7.3.2006

VERLASSENE NOTEBOOKS

Notebookdiebe sind am Kölner Hauptbahnhof gefasst worden. Über ihre Methode berichtet der Express:

Macht der Zug im Bahnhof Zwischenstation, steigen sie ein und suchen nach verlassenen Notebooks – der Eigentümer ist gerade zur Toilette oder ins Bord-Restaurant gegangen. Dann verlassen sie wieder den Zug mitsamt Notebook.

29 Kommentare zu “VERLASSENE NOTEBOOKS”

  1. Axel meint: (7.3.2006 um 11:30) AntwortenReply to this comment

    Wer macht auch schon sowas? Ich hab ja schon Schiß, mit meinem (eingepackten) Notebook den Platz zu verlassen!

  2. Menni meint: (7.3.2006 um 11:37) AntwortenReply to this comment

    Wer bitte lässt denn seit Notebook unbeaufsichtigt liegen, wenn er zur Toilette geht? Wer sowas macht, hat´s ja schon fast nicht besser verdient.

  3. Anonymous meint: (7.3.2006 um 11:39) AntwortenReply to this comment

    Einem unserer Mitarbeiter wurde schon mal die Notebooktasche an einer Hotelrezeption geklaut. Die Tasche stand zwischen den Beinen, der Dieb hat mal eben seinen Mantel drüber gezogen und dank Hut hat ihn nicht mal die Kamera erkannt.

  4. Hobby-Kommissar Perupke meint: (7.3.2006 um 11:39) AntwortenReply to this comment

    Er hat es besser verdient. Wenn etwas gestohlen wird hat nur der Dieb schuld!

  5. Torsten meint: (7.3.2006 um 11:49) AntwortenReply to this comment

    Und ich dachte, Notebooks seien extra für die Benutzung auf der Toilette entwickelt worden. Richtig deutlich wurde das doch durch die Entwicklung von WLAN.

  6. Peter meint: (7.3.2006 um 12:15) AntwortenReply to this comment

    In den Kölner Universitäts-Bibliotheken verschwinden immer wieder Notebooks. Und das, obwohl diese meistens angeschlossen sind und bei der Ankunft die Seriennummer und die Nummer des Personalausweises notiert werden und niemand die Bibliotheken mit Notebook verlassen darf, dessen Daten nicht am Empfang vorliegen.
    Schön anzusehen sind dann die Zettel die am Eingang hängen:
    "Lieber Dieb, schön, dass Du Dich für mein Notebook entschieden hast. Auch mir hat es gefallen. Behalte es und werde glücklich damit. Aber bitte lasse mir die Datei mit dem Namen "magister-entwurf3.doc" zukommen. Ich zahle Dir eine Belohnung in Höhe von 100?."

    Sicherheitskopien sind was schönes.

  7. Julius meint: (7.3.2006 um 12:16) AntwortenReply to this comment

    Besser verdient hat er es schon.
    Trotzdem würde ich mein Notebook nicht einfach so irgendwo im Zug stehen lassen. Sogar in der Uni schließ ich es immer mit einem Notebookschloss an und das nur, weil ich gelegentlich meinen Platz für einige Minuten verlasse um Bücher zu holen oder aufs Klo zu gehen.

  8. Julius meint: (7.3.2006 um 12:19) AntwortenReply to this comment

    @Peter: Deswegen sicher ich alle meine Daten täglich daheim auf einer externen Platte.
    Dass hier (in Tübingen) angeschlossene Notebooks weggekommen sind, ist mir bisher noch nicht zu Ohren gekommen.

  9. steckel meint: (7.3.2006 um 12:20) AntwortenReply to this comment

    Ein einfaches Gegenmittel nennt sich Kensington-Schloss. (Fast) jedes Notebook hat einen Halter dafür. Am Schloss befindet sich ein Drahtseil, das per Schlaufe am Tisch, Sitz, Gepäckablage, Koffer, was auch immer befestigt werden kann. Gibts auch mit Alarm. Kostenpunkt liegt wohl im unteren bis mittleren zweistelligen Bereicht – im Vergelich zur Notebookneuanschaffung also recht – naja – günstig :-D

    Wer dafür zu geizig ist, hat es in meinen Augen auch verdient beklaut zu werden.

  10. Londo meint: (7.3.2006 um 12:32) AntwortenReply to this comment

    @4: Für die Diebstähle ist natürlich der Dieb verantwortlich. Aber wer sein Notebook im Zug einfach offen am Platz läßt, während er aufs Klo oder ins Bordrestaurant geht, handelt m.E. nach trotzdem grob fahrlässig.

  11. Anonymous meint: (7.3.2006 um 12:47) AntwortenReply to this comment

    @9 steckel:
    Mir ist die Stabilität eines Drahtseils vom Kensington-Schloss nicht bekannt. Allerdings sind mir ausgezeichnete Saitenschneider bekannt (nein, ich meine keine Seitenschneider!) und von Kontakt-Chemie das Spray 'Kälte 75'. Näheres will ich nicht erläutern.

