, heißt es für jeden Vermieter, der auf diese Subjekte hereinfällt und sich von ihnen befreien will: Ehrlich währt’s am längsten und ist’s am teuersten. Unsere Gesellschaft wird mehr und mehr durch kriminelle Elemente durchsetzt, die finanziell nicht zu belangen sind. Wann wird es endlich ein Gesetz geben, dass seriöse Mieter und Vermieter gleichermaßen schützt?

    Offenbar wird mit zweierlei Maß gemessen: Denn ohne langwierigen Prozesse dürfen Stromanbieter den Strom sperren und Telefonanbieter die Leitung stilllegen, während Vermieter sich nahezu jede Dreistigkeit nichtzahlender Mieter gefallen lassen müssen, bis sie endlich mit Hilfe des Gerichtsvollziehers in den Besitz der ihnen gehörenden Wohnung gesetzt werden.

    Vor lauter Gesäusel über Menschenrechte, -würde und dergl. wird anscheinend völlig vergessen, dass Vermieter auch Menschen sind.

  31. Kathrin meint: (22.7.2007 um 13:09) AntwortenReply to this comment

    Ich gebe Rose vollkommen Recht, und Anonymus spricht mir aus der Seele. Einziger Haken an der Sache: Das geeignete Personal steht meistens nicht zur Verfügung und bedauerlicherweise steht gegen den Vermieter meistens der Tatbestand einer Straftat, und da braucht der Mietnomade nicht die (teure) Justiz, sondern die Polizei. Und wie aktiv die sind, habe ich am eigenen Leibe erfahren.

  32. Hans-Peter Bauer meint: (8.10.2007 um 15:31) AntwortenReply to this comment

    Mich würde mal interessieren, wie viele der hier kommentierenden Mieter sind………
    Ohne Vermieter schläfe doch halb Deutschland unterm Brückenbogen.Wer drei Monatsmieten Kaution verlangt, hat völlig Recht. 3x Nebenkosten sollte man auch verlangen. Ich hatte mal eine Mieterin, die in einem Jahr 240m³ Wasser verbraucht. Keine Ahnung, wer da alles geduscht hat….
    Gegen Schäden, deren Beseitigung dem Vermieter dann den Rest geben, kann man sich inzwischen versichern. Viele Vermieter, die kein Geld für professionelle Hausverwaltungen ausgeben wollen, sind dann wohl auch nicht bereit, den Versicherungsbeitrag zu entrichten. Hier gibt es nur einen kleinen Unterschied: versicherungen sind umlagefähig, Verwaltergebühren nicht ! Also liebe Vermieter ( zu denen auch ich zähle ) spart weiter Kosten und betet jeden Tag zum lieben Gott, daß alles läuft. Oder Ihr schaut hier mal rein http://www.Vanda.de

  33. Kathrin meint: (30.10.2007 um 11:42) AntwortenReply to this comment

    @ Hans-Peter Bauer

    Ich hatte erwartet, auf der genannten Seite etwas über Versicherungen zu erfahren. Was Orchideen und Garten mit Mietnomadentum zu tun haben, vermag ich nicht recht nachzuvollziehen. Vielleicht liegt hier die Erklärung für die 240 m² Wasser???

  34. Tobias ( Euer Hausmeister ) meint: (18.12.2007 um 19:49) AntwortenReply to this comment

    Hallo an alle, habe heute wieder mal einen Bericht über dieverse Mietnomaden im Fensehen gesehen. Ich bin selber Mieter und könnte mich darüber total aufregen was da abgezogen wird, ist doch eine Frechheit was sich solche Leute erlauben.
    Ich würde alle diejenige die probleme mit Mitnomaden haben bitten sich bei mir melden. Will mich mal mit euren Fällen beschäftigen und sehen was man da tun kann. Ruf mich einfach mal kurz an

    MfG der freundliche Hausmeister

    (Text editiert. Keine Telefonnummern, bitte. U.V.)

