12.6.2006

Wo bist du?

track your kid

Das ist auch was für eifersüchtige Partner. Und misstrauische Chefs. Außerdem kann jetzt endlich der Hund alleine Gassi gehen.

Die Süddeutsche Zeitung gibt einen Einblick ins Geschäft mit der Handyortung.

21 Kommentare zu “Wo bist du?”

  1. Jens meint: (12.6.2006 um 18:02) AntwortenReply to this comment

    Also als Kind fänd ich das toll. Was sich da für Möglichkeiten ergeben sich Alibis zu verschaffen…

    Man gibt der Freundin das Handy mit in die Schule und geht stattdessen in Ruhe in der Stadt die Zeit totschlagen. Oder das Handy übernachtet beim Kumpel und man selbst geht in die Disco.

  2. L. meint: (12.6.2006 um 18:07) AntwortenReply to this comment

    Am besten finde ich noch die Frage: "Haben Sie Freunde?"

  3. Christoph Gand (Link) meint: (12.6.2006 um 18:10) AntwortenReply to this comment

    Ziemlich off-topic mein Beitrag jetzt, aber gibt es irgendeinen Grund, dass in der Überschrift keine "Kapitälchen" mehr benutzt werden?

  4. Dietrich meint: (12.6.2006 um 18:15) AntwortenReply to this comment

    Das ist nix unbekanntes: da sich ein eingeschaltetes Handy mit dem nächsten Sender 'unterhält', kann der Standort des Handys ziemlich genau bestimmt werden: wo steht der Sender, in welchem Abstand stehen die beiden nächsten Sende-Antennen?
    de.wikipedia.org/wiki/Tri...ulation_%28Messtechnik%29
    Es gibt Situationen, da sollte das Handy komplett abgeschaltet werden, z.B. bei einer Entführung: Forderungen werden per Festnetztelefon (Telefonzelle) in möglichst kurzer Zeit mitgeteilt – und verschwinden.
    Ähm – mein Handy ist eingeschaltet – macht aber nix. Ich habe niemanden entführt. Derzeitiger Standort: OS, in Nähe der FH Gartenbau.

  5. jens~ meint: (12.6.2006 um 18:19) AntwortenReply to this comment

    Fehlt nur noch der "Der will nur spielen"-Klingelton fürs Gassigehen. "FIFI1" an die 33333…

  6. anonym meint: (12.6.2006 um 18:35) AntwortenReply to this comment

    Herr Gand, die von Ihnen so bezeichneten Kapitälchen waren übrigens Versalien.

  7. Lutz meint: (12.6.2006 um 19:20) AntwortenReply to this comment

    Ich habe mal eine technische Frage: Benötigen diese Dienste die "Mitarbeit" des jeweiligen Netzbetreibers?

    Wenn ja: Wie kann es sein, dass der Netzbetreiber sich erdreistet, solche Daten herauszugeben, ohne dass man dieses dem Netzbetrieber erlaubt hat?

  8. arc (Link) meint: (12.6.2006 um 19:33) AntwortenReply to this comment

    Auch gut: http://www.follow-us.co.uk. Bericht im aktuellen Neon.

  9. @7 meint: (12.6.2006 um 19:35) AntwortenReply to this comment

    Wenn man Dienste wie "track a kid" abonniert gibt man doch die Zustimmung für die Freigabe seiner Daten. Die machen ja nix anderes als mit deiner Zustimmung beim Netzbetreiber die Daten abzufragen.

  10. anonym2 meint: (12.6.2006 um 19:39) AntwortenReply to this comment

    Und was sind dann Kapitälchen?
    Die Erkenntnisse meines Blicks ins Lexikon mitteilend:

    Kapitälchen = Verniedlichte Kapitelle
    Diese sind aber selbst schon eine verniedlichte Form:

    "Kapitäl: vgl. Kapitell"
    "Kapitell: das : oberer Abschluss einer Säule, eines Pfeilers"

  11. Lutz meint: (12.6.2006 um 19:40) AntwortenReply to this comment

    @9: Ich gebe die Zustimmung aber sonstwie – per Internet oder per SMS… Jedenfalls für den Netzbetreiber in nicht nachvollziehbarer Art und Weise.

    Worauf ich hinaus will: Ist es für den Betreiber eines solchen Dienstes (oder eines Mitarbeiters) also problemlos möglich, illegal ein Handy auch ohne Zustimmung zu orten? In dem man einfach beim Netzbetrieber anfragt und behauptet, man habe eine Genehmigung? (vergleichbar mit dem Fall einer Einzugsermächtigung – wo die Banken vom Einziehenden ja auch nichts weiter verlangen?)

