BETRUG UND KNAST
Es gibt die PM Presse- und Medienverlag GmbH. Und es gibt die DPM-Presse- und Medienverlag GmbH. Über letztere hat Marcel Bartels in seinem Parteibuch kräftig hergezogen. Und wer beschwert sich? Die PM Presse- und Medienverlag GmbH. Sie stößt sich daran, dass Bartels Beitrag angeblich bei Google angezeigt wird, wenn man “Presse- und Medienverlag” eingibt. Besonders reibt sich das Unternehmen daran, dass dann so unschöne Stichworte wie “Betrug” und “Knast” auftauchen.
Das ist wirklich bedauerlich, wenn man so ähnlich heißt wie eine andere Firma. Insbesondere dann, wenn die andere Firma im Geruch unseriösen Geschäftsgebahrens steht. Aber wieso Marcel Bartels für die Suchergebnisse von Google verantwortlich sein soll, wird in dem Schreiben leider nicht erläutert.
Schade eigentlich. Das würde nämlich noch mehr Leute interessieren; ich will hier keine Namen nennen…
mein-parteibuch.de (bzw. die zugehörige Datenbank) scheint gerade in die Knie zu gehen…
@1 Stefan: sie ist "geVETTERt" worden ;-)
mhm, läuft google.de auf einem deutschen server?! dann könnte man das ja mal mit hilfe eines du**** amtsrichters nach wikipedia.de-art aus dem netz nehmen lassen ….
Da wird sich der Marcel vom Parteibuch aber freuen, daß er mal wieder ein bißchen Traffic bekommt. Ist ja sonst nichts mehr los dort.
Sorry, meine Datenbank schafft's gerade nicht.
Einfach nur "lol"
@3: Das Verfahren möchte ich sehen! Der arme Richter – wenn die Armada der Google-Anwälte eintrifft und Condi direkt mit der Bundeskanzlerin konferiert, weil man das als direkten Angriff versteht. :-) Da ist die Wikipedia schon ein sehr viel leichteres Opfer.
Zu dem Eintrag "Undoldsam" vom 22.01. schrieb ich unter # 13 folgendes:
"Heizmann, Ähre Ondoldsamkeit wärd Sä teuer zo stähen kommen. Sächs! Sätzen Sä säch!"
Heute morgen finde ich einen Zettel auf meinem Schreibtisch vor. Ein hektischer und unangenehmer Herr H*** habe angerufen, ich hätte ein Posting geschrieben und das sei gelogen, ich solle es widerrufen.
Äch wäderrofe also obenstähendes Posting härmät än aller Form ond behaupte das Gägenteil…
Wo ist das Problem? Malt Marcel ein paar Katzenbilder, bei ebay verkaufen, Google-Aktien kaufen und voila.
Das muss doch zu schaffen sein!!!!!1
Ich kann den Verlag ehrlich gesagt gut verstehen. Würde wahrscheinlich die meisten stören und es ist doch völlig in Ordnung, mal anzurufen und um Änderung zu bitten.
Was M.B. dann daraus macht, ist schon hart an der Grenze zur Rufschädigung – jedenfalls ist das Eis sehr dünn… (vorausgesetzt, die beiden Firmen haben tatsächlich nichts miteinander zu tun).
Ich finds jedenfalls unnötig, auf die Art jemanden in den Dreck zu ziehen.
@Emmo: Leider möchte M. B. nicht hören und andere nicht verstehen.
@Emmo2
Je nach Sachlage finde ich das allerdings auch wieder eine positive Eigenschaft an M.B. – es kommt eben immer drauf an.
@Emmo
Ich habe auf den freundlichen Anruf hin tatsächlich meinen Beitrag wie gewünscht umgeschrieben, so dass die Worte Betrug und Knast nicht mehr in den Suchergebnissen von Google auftauchen.
Jetzt habe ich aber erfahren, dass nicht nur ich, sondern noch zwei weitere Webmaster von der "seriösen" Firma kontaktiert wurden, mit dem Verlangen, Beiträge über die Online-Adressbuch-Abzocker zu ändern. Erst das hat mich dazu veranlaßt, diese Änderungsbegehren wegen der Namensähnlichkeit zu bloggen.
Weiter sollte man dazu wissen, dass Abzocker der Online-Adressbuch-Branche oft ausgesprochen rabiat gegen jegliche warnende Berichterstattung vorgehen. Wer mal nach "Michael Plümpe" oder "law hunting" googlet, wird das schnell verstehen.