  35. maxx meint: (19.12.2007 um 16:49) AntwortenReply to this comment

    ich habe sechs monate gebraucht…. der schaden konnte durch eigenleistung auf 4000 teuros begrenzt werden.
    staatliche hilfe hätte 2 jahre und 15-20 tausend gekostet.
    es kam der tag, an dem ich die s…. voll hatte und ich dem tipp eines forumbeitrages gefolgt bin:
    "mach es den nomaden so oft es geht ungemütlich!"
    1. heizölzuleitung manipulieren….folge kein warmes wasser und keine warme wohnung…..der behördlichen anordnung folge leisten und mehreren installateuren (mit hinweis auf eigene zahlungsunfähigkeit) den auftrag zur reparatur erteilen….
    2. im internet ein baugerüst ersteigern und vor den fenstern mit sanierungsarbeiten beginnen…..fensterscheiben welche aufgrund handwerklichen missgeschickes kaputt gehen kosten später nicht viel geld (empfehlung: vorher glasversicherung abschließen)
    3. für 100 euro mietbagger leihen und die dringend notwendige sanierung der abwasserleitungen im garten durchführen…..die baggerschaufel im wohnzimmerfenster war glaube ich der moment, als meine nomaden die schnauze voll hatten…..
    4. bei diesen drastischen dingen sollte natürlich kein vorsatz erkennbar sein…..und sie sollten durch ein paar psychische spielchen ergänzt werden:
    5. ich bin z.b. mit meiner 7 jährigen tochter zu meinen nomaden gegangen und habe um etwas essen für meine tochter gebettelt…..meine tochter sollte dabei ein trauriges gesicht machen……diese bettelei haben wir bei nachbarn fortgeführt (auch in der kirche während der sonntagsmesse!)
    ich habe pflichtgemäß niemandem von der zahlungsunfähigkeit meiner nomaden erzählt, aber irgendwie wusste es doch die ganze nachbarschaft……(lag es an dem allgemeinen infostand zu mietnomadentum in deutschland mit videoberichten aus tv sendungen auf dem nachbargrundstück? am sonntagmorgen auf dem weg zur kirche?)
    es dürfte aus diesem auszug an möglichkeiten deutlich geworden sein wie es geht….mit etwas geduld und einfallsreichtum klappt es dann auch…..
    die ereignisse liegen jetzt vier jahre zurück. beim abschluss des nachfolgemietvertrages habe ich 2mm kaution als bankbürgschaft, die vorlage der bankkarten/-kreditkarte sowie eine jahresmiete im voraus (10 statt 12) verlangt…..und was soll ich sagen..hat geklappt..seither no problems (3x auf holz geklopft)….(kreditkarte kopieren und bei gesellschaft die deckung im betrag von 2 monatsmieten telefonisch anfragen!! menschen mit negativer schufa oder ev haben übrigens keine gültige kreditkarte) dieser check ist kostenlos……bei vertragsunterzeichnung kaution verlangen!!! ansonsten auf die unterzeichnung verzichten!!! bis zur vertragsunterzeichnung wollen die mieter alles, danach kennen die meisten nur noch ihre rechte…….bei nachforschungen zu meinen nomaden habe ich erfahren, dass der männliche part einen schweren unfall mit schlimmen knochenbrüchen hatte…….ohne weitere worte

  36. babsi meint: (26.12.2007 um 12:57) AntwortenReply to this comment

    Ich bin gerade auf der Suche nach einer Seite auf der man sich nach solchen Leuten erkundigen kann. Bzw eintragen kann und habe ganz interessiert alle diese Einträge gelesen.

    Es gibt mittlerweile auch den Kaufnomaden, wie wir leider feststellen mußten.
    Er geht zum Notar unterschreibt einen Kaufvertrag, wohnt einige Zeit drin etc. zahlt nicht, unterschreibt dann irgendwann nach Monaten eine Rückabwicklung beim Notar, zahlt keinerlei Kosten, weder Notar, noch Amt noch Steuern. Alles bleibt beim Verkäufer hängen, der am Schluß die alte Wohnung, die er aufgrund der Angst vor Mietnomaden lieber verkaufen statt vermieten wollte, billigst verkaufen muß um nicht auf der doppelten und dreifachen Belastung hängen zu bleiben.
    Nachdem wir ja aufgrund des Kaufvertrages dann eine andere Wohnung gekauft hatten hängen wir momentan mit einer alten Finanzierung, neuen Finanzierung und einer noch zusätzlich notwendigen Zwischenfinanzierung bei monatlichen Kosten von 2000,- € Super, ganz abgesehen davon, dass wir wenn wir die ganzen Kosten zusammenrechnen ungefähr die letzte 10 Jahre umsonst gearbeitet haben.
    Also Verkaufen ist mittlerweile schon fast genau so gefährlich wie vermieten.
    Wenn das so weitergeht, braucht man sich nicht wundern, wenn keiner mehr Wohnraum kaufen oder vermieten möchte.

    Name der Käufers (Name gelöscht. Solche persönlichen Daten haben hier nichts verloren. fh) den ich gerne in eine solche Schwarze Liste – Namensdatenbank eintragen möchte, wenn es diese denn gibt.
    Er hat das ganze nämlich auch schon einige Male gemacht.

