5.5.2006

NeNe

Hi Udo,

Ich hab folgendes entdeckt: jajah

Dort kann man (s)eine Telefonnummer angeben, und anschließend noch eine andere. Man klickt auf “Call” und dann läutet erst das eine, dann das andere Telefon – beide werden quasi verbunden.

Ich denke, dass man damit einen derartigen Blödsinn machen kann, dass dies teilweise schon strafrechtlich auffällig werden könnte (andere mit der 110 verbinden, seinen Vater mit dem Ottoversand verbinden – oh, er hat aufgelegt – oder ähnliches).

Eventuell ist es ja was für dich (zum drüber schreiben, nicht zum Blödsinn machen).

Danny Faak

Aber reizen tut es einen schon.

25 Kommentare zu “NeNe”

  1. Oliver meint: (5.5.2006 um 17:38) AntwortenReply to this comment

    Stop!

    Dieses System ist eine sehr gute Entwicklung. Ich nutze es sehr oft, weil es einige Dinge ermöglicht, die ich nicht mehr wegdenken möchte. Der Nutzen des Systems ist aber nicht sofort ersichtlich. Selbst als stark IT-lastiger Mensch/Verbraucher, sind mir die Möglichkeiten erst spät aufgegangen.

    1. Nutzen: Brücke zwischen VOIP und Festnetz ohne angeschalteten Computer während des Gesprächs:
    Man gibt seine eigene Rufnummer ein, und die Rufnummer des gewünschten Partners (Ein Freund, Familie etc.) und man wird verbunden. Da viele (wahrscheinlich etwas jüngere Menschen) eine Homezone (oder Ähnliches) haben, kann man dadurch ein Telefonat aufbauen und den Computer herunterfahren/verlassen. Man spart die Telefongebühren. Oder alternativ: Menschen, denen aufgrund ihrer wenig zentralen Wohnlage oder ihres Budgets ein Breitbandanschluss verwährt bleibt können nun VOIP nutzen, und günstiger z.B. ins Ausland telefonieren.

    2. Günstige Anbieterunabhängige Auslandsgespräche:
    Auslandsgespräche über das VOIP Netz sind besonders günstig. (Vor allem weil Deutschland eines der teuersten Telekommunikationsländer ist/war). Man lässt sich auf dem Festnetz/Homezone anrufen und gibt als zweite Nummer die Nummer des Freundes in Japan ein. Günstiger kann man kaum telefonieren, und dies ohne Computer. Wieder eine Dienstleistung, die viele Deutsche sonst nicht nutzen könnten.

    3.: Man kann bei Freunden oder Verwandten oder irgendwo anders telefonieren, ohne dem Anschlußinhaber Kosten zu verursachen. Vor allem bei Auslandsgesprächen überaus nützlich.

    Da man sich hier mit Personendaten anmeldet, ist man auch eindeutig identifizierbar. Sollte jemand also das System missbrauchen, kann er sofort belangt werden. Weswegen würde man solche Personen belangen? Welche Anspruchsgrundlage bestände?

    Mit krimineller Energie lässt sich fast jede Technologie mißbrauchen, weshalb wohl auch der Betrug im Internet so stark ansteigt. Aber dennoch handelt es sich bei diesem System um einen immensen technischen Fortschritt, der die/den Wohlfahrt/Lebensstandard erhöht. Außerdem können sich auf dieser technischen Basis eine Vielzahl überaus nützlicher Dienstleistungen entwickeln.

  2. hilario meint: (5.5.2006 um 17:39) AntwortenReply to this comment

    hmmm… wie verdienen die wohl ihr Geld…
    Die Senden doch nicht etwa die eingegebenen Telefonnummern an dritte weiter…?

  3. schorsch clowny meint: (5.5.2006 um 17:41) AntwortenReply to this comment

    klingt tatsächlich irgendwie wie Klingelstreich,

    mal zwei 0900er Nummern miteinander verbinden, d.h. von irgend einem Internetcafe aus?

    *nurmalsogefragt*

  4. Sven meint: (5.5.2006 um 17:43) AntwortenReply to this comment

    @2

    durch Telefongebuehren, wie jeder andere Anbieter auch. Laeuft wie bei Skype – Konto einrichten, Geld einzahlen, abtelefonieren…

  5. Udo Vetter meint: (5.5.2006 um 17:43) AntwortenReply to this comment

    Die Verbindung wird zumindest für die Gratisminuten hergestellt, ohne dass man etwas von sich preisgeben muss. Mal abgesehen von der IP-Nummer.

  6. Danny Faak meint: (5.5.2006 um 19:20) AntwortenReply to this comment

    Falls irgendjemand auf die bescheurte Idee kommen sollte (zum Beispiel 2 namhafte Autohäuser, oder 2 große Versandhäuser) mich irgendwie zu verdächtigen dann hast du direkt nen neuen Mandanten. :)

    Aber ich hab das System ja nur gesehen, garnicht richtig verstanden und hab eh kein Gedächtnis für Zahlen.

