Frederic Schneider meint:
(18.9.2005 um 22:15) Antworten
Das sehe ich genauso ;).
Tim meint:
(18.9.2005 um 22:15) Antworten
Nur blöd, dass die FDP dies bereits absolut ausgeschlossen hat und die jetzigen Spitzen überhaupt nicht mehr zurückkönnten, ohne ihr Gesicht zu verlieren….
majestic meint:
(18.9.2005 um 22:18) Antworten
nein, jamaica ist besser weil der auftritt des kanzlers in der ard+zdf elefantenrunde den auftakt gemacht hat. unklar ist mir allerdings, was er vorher geraucht hat.
es ist allerdings fraglich, ob die kommende legislaturperiode in demselben niveau herumschwampelt. nach dem wahlkampf ist halt vor dem wahlkampf und momentan wohl im wahrsten sinne des wortes.
greez
m.
Udo Vetter meint:
(18.9.2005 um 22:21) Antworten
Westerwelle hat es ausgeschlossen, Rot-Grün das Leben zu verlängern. Es war schon deutlich, dass er nur diese Kombination gemeint hat.
FDP-Wähler meint:
(18.9.2005 um 22:21) Antworten
Auch wenn ich den Grünen ziemlich wenig abgewinnen kann wäre das wohl die beste Lösung…
Im Übrigen frage ich mich, was der Schröder vor der sog. Elefantenrunde geschluckt hat! Der Auftritt war mehr als peinlich und eines – noch amtierenden – Bundeskanzlers absolut unwürdig! Realitätsverlust? Sollte die SPD am Ende tatsächlich mehr Sitze als die CDU haben, dann mag es sein, dass er in einer großen Koalition Kanzler bleiben würde. Dann und nur dann! Wenn man von einem unsäglichen Bündnis mit der SED-Nachfolgepartei, was eine Abkehr von allem, was an der Politik der SPD noch richtig ist, bedeuten würde, einmal absieht. Und selbst wenn sich Schröder im Hinblick auf die vergangenen Umfragen heute irgendwo als Sieger sieht ist das kein Grund, die Moderatoren zu beschimpfen und sich arrogant grinsend auf seinem Sessel zu lümmeln! Insgesamt gesehen sind heute alle demokratischen Parteien Verlierer, so sehr die Herren und Frauen Politiker davon auch abzulenken versuchen!
Peter meint:
(18.9.2005 um 22:22) Antworten
Die CDU hat mit ihrem unheimlich schlechten Marketing das Ergebnis verdient. Heutzutage gewinnt der, der am besten aussieht, am dreistesten lügt und dem Wähler nach dem Mund redet. Gesicht gewahrt, Wahl verloren. Nächstes mal besser machen.
Jörg meint:
(18.9.2005 um 22:26) Antworten
Wenn die FDP mit den Grünen ins Boot steigt, dann steigen einige FDP-Mitglieder aus. Erinnert sich noch einer an die Wende 1982? Das hätte die FDP fast zerissen, es gab Austritte ohne Ende, ganze Orts- und Kreisverbaände lösten sich praktisch auf. Westerwelle setzt seine neu gewonnene innerparteiliche Macht nicht so schnell aufs Spiel. Und dazu noch mit der Massgabe, dass es in 2 Jahren krachen kann und Neuweahlen anstehen. Das wäre für die FDP politischer Selbstmord.
Tommy meint:
(18.9.2005 um 22:30) Antworten
"Jamaica" klingt viel besser als "Rot – Grün", aber wird wohl nicht Realität :-( Ich würde es aber lieber sehen als die große Koalition
Jurastudentin meint:
(18.9.2005 um 22:40) Antworten
Westerwelle hat gesagt, dass es keine Ampel mit der FDP gibt. "Ampel" bedeutet jegliche Ampel. Passte Frau Merkel auch nicht. In der Elefantenrunde rollte sie die Augen, als Westerwelle jede Ampel ausschloss. Merkel würde auch mit dem Teufel koalieren, wenn sie nur eine Mehrheit zusammenbekäme und es nicht allzu dumm aussähe.
indy meint:
(18.9.2005 um 22:42) Antworten
ich gebe jörg absolut recht. westerwelle würde mit einer "schwampel"-koalition seiner partei das grab schaufeln.
FDP-Wähler meint:
(18.9.2005 um 22:47) Antworten
@12: Ampel heißt Ampel = Rot-Gelb-Grün
@10+13: Ich sehe das weit weniger tragisch wenn die Grünen als Juniorpartner bei einer Jamaica-Koalition mitmachen und dafür das eine oder andere Zugeständnis etwa beim Atomausstieg bekommen als wenn die FDP entgegen einer klaren Koalitionsaussage ins andere Lager wechselt, wie es 1982 der Fall war! Außerdem hat die FDP auch damals nur diejenigen verloren, die ohnehin eher der SPD zuneigten und dafür wieder andere gewonnen, die vielleicht sonst CDU gewählt hätten: Alles nicht so tragisch! Die Grünen mitspielen zu lassen ist damit nicht zu vergleichen!
Referendar meint:
(18.9.2005 um 22:47) Antworten
Ich bin für ein Wahlrecht nur noch für Bürgerinnen und Bürger, die in die Sozialsysteme einzahlen!
Doc meint:
(18.9.2005 um 22:48) Antworten
Ich fände es eine unheimlich gute Idee, wenn Westerwelle mit einer Schwampel seiner Partei das Grag graben würde … ich weiß, dass ich damit wohl in der Minderheit bin – aber ich kann der FDP rein gar nichts abgewinnen.