  12. n.n. meint: (7.3.2006 um 12:52) AntwortenReply to this comment

    @u.v.
    ist das jetzt ein neuer armer mandant, dem sein handwerk von leichtsinnigen laptopbesitzern so erschreckend leicht gemacht wurde, oder ist das ein böser mensch, der die kanzlei vetter&mertens zu einer unvorhergesehenen 2000? investition nötigte?!
    *g*

    diese problematik ist auch der grund, warum ich – auch im ice – die toilette nicht während eines bahnhofsaufenthaltes aufsuche. und dann bitte ich eigentlich auch immer nette (und ehrlich aussehende) mitreisende (die schon ein laptop besitzen und zuviel gepäck bei sich haben, um meines mitzuschleppen) ein auge auf das gute stück zu haben. bis jetzt hats immer funktioniert ….

  13. Jan meint: (7.3.2006 um 13:13) AntwortenReply to this comment

    Bin ich froh, daß ich unterwegs ohnehin Papier und meine geliebten Bleistifte vorziehe…

  14. semteX meint: (7.3.2006 um 13:15) AntwortenReply to this comment

    im Zug aufs klo?

    alt + f1, alles im Standby und in die Tasche. Tasche Mitnehmen.

    Auf der Uni mal weg? Freund geben oder ebenfalls einpacken und mitnehmen.

    Kensington Lock schützt gut gegn das schnelle zugreifen und mitnehmen. Gegen Saitenschneider, Kältesprays oder einfaches herausbrechen aus der Buchse ists keine Hilfe, aber der Dieb muss sich schonmal hinstellen und entweder sein werkzeug auspackn, mit ner Dose herumsprühen oder eine massive Beschädigung des Notebooks in kauf nehmen (versaut den wiederverkaufswert enorm)

  15. Matidio meint: (7.3.2006 um 13:22) AntwortenReply to this comment

    @9 e @11:
    Euch ist aber bekannt, dass es nur ein wenig Klopapier zum Oeffnen braucht. Einmal Google mit Klopapier und Ken**ngton und es findet sich das Filmchen. Danach ueberlegt man sich dann, ob das Notebook nicht doch besser zum staendigen Begleiter wird …. sogar zum eigentlichen Bestimmungsplatz von Klopapier.

  16. Rainer meint: (7.3.2006 um 13:27) AntwortenReply to this comment

    @ 11

    Richtig ist Seitenschneider – die Schneide ist an der Seite!
    So gibt es auch Vornschneider und Mittenschneider.

  17. helge meint: (7.3.2006 um 14:06) AntwortenReply to this comment

    niemand kennt meine zug-klogewohnheiten so gut wie mein notebook..

  18. Rafael meint: (7.3.2006 um 15:06) AntwortenReply to this comment

    Moin!

    Und dir ist schon bekannt, dass es mehr als nur einen Hersteller für Schlösser gibt, die das Kensington-Lock nutzen? Es gibt z.B. auch Kensigton-Schlößer ohne Schlüssel oder mit gänzlich unterschiedlichen Schliesmechanismen.

  19. Rafael meint: (7.3.2006 um 15:07) AntwortenReply to this comment

    Moin!

    Und dir ist schon bekannt, dass es mehr als nur einen Hersteller für Schlösser gibt, die das Kensington-Lock nutzen? Es gibt z.B. auch Kensigton-Schlößer ohne Schlüssel oder mit gänzlich unterschiedlichen Schliesmechanismen.

    -

  20. max meint: (7.3.2006 um 15:13) AntwortenReply to this comment

    ICE fahren, dann gehts so schnell dass man nicht auf Klo muss ;)

    Ich saß letztes Mal im Abteil mit drei älteren Frauen, die allesamt seriös aussahen und nach einem kurzen Gespräch es auch waren. denen hab iczh einfach gesagt sie mögen doch bitte aufpassen

  21. Matidio meint: (7.3.2006 um 15:39) AntwortenReply to this comment

    @18:
    Das ist dasselbe wie mit Fahrrad- oder Motorradschloessern. Ob Nummernkombination oder andere Schliessmechanismen. 7 Minuten ist das Maximum zum Oeffnen. Lies die Analysen der einschlaegigen Versicherungen. Und bei Ken**ngton-aehnlichen Schloessern ist das Drahtseil noch wesentlich duenner als beim Fahrradschloss womit ein taschengrosser Seitenschneider ausreicht. Darauf zielte meine Polemik ab, aber anscheinend hast du mich da missverstanden. Wenn du dich auf solche Schloesser verlaesst bist du verlassen … und 1×00 Euro aermer.