  7. RF meint: (5.5.2006 um 21:46) AntwortenReply to this comment

    Ich hab mal testweise paar Freunde miteinander verbunden ;-) Mal sehn ob die mir dies morgen erzählen LOL

  8. Thomas Bliesener meint: (5.5.2006 um 21:59) AntwortenReply to this comment

    @1: Das läßt sich viel bequemer mit einem IP-Telefon erschlagen. Kostet fast neu ca. 40 EUR bei Ebay. Damit ist man dann völlig unabhängig vom Rechner. Bei Jaja braucht man ja einen Rechner, um die Webseite aufzusuchen. Außerdem habe ich eine feste Telefonnummer, egal wo auf der Welt ich mein Telefon anklemme. Obwohl die Firmengründer schon gut damit verdient haben, bleibt es doch eher eine Nischenanwendung.

  9. Alix meint: (5.5.2006 um 22:17) AntwortenReply to this comment

    @5 Udo Vetter
    ich habe das Angebot mal ausprobiert. Preisgegeben wird nix, auch die IP-Nummer nicht – das verhindert hier der Proxy. OK, dessen IP-Adresse ist ermittelbar, aber wer dahinter ist, das bleibt intern und ist von aussen nicht ermittelbar.
    Trotzdem wundert es mich, wie die Leutchen das finanzieren. Telefonieren für Null – das kann nicht funktionieren, weil die Leitungsbereitsteller Geld für ihre Dienstleistung haben wollen.
    Oder ich habe Grundlegendes übersehen …

  10. Ollie meint: (6.5.2006 um 00:23) AntwortenReply to this comment

    @1
    Gabs dafür Geld?
    So nen schöner, wohl ausformulierter Text ohne jeglichen Fehler, alle Achtung.

  11. Johannes Rothe meint: (6.5.2006 um 03:53) AntwortenReply to this comment

    Gegenwärtig stellt jajah für mich die einzige Möglichkeit dar, deutsche 01805-Nummern (Bahn, Bank) anzurufen: Skype wählt so etwas gar nicht, und BelgaCom verlangt Telefonsextarife.

    Und die Gebühren und Abrechnungsmodi können sich auch sehen lassen.

  12. Olav meint: (6.5.2006 um 09:50) AntwortenReply to this comment

    Und wer hat's erfunden? web.de?
    http://comwin.web.de/

  13. Kalle meint: (6.5.2006 um 10:15) AntwortenReply to this comment

    Hm…die ganze Seite ist auf deutsch, nur die "Gschäftsbedingungen" natürlich nicht. Hat sich da zufällig irgendwer durchgewälzt ?

  14. Graf Ortho meint: (6.5.2006 um 10:55) AntwortenReply to this comment

    @10
    > Text ohne jeglichen Fehler
    Du hast sie nur nicht gefunden.

  15. Ben meint: (6.5.2006 um 12:07) AntwortenReply to this comment

    Wie damals, als man SMS mit frei wählbarer Absendernummer schicken konnte. Sowas bringt Menschen zusammen, es "wurden" damals bei mir im Freundeskreis 3 Pärchen gefunden. Wenn die wüssten…hihi. Manchmal braucht's nur den Initialfunken ;-) Ganz ohne kriminelle Energie.

  16. Oliver J. meint: (6.5.2006 um 16:25) AntwortenReply to this comment

    @ Herrn Vetter: Apropos Freiminuten. Hat Ihre Omi nun welche bekommen?

  17. Udo Vetter meint: (6.5.2006 um 19:37) AntwortenReply to this comment

    Wie sich bei näherer Lektüre der Vertragsbedingungen herausgestellt hat, beträgt die Kündigungsfrist bei Oma einen Tag.

  18. Michael meint: (7.5.2006 um 12:53) AntwortenReply to this comment

    Ich frage mich auch, ob es da nicht einen Haken gibt. Vor allem kann man auch über die 5 Testminuten hinaus kostenlos telefonieren.. einfach die Cookies löschen.

    Für die "Eigentümer" der miteinander verbundenen Telefonnummern können keine Kosten entstehen oder?

  19. Hb meint: (7.5.2006 um 14:21) AntwortenReply to this comment

    @Alix (5. 5 .2006 um 22:17)

    Preisgegeben werden doch wohl die beiden Telefonnummern. Und deren Preisgabe kann ein SpIT-Problem (Spam über Internet Telefonie) begründen.

    Warum die meistens wechselnde IP-Nummer schützenswert sein soll, erschließt sich mir nicht.

  20. waschsalon meint: (7.5.2006 um 22:50) AntwortenReply to this comment

    exakt so sehe ich das auch: wenn echte menschen echte nummern eingeben, dann sagt das der maschine, dass am anderen ende auch echte menschen hocken – und die kann man später mit spits befeuern (oder deren nummern verticken). meine (bald ex-)freunde werdens mir danken…

  21. mias meint: (8.5.2006 um 10:50) AntwortenReply to this comment

    Ich bin ein Fan von Jajah, ich find den Service einfach super.

    Frage zum Spamverdacht.

    Gibt es nicht einfachere Wege zu Telefonnummern zu kommen z.B. das Telefonbuch aufschlagen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand so einen Service auf die Beine stellt, um dann Telefonnummern an Spammer zu verkaufen!

  22. ixy meint: (8.5.2006 um 11:26) AntwortenReply to this comment

    Ich nutze den Dienst jetzt auch schon eine Weile. Für zu Hause bringt der nicht viel, da ich meistens zu faul bin, erst zum PC zu gehen.
    Aber auf der Arbeit darf ich mit meinem Telefon nicht "rausrufen". Da ist das schon praktisch, wenn man nicht ständig das Handy benutzen muss.

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