AKTENSHARING
Die Informationsfreiheitsgesetze des Bundes und der Länder ermöglichen es grundsätzlich allen Bürgern, Dokumente der öffentlichen Verwaltung einzusehen. Weil hierfür mitunter happige Gebühren fällig werden dürften, schließt die neue Aktensammelstelle eine Marktlücke. Aktensharing spart Geld und sorgt für Transparenz. Denn auf der Seite sollen nicht nur die “befreiten” Dokumente veröffentlicht werden, sondern auch gestellte Anträge und die Reaktionen der Behörden.
(Link gefunden in der Dezentrale)
Ich finde die Idee gut, insbesondere in Anbetracht der nicht gerade geringen Gebühren, die Behörden für ihre Auskünfte verlangen dürfen.
Der Kommentar Nummer 1 ist im Übrigen von mir. Warum auch immer der Keks zwischendurch verschwunden ist…
"Die Informationsfreiheitsgesetze des Bundes und der Länder ermöglichen es grundsätzlich allen Bürgern, Dokumente der öffentlichen Verwaltung einzusehen. …"
Das ist Augenwischerei. Theoretisch ist das ja ganz gut, aber wenn ich für eine Auskunft eben mal 200 ?uronen zahlen muss, überlege ich mir das. Die Gebühren, die für eine Auskunft erhoben werden, haben System: es wird richtig teuer gemacht, dann fragt keiner.
Ich habe vor ein paar Wochen ein Zeugnis meines Sohnes kopiert und beglaubigen lassen: 4 ?uro waren fällig. Für was? Siegel drauf, Stempel "Das Original stimmt mit der Kopie überein" Unterschrift, das war es. Dauer: eine knappe Minute. Die Kopie wurde mit dem Original keineswegs verglichen. Rechne ich diese Dienstleistung mal auf eine Stunde um, ergibt sich ein Stundensatz von ca. 240 ?uro für jemanden, der von Steuergeldern bezahlt wird. Ein wahrhaftig stolzer Preis.
Der Kassiervorgang hat die meiste Zeit in Anspruch genommen, weil kein Wechselgeld vorhanden war. Ich habe mit einem Zwanziger bezahlt.
Der Winkelschreiber wirft urheberrechtliche Fragen des Angebots auf, zu denen
http://archiv.twoday.net/stories/1666772/
Stellung nimmt.