    Dann schon eher 3 Rentnerinnen vertrauen :)

  22. Arno meint: (7.3.2006 um 15:44) AntwortenReply to this comment

    Niemand würde je ernsthaft behaupten, dass diese Schlösser in irgendeiner Form verhindern könnte, dass jemand ein Notebook mitnimmt, wenn er das möchte.

    Aber: die Wahrscheinlichkeit sinkt ganz erheblich.

    1. Es gibt immer auch ungesicherte Notebooks zum Klauen. Das ist einfacher.
    2. Irgendjemand ist meist in der Nähe. Wenn ich mich an dem Schloss zu schaffen mache, greift er vielleicht nicht ein. Aber zumindest merkt er sich mein Gesicht.
    3. Es dauert Zeit.

  23. RA Lothar Müller-Güldemeister meint: (7.3.2006 um 18:46) AntwortenReply to this comment

    Die Methode scheint mir nicht so originell zu sein, dass es sich deswegen lohnen würde, den Express zu kaufen…

    Früher wurden eben Regenschirme und Mäntel geklaut, heute Notebooks. Daran sieht man den Fortschritt.

    Wann werden Notebooks so billig, dass sie keinen Dieb mehr hinter dem Ofen vorlocken? Und was stehlen sie dann?

  24. ToWi meint: (7.3.2006 um 19:54) AntwortenReply to this comment

    @16 (Rainer): Nein, in diesem Fall wirklich Saitenschneider. Von der Gitarren-/Klavier-/sonstwas-Saite.
    Ist etwas anders als ein Seitenschneider (für herkömmliche Drähte).

  25. Frau Besserwiss meint: (8.3.2006 um 08:19) AntwortenReply to this comment

    Ähem…
    Seitenschneider heisst es…
    http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Seitenschneider
    (Tschuldigung, ich konnte mich nicht zurückhalten)

  26. Q meint: (8.3.2006 um 08:53) AntwortenReply to this comment

    Kensington Locks werden völlig überschätzt. Ein Stück Pappe, z. B. von einer To-Papierrolle, ein Bleistift zum rollen des Pappestücks und etwas Klebeband um das Pappröhrchen in Form zu halten, genügen und 15 sec später ist das Schloss auf. Film dazu: http://daemlich.net/7890

  27. Mirko meint: (8.3.2006 um 11:21) AntwortenReply to this comment

    @Q: Schön und gut, scheißegal wie schlecht das Schloss ist. Ich hoffe auf die Aufmerksamkeit meiner Mitmenschen.
    Wenn ich jemand anderen als den Klogänger im ICQ sähe, der ein Notebook einpackt und dann die Beine in die Hand nimmt, könnte ich allenfalls noch brüllen, würde es wohl aber unterlassen, demjenigen hinterherzurennen.
    Wenn jemand anderes sich allerdings mit nem Pappröllchen an dem Notebook zu schaffen macht, wird man schon das gesamte Großraumabteil mobilisieren können.
    Eins wollen wir auch nicht vergessen. Gäbe es keine Leute, die die geklaute Ware, würde auch niemand regelmäßig stehlen.

  28. r.igor.mortis meint: (8.3.2006 um 13:59) AntwortenReply to this comment

    Ich bin vor einigen Wochen selbst Zeuge eines solchen Diebstahls im ICE ab Köln-Deutz geworden. Der Täter nahm kurz vor der Abfahrt ein Laptop-Case aus der Gepäckablage und stieg damit aus. Für mich als unbeteiligten Passagier, der dort gerade erst eingestiegen war, sah es aus als ob jemand, der bislang mitgefahren war sein Gepäck nimmt und aussteigt. Der Eigentümer der Laptop-case bemerkte das Abhandenkommen des gepäckstückes erst 15 Minuten später, er war eingedöst und konnte auch seine leicht versetzt hinter ihm abgelegte Tasche auf der Ablage über den Sitzen nicht sehen. Als er sich dann später an seine Mitfahrer wandte wurde mir erst klar, dass der oben beschriebene Vorgang, den ich am Rande mitbekommen hatte wohl der Entwendungsvorgang war. Es geht also gar nicht zwingend um das in der hier nachzulesenden Diskussion oft angesprochene Thema der Entwendung eines offen herumliegenden Geräts. Kernproblem ist aus meiner Sicht vielmehr der mangel an vernüftigen Gepäck-Ablageplätzen in den neueren ICE Zügen. Wenn man mehr als nur Handgepäck dabei hat, kommt es fast zwangsläufig dazu, dass man einen Teil seiner Sachen an einer Stelle ablegen muss, die man nicht ständig im Auge hat.

  29. Andreas meint: (9.3.2006 um 20:22) AntwortenReply to this comment

    Waren dass noch Zeiten, als es untersagt war, auf die Zug-Toilette zu gehen, während der Zug (ohne WC-Auffang-Behälter) sich in einem Bahnhof befand…

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