1.8.2006

Mahnung, bitte

Im Fall eines Bekannten hatte ich keine Wiedervorlage notiert. Warum auch? Schließlich kennt man sich, und da wird eine Rechnung doch kaum ignoriert werden. Noch dazu, wenn die Endsumme ziemlich human ausgefallen ist.

Wie es aussieht, ist der Betrag offen. Und zwar seit September 2004.

“Rechnung? Ja, klar. Die ist noch offen. Aber du hättest mir ruhig mal eine Mahnung schicken können…”

Das Gespräch fand vor vier Wochen statt. Gezahlt hat er immer noch nicht. Wahrscheinlich ist er jetzt sauer, weil ich ihm eine Mahnung geschickt habe.

9 Kommentare zu “Mahnung, bitte”

  1. jürgen meint: (1.8.2006 um 14:05) AntwortenReply to this comment

    Unter den Top Ten der nichtzahlenden Mandanten/Kunden haben sich die Bekannten mit ihrer Erwartunghaltung 1. 200% Einsatz und 2. Kosten darf es aber nix, ganz weit oben einen Platz gesichert !

    200% Einsatz, humane Rechnung und warten seit September 2004 :

    Wiedervorlage und dann Antrag auf Erlass eines Mahnbescheides

    Da war doch mal was, wann die Bekanntschaft aufhört, ach ja, genau da !

  2. SvenR meint: (1.8.2006 um 14:06) AntwortenReply to this comment

    Daher schreibe ich meine Rechnungen auch immer am ersten Tag des Folgemonats nach dem die Leistung erbracht wurde und mahne jeden spätestens ein Woche nach dem die Zahlung eingegangen sein sollte. In fast 15 Jahren Freiberuflerdasein insgesamt nur 0,04 % nicht bezahlter Rechnungen…

  3. Nietnagel meint: (1.8.2006 um 14:21) AntwortenReply to this comment

    Bei Geld hört die Freundschaft auf, war immer so und wird auch immer so bleiben.

  4. Markus meint: (1.8.2006 um 21:17) AntwortenReply to this comment

    @ 3

    Wie war. Leider.

  5. Markus meint: (1.8.2006 um 21:18) AntwortenReply to this comment

    Korrektur:

    Es muss 'wahr' heißen. Mist! :-)

  6. Moritz meint: (1.8.2006 um 21:31) AntwortenReply to this comment

    Ich glaube, die Erfahrung hat fast jeder, der schon ein bißchen länger selbstständig ist, schon einmal gemacht. Verständnis habe ich für so ein Verhalten allerdings nicht. Wer nicht zahlen will, kann das ja auch im Vorfeld kommunizieren. Dann hat man wenigstens die Möglichkeit, zu entscheiden, ob man trotzdem tätig werden will.

  7. Denis meint: (2.8.2006 um 18:50) AntwortenReply to this comment

    @ Markus

    Bei Geld hört die Freundschaft eben nicht auf: Ein Freund von mir hat einem anderen Freund von mir, der großer Fussballfan ist, eine Karte für das Spiel Deutschland-Argentinien zum Originalpreis verkauft, ob wohl er für diese eine Karte bei ebay mindestens 500 Euro bekommen hätte.

    Ich bin mir sicher: Bei Geld hört die Bekanntschaft auf, aber nicht die Feundschaft.

  8. Legalosaurus Rex meint: (5.8.2006 um 16:21) AntwortenReply to this comment

    Hallilöchen,

    also bei Geld hört die Freundschaft nicht auf, ja? Richtig! Am Umgang damit kann man merken, ob meinen einen Bekannten HATTE oder einen Freund HAT! Meistens hat man übrigens mehr Bekannte als Freunde, gelle?

    Ansonsten gilt: Jürgen hat recht. Ich mach's nicht mehr. Sollen versuchen, nen Kollegen zu beduppen, gibt ja genug. Werden Sie einmal Mandanten, merkt man erst, mit welchen H.A. man Umgang pflegt. Dagegen ist einer mit ner ausgebeulten Hose(von der Geldrolle) fast ne ehrliche Haut.

    Mpf.

  9. jürgen meint: (10.8.2006 um 09:19) AntwortenReply to this comment

    @legalosaurus Rex

    vielen dank !

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