30.12.2005

BlOGGER-RECHTSSCHUTZ

Eine Rechtsschutzversicherung für Blogger, so wie sie Nico Lumma anspricht, wäre vielleicht gar keine schlechte Sache. Fakt ist, dass die derzeitigen Rechtsschutzversicherungen Bloggern wenig helfen. Sie decken nämlich nicht die Abwehr von Unterlassungsansprüchen. Mit denen werden Blogger aber am häufigsten konfrontiert.

17 Kommentare zu “BlOGGER-RECHTSSCHUTZ”

  1. Udo Vetter meint: (30.12.2005 um 23:32) AntwortenReply to this comment

    Leider habe ich Nicos Text zunächst als konkrete Ankündigung verstanden. Danke an die Leser, die mich auf diesen Fehler hingewiesen haben.

  2. Volker Weber meint: (30.12.2005 um 23:35) AntwortenReply to this comment

    Er schreibt sich seinen Frust vom Leib: "Wenn das so weitergeht…" Ich glaube nicht, dass er sich bisher darüber informiert hat, was solche Versicherungen leisten.

  3. Udo Vetter meint: (30.12.2005 um 23:39) AntwortenReply to this comment

    Billig wäre so eine Police sicher nicht.

  4. Nico meint: (31.12.2005 um 00:04) AntwortenReply to this comment

    ich ruf dann mal näxtes jahr paar rechtsschutzbuden an… :)

  5. Andreas Rodler meint: (31.12.2005 um 08:16) AntwortenReply to this comment

    Bitte diese Versicherung (sobald es sie gibt) auch ihm anbieten: http://www.werbeblogger.de/index.php/2005/12/30/fanilie_klum_lasst_grusen

  6. Andreas Kunze meint: (31.12.2005 um 10:17) AntwortenReply to this comment

    Die Arag hat eine Police dieser Art im vergangenen Jahr auf den Markt gebracht, einen Presserechtsschutz für Journalisten. Unterlassungsverfahren sind dabei mit drin. Vgl. etwa diese PR-Meldung:
    http://www.versicherungsnetz.de/News/Meldung.asp?Meldung=3277

    ABER: Dieses Angebot ist m.E. vor allem für festangestellte Journalisten konzipiert – die es dann aber nach meiner Erfahrung nicht brauchen, da Redakteure in den Regel durch den Verlag gut abgeschirmt werden.
    Für freiberufliche Journalisten gibt es die Arag-Presse-Police zwar ebenfalls. Allerdings muss dafür ein Presseausweis vorliegen, außerdem sind die Klauseln genau zu lesen
    (vgl. http://www.arag.de/imperia/md/content/pdfs/bedingungen/sonderklauseln_pressers.pdf)

    "Der Versicherungsschutz des § 24 Absatz 2 kann für den
    Versicherungsnehmer in seiner Eigenschaft als freiberuflich
    tätige(r) Journalistin/Jounalist mit gültigem Presseausweis
    erweitert werden um:
    a) Unterlassungs-Rechtsschutz
    für die gerichtliche Abwehr von gegen den Versicherungsnehmer
    gerichteten Unterlassungsansprüchen mit einem Streitwert von bis zu 50.000 Euro, die im unmittelbaren Zusammenhang mit Druckwerken im Sinne der Pressegesetze stehen."

    Druckwerke sind Blogs nun wirklich nicht. Dadurch hat es fast den Eindruck, als wollte sich die Arag Blogger unbedingt vom Hals halten. Andere Versicherer werden das ähnlich sehen.

  7. Sebs meint: (31.12.2005 um 11:41) AntwortenReply to this comment

    das kapitalistische Schweinesystem hat das Internet Kaputtkommerzialisiert ….. !!!

  8. SMK meint: (31.12.2005 um 11:59) AntwortenReply to this comment

    Hm, ich werde mal im neuen Jahr Verdi und DJV befragen. Soweit ich weiss, sind Verdi-Mitglieder (die mal in den IG-Medien waren) automatisch rechtsschutzversichert – auch für dinge, die am selbst redaktionell veröffentlicht. Spannende Sache, das.

  9. SMK meint: (31.12.2005 um 12:01) AntwortenReply to this comment

    Ich weiss, das ist Offtopic – aber seis drum: Wäre es möglich, beim Kommentieren einen Vorschauknopf einzufügen? Ich bin zwar kein Riesenlegasteniker, aber der letzte Beitrag tut mit drei Fehlern schon weh…

  10. Andreas Rodler meint: (31.12.2005 um 13:02) AntwortenReply to this comment

    SMK: Was spricht dagegen den Text einfach in der Eingabebox nochmal zu lesen?

  11. Sanníe meint: (31.12.2005 um 15:35) AntwortenReply to this comment

    Manueller Trackback:
    Nach den aktuellen Belästigungen durch Heidi Klum und das Sozialgericht Bremen wird es endlich Zeit für einen Blogger-Rechtsschutz. Ich hatte Udo vor einiger Zeit schon mal nach sowas gefragt, aber soweit ich die von ihm empfohlenen Versicherer und Tarife verstanden habe, würden die eben diesen Bereich nicht abdecken.

    http://www.elfengleich.de/index.php?log_id=674

  12. Michael meint: (11.11.2006 um 10:42) AntwortenReply to this comment

    Hi,

    Also ich interessiere mich sehr für die Rechtsschutz Versicherung. Ich habe allerdings auch gesehen, dass dies in Deutschland gar nicht versicherbar ist. Kann mir denn jemand konkret sagen was dei Versicherung kostet und wo ich diese bekomme?

  13. Udo Vetter meint: (11.11.2006 um 10:57) AntwortenReply to this comment

    Wie schon im Beitrag erwähnt, ist die Abwehr von Unterlassungsansprüchen (Regelfall der Abmahnung) nicht versicherbar. Ich kenne keine Versicherung, die so was macht.

  14. Bernd S. meint: (20.2.2007 um 11:23) AntwortenReply to this comment

    Ich war auch schon kurz davor eine Rechtsschutzversicherung aubzuschließen. Aber jetzt werde ich es mir noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Ich bin mir nun ziemlich unsicher, ob das überhaupt was bringt!?

  15. Claudia meint: (6.4.2009 um 13:02) AntwortenReply to this comment

    Ich kann nur von meinen Erfahrungen berichten, aber ich persönlich habe mit einer bekannten Rechtsschutzgesellschaft nur schlechte Erfahrungen gemacht. Für hohe monatliche Beiträge keine Leistungen wenn es wirklich darauf ankommt und man die Rechtsschutzversicherung dringend benötigt. Vor einem Abschluss sollte man unbedingt Rechtsschutzversicherung Vergleiche durchführen, nicht nur wegen den Kosten, sondern vor allem wegen den Leistungen und den Versicherungsklauseln!

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