Brummbär ist ein Hamster
Die junge Welt hat den Chefredakteur der Titanic interviewt. Dieser wartet mit neuen Erkenntnissen zur Affäre ums aktuelle Titelbild auf, das der SPD-Vorsitzende Kurt Beck per einstweiliger Verfügung verbieten ließ:
Im Grunde müßte er uns doch dankbar sein, daß wir uns für den Artenschutz einer offenbar bedrohten Braunbärversion starkmachen und Beck zu diesem Zweck auch noch als Alphakoloß ins Feld zu schicken. Wir haben uns allerdings vertan. Ein Leser, der Biologe ist, hat uns überzeugt, daß Beck wegen seiner Kinn- und Backenpartien kein Bär ist, sondern arschklar ein Hamster. … Problemhamster gibt es praktisch gar nicht. Eigentlich ist der ganze Titel Mist.
Zuletzt zum Thema: SPD-Chef verklagt die Titanic
udo vetter liest die kommunistenpostille junge welt!?
das wäre doch schon mal eine meldung für sich!
;-)
law blog – Leser lesen die junge Welt – und schicken mir den Link.
[udo vetter liest die kommunistenpostille junge welt!? das wäre doch schon mal eine meldung für sich!]
…und dementiert sofort, nach nur einer Minute – oh weia.
Nun ja, BILD liest er ja auch. Oder wurde der Link auch von nem Leser zugeschickt? ;)
So sehr ich Herrn Gsella auch schätze:
Mit dem früheren Chrfredakteur Martin Sonneborn wäre das Interview sicherlich etwas geistreicher verlaufen.
Das klingt wie der krampfhafte Versuch, lustig zu sein.
ja, an sonneborn kommt gsella nicht ran. zu schade, dass sonneborn sich in u.a. berlin verliebt hat…
Verlebt, nicht verliebt. So viel Zeit muss sein.
@6: Anders als in der heutigen Zeit der schnellebigen Comedy zielen die meisten Satiremagazine nicht unbedingt darauf ab, den schnellen Lacher zu bringen.
@9: Sag das bitte dem Herrn Chefredakteur, der da krampfhaft versuchte, lustig zu sein.
Mich wundert eigentlich, warum nicht die Bären vor den Kadie ziehen. Schließlich wurde mit einem solchen Vergleich ihre Ehre aufs tiefste Verletzt.
Unter den säugern kenn ich nur den Homo Sapiens Sapiens der sich sich durch vortäuschen falscher Tatsachen einen Vorteil anderen gegenüber erwirbt. Und vor allem unter dem Deckmäntelchen Ethik.
Wundert mich eigentlich auch. Wäre auch logischer. Seinerzeit bei "Ich war eine Dose" haben ja auch nicht die Katholiken gemotzt, sondern die Weißblechindustrie. :o)
Ob Hamster, Bär, Pferd oder andere Attribute – wenn Kritik oder Satire verkauft werden, dann ist es Markt. Somit mit einer Tellermine, einem Abführmittel oder einer Nervenarztrechnung vergleichbar. Und die Verkäufer sind schmierige Vertreter im Dienst ihrer Ware, ihr Feilbieten anbiederische Kriecherei. Ob Sonneborn, Gsella oder wie die Chefredakteure der "B***" noch heißen mögen.
zu 13:
endlich schreibt mal jemand Klartext…
(vor allen Dingen Wortneuschöpfungen wie "anbiederisch" verdeutlichen die Brisanz des Themas noch mal und steigern die Qualität des Beitrags um eine Potenz)
Danke,
euer Turnvater Jahn
Das Content-Management kann das Wort ja outsourcen…