Momente
Wenn dich der Kaffeeautomat anflasht: “Abgezähltes Geld einwerfen.”
Dann aber anstandslos das Wechselgeld auswirft.
Wenn dich der Kaffeeautomat anflasht: “Abgezähltes Geld einwerfen.”
Dann aber anstandslos das Wechselgeld auswirft.
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Holzhauer
Vielleicht hatte er einfach von einer Sorte Münzen keinen mehr auf Vorrat, und Dein Wechselgeld ließ sich aus anderen Werten zusammensetzen.
Solche Situationen habe ich auch schon öfter bei dem Kaffeeautomaten auf Arbeit erlebt. Naja, solange es funktioniert, darf man sich wohl nicht beschweren.
Genau wie der Pfandrücknahmeautomat beim Aldi: "Unbekannte Flasche, bitte entnehmen!"
Da hatte er sie aber schon geschreddert. Und das Ganze insg. drei Mal (immer verschiedene Sorten).
seltsame Gerätelogik. Gehen dem Kaffeeautomaten die Wechselgelder aus,fängt er schon an zu jammern, bevor er nix mehr zum rausgeben hat.
Genau so unlogisch ist es, das ein Kaffeeautomat 5-Cent Stücke im Wert von 6,25€ annimmt und dann nach dem Kaffee brav 3 2€-Stücke zurückgibt. Oder gibt es einen Sinn (ausser meinem Kleingeldloswerden) mehr als 2€ anzunehmen?
Hat alles seine Richtigleit. Der Automat plant für die Zukunft.
welche Zukunft? -die einer Coladose oder einer Autokarosse?
Besser ist es noch, wenn man an einen Fahrkartenautomat der Bahn geht, dort "Nur abgezähltes Geld" aufblinkt, im Nahverkehrszug der Automaten die gleiche Macke hat und der Schaffner Dir dann 60,-Euro wegen Schwarzfahren abnehmen will. Gut, dass ich das schön per Digi-Cam protokolliert hatte ;)
@DirtySock
I habe es lange Zeit umgekehrt gemacht und die Cola-Automaten an der Uni verwendet um meine Münzen in 50-Stücke zu wechseln. Die Waschmaschine im Keller nahm nach der €-Umstellung ausschließlich 50 cent Stücke und diese Automaten gaben, sofern man Beträge von 0,50, 1,00, 1,50 € einzahlte 50 cent Münzen zurück, wenn man den Geldrückgabeknopf betätigt.
Was man oben einwirft wird bei vielen Automaten nicht sortiert sondern landet in einem getrennten "Safe", unten kommt nur vorher dort hoffentlich mit den Getränken etc. aufgefülltes Kleingeld heraus. In diesem extremen Fall sogar bei der einfachen Geldrückgabe.
Noch nie was davon gehört? Es gibt eine 'Scheiss-Technik'. Programmgesteuert, von Ingenieuren programmiert, der Prototyp wurde auch von ihnen 'gebastelt'. Selbstverständlich funktioniert das Teil dann auch so, wie sie 'denken'. Der kleine Unterschied: Der Otto-Normal-Verbraucher hat evtl. eine andere Denkweise – und resümiert: total beknackte Technik!
Cool, bin dafür, Busfahrer durch Automaten zu ersetzen… Wenn das bedeutet, dass er meinen 50 Euro Schein neulich trotzdem angenommen bzw gewechselt hätte…
@Udo:
Das ist man doch aber gewohnt, wenn man Jura an der RUB studiert hat, oder? (Keine Kaffeeautomaten sind so gemein wie die im GC.)
Grundsätzlich habe ich folgende Erfahrung gemacht: sämtliche Fahrkartenautomaten die abgezähltes Geld einforderten, habe mir bisher anstandslos gewechselt. Ich weiß nicht, was das soll.
Man merkt, daß das hier ein Juristen- und kein Ing-Blog ist:
Das ist kein Versuch wildgewordener Maschinen, unser aller Alltag etwas bizarrer zu gestalten.
Der Automat versucht vielmehr durch die Forderung nach abgezählter Kohle die Fälle zu verringern, in denen er Wechselgeld geben muß. Dieses kommt nämlich in den meisten Automaten aus einem "Wechselgeldspeicher" und nicht aus den vorher eingenommenen Münzen. Dieser Speicher nimmt aber Platz weg, den man nicht gewinnbringend nutzen kann.
Kriegt man durch eine blinkende Meldung jetzt mehr Leute dazu, "passend" zu zahlen, so kann dieser Speicher kleiner bleiben und man kann den Platz für mehr zu verkaufende Güter nutzen. Damit muß der Automat nicht so oft aufgefüllt werden. Das verlängert die Serviceintervalle, und senkt somit die Kosten…
Da müssten sich die Ings aber mal Gedanken machen, was sie mit der Forderung nach abgezählten Geld anrichten: Viele Leute werden nämlich gar keinen Kaffee kaufen, weil sie dem Aufsteller das Wechselgeld nicht schenken wollen.
Wir sollten noch dringend Betriebswirtschaftler und Marketingexperten zuziehen.
ich möchte mich #1 anschließen. wahrscheinlich war das 1cent stück alle, und bevor sich der automat unbeliebt macht gibt er vorsorglich eine warnung raus. quasi "nicht alles kann gewechselt werden".
@ Udo
Selbstverständlich ziehen Ings BWLer hinzu, wer steht sich schon gerne die Beine bei Kundenbefragungen in den Bauch? ;-)
Da Kaffee (zumindest der aus Automaten) kein hochpreisiges oder verderbliches Gut ist, muß es schon zu massiver Kaufverweigerung der Kunden kommen, bevor der Vorteil der reduzierten Servicetouren aufgewogen wird (Stichwort: Lohnnebenkosten)
Daneben sind die meisten Menschen erstaunlich schnell bereit, die Anweisungen einer Maschine als gottgegeben zu akzeptieren. Man stelle sich vor, welchen Aufstand es gäbe, wenn der Starbucks an der Ecke abgezählte Kohle verlangen würde. Man kann den Verkäufer anschreien, nach dem Vorgesetzen verlangen, mit Klage drohen etc. etc. pp. Bei der Maschine dagegen fehlt ein solcher Konfliktpartner. Gut, man kann gegentreten usw., aber es bringt nicht wirklich was. Deshalb akzeptieren die meisten Menschen dieselbe Forderung von einer Maschine wesentlich schneller als von einem Menschen. Warum sollte man dies als Entwickler nicht ausnutzen?
@14
1. Sowas habe ich mir auch schon gedacht.
2. Übrigens darf ich mich zu den Ings zählen.
3. Viele Leute scheinen auch den Versuch zu scheuen, bei blinkendem 'Passend' mal ein Scheinchen reinzuschieben. Da geht wohl die Angst um, dass dieses nicht mehr rauskommt. Tssss…