  37. Karla meint: (28.1.2008 um 20:01) AntwortenReply to this comment

    Zum Beitrag von babsi: Es ist mir neu, dass es auch Kaufnomaden von Wohnungseigentum geben soll. Es wäre doch die Aufgabe eines Notars, diese Kaufabsicht richtig zu dokumentieren, so dass eine Rückabwicklung erst gar nicht möglich wäre. Vor Übergabe des Kaufobjektes muss die Kaufsumme auf ein Notaranderkonto überwiesen werden und wenn das erledigt ist, erfolgt die Schlüsselübergabe und der Verkäufer hat sein Geld! Verstehe nicht, wo es da ein Problem geben kann.

  38. U. Urbano meint: (18.2.2008 um 17:45) AntwortenReply to this comment

    Ich habe seit 5 Jahren ein riesen Mietnomadenproblem.
    Da holt man sich Leute ins Haus weil man kinderfreundlich ist (die haben meist mehr als 3 Kinder )denkt,das Geld kommt vom Amt,dabei haben diese Leute mehr Rechte wie der Vermieter.
    Die müssen sich nicht an einen Mietvertrag halten,die sagen dem Amt 6 Tage vor Mietzahlung daß sie woanders leben,und es kommt keine Miete mehr.In die Wohnung kommen sie nicht,da es keine Kündigung gibt und ein Schlüsselvom neuen Schloß nicht vorhanden ist.Dann machen Sie nach Ablauf einer gewissen Zeit die Wohnung auf und es trifft Sie der Schlag.Die Wohnung ist verwüstet und der Drech hat Junge bekommen.Das muß der Hausbesitzer alles wegschaffen,und die Wohnung wieder bewohnbar machen.
    Fragene Sie die ARGE,ist es Datenschutz wo der Mieter geblieben ist.Vorraussetzung für die Arge ist ein ..GÜLTIGER.. Mietvertrag,allerdings kennt die ARGE keine Kündigungsfristen,das ist denen egal,der Arge Mensch hat alle Rechte,allerdings ein Normalverdiener,der seine Miete zahlt nicht.Wo ist da das Recht??? Diese Leute leisten dann die EV und sind aus allem raus,und kassieren und kassieren von der Arge.
    Ich hatte die Möglichkeit mit Frau Lafontaine,die Frau unseres ehemaligen Ministerpräsidenten,dem ehemaligen deutschen Finanzministers und dem jetzigen Vorsitzenden der LINKEN zu sprechen. Frau Lafontaine hatte allerdings keinen Bock drauf zu sprechen,sie musste dringend weg,aber sie hätte auch Probleme mit Mietern.Da war ich echt stinkig.Wenn man in der Öffentlichkeit eine Sitzung abhällt,muß man auch für Fragen von Bürgern da sein.Aber auch Frau Lafontaine braucht wohl eine Pöstchen – Bestätigung die gut honoriert wird,als die Themen durch die diese Partei groß werden will zu besprechen.Alles nur Augenwischerei.
    Die Betroffenen müssen sich zusammentun!!!!!
    Bei mir ist es wohl zu spät,ich habe durch diese Mietnomaden mitlerweile mein gesamtes Gespartes verloren,sondern auch nun das Haus.Ich bin in der Zwangsverwaltung und werde bald schlechter leben müssen wie meine Mietnomaden.Wer um Gotteswillen kann mir helfen???Tel.: 0681 56775
    Es ist allerhöchste Zeit!!

  39. Oldag, Iris meint: (11.8.2008 um 14:21) AntwortenReply to this comment

    Das Problem sollte zunehmend aktuell sein: im Osten aufgewachsen, zwei Kinder groß gemacht, in der Heimat ausgeharrt (es können nicht alle weggehen…) Haus gebaut mit viel Eigenleistung, ohne Erbe o.ä. zum Arbeiten zeitweise getrennt, im Ausland und in Berlin gearbeitet um das Geld für die Rate zu verdienen. An junge Leute vermietet, vier Kinder, zwei Monatsmieten gesehen und Schluß. Gleiche Erfahrung wie alle gemacht: ARGE ist das Letzte, Du zahlst das Gehalt des Typen, weil Du noch arbeitest, Du zahlst die Rate, weil Rente gibts mal keine, Du zahlst die Steuern für ALG II. Das mit dem Bagger im Garten ist krass, aber zu überlegen. Jedenfalls nur noch Mieter mit Mindestalter 35 Jahre. Alle anderen Wohlstandskrüppel haben gelernt das System für sich zu nutzen. Wer arbeitet ist ein Idiot…
    Brauche dringend Hilfe… e-mail: IrisOldag@web.de

