NEUES TÄTIGKEITSFELD
Jetzt lassen juristische Verlage schon Rechtsanwälte anrufen, um Werbung für ihre Produkte zu machen. Die Anruferin meldete sich jedenfalls als solche. Zu mir durchgedrungen ist sie aber nicht. Denn auf die Frage meiner Sekretärin, ob es sich um Werbung handelt, musste sie Farbe bekennen. Wie ich höre, war das Gespräch dann auch schnell beendet.
Da tut sich eine Marktlücke auf für mich. Welche Hochschulen sind denn wohl so fortschrittlich, dass sie Seminare "Wie akquiriere ich mit dem Telefon – für Juristen" aufnehmen in den "Lehrplan"?
@udos sekretärin: könnten sie vielleicht nächstesmal folgende strategie fahren?
"Ja ach das hört sich aber SEHR interessant an. das hat herr vetter schon lange gesucht. könnten sie bitte einen augenblick warten? ich werde sie sofort zu ihm durchstellen."
*warteschleifeBisZumJüngstenGerichtTasteDrück*
;-))))
eines noch: das ist ja sogar risikofreier für die verlage, als wenn sie bei anderen unternehmen anrufen. immerhin können anwälte keine mahngebühren berechnen.
Ich kann auch vermelden, dass es demnächst noch weitere Werbeanrufe bei Rechtsanwälten geben wird. Aber du bist nicht darunter, und ich werde vermutlich nicht die Anruferin sein, weil ich durch die wenige Zeit in meinem Studium mittlerweile meistens Recherchearbeiten übernehme.
Zit: .. Denn auf die Frage meiner Sekretärin, ob es sich um Werbung handelt, musste sie Farbe bekennen..
Via Telefon B2B zu werben, ist sehr ungeschickt, weil teuer und unfruchtbar, wie man sieht. Das Telefon ist das passende Instrument, um Geschäfte anzubahnen.
@Jurastudentin
Was wollen die Verlage von den Rechtsanwälten? Warum genau rufen sie an?