    Ich fände es deswegen skandalös, wenn mein Netzbetreiber solche Daten an eine Dritte weitergibt, solange der Netzbetrieber sich nicht SELBER von mir die Genehmigung geholt hat.

  12. Christoph (Link) meint: (12.6.2006 um 20:19) AntwortenReply to this comment

    @6 + 10:
    Entschuldigung, der Unistress…
    Natürlich meinte ich Versalien, Kaptitälchen sind unter http://de.wikipedia.org/wiki/Kapitälchen näher erläutert.
    Der Grund für die Änderung bleibt aber bislang unbeantwortet…

  13. mc.fly meint: (12.6.2006 um 20:48) AntwortenReply to this comment

    Track your Kid ist nicht neu. Schon 2004 hat die Firma den Big Brother Awards im Bereich Kommunikation erhalten. http://bigbrotherawards.de/2004/.comm/
    Sie sind also im Ueberwachungsbereich keine unbekannten….

  14. Udo Vetter (Link) meint: (12.6.2006 um 20:49) AntwortenReply to this comment

    Zu den Überschriften:

    Es einige Hinweise von Lesern des Feeds, bei deren Readern die großen Buchstaben Probleme machten. Außerdem hatte ich sowieso mal überlegt, auf "normale" Überschriften zu schwenken.

  15. Christoph (Link) meint: (12.6.2006 um 20:54) AntwortenReply to this comment

    Schade, so konnte ich bei jurablogs bzw. in meinem Feedreader immer die Spreu vom Weizen trennen… (ohne jetzt jmd. Honig ums Maul schmieren zu wollen)

  16. Martin meint: (12.6.2006 um 22:16) AntwortenReply to this comment

    Meine auch dass die Technik des KidTrackings nicht neu ist.

    Cool find ich allerdings die sinnlosigkeit des Aufbaus:

    "Weiter kann das Kind jederzeit selbständig per SMS den Dienst und somit die Ortungsmöglichkeit ausschalten."

    Wenn dem wirklich so sein sollte, dass die Kiddies heutzutage die Alten eh in Sachen Technik nass machen, dann ist diese Nummer doch totaler Quatsch.

    Fazit:
    GSM-Chip unter die Haut schießen oder ordentlich erziehen (schließt das nicht Mitgehen mit Fremden mit ein).

  17. Ben meint: (12.6.2006 um 23:12) AntwortenReply to this comment

    Früher ™ gab's den Dienst umsonst bei O2. Man hat aber eine SMS bekommen "Sie wurden geortet", und es war nur mit seinem o2-passwort möglich. Sprich – "Wo hab ich mein eigenes Handy verlegt?"

  18. Matthias ‘moeffju’ Bauer (Link) meint: (13.6.2006 um 01:45) AntwortenReply to this comment

    @Udo Vetter:
    Off-Topic, aber du könntest einfach per CSS text-transform: uppercase die Titel "normal" schreiben, aber in Großbuchstaben darstellen lassen. Like this:

    h3.storytitle { text-transform: uppercase; }

    In Feeds und im Seitenquelltext erscheinen die Titel "normal", aber bei der Darstellung im CSS-fähigen Browser in Versalien. IMO sehen Versalien viel besser aus.

  19. Udo Vetter (Link) meint: (13.6.2006 um 09:57) AntwortenReply to this comment

    Ja, das wurde kurz überlegt. Aber auf der anderen Seite hatte ich schon länger über eine Umstellung nachgedacht. Mittlerweile finde ich normale Buchstaben nämlich besser. (Kann sich aber auch wieder ändern.)

  20. -thh meint: (13.6.2006 um 18:51) AntwortenReply to this comment

    @7: Ja. Und der Netzbetreiber hat bei diesen Systemen die Erlaubnis ja gerade vorliegen.

    @11: Nein. Die Anforderung einer konkreten Standortfeststellung erfolgt per SMS oder via Internet; die vorherige Freischaltung ist (zumindest nach der Berichterstattung bei der SZ) Voraussetzung dafür.

  21. vitos83@arcor.de meint: (29.4.2007 um 11:47) AntwortenReply to this comment

    wer kann mir eine seite nennen, der Handy überwachung kostenlos ist und wo man nicht die einverständnis des überwachten braucht?
    dringend,danke!
    infos unter vitos83@arcor.de

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