Und heute noch weniger als zu den Zeiten, als sie noch einen Genscher und Graf Lamdsdorff hatten …
Jurastudentin meint:
(18.9.2005 um 22:51) Antworten
@14
Ampel = Lichtsignalanlage. Welche Farben sie enthält, ist wurscht, da es eine Frage der Definition und Interpretation ist.
Börsianer meint:
(18.9.2005 um 22:57) Antworten
Das Wort des morgigen Montags wird bei N-TV nicht "Jamaica" sondern "Gewinnmitnahmen" sein.
RA Dominik Boecker meint:
(18.9.2005 um 22:58) Antworten
FDP-Wähler aus Bonn meint:
(18.9.2005 um 23:11) Antworten
Eine Jamaika-Koalition wäre revolutionär, ist aber denkbar. Sie würde, richtig angegangen, eine große Chance für die FDP eröffnen, da sie aus dem Schatten der Union treten könnte.
mischel meint:
(18.9.2005 um 23:22) Antworten
mir gefällt Jamaica besser als Schwampel!!! Wollte das nur mal ganz ganz ganz klar hier machen ;D
Jurastudentin meint:
(18.9.2005 um 23:37) Antworten
FDP-Fraktionschef Gerhardt sagte bereits eindeutig, dass es keine Koalition mit Grün gäbe. Und da wird der FDP-Wähler-Guru wohl ein Machtwort haben.
Ben meint:
(18.9.2005 um 23:55) Antworten
Zitat Udo Vetter:
> Wie man es also dreht und wendet,
> der Amtsinhaber ist Vergangenheit.
> Eine Stimme für ihn ist nur eine
> Stimme für die SPD. Die SPD nach
> Schröder.
Das ist das lustigste an diesem Abend: Wir hatten praktisch alle Unrecht. Wenn Schwarz-Rot eine Koalition bilden würden, aber aufgrund der knappen Verhältnisse den Bundestag über den nächsten Bundeskanzler entscheiden lassen würden, würde ich jedenfalls nicht auf Angela Merkel setzen.
Und noch eines ist klar, die CDU wird an der nächsten Regierung beteiligt sein, aber sie wird dafür eine richtig fette Kröte schlucken müssen. Sie kann sich nur noch entscheiden, welche sie nimmt.
Und Schröder wird, wenn er nicht wieder Kanzler wird, der Deutschen Politik ein revolutionäres Ergebnis hinterlassen und hoch erhobenen Hauptes gehen können.
Bört meint:
(19.9.2005 um 00:33) Antworten
@15: das ist eine gute Idee. Dann sind die Arbeiter und Angestellten unter sich, nur niemand mehr da, bei dem sie sich beschweren können. Und noch besser: sie können ihre Beiträge komplett selber einzahlen.
@Bört (26)
Wer glaubt, die Arbeiter und Angestellten seien das Problem in Deutschland, der hat so wenig begriffen, dass ihm der Nasenstüber von heute ganz gut tut.
Stefan meint:
(19.9.2005 um 01:35) Antworten
Willkommen in der Bananenrepublik Schröder.
Bin auch für Jamaica(habe auch FDP gewählt)
Aus Jamaica hatte Schröder wohl auch den grund für sein auftreten in der elefantenrunde. unglaublich.
ein anderer FDP-Wähler meint:
(19.9.2005 um 01:48) Antworten
für jamaica!
gegen schröder'sche bananenrepublik!
yet another liberal voter meint:
(19.9.2005 um 01:59) Antworten
Gegen jegliche Koalition mit den anti-liberalen Grünen!
Guido als Oppositionsführer wird eine gute Figur machen – das ist die Chance für eine starke eigenständige liberale Partei bei den nächsten Wahlen. Die Großkoalitionäre werden keine vier Jahre durchhalten und dann kann ein liberales Reformprogramm mit noch mehr Gewicht in die Wagschale geworfen werden.
Arne Koch meint:
(19.9.2005 um 03:24) Antworten
Meine erste Reaktion auf das Ergebnis: "muhahahahahaaa". Wer hätte es gedacht, dass es zu diesem Ergebnis kommt? Ich glaube auch, dass egal was für eine Regierung daraus nun hervorgeht: sie wird schwach sein. Schwampel ist vermutlich genauso realistisch wie Ampel. Eine große Koalition wäre nicht besonders gesund, eine Minderheitsregierung von rot-grün unter Toleranz durch Linkspartei halte ich für verwerflich und eine Minderheitsregierung von schwarz-gelb ohne irgendwelche Toleranzen (haben sie ja auch nicht nötig) wird es auch zu nichts bringen.
Urs meint:
(19.9.2005 um 03:27) Antworten
Als Schweizer kann ich nicht mitwählen, interessiere mich jedoch sehr für die politischen Geschehnisse meines nördlichen Nachbarlandes.
Hätte ich die Möglichkeit gehabt zu wählen, ich hätte natürlich FDP gewählt. Das Programm ist einfach und für jeden Bürger gut verständlich. Die FDP hat mit Hr. Westerwelle
ein hervorragender Politiker, der dieses Programm auf eine
sensationelle Weise rüber bringen kann. Er begeisterte mich vorallem am FDP-Parteitag in Berlin. Seine Rede war so klar und zugleich so beherzt. Eine solche Klarheit kann nur dann zum Vorschein kommen, wenn man sich eingehend mit den entsprechenden Themen auseinandergesetzt und auch tatsächlich nachvollziehbare Lösungen im Köcher hat. Ich bin sicher, wenn die FDP so weiter macht, wird sie bei den nächsten Wahlen absahnen.