  40. Petra Bienefeld meint: (14.8.2008 um 16:22) AntwortenReply to this comment

    Liebe Leute,
    auch ich kann mich ab sofort zu den "Doofen" zählen. Es hat mich erwischt. Von Anfang an Lügen, SCHUFA-Auskunft okay, keine Miete, keine Nebenkosten, Räumungsklage, Mieter verschwunden.
    Nachdem ich diese ausfindig gemacht hatte (glücklicherweise) habe ich nun wenigstens die Wohnungsschlüssel und kann den Schlamassel entsorgen. IGITT!!!!
    Verlust bisher ca. 4000 Euro ohne Renovierung, glücklicherweise habe ich keinen Gerichtsvollzieher gebraucht. Der kostet nämlich mindestens 5000 Euro Vorschuss bevor er was macht.
    Auskunft SCHUFA: Sie können als Privatperson nichts eintragen lassen. Einzige Möglichkeit ist, per Gerichtsvollzieher einen Offenbarungseid zu erwirken. Das kostet jedoch Geld, deshalb wird keiner, der sowieso schon geschädigt ist, zu diesem Mittel greifen. und schon wird der nächste Vermieter geprellt.
    strafrechtliche Konsequenzen müssen her! Mehr Schutz für Vermieter, die hier eine Altersvorsorge aufbauen wollen oder aufgebaut haben.
    Jeder kann unverschuldet in eine Zwangslage kommen, z.B. hier der Vermieter, aber Mietnomaden sind Betrüger der schlimmsten Sorte und sollten hart bestraft werden.
    Vermieter wehrt Euch!

  41. Friederike meint: (16.8.2008 um 00:23) AntwortenReply to this comment

    Zum Bericht von Petra B. möchte ich sagen, dass man eine Eidesstattliche Versicherung (früher Offenbarungseid) durch den Gerichtsvollzieher erwirken kann. Man kann ja, um die Kosten hierfür niedrig zu halten, vorerst einen kleineren Betrag für die Zwangsvollstreckung (z.B. den vom Kostenfestsetzungsbeschluss)
    geltend machen. Voraussetzung ist auch hier die vollstreckbare Ausfertigung.

  42. Michael meint: (17.9.2008 um 01:58) AntwortenReply to this comment

    Also zunächst: Kirche im Dorf lassen. Ich habe mir eine 5%-Klausel zu eigen gemacht: 5% aller Vermieter sind Miethaie ohne soziales Gewissen, 5% aller Banker sind widerwärtige Raffer, 5% aller Hartz IV-Empfänger sind widerliche Drückeberger und 5% aller Mieter sind unter die Rubrik Mietnomaden/zu säumige Zahler einzuordnen. Richtig ist meiner Meinung nach,dass es im Mietrecht Ungleichgewichtigkeiten zwischen den Rechten eines Vermieters (ich bin so ein Schwein)und eines Mieters gerade in Problemfällen wie Mietnomaden gibt. Nur: jeder potentielle Mieter versteht es, wenn man ihn vor der Wohnungsvergabe ausfragt (mit freundlichem Hinweis auf vorhergegangene Erfahrungen): Schufa, Personalausweis, Vormieter und Datenbanken). Das Recht eines Vermieters muss gerade zur Zeit vor einer Vermietung wahrgenommen werden. Mieter, die diesen Bedingungen nicht folgen, bekommen dann eben die Wohnung nicht. Wer als Vermieter solche Vorarbeiten nicht leistet, ist selbst Schuld. Sehr klare Bedingungen von Anfang an und da keine Kompromisse (Kaution…) hindert Mietnomaden!!!!

  43. Dussel meint: (29.9.2008 um 14:21) AntwortenReply to this comment

    Die Kaution bringt auch nichts, mein Mietschmarotzer wohnt halt einfach mal die Kaution ab, und zahlt nichts mehr, fristlose Kündigung, keine Reaktion, bleibt einfach in der Wohnung, zahlt nicht.

