5.7.2006

Brummbär ist ein Hamster

Die junge Welt hat den Chefredakteur der Titanic interviewt. Dieser wartet mit neuen Erkenntnissen zur Affäre ums aktuelle Titelbild auf, das der SPD-Vorsitzende Kurt Beck per einstweiliger Verfügung verbieten ließ:

Im Grunde müßte er uns doch dankbar sein, daß wir uns für den Artenschutz einer offenbar bedrohten Braunbärversion starkmachen und Beck zu diesem Zweck auch noch als Alphakoloß ins Feld zu schicken. Wir haben uns allerdings vertan. Ein Leser, der Biologe ist, hat uns überzeugt, daß Beck wegen seiner Kinn- und Backenpartien kein Bär ist, sondern arschklar ein Hamster. … Problemhamster gibt es praktisch gar nicht. Eigentlich ist der ganze Titel Mist.

Zuletzt zum Thema: SPD-Chef verklagt die Titanic

15 Kommentare zu “Brummbär ist ein Hamster”

  1. n.n. meint: (5.7.2006 um 17:00) AntwortenReply to this comment

    udo vetter liest die kommunistenpostille junge welt!?

    das wäre doch schon mal eine meldung für sich!

    ;-)

  2. Udo Vetter meint: (5.7.2006 um 17:01) AntwortenReply to this comment

    law blog – Leser lesen die junge Welt – und schicken mir den Link.

  3. SvenR meint: (5.7.2006 um 17:51) AntwortenReply to this comment

    [udo vetter liest die kommunistenpostille junge welt!? das wäre doch schon mal eine meldung für sich!]

    …und dementiert sofort, nach nur einer Minute – oh weia.

  4. Bela meint: (5.7.2006 um 17:58) AntwortenReply to this comment

    Nun ja, BILD liest er ja auch. Oder wurde der Link auch von nem Leser zugeschickt? ;)

  5. Der Mann vom Gericht meint: (5.7.2006 um 17:59) AntwortenReply to this comment

    So sehr ich Herrn Gsella auch schätze:

    Mit dem früheren Chrfredakteur Martin Sonneborn wäre das Interview sicherlich etwas geistreicher verlaufen.

  6. M. meint: (5.7.2006 um 18:01) AntwortenReply to this comment

    Das klingt wie der krampfhafte Versuch, lustig zu sein.

  7. cs meint: (5.7.2006 um 18:53) AntwortenReply to this comment

    ja, an sonneborn kommt gsella nicht ran. zu schade, dass sonneborn sich in u.a. berlin verliebt hat…

  8. ilpadre meint: (5.7.2006 um 19:03) AntwortenReply to this comment

    Verlebt, nicht verliebt. So viel Zeit muss sein.

  9. Christian meint: (5.7.2006 um 19:07) AntwortenReply to this comment

    @6: Anders als in der heutigen Zeit der schnellebigen Comedy zielen die meisten Satiremagazine nicht unbedingt darauf ab, den schnellen Lacher zu bringen.

  10. M. meint: (5.7.2006 um 19:11) AntwortenReply to this comment

    @9: Sag das bitte dem Herrn Chefredakteur, der da krampfhaft versuchte, lustig zu sein.

  11. Lifeguard meint: (5.7.2006 um 19:49) AntwortenReply to this comment

    Mich wundert eigentlich, warum nicht die Bären vor den Kadie ziehen. Schließlich wurde mit einem solchen Vergleich ihre Ehre aufs tiefste Verletzt.
    Unter den säugern kenn ich nur den Homo Sapiens Sapiens der sich sich durch vortäuschen falscher Tatsachen einen Vorteil anderen gegenüber erwirbt. Und vor allem unter dem Deckmäntelchen Ethik.

  12. skugga meint: (5.7.2006 um 20:30) AntwortenReply to this comment

    Wundert mich eigentlich auch. Wäre auch logischer. Seinerzeit bei "Ich war eine Dose" haben ja auch nicht die Katholiken gemotzt, sondern die Weißblechindustrie. :o)

  13. tom meint: (6.7.2006 um 11:59) AntwortenReply to this comment

    Ob Hamster, Bär, Pferd oder andere Attribute – wenn Kritik oder Satire verkauft werden, dann ist es Markt. Somit mit einer Tellermine, einem Abführmittel oder einer Nervenarztrechnung vergleichbar. Und die Verkäufer sind schmierige Vertreter im Dienst ihrer Ware, ihr Feilbieten anbiederische Kriecherei. Ob Sonneborn, Gsella oder wie die Chefredakteure der "B***" noch heißen mögen.

  14. Sittenwächter meint: (6.7.2006 um 12:30) AntwortenReply to this comment

    zu 13:
    endlich schreibt mal jemand Klartext…
    (vor allen Dingen Wortneuschöpfungen wie "anbiederisch" verdeutlichen die Brisanz des Themas noch mal und steigern die Qualität des Beitrags um eine Potenz)
    Danke,
    euer Turnvater Jahn

  15. tom meint: (6.7.2006 um 13:37) AntwortenReply to this comment

    Das Content-Management kann das Wort ja outsourcen…

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