19.8.2006

Scherzgeschenk bringt US-Richter ins Gefängnis

Nachtrag zu andere Länder, andere Strafen: Der amerikanische Richter, der sich im Gerichtssaal mehrfach mit einer Penispumpe selbst befriedigt haben soll, ist nicht nur seinen Job los. Er wurde auch zu vier Jahren Gefängnis und 40.000 Dollar Geldstrafe verurteilt, berichtet die Netzeitung. Nach seinen Angaben war die Pumpe das Scherzgeschenk eines Freundes.

Bei uns gibt es, soweit ich sehe, keine passende Strafvorschrift im Richterrecht. Bliebe wohl nur Erregung öffentlichen Ärgernisses mit der Höchststrafe ein Jahr. Wobei auch hier höchst fraglich ist, ob sich der Richter strafbar gemacht hätte (öffentlich? wissentlich?).

14 Kommentare zu “Scherzgeschenk bringt US-Richter ins Gefängnis”

  1. Andreas meint: (19.8.2006 um 11:57) AntwortenReply to this comment

    Zumindest bei nicht-öffentlichen Verhandlungen ist er aus dem Schneider :-) – sonst gilt ja der Öffentlichkeitsgrundsatz.

  2. Torsten Karwoth meint: (19.8.2006 um 12:17) AntwortenReply to this comment

    Ein Richter muß dem Verhandlungsverlauf folgen und soll ja schließlich ein Urteil "im Namen des Volkes" sprechen. Dies kann er aber nicht tun, wenn ein Teil des zur Nähr- und Sauerstoffversorgung benötigen Blutes mutwillig mit Hilfe eines mechanischen Unterdruckgerätes aus dem Kopf in die Lendengegend befördert wird.

    Oder anders ausgedrückt: Um als Organ der Rechtspflege sowas während der Arbeit zu benutzen muß man schon ganz schön dämlich sein. Eine Entfernung aus dem aktiven Dienst scheint mir da angebracht.

    Apropos: letztens beim sporteln lief wieder "Richterin Barbara Salesch" im TV. Ich fand, die hat auch so ein merkwürdiges Grinsen draufgehabt. Ob die wohl…?!

    ;-)

  3. Ela meint: (19.8.2006 um 12:34) AntwortenReply to this comment

    @2 Danke! Das Bild bekomme ich jetzt nicht mehr aus dem Kopf….
    Du hast ja eine Fantasie.

    @Udo Vetter: Wieviele Hinweise kamen denn auf diesen Artikel? :)

  4. Christoph meint: (19.8.2006 um 14:32) AntwortenReply to this comment

    "Eine schwedische Penispumpe" – "Das ist nicht meine…"
    "Eine Quitting für eine schwedische Penispumpe" – "Ich weiß nicht, woher das kommt…"
    "Ein Garantieschein für eine schwedische Penispumpe, ausgestellt auf …" – "Da will mir einer was anhängen, Baby…"
    "Ein Buch >Ich und meine schwedische Penispumpe – das ist voll mein Ding, ey!

  5. Claudius meint: (19.8.2006 um 17:06) AntwortenReply to this comment

    soll der Richter froh sein, dass er in Amerika lebt. Zwar sind die USA nun doch auch eher brüde – aber im Vergleich zu Saudi Arabien sicher noch ein Zuckerschlecken…

  6. Anna meint: (19.8.2006 um 17:23) AntwortenReply to this comment

    Oh … ich habe lange gelacht!!! :)
    Ich würde gerne die Beuhrteilung anhören.
    Die Deutsche sind viel zu tollerant,er würde bei uns nicht mal sein Job verlieren. :)))

  7. webdesign meint: (19.8.2006 um 17:27) AntwortenReply to this comment

    Hat er das wärend Prozess gemacht? o-e… :))

  8. Jerome meint: (19.8.2006 um 18:40) AntwortenReply to this comment

    Hinsichtlich der sog. eingeschränkten Urteilsfähigkeit durch Benutzung einer Penispumpe wäre ich mir da garnicht mal so sicher. Ohne über konkrete Studien zu verfügen, könnte ich mir gut vorstellen, dass die freigesetzten Endorphine zu sehr "glücklichen" salominischen Urteilen durch den gut gelaunten Richter für alle beteiligten Parteien führen könnten.

  9. gerhard meint: (19.8.2006 um 19:00) AntwortenReply to this comment

    Ich dachte immer, die Penispumpen dienen zur Vergrößerung des Penis.
    Das 'Mann' sich damit auch selbst befriedigen kann ist mir neu. Und technisch kann ich mir das auch nicht vorstellen – Reibung unterdruck??

  10. Joel meint: (19.8.2006 um 21:00) AntwortenReply to this comment

    In einer anderen (zuverlässigen) Quelle wurde berichtet, dass sowohl auf den Richterbänken wie auch auf seiner Robe Spermaspuren gefunden wurden; zudem gibts noch diverse andere Indizien. Spricht wohl eher für die Schuld des Richters.

    Quelle: http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/22891013

  11. Jerome meint: (19.8.2006 um 21:29) AntwortenReply to this comment

    Sicher ein unterhaltsamer bis widerlicher Sachverhalt, aber eine Disziplinarmassnahme hätte es auch getan, das Urteil scheint mir hier drakonisch.

  12. h meint: (19.8.2006 um 21:45) AntwortenReply to this comment

    @joel: Der Fall ist auf TSG mit allen Gerichtsakten veröffentlicht…

  13. yara meint: (30.3.2007 um 08:57) AntwortenReply to this comment

    Ich kann mir zwar nicht vorstellen aber wenn das so war, dann finde ich das Urteil für den Richter trotzdem zu hart. Aber ganz klar im Kopf scheint der Richter nicht zu sein. grüße yara

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