16.7.2005

ICE (ICH BIN NICHT BAHN GEFAHREN)

In Case of Emergency.

Die Rufnummer einer Kontaktperson wird im Handy gespeichert, ICE wird vorangestellt. Das ermöglicht es Rettungskräften in Not- oder Katatrophenfällen, schnell mit einer Vertrauensperson des Handyinhabers Kontakt aufzunehmen.

Schon erledigt.

(Link – selbst – gefunden bei Martin Röll)

Nachtrag: Ein Plädoyer für IN

17 Kommentare zu “ICE (ICH BIN NICHT BAHN GEFAHREN)”

  1. Sebas meint: (16.7.2005 um 13:54) AntwortenReply to this comment

    Jetzt bin ich verwirrt. Gestern las ich an anderer Stelle noch, man solle dem Notfall-Eintrag ein IN voranstellen.

  2. Udo Vetter meint: (16.7.2005 um 13:55) AntwortenReply to this comment

    Siehe die Kommentare den Glaubenskrieg bei Martin Röll. Ich bin eher für die internationale Variante.

  3. Sebas meint: (16.7.2005 um 14:00) AntwortenReply to this comment

    Ah. Erst klicken, dann lesen, dann kommentieren. Kein Grund, mich gleich so arrogant anzuschrei(b)en.

    ;)

  4. cs meint: (16.7.2005 um 14:13) AntwortenReply to this comment

    wenn es wirklich eine internationale variante wäre! ist aber nur eine UK-sache. ist weder in usa noch sonstwo verbreitet. also macht in deutschland doch eher die hier propagierte variante IN sinn, es sei denn man hält sich öfters in UK auf. oder doch lieber beide variante.
    jetzt in den blogs GEGEN die deutsche feuerwehr zu arbeiten, ist doch sehr dämlich.

  5. Udo Vetter meint: (16.7.2005 um 14:21) AntwortenReply to this comment

    Ich möchte deutschen Rettungsleitstellen unterstellen, dass sie in absehbarer Zeit beide Abkürzungen kennen. Außerdem liegen die Abkürzungen im Alphabet ja auch nicht so wahnsinnig weit auseinander.

    Wenn "IN" in Deutschland die Empfehlung ist, habe ich auch gar nichts dagegen.

  6. Yetiszaf meint: (16.7.2005 um 14:29) AntwortenReply to this comment

    Ich würde ja frech wie ich bin einfach mal beide Abkürzungen mit der gleichen Nummer versehen – Der eine Speicherplatz im Telefon ist es dann glaube ich schon noch wert.

  7. fh meint: (16.7.2005 um 15:13) AntwortenReply to this comment

    Das Problem würde sich von selbst in Luft aufloesen, wenn jede(r) einen Organspendeausweis bei sich tragen würde – ich hab so ein Ding im Geldbeutel, und den trage ich eigentlich immer mit mir rum. Da kann man das nämlich ebenfalls eintragen, und ein Stück Papier kann bei starken Erschütterungen nicht ausschalten. :)

  8. lars meint: (16.7.2005 um 17:02) AntwortenReply to this comment

    Nun ja, ich habe einen Organspendeausweis und trotzdem stehen keine Kontaktdaten drauf. Die sind für den Fall einzutragen, dass man jemand anderes darüber bestimmen lassen möchte, was im Fall, in dem eine Transplantation in Frage käme zu tun ist. Und das – mit Verlaub – möchte ich lieber selbst entscheiden.

    Von daher ist der Organspendeausweis nicht wirklich Ausschlusskriterium für die IN-Sache. Zumal man ja bei IN, im Gegensatz zum Organspendeausweis, auch schon ein Medium in der Hand hält, mit dem man die Ansprechpartner direkt erreichen kann…

  9. marcc meint: (16.7.2005 um 17:09) AntwortenReply to this comment

    Und wenn man noch einen Eintrag macht wie "Im Notfall" oder "Notfalladresse"? Das müsste doch auch im Display lesbar bzw. suchbar sein?

    Die beiden Abkürzungen sind mir noch zu kryptisch.

    So wie ich das verstanden habe geht es primär darum das Handy (was heutzutage sehr viele immer dabeihaben) als "SOS-Kettchen" zu nutzen und sekundär ums jemanden anrufen. Da sollte der Eintrag so eindeutig wie möglich sein. Wenn überhaupt ein Retter auf die Idee kommt das Adressbuch zu durchforsten.

  10. Milla meint: (16.7.2005 um 17:51) AntwortenReply to this comment

    Der o.g. Originallink von Röll funktioniert nicht (mehr)!?

  11. lars meint: (16.7.2005 um 18:06) AntwortenReply to this comment

    Die Idee ist ja, dass du hinter das "IN" noch den Namen des Kontaktes schreibst (oder zB "IN Eltern"), so dass der Anrufende in etwa weiß, wen er da anruft und nach eventuell bestehenden medizinischen Indikationen des Behandelten befragt.

    Das Problem dabei ist nur, dass man versuchen will, das Ganze einheitlich zu halten, und dabei muss man vom kleinsten gemeinsamen Nenner ausgehen. Mein 3210 zB kann Kontakten nur eine recht begrenzte Zahl an Buchstaben als Name zuordnen, da wäre "Notfalladresse" dann auch so ziemlich das einzige, das man eingeben könnte, wenn überhaupt. Und diese alten Dinegr sind heute auch noch verbreiteter, als man meint…

  12. Ute meint: (18.7.2005 um 10:21) AntwortenReply to this comment

    Mir ist die Organspende-Variante auch lieber. Erstens, weil mein Handy seltenst eingeschaltet ist (es gibt nur drei Menschen, die die Nummer kennen.). Zweitens, weil ich doch davon ausgehe, daß die Rettungskräfte/Ärzte so schlau sind, die Nummer auf dem Organspendeausweis auch bei "normalen" Notfällen zu kontaktieren, und nicht nur dann, wenn sie kurz davor stehen, mich auszuweiden. Drittens, weil sie meinen Organspendeausweis vermutlich schneller finden werden als das Handy.

  13. Grusel meint: (18.7.2005 um 13:31) AntwortenReply to this comment

    Mir behagt dennoch der Gedanke nicht, daß irgendwelche Leute im Adressbuch meines Telefons herumwühlen.

    Aber zum Glück bin ich auch selten ein Notfall.

  14. Tacker meint: (20.7.2005 um 13:53) AntwortenReply to this comment

    Auf Nachfrage bei einem befreundeten Sanitäter:
    «Die Idee Notfallkontaktdaten zu speichern hört sich eigentlich nicht schlecht an, allerdings stellt sich mir die Frage, an welchem Punkt des taktischen Einsatzgeschehens es zum Tragen kommen soll. Während der Rettung und der präklinischen Phase wird sich keiner dafür interessieren. Es mangelt dann einfach an der nötigen Zeit und keiner könnte in diesem Moment etwas mit den neuen Infos anfangen.
    Nun gut im Krankenhaus ingegen könnte es nützlich sein, wobei die wenigsten Verletzten bewußtlos sind und daher auch auf Fragen antworten.
    Offziell ist die IM Idee nicht bekannt, weder bei den Maltesern noch bei der Feuerwehr.»

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