Torsten meint:
(19.9.2005 um 04:46) Antworten
Aus dem Nachbarausland sieht man das vielleicht nicht so deutlich, aber es ist nicht so, dass Westerwelle die Stimmen gewonnen hätte. Merkel hat sie verloren.
Stefan meint:
(19.9.2005 um 06:36) Antworten
@34: das war bei weitem nicht die erste zweitstimmenkampagne.
der erfolg der FDP ist sicher nicht nur aus leihstimmen begründet.
nordlicht meint:
(19.9.2005 um 07:47) Antworten
Warum hat eigentlich niemand von Euch die schöne Doppeldeutigkeit des Satzes "Darüber sollte man mal nüchtern nachdenken." bemerkt?
stefanolix meint:
(19.9.2005 um 08:08) Antworten
Die Vertreter der Jamaika-Farben waren doch ziemlich nüchtern?
Matthias meint:
(19.9.2005 um 08:18) Antworten
Also Gerhard klang doch sehr merkwürdig gestern Abend.
Doc meint:
(19.9.2005 um 08:24) Antworten
Die FDP profitiert massiv von Stimmen von Leuten, die den Wechsel wollten, aber Merkel nicht wollten, und die deswegen als eigentliche CDU-Wähler die gelben gewählt haben.
Bei der nächsten Bundestagswahl wird die FDP massive Verluste haben …
Arno meint:
(19.9.2005 um 08:35) Antworten
Die Ampel ist doch die einzige Variante. Die FDP hat doch bis jetzt immer alles gemacht, um in die Regierung zu kommen. Aus Westerwelles Aussagen von gestern Abend das Gegenteil zu schließen, ist ziemlich gewagt.
Große Koalition scheitert schon daran, dass Merkel sie ausgeschlossen hat und Schröder sie nur will, wenn er Kanzler bleibt.
Rot-Rot-Grün wird's auch nicht geben, da das keine der drei Parteien mitmacht.
Arno meint:
(19.9.2005 um 08:37) Antworten
…achso, zum eigentlichen Thema Jamaika-Schwampel: das werden die Grünen nie mitmachen, wenn sie die Alternative echte Ampel haben. Und da die FDP momentan Ampel und Schwampel beides ausschließt, ist noch alles offen.
Clausthaler meint:
(19.9.2005 um 08:56) Antworten
@ 41: Eine Gerd-Ampel wird es mit Guido nicht geben. Wie er so schön vor allen sagte, wird er nicht seine Inhalte für ein paar Dienstwagen opfern. Und da kann er nicht mehr raus. Jamaika würde auf einen sehr kleinen gemeinsamen Nenner der Beteiligten rauslaufen, aber damit hätte die FDP ihr Wahlversprechen Rot-Grün abzulösen immer noch gebrochen. Die FDP hat meiner Meinung nach eine große Chance eingefangene CDU-Wähler zu halten, wenn sie vernünftig mit dem Wählerwillen umgeht.
Clausthaler meint:
(19.9.2005 um 08:57) Antworten
Da fehlte ein nicht und ein bißchen Zeichensetzung:
"…aber damit hätte die FDP ihr Wahlversprechen, Rot-Grün abzulösen, immer noch NICHT gebrochen."
VolkerD meint:
(19.9.2005 um 09:06) Antworten
Lustig, wie jetzt die Nicht-FDP-Wähler der FDP vorschreiben wollen, welche Koalition sie einzugehen hat.
Schwarz-gelb-grün ist nicht gerade eine Konstellation die sich irgendjemand gewünscht hat und sie würde auch nicht funktionerien, denn die Grünen (und Teile der CDU) würden notwendige Reformen (wie die Zerschlagung der Bundearbeitslosenverwaltung) nicht mitmachen.
Ansonsten: Bitte mal ein Beispiel, wo die FDP in den letzten 20 Jahren ein Koalition nur gebildet hat, um an der Macht zu bleiben.
Arno meint:
(19.9.2005 um 09:30) Antworten
@ #44: Ich denke nicht, dass Guido Westerwelle ein "Nicht-FDP-Wähler" ist. Er hat selbst eine Koalition mit den Grünen ausdrücklich ausgeschlossen. (O-Ton gestern abend: "Wir werden keine Koalition unterstützen, in der Rot oder Grün vertreten ist.")
Und: In den letzten 20 Jahren kann man der FDP diesen Vorwurf in der Tat kaum machen. Denn: das letzte Mal, dass sie eine Koalition neu gebildet hat, war ja vor 23 Jahren. Damals hat sie die alte gebrochen (SPD-FDP), um sich mit der CDU langfristig die Macht zu sichern, weil sie befürchtet hat, diese mit der SPD zu verlieren.
Arno meint:
(19.9.2005 um 09:31) Antworten
Die Vergangenheit zeigt ja auch, dass die FDP bisher noch nie eine Regierungsbildung abgelehnt hat. Sie war nur in der Opposition, wenn sie nicht gebraucht wurde.
Sebs meint:
(19.9.2005 um 09:39) Antworten
Die Ampel, Schwampel oder was auch immer, ist die gerechte Strafe für Politiker die so arrogant daherkamen und jetzt hat gar keiner die Macht. Ich lehne mich zurück und geniesse. Die Damen und Herren sollen sich ja nicht erlauben da was aufzulösen, ein drittes Mal in 4 Jahren wähle ich nicht nochmal für den Kram ;)
KleinesF meint:
(19.9.2005 um 09:42) Antworten
Auch nicht nüchtern lässt sich trefflich grölen: Auf nach Jamizzle.