  44. Elke meint: (4.10.2008 um 21:04) AntwortenReply to this comment

    hallo
    Ich bin nicht selbst betroffen aber habe eine gute Freundin die das betrifft.Sie hat einen Mieter der zahlt mal ein wenig Miete das heist dann vor Gericht er hat ja den Willen Miete zu zahlen. Bestellt sich neue Sachen die Ihm in der Wohnung nicht gefallen auf Kosten des Vermieters zum Beispiel neue Fliesen obwohl eine Fussbodenheizung vorhanden ist verstehe ich nicht wie Leute sowas machen. Aber man kann klagen die Leute wissen genau was die machen. Die legen vor Gericht Widerspruch ein und so mit zieht sich das alles in der Länge.Die Polizei kann auch nichts machen

  45. Bernd Schüssler meint: (19.12.2008 um 16:12) AntwortenReply to this comment

    Gäbe es keine Vermieter,würde ganz Deutschland unter dem Brückenbogen schlafen. Im März für 6000 € die Wohnung renoviert weil; Mieter weg und alles im Eimer. Der Nachmieter ist auch wieder weg und die Wohnung ist Schrott. Wieder 6000€.
    Da wo er jetzt wohnt, sieht es auch schon wieder so aus. Klar muß es eine Seite geben, wo alle erfaßt sind. Diesen Leuten sollte man das Handwerk legen.
    Aber ein paar Jungs haben da was erfunden.WWW.Vanda.Gbr.de
    Wurde auch langsam Zeit, das eine Versicherung reagiert. Ich zeig den Typen wg.Sachbeschädigung an und fertig.Die Versicherung wird als Punkt in den Mietvertrag aufgenommen und als Nebenkosten umgelegt. Unterschreibt er nicht, kann er die Wohnung nicht mieten.Bei vermieteten Wohnungen schließe ich nachträglich ab. mir passiert das nicht nochmal.

  46. Michael meint: (22.12.2008 um 23:31) AntwortenReply to this comment

    Bernd Schüssler 19.12. 2008: http://www.Vanda.gbr.de – habe ich leider nicht gefunden. Weiß irgendjemand mehr? Im übrigen: es gibt noch die De.M.Da (Deutsche Mieter-Datenbank), in die man (kostenpflichtig) säumige Mieter etc. eintragen lassen kann. In diesem Beitrag von ca. 50 Euro/Jahr sind 4 kostenfreie Anfragen pro Jahr enthalten. Sofern Mieter "Aktenkundig" geworden und in die Datenbank eingetragen sind, lohnt es sich. Weitere Nachfragen (neue Adresse, Arbeitgeber usw.) sind auch möglich. Hat mich bisher einmal vor ganz lieb erscheinenden Mietnomaden bewahrt. Weiterer Tipp: ein "Urkundenprozeß" ist wesentlich schneller als ein normales Gerichtsverfahren. Viel Glück beim Vermieten im neuen Jahr.

  47. Martin meint: (26.1.2009 um 16:57) AntwortenReply to this comment

    an Kathrin (Beitrag 33) und Michael (Beitrag 46):
    Was Hans-Peter Bauer (Beitrag 32) und Bernd Schüssler (Beitrag 45) meinen,
    heißt im Originaltext wohl http://www.vanda.eisenachonline.de/
    Bernd war wohl nur ein bißchen schüsslig.
    Hans-Peter Bauer dagegen bekommt die goldene Orchidee für das schlechteste Marketing.
    Was meinst Du, Kathrin?

  48. Bauer meint: (12.3.2009 um 13:06) AntwortenReply to this comment

    Vanda-GbR.de

  49. reingelegt meint: (25.2.2010 um 18:19) AntwortenReply to this comment

    hallo , ich bin einer von den geprellten vermietern .
    räumungstitel ist erwirkt , in kürze wird geräumt.
    bei neuvermietung werd ich wie folgt vorgehen .

    Selbstauskunft mit historie der letzten 5 jahre
    wann-wo-wie lange gewohnt , derzeitiger arbeitgeber usw.
    ich werd das auch überprüfen , ehemalige nachbarn befragen.
    Schufa-selbstauskunft
    Kontoauszüge über mietzahlungen der letzten 6 monate
    inkl.vorlage des mietvertrages ob es abweichungen gibt .

    wem das nicht passt hat bei mir pech gehabt …..BASTA!!!!

  50. Klaus meint: (10.3.2010 um 13:54) AntwortenReply to this comment

    nun schaut mal hier. versichert euch und fertig.
    http://www.vand-gbr.de

  51. klaus meint: (10.3.2010 um 13:55) AntwortenReply to this comment

    sorry….vanda-gbr.de

  52. Kathrin meint: (15.9.2010 um 10:41) AntwortenReply to this comment

    Nach langer Zeit immer noch die gleiche Feststellung: Mietnomaden werden vom Gesetz geschützt und bedauerlicherweise mischen sogar Behörden mit, und das nicht nur bei Bürgern mit Migrationshintergrund. Was den Vermietern angetan wird, steht auf einem Blatt, schwerwiegender sind die Folgen für ganze Schichten der in- und ausländischen Bevölkerung, die zufälligerweise zu denen gehören aus dem die kriminellen Elementen stammen.

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