Einen Zusammenhang behaupte ich nicht, aber ein Restaurantführer ist thematisch übrigens gar nicht so weit von einem Adressbuch entfernt.
PS: Meine Datenbank läuft natürlich wieder, ab morgen werde ich mich mal mit WP Cache oder ähnlichem Spielzeug beschäftigen.
@Emmo: Die Sachlage ist, dass die seriöse Firma nun erst recht auf einer Seite und in einem Zusammenhang genannt wird, was weder erwünscht, noch günstig für die Firma sein dürfte. M.B. hat sich zu solchen Techniken selbst auf seiner wiki ausgelassen.
John Priestley: Unter einem Dementi versteht man in der Diplomatie die verneinende Bestätigung einer Nachricht, die bisher lediglich ein Gerücht gewesen war.
@M.B.: wg. "John Priestley"; Möchten sie damit gesagt haben, dass die seriöse Firma etwas zu verbergen hat?
Mir ist bekannt, wie diese Adressbuchverlage vorgehen und wir brauchen gar nicht darüber zu diskutieren, inwiefern es unterste Schublade ist, wie zum einen Leute abgezockt werden und zum anderen Menschen, die davor warnen, aufs derbste diffamiert werden (hab mich schon oft bei ergofilm rumgetrieben…).
Aber nur die Tatsache, dass besagt Firma jetzt mehrere Webmaster gebeten hat, Ihre Einträge zu ändern (was doch eigentlich auch Sinn macht – wenn ich bei google einmal feststelle, dass die und die Beiträge meinem Ruf schaden, würde ich logischerweise auch alle kontaktieren), würde mir eben noch ncit reichen, um über diese Firma jetzt bewusst Schutt und Sache auszustreuen.
Wie im Prinzip schon gesagt: So sehr ich Ihre Sturheit mag und schätze, so sehr geht sie mir manchmal auch auf den Zeiger…
@Emma2: Nein. Ich habe keinen Beleg für eine Verbindung der "PM-Presse- und Medienverlag GmbH" aus Stuttgart oder der "Presse- und Medienverlag GmbH", selbige Stuttgarter Anschrift, zur "DPM-Presse- und Medienverlag" aus Wiesbaden.
@Emma: Die "alten" Berichte über die "DPM-Presse- und Medienverlag GmbH" werden sehr wohl noch gelesen. Die sind dem Anschein nach noch aktiv im Addreßgeschäft. Demnach dürften die ein großes Interesse daran haben, dass keine Berichte zu den Geschäftspraktiken der "DPM-Presse- und Medienverlag GmbH" im Internet stehen – und schlimmer noch, von "Kunden" gefunden werden, die sich wehren wollen.
Nach dem beanstandeten Suchstring "Presse- und Medienverlag" hat hingegen bisher nur sehr selten jemand gesucht. Ich habe auch nicht Schutt und Asche ausgestreut, sondern lediglich auf die Anrufe und nun den Brief hingewiesen.
Jaja, die alte Leier: Der Marcel, der Marcel, der hat immer recht. Und wenn er sich schlängeln muß …
Marcel wendet (oder wandte zumindest anfangs) ja alle von google gegebenen Mittel an, um dafür zu sorgen, daß sein Parteibuch zu allen möglichen Suchworten ganz weit oben gefunden wurde. Er hat ja auch diverse gutbesuchte Foren (heise.de) mit Texten mit Bezug auf sein Parteibuch versehen – um seinen Traffic zu erhöhen.
Es würde mich nicht wundern, wenn ihm die betroffene Firma hier eine Art Mitverschulden unterstellt und ihn wirklich in einen Rechtsstreit hineinzieht.
Egal wie der dann ausgeht – das ist auf jeden Fall eine vermeidbar unerfreuliche Situation. Aber Marcel provoziert diese Situation ja geradezu, insofern muß ich ihn nicht bedauern.
Diese Argumentation ist wirklich haarsträubend. Das ist ja ungefähr so, als würde ich als Träger des Namens Wagner mich bei der Komponistenfamilie Richard Wagner beschweren, weil bei Google mein Nachname im Zusammenhang mit Antisemitismus und Hitler vorkommt.
Es wird immer absurder …
Was M.B. dann daraus macht, ist schon hart an der Grenze zur Rufschädigung – jedenfalls ist das Eis sehr dünn… (vorausgesetzt, die beiden Firmen haben tatsächlich nichts miteinander zu tun).
Ich finds jedenfalls unnötig, auf die Art jemanden in den Dreck zu ziehen.
Streisand :)