Alix meint:
(19.9.2005 um 09:44) Antworten
Wenn ich FDP höre (lese) muss ich an den 'schönen Erich' http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Mende denken. Der Mann hat mein Denken hinsichtlich der Stabilität der FDP geprägt. Sie ist eine Umfaller-Partei.
edmit meint:
(19.9.2005 um 10:50) Antworten
Jede Demokratie hat die Regierung, die es verdient…
Da müssen wir aber alle ziemlich böse gewesen sein ;-)
Justus meint:
(19.9.2005 um 11:05) Antworten
Merkel wird nicht Kanzlerin und Schröder nicht Kanzler.
Sobald sich der Pulverdampf verzogen hat, werden die parteiinternen Diskussionen in der CDU und CSU darüber losgehen, wer für das desaströse Unions-Ergebnis die Verantwortung zu tragen hat. Schuld haben gleich mehrere Personen/Unions-Granden, die politische Verantwortung trägt aber ganz allein die Merkel. Das ist so ziemlich der kleinste gemeinsame Nenner, der bald in der Union zu Tage treten wird.
Schröder sollte Vernunft sowie Verantwortungsgefühl aufbringen und den Weg für eine große Koalition freizumachen, ohne wirklich selbst Kanzler werden zu wollen; er kann sich erfolgreich nur als Tauschobjekt gegen Merkel einbringen. Es muß ihm genügen, die Merkel persönlich als Kanzlerin zu verhindern.
Diese Rache sei ihm gegönnt!
Jule meint:
(19.9.2005 um 11:11) Antworten
Nun ist der Murks für die nächsten 4 Jahre zementiert. Unter anderen Voraussetzungen hätten wir es nur noch ein Jahr aushalten müssen. Ob Jamaika auch befristete Einwanderung erlaubt?
Malte Welding meint:
(19.9.2005 um 11:52) Antworten
Du kannst den Schroeder vom Acker, aber nicht den Acker aus dem Schroeder kriegen. Meine Freundin hat gestern SPD gewählt und sich spätestens bei der Elefantenrunde sehr geschämt.
n.n. meint:
(19.9.2005 um 11:55) Antworten
@ topic:
nun hat udo vetter also die hosen runter gelassen und endlich mal (wenn auch leicht verschlüsslt) geschrieben, was seine ideale gesellschaft kennzeichnet. die die er sich offensichtlich von schwarz-gelb erhofft hatte:
"Das Rechtssystem basiert auf englischem Common Law."
"Insbesondere die Menschenrechtssituation von Homosexuellen ist in Jamaika als äußerst dramatisch zu kennzeichnen. Artikel 76 des Gesetzes über „Straftaten gegen die Person“ ahndet Analverkehr (theoretisch auch zwischen Mann und Frau) als „abscheuliches Verbrechen der Sodomie (buggery)“ mit bis zu 10 Jahren Gefängnis, verbunden mit schwerer Zwangsarbeit."
(alle zitate aus dem wiki-artikel)
Udo Vetter meint:
(19.9.2005 um 12:01) Antworten
@ n.n. So weit habe ich gar nicht gelesen, da es eher um die Flagge ging.
Ansonsten spare ich mir die üblichen Floskeln wie ich habe nichts gegen Schwule. (Ich habe einen gewählt.)
genevainformation meint:
(19.9.2005 um 12:19) Antworten
Oh, es hat wohl jedere eine(n) Homosexuelle(n) gewählt, die finden sich nämlich in allen Fraktionen – auch wenn einige aufgrund ihrer politischen Zugehörigkeit nicht besonders offen damit umgehen (können ohne ihr Mandat zu riskieren).
Ansonsten erfordert das Wahlergebnis eben politisches Handeln. Vielleicht kommt ja etwas vernünftiges dabei heraus.
Jamaika erweckt in mir auch eher Assoziationen zu Wein Rum, Weib und Gesang. Die FDP steurt vielleicht den Gesang, die CDU den Rum und die Grünen die Weiblichkeit bei ;^b
n.n. meint:
(19.9.2005 um 12:37) Antworten
@ 55:
;-)
n.n. meint:
(19.9.2005 um 12:45) Antworten
@ 55
und war mir auch nicht sicher ob du wirklich die schwampel oder nicht doch die auswanderung meintest ….
;-)
Sebs meint:
(19.9.2005 um 13:02) Antworten
Da fällt mir doch glatt eine Songzeile von Hans Söllner ein
(über einen Jamaicaurlaub singend)
Kokain, Weisser Rum, und lauter Schwarze rundherum, des war wia in Bayern he, des war wia in Bayern ;)
Passend :) hrhr
forschwähler meint:
(19.9.2005 um 14:52) Antworten
jamaica-koalition? also wenn der guido – gott soll ihn endlich seelig haben (natürlich nur politisch gesehen)- etwas mit 'ner insel zu tun hat, dann wohl eher mit mykonos. also, mykonos-koalition!
Beobachterin meint:
(19.9.2005 um 19:14) Antworten
Das ist wohl typisch FDP-Wähler. Die Grünen sonst nicht mit dem A… angucken, aber wenn's darum geht, an die Macht zu kommen sind sie wohl gerade gut genug. Als Mittel zum Zweck.
So blöd werden die Grünen sicher nicht sein.
Charlotta meint:
(19.9.2005 um 22:22) Antworten
Langsam könnte ich mir vorstellen, was Schröder reitet:
1) Man braucht keine Koalition, um den Kanzler zu wählen.
Das heißt, sofern nicht geschwampelt wird, klappt folgendes:
Er sorgt dafür, das ohne Koalitionsverhandlungen der Kanzler
gewählt wird. So wie die Mehrheiten jetzt sind, wird das wohl
eher Schröder als Merkel. Dazu braucht es keine Rot-Rot-Grüne
Koaliton. Da reicht eine geheime Wahl.
Und dann, wenn er Kanzler ist, kann man ja
Koalitonsverhandlungen für rot / schwarz führen.
Oder, was wird passieren, wenn einfach keine Koaliton zustande kommt?
Juhu meint:
(20.9.2005 um 01:01) Antworten
Die SPD wird allein regieren und sich tolerieren lassen. Bei der ersten geheimen Abstimmung fällt Merkel als vorgeschlagene Kanzlerin durch und Schröder wird als Kanzler gewählt, mit Stimmen aus allen Lagern (is ja geheim). Danach sucht er sich dann wechselnde Mehrheiten in Sachfragen. Dazu offeriert ihm ein reichlich bunter Bundestag alle Möglichkeiten.
@ 15: Ich bin für ein Wahlrecht nur für Unternehmer. Die sind die einzig wahren Sozialen, weil sie Arbeitsplätze schaffen. Arbeitnehmer nehmen nur anderen den Arbeitsplatz weg.
Arno meint:
(20.9.2005 um 12:16) Antworten
Ich habe gestern die Berichterstattung im Fernsehen nicht verfolgt, aber gerade auf Phoenix nochmal die Pressekonferenz der Grünen von gestern gesehen.
Nachdem was ich da gesehen habe, halte ich die Jamaika-Koalition nun doch für die unwahrscheinlichste aller Variante.
Die wurde doch von den Vorsitzenden und Fischer noch vehementer ausgeschlossen als von Westerwelle die Ampel.
sollte man wohl
Ich mag den Begriff "Schwampel".
Gruß
Das sehe ich genauso ;).
Nur blöd, dass die FDP dies bereits absolut ausgeschlossen hat und die jetzigen Spitzen überhaupt nicht mehr zurückkönnten, ohne ihr Gesicht zu verlieren….
nein, jamaica ist besser weil der auftritt des kanzlers in der ard+zdf elefantenrunde den auftakt gemacht hat. unklar ist mir allerdings, was er vorher geraucht hat.
es ist allerdings fraglich, ob die kommende legislaturperiode in demselben niveau herumschwampelt. nach dem wahlkampf ist halt vor dem wahlkampf und momentan wohl im wahrsten sinne des wortes.
greez
m.
Westerwelle hat es ausgeschlossen, Rot-Grün das Leben zu verlängern. Es war schon deutlich, dass er nur diese Kombination gemeint hat.
Auch wenn ich den Grünen ziemlich wenig abgewinnen kann wäre das wohl die beste Lösung…
Im Übrigen frage ich mich, was der Schröder vor der sog. Elefantenrunde geschluckt hat! Der Auftritt war mehr als peinlich und eines – noch amtierenden – Bundeskanzlers absolut unwürdig! Realitätsverlust? Sollte die SPD am Ende tatsächlich mehr Sitze als die CDU haben, dann mag es sein, dass er in einer großen Koalition Kanzler bleiben würde. Dann und nur dann! Wenn man von einem unsäglichen Bündnis mit der SED-Nachfolgepartei, was eine Abkehr von allem, was an der Politik der SPD noch richtig ist, bedeuten würde, einmal absieht. Und selbst wenn sich Schröder im Hinblick auf die vergangenen Umfragen heute irgendwo als Sieger sieht ist das kein Grund, die Moderatoren zu beschimpfen und sich arrogant grinsend auf seinem Sessel zu lümmeln! Insgesamt gesehen sind heute alle demokratischen Parteien Verlierer, so sehr die Herren und Frauen Politiker davon auch abzulenken versuchen!
Die CDU hat mit ihrem unheimlich schlechten Marketing das Ergebnis verdient. Heutzutage gewinnt der, der am besten aussieht, am dreistesten lügt und dem Wähler nach dem Mund redet. Gesicht gewahrt, Wahl verloren. Nächstes mal besser machen.
Wenn die FDP mit den Grünen ins Boot steigt, dann steigen einige FDP-Mitglieder aus. Erinnert sich noch einer an die Wende 1982? Das hätte die FDP fast zerissen, es gab Austritte ohne Ende, ganze Orts- und Kreisverbaände lösten sich praktisch auf. Westerwelle setzt seine neu gewonnene innerparteiliche Macht nicht so schnell aufs Spiel. Und dazu noch mit der Massgabe, dass es in 2 Jahren krachen kann und Neuweahlen anstehen. Das wäre für die FDP politischer Selbstmord.
"Jamaica" klingt viel besser als "Rot – Grün", aber wird wohl nicht Realität :-( Ich würde es aber lieber sehen als die große Koalition
Westerwelle hat gesagt, dass es keine Ampel mit der FDP gibt. "Ampel" bedeutet jegliche Ampel. Passte Frau Merkel auch nicht. In der Elefantenrunde rollte sie die Augen, als Westerwelle jede Ampel ausschloss. Merkel würde auch mit dem Teufel koalieren, wenn sie nur eine Mehrheit zusammenbekäme und es nicht allzu dumm aussähe.
ich gebe jörg absolut recht. westerwelle würde mit einer "schwampel"-koalition seiner partei das grab schaufeln.
@12: Ampel heißt Ampel = Rot-Gelb-Grün
@10+13: Ich sehe das weit weniger tragisch wenn die Grünen als Juniorpartner bei einer Jamaica-Koalition mitmachen und dafür das eine oder andere Zugeständnis etwa beim Atomausstieg bekommen als wenn die FDP entgegen einer klaren Koalitionsaussage ins andere Lager wechselt, wie es 1982 der Fall war! Außerdem hat die FDP auch damals nur diejenigen verloren, die ohnehin eher der SPD zuneigten und dafür wieder andere gewonnen, die vielleicht sonst CDU gewählt hätten: Alles nicht so tragisch! Die Grünen mitspielen zu lassen ist damit nicht zu vergleichen!
Ich bin für ein Wahlrecht nur noch für Bürgerinnen und Bürger, die in die Sozialsysteme einzahlen!
Ich fände es eine unheimlich gute Idee, wenn Westerwelle mit einer Schwampel seiner Partei das Grag graben würde … ich weiß, dass ich damit wohl in der Minderheit bin – aber ich kann der FDP rein gar nichts abgewinnen.
Und heute noch weniger als zu den Zeiten, als sie noch einen Genscher und Graf Lamdsdorff hatten …
@14
Ampel = Lichtsignalanlage. Welche Farben sie enthält, ist wurscht, da es eine Frage der Definition und Interpretation ist.
Das Wort des morgigen Montags wird bei N-TV nicht "Jamaica" sondern "Gewinnmitnahmen" sein.
Udo, das Land ist viel zu flach. :) http://de.wikipedia.org/wiki/Nepal gewinnt bei mir =:) hart gefolgt von http://de.wikipedia.org/wiki/Neuseeland …
@17: http://de.wikipedia.org/wiki/Ampelkoalition
Eine Jamaika-Koalition wäre revolutionär, ist aber denkbar. Sie würde, richtig angegangen, eine große Chance für die FDP eröffnen, da sie aus dem Schatten der Union treten könnte.
mir gefällt Jamaica besser als Schwampel!!! Wollte das nur mal ganz ganz ganz klar hier machen ;D
FDP-Fraktionschef Gerhardt sagte bereits eindeutig, dass es keine Koalition mit Grün gäbe. Und da wird der FDP-Wähler-Guru wohl ein Machtwort haben.
Zitat Udo Vetter:
> Wie man es also dreht und wendet,
> der Amtsinhaber ist Vergangenheit.
> Eine Stimme für ihn ist nur eine
> Stimme für die SPD. Die SPD nach
> Schröder.
Das ist das lustigste an diesem Abend: Wir hatten praktisch alle Unrecht. Wenn Schwarz-Rot eine Koalition bilden würden, aber aufgrund der knappen Verhältnisse den Bundestag über den nächsten Bundeskanzler entscheiden lassen würden, würde ich jedenfalls nicht auf Angela Merkel setzen.
Und noch eines ist klar, die CDU wird an der nächsten Regierung beteiligt sein, aber sie wird dafür eine richtig fette Kröte schlucken müssen. Sie kann sich nur noch entscheiden, welche sie nimmt.
Und Schröder wird, wenn er nicht wieder Kanzler wird, der Deutschen Politik ein revolutionäres Ergebnis hinterlassen und hoch erhobenen Hauptes gehen können.
@15: das ist eine gute Idee. Dann sind die Arbeiter und Angestellten unter sich, nur niemand mehr da, bei dem sie sich beschweren können. Und noch besser: sie können ihre Beiträge komplett selber einzahlen.
http://www.schwampel.de.vu
@Bört (26)
Wer glaubt, die Arbeiter und Angestellten seien das Problem in Deutschland, der hat so wenig begriffen, dass ihm der Nasenstüber von heute ganz gut tut.
Willkommen in der Bananenrepublik Schröder.
Bin auch für Jamaica(habe auch FDP gewählt)
Aus Jamaica hatte Schröder wohl auch den grund für sein auftreten in der elefantenrunde. unglaublich.
für jamaica!
gegen schröder'sche bananenrepublik!
Gegen jegliche Koalition mit den anti-liberalen Grünen!
Guido als Oppositionsführer wird eine gute Figur machen – das ist die Chance für eine starke eigenständige liberale Partei bei den nächsten Wahlen. Die Großkoalitionäre werden keine vier Jahre durchhalten und dann kann ein liberales Reformprogramm mit noch mehr Gewicht in die Wagschale geworfen werden.
Meine erste Reaktion auf das Ergebnis: "muhahahahahaaa". Wer hätte es gedacht, dass es zu diesem Ergebnis kommt? Ich glaube auch, dass egal was für eine Regierung daraus nun hervorgeht: sie wird schwach sein. Schwampel ist vermutlich genauso realistisch wie Ampel. Eine große Koalition wäre nicht besonders gesund, eine Minderheitsregierung von rot-grün unter Toleranz durch Linkspartei halte ich für verwerflich und eine Minderheitsregierung von schwarz-gelb ohne irgendwelche Toleranzen (haben sie ja auch nicht nötig) wird es auch zu nichts bringen.
Als Schweizer kann ich nicht mitwählen, interessiere mich jedoch sehr für die politischen Geschehnisse meines nördlichen Nachbarlandes.
Hätte ich die Möglichkeit gehabt zu wählen, ich hätte natürlich FDP gewählt. Das Programm ist einfach und für jeden Bürger gut verständlich. Die FDP hat mit Hr. Westerwelle
ein hervorragender Politiker, der dieses Programm auf eine
sensationelle Weise rüber bringen kann. Er begeisterte mich vorallem am FDP-Parteitag in Berlin. Seine Rede war so klar und zugleich so beherzt. Eine solche Klarheit kann nur dann zum Vorschein kommen, wenn man sich eingehend mit den entsprechenden Themen auseinandergesetzt und auch tatsächlich nachvollziehbare Lösungen im Köcher hat. Ich bin sicher, wenn die FDP so weiter macht, wird sie bei den nächsten Wahlen absahnen.
Aus dem Nachbarausland sieht man das vielleicht nicht so deutlich, aber es ist nicht so, dass Westerwelle die Stimmen gewonnen hätte. Merkel hat sie verloren.
@34: das war bei weitem nicht die erste zweitstimmenkampagne.
der erfolg der FDP ist sicher nicht nur aus leihstimmen begründet.
Warum hat eigentlich niemand von Euch die schöne Doppeldeutigkeit des Satzes "Darüber sollte man mal nüchtern nachdenken." bemerkt?
Die Vertreter der Jamaika-Farben waren doch ziemlich nüchtern?
Also Gerhard klang doch sehr merkwürdig gestern Abend.
Die FDP profitiert massiv von Stimmen von Leuten, die den Wechsel wollten, aber Merkel nicht wollten, und die deswegen als eigentliche CDU-Wähler die gelben gewählt haben.
Bei der nächsten Bundestagswahl wird die FDP massive Verluste haben …
Die Ampel ist doch die einzige Variante. Die FDP hat doch bis jetzt immer alles gemacht, um in die Regierung zu kommen. Aus Westerwelles Aussagen von gestern Abend das Gegenteil zu schließen, ist ziemlich gewagt.
Große Koalition scheitert schon daran, dass Merkel sie ausgeschlossen hat und Schröder sie nur will, wenn er Kanzler bleibt.
Rot-Rot-Grün wird's auch nicht geben, da das keine der drei Parteien mitmacht.
…achso, zum eigentlichen Thema Jamaika-Schwampel: das werden die Grünen nie mitmachen, wenn sie die Alternative echte Ampel haben. Und da die FDP momentan Ampel und Schwampel beides ausschließt, ist noch alles offen.
@ 41: Eine Gerd-Ampel wird es mit Guido nicht geben. Wie er so schön vor allen sagte, wird er nicht seine Inhalte für ein paar Dienstwagen opfern. Und da kann er nicht mehr raus. Jamaika würde auf einen sehr kleinen gemeinsamen Nenner der Beteiligten rauslaufen, aber damit hätte die FDP ihr Wahlversprechen Rot-Grün abzulösen immer noch gebrochen. Die FDP hat meiner Meinung nach eine große Chance eingefangene CDU-Wähler zu halten, wenn sie vernünftig mit dem Wählerwillen umgeht.
Da fehlte ein nicht und ein bißchen Zeichensetzung:
"…aber damit hätte die FDP ihr Wahlversprechen, Rot-Grün abzulösen, immer noch NICHT gebrochen."
Lustig, wie jetzt die Nicht-FDP-Wähler der FDP vorschreiben wollen, welche Koalition sie einzugehen hat.
Schwarz-gelb-grün ist nicht gerade eine Konstellation die sich irgendjemand gewünscht hat und sie würde auch nicht funktionerien, denn die Grünen (und Teile der CDU) würden notwendige Reformen (wie die Zerschlagung der Bundearbeitslosenverwaltung) nicht mitmachen.
Ansonsten: Bitte mal ein Beispiel, wo die FDP in den letzten 20 Jahren ein Koalition nur gebildet hat, um an der Macht zu bleiben.
@ #44: Ich denke nicht, dass Guido Westerwelle ein "Nicht-FDP-Wähler" ist. Er hat selbst eine Koalition mit den Grünen ausdrücklich ausgeschlossen. (O-Ton gestern abend: "Wir werden keine Koalition unterstützen, in der Rot oder Grün vertreten ist.")
Und: In den letzten 20 Jahren kann man der FDP diesen Vorwurf in der Tat kaum machen. Denn: das letzte Mal, dass sie eine Koalition neu gebildet hat, war ja vor 23 Jahren. Damals hat sie die alte gebrochen (SPD-FDP), um sich mit der CDU langfristig die Macht zu sichern, weil sie befürchtet hat, diese mit der SPD zu verlieren.
Die Vergangenheit zeigt ja auch, dass die FDP bisher noch nie eine Regierungsbildung abgelehnt hat. Sie war nur in der Opposition, wenn sie nicht gebraucht wurde.
Die Ampel, Schwampel oder was auch immer, ist die gerechte Strafe für Politiker die so arrogant daherkamen und jetzt hat gar keiner die Macht. Ich lehne mich zurück und geniesse. Die Damen und Herren sollen sich ja nicht erlauben da was aufzulösen, ein drittes Mal in 4 Jahren wähle ich nicht nochmal für den Kram ;)
Auch nicht nüchtern lässt sich trefflich grölen: Auf nach Jamizzle.
Wenn ich FDP höre (lese) muss ich an den 'schönen Erich' http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Mende denken. Der Mann hat mein Denken hinsichtlich der Stabilität der FDP geprägt. Sie ist eine Umfaller-Partei.
Jede Demokratie hat die Regierung, die es verdient…
Da müssen wir aber alle ziemlich böse gewesen sein ;-)
Merkel wird nicht Kanzlerin und Schröder nicht Kanzler.
Sobald sich der Pulverdampf verzogen hat, werden die parteiinternen Diskussionen in der CDU und CSU darüber losgehen, wer für das desaströse Unions-Ergebnis die Verantwortung zu tragen hat. Schuld haben gleich mehrere Personen/Unions-Granden, die politische Verantwortung trägt aber ganz allein die Merkel. Das ist so ziemlich der kleinste gemeinsame Nenner, der bald in der Union zu Tage treten wird.
Schröder sollte Vernunft sowie Verantwortungsgefühl aufbringen und den Weg für eine große Koalition freizumachen, ohne wirklich selbst Kanzler werden zu wollen; er kann sich erfolgreich nur als Tauschobjekt gegen Merkel einbringen. Es muß ihm genügen, die Merkel persönlich als Kanzlerin zu verhindern.
Diese Rache sei ihm gegönnt!
Nun ist der Murks für die nächsten 4 Jahre zementiert. Unter anderen Voraussetzungen hätten wir es nur noch ein Jahr aushalten müssen. Ob Jamaika auch befristete Einwanderung erlaubt?
Du kannst den Schroeder vom Acker, aber nicht den Acker aus dem Schroeder kriegen. Meine Freundin hat gestern SPD gewählt und sich spätestens bei der Elefantenrunde sehr geschämt.
@ topic:
nun hat udo vetter also die hosen runter gelassen und endlich mal (wenn auch leicht verschlüsslt) geschrieben, was seine ideale gesellschaft kennzeichnet. die die er sich offensichtlich von schwarz-gelb erhofft hatte:
"Das Rechtssystem basiert auf englischem Common Law."
"Insbesondere die Menschenrechtssituation von Homosexuellen ist in Jamaika als äußerst dramatisch zu kennzeichnen. Artikel 76 des Gesetzes über „Straftaten gegen die Person“ ahndet Analverkehr (theoretisch auch zwischen Mann und Frau) als „abscheuliches Verbrechen der Sodomie (buggery)“ mit bis zu 10 Jahren Gefängnis, verbunden mit schwerer Zwangsarbeit."
(alle zitate aus dem wiki-artikel)
@ n.n. So weit habe ich gar nicht gelesen, da es eher um die Flagge ging.
Ansonsten spare ich mir die üblichen Floskeln wie ich habe nichts gegen Schwule. (Ich habe einen gewählt.)
Oh, es hat wohl jedere eine(n) Homosexuelle(n) gewählt, die finden sich nämlich in allen Fraktionen – auch wenn einige aufgrund ihrer politischen Zugehörigkeit nicht besonders offen damit umgehen (können ohne ihr Mandat zu riskieren).
Ansonsten erfordert das Wahlergebnis eben politisches Handeln. Vielleicht kommt ja etwas vernünftiges dabei heraus.
Jamaika erweckt in mir auch eher Assoziationen zu
WeinRum, Weib und Gesang. Die FDP steurt vielleicht den Gesang, die CDU den Rum und die Grünen die Weiblichkeit bei ;^b@ 55:
;-)
@ 55
und war mir auch nicht sicher ob du wirklich die schwampel oder nicht doch die auswanderung meintest ….
;-)
Da fällt mir doch glatt eine Songzeile von Hans Söllner ein
(über einen Jamaicaurlaub singend)
Kokain, Weisser Rum, und lauter Schwarze rundherum, des war wia in Bayern he, des war wia in Bayern ;)
Passend :) hrhr
jamaica-koalition? also wenn der guido – gott soll ihn endlich seelig haben (natürlich nur politisch gesehen)- etwas mit 'ner insel zu tun hat, dann wohl eher mit mykonos. also, mykonos-koalition!
Das ist wohl typisch FDP-Wähler. Die Grünen sonst nicht mit dem A… angucken, aber wenn's darum geht, an die Macht zu kommen sind sie wohl gerade gut genug. Als Mittel zum Zweck.
So blöd werden die Grünen sicher nicht sein.
Langsam könnte ich mir vorstellen, was Schröder reitet:
1) Man braucht keine Koalition, um den Kanzler zu wählen.
Das heißt, sofern nicht geschwampelt wird, klappt folgendes:
Er sorgt dafür, das ohne Koalitionsverhandlungen der Kanzler
gewählt wird. So wie die Mehrheiten jetzt sind, wird das wohl
eher Schröder als Merkel. Dazu braucht es keine Rot-Rot-Grüne
Koaliton. Da reicht eine geheime Wahl.
Und dann, wenn er Kanzler ist, kann man ja
Koalitonsverhandlungen für rot / schwarz führen.
Oder, was wird passieren, wenn einfach keine Koaliton zustande kommt?
Die SPD wird allein regieren und sich tolerieren lassen. Bei der ersten geheimen Abstimmung fällt Merkel als vorgeschlagene Kanzlerin durch und Schröder wird als Kanzler gewählt, mit Stimmen aus allen Lagern (is ja geheim). Danach sucht er sich dann wechselnde Mehrheiten in Sachfragen. Dazu offeriert ihm ein reichlich bunter Bundestag alle Möglichkeiten.
@ 15: Ich bin für ein Wahlrecht nur für Unternehmer. Die sind die einzig wahren Sozialen, weil sie Arbeitsplätze schaffen. Arbeitnehmer nehmen nur anderen den Arbeitsplatz weg.
Ich habe gestern die Berichterstattung im Fernsehen nicht verfolgt, aber gerade auf Phoenix nochmal die Pressekonferenz der Grünen von gestern gesehen.
Nachdem was ich da gesehen habe, halte ich die Jamaika-Koalition nun doch für die unwahrscheinlichste aller Variante.
Die wurde doch von den Vorsitzenden und Fischer noch vehementer ausgeschlossen als von Westerwelle die Ampel.
http://www.ja-zu-jamaika.de
Jamaika ist